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Groups > de.sci.electronics > #215100 > unrolled thread
| Started by | Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> |
|---|---|
| First post | 2016-10-05 23:12 +0200 |
| Last post | 2016-10-07 22:15 +0200 |
| Articles | 14 — 6 participants |
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Pendelempfänger vulgo Superregenerativempfänger :) Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2016-10-05 23:12 +0200
Re: Pendelempfänger vulgo Superregenerativempfänger :) Karl Sauer <ksauer@notmailinator.com> - 2016-10-06 00:35 +0200
Re: Pendelempfänger vulgo Superregenerativempfänger :) Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2016-10-06 19:25 +0200
Re: Pendelempfänger vulgo Superregenerativempfänger :) Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-10-06 01:07 +0200
Re: Pendelempfänger vulgo Superregenerativempfänger :) Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2016-10-06 19:24 +0200
Re: Pendelempfänger vulgo Superregenerativempfänger :) Peter Bösche <myself@domain.invalid> - 2016-10-07 08:32 +0200
Re: Pendelempfänger vulgo Superregenerativempfänger :) Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2016-10-07 22:12 +0200
Re: Pendelempfänger vulgo Superregenerativempfänger :) Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-10-07 23:06 +0200
Re: Pendelempfänger vulgo Superregenerativempfänger :) Peter Bösche <myself@domain.invalid> - 2016-10-08 08:22 +0200
Re: Pendelempfänger vulgo Superregenerativempfänger :) Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net> - 2016-10-08 13:25 +0200
Re: Pendelempfänger vulgo Superregenerativempfänger :) Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2016-10-08 18:36 +0200
Re: Pendelempfänger vulgo Superregenerativempfänger :) Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2016-10-08 18:33 +0200
Re: Pendelempfänger vulgo Superregenerativempfänger :) gunther nanonüm <g-h-w@gmx.de> - 2016-10-06 21:28 +0200
Re: Pendelempfänger vulgo Superregenerativempfänger :) Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2016-10-07 22:15 +0200
| From | Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2016-10-05 23:12 +0200 |
| Subject | Pendelempfänger vulgo Superregenerativempfänger :) |
| Message-ID | <e5l8lbFgkg2U1@mid.individual.net> |
Mich würde interessieren, ob es inzwischen eine schlüssige Erklärung für die Funktionsweise dieses Empfängertyps gibt. Die Empfangsqualität ist nicht besonders gut, deshalb ist sie kaum verbreitet. Da die Schaltung sehr einfach ist, wurde sie in den 1980er und 1990 Jahren gern als Empfänger für Fernsteuerungen eingesetzt. Ich kann mich auch noch an 11m-Handfunkgeräte erinnern, die einen solchen Empfänger hatten. Mit 2 Transistoren kann man einen Empfänger aufbauen, der gut hörbaren UKW-Empfang bringt. Trennschärfe und Tonqualität sind allerdings mäßig. Ich habe mal auf dem Breadboard einen solchen Emfänger zusammengestöpselt (Schaltung von Elektor, irgendein "Wochenendprojekt") und hatte als Antenne etwa 10cm versilberten Draht spendiert. Der Unterschied mit Antenne - ohne Antenne war marginal. Ich finde das ziemlich erstaunlich. Etwa 4 Sender waren zu empfangen. Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Superregenerativempfänger -- Roland - roland.krause9@freenet.de
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| From | Karl Sauer <ksauer@notmailinator.com> |
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| Date | 2016-10-06 00:35 +0200 |
| Message-ID | <nt3v38$jdd$1@news.mixmin.net> |
| In reply to | #215100 |
Am 05.10.2016 um 23:12 schrieb Roland Krause: > Mich würde interessieren, ob es inzwischen eine schlüssige Erklärung für > die Funktionsweise dieses Empfängertyps gibt. Die Empfangsqualität ist > nicht besonders gut, deshalb ist sie kaum verbreitet. Da die Schaltung > sehr einfach ist, wurde sie in den 1980er und 1990 Jahren gern als > Empfänger für Fernsteuerungen eingesetzt. Ich kann mich auch noch an > 11m-Handfunkgeräte erinnern, die einen solchen Empfänger hatten. > > Mit 2 Transistoren kann man einen Empfänger aufbauen, der gut hörbaren > UKW-Empfang bringt. Trennschärfe und Tonqualität sind allerdings mäßig. > Ich habe mal auf dem Breadboard einen solchen Emfänger > zusammengestöpselt (Schaltung von Elektor, irgendein "Wochenendprojekt") > und hatte als Antenne etwa 10cm versilberten Draht spendiert. Der > Unterschied mit Antenne - ohne Antenne war marginal. Ich finde das > ziemlich erstaunlich. Etwa 4 Sender waren zu empfangen. > > Siehe auch: > https://de.wikipedia.org/wiki/Superregenerativempfänger Man könnte ja mal ein Audion mit nem Raspberry o.ä. bauen, der die entsprechenden Rückkopplungsparameter usw. frequenzabhängig und signalstärkeabhängig lernt und dann optimal einstellt... Gruß Karl
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| From | Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2016-10-06 19:25 +0200 |
| Message-ID | <e5nfp7F1scgU3@mid.individual.net> |
| In reply to | #215102 |
Am 06.10.16 um 00:35 schrieb Karl Sauer: > Am 05.10.2016 um 23:12 schrieb Roland Krause: >> Mich würde interessieren, ob es inzwischen eine schlüssige Erklärung für >> die Funktionsweise dieses Empfängertyps gibt. Die Empfangsqualität ist >> nicht besonders gut, deshalb ist sie kaum verbreitet. Da die Schaltung >> sehr einfach ist, wurde sie in den 1980er und 1990 Jahren gern als >> Empfänger für Fernsteuerungen eingesetzt. Ich kann mich auch noch an >> 11m-Handfunkgeräte erinnern, die einen solchen Empfänger hatten. >> >> Mit 2 Transistoren kann man einen Empfänger aufbauen, der gut hörbaren >> UKW-Empfang bringt. Trennschärfe und Tonqualität sind allerdings mäßig. >> Ich habe mal auf dem Breadboard einen solchen Emfänger >> zusammengestöpselt (Schaltung von Elektor, irgendein "Wochenendprojekt") >> und hatte als Antenne etwa 10cm versilberten Draht spendiert. Der >> Unterschied mit Antenne - ohne Antenne war marginal. Ich finde das >> ziemlich erstaunlich. Etwa 4 Sender waren zu empfangen. >> >> Siehe auch: >> https://de.wikipedia.org/wiki/Superregenerativempfänger > > Man könnte ja mal ein Audion mit nem Raspberry o.ä. bauen, > der die entsprechenden Rückkopplungsparameter usw. frequenzabhängig > und signalstärkeabhängig lernt und dann optimal einstellt... > > > Gruß Karl > Arbeiten nicht diese UKW-Chips so, die man in MP3-Playern und Smart-Phones hat? -- Roland - roland.krause9@freenet.de
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-10-06 01:07 +0200 |
| Message-ID | <nt412f$prp$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #215100 |
Am 05.10.2016 um 23:12 schrieb Roland Krause: > Mich würde interessieren, ob es inzwischen eine schlüssige Erklärung für > die Funktionsweise dieses Empfängertyps gibt. Inzwischen? Die steht doch schon in Armstrongs Patent von Anno Tobak. Gruß Dieter
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| From | Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> |
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| Date | 2016-10-06 19:24 +0200 |
| Message-ID | <e5nfmuF1scgU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #215104 |
Am 06.10.16 um 01:07 schrieb Dieter Wiedmann: > Am 05.10.2016 um 23:12 schrieb Roland Krause: >> Mich würde interessieren, ob es inzwischen eine schlüssige Erklärung für >> die Funktionsweise dieses Empfängertyps gibt. > > Inzwischen? Die steht doch schon in Armstrongs Patent von Anno Tobak. > > > > Gruß Dieter > > Meines Wissens sind die frühen Erklärungsversuche alle als nicht korrekt entlarvt. -- Roland - roland.krause9@freenet.de
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| From | Peter Bösche <myself@domain.invalid> |
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| Date | 2016-10-07 08:32 +0200 |
| Message-ID | <60fevbtk4qmd56i8rh2k75g0l8d6a3ob4o@4ax.com> |
| In reply to | #215130 |
Hi, On Thu, 6 Oct 2016 19:24:46 +0200, Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> wrote: >Am 06.10.16 um 01:07 schrieb Dieter Wiedmann: >> Am 05.10.2016 um 23:12 schrieb Roland Krause: >>> Mich würde interessieren, ob es inzwischen eine schlüssige Erklärung für >>> die Funktionsweise dieses Empfängertyps gibt. >> >> Inzwischen? Die steht doch schon in Armstrongs Patent von Anno Tobak. >> >> >> >> Gruß Dieter >> >> >Meines Wissens sind die frühen Erklärungsversuche alle als nicht korrekt >entlarvt. Erklärungsversuche? Von wem entlarvt? Bitte Zitat, Literatur o.ä.. So, so, Du weißt nicht ob es inzwischen eine schlüssige Erklärung gibt, dass aber alle früheren Erklärungen nicht korrekt sind. Meinen ersten Pendelempfänger habe ich 1955 gebaut und dami UKW empfangen. Eine Erkärung findet sich z.B. bei Barkhausen "Lehrbuch der Elektonenröhren" und an vielen anderen Stellen. Und das sind keine Erklärungsversuche, sondern plausible Erklärungen des Prinzips. Peter
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| From | Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> |
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| Date | 2016-10-07 22:12 +0200 |
| Message-ID | <e5qdtiFneg9U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #215148 |
Am 07.10.16 um 08:32 schrieb Peter B�sche: > Hi, > > On Thu, 6 Oct 2016 19:24:46 +0200, Roland Krause > <roland.krause9@freenet.de> wrote: > >> Am 06.10.16 um 01:07 schrieb Dieter Wiedmann: >>> Am 05.10.2016 um 23:12 schrieb Roland Krause: >>>> Mich würde interessieren, ob es inzwischen eine schlüssige Erklärung für >>>> die Funktionsweise dieses Empfängertyps gibt. >>> >>> Inzwischen? Die steht doch schon in Armstrongs Patent von Anno Tobak. Nach meiner Info steht dort schon die falsche Erklärung der Funktion drin. Er wusste das, musste aber für das Patent eine angeben. Sonst kein Patent. >>> >>> >>> >>> Gruß Dieter >>> >>> >> Meines Wissens sind die frühen Erklärungsversuche alle als nicht korrekt >> entlarvt. > > Erklärungsversuche? Von wem entlarvt? Bitte Zitat, Literatur o.ä.. Ich habe das irgendwo in Zeitschriften gelesen, kann ja falsch sein. > > So, so, Du weißt nicht ob es inzwischen eine schlüssige Erklärung > gibt, dass aber alle früheren Erklärungen nicht korrekt sind. > > Meinen ersten Pendelempfänger habe ich 1955 gebaut und dami UKW > empfangen. Wie gut war der Empfang? Kannst Du dich noch an den verwendeten HF-Transistor erinnern? Ach ... vermutlich mit Röhre! In dem Elektor-Artikel war ein BF494 angegeben, Transitfrequenz: 100MHz, originell! Mit einem 300Mhz-Typen lief es dann. > Eine Erkärung findet sich z.B. bei Barkhausen "Lehrbuch der > Elektonenröhren" und an vielen anderen Stellen. Und das sind keine > Erklärungsversuche, sondern plausible Erklärungen des Prinzips. > > Peter > Ich weiß es eben nicht genau. Sonst hätte ich hier nicht gefragt! Den Barkhausen habe ich natürlich nicht. Kann durchaus sein, dass ich falsch informiert bin. Hast Du die Erklärung in groben Zügen im Kopf? Aus meiner Erinnerung ist die "falsche" Erklärung, dass die hohe Verstärkung durch die NF-Schwingung zustande kommt. Und zwar weil periodisch der "optimale" Arbeitspunkt durchfahren wird. Das ist meines Wissens widerlegt. Vor allem ist es auch nicht plausibel. Wo soll den ein "Superarbeitspunkt" herkommen, der eine Verstärkung von 10^6 oder mehr produziert? -- Roland - roland.krause9@freenet.de
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
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| Date | 2016-10-07 23:06 +0200 |
| Message-ID | <nt92nr$1nln$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #215169 |
Am 07.10.2016 um 22:12 schrieb Roland Krause: >>>> Inzwischen? Die steht doch schon in Armstrongs Patent von Anno Tobak. > Nach meiner Info steht dort schon die falsche Erklärung der Funktion > drin. Er wusste das, musste aber für das Patent eine angeben. Sonst kein > Patent. Hübsches Märchen. Gruß Dieter
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| From | Peter Bösche <myself@domain.invalid> |
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| Date | 2016-10-08 08:22 +0200 |
| Message-ID | <ot2hvbdnpv0cair3l1hii63orgl7hhnof4@4ax.com> |
| In reply to | #215169 |
Hi. On Fri, 7 Oct 2016 22:12:34 +0200, Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> wrote: >>......... >> Meinen ersten Pendelempfänger habe ich 1955 gebaut und dami UKW >> empfangen. >Wie gut war der Empfang? Kannst Du dich noch an den verwendeten >HF-Transistor erinnern? Ach ... vermutlich mit Röhre! War wohl die EF80. Empfang nach mener Erinnerung genau so wie im gekauften Radio. >> >Ich weiß es eben nicht genau. Sonst hätte ich hier nicht gefragt! Den >Barkhausen habe ich natürlich nicht. Kann durchaus sein, dass ich falsch >informiert bin. Hast Du die Erklärung in groben Zügen im Kopf? Es ist im Prinzip ein Rückkopplungsempfänger, diese sind am empfindlichsten ganz ganz kurz vorm Schwingungseinsatz. Wenn man das manuell versucht, kommts schnell zum Schwingungseinsatz und dem bekannten Rückkopplungspfeifen. Im Pendelempfänger wird genau dieser Arbeitspunkt laufend mit der Pendelfrequnz durchfahren, je nach Antennensignal setzen die Rückkopplungsschwingungen früher oder später ein. Die Hüllkurve dieser Schwingpakete entspricht dem Empfangssignal. Bei FM muss die Empfangsfreuqenz auf die Flanke des HF-Kreises abgestimmt sein. >.......... Peter
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| From | Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net> |
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| Date | 2016-10-08 13:25 +0200 |
| Message-ID | <nmlhvbpihvdajkf9tncssoaho017qimsd4@4ax.com> |
| In reply to | #215175 |
Peter Bösche wrote: >Es ist im Prinzip ein Rückkopplungsempfänger, diese sind am >empfindlichsten ganz ganz kurz vorm Schwingungseinsatz. Wenn man das >manuell versucht, kommts schnell zum Schwingungseinsatz und dem >bekannten Rückkopplungspfeifen. Im Pendelempfänger wird genau >dieser Arbeitspunkt laufend mit der Pendelfrequnz durchfahren, je nach >Antennensignal setzen die Rückkopplungsschwingungen früher oder später >ein. Die Hüllkurve dieser Schwingpakete entspricht dem Empfangssignal. >Bei FM muss die Empfangsfreuqenz auf die Flanke des HF-Kreises >abgestimmt sein. Die Empfindlichkeit wird also nur durch die möglichst weitgehende Entdämpfung des Empfangskreises erreicht und mit dem Verhalten als guter Störsender erkauft :-). Grüße, H.
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| From | Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2016-10-08 18:36 +0200 |
| Message-ID | <e5slkuF90k6U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #215190 |
Am 08.10.16 um 13:25 schrieb Heinz Schmitz: > Peter Bösche wrote: > >> Es ist im Prinzip ein Rückkopplungsempfänger, diese sind am >> empfindlichsten ganz ganz kurz vorm Schwingungseinsatz. Wenn man das >> manuell versucht, kommts schnell zum Schwingungseinsatz und dem >> bekannten Rückkopplungspfeifen. Im Pendelempfänger wird genau >> dieser Arbeitspunkt laufend mit der Pendelfrequnz durchfahren, je nach >> Antennensignal setzen die Rückkopplungsschwingungen früher oder später >> ein. Die Hüllkurve dieser Schwingpakete entspricht dem Empfangssignal. >> Bei FM muss die Empfangsfreuqenz auf die Flanke des HF-Kreises >> abgestimmt sein. > > Die Empfindlichkeit wird also nur durch die möglichst weitgehende > Entdämpfung des Empfangskreises erreicht und mit dem Verhalten > als guter Störsender erkauft :-). > > Grüße, > H. > > Dagegen soll ja eine HF-Vorstufe helfen, wie sie in einem der Schaltbilder auf Wikipedia dargestellt ist. -- Roland - roland.krause9@freenet.de
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| From | Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2016-10-08 18:33 +0200 |
| Message-ID | <e5slfcF8sm3U4@mid.individual.net> |
| In reply to | #215175 |
Am 08.10.16 um 08:22 schrieb Peter B�sche: > Hi. > > On Fri, 7 Oct 2016 22:12:34 +0200, Roland Krause > <roland.krause9@freenet.de> wrote: > > >>> ......... >>> Meinen ersten Pendelempfänger habe ich 1955 gebaut und dami UKW >>> empfangen. >> Wie gut war der Empfang? Kannst Du dich noch an den verwendeten >> HF-Transistor erinnern? Ach ... vermutlich mit Röhre! > War wohl die EF80. Empfang nach mener Erinnerung genau so wie im > gekauften Radio. > >>> >> Ich weiß es eben nicht genau. Sonst hätte ich hier nicht gefragt! Den >> Barkhausen habe ich natürlich nicht. Kann durchaus sein, dass ich falsch >> informiert bin. Hast Du die Erklärung in groben Zügen im Kopf? > Es ist im Prinzip ein Rückkopplungsempfänger, diese sind am > empfindlichsten ganz ganz kurz vorm Schwingungseinsatz. Wenn man das > manuell versucht, kommts schnell zum Schwingungseinsatz und dem > bekannten Rückkopplungspfeifen. Im Pendelempfänger wird genau > dieser Arbeitspunkt laufend mit der Pendelfrequnz durchfahren, je nach > Antennensignal setzen die Rückkopplungsschwingungen früher oder später > ein. Die Hüllkurve dieser Schwingpakete entspricht dem Empfangssignal. > Bei FM muss die Empfangsfreuqenz auf die Flanke des HF-Kreises > abgestimmt sein. > >> .......... > > Peter > Dann war meine Erinnerung mit dem Arbeitspunkt doch nicht so falsch, nur sehr unvollständig. Also ist es Unsinn, das die Funktion sich nicht recht erklären lässt. -- Roland - roland.krause9@freenet.de
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| From | gunther nanonüm <g-h-w@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-10-06 21:28 +0200 |
| Message-ID | <nt68ls$u4h$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #215100 |
"Roland Krause" schrieb im Newsbeitrag news:e5l8lbFgkg2U1@mid.individual.net... > und hatte als Antenne etwa 10cm versilberten Draht spendiert. Der > Unterschied mit Antenne - ohne Antenne war marginal. Ich finde das > ziemlich erstaunlich. Etwa 4 Sender waren zu empfangen. Ki, bei HF ist schlechtangepaßte Antenne oft mieser als garkeine Antenne. Sofern Du das Käschtele nicht a la faberge in Blech dengelst. Gerade besagte Handquetschen zeichneten sich durch enormen Handeffekt aus. -- mfg, guntHer
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| From | Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2016-10-07 22:15 +0200 |
| Message-ID | <e5qe3iFnfr8U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #215138 |
Am 06.10.16 um 21:28 schrieb gunther nanonüm: > "Roland Krause" schrieb im Newsbeitrag > news:e5l8lbFgkg2U1@mid.individual.net... > >> und hatte als Antenne etwa 10cm versilberten Draht spendiert. Der >> Unterschied mit Antenne - ohne Antenne war marginal. Ich finde das >> ziemlich erstaunlich. Etwa 4 Sender waren zu empfangen. > > Ki, > bei HF ist schlechtangepaßte Antenne oft mieser als garkeine Antenne. > Sofern Du das Käschtele nicht a la faberge in Blech dengelst. Mein Schwäbisch ist nich soooo gut. Das französiche heißt wohl Fabergé? > > Gerade besagte Handquetschen zeichneten sich durch enormen Handeffekt aus. Handauflegen hatte eindeutig einen Effekt! Da fühlt man sich irgendwie wichtig ;) > -- > mfg, > guntHer -- Roland - roland.krause9@freenet.de
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