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Groups > de.sci.electronics > #192024 > unrolled thread
| Started by | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| First post | 2015-09-11 14:09 +0200 |
| Last post | 2015-09-11 23:09 +0200 |
| Articles | 20 on this page of 27 — 11 participants |
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Ansteuerung H-Brücke Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2015-09-11 14:09 +0200
Re: Ansteuerung H-Brücke Siegfried Schmidt <usenet-59@shivasoft.de> - 2015-09-11 12:28 +0000
Re: Ansteuerung H-Brücke "MaWin" <me@private.net> - 2015-09-11 17:35 +0200
Re: Ansteuerung H-Brücke Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2015-09-12 13:43 +0200
Re: Ansteuerung H-Brücke Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2015-09-12 15:46 +0200
Re: Ansteuerung H-Brücke Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2015-09-12 16:17 +0200
Re: Ansteuerung H-Brücke Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2015-09-12 17:36 +0200
Re: Ansteuerung H-Brücke Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2015-09-12 18:55 +0200
Re: Ansteuerung H-Brücke Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2015-09-13 08:55 +0200
Re: Ansteuerung H-Brücke Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) - 2015-09-12 22:47 +0200
Re: Ansteuerung H-Brücke Volker Staben <volker.staben@fh-flensburg.de> - 2015-09-13 08:05 +0200
Re: Ansteuerung H-Brücke Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2015-09-13 09:34 +0200
Re: Ansteuerung H-Brücke Volker Staben <volker.staben@fh-flensburg.de> - 2015-09-13 11:47 +0200
Re: Ansteuerung H-Brücke Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2015-09-13 21:21 +0200
Re: Ansteuerung H-Brücke Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2015-09-14 13:08 +0200
Re: Ansteuerung H-Brücke Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> - 2015-09-12 16:32 +0200
Re: Ansteuerung H-Brücke Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2015-09-11 18:00 +0200
Re: Ansteuerung H-Brücke Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> - 2015-09-11 19:01 +0200
Re: Ansteuerung H-Brücke Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2015-09-11 19:15 +0200
Re: Ansteuerung H-Brücke Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> - 2015-09-11 19:23 +0200
Re: Ansteuerung H-Brücke Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2015-09-12 10:10 +0200
Re: Ansteuerung H-Brücke Ewald Pfau <anderswo@gmx.net> - 2015-09-11 18:06 +0000
Re: Ansteuerung H-Brücke Günther Dietrich <gd.usenet@spamfence.net> - 2015-09-11 19:31 +0200
Re: Ansteuerung H-Brücke Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2015-09-12 13:44 +0200
Re: Ansteuerung H-Brücke Günther Dietrich <gd.usenet@spamfence.net> - 2015-09-12 17:08 +0200
Re: Ansteuerung H-Brücke Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2015-09-12 18:40 +0200
Re: Ansteuerung H-Brücke Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2015-09-11 23:09 +0200
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2015-09-11 14:09 +0200 |
| Subject | Ansteuerung H-Brücke |
| Message-ID | <d5fukeFd3s4U2@mid.individual.net> |
Bei einer H-Brücke (zur Ansteuerung von DC Motoren) mit 3 Signalen (Enable, A, B) gibt es zwei Möglichkeiten zur Ansteuerung mit PWM: entweder ein gegenphasiges PWM Signal auf A und B, oder die Vorgbe einer Richtung durch gegenphasige Signale auf A und B, und dem PWM Signal auf Enable. Letztere Lösung wird gerne vorgeschlagen, da sie nur einen PWM Ausgang benötigt bzw. keinen Inverter für das komplementäre PWM Signal. Nun frage ich mich aber, ob diese Lösung irgendwelche Nebenwirkungen auf die Funktion hat. Solange die Selbstinduktion der Last eine einheitliche Stromrichtung durch die Last erzwingt, können die zwei Transistoren für die entgegengesetzte Spannung keinen Strom liefern, der fließt stattdessen durch ihre Klemmdioden. Damit reicht es tatsächlich aus, alle Transistoren während dieser Zeit abzuschalten. Aber was passiert bei einem PWM Tastverhältnis von 50%? Wenn 0% volle negative Spannung und 100% volle positive Spannung bedeutet, dann sollte der Motor bei 50% stillstehen. Das kann er aber nicht, wenn das PWM Signal auf Enable gelegt wird, und mit A und B eine Drehrichtung vorgegeben wird. Dann erhält der Motor die volle Spannung während 50% der Zeit, und keine Gegenspannung in den restlichen 50%. Wie kann man da den Motor überhaupt anhalten? Hat man somit bei PWM auf Enable die doppelte Auflösung, bezogen auf das diskrete Tastverhältnis des erzeugten PWM Signals, ohne sonstige Nachteile (Nichtlinearität...)? Ziemlich verwirrt DoDi
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| From | Siegfried Schmidt <usenet-59@shivasoft.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-11 12:28 +0000 |
| Message-ID | <msuhe7$fs4$3@news.albasani.net> |
| In reply to | #192024 |
Hans-Peter Diettrich schrieb: > Wenn 0% volle > negative Spannung und 100% volle positive Spannung bedeutet, Dann sollte man als Last nicht einen DC-Motor, sondern eher einen Wechselstromverbraucher nehmen. Man kann mit einer H-Brücke Wechselspannungen erzeugen, aber für den Betrieb von Gleichstromlasten taktet man besser positive ODER negative Spannungen. Siegfried -- Diese Nachricht kann zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten, diese sind mit Risiken und Ungewissheiten verbunden und basieren auf gegenwärtigen Erwartungen. Die tatsächlichen Ereignisse können daher wesentlich von den Darstellungen abweichen.
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| From | "MaWin" <me@private.net> |
|---|---|
| Date | 2015-09-11 17:35 +0200 |
| Message-ID | <msuscg$kmb$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #192024 |
"Hans-Peter Diettrich" <DrDiettrich1@aol.com> schrieb im Newsbeitrag news:d5fukeFd3s4U2@mid.individual.net... > Hat man somit bei PWM auf Enable die doppelte Auflösung, bezogen auf das > diskrete Tastverhältnis des erzeugten PWM Signals, ohne sonstige Nachteile > (Nichtlinearität...)? Nicht doppelte Auflösung, aber ein anderes Bremsverhalten: Entweder der Motor wird kurzgeschlossen, oder ist im Freilauf (meist mit einer Freilaufspannungsbegrenzung auf Betriebsspannungshöhe). Die Kurve Drehzahl/PWM Verhältnis ist anders, und der Motor bremst anders. Man wählt normalerweise die PWM Methode, passend zu dem was man als Motorverhalten haben will. -- MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/ dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2015-09-12 13:43 +0200 |
| Message-ID | <d5ijq9F2ubfU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #192036 |
MaWin schrieb: > "Hans-Peter Diettrich" <DrDiettrich1@aol.com> schrieb im Newsbeitrag > news:d5fukeFd3s4U2@mid.individual.net... > >> Hat man somit bei PWM auf Enable die doppelte Auflösung, bezogen auf >> das diskrete Tastverhältnis des erzeugten PWM Signals, ohne sonstige >> Nachteile (Nichtlinearität...)? > > Nicht doppelte Auflösung, Wenn das PWM Signal hardwaremäßig erzeugt wird, kann man das Tastverhältnis in N Schritten variieren. Das wären dann bei separater Vorgabe der Drehrichtung 2*N Schritte (N für jede Drehrichtung), aber nur N Schritte wenn Puls und Pause die Brückenpolarität umschalten. > aber ein anderes Bremsverhalten: > > Entweder der Motor wird kurzgeschlossen, oder ist im Freilauf (meist > mit einer Freilaufspannungsbegrenzung auf Betriebsspannungshöhe). > > Die Kurve Drehzahl/PWM Verhältnis ist anders, und der Motor bremst > anders. Man wählt normalerweise die PWM Methode, passend zu dem was > man als Motorverhalten haben will. Das Bremsverhalten läßt sich ja separat einstellen. Mich interessiert der Normalbetrieb, in dem der Motor (mit einstellbarer konstanter Geschwindigkeit) in eine Richtung drehen soll. Gefühlsmäßig würde ich sagen, daß ein langsamer Abbau des Magnetfelds einen gleichmäßigeren Lauf bewirkt, während der Motor bei schnellem Abbau zum Ruckeln neigt. Aber da bringt mich der schnelle Abbau bei hoher Gegenspannung ins Schleudern :-( Konkrete Frage: Soll ein Motor im Betrieb per PWM mit wechselnder Polarität angesteuert werden, mit Pulsen einer Polarität, oder zwischen Betriebsspannung und Kurzschluß umgeschaltet werden, um einen möglichst gleichmäßigen Lauf zu erzielen? DoDi
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-12 15:46 +0200 |
| Message-ID | <mt1a7r$o35$1@dont-email.me> |
| In reply to | #192067 |
> oder zwischen Betriebsspannung und Kurzschluß umgeschaltet werden,
Warum soll man den Motor bremsen wollen ?
Normalerweise pulst man in ON Energie rein und
schaltet dann OFF="tristate". Die Spannung
fällt dann nicht auf Null weil der Motor
als Generator weiter Spannung liefert:
PWM ON OFF ON
------+ +--- Vcc
| |
| |
+---------+ EMK
--------------------- GND
MfG JRD
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2015-09-12 16:17 +0200 |
| Message-ID | <d5iqgtF4i4rU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #192069 |
Rafael Deliano schrieb: >> oder zwischen Betriebsspannung und Kurzschluß umgeschaltet werden, > > Warum soll man den Motor bremsen wollen ? > > Normalerweise pulst man in ON Energie rein und > schaltet dann OFF="tristate". Die Spannung > fällt dann nicht auf Null weil der Motor > als Generator weiter Spannung liefert: > > PWM ON OFF ON > > ------+ +--- Vcc > | | > | | > +---------+ EMK > > > > > > > --------------------- GND Nun bricht das Magnetfeld aber, soweit ich das überblicke, bei Tristate *schneller* zusammen als wenn der Motor kurzgeschlossen wird. IMO ein unerwünschter Effekt, da der Motor dann (insbesondere bei niedriger Drehzahl) möglicherweise ruckelt. Oder gibt es da keinen Zusammenhang? DoDi
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-12 17:36 +0200 |
| Message-ID | <mt1glr$g6s$1@dont-email.me> |
| In reply to | #192072 |
> da der Motor dann (insbesondere bei niedriger > Drehzahl) möglicherweise ruckelt. Der Motor ist normalerweise in einer Regelschleife bei der man über Tacho oder EMK die Drehzahl erfaßt und dann das Tastverhältnis nachführt. Soweit man nur konstante Drehzahl will: am trivialsten implementierbar ist I-Regler. Kann zu Instabilitäten neigen, aber für einfache Anforderungen das Mittel der Wahl. Generell hat man Probleme wenn das Tastverhältnis bereits bei normalem Betrieb ungünstig ist d.h. 10% ON und 90% OFF. D.h. Versorgungsspannung paßt nicht zum Motor. > Nun bricht das Magnetfeld aber Den besagten Motor und den Treiber mal an Ports von Controller hängen und ein paar praktische Vesuche machen. Bringt schneller Einsicht als jeder newsgroup thread. MfG JRD
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2015-09-12 18:55 +0200 |
| Message-ID | <d5j3noF6rvhU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #192076 |
Rafael Deliano schrieb: >> da der Motor dann (insbesondere bei niedriger >> Drehzahl) möglicherweise ruckelt. > > Der Motor ist normalerweise in einer Regelschleife > bei der man über Tacho oder EMK die Drehzahl > erfaßt und dann das Tastverhältnis nachführt. > Soweit man nur konstante Drehzahl will: am > trivialsten implementierbar ist I-Regler. Kann > zu Instabilitäten neigen, aber für einfache > Anforderungen das Mittel der Wahl. > Generell hat man Probleme wenn das Tastverhältnis > bereits bei normalem Betrieb ungünstig ist d.h. > 10% ON und 90% OFF. D.h. Versorgungsspannung > paßt nicht zum Motor. Oder der Drehzahlbereich paßt nicht. Ich stand schon bei verschiedenen Roboter-Modellen vor dem Problem, daß sich die Motoren selbst ohne Last erst ab 30% Tastverhältnis überhaupt bewegten, und die vorgegebene Regelung auf Last bzw. Lastwechsel überhaupt nicht reagiert hat. Deshalb hätte ich zum Debuggen von Algorithmen (line follower...) gerne die Möglichkeit, das Fahrzeug auch langsam laufen zu lassen. Nach diesen Erfahrungen läßt sich das aber wohl nur mit Schrittmotoren oder anderen mehrphasigen Motoren erreichen. > Den besagten Motor und den Treiber mal > an Ports von Controller hängen und ein paar > praktische Vesuche machen. Bringt schneller > Einsicht als jeder newsgroup thread. Sieht ganz so aus :-( DoDi
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-13 08:55 +0200 |
| Message-ID | <mt36hp$o7v$1@dont-email.me> |
| In reply to | #192078 |
> gerne die Möglichkeit, das Fahrzeug auch langsam laufen zu lassen. Von Bob Pease ( oder Jim Williams ? ) gab es für analoge Motor- steuerungen die mit 8 ... 10 Bit D/A-Wandler angesteuert werden den Vorschlag eine log-Schaltung mit simplem Transistor anzuhängen um die Kennlinie auf nichtlinear zu verändern. Ziel war das man für die langsame Feinpositionierung mehr Auflösung hat. Während das schnelle Verfahren der Position nur noch grob erfolgt. Löst aber das Problem für PWM nicht. Speicherfähigkeit für Motor ist die elektrische Wicklungs- induktivität und die mechanische Schwungmasse. Vgl für letztere den massiven Drehteller bei alten Platten- spielern. Schwungmasse wird man in den wenigsten Anwendungen nachrüsten können. Externe Drossel fand sich früher eher vereinzelt: http://www.embeddedFORTH.de/temp/Drossel.pdf In letzter Konsequenz beseitigt man die grobe PWM via schnellem Schaltregler und erhält eine nicht-heizende analoge Steuerung. Da heute Bauteile für kleine Schaltregler recht handelsüblich und preiswert geworden sind für manche alte Mechanik mit kleinem Motor eine Überlegung wert. MfG JRD
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| From | Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) |
|---|---|
| Date | 2015-09-12 22:47 +0200 |
| Message-ID | <201509122247.a51706@b.maus.de> |
| In reply to | #192076 |
Rafael Deliano wrote on Sat, 15-09-12 17:36: >I-Regler. Kann zu InstabilitSigmten neigen, An sich nicht. Er folgt Störungen stark verzögert, aber er schwingt nie.
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| From | Volker Staben <volker.staben@fh-flensburg.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-13 08:05 +0200 |
| Message-ID | <d5ki12FhcigU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #192085 |
Am 12.09.15 um 22.47 schrieb Axel Berger: > Rafael Deliano wrote on Sat, 15-09-12 17:36: >> I-Regler. Kann zu InstabilitSigmten neigen, > > An sich nicht. Er folgt Störungen stark verzögert, aber er schwingt nie. "er schwingt nie" ist zweifacher Unsinn. 1. schwingt nie der Regler allein. 2. Kann eine Regelung mit I-Regler durchaus instabil werden - je nach Eigenschaften der Regelstrecke. V.
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| From | Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-13 09:34 +0200 |
| Message-ID | <DOlBsgTTrLB@smial.prima.de> |
| In reply to | #192085 |
Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) am 12.09.15: > Rafael Deliano wrote on Sat, 15-09-12 17:36: >> I-Regler. Kann zu InstabilitSigmten neigen, > An sich nicht. Er folgt Störungen stark verzögert, aber er schwingt > nie. Awwer siescher datt! Wenn dein zu regelndes Etwas z.B. mechanische Losreißeffekte hat, kommst du mit einem reinen I-Regler leicht in eine Bredouille. Der regelt hoch, es bewegt sich aber nix. Also regelt der weiter hoch, bis das Mopped in Bewegung kommt - aber möglicherweise sogleich viel zu flott. Also regelt der wieder runter, mit etwas Pech bleibt die Mechanik aber ruckartig stehen. Goto 0. Rainer -- Oben: Gier, Unten:Geiz, wir werden's schon (hin)richten. (N.N.)
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| From | Volker Staben <volker.staben@fh-flensburg.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-13 11:47 +0200 |
| Message-ID | <d5kv1fFkgkmU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #192097 |
Am 13.09.15 um 09.34 schrieb Rainer Knaepper: > Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) am 12.09.15: >> Rafael Deliano wrote on Sat, 15-09-12 17:36: >>> I-Regler. Kann zu InstabilitSigmten neigen, > >> An sich nicht. Er folgt Störungen stark verzögert, aber er schwingt >> nie. > > Awwer siescher datt! Wenn dein zu regelndes Etwas z.B. mechanische > Losreißeffekte hat, kommst du mit einem reinen I-Regler leicht in eine > Bredouille. Der regelt hoch, es bewegt sich aber nix. Also regelt der > weiter hoch, bis das Mopped in Bewegung kommt - aber möglicherweise > sogleich viel zu flott. Also regelt der wieder runter, mit etwas Pech > bleibt die Mechanik aber ruckartig stehen. Das auch. Das läuft aber eher unter "Windup", da es sich hier um einPhänomen in einem nichtlinearen Regelkreis handelt. Windup kann bevorzugt bei jedem Regler mit I-Anteil auftreten, ist also keine spezielle Erscheinung des I-Reglers. Aber auch ein linearer Regelkreis mit I-Regler kann instabil werden. V.
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| From | Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-13 21:21 +0200 |
| Message-ID | <DOlD9gxTrLB@smial.prima.de> |
| In reply to | #192099 |
volker.staben@fh-flensburg.de (Volker Staben) am 13.09.15: > Am 13.09.15 um 09.34 schrieb Rainer Knaepper: >> Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) am 12.09.15: >>> Rafael Deliano wrote on Sat, 15-09-12 17:36: >>>> I-Regler. Kann zu InstabilitSigmten neigen, >> >>> An sich nicht. Er folgt Störungen stark verzögert, aber er >>> schwingt nie. >> >> Awwer siescher datt! Wenn dein zu regelndes Etwas z.B. mechanische >> Losreißeffekte hat, kommst du mit einem reinen I-Regler leicht in >> eine Bredouille. Der regelt hoch, es bewegt sich aber nix. Also >> regelt der weiter hoch, bis das Mopped in Bewegung kommt - aber >> möglicherweise sogleich viel zu flott. Also regelt der wieder >> runter, mit etwas Pech bleibt die Mechanik aber ruckartig stehen. > Das auch. Das läuft aber eher unter "Windup", da es sich hier um > einPhänomen in einem nichtlinearen Regelkreis handelt. Windup kann > bevorzugt bei jedem Regler mit I-Anteil auftreten, ist also keine > spezielle Erscheinung des I-Reglers. > Aber auch ein linearer Regelkreis mit I-Regler kann instabil > werden. Gewiss. Wird ziemlich jeder schon erlebt haben. Aber mir reichte /eine/ von etlichen Möglichkeiten, die Absolutaussage von Axel zu widerlegen. Rainer -- Wenn in 2000 Jahren jemand etwas von unserer Zivilisation finden will, wird er vermutlich nur Makrolonstaub finden und ahnungslos wegpinseln. (Carsten Kurz in maus.technik.elektronik)
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2015-09-14 13:08 +0200 |
| Message-ID | <d5no5iFbh6cU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #192134 |
Rainer Knaepper schrieb: > volker.staben@fh-flensburg.de (Volker Staben) am 13.09.15: >> Aber auch ein linearer Regelkreis mit I-Regler kann instabil >> werden. > > Gewiss. Wird ziemlich jeder schon erlebt haben. Aber mir reichte > /eine/ von etlichen Möglichkeiten, die Absolutaussage von Axel zu > widerlegen. Ein praktisches Beispiel: Stabilisierung einer Plattform (Drohne...) anhand von Beschleunigungen. Dieses Problem kann IMO um die Sollposition herum als linear angenommen werden (kleine Abweichungen). Beim Drehen der Plattform um eine Achse, in Richtung 0g, addiert sich die von der Drehung hervorgerufene Beschleunigung zum Fehlersignal - positive Rückkopplung. Das führt zwar nicht zum Schwingen, aber ohne weitere Korrekturen fährt der Regler an den Anschlag. Oder bin ich da einem Denkfehler aufgesessen? DoDi
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| From | Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> |
|---|---|
| Date | 2015-09-12 16:32 +0200 |
| Message-ID | <d5irbrF4mluU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #192069 |
Am 12.09.2015 15:46, schrieb Rafael Deliano: >> oder zwischen Betriebsspannung und Kurzschluß umgeschaltet werden, > > Warum soll man den Motor bremsen wollen ? > > Normalerweise pulst man in ON Energie rein und > schaltet dann OFF="tristate". Die Spannung > fällt dann nicht auf Null weil der Motor > als Generator weiter Spannung liefert: > > PWM ON OFF ON > > ------+ +--- Vcc > | | > | | > +---------+ EMK > > > > > > > --------------------- GND > > MfG JRD Plötzliches Tristate ist bei der bummvollen Induktivität eines Motors sehr gefährlich. Solltest du jedoch an Dioden denken, dann ist das Tristate unwirksam. GL -- Alle Idealismen dienen nur für den Aufbau von Hierarchien mit Bauern, mit Nützlichen Idioten für die Machtausübung und mit Mächtigen on top. Bei den Nützlichen Idioten gibts die Gewaltmenschen und die Ideologen.
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-11 18:00 +0200 |
| Message-ID | <msutmk$5ka$1@dont-email.me> |
| In reply to | #192024 |
> (zur Ansteuerung von DC Motoren)
Kann die Ansteuerung d.h. auch die PWM
von einem Controller per Software
( IRQ-Routine ) direkt erzeugt werden ?
Hier vereinfacht angenommen es ist
5V Motor und die Dioden nicht
eingezeichnet:
links drehen:
-------+------------+-5V
| |
PWM-PNP PNP-high=off
| |
+----Motor---+
| |
low=off-NPN NPN = high=on
| |
-------+------------+-GND
rechts drehen:
-------+------------+------
| |
high=off-PNP PNP-PWM
| |
+----Motor---+
| |
high=on-NPN NPN low=off
| |
-------+------------+------
off:
-------+------------+------
| |
high=off-PNP PNP-high=off
| |
+----Motor---+
| |
high=on-NPN NPN low=off
| |
-------+------------+------
hart stoppen:
-------+------------+------
| |
high=off-PNP PNP-high=off
| |
+----Motor---+
| |
high=on-NPN NPN =high-on
| |
-------+------------+------
* man kann die EMK/Generator-Spannung
in der off-Phase des PWM per A/D messen
und damit die Drehzahl dess Motors
billiger als mit Tacho bestimmen:
-------+------------+------
| |
| |
ADC --+----Motor---+-- ADC
| |
| |
-------+------------+------
* in Software ( Assembler )
beim Umschalten Pausen ( NOPs ) einführen
die einen Durchschuß PNP/NPN
sicher verhindern
MfG JRD
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| From | Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> |
|---|---|
| Date | 2015-09-11 19:01 +0200 |
| Message-ID | <d5gfnqFhesvU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #192037 |
Am 11.09.2015 18:00, schrieb Rafael Deliano: > > (zur Ansteuerung von DC Motoren) > > Kann die Ansteuerung d.h. auch die PWM > von einem Controller per Software > ( IRQ-Routine ) direkt erzeugt werden ? Wenn der Controller sonst nichts zu tun hat und nicht unterbrochen wird. GL -- Alle Idealismen dienen nur für den Aufbau von Hierarchien mit Bauern, mit Nützlichen Idioten für die Machtausübung und mit Mächtigen on top. Bei den Nützlichen Idioten gibts die Gewaltmenschen und die Ideologen.
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-11 19:15 +0200 |
| Message-ID | <msv238$n6j$1@dont-email.me> |
| In reply to | #192038 |
>> > (zur Ansteuerung von DC Motoren) >> Kann die Ansteuerung d.h. auch die PWM >> von einem Controller per Software >> ( IRQ-Routine ) direkt erzeugt werden ? > Wenn der Controller sonst nichts zu tun hat und nicht unterbrochen wird. Für kleine DC-Motoren muß die "PWM" nicht 30kHz sein. Die bringen meist soviel mechanische Masse mit, daß ein Timer-Interrupt von einigen 100Hz genügt daß er glatt läuft. Vorteil ist eben daß man die Messung der EMK reinwursteln kann. Wenn man nicht Assembler programmiert oder der Controller eher ungeeignet ist ( ARM, Raspberry Pi ) natürlich kein praktikabler Ansatz. MfG JRD
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| From | Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> |
|---|---|
| Date | 2015-09-11 19:23 +0200 |
| Message-ID | <d5gh11FhpbqU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #192039 |
Am 11.09.2015 19:15, schrieb Rafael Deliano: > >>> > (zur Ansteuerung von DC Motoren) > >>> Kann die Ansteuerung d.h. auch die PWM >>> von einem Controller per Software >>> ( IRQ-Routine ) direkt erzeugt werden ? > >> Wenn der Controller sonst nichts zu tun hat und nicht unterbrochen wird. > > Für kleine DC-Motoren muß die "PWM" nicht > 30kHz sein. Die bringen meist soviel mechanische > Masse mit, daß ein Timer-Interrupt von einigen > 100Hz genügt daß er glatt läuft. Vorteil ist > eben daß man die Messung der EMK reinwursteln > kann. > Wenn man nicht Assembler programmiert oder > der Controller eher ungeeignet ist ( ARM, > Raspberry Pi ) natürlich kein praktikabler > Ansatz. > > MfG JRD Na gut, ich habe "andersrum" überlegt :-) Wenn der Puls (lang) hängenbleibt, dann fährt der Motor hoch. Bei einem Spielzeug ist das egal, in einem Laborversuch nicht mehr ganz so und in der Halle wirds zur Katastrophe, wenn das Wägelchen an die Wand donnert. Außerdem stört mich das niederfrequente aka hörbare Gejammer :-) GL -- Alle Idealismen dienen nur für den Aufbau von Hierarchien mit Bauern, mit Nützlichen Idioten für die Machtausübung und mit Mächtigen on top. Bei den Nützlichen Idioten gibts die Gewaltmenschen und die Ideologen.
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