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Groups > de.soc.politik.misc > #1188673
| From | Peter Mayer <peter@invalid.invalid> |
|---|---|
| Newsgroups | de.soc.politik.misc, de.talk.tagesgeschehen, de.soc.umwelt |
| Subject | Re: Gas-Notfallplan: Bundesregierung setzt Prioritäten – doch nicht für die Bürger |
| Date | 2022-04-03 08:51 +0200 |
| Organization | A noiseless patient Spider |
| Message-ID | <t2bg5d$eh6$1@dont-email.me> (permalink) |
| References | (5 earlier) <jaljqjFhn9qU1@mid.individual.net> <t249or$f98$1@dont-email.me> <jao04fF17a3U1@mid.individual.net> <t27b88$suq$1@dont-email.me> <jarmriFn4liU1@mid.individual.net> |
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Am 02.04.2022 um 21:35 schrieb Ole Jansen: > Am 01.04.22 um 19:03 schrieb Peter Mayer: >> Am 01.04.2022 um 11:49 schrieb Ole Jansen: >> >> | Ausgangsthese von Ole: "Unsere etablierten Parteien und ihre >> | Tintenstrolche haben alle versagt. Sie brauchen den Notstand um sich >> | an der Macht zu halten. >> >> >>>> Das Ende >>>> der Weimarer Republik ist geradezu ein Gegenbeweis zu Deiner >>>> Ausgangsbehauptung. >>> >>> Das Ende der "Demokratie" in Weimar beweist genau das. >>> Das Versagen der etablierten Eliten und die Auslöschung der >>> Mittelschicht haben die Glaubwürdigkeit der Demokratie zerstört >>> und somit Hitlers Machtübernahme ermöglicht. >> >> Und die etablierten Parteien konnten sich trotz Notstand nicht an der >> Macht halten. > > Sie konnten es lange genug um Hitler als Alternative erscheinen > zu lassen. Sie konnten sich so lange an der Macht halten, wie sie eine Regierungsmehrheit zusammen bekamen. Trotz "Notstand" konnten sie aber diese nicht halten und nicht verhindern, dass die NSDAP immer stärker wurde. Und entgegen Deiner These war es so, dass die NSDAP wegen der "Notstands immer mehr Stimmen bekam und eben nicht die etablierten Parteien. >> Deine These oben ist/war nichts wert. > > Dann nenne mir eine Regierung in Berlin die in den letzten 120 > Jahren ohne Notstand regiert hat und nicht postwendend abgewählt > wurde. Ich kenne keine auf die Deine Bedingungen zutrifft. Die etablierten Parteien wurden in der Weimarer Republik wegen eines "Notstandes" abgewählt und nach 1949 ist mir kein Notstand bekannt, der eine Regierung an der Macht gehalten hätte. Mir ist auch keine Regierung bekannt, die deshalb postwendend abgewählt wurde, *weil* sie ohne Notstand regiert hätte. Aber "Notstand" ist Dein Thema. Liefere doch mal die Beispiele, die Du in obigem Satz vermutest. Welche Regierung wurde postwendend abgewählt, weil sie ohne Notstand regiert hat, und welche Regierung ist wegen welchem Notstand an der Macht geblieben? >> Deine >> These, etablierte Parteien könnten sich in einer Demokratie an der Macht >> halten, indem sie einen Notstand produzieren. > > Das habe ich so generell nie behauptet. Ich beschränke dies > noch einmal ausdrücklich auf Deutschland mit Berlin als Hauptstadt. Also z.B. die Weimarer Republik, Deutschland und Berlin als Hauptstadt. Die ist aber, wie wir gerade ausführlich herausgearbeitet haben, eine Widerlegung zu Deiner These. Die konnte sich trotz Notstand nicht an der Macht halten, sondern hat *wegen* eines Notstandes ihre Macht verloren. Ansonsten ist Berlin erst wieder seit 1990 die Hauptstadt Deutschlands. Du schließt also aus mir unbekannten Gründen die Zeit zwischen 1949 und 1990 aus. Aber selbst die Zeit nach 1990 weist einige Regierungswechsel mit Machtverlust der etablierten Parteien aus (und die davor auch). Und die CDU hat 2021 trotz eines von Dir behaupteten Notstands (Corona) ihre Macht verloren, was wieder einen Widerlegung Deiner Ausgangsthese ist. >> Das Beispiel "Weimarer Republik, >> wie aber auch viele andere Beispiele in Demokratien zeigen, dass >> Parteien abgewählt werden, wenn sie Notstände verursachen. > > Dann muss man eben einen anderen Narrativ erfinden der zu den > blinden Flecken der Opfer passt. Ich konstatiere, dass Du mittlerweile zugibst, dass Das Narativ über Notstände, die etablierte Parteien in Berlin an der Macht halten würden, *erfunden* war. > Die "Tintenstrolche" können dabei helfen. Die "AfD-Lohnschreiber" werden sicher neue Fake-News erfinden, um eine Dolchstoßlegende für den Misserfolg der Rechtsaußen-Parteien zu kreieren. >> Deine >> Behauptung, dass in Demokratien die etablierten Parteien, die versagt >> haben, sich an der Macht halten können indem sie Notstände schaffen, ist >> weder theoretisch begründbar, noch gibt es Beispiele aus der Realität. > > Die ganze deutsche Geschichte ist ein einziges großes Beispiel mit > wenigen Ausnahmen. Die ganze deutsche Geschichte seit 1949 ist ein Beispiel dafür, wie in Demokratien gewaltlos die Macht von einer Partei auf eine andere Partei übergeht, ohne dass es Notstände gibt und auch dann, wenn es "eingebildete" Notstände gibt. Zuletzt erst im Saarland und davor 2021 im Bund. Die ganze deutsche Geschichte ist ein Beleg dafür, dass Deine Ausgangsthese falsch war. >> dass dies jemals so passiert ist. Das war von Anfang an klar, aber Du >> hast ja außer Deinen üblichen Mätzchen wie Ausweichversuchen und >> versuchten Themenwechseln sowie Verschwörungstheorien nicht mal >> ansatzweise eine nachvollziehbare Begründung liefern können und Dein >> eigenes Beispiel "Weimarer Republik" war ein Rohrkrepierer und hat >> selbst Deine These widerlegt, auch wenn Du es nicht mal bemerkt hast. > > Die ganze Weimarer Republik, die ganze DDR und fast die ganze > Berliner BRD waren ein einziger Notstand. Mit graduellen Unterschieden, > aber immer in die Richtung dass die Machthaber am laufenden > Band Dinge getan habe die sich ihre Wähler ganz sicher nicht > gewünscht haben. Und die Regierungsparteien der BRD sind alle abgewählt worden und konnten sich entgegen Deiner These trotz der von Dir behaupteten Notstände nicht an der Macht halten. Ich konstatiere, dass Du neben der Bonner BRD auch das Dritte Reich ausdrücklich nicht als Zeit eines Notstandes aufgezählt hast. Was mag beim Dritten Reich wohl der Grund dafür sein? Diktatur kann ja nicht der Grund sein, Du hast ja auch die DDR aufgezählt. Haben die Machthaber des Dritten Reichs nach Deiner Ansicht etwa nicht am laufenden Band Dinge getan, die sich ihre "Wähler" ganz sicher nicht gewünscht haben?
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Gas-Notfallplan: Bundesregierung setzt Prioritäten – doch nicht für die Bürger Manfred <Seppuku-Sanktionen.2022@mail1a.de> - 2022-03-30 16:26 +0200
Re: Gas-Notfallplan: Bundesregierung setzt Prioritäten – doch nicht für die Bürger Tom Bola <Tom@bolamail.etc> - 2022-03-30 16:33 +0200
Re: Gas-Notfallplan: Bundesregierung setzt Prioritäten – doch nicht für die Bürger noebbes <noebbes@gmx.de> - 2022-03-30 16:47 +0200
Re: Gas-Notfallplan: Bundesregierung setzt Prioritäten – doch nicht für die Bürger Tom Bola <Tom@bolamail.etc> - 2022-03-30 18:07 +0200
Re: Gas-Notfallplan: Bundesregierung setzt Prioritäten – doch nicht für die Bürger noebbes <dooftrulla@ciesla.mn> - 2022-03-30 18:15 +0200
Re: Gas-Notfallplan: Bundesregierung setzt Prioritäten – doch nicht für die Bürger Ole Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de> - 2022-03-30 16:43 +0200
Re: Gas-Notfallplan: Bundesregierung setzt Prioritäten – doch nicht für die Bürger Agenda-Gerd <ag@sogetthis.com> - 2022-03-30 16:50 +0200
Re: Gas-Notfallplan: Bundesregierung setzt Prioritäten – doch nicht für die Bürger Peter Mayer <peter@invalid.invalid> - 2022-03-30 19:03 +0200
Re: Gas-Notfallplan: Bundesregierung setzt Prioritäten – doch nicht für die Bürger Ole Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de> - 2022-03-31 08:09 +0200
Re: Gas-Notfallplan: Bundesregierung setzt Prioritäten – doch nicht für die Bürger Peter Mayer <peter@invalid.invalid> - 2022-03-31 09:36 +0200
Re: Gas-Notfallplan: Bundesregierung setzt Prioritäten – doch nicht für die Bürger Ole Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de> - 2022-03-31 14:06 +0200
Re: Gas-Notfallplan: Bundesregierung setzt Prioritäten – doch nicht für die Bürger Peter Mayer <peter@invalid.invalid> - 2022-03-31 15:19 +0200
Re: Gas-Notfallplan: Bundesregierung setzt Prioritäten – doch nicht für die Bürger Ole Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de> - 2022-04-01 11:49 +0200
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Re: Gas-Notfallplan: Bundesregierung setzt Prioritäten – doch nicht für die Bürger Peter Mayer <peter@invalid.invalid> - 2022-04-03 08:51 +0200
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Re: Gas-Notfallplan: Bundesregierung setzt Prioritäten – doch nicht für die Bürger Peter Mayer <peter@invalid.invalid> - 2022-04-04 09:16 +0200
Re: Gas-Notfallplan: Bundesregierung setzt Prioritäten – doch nicht für die Bürger Ole Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de> - 2022-04-04 10:06 +0200
Re: Gas-Notfallplan: Bundesregierung setzt Prioritäten – doch nicht für die Bürger Peter Mayer <peter@invalid.invalid> - 2022-04-04 10:51 +0200
Re: Gas-Notfallplan: Bundesregierung setzt Prioritäten – doch nicht für die Bürger Ole Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de> - 2022-04-05 07:46 +0200
Re: Gas-Notfallplan: Bundesregierung setzt Prioritäten – doch nicht für die Bürger Peter Mayer <peter@invalid.invalid> - 2022-04-05 09:29 +0200
Re: Gas-Notfallplan: Bundesregierung setzt Prioritäten – doch nicht für die Bürger Ole Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de> - 2022-04-06 09:09 +0200
Re: Gas-Notfallplan: Bundesregierung setzt Prioritäten – doch nicht für die Bürger Peter Mayer <peter@invalid.invalid> - 2022-04-06 10:27 +0200
Re: Re: Gas-Notfallplan: Bundesregierung setzt Prioritäten – doch nicht für die Bürger wolfgang sch <see@sig.nature> - 2022-04-05 06:55 +0000
Re: Gas-Notfallplan: Bundesregierung setzt Prioritäten – doch nicht für die Bürger Peter Mayer <peter@invalid.invalid> - 2022-04-05 10:12 +0200
Re: Gas-Notfallplan: Bundesregierung setzt Prioritäten – doch nicht für die Bürger Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2022-03-30 22:53 +0200
Re: Gas-Notfallplan: Bundesregierung setzt Prioritäten – doch nicht für die Bürger Wolfgang <wsc.allmail@web.de> - 2022-03-31 10:08 +0200
Re: Gas-Notfallplan: Bundesregierung setzt Prioritäten – doch nicht für die Bürger Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2022-03-30 22:50 +0200
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