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Re: Frage zu einer Röhre 572B

From Roland Krause <roland.krause9@freenet.de>
Newsgroups de.sci.electronics
Subject Re: Frage zu einer Röhre 572B
Date 2017-10-30 14:22 +0100
Message-ID <f5onc6F5d9eU1@mid.individual.net> (permalink)
References <ot5bb9$7p3$1@news.albasani.net> <f5o7h3F1pcaU1@mid.individual.net> <f5ojsmF4iivU1@mid.individual.net>

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Am 30.10.17 um 13:22 schrieb Gerhard Hoffmann:
> Am 30.10.2017 um 09:51 schrieb Roland Krause:
> 
>> Es sieht so aus, als ob diese Röhre eine positive Gitterspannung 
>> braucht, für Class B so +50V. Anodenspannung 2,5kV ist für die Röhre 
>> in A-Schaltung absolut tötlich, Die Maximale Betriebsspannung ist 
>> 2500V und die Anodenspannung dann 1250V. Nur in einer 
>> Gegentaktschaltung wäre die Anodenspannung gleich der 
>> Betriebsspannung. Ich würde da jedenfalls deutlich drunter bleiben. 
>> Bei Maximalleistung bedanken sich Röhren gern mit knistern und kurzer 
>> Lebenserwartung. Dieses Schätzchen wird ja wohl ein paar Hunderter 
>> kosten?
> 
> ????
>>
>> Du musst dir darüber im klaren sein, dass die Verkabelung im inneren 
>> etwa so aussehen muss wie die Zündanlage von einem Benzinmotor?
>> Normale Stromkabel sind nur bis etwa 600V sicher.
> 
> Nein, die Verdrahtung pflegte aus blanken Drähten auf Keramik-
> Abstandshaltern zu bestehen. Wer reingreift ist selber schuld.
Wer saugt das Ozon ab? Ziemlich Lebensmüde.
> 
> In einem früheren Leben, als ich noch Schüler war, habe ich mal
> eine Endstufe mit 4 von den Dingern in Betrieb gesehen.
> Genau genommen 4 * 811A, für die ist das ja ein Ersatztyp.
> Das war eine ziemlich leuchtende Angelegenheit mit hellgelben
> Kathoden, leuchtend roten Anoden und lila leuchtenden
> Anodengleichrichter-Röhren.
> 
>> Zu den Kennlinien: Die getrichelten Linien zeigen wohl den 
>> Anodenstrom, die Kurven gehen auch nur bis 1200V! Etwa maximale 
>> Anodenspannung.
>> Damit stellt man den Arbeitspunkt ein. Die durchgezogenen Linien 
>> verstehe ich nicht.
> 
> Nein, die Kurven gehen bis 2800V. Die gestrichelten enden dort,
> wo die maximale Gitterverlustleistung 
Quark, das ist der Arbeitspunkt. Bei Aussteurung waren wir noch nicht.
durch den Anlaufstrom
> erreicht wird. Daneben steht deutlich "grid current", was soviel
> bedeutet wie "Brian", äh, wie Gitterstrom.
> 
> Die DC plate voltage in einem 30 MHz SSB-Sender ist ganz bestimmt
> nicht die momentane HF-Spannung an der Anode.  Für 2500 V DC plate
> voltage (typical & max. rating) kann die momentane Anodenspannung
> durchaus mal 5KV werden, Transformator /Pi-Filter sei Dank.
Bei einem Arbeitspunkt von 1200V und Vollaussteuerung schwankt die 
Augangsspannung dann theoretisch zwischen 0V und 2400V. Das wolltest Du 
vermutlich sagen? Gilt natürlich bei ohmscher Last. Wenn mann das nicht 
schafft ....
> 
>>
>> Die Anschlussbelegung hat wohl auch einen Fehler? Die Anode dürfte die 
>> Kappe sein, ein Gitter gibt es auch, wo ist die Kathode?
Also ich nehme mal an es gibt zwei Kappen und die Darstellen ist "von 
der Seite".
>>
>> Ich würde mal nach einem besseren Datenblatt suchen.
> 
> Das Datenblatt hat es eigentlich für die letzten 52 Jahre getan.
> Alternativ könntest du suchen, wie das mit einer direkt
> geheizten Kathode funktioniert.
> 
> Gruß, Gerhard
> 


-- 
Roland - roland.krause9@freenet.de

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