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Groups > de.sci.electronics > #186650
| From | Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> |
|---|---|
| Newsgroups | de.sci.electronics |
| Subject | Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? |
| Date | 2015-06-07 12:17 +0200 |
| Organization | A noiseless patient Spider |
| Message-ID | <ml15kq$s5b$1@dont-email.me> (permalink) |
| References | (10 earlier) <20150603222944.146850df@Achmuehle.WOR> <mkrmic$2cu$1@dont-email.me> <20150606010206.22a994b2@Achmuehle.WOR> <mkurfc$b3h$1@dont-email.me> <20150606212352.16bbad59@Achmuehle.WOR> |
Am 06.06.2015 um 21:23 schrieb Sieghard Schicktanz: > Hallo Christoph, > Du schriebst am Sat, 06 Jun 2015 15:11:18 +0200: >>>> Angebot=Nachfrage ist anzustreben. Innerhalb von Zellen wird das vor >>> >>> Das regelt "der Strom" von selber. >> >> Theoretisch. Praktisch kommt's zu Spannungseinbrüchen, Überspannung und >> verschobene Phasenlage. Das gilt es in Grenzen zu halten. > > Eben, das sind dann die relevanten Regelparameter. Vor allem die Phase, die > gibt direkt den Lastfluß an. Warum sollte sich daraus also kein Strompreis als Ausgangsgröße eines Reglers bilden lassen? > ....- >>> Spannung zu hoch -> drosseln, Spannung zu niedrig -> nachheizen. >> >> Da fehlt aber noch die Motivation, das auch zu tun. Der Strompreis >> könnte eine solche sein. > > Dann braucht's halt ein paar "Motivationshilfen". Klar, auch der Preis > spielt da eine Rolle, aber wenn der nicht ausreicht, muß halt anderweitig > eingegriffen werden. Indem eben genau an diesem Preis so lange gedreht wird, BIS er ausreicht. >>>> kleinsten Zellen (bzw. 400 Volt). Frequenzbeeinflussung wäre von so >>>> kleinen Zellen etwas zu viel verlangt und die Phasenlage ist vor allem >>> Warum? >> >> Es macht sich nicht gut, wenn das Netz mit 50,0 Hz läuft, man selber >> aber mit 50,1 Hz einspeist. Das ergibt ein rhythmisches Problem. > > Ja, die Einspeisefrequenz muß sich an das Netz anpassen. Aber aus der > Netzfrequenz kann das einspeisende Gerät halt (evtl.) erkennen, wie stark > (und ob überhaupt) es einspeisen darf. Das mag für Großkraftwerke so sein. Wir reden hier von der Größenordnung 3...500 kW mit Schwerpunkt 3 kW. Da wird man die Einspeiseleistung kaum von der Netzfrequenz abhängig machen. Die Anlagen laufen oder nicht. Und wenn sie modulierend betrieben werden, dann vor allem aufgrund des Strompreises. Die kleinen DLS-Zellen hängen üblicherweise hinter Ortstrafos. Wenn die Netzfrequenz steigt, dann ist in den übergeordneten Spannungsebenen mehr Leistung am Netz. Wenn's zu viel wird, dann wird Hochspannungs-DLS den Preis nach unten setzen, so dass die auf der Niederspannungsseite geneigt sein werden, den Strompreis ebenfalls zu senken. Damit fließt dann mehr Leistung von der Hochspannungsebene in die Niederspannungsebene und die Eigenproduktion in der Zelle sinkt. Allerdings kann umgekehrt natürlich Einfluss auf die höheren Spannungsebenen genommen werden. > Das wird allerdings mit Deinen kleinen Zellen kritisch werden, weil es da > nichts gibt, was die Führungsgröße einprägen könnte. Die Führungsgröße wird unter Einhaltung aller technischen Randbedingungen das Verhältnis von Angebot zu Nachfrage = 1 sein. > Die müßte also > anderweitig vorgegeben werden, werden sie ja eh' schon mit den technischen Randbedingungen. > und das unverzüglich und kontinuierlich - > also nix "Strompreis berechnen und per Radiophon verteilen". Wo siehst du das Problem genau? > [Simulation] >> Was eine Simulation bringen könnte, wären die genaueren Parameter für >> den Regler. Aber halt auch nur in praxisferner Version, weil ich nicht > > Ahja, und aus Deinen Gedankenspielerein kriegst Du die praxisgerechten, nein. Die sind ja genauso nur theoretischer Natur. Allerdings haben viele Menschen auch viele Ideen. Die denken an viel mehr Randbedingungen als mir mit einem Simulationsprogramm einfallen würden. So gesehen ist man mit einer offenen Diskussion eher auf der richtigen Seite als mit einem Simulationsprogramm, das man für bestimmte Details sicher gut brauchen kann. >> Denke, dass man besser hin kommt, wenn man ASTROHS ganz einfach >> einführt, für mindestens 10 Jahre garantiert und die entsprechenden > > Da könnte man geneigt sein, auf das Sprichwort mit den Pferden zu > verweisen... > Wenn Du ein System einführen willst, das einen so großen Einfluß auf das > Funkltioniern der Gesellschaft hat, dann wirst Du _sehr_ gut dran tun, das > erstmal in einer Simulation, dann, bei Erfolg, erstmal in einem kleinen > bescheidenen und danach ggfs. in einem größeren Feldversuch auszutesten. Nachdem der Aufbau einer DLS kein besonders großer Aufwand ist, stellt sich die Frage, was denn mehr Aufwand ist. Einfach mal real ausprobieren oder simulieren? > Das kann durchaus mehr als 10 Jahre dauern, aber danach hast Du eine > bessere Einsicht, auf was es ankommt, wie beschrieben wird so eine Einführung nicht über Nacht ihre volle Wirkung entfalten. Man wird erst mal nur beobachten und ein paar unterschiedliche Prototypen testen, die das Netz aufgrund ihrer geringen Gesamtleistung mit Sicherheit nicht gefährden können. Wenn der Zubau entsprechender Technik allmählich voran kommt, wird man noch genügend Zeit haben, auf sich abzeichnende Probleme sinnvolle Antworten zu finden. Du gehst scheinbar immer davon aus, dass heute ASTROHS eingeführt wird und morgen schon alles zu 100% auf das neue System umgestellt wäre. DANN müsste natürlich wirklich alles vom 1. Moment an 100%ig funktionieren. Aber dass so etwas tatsächlich stattfindet, ist zu 100% nur Traumtänzerei. > und Dein System auch schon > einigermaßen an die tatsächlichen Anferderungen angepasst. Dann sollte bei > einer Einführung im grossen Maßstab nicht mehr allzuviel schiefgehen. > Eine sukzessive Umstellung, wie sie mit dem "smart grid" gemacht werden > soll, ist bei Deinem System ja nicht drin. Warum sollte das denn NICHT möglich sein? > .... >>> nicht gleich eine Simulation drauf ansetzen? >> Weil's Aufwand ist, der keinem was Wert ist. > > Naja, wenn's _Dir_ den Aufwand nicht wert ist, dann ist an Deiner Idee wohl > auch nix dran, der fehlt ja schon die Unterstützung durch den Erfinder. Du meinst also, wenn der Erfinder nicht JEDES EINZELTEIL KOMPLETT SELBER entwickelt, interessiert er sich nicht für seine Idee. Sorry, aber so argumentieren vor allem die, die solche Ideen VERHINDERN wollen! Denn speziell mit komplexen Ideen wird sich IMMER etwas finden... -- Servus Christoph Müller http://www.astrail.de
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Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-06-02 23:21 +0200
Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-06-03 09:54 +0200
Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-06-03 22:29 +0200
Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2015-06-04 01:09 +0200
Re: Ist Smart Metering (intelligente elek tronische StromzAxhler) in D all2001@spambog.com (Wolfgang Allinger) - 2015-06-03 21:37 -0300
Re: Ist Smart Metering (intelligente elek tronische StromzAxhler) in D Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2015-06-04 12:51 +0200
Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2015-06-04 11:50 +0200
Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> - 2015-06-05 13:58 +0800
Re: Ist Smart Metering (intelligent e elektronische Stromzähler) in De all2001@spambog.com (Wolfgang Allinger) - 2015-06-05 10:33 -0300
Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-06-05 16:48 +0200
Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-06-06 10:23 +0200
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Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-06-07 12:17 +0200
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Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Stefan <df9bi@arcor.de> - 2015-06-09 09:21 +0200
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Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Volker Staben <volker.staben@fh-flensburg.de> - 2015-06-25 22:54 +0200
Re: Ist Smart Metering (intelligent e elektronische Stromzähler) in Deutschl and schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-06-29 16:33 +0200
Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-06-05 11:39 +0200
Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Volker Staben <volker.staben@fh-flensburg.de> - 2015-06-05 15:01 +0200
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Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-06-05 15:44 +0200
Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-06-06 18:12 +0200
Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Volker Staben <volker.staben@fh-flensburg.de> - 2015-06-05 15:24 +0200
Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-06-05 15:45 +0200
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