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Groups > de.sci.electronics > #205217 > unrolled thread
| Started by | Michael S <michaely@bigfoot.de> |
|---|---|
| First post | 2016-03-22 14:07 +0100 |
| Last post | 2016-03-27 17:34 +0200 |
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Stabilität TL431 Michael S <michaely@bigfoot.de> - 2016-03-22 14:07 +0100
Re: Stabilität TL431 Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2016-03-22 20:56 +0100
Re: Stabilität TL431 Michael S <michaely@bigfoot.de> - 2016-03-24 08:04 +0100
Re: Stabilität TL431 Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2016-03-25 22:11 +0100
Re: Stabilität TL431 Michael S <michaely@bigfoot.de> - 2016-03-25 22:27 +0100
Re: Stabilität TL431 Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2016-03-26 22:22 +0100
Re: Stabilität TL431 Ewald Pfau <anderswo@gmx.net> - 2016-03-22 21:36 +0000
Re: Stabilität TL431 Michael S <michaely@bigfoot.de> - 2016-03-24 08:05 +0100
Re: Stabilität TL431 Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-03-24 20:08 +0100
Re: Stabilität TL431 Michael S <michaely@bigfoot.de> - 2016-03-25 12:37 +0100
Re: Stabilität TL431 Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-03-27 17:28 +0200
Re: Stabilität TL431 Thomas Langhammer <thomas.langhammer@gmx.net> - 2016-03-24 22:00 +0100
Re: Stabilität TL431 Michael S <michaely@bigfoot.de> - 2016-03-25 12:41 +0100
Re: Stabilität TL431 Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2016-03-25 13:10 +0100
Re: Stabilität TL431 Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> - 2016-03-25 15:18 +0100
Re: Stabilität TL431 Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2016-03-25 17:04 +0100
Re: Stabilität TL431 Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> - 2016-03-25 17:20 +0100
Re: Stabilität TL431 Patrick Schaefer <pa.schaefer@web.de> - 2016-03-25 17:30 +0100
Re: Stabilität TL431 Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-03-25 17:50 +0100
Re: Stabilität TL431 Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net> - 2016-03-27 12:01 +0200
Re: Stabilität TL431 Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-03-27 17:32 +0200
Re: Stabilität TL431 Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-03-27 17:43 +0200
Re: Stabilität TL431 Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> - 2016-03-25 18:33 +0100
Re: Stabilität TL431 Thomas Langhammer <thomas.langhammer@gmx.net> - 2016-03-25 20:36 +0100
Re: Stabilität TL431 Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2016-03-25 17:56 +0100
Re: Stabilität TL431 Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-03-25 18:26 +0100
Re: Stabilität TL431 Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2016-03-25 18:45 +0100
Re: Stabilität TL431 Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) - 2016-03-26 07:42 +0100
Re: Stabilität TL431 Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-03-27 17:34 +0200
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| From | Michael S <michaely@bigfoot.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-22 14:07 +0100 |
| Subject | Stabilität TL431 |
| Message-ID | <dlcu8lFjagU1@mid.individual.net> |
Hi Leute, der TL431 verträgt ja kapazitive Lasten in einem bestimmten Kapazitätsbereich nicht (siehe figure 18). http://www.ti.com/lit/ds/symlink/tl431.pdf Wenn ich den nun nach figure 34 beschalte, wie rechne ich dann die Kapazitäten um? Die Spannungsverstärkung des Transistors ist ja nahe 1. Dann gibts noch hfe. Muss ich die Kapazität nun mit dem hfe multiplizieren oder einfach so lassen, um zu prüfen, ob ich mich im stabilen Bereich bewege? -- Michael
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| From | Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-22 20:56 +0100 |
| Message-ID | <dldmb3F6sitU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #205217 |
Am 22.03.16 um 14:07 schrieb Michael S: > Hi Leute, > der TL431 verträgt ja kapazitive Lasten in einem bestimmten > Kapazitätsbereich nicht (siehe figure 18). > http://www.ti.com/lit/ds/symlink/tl431.pdf > > Wenn ich den nun nach figure 34 beschalte, wie rechne ich dann die > Kapazitäten um? > Die Spannungsverstärkung des Transistors ist ja nahe 1. Dann gibts noch > hfe. > Muss ich die Kapazität nun mit dem hfe multiplizieren oder einfach so > lassen, um zu prüfen, ob ich mich im stabilen Bereich bewege? > Wenn ich mal ganz dumm auf die Kurven schaue: Werte >= 10µF -> stabil? Bei Schaltung 34 wird ja in historischen Konzepten ein Z-Diode statt dem TL431 eingesetzt. Da waren so 47µF üblich. Ich würde einfach mal rechnen, welchen Wert Du wirklich brauchst. Liegt der über 10µF ist ohnehin alles ok. -- Roland - roland.krause9@freenet.de
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| From | Michael S <michaely@bigfoot.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-24 08:04 +0100 |
| Message-ID | <dlhhoeF60jnU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #205236 |
Am 22.03.2016 um 20:56 schrieb Roland Krause: > Am 22.03.16 um 14:07 schrieb Michael S: >> Hi Leute, >> der TL431 verträgt ja kapazitive Lasten in einem bestimmten >> Kapazitätsbereich nicht (siehe figure 18). >> http://www.ti.com/lit/ds/symlink/tl431.pdf >> >> Wenn ich den nun nach figure 34 beschalte, wie rechne ich dann die >> Kapazitäten um? >> Die Spannungsverstärkung des Transistors ist ja nahe 1. Dann gibts noch >> hfe. >> Muss ich die Kapazität nun mit dem hfe multiplizieren oder einfach so >> lassen, um zu prüfen, ob ich mich im stabilen Bereich bewege? >> > Wenn ich mal ganz dumm auf die Kurven schaue: Werte >= 10µF -> stabil? > Bei Schaltung 34 wird ja in historischen Konzepten ein Z-Diode statt dem > TL431 eingesetzt. Da waren so 47µF üblich. Die Schaltung mit der Z-Diode ist ja auch keine geschlossene Regelschleife. Die ist immer stabil, die kann gar nicht schwingen. > Ich würde einfach mal > rechnen, welchen Wert Du wirklich brauchst. Liegt der über 10µF ist > ohnehin alles ok. Es geht hier um die Schwingneigung des TL431. Was soll ich da ausrechnen? Wie rechne ich die aus? Hast Du meine Frage überhaupt verstanden? -- Michael
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| From | Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-25 22:11 +0100 |
| Message-ID | <dllnsuF8qa3U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #205321 |
Am 24.03.16 um 08:04 schrieb Michael S: > Am 22.03.2016 um 20:56 schrieb Roland Krause: >> Am 22.03.16 um 14:07 schrieb Michael S: >>> Hi Leute, >>> der TL431 verträgt ja kapazitive Lasten in einem bestimmten >>> Kapazitätsbereich nicht (siehe figure 18). >>> http://www.ti.com/lit/ds/symlink/tl431.pdf >>> >>> Wenn ich den nun nach figure 34 beschalte, wie rechne ich dann die >>> Kapazitäten um? >>> Die Spannungsverstärkung des Transistors ist ja nahe 1. Dann gibts noch >>> hfe. >>> Muss ich die Kapazität nun mit dem hfe multiplizieren oder einfach so >>> lassen, um zu prüfen, ob ich mich im stabilen Bereich bewege? >>> >> Wenn ich mal ganz dumm auf die Kurven schaue: Werte >= 10µF -> stabil? >> Bei Schaltung 34 wird ja in historischen Konzepten ein Z-Diode statt dem >> TL431 eingesetzt. Da waren so 47µF üblich. > > Die Schaltung mit der Z-Diode ist ja auch keine geschlossene > Regelschleife. Die ist immer stabil, die kann gar nicht schwingen. So ist es. Der Kondensator löst dann das Problem mit der Restwelligkeit. Das hast Du doch auch vor? > >> Ich würde einfach mal >> rechnen, welchen Wert Du wirklich brauchst. Liegt der über 10µF ist >> ohnehin alles ok. > > Es geht hier um die Schwingneigung des TL431. Was soll ich da > ausrechnen? Die Kapazität von C Wie rechne ich die aus? Hast Du meine Frage überhaupt > verstanden? > Schon, Du nur meine Antwort nicht. Du willst Deinen TL431 wie früher die Z-Dioden einsetzen. Dazu willst Du einen Kondensator parallel schalten. Braucht man den überhaupt? Wenn ja, lese ich aus dem Diagramm, dass Werte ab 10µF unkritisch sind. Wenn man die Zeitkonstante Rb * C entsprechen wählt, brummt nichts mehr. Oder geht es um Rauschen? Dann wählt man ein C im unteren stabilen Bereich. Das kann man dem Diagramm entnehmen. -- Roland - roland.krause9@freenet.de
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| From | Michael S <michaely@bigfoot.de> |
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| Date | 2016-03-25 22:27 +0100 |
| Message-ID | <dlloppF91voU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #205446 |
Am 25.03.2016 um 22:11 schrieb Roland Krause: > Die Kapazität von C > Wie rechne ich die aus? Hast Du meine Frage überhaupt >> verstanden? >> > Schon, Du nur meine Antwort nicht. Du willst Deinen TL431 wie früher die > Z-Dioden einsetzen. Jein. Der TL431 misst im Gegensatz zur Z-Diode die reale Ausgangsspannung und regelt bei Abweichungen nach. Das macht die Z-Diode nicht und genau das ist der große Unterschied. > Dazu willst Du einen Kondensator parallel schalten. > Braucht man den überhaupt? Ja, als Abblockkondensatoren der Verbraucher. > Wenn ja, lese ich aus dem Diagramm, dass > Werte ab 10µF unkritisch sind. Das gilt aber nicht für die Schaltung mit dem Transistor. > Wenn man die Zeitkonstante Rb * C > entsprechen wählt, brummt nichts mehr. Hat aber auch nichts mit meinem Problem zu tun. > Oder geht es um Rauschen? Dann wählt man ein C im unteren stabilen > Bereich. Das kann man dem Diagramm entnehmen. Welches für meinen Anwendungsfall nicht gilt. -- Michael
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| From | Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-26 22:22 +0100 |
| Message-ID | <dlocrsFt82iU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #205448 |
Am 25.03.16 um 22:27 schrieb Michael S: > Am 25.03.2016 um 22:11 schrieb Roland Krause: > >> Die Kapazität von C >> Wie rechne ich die aus? Hast Du meine Frage überhaupt >>> verstanden? >>> >> Schon, Du nur meine Antwort nicht. Du willst Deinen TL431 wie früher die >> Z-Dioden einsetzen. > > Jein. Der TL431 misst im Gegensatz zur Z-Diode die reale > Ausgangsspannung und regelt bei Abweichungen nach. Das macht die Z-Diode > nicht und genau das ist der große Unterschied. > >> Dazu willst Du einen Kondensator parallel schalten. >> Braucht man den überhaupt? > > Ja, als Abblockkondensatoren der Verbraucher. Meinst Du den Augang Deines Längsreglers? Das hätte mit Deinem TL431 nichts zu tun. Typischer Wert an diese Stelle: 10µF. Das bringt vor allem Raschunterdrückung, zum Abblocken sind Elkos eher zu langsam, kommt aber auf den Verbraucher an. Schnelle Elektronik verlangt hier zusätzlich einen schnellen Folienkondensator. Oder meinst Du die Basis Deines Transistors? Da kann der Wert dann um den Faktor B kleiner sein. Vielleicht 1µF. Um den kritischen Bereich zu vermeiden, wählt man ihn evtl. etwas größer. > >> Wenn ja, lese ich aus dem Diagramm, dass >> Werte ab 10µF unkritisch sind. > > Das gilt aber nicht für die Schaltung mit dem Transistor. Hmmm, warum nicht? Mir ist da bis jetzt nichts aufgefallen. > >> Wenn man die Zeitkonstante Rb * C >> entsprechen wählt, brummt nichts mehr. > > Hat aber auch nichts mit meinem Problem zu tun. Verstanden > >> Oder geht es um Rauschen? Dann wählt man ein C im unteren stabilen >> Bereich. Das kann man dem Diagramm entnehmen. > > Welches für meinen Anwendungsfall nicht gilt. > -- Roland - roland.krause9@freenet.de
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| From | Ewald Pfau <anderswo@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2016-03-22 21:36 +0000 |
| Message-ID | <dlds74F8e6aU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #205217 |
Michael S <michaely@bigfoot.de>: > Hi Leute, Hü. > der TL431 verträgt ja kapazitive Lasten in einem bestimmten > Kapazitätsbereich nicht (siehe figure 18). was sich mit dem Bode-Plot zusammen lesen lässt (Abb 10), der für den unkritischen Bereich gegeben ist, ohne Hinweis auf die Phasenverschiebung. Muss man annehmen, dass per zunehmend knapp werdenden Spannungsreserven für die diversen Uce's die Phasenverschiebung 180 Grad erreicht, bevor die Verstärkung unter 1 ist (durch die Gegenkopplung ist die Verstärkung 2, durch die Open-Loop-Kurve sieht man aber, in welchem Frequenzbereich das spielt, und wo man das kritische Phasenverhalten annehmen muss). Und angehängte Kapazitäten verschärfen das dann. So würde ich das lesen. Links des kritischen Bereichs der Kurvenschar sind die Ströme zu gering, um per solider Vorwärtssteilheit im empfindlichen Frequenzbereich genug Verstärkung zusammenzubekommen, und rechts ist bei größerer Lastkapazität im fraglichen Frequenzbereich dafür die Belastung so hoch, um genug Verstärkung auf die Beine zu bekommmen. Die Stufe ist ja bis dahin ja nicht entkoppelt. Dazwischen wäre normaler Betrieb, der aber dann von zuviel Phasenverschiebung beeinträchtigt wird, wenn die Spannung zu gering wird. Wenn ein Spannungsfolger dahinterhängt, so entkoppelt der die angehängte Kapazität. Wahrscheinlich wird man die schon auch so groß machen können, dass sich das Verhalten mit der abnehmenden Verstärkung wiederholt, wenn die Kapazität per Faktor hfe gespiegelt groß genug wird. Ob das nun aber auch auf den kritischen Bereich in Richtung Schwingneigung zutrifft, wo die Spannungsreserve klippt, würde ich nicht so direkt geradeaus vermuten wollen. Jetzt hab ich es so schön zurechtgelegt, aber seh trotzdem keine eindeutige Antwort auf die einfache Frage nicht. Hm.
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| From | Michael S <michaely@bigfoot.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-24 08:05 +0100 |
| Message-ID | <dlhhraF60jnU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #205243 |
Am 22.03.2016 um 22:36 schrieb Ewald Pfau: > Michael S <michaely@bigfoot.de>: >> Hi Leute, > Hü. > >> der TL431 verträgt ja kapazitive Lasten in einem bestimmten >> Kapazitätsbereich nicht (siehe figure 18). > Jetzt hab ich es so schön zurechtgelegt, aber seh trotzdem keine eindeutige > Antwort auf die einfache Frage nicht. Hm. Ja Hmm. Ich werde es wohl ausprobieren und mir diesen Stabilitätsbereich selbst ermitteln müssen. -- Michael
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2016-03-24 20:08 +0100 |
| Message-ID | <nd1dob$k7h$1@dont-email.me> |
| In reply to | #205217 |
Michael S schrieb: > Hi Leute, > der TL431 verträgt ja kapazitive Lasten in einem bestimmten Kapazitätsbereich nicht (siehe figure 18). > http://www.ti.com/lit/ds/symlink/tl431.pdf > > Wenn ich den nun nach figure 34 beschalte, wie rechne ich dann die Kapazitäten um? > Die Spannungsverstärkung des Transistors ist ja nahe 1. Dann gibts noch hfe. > Muss ich die Kapazität nun mit dem hfe multiplizieren oder einfach so lassen, um zu prüfen, ob ich mich im stabilen Bereich bewege? In Fig. 34 sehe ich jetzt erst mal keinen Kondensator. Finde ich eigentlich gut. Ein Kondensator Basis-Masse kann bei einem Emitterfolger beliebigen Ärger verursachen, da man idR einen Oszillator in Basisschaltung baut, ohne das explizit zu wollen. Emitterfolger als harmlos anzusehen, ist ein beliebter Anfängerfehler. Falls du einen Kondensator dort einbaust, musst du die Schaltung gut testen, eventuell per Signal-Injektion. Wie gesagt, die kann auch schwingen ohne den TL431, z.B. mit einem einfachen Spannungsteiler. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Michael S <michaely@bigfoot.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-25 12:37 +0100 |
| Message-ID | <dlkm81F1knU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #205353 |
Am 24.03.2016 um 20:08 schrieb Rolf Bombach: > Michael S schrieb: >> Hi Leute, >> der TL431 verträgt ja kapazitive Lasten in einem bestimmten >> Kapazitätsbereich nicht (siehe figure 18). >> http://www.ti.com/lit/ds/symlink/tl431.pdf >> >> Wenn ich den nun nach figure 34 beschalte, wie rechne ich dann die >> Kapazitäten um? >> Die Spannungsverstärkung des Transistors ist ja nahe 1. Dann gibts >> noch hfe. >> Muss ich die Kapazität nun mit dem hfe multiplizieren oder einfach so >> lassen, um zu prüfen, ob ich mich im stabilen Bereich bewege? > > In Fig. 34 sehe ich jetzt erst mal keinen Kondensator. > Finde ich eigentlich gut. Ein Kondensator Basis-Masse kann > bei einem Emitterfolger beliebigen Ärger verursachen, da > man idR einen Oszillator in Basisschaltung baut, ohne das > explizit zu wollen. Emitterfolger als harmlos anzusehen, > ist ein beliebter Anfängerfehler. So hätte ich das auch nicht gemacht. Aber am Emitter wird es Cs geben und seien es nur Abblockkondensatoren der versorgten Bauteile. > Falls du einen Kondensator dort einbaust, musst du die > Schaltung gut testen, eventuell per Signal-Injektion. > Wie gesagt, die kann auch schwingen ohne den TL431, z.B. > mit einem einfachen Spannungsteiler. Was meinst Du jetzt? Einfach nur Spannungsteiler an die Basis und das ganze als Emitterfolger betreiben und das soll schwingen. Kann ich mir absolut nicht vorstellen. -- Michael
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2016-03-27 17:28 +0200 |
| Message-ID | <nd8u03$pmu$1@dont-email.me> |
| In reply to | #205389 |
Michael S schrieb: > Am 24.03.2016 um 20:08 schrieb Rolf Bombach: >> Michael S schrieb: >>> Hi Leute, >>> der TL431 verträgt ja kapazitive Lasten in einem bestimmten >>> Kapazitätsbereich nicht (siehe figure 18). >>> http://www.ti.com/lit/ds/symlink/tl431.pdf >>> >>> Wenn ich den nun nach figure 34 beschalte, wie rechne ich dann die >>> Kapazitäten um? >>> Die Spannungsverstärkung des Transistors ist ja nahe 1. Dann gibts >>> noch hfe. >>> Muss ich die Kapazität nun mit dem hfe multiplizieren oder einfach so >>> lassen, um zu prüfen, ob ich mich im stabilen Bereich bewege? >> >> In Fig. 34 sehe ich jetzt erst mal keinen Kondensator. >> Finde ich eigentlich gut. Ein Kondensator Basis-Masse kann >> bei einem Emitterfolger beliebigen Ärger verursachen, da >> man idR einen Oszillator in Basisschaltung baut, ohne das >> explizit zu wollen. Emitterfolger als harmlos anzusehen, >> ist ein beliebter Anfängerfehler. > > So hätte ich das auch nicht gemacht. Aber am Emitter wird es Cs geben und seien es nur Abblockkondensatoren der versorgten Bauteile. OK, wahrscheinlich stabil, kann aber Probleme mit Rückströmen machen, wenn die Eingangsspannung abfällt. >> Falls du einen Kondensator dort einbaust, musst du die >> Schaltung gut testen, eventuell per Signal-Injektion. >> Wie gesagt, die kann auch schwingen ohne den TL431, z.B. >> mit einem einfachen Spannungsteiler. > > Was meinst Du jetzt? Einfach nur Spannungsteiler an die Basis und das ganze als Emitterfolger betreiben und das soll schwingen. Kann ich mir absolut nicht > vorstellen. Wenn die Basis zusätzlich mit C gegen Masse verbunden wird. Dann ist ein Schwingen oftmals kaum zu verhindern. Mit deinen heftigen Cs am Emitter kann es gutgehen, muss aber nicht. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Thomas Langhammer <thomas.langhammer@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2016-03-24 22:00 +0100 |
| Message-ID | <dlj2ruFij72U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #205217 |
Hallo, ich würde (wie in der Fig. 29) auf jeden Fall mal den Kondensator zwischen K und Ref vorsehen, und die Schaltung dann einigermaßen ausgiebig testen (Verhalten beim Einschalten und Lastsprung beobachten. Bei längeren Überschwingern ist schon Vorsicht geboten). Der Kondensator zwischen K und Ref "entschärft" in aller Regel TL431-Schaltungen recht gut, kann aber, wenn er zu groß gewählt wird, das Regelverhalten (insbesondere bei Lastsprung) deutlich verlangsamen. Und die Tests mit der richtigen TL431-Ausführung machen. Vor allem die Low- Voltage-Varianten wie der TLV431 haben je nach Toleranzklasse (A/B) manchmal ein sich deutlich unterscheidendes Verhalten bzgl. Kompensation. Das geht auch aus den Datenblättern hervor, aber damit rechnet man ggf. nicht... Tom
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| From | Michael S <michaely@bigfoot.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-25 12:41 +0100 |
| Message-ID | <dlkmfvF1knU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #205355 |
Am 24.03.2016 um 22:00 schrieb Thomas Langhammer: > ich würde (wie in der Fig. 29) auf jeden Fall mal den Kondensator zwischen K > und Ref vorsehen, und die Schaltung dann einigermaßen ausgiebig testen Guter Tipp. > (Verhalten beim Einschalten und Lastsprung beobachten. > Bei längeren > Überschwingern ist schon Vorsicht geboten). Meine Erfahrung hier ist aber, dass das Ding ja nicht sinusförmig schwingt sondern was Sägezahnähnliches macht. Ich glaube dass bei so einem Schwingverhalten die Stabilitätsreserve nur schlecht oder gar nicht am Einschwingverhalten abzuschätzen ist. > Der Kondensator zwischen K und > Ref "entschärft" in aller Regel TL431-Schaltungen recht gut, kann aber, wenn > er zu groß gewählt wird, das Regelverhalten (insbesondere bei Lastsprung) > deutlich verlangsamen. Das ist klar. -- Michael
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-25 13:10 +0100 |
| Message-ID | <nd39lg$kpi$1@dont-email.me> |
| In reply to | #205217 |
Wenn man Stromquelle verbaut aber Bedenken wegen (Frequenz-)Stabilität hat dann ist "OP mit Transistor" die schlechteste Lösung und "IC-Stromquelle" die zweitschlechteste. Es sind ja im Datenblatt in der Innenbeschaltung die Kondensatoren gut zu sehen. Alternative ist oft Stromquelle aus z.B. 2...3 Transistoren. Viel Tempco, wenig Genauigkeit. Typisch hohe Grenzfrequenz und gute Stabilität. MfG JRD
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| From | Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-25 15:18 +0100 |
| Message-ID | <20160325151827.78613225@puma.das.netz> |
| In reply to | #205393 |
Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> schrieb: > Alternative ist oft Stromquelle aus z.B. > 2...3 Transistoren. Viel Tempco, wenig Genauigkeit. Rote LED? Marc
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-25 17:04 +0100 |
| Message-ID | <nd3nd5$asi$1@dont-email.me> |
| In reply to | #205414 |
>> Stromquelle aus z.B. >> 2...3 Transistoren. Viel Tempco, wenig Genauigkeit. > > Rote LED? > In AoE 3.ed auf S. 86 habe ich nur die Fußnote gefunden daß ein rotes LED ein Ersatz für 3 Dioden in Serie wäre die sie im Bild S.87 darstellen. Soweit zu behaupten daß das den Tempco doktert haben sie sich nicht vorgewagt. Ich habe LEDs da immer zwischen urban legend und Elektor-enjineering einsortiert. MfG JRD
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| From | Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-25 17:20 +0100 |
| Message-ID | <20160325172018.6d897b61@puma.das.netz> |
| In reply to | #205422 |
Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> schrieb: > >> Stromquelle aus z.B. > >> 2...3 Transistoren. Viel Tempco, wenig Genauigkeit. > > > > Rote LED? > > > > In AoE 3.ed auf S. 86 habe ich nur die Fußnote gefunden > daß ein rotes LED ein Ersatz für 3 Dioden in Serie wäre > die sie im Bild S.87 darstellen. > Soweit zu behaupten daß das den Tempco doktert haben sie > sich nicht vorgewagt. > Ich habe LEDs da immer zwischen urban legend und > Elektor-enjineering einsortiert. Hab's nicht nachgemessen, aber da wird es glaubwürdig behauptet: http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/currled.htm Überschrift "Unerwünschte Temperaturdrift" Marc
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| From | Patrick Schaefer <pa.schaefer@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-25 17:30 +0100 |
| Message-ID | <dll7dbF4iq1U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #205427 |
Am 25.03.2016 17:20 schrieb Marc Santhoff: > Hab's nicht nachgemessen, aber da wird es glaubwürdig behauptet: > > http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/currled.htm > > Überschrift "Unerwünschte Temperaturdrift" Das muss dann aber eine historische LED sein, GaAs oder sowas. InGaNP hat in rot eine Flusspannung von 1,9..2,5 V (typ. 2,2 V) und einen TK von -3,4 mV/K. Patrick
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-25 17:50 +0100 |
| Message-ID | <nd3q3j$17kd$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #205428 |
Am 25.03.2016 17:30, schrieb Patrick Schaefer: > Das muss dann aber eine historische LED sein, GaAs oder sowas. CAS 210471-34-4 Gruß Dieter
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| From | Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net> |
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| Date | 2016-03-27 12:01 +0200 |
| Message-ID | <erbffbldh9je4b9cja77lma4lte4m407l0@4ax.com> |
| In reply to | #205429 |
Dieter Wiedmann wrote: >> Das muss dann aber eine historische LED sein, GaAs oder sowas. >CAS 210471-34-4 Ich empfehle https://de.wikipedia.org/wiki/Galliumarsenidphosphid Grüße, H.
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