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Groups > de.sci.electronics > #218186 > unrolled thread
| Started by | Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> |
|---|---|
| First post | 2016-12-09 21:08 +0100 |
| Last post | 2016-12-17 19:31 +0100 |
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Notwendige Spannungsfestigkeit bei Schaltnetzteilen Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2016-12-09 21:08 +0100
Re: Notwendige Spannungsfestigkeit bei Schaltnetzteilen Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-12-09 22:27 +0100
Re: Notwendige Spannungsfestigkeit bei Schaltnetzteilen Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2016-12-10 12:32 +0100
Re: Notwendige Spannungsfestigkeit bei Schaltnetzteilen Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-12-10 10:01 -0800
Re: Notwendige Spannungsfestigkeit bei Schaltnetzteilen Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-12-10 20:57 +0100
Re: Notwendige Spannungsfestigkeit bei Schaltnetzteilen Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-12-10 21:02 +0100
Re: Notwendige Spannungsfestigkeit bei Schaltnetzteilen Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-12-10 13:44 -0800
Re: Notwendige Spannungsfestigkeit bei Schaltnetzteilen Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-12-11 14:12 +0100
Re: Notwendige Spannungsfestigkeit bei Schaltnetzteilen Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-12-11 08:14 -0800
Re: Notwendige Spannungsfestigkeit bei Schaltnetzteilen Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2016-12-11 18:38 +0100
Re: Notwendige Spannungsfestigkeit bei Schaltnetzteilen Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-12-12 07:30 -0800
Re: Notwendige Spannungsfestigkeit bei Schaltnetzteilen Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-12-12 21:40 +0100
Re: Notwendige Spannungsfestigkeit bei Schaltnetzteilen Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-12-13 09:55 -0800
Re: Notwendige Spannungsfestigkeit bei Schaltnetzteilen Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-12-13 22:45 +0100
Re: Notwendige Spannungsfestigkeit bei Schaltnetzteilen Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-12-13 14:28 -0800
Re: Notwendige Spannungsfestigkeit bei Schaltnetzteilen Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2016-12-13 18:12 +0100
Re: Notwendige Spannungsfestigkeit bei Schaltnetzteilen Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-12-13 10:18 -0800
Re: Notwendige Spannungsfestigkeit bei Schaltnetzteilen Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> - 2016-12-12 13:49 +0100
Re: Notwendige Spannungsfestigkeit bei Schaltnetzteilen Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2016-12-13 18:23 +0100
Re: Notwendige Spannungsfestigkeit bei Schaltnetzteilen Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2016-12-13 23:51 +0100
Re: Notwendige Spannungsfestigkeit bei Schaltnetzteilen Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2016-12-17 19:31 +0100
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| From | Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-09 21:08 +0100 |
| Subject | Notwendige Spannungsfestigkeit bei Schaltnetzteilen |
| Message-ID | <eb0h9vFemtgU1@mid.individual.net> |
Habe hier (o graus!) ein Schaltnetzteil mit HF-Trafo das nicht mehr funktionieren will (Alle Ausgangsspannungen 0V, am Netzeingang alles ok, Sicherung intakt). Als Schalttransistor wird ein 2SK2647 (800V/4A) verwendet. Ich will mal prüfen, ob es am Transistor liegt. Würde als Ersatz ein IRF840 genügen (500V/8A) oder brauche ich die 800V? Der IRF840 wäre in der Bastelkiste.... -- Roland - roland.krause9@freenet.de
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2016-12-09 22:27 +0100 |
| Message-ID | <o2f7jk$om4$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #218186 |
On 09.12.16 21.08, Roland Krause wrote: > Habe hier (o graus!) ein Schaltnetzteil mit HF-Trafo das nicht mehr > funktionieren will (Alle Ausgangsspannungen 0V, am Netzeingang alles ok, > Sicherung intakt). Als Schalttransistor wird ein 2SK2647 (800V/4A) > verwendet. Ich will mal prüfen, ob es am Transistor liegt. Würde als > Ersatz ein IRF840 genügen (500V/8A) oder brauche ich die 800V? Du brauchst die 800V. Wenn nur ein FET drin ist, ist es vmtl. Fly-Back. Heißt, der geht mit den 300V aus dem Zwischenkreiselko rein, und der Trafo entlädt sich dann bei ungefähr der doppelten Spannung sekundärseitig. Noch ein paar Klingelstörungen oben drauf, da sind 800V so verkehrt nicht. Wie auch immer, ob der FET hin ist, bekommt man recht leicht raus. Man muss nur messen, ob er ein Steuersignal am Gate bekommt. Wenn ja, ist er mit großer Wahrscheinlichkeit hin. Allerdings nicht notwendigerweise alleine. Üblicherweise geht das mindestens mal mit einer toten Schmelzsicherung einher. Ansonsten wären der kleine Elko am Schaltregler-IC bzw. die Anlaufwiderstände, die selbigen initial betanken heiße Kandidaten. Ebenfalls denkbar wäre allerdings ein sekundärseitiger Kurzschluss, der das Netzteil sofort in die Notabschaltung treibt. Letzteres gibt es leider auch mal in Kombination mit Nummer eins, wenn die Abschaltung den FET nicht rettet, weil die Konstruktion nichts taugt. Das Unschöne daran: dann stirbt er gleich wieder. Marcel
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| From | Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-10 12:32 +0100 |
| Message-ID | <eb27f5Fqko1U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #218188 |
Am 09.12.16 um 22:27 schrieb Marcel Mueller: > On 09.12.16 21.08, Roland Krause wrote: >> Habe hier (o graus!) ein Schaltnetzteil mit HF-Trafo das nicht mehr >> funktionieren will (Alle Ausgangsspannungen 0V, am Netzeingang alles ok, >> Sicherung intakt). Als Schalttransistor wird ein 2SK2647 (800V/4A) >> verwendet. Ich will mal prüfen, ob es am Transistor liegt. Würde als >> Ersatz ein IRF840 genügen (500V/8A) oder brauche ich die 800V? > > Du brauchst die 800V. Wenn nur ein FET drin ist, ist es vmtl. Fly-Back. > Heißt, der geht mit den 300V aus dem Zwischenkreiselko rein, und der > Trafo entlädt sich dann bei ungefähr der doppelten Spannung > sekundärseitig. Noch ein paar Klingelstörungen oben drauf, da sind 800V > so verkehrt nicht. Alles klar, beim Abschalten addiert sich die Trafospannung zur Betriebsspannung. Ich brauche also mindestens 600-700V. Eher 700V. > > Wie auch immer, ob der FET hin ist, bekommt man recht leicht raus. Man > muss nur messen, ob er ein Steuersignal am Gate bekommt. Wenn ja, ist er > mit großer Wahrscheinlichkeit hin. Allerdings nicht notwendigerweise > alleine. Üblicherweise geht das mindestens mal mit einer toten > Schmelzsicherung einher. > Ansonsten wären der kleine Elko am Schaltregler-IC bzw. die > Anlaufwiderstände, die selbigen initial betanken heiße Kandidaten. > Ebenfalls denkbar wäre allerdings ein sekundärseitiger Kurzschluss, der > das Netzteil sofort in die Notabschaltung treibt. Letzteres gibt es > leider auch mal in Kombination mit Nummer eins, wenn die Abschaltung den > FET nicht rettet, weil die Konstruktion nichts taugt. Das Unschöne > daran: dann stirbt er gleich wieder. > > > Marcel Sicherung ist ok, es hat auch nichts geschmort. Der MOSFET ist auch noch gut, habe ihn einfach mal ausgelötet und probiert. Dann liegt es also an der Ansteuerung. Die besteht aus einem Transistor und einem Optokoppler :) Ein PWM-IC gibt es nicht. Der dicke 100k-Widerstand für den Anlauf ist noch ein heißer Kandidat. An Netzspannung messe ich allerdings nicht so gern herum. Werde also nach und nach Bauteile auslöten und durchtesten. Zum Glück ist die Platine bedruckt :)) Sind solche Schaltungen eigentlich Leerlaufstabil? Dann würde ich das Netzteil zunächst ausgebaut testen. -- Roland - roland.krause9@freenet.de
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2016-12-10 10:01 -0800 |
| Message-ID | <eb2u7lF1j6pU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #218222 |
On 2016-12-10 03:32, Roland Krause wrote: > Am 09.12.16 um 22:27 schrieb Marcel Mueller: >> On 09.12.16 21.08, Roland Krause wrote: >>> Habe hier (o graus!) ein Schaltnetzteil mit HF-Trafo das nicht mehr >>> funktionieren will (Alle Ausgangsspannungen 0V, am Netzeingang alles ok, >>> Sicherung intakt). Als Schalttransistor wird ein 2SK2647 (800V/4A) >>> verwendet. Ich will mal prüfen, ob es am Transistor liegt. Würde als >>> Ersatz ein IRF840 genügen (500V/8A) oder brauche ich die 800V? >> >> Du brauchst die 800V. Wenn nur ein FET drin ist, ist es vmtl. Fly-Back. >> Heißt, der geht mit den 300V aus dem Zwischenkreiselko rein, und der >> Trafo entlädt sich dann bei ungefähr der doppelten Spannung >> sekundärseitig. Noch ein paar Klingelstörungen oben drauf, da sind 800V >> so verkehrt nicht. > Alles klar, beim Abschalten addiert sich die Trafospannung zur > Betriebsspannung. Ich brauche also mindestens 600-700V. Eher 700V. >> >> Wie auch immer, ob der FET hin ist, bekommt man recht leicht raus. Man >> muss nur messen, ob er ein Steuersignal am Gate bekommt. Wenn ja, ist er >> mit großer Wahrscheinlichkeit hin. Allerdings nicht notwendigerweise >> alleine. Üblicherweise geht das mindestens mal mit einer toten >> Schmelzsicherung einher. >> Ansonsten wären der kleine Elko am Schaltregler-IC bzw. die >> Anlaufwiderstände, die selbigen initial betanken heiße Kandidaten. >> Ebenfalls denkbar wäre allerdings ein sekundärseitiger Kurzschluss, der >> das Netzteil sofort in die Notabschaltung treibt. Letzteres gibt es >> leider auch mal in Kombination mit Nummer eins, wenn die Abschaltung den >> FET nicht rettet, weil die Konstruktion nichts taugt. Das Unschöne >> daran: dann stirbt er gleich wieder. >> >> >> Marcel > > Sicherung ist ok, es hat auch nichts geschmort. Der MOSFET ist auch noch > gut, habe ihn einfach mal ausgelötet und probiert. Dann liegt es also an > der Ansteuerung. Die besteht aus einem Transistor und einem Optokoppler > :) Ein PWM-IC gibt es nicht. Sauber. Da hat sich wohl ein Analogix ausgetobt :-) > ... Der dicke 100k-Widerstand für den Anlauf > ist noch ein heißer Kandidat. An Netzspannung messe ich allerdings nicht > so gern herum. Werde also nach und nach Bauteile auslöten und > durchtesten. Zum Glück ist die Platine bedruckt :)) > > Sind solche Schaltungen eigentlich Leerlaufstabil? Dann würde ich das > Netzteil zunächst ausgebaut testen. > Manchmal nicht, aber man kann Autogluehbirnen, Heizluefter, Kochplatten oder sonstwas als Last anhaengen. Grosse 230V Verbraucher haben oft einen ausreichend niedrigen Widerstand fuer die Grundlast, sie werden nicht so schnell heiss und man kann sich Zeit nehmen. Bei Kochplatten kann man einen Kochtopf mit Wasser draufstellen. Wobei mir dabei letztens ... doch das ist eine andere Geschichte. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
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| Date | 2016-12-10 20:57 +0100 |
| Message-ID | <o2hmme$bs2$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #218236 |
On 10.12.16 19.01, Joerg wrote: >> Sicherung ist ok, es hat auch nichts geschmort. Der MOSFET ist auch noch >> gut, habe ihn einfach mal ausgelötet und probiert. Dann liegt es also an >> der Ansteuerung. Die besteht aus einem Transistor und einem Optokoppler >> :) Ein PWM-IC gibt es nicht. > > Sauber. Da hat sich wohl ein Analogix ausgetobt :-) Eher nicht. Entweder war es ein Fliegendreck-Chip, den er übersehen hat, oder das ist eines von diesen unsäglichen Dingern, deren Oszillator sich auch über die Sekundärseite erstreckt. Ich weiß nicht mehr, wie die Dinger heißen, aber ich habe sie oft daran erkannt, dass sie bei Ausfall der Regelung Vollstoff geben, bis das halbe Geräteinnenleben verreckt ist. Marcel
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-10 21:02 +0100 |
| Message-ID | <o2hn04$11tf$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #218239 |
Am 10.12.2016 um 20:57 schrieb Marcel Mueller: > On 10.12.16 19.01, Joerg wrote: >>> Sicherung ist ok, es hat auch nichts geschmort. Der MOSFET ist auch noch >>> gut, habe ihn einfach mal ausgelötet und probiert. Dann liegt es also an >>> der Ansteuerung. Die besteht aus einem Transistor und einem Optokoppler >>> :) Ein PWM-IC gibt es nicht. >> >> Sauber. Da hat sich wohl ein Analogix ausgetobt :-) Gemurkst. > Eher nicht. Entweder war es ein Fliegendreck-Chip, den er übersehen hat, > oder das ist eines von diesen unsäglichen Dingern, deren Oszillator sich > auch über die Sekundärseite erstreckt. Ich weiß nicht mehr, wie die > Dinger heißen, aber ich habe sie oft daran erkannt, dass sie bei Ausfall > der Regelung Vollstoff geben, bis das halbe Geräteinnenleben verreckt ist. Ringing Choke Converter, lausige Technik von Anno Tobak. Gruß Dieter
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2016-12-10 13:44 -0800 |
| Message-ID | <eb3ba5F4nuiU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #218239 |
On 2016-12-10 11:57, Marcel Mueller wrote: > On 10.12.16 19.01, Joerg wrote: >>> Sicherung ist ok, es hat auch nichts geschmort. Der MOSFET ist auch noch >>> gut, habe ihn einfach mal ausgelötet und probiert. Dann liegt es also an >>> der Ansteuerung. Die besteht aus einem Transistor und einem Optokoppler >>> :) Ein PWM-IC gibt es nicht. >> >> Sauber. Da hat sich wohl ein Analogix ausgetobt :-) > > Eher nicht. Entweder war es ein Fliegendreck-Chip, den er übersehen hat, > oder das ist eines von diesen unsäglichen Dingern, deren Oszillator sich > auch über die Sekundärseite erstreckt. Ich weiß nicht mehr, wie die > Dinger heißen, aber ich habe sie oft daran erkannt, dass sie bei Ausfall > der Regelung Vollstoff geben, bis das halbe Geräteinnenleben verreckt ist. > Ohne IC sieht das z.B. so aus: http://www.deltartp.com/dpel/dpelconferencepapers/S19P6.pdf Wird aber nur noch selten gemacht, weil es inzwischen asiatische PWM Regler IC in SOT23-6 und aehnlichen kleinen Gehaeusen fuer rund $0.10 gibt. Wenn man hart am Budget entwickelt, kommt man mit westlichen Bauteilen allein kaum noch aus. Voll Stoff geben tun so gut wie alle Regler, wenn die Regelung aushakt. Bis die Current Mode Control an den Poller geht, sofern sie eine haben. Ausser wenn sie auf der Primaerseite zusaetzlich die Flyback-Hoehe abtasten. Doch dann ist diese Primaerabstastung oft deren einzige Regelschleife. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2016-12-11 14:12 +0100 |
| Message-ID | <o2jjb1$m16$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #218242 |
On 10.12.16 22.44, Joerg wrote: > Voll Stoff geben tun so gut wie alle Regler, wenn die Regelung aushakt. > Bis die Current Mode Control an den Poller geht, sofern sie eine haben. > Ausser wenn sie auf der Primaerseite zusaetzlich die Flyback-Hoehe > abtasten. Doch dann ist diese Primaerabstastung oft deren einzige > Regelschleife. Die meisten gehen dabei aber so schnell aus, dass es keine Rolle spielt. So schnell bekommt man die Sekundärelkos auch nicht auf kritische Spannungen hochgepumpt. Und das die Regelschleife ursächlich kaputt geht, ist ein eher theoretisches Szenario. Nur bei diesen Selbstschwingern kenne ich das. Da kommen dann halt auf allen Spannungschienen ~30% mehr raus. Das überleben nicht alle Baugruppen. Marcel
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2016-12-11 08:14 -0800 |
| Message-ID | <eb5cbfFj7s1U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #218256 |
On 2016-12-11 05:12, Marcel Mueller wrote: > On 10.12.16 22.44, Joerg wrote: >> Voll Stoff geben tun so gut wie alle Regler, wenn die Regelung aushakt. >> Bis die Current Mode Control an den Poller geht, sofern sie eine haben. >> Ausser wenn sie auf der Primaerseite zusaetzlich die Flyback-Hoehe >> abtasten. Doch dann ist diese Primaerabstastung oft deren einzige >> Regelschleife. > > Die meisten gehen dabei aber so schnell aus, dass es keine Rolle spielt. > So schnell bekommt man die Sekundärelkos auch nicht auf kritische > Spannungen hochgepumpt. > Und das die Regelschleife ursächlich kaputt geht, ist ein eher > theoretisches Szenario. Nur bei diesen Selbstschwingern kenne ich das. > Da kommen dann halt auf allen Spannungschienen ~30% mehr raus. Das > überleben nicht alle Baugruppen. > Ich habe einige Schaltregler ohne PWM Chip entwickelt und die machen das nicht :-) -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-11 18:38 +0100 |
| Message-ID | <eb5h92Fkh2bU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #218236 |
Am 10.12.16 um 19:01 schrieb Joerg: > On 2016-12-10 03:32, Roland Krause wrote: >> Am 09.12.16 um 22:27 schrieb Marcel Mueller: >>> On 09.12.16 21.08, Roland Krause wrote: >>>> Habe hier (o graus!) ein Schaltnetzteil mit HF-Trafo das nicht mehr >>>> funktionieren will (Alle Ausgangsspannungen 0V, am Netzeingang alles >>>> ok, >>>> Sicherung intakt). Als Schalttransistor wird ein 2SK2647 (800V/4A) >>>> verwendet. Ich will mal prüfen, ob es am Transistor liegt. Würde als >>>> Ersatz ein IRF840 genügen (500V/8A) oder brauche ich die 800V? >>> >>> Du brauchst die 800V. Wenn nur ein FET drin ist, ist es vmtl. Fly-Back. >>> Heißt, der geht mit den 300V aus dem Zwischenkreiselko rein, und der >>> Trafo entlädt sich dann bei ungefähr der doppelten Spannung >>> sekundärseitig. Noch ein paar Klingelstörungen oben drauf, da sind 800V >>> so verkehrt nicht. >> Alles klar, beim Abschalten addiert sich die Trafospannung zur >> Betriebsspannung. Ich brauche also mindestens 600-700V. Eher 700V. >>> >>> Wie auch immer, ob der FET hin ist, bekommt man recht leicht raus. Man >>> muss nur messen, ob er ein Steuersignal am Gate bekommt. Wenn ja, ist er >> >> Sicherung ist ok, es hat auch nichts geschmort. Der MOSFET ist auch noch >> gut, habe ihn einfach mal ausgelötet und probiert. Dann liegt es also an >> der Ansteuerung. Die besteht aus einem Transistor und einem Optokoppler >> :) Ein PWM-IC gibt es nicht. > > > Sauber. Da hat sich wohl ein Analogix ausgetobt :-) Auf dem Typenschild steht "Leistungsaufnahme 20W" und das Gerät ist von 2004. Auf der Hauptplatine kommt dann erstmal ein Längsregler ... für das Analoge :) So schlecht finde ich die Lösung nicht. > > >> ... Der dicke 100k-Widerstand für den Anlauf >> ist noch ein heißer Kandidat. An Netzspannung messe ich allerdings nicht >> so gern herum. Werde also nach und nach Bauteile auslöten und >> durchtesten. Zum Glück ist die Platine bedruckt :)) >> >> Sind solche Schaltungen eigentlich Leerlaufstabil? Dann würde ich das >> Netzteil zunächst ausgebaut testen. Bin selbst dahinter gekommen, der Optokoppler sorgt mit dem Transistor für die Abschaltung des Oszillators. Deshalb der TL431 vor der LED des Optokopplers: Nennspannung erreicht, LED leuchtet, Oszillator wird ausgeschaltet. Also Leerlaufstabil, ist für Standby auch nötig. >> > > Manchmal nicht, aber man kann Autogluehbirnen, Heizluefter, Kochplatten > oder sonstwas als Last anhaengen. Grosse 230V Verbraucher haben oft > einen ausreichend niedrigen Widerstand fuer die Grundlast, sie werden > nicht so schnell heiss und man kann sich Zeit nehmen. Bei Kochplatten > kann man einen Kochtopf mit Wasser draufstellen. Wobei mir dabei > letztens ... doch das ist eine andere Geschichte. > -- Roland - roland.krause9@freenet.de
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2016-12-12 07:30 -0800 |
| Message-ID | <eb7u4kF7h7sU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #218274 |
On 2016-12-11 09:38, Roland Krause wrote: > Am 10.12.16 um 19:01 schrieb Joerg: >> On 2016-12-10 03:32, Roland Krause wrote: >>> Am 09.12.16 um 22:27 schrieb Marcel Mueller: >>>> On 09.12.16 21.08, Roland Krause wrote: >>>>> Habe hier (o graus!) ein Schaltnetzteil mit HF-Trafo das nicht mehr >>>>> funktionieren will (Alle Ausgangsspannungen 0V, am Netzeingang alles >>>>> ok, >>>>> Sicherung intakt). Als Schalttransistor wird ein 2SK2647 (800V/4A) >>>>> verwendet. Ich will mal prüfen, ob es am Transistor liegt. Würde als >>>>> Ersatz ein IRF840 genügen (500V/8A) oder brauche ich die 800V? >>>> >>>> Du brauchst die 800V. Wenn nur ein FET drin ist, ist es vmtl. Fly-Back. >>>> Heißt, der geht mit den 300V aus dem Zwischenkreiselko rein, und der >>>> Trafo entlädt sich dann bei ungefähr der doppelten Spannung >>>> sekundärseitig. Noch ein paar Klingelstörungen oben drauf, da sind 800V >>>> so verkehrt nicht. >>> Alles klar, beim Abschalten addiert sich die Trafospannung zur >>> Betriebsspannung. Ich brauche also mindestens 600-700V. Eher 700V. >>>> >>>> Wie auch immer, ob der FET hin ist, bekommt man recht leicht raus. Man >>>> muss nur messen, ob er ein Steuersignal am Gate bekommt. Wenn ja, >>>> ist er > >>> >>> Sicherung ist ok, es hat auch nichts geschmort. Der MOSFET ist auch noch >>> gut, habe ihn einfach mal ausgelötet und probiert. Dann liegt es also an >>> der Ansteuerung. Die besteht aus einem Transistor und einem Optokoppler >>> :) Ein PWM-IC gibt es nicht. >> >> >> Sauber. Da hat sich wohl ein Analogix ausgetobt :-) > Auf dem Typenschild steht "Leistungsaufnahme 20W" und das Gerät ist von > 2004. Auf der Hauptplatine kommt dann erstmal ein Längsregler ... für > das Analoge :) So schlecht finde ich die Lösung nicht. Das ist schon ok, sofern dabei nicht zuviel Waerme abgeblasen wird. Heutzutage wird das verkniffen gesehen mit der Effizienz. Ich bin die letzten Jahre mehrfach gebeten worden, den Wirkungsgrad von Netzteilen zu erhoehen. Dabei lagen die bereits satt ueber 90%, doch es mussten noch 1-2% rausgekitzelt werden. >> >>> ... Der dicke 100k-Widerstand für den Anlauf >>> ist noch ein heißer Kandidat. An Netzspannung messe ich allerdings nicht >>> so gern herum. Werde also nach und nach Bauteile auslöten und >>> durchtesten. Zum Glück ist die Platine bedruckt :)) >>> >>> Sind solche Schaltungen eigentlich Leerlaufstabil? Dann würde ich das >>> Netzteil zunächst ausgebaut testen. > Bin selbst dahinter gekommen, der Optokoppler sorgt mit dem Transistor > für die Abschaltung des Oszillators. Deshalb der TL431 vor der LED des > Optokopplers: Nennspannung erreicht, LED leuchtet, Oszillator wird > ausgeschaltet. Also Leerlaufstabil, ist für Standby auch nötig. So arbeiten die meisten Schaltregler mit Netztrennung. Der Oszillator ist inzwischen immer seltener diskret, seit es Primaerregler-IC winziger Bauart aus China gibt, die um $0.10 liegen. Westliche Hersteller werden den Markt fuer Wald- und Wiesen-IC zu einen grossen Teil verlieren. [...] -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2016-12-12 21:40 +0100 |
| Message-ID | <o2n1vs$2b5$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #218320 |
On 12.12.16 16.30, Joerg wrote: > Heutzutage wird das verkniffen gesehen mit der Effizienz. Ich bin die > letzten Jahre mehrfach gebeten worden, den Wirkungsgrad von Netzteilen > zu erhoehen. Dabei lagen die bereits satt ueber 90%, doch es mussten > noch 1-2% rausgekitzelt werden. Klassisches Overengineering. Erinnert mich an die Aktion bei einer Weltraumsonde. Die Zellen lieferten ca. 11V. Das betreffende Modul brauchte 9V. Aber weil wegen Wirkungsgrad musste es ums zerplatzen ein Schaltregler sein. Der hatte dann dank begrenztem Platz und Zertifizierungsanforderungen an jedes IC-Beinchen 70% Wirkungsgrad - jo, kann man machen! > So arbeiten die meisten Schaltregler mit Netztrennung. Der Oszillator > ist inzwischen immer seltener diskret, seit es Primaerregler-IC winziger > Bauart aus China gibt, die um $0.10 liegen. Westliche Hersteller werden > den Markt fuer Wald- und Wiesen-IC zu einen grossen Teil verlieren. Das ist längst geschehen. Wobei der Klassiker UC3842 hat schon noch ein ganz gutes Standing. Aber über kurz oder lange wird es vmtl. FET und Regler in einem Gehäuse vom Chinamann geben. Marcel
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2016-12-13 09:55 -0800 |
| Message-ID | <ebar00Ft9ieU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #218360 |
On 2016-12-12 12:40, Marcel Mueller wrote: > On 12.12.16 16.30, Joerg wrote: >> Heutzutage wird das verkniffen gesehen mit der Effizienz. Ich bin die >> letzten Jahre mehrfach gebeten worden, den Wirkungsgrad von Netzteilen >> zu erhoehen. Dabei lagen die bereits satt ueber 90%, doch es mussten >> noch 1-2% rausgekitzelt werden. > > Klassisches Overengineering. > Nee, nee, Specs. In der Luftfahrt werden die bierernst genommen. Ich war anfangs erstaunt, dass sie inzwischen mit jedem Tropfen Kerosin rechnen. Die Specs kommen oft nicht vom Flugzeughersteller, sondern von dessen Kunden, einer grossen Fluggesellschaft. In anderen Bereichen sind es Behoerden. Es werden hohe Wirkungsgrade und beinahe abstrus geringe Standby-Verbrauchswerte vorgeschrieben. Da das Gesetzeskraft hat, muss man die einhalten. > Erinnert mich an die Aktion bei einer Weltraumsonde. Die Zellen > lieferten ca. 11V. Das betreffende Modul brauchte 9V. Aber weil wegen > Wirkungsgrad musste es ums zerplatzen ein Schaltregler sein. Der hatte > dann dank begrenztem Platz und Zertifizierungsanforderungen an jedes > IC-Beinchen 70% Wirkungsgrad - jo, kann man machen! > Da hat aber jemand bei den Specs gepennt. Normalerweise schreiben die einen Gesamtwirkungsgrad vor. > >> So arbeiten die meisten Schaltregler mit Netztrennung. Der Oszillator >> ist inzwischen immer seltener diskret, seit es Primaerregler-IC winziger >> Bauart aus China gibt, die um $0.10 liegen. Westliche Hersteller werden >> den Markt fuer Wald- und Wiesen-IC zu einen grossen Teil verlieren. > > Das ist längst geschehen. Wobei der Klassiker UC3842 hat schon noch ein > ganz gutes Standing. Er kostet jedoch zuviel, etwa das doppelte wie die Chips vom Chinamann. > Aber über kurz oder lange wird es vmtl. FET und Regler in einem Gehäuse > vom Chinamann geben. > Von solchen Kombinationen halte ich nicht viel. Ausser bei Kleinleistungen. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-13 22:45 +0100 |
| Message-ID | <o2pmhf$p90$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #218417 |
On 12/13/2016 06:55 PM, Joerg wrote: > On 2016-12-12 12:40, Marcel Mueller wrote: > >> Aber über kurz oder lange wird es vmtl. FET und Regler in einem Gehäuse >> vom Chinamann geben. >> > > Von solchen Kombinationen halte ich nicht viel. Ausser bei Kleinleistungen. Gibts ausserdem schon lange... Sagt euch die TOP22x-Reihe von Power Integrations was? Irgendwie haben die es geschafft alles in einem TO220-Gehäuse (Ja, 3 Pins) unterzubringen. Gerrit
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2016-12-13 14:28 -0800 |
| Message-ID | <ebbavtF2n73U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #218449 |
On 2016-12-13 13:45, Gerrit Heitsch wrote: > On 12/13/2016 06:55 PM, Joerg wrote: >> On 2016-12-12 12:40, Marcel Mueller wrote: >> >>> Aber über kurz oder lange wird es vmtl. FET und Regler in einem Gehäuse >>> vom Chinamann geben. >>> >> >> Von solchen Kombinationen halte ich nicht viel. Ausser bei >> Kleinleistungen. > > Gibts ausserdem schon lange... Sagt euch die TOP22x-Reihe von Power > Integrations was? Irgendwie haben die es geschafft alles in einem > TO220-Gehäuse (Ja, 3 Pins) unterzubringen. > Kenne ich. Die habe ich manchmal sterben sehen fast wie die Fliegen. Dann sind noch die hohen Kosten. Die kleineren LNK Chips sind besser. Man hat auch meist weniger Eingriffsmoeglichkeiten als Entwickler, z.B. um ... <floet> ... ein Dithering zwecks EMV vorzunehmen. Oft kann man nicht einmal die Frequenz gross selbst bestimmen. Ist aehnlich wie mit Pizza. Man kann sich eine fertige Tiefkuehlpizza zum Abbacken holen. Oder man macht sie wie wir inklusive Teig selbst, es schmeckt besser und kostet weit weniger. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-13 18:12 +0100 |
| Message-ID | <ebaogdFslmjU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #218320 |
Am 12.12.16 um 16:30 schrieb Joerg: >>> >>> Sauber. Da hat sich wohl ein Analogix ausgetobt :-) >> Auf dem Typenschild steht "Leistungsaufnahme 20W" und das Gerät ist von >> 2004. Auf der Hauptplatine kommt dann erstmal ein Längsregler ... für >> das Analoge :) So schlecht finde ich die Lösung nicht. > > > Das ist schon ok, sofern dabei nicht zuviel Waerme abgeblasen wird. > Heutzutage wird das verkniffen gesehen mit der Effizienz. Ich bin die > letzten Jahre mehrfach gebeten worden, den Wirkungsgrad von Netzteilen > zu erhoehen. Dabei lagen die bereits satt ueber 90%, doch es mussten > noch 1-2% rausgekitzelt werden. Das ist schon recht gut, habe mal bei 30V mit einem MC34063 12V/50W erzeugt und mit einem Strahler getestet. Bin bei etwas über 50% gelandet :) > >>> >>>> ... Der dicke 100k-Widerstand für den Anlauf >>>> ist noch ein heißer Kandidat. An Netzspannung messe ich allerdings >>>> nicht >>>> so gern herum. Werde also nach und nach Bauteile auslöten und >>>> durchtesten. Zum Glück ist die Platine bedruckt :)) Habe leider immer noch kein defektes Bauteil gefunden :( Es muss mit dem Anlauf zu tun haben. Den Teil der Schaltung habe ich noch nicht entzaubern können. >>>> >>>> Sind solche Schaltungen eigentlich Leerlaufstabil? Dann würde ich das >>>> Netzteil zunächst ausgebaut testen. >> Bin selbst dahinter gekommen, der Optokoppler sorgt mit dem Transistor >> für die Abschaltung des Oszillators. Deshalb der TL431 vor der LED des >> Optokopplers: Nennspannung erreicht, LED leuchtet, Oszillator wird >> ausgeschaltet. Also Leerlaufstabil, ist für Standby auch nötig. > > > So arbeiten die meisten Schaltregler mit Netztrennung. Der Oszillator > ist inzwischen immer seltener diskret, seit es Primaerregler-IC winziger > Bauart aus China gibt, die um $0.10 liegen. Westliche Hersteller werden > den Markt fuer Wald- und Wiesen-IC zu einen grossen Teil verlieren. > Gab es die 2004 auch schon? > [...] > -- Roland - roland.krause9@freenet.de
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2016-12-13 10:18 -0800 |
| Message-ID | <ebasbqFtk9gU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #218415 |
On 2016-12-13 09:12, Roland Krause wrote: > Am 12.12.16 um 16:30 schrieb Joerg: > > >>>> >>>> Sauber. Da hat sich wohl ein Analogix ausgetobt :-) >>> Auf dem Typenschild steht "Leistungsaufnahme 20W" und das Gerät ist von >>> 2004. Auf der Hauptplatine kommt dann erstmal ein Längsregler ... für >>> das Analoge :) So schlecht finde ich die Lösung nicht. >> >> >> Das ist schon ok, sofern dabei nicht zuviel Waerme abgeblasen wird. >> Heutzutage wird das verkniffen gesehen mit der Effizienz. Ich bin die >> letzten Jahre mehrfach gebeten worden, den Wirkungsgrad von Netzteilen >> zu erhoehen. Dabei lagen die bereits satt ueber 90%, doch es mussten >> noch 1-2% rausgekitzelt werden. > Das ist schon recht gut, habe mal bei 30V mit einem MC34063 12V/50W > erzeugt und mit einem Strahler getestet. Bin bei etwas über 50% gelandet :) Davon habe ich zwei in ein Ruecklicht fuer mein Fahrrad gepflanzt. Aber nicht fuer Wirkungsgrad, sondern weil man damit eine Art Flugzeugblitzlicht mit Hintergrundpegel hinbekommen kann. 50% ist jedoch was schlapp. >> >>>> >>>>> ... Der dicke 100k-Widerstand für den Anlauf >>>>> ist noch ein heißer Kandidat. An Netzspannung messe ich allerdings >>>>> nicht >>>>> so gern herum. Werde also nach und nach Bauteile auslöten und >>>>> durchtesten. Zum Glück ist die Platine bedruckt :)) > Habe leider immer noch kein defektes Bauteil gefunden :( Es muss mit dem > Anlauf zu tun haben. Den Teil der Schaltung habe ich noch nicht > entzaubern können. Kannst ja das, was Du schon rausgefunden hast, als Skizze ins Web setzen. Dann koennen wir alle unsere Gehirne knirschen lassen. Vielleicht erkennt jemand die Schaltungsart. Wirtschaftlich macht das sicher alles keinen Sinn, doch bei sowas kommt oft spochtlicher Ehrgeiz auf :-) >>>>> >>>>> Sind solche Schaltungen eigentlich Leerlaufstabil? Dann würde ich das >>>>> Netzteil zunächst ausgebaut testen. >>> Bin selbst dahinter gekommen, der Optokoppler sorgt mit dem Transistor >>> für die Abschaltung des Oszillators. Deshalb der TL431 vor der LED des >>> Optokopplers: Nennspannung erreicht, LED leuchtet, Oszillator wird >>> ausgeschaltet. Also Leerlaufstabil, ist für Standby auch nötig. >> >> >> So arbeiten die meisten Schaltregler mit Netztrennung. Der Oszillator >> ist inzwischen immer seltener diskret, seit es Primaerregler-IC winziger >> Bauart aus China gibt, die um $0.10 liegen. Westliche Hersteller werden >> den Markt fuer Wald- und Wiesen-IC zu einen grossen Teil verlieren. >> > Gab es die 2004 auch schon? Chinesische Datenblaetter haben oft keine Datums- oder Versionsangaben, das sehen die was "locker". Die meisten dieser Controller sind jedoch nicht so alt. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> |
|---|---|
| Date | 2016-12-12 13:49 +0100 |
| Message-ID | <o2m6dd$dnu$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #218186 |
Roland Krause wrote: > Habe hier (o graus!) ein Schaltnetzteil mit HF-Trafo das nicht mehr > funktionieren will (Alle Ausgangsspannungen 0V, am Netzeingang alles ok, > Sicherung intakt). Bei Schaltnetzteilen, die nicht anlaufen, ist sehr oft ein kleiner Elko auf der Primärseite defekt. Erst mal die Elkos prüfen. > Als Schalttransistor wird ein 2SK2647 (800V/4A) > verwendet. Ich will mal prüfen, ob es am Transistor liegt. Würde als > Ersatz ein IRF840 genügen (500V/8A) oder brauche ich die 800V? > Der IRF840 wäre in der Bastelkiste.... Falls wieder erwarten doch der Transistor defekt ist, dann würde ich eher eine Nummer grösser wählen, denn offensichtlich hatte er nicht genügend Reserve. Stefan
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| From | Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-13 18:23 +0100 |
| Message-ID | <ebap4fFsr0nU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #218307 |
Am 12.12.16 um 13:49 schrieb Stefan Heimers: > Roland Krause wrote: > >> Habe hier (o graus!) ein Schaltnetzteil mit HF-Trafo das nicht mehr >> funktionieren will (Alle Ausgangsspannungen 0V, am Netzeingang alles ok, >> Sicherung intakt). > > Bei Schaltnetzteilen, die nicht anlaufen, ist sehr oft ein kleiner Elko auf > der Primärseite defekt. Erst mal die Elkos prüfen. Das sind nur 2 Stück, der 400V-Elko ist auf jeden Fall gut, bleibt noch der kleine für die primäre Schaltungsversorgung. Der bekommt aber auch erst Saft, wenn die Schaltung schon angelaufen ist. > >> Als Schalttransistor wird ein 2SK2647 (800V/4A) >> verwendet. Ich will mal prüfen, ob es am Transistor liegt. Würde als >> Ersatz ein IRF840 genügen (500V/8A) oder brauche ich die 800V? >> Der IRF840 wäre in der Bastelkiste.... > > Falls wieder erwarten doch der Transistor defekt ist, dann würde ich eher > eine Nummer grösser wählen, denn offensichtlich hatte er nicht genügend > Reserve. Der kleine NPN kann 800mA schalten, verträgt aber nur 35V. Zumindest mit Multimeter gemessen scheint er ok zu sein. > > Stefan > -- Roland - roland.krause9@freenet.de
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| From | Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-13 23:51 +0100 |
| Message-ID | <ebbcb5F30vrU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #218186 |
Am 09.12.16 um 21:08 schrieb Roland Krause: > Habe hier (o graus!) ein Schaltnetzteil mit HF-Trafo das nicht mehr > funktionieren will (Alle Ausgangsspannungen 0V, am Netzeingang alles ok, > Sicherung intakt). Als Schalttransistor wird ein 2SK2647 (800V/4A) > verwendet. Ich will mal prüfen, ob es am Transistor liegt. Würde als > Ersatz ein IRF840 genügen (500V/8A) oder brauche ich die 800V? > Der IRF840 wäre in der Bastelkiste.... > > > Das Problem ist vermutlich gelöst. Das sieht verdächtig nach einer "sicheren" Sollbruchstelle aus: Zwei 470K-Widerstände in Reihe versorgen eine Z-Diode mit geschätzt 5-6V. Daran ist das Gate des Schalttransistors angeschlossen. Der erste ist ein Kohleschicht-Typ mit 1/4W (der war gut) der zweite ein Miniaturtyp, vermutlich nicht ausreichend spannungsfest. Der ist wohl im Laufe der Jahre hochgebrannt. Äußerlich war nichts zu erkennen. Das Multimeter "zuckte" im 20MOhm-Bereich etwas. Gute Idee ;) ob 470K oder 2,2M spielt hier wohl kaum eine Rolle. Erst nach vielen Jahren reicht es nicht mehr, um den Transistor durchzuschalten. Wenn er nicht schaltet, passiert auch nichts. Das Gerät fällt einfach aus. Auf der Leiterbahnseite war nicht zu erkennen, dass die Widerstände miteinander verbunden sind. Das irritierte mich schon seit Tagen. Selbst die Uhrmacherlupe machte die Verbindung nicht sichtbar. Der Lötstoplack war über der Leiterbahn schwarz überdruckt. Raffiniert! Werde das ganze am Wochenende wieder zusammenbauen und testen, mal sehen was passiert ... -- Roland - roland.krause9@freenet.de
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