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Groups > ger.ct > #628807 > unrolled thread
| Started by | Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> |
|---|---|
| First post | 2024-10-21 11:31 +0200 |
| Last post | 2024-10-31 07:47 +0100 |
| Articles | 20 on this page of 36 — 10 participants |
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Nochmal Vitamin D Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2024-10-21 11:31 +0200
Re: Nochmal Vitamin D "F. W." <me@home.invalid> - 2024-10-23 08:16 +0200
Re: Nochmal Vitamin D Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-10-23 10:00 +0200
Re: Nochmal Vitamin D Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2024-10-23 08:07 +0000
Re: Nochmal Vitamin D "F. W." <me@home.invalid> - 2024-10-23 11:19 +0200
Re: Nochmal Vitamin D Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-10-23 11:38 +0200
Re: Nochmal Vitamin D Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-10-23 11:32 +0100
Re: Nochmal Vitamin D "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-10-23 12:43 +0200
Re: Nochmal Vitamin D "F. W." <me@home.invalid> - 2024-10-23 14:54 +0200
Re: Nochmal Vitamin D Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2024-10-23 13:03 +0000
Re: Nochmal Vitamin D Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2024-10-23 13:11 +0000
Re: Nochmal Vitamin D "F. W." <me@home.invalid> - 2024-10-24 15:54 +0200
Re: Nochmal Vitamin D "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-10-23 12:45 +0200
Re: Nochmal Vitamin D Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-10-23 13:03 +0200
Re: Nochmal Vitamin D Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2024-10-23 11:23 +0000
Re: Nochmal Vitamin D Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-10-23 14:35 +0200
Re: Nochmal Vitamin D Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2024-10-23 13:31 +0200
Re: Nochmal Vitamin D Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-10-23 14:12 +0200
Re: Nochmal Vitamin D Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2024-10-24 12:54 +0200
Re: Nochmal Vitamin D Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-10-24 13:14 +0200
Re: Nochmal Vitamin D Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2024-10-24 13:23 +0000
Re: Nochmal Vitamin D Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2024-10-25 16:37 +0200
Re: Nochmal Vitamin D Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2024-10-23 14:11 +0200
Re: Nochmal Vitamin D Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-10-23 14:39 +0200
Re: Nochmal Vitamin D Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2024-10-23 12:47 +0000
Re: Nochmal Vitamin D Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-10-24 12:27 +0200
Re: Nochmal Vitamin D Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2024-10-24 12:50 +0200
Re: Nochmal Vitamin D Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-10-24 13:17 +0200
Re: Nochmal Vitamin D Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2024-10-23 13:30 +0200
Re: Nochmal Vitamin D "F. W." <me@home.invalid> - 2024-10-23 14:52 +0200
Re: Nochmal Vitamin D Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-10-23 15:17 +0200
Re: Nochmal Vitamin D "F. W." <me@home.invalid> - 2024-10-24 15:56 +0200
Re: Nochmal Vitamin D "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-10-24 16:11 +0200
Re: Nochmal Vitamin D "F. W." <me@home.invalid> - 2024-10-25 09:35 +0200
Re: Nochmal Vitamin D Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2024-10-25 09:38 +0200
Re: Nochmal Vitamin D "F. W." <me@home.invalid> - 2024-10-31 07:47 +0100
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| From | Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2024-10-21 11:31 +0200 |
| Subject | Nochmal Vitamin D |
| Message-ID | <vf570s$t14j$1@raubtier-asyl.eternal-september.org> |
Joachim hat das Thema Vitamin D Supplementierung ja hier mal aufgebracht. Jetzt hab ich einen Betrag der Quarks Science Cops dazu gesehen den ich gut fand. https://www.youtube.com/watch?v=YlHB4lzlEgM
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| From | "F. W." <me@home.invalid> |
|---|---|
| Date | 2024-10-23 08:16 +0200 |
| Message-ID | <vfa4bj$qang$1@solani.org> |
| In reply to | #628807 |
Am 21.10.2024 um 11:31 schrieb Bonita Montero: > Joachim hat das Thema Vitamin D Supplementierung ja hier mal > aufgebracht. Jetzt hab ich einen Betrag der Quarks Science > Cops dazu gesehen den ich gut fand. > > https://www.youtube.com/watch?v=YlHB4lzlEgM > Ich denke, wenn man einen Mangel hat, dann muss man den ausgleichen. FW
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-10-23 10:00 +0200 |
| Message-ID | <vfahf4.4lo.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #628843 |
*F. W.* schrieb: > Am 21.10.2024 um 11:31 schrieb Bonita Montero: >> Joachim hat das Thema Vitamin D Supplementierung ja hier mal >> aufgebracht. Jetzt hab ich einen Betrag der Quarks Science >> Cops dazu gesehen den ich gut fand. >> >> https://www.youtube.com/watch?v=YlHB4lzlEgM > > Ich denke, wenn man einen Mangel hat, dann muss man den ausgleichen. Schon richtig. Dabei ist aber die Frage, in wie weit sich ein durch die Jahreszeit nur temporär auftretender Mangel insgesamt auswirkt. Der Körper kommt mit Mangelzeiten in der Regel recht gut zurecht, wenn diese nur einen begrenzten Zeitraum umfassen. Dies gilt auch für Vitamin D. ,---- [ https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Vitamin_D/Vitamin_D_FAQ-Liste.html ] | Um niedrigen Vitamin-D-Werten ganzjährig entgegenzuwirken, legen | aktuelle Empfehlungen nahe, zwischen März und Oktober zwei- bis dreimal | pro Woche Gesicht, Hände und Arme unbedeckt und ohne Sonnenschutz der | Sonne auszusetzen. Für eine ausreichende Vitamin-D-Synthese reicht | hierbei bereits die Hälfte der Zeit, in der sonst ungeschützt ein | Sonnenbrand entstehen würde. Da Rötungen der Haut sowie Sonnenbrände | grundsätzlich vermieden werden sollten, sind bei längeren Aufenthalten | in der Sonne unbedingt Sonnenschutzmaßnahmen zu treffen. `---- Nein, den Potcast habe ich nicht gehört. Potcasts sind mir in der Regel schlicht zu lang(weilig). -- bis denne
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| From | Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-10-23 08:07 +0000 |
| Message-ID | <6e03ec29d1eb38e461e9765b5e07c125@pi-dach.dorfdsl.de> |
| In reply to | #628846 |
On Wed, 23 Oct 2024 8:00:04 +0000, Lahl wrote: > *F. W.* schrieb: > >> Am 21.10.2024 um 11:31 schrieb Bonita Montero: >>> Joachim hat das Thema Vitamin D Supplementierung ja hier mal >>> aufgebracht. Jetzt hab ich einen Betrag der Quarks Science >>> Cops dazu gesehen den ich gut fand. >>> >>> https://www.youtube.com/watch?v=YlHB4lzlEgM >> >> Ich denke, wenn man einen Mangel hat, dann muss man den ausgleichen. > > Schon richtig. Dabei ist aber die Frage, in wie weit sich ein durch die > Jahreszeit nur temporär auftretender Mangel insgesamt auswirkt. > Der Körper kommt mit Mangelzeiten in der Regel recht gut zurecht, wenn > diese nur einen begrenzten Zeitraum umfassen. Dies gilt auch für Vitamin > D. Oder auch mittelgut, vgl. Frühjahrsmüdigkeit. > ,---- [ > https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Vitamin_D/Vitamin_D_FAQ-Liste.html ] > | Um niedrigen Vitamin-D-Werten ganzjährig entgegenzuwirken, legen > | aktuelle Empfehlungen nahe, zwischen März und Oktober zwei- bis > dreimal > | pro Woche Gesicht, Hände und Arme unbedeckt und ohne Sonnenschutz der > | Sonne auszusetzen. Für eine ausreichende Vitamin-D-Synthese reicht > | hierbei bereits die Hälfte der Zeit, in der sonst ungeschützt ein > | Sonnenbrand entstehen würde. Da Rötungen der Haut sowie Sonnenbrände > | grundsätzlich vermieden werden sollten, sind bei längeren > Aufenthalten > | in der Sonne unbedingt Sonnenschutzmaßnahmen zu treffen. > `---- > > Nein, den Potcast habe ich nicht gehört. Potcasts sind mir Was für ein Pot?
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| From | "F. W." <me@home.invalid> |
|---|---|
| Date | 2024-10-23 11:19 +0200 |
| Message-ID | <vfaf2c$qheq$1@solani.org> |
| In reply to | #628846 |
Am 23.10.2024 um 10:00 schrieb Ruediger Lahl: >> Ich denke, wenn man einen Mangel hat, dann muss man den >> ausgleichen. > Schon richtig. Dabei ist aber die Frage, in wie weit sich ein durch > die Jahreszeit nur temporär auftretender Mangel insgesamt auswirkt. Wenn man im Sommer regelmäßig in der Sonne liegt, sicher. Aber das tue ich nicht. Nicht mal im Urlaub. > Der Körper kommt mit Mangelzeiten in der Regel recht gut zurecht, > wenn diese nur einen begrenzten Zeitraum umfassen. Dies gilt auch > für Vitamin D. Bei mir wurde ärztlich ein Mangel festgestellt und behoben. Aber Vitamin D ist ja kein Nahrungsmittel, das zeitweise ersetzt werden kann. Je älter man wird, desto weniger Vitamin D nimmt man durch die Haut auf und desto seltener liegt man in der Regel auch in der Sonne. Sage nicht ich sondern meine Ärztin. Vitamin D-Mangel könnte auch des Plans der Natur sein, dass nichts ewig leben sollte. Das ist allerdings nur meine These. ;-) Daher die Tabletten. Inzwischen ist der Pegel bei mir wieder im empfohlenen Bereich. Damit könnte man der Natur ein Schnippchen schlagen. FW
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-10-23 11:38 +0200 |
| Message-ID | <vfan7k.90k.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #628849 |
*F. W.* schrieb: > Am 23.10.2024 um 10:00 schrieb Ruediger Lahl: >>> Ich denke, wenn man einen Mangel hat, dann muss man den >>> ausgleichen. > >> Schon richtig. Dabei ist aber die Frage, in wie weit sich ein durch >> die Jahreszeit nur temporär auftretender Mangel insgesamt auswirkt. > > Wenn man im Sommer regelmäßig in der Sonne liegt, sicher. Aber das tue > ich nicht. Nicht mal im Urlaub. Ich hatte dir da Infos und einen Link vom RKI mitgeschickt. Lies diese Infos doch bitte einmal. >> Der Körper kommt mit Mangelzeiten in der Regel recht gut zurecht, >> wenn diese nur einen begrenzten Zeitraum umfassen. Dies gilt auch >> für Vitamin D. > > Bei mir wurde ärztlich ein Mangel festgestellt Ach dazu steht was im RKI-Link. -- bis denne
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| From | Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> |
|---|---|
| Date | 2024-10-23 11:32 +0100 |
| Message-ID | <4dc43605-8c8d-4c1b-8908-726809cd9632@news.goetz.co.uk> |
| In reply to | #628849 |
On 23/10/2024 10:19, F. W. wrote:
> Am 23.10.2024 um 10:00 schrieb Ruediger Lahl:
>
>>> Ich denke, wenn man einen Mangel hat, dann muss man den ausgleichen.
>
>> Schon richtig. Dabei ist aber die Frage, in wie weit sich ein durch
>> die Jahreszeit nur temporär auftretender Mangel insgesamt auswirkt.
>
> Wenn man im Sommer regelmäßig in der Sonne liegt, sicher. Aber das tue
> ich nicht. Nicht mal im Urlaub.
>
>> Der Körper kommt mit Mangelzeiten in der Regel recht gut zurecht, wenn
>> diese nur einen begrenzten Zeitraum umfassen. Dies gilt auch für
>> Vitamin D.
>
> Bei mir wurde ärztlich ein Mangel festgestellt und behoben. Aber Vitamin
> D ist ja kein Nahrungsmittel, das zeitweise ersetzt werden kann. Je
> älter man wird, desto weniger Vitamin D nimmt man durch die Haut auf und
> desto seltener liegt man in der Regel auch in der Sonne.
>
> Sage nicht ich sondern meine Ärztin.
>
> Vitamin D-Mangel könnte auch des Plans der Natur sein, dass nichts ewig
> leben sollte. Das ist allerdings nur meine These. ;-)
>
> Daher die Tabletten. Inzwischen ist der Pegel bei mir wieder im
> empfohlenen Bereich. Damit könnte man der Natur ein Schnippchen schlagen.
>
> FW
Ich habe die seit Covid bei mir auf der Liste. Auch meine med. Berater
raten dazu an die zu nehmen (Zitat: "Endlich hört mal einer auf mich.").
--
Cheers,
G.
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2024-10-23 12:43 +0200 |
| Message-ID | <vfajvn$qb99$1@solani.org> |
| In reply to | #628853 |
Am 23.10.24 um 12:32 schrieb Goetz Schultz: > On 23/10/2024 10:19, F. W. wrote: >> Am 23.10.2024 um 10:00 schrieb Ruediger Lahl: >> >>>> Ich denke, wenn man einen Mangel hat, dann muss man den ausgleichen. >> >>> Schon richtig. Dabei ist aber die Frage, in wie weit sich ein durch >>> die Jahreszeit nur temporär auftretender Mangel insgesamt auswirkt. >> >> Wenn man im Sommer regelmäßig in der Sonne liegt, sicher. Aber das tue >> ich nicht. Nicht mal im Urlaub. >> >>> Der Körper kommt mit Mangelzeiten in der Regel recht gut zurecht, >>> wenn diese nur einen begrenzten Zeitraum umfassen. Dies gilt auch für >>> Vitamin D. >> >> Bei mir wurde ärztlich ein Mangel festgestellt und behoben. Aber Vitamin >> D ist ja kein Nahrungsmittel, das zeitweise ersetzt werden kann. Je >> älter man wird, desto weniger Vitamin D nimmt man durch die Haut auf und >> desto seltener liegt man in der Regel auch in der Sonne. >> >> Sage nicht ich sondern meine Ärztin. >> >> Vitamin D-Mangel könnte auch des Plans der Natur sein, dass nichts ewig >> leben sollte. Das ist allerdings nur meine These. ;-) >> >> Daher die Tabletten. Inzwischen ist der Pegel bei mir wieder im >> empfohlenen Bereich. Damit könnte man der Natur ein Schnippchen schlagen. >> >> FW > > Ich habe die seit Covid bei mir auf der Liste. Auch meine med. Berater > raten dazu an die zu nehmen (Zitat: "Endlich hört mal einer auf mich."). > "Entzaubert: Was wirklich hinter dem Vitamin-D-Hype steckt – und wie man die Studien bewerten sollte John M. Mandrola, MD 28. März 2022 Die Geschichte zu Vitamin D ist für Ärzte äußerst lehrreich. Sie ist ein exzellentes Lehrstück zur kritischen Beurteilung von Veröffentlichungen, indem sie Konzepte der biologischen Plausibilität, fehlerhafte Surrogat-Marker, verzerrte Beobachtungsstudien und zahlreiche randomisierte kontrollierte Studien (RCTs), die keinen Nutzen für die Gesundheit zeigen, miteinander verbindet. Doch trotz des völligen Fehlens eines Nutzens, was sich anhand von Studien gezeigt hat, geht der Hype weiter. Und die COVID-19-Pandemie hat diesen Hype nur noch verstärkt, da eine Flut von Veröffentlichungen den Zusammenhang zwischen niedrigen Vitamin-D-Spiegeln und COVID-19-Erkrankungen zum Thema hat. Meine Fragen sind einfach: Warum überzeugen die vorliegenden Beweise Menschen nicht? Wie viele nicht signifikante Studien brauchen wir noch, bevor Forscher aufhören, Vitamin D zu untersuchen, Ärzte aufhören, den Vitamin-D-Spiegel (routinemäßig) zu messen, und Patienten aufhören, Geld für das wenig hilfreiche Ergänzungsmittel zu verschwenden? Was sind die Folgen der fehlenden Überzeugungskraft von Studien? Bevor ich diesen Fragen nachgehe, möchte ich betonen, dass symptomatische Vitaminmängel jeglicher Art behandelt werden sollten. Biologische Plausibilität und die Wirkung von Beobachtungsstudien Es ist seit langem bekannt, dass Vitamin D für die Knochengesundheit von entscheidender Bedeutung ist und dass es durch Sonneneinstrahlung in der Haut gebildet wird. In den letzten 10 Jahren haben Experten aber festgestellt, dass fast jedes Gewebe und jede Zelle in unserem Körper einen Vitamin-D-Rezeptor besitzt. Daraus folgt, dass Vitamin D, wenn es von so vielen Zellen im Körper aktiviert werden kann, lebenswichtig für die kardiovaskuläre Gesundheit, die Immunfunktion und die Krebsvorbeugung sein muss: im Grunde für alle Vorgänge, die mit unserer Gesundheit zu tun haben. Unzählige Beobachtungsstudien haben ergeben, dass niedrige Vitamin-D-Serumspiegel mit einer höheren Gesamtmortalität sowie einer höhere Mortalität durch Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und jetzt auch bei COVID- 19 assoziiert sind. Trotz aller statistischen Anpassungen in diesen Studien können wir jedoch nicht wissen, ob diese Zusammenhänge tatsächlich kausal sind. Das Hauptproblem sind Störfaktoren (Confounding): Menschen mit niedrigem Vitamin-D-Spiegel haben andere Erkrankungen, was zu einer höheren Morbidität führt. Nehmen wir Patienten mit Adipositas, Arthritis und kognitivem Verfall als Beispiel. Sie werden sich wahrscheinlich nicht viel in der Sonne bewegen und damit einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel haben. Dieser Laborwert ist lediglich ein Indikator für den insgesamt schlechten Gesundheitszustand. Randomisiert-kontrollierte Studien sprechen eine deutliche Sprache Es gibt Hunderte von Vitamin-D-RCTs. Die Ergebnisse lassen sich in einem Satz zusammenfassen: Vitamin-D- Ergänzungen verbessern die Gesundheit hinsichtlich diverser Endpunkte nicht. Hier ist eine kurze Zusammenfassung einiger aktueller Studien: VITAL, eine groß angelegte RCT (n>25.000) mit einer Nachbeobachtungszeit von 5 Jahren, verglich Vitamin-D- Präparate mit Placebo. Die Autoren fanden keine Unterschiede bei den primären Endpunkten Krebs oder kardiale Ereignisse. Die Raten für Todesfälle jeglicher Ursache waren nahezu identisch. Entscheidend ist, dass in Subgruppenanalysen Effekte nicht von den Vitamin-D-Werten bei Studienbeginn abhingen. Forscher der D-Health-Studie wiesen mehr als 21.000 Erwachsenen nach dem Zufallsprinzip Vitamin D oder Placebo zu. Sie berichteten nach einer Nachbeobachtungszeit von 5,7 Jahren über keine Unterschiede beim primären Endpunkt der Gesamtsterblichkeit. Auch bei der Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen gab es keine Unterschiede. Dann gibt es noch die Mendelschen Randomisierungsstudien, die manche als RCT der Natur bezeichnen. Diese Studien machen sich die Tatsache zunutze, dass manche Menschen mit Genvariationen geboren werden, die zu einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel prädisponieren. In mehr als 60 Mendelschen Randomisierungsstudien wurden die Auswirkungen eines lebenslangen genetisch bedingten niedrigen Vitamin-D-Spiegels auf verschiedene Ergebnisse untersucht; in den meisten dieser Studien wurden keine Auswirkungen festgestellt. Erkenntnisse aus Metaanalysen und systematischen Übersichtsarbeiten kommen mit hinzu. Mir gefiel die Schlussfolgerung dieser Übersicht über systematische Übersichten aus dem BMJ (Hervorhebungen des Autors): „Trotz einiger hundert systematischer Übersichten und Metaanalysen gibt es keine überzeugenden Beweise für eine eindeutige Rolle von Vitamin D für irgendein Ergebnis, aber Assoziationen mit einer Auswahl von Ergebnissen sind wahrscheinlich.“ Gute Daten – schlechte Wirkung Ursprünglich wollte ich die Aussagekraft von RCTs herausarbeiten. Trotz der starken Assoziation von niedrigen Vitamin-D-Spiegeln mit schlechten Behandlungsergebnissen zeigen die Studien keinen Nutzen. Dies deutet stark darauf hin (oder beweist fast), dass niedrige Vitamin-D-Werte mit ventrikulären Extrasystolen nach einem Herzinfarkt vergleichbar sind. Sie sind ein Marker für das Risiko, aber kein Ziel für eine Therapie. Aber ich sehe jetzt das wichtigere Problem darin, warum Wissenschaftler, Geldgeber, Ärzte und Patienten nicht durch eindeutige Beweise überzeugt werden können. Jeden Tag sehe ich in der Klinik Patienten, die Vitamin-D-Präparate erhalten. Und Fachzeitschriften veröffentlichen immer wieder Vitamin-D-Studien. Befürworter von Vitamin D bleiben optimistisch. Auch kam es in letzter Zeit zu viel Aufmerksamkeit – durch die Hoffnung, dass Vitamin D die SARS-CoV2-Infektion abmildern wird. Das geschah nur auf der Grundlage von Beobachtungsdaten. Warum der Vitamin D-Hype gefährlich ist Man könnte dagegen einwenden, dass Vitamin D natürlich und relativ harmlos ist, also wen kümmert die Debatte? Ich biete 3 Gegenargumente an: Opportunitätskosten, Ablenkung und die heimtückische Gefahr mangelnder kritischer Beurteilungskompetenz. Wenn man Geld für die Vitamin-D-Forschung verbrennt, steht weniger Geld für die Untersuchung anderer wichtiger Themen zur Verfügung. Wenn Patienten durch einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel abgelenkt sind, schenken sie ihrem hohen Body-Mass-Index oder ihrem Bluthochdruck möglicherweise weniger Aufmerksamkeit. Und was die kritische Beurteilung angeht, so setzt das Vertrauen in die Medizin voraus, dass die Kliniker in der kritischen Beurteilung kompetent sind. Und was könnte heutzutage wichtiger sein als das Vertrauen in medizinische Fachkräfte? Ablenkung vom primären Endpunkt Ein Hauptgrund für das Scheitern der Überzeugungskraft von Beweisen ist Spin – oder eine Sprache, die von dem primären Endpunkt ablenkt. Hier sind 2 (von vielen) Beispielen: Jeder weiß, wie gefährlich es ist, Daten mit einem anderen Endpunkt neu zu analysieren, nachdem man die Daten bereits gesehen hat. In einer Metaanalyse von 50 Vitamin-D-Studien wurde die Sterblichkeit untersucht. Die Autoren fanden keinen signifikanten Unterschied bei diesem primären Endpunkt. Der 2. Satz ihrer Schlussfolgerung lautete jedoch, dass die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten das Risiko von Krebstodesfällen um 15% verringere. Das ist ein sekundärer Endpunkt in einer Studie, deren primärer Endpunkt nicht signifikant ist. Das ist Unsinn. Diese Metaanalyse wurde abgeschlossen, bevor die australische D-Health-Studie ergab, dass die Zahl der Krebstoten in der Vitamin-D-Gruppe um 15% höher war: ein Unterschied, der keine statistische Signifikanz erreichte. Das folgende Beispiel ist noch schlimmer: Autoren der VITAL-Studie, die zuvor festgestellt hatten, dass Vitamin-D- Ergänzungen keinen Einfluss auf den primären Endpunkt invasiver Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen hatten, veröffentlichten eine sekundäre Analyse der Studie, die einen anderen Endpunkt untersuchte: eine zusammengesetzte Inzidenz von metastasierendem und tödlichem invasivem Krebs unabhängig von der Art der malignen Erkrankung. Sie berichteten über eine um 0,4% niedrigere Rate in der Vitamin-D-Gruppe, ein Unterschied, der mit einem P-Wert von 0,04 kaum statistische Signifikanz erreichte. Aber jeder weiß, wie gefährlich es ist, Daten mit einem anderen Endpunkt neu zu analysieren, nachdem man die Daten bereits gesehen hat. Und selbst wenn dies eine vernünftige Post-hoc-Analyse wäre, sind die Ergebnisse weder klinisch aussagekräftig noch statistisch belastbar. Dennoch wurde die fatal fehlerhafte Studie 60.000-mal aufgerufen und von 48 Nachrichtenagenturen aufgegriffen. Eine weitere Möglichkeit, von nicht signifikanten primären Ergebnissen abzulenken, besteht darin, kleinteilige Kritik zu üben. Die Vitamin-D-Dosis war z.B. nicht hoch genug. Das würde mich vielleicht überzeugen, wenn es nur 1 oder 2 Vitamin-D-Studien gäbe, aber es gibt Hunderte von Studien und Metaanalysen, und die Ergebnisse sind durchweg null. Schlussfolgerung: Nein, es ist nicht hoffnungslos Bleibt als Fazit: Ein Nihilist würde argumentieren, dass der Kampf gegen solche Trends ohnehin aussichtslos ist, etwa, weil man Anreize und Geschäftsmodelle nicht bekämpfen kann. Anreize für Veröffentlichungen sind groß, und Fachzeitschriften und Medien wissen, dass Vitamin-D-Studien Aufmerksamkeit erregen. Genau das ist ihre Währung. Ich bin kein Nihilist und glaube fest daran, dass wir weiterhin kritische Beurteilung und Zahlenverständnis lehren müssen. Ich würde sogar vermuten, dass die jahrzehntelange unzureichende kritische Beurteilung durch die Ärzteschaft überzogene Hoffnungen genährt und falsche Normen geschaffen hat. Stellen Sie sich hypothetisch eine Welt vor, in der Ärzte der Gesellschaft beigebracht haben, dass der menschliche Körper nicht mit einem Motor vergleichbar ist. Sprich: Durch die Reparatur eines Teils (z. B. des Vitamin-D-Spiegels) wird kein anderes System, etwa die „magischen Kugeln“ (Insulin) plötzlich wieder intakt. In einer solchen Welt wäre allen klar, dass man sich auf Assoziationsstudien zum Nachweis der Wirksamkeit eben nicht verlassen kann. In dieser Welt wären die Menschen immun gegen Spin und Hype. Die Norm wäre, dass Pillen, Nahrungsergänzungsmittel und Verfahren nicht das sind, was zu guter Gesundheit führt. Gesundheit ist eine Mischung aus Glück, gesunden Gewohnheiten und viel Zeit, die man draußen in der Sonne verbringt. John Mandrola praktiziert als Kardiologe mit dem Schwerpunkt Elektrophysiologie des Herzens in Louisville, Kentucky. Er ist Autor und Podcaster für Medscape. Er vertritt einen konservativen Ansatz in der medizinischen Praxis, beteiligt sich an der klinischen Forschung und schreibt häufig über den Stand der medizinischen Erkenntnisse. Der Artikel wurde von Michael van den Heuvel aus www.medscape.com übersetzt und adaptiert." -- Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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| From | "F. W." <me@home.invalid> |
|---|---|
| Date | 2024-10-23 14:54 +0200 |
| Message-ID | <vfarm2$qpe0$2@solani.org> |
| In reply to | #628855 |
Am 23.10.2024 um 12:43 schrieb Dr. Joachim Neudert: > "Entzaubert: Was wirklich hinter dem Vitamin-D-Hype steckt – und wie > man die Studien bewerten sollte Wer soll denn dahinter stecken? Eine milliardenschwere Vitamin D- Industrie? Vitamin D gehört zu den billigsten Mitteln, die es überhaupt auf dem Markt gibt. Überall verfügbar. FW
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2024-10-23 13:03 +0000 |
| Message-ID | <vfas7v$19ge3$1@solani.org> |
| In reply to | #628874 |
F. W. <me@home.invalid> wrote: > Am 23.10.2024 um 12:43 schrieb Dr. Joachim Neudert: > >> "Entzaubert: Was wirklich hinter dem Vitamin-D-Hype steckt – und wie >> man die Studien bewerten sollte > > Wer soll denn dahinter stecken? Eine milliardenschwere Vitamin D- > Industrie? Vitamin D gehört zu den billigsten Mitteln, die es überhaupt > auf dem Markt gibt. Überall verfügbar. > > FW > Was hast Du für die Messung des Spiegels bezahlt? Das ist keine GKV Kassenleistung. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-10-23 13:11 +0000 |
| Message-ID | <6abdc6139c2399736031e90576c30bf2@pi-dach.dorfdsl.de> |
| In reply to | #628875 |
On Wed, 23 Oct 2024 13:03:59 +0000, Neudert wrote: > F. W. <me@home.invalid> wrote: >> Wer soll denn dahinter stecken? Eine milliardenschwere Vitamin D- >> Industrie? Vitamin D gehört zu den billigsten Mitteln, die es überhaupt >> auf dem Markt gibt. Überall verfügbar. > Was hast Du für die Messung des Spiegels bezahlt? > Das ist keine GKV Kassenleistung. Es sei denn, der Arzt kennte die Regeln, wonach es fallweise doch Kassenleistung ist. https://www.kvb.de/fileadmin/kvb/Mitglieder/Verordnungen/VO-aktuell/2018/KVB-VA-180927-WIS-Vitamin-D.pdf
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| From | "F. W." <me@home.invalid> |
|---|---|
| Date | 2024-10-24 15:54 +0200 |
| Message-ID | <vfdjj7$s8p2$1@solani.org> |
| In reply to | #628875 |
Am 23.10.2024 um 15:03 schrieb Dr. Joachim Neudert: > F. W. <me@home.invalid> wrote: >> Am 23.10.2024 um 12:43 schrieb Dr. Joachim Neudert: >> >>> "Entzaubert: Was wirklich hinter dem Vitamin-D-Hype steckt – und >>> wie man die Studien bewerten sollte >> >> Wer soll denn dahinter stecken? Eine milliardenschwere Vitamin D- >> Industrie? Vitamin D gehört zu den billigsten Mitteln, die es >> überhaupt auf dem Markt gibt. Überall verfügbar. >> >> FW >> > > Was hast Du für die Messung des Spiegels bezahlt? Das ist keine GKV > Kassenleistung. > Ein paar Euro glaube ich. Aber ob das ein Milliardengeschäft ist? FW
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2024-10-23 12:45 +0200 |
| Message-ID | <vfak3e$qb99$2@solani.org> |
| In reply to | #628849 |
Am 23.10.24 um 11:19 schrieb F. W.: > Am 23.10.2024 um 10:00 schrieb Ruediger Lahl: > >>> Ich denke, wenn man einen Mangel hat, dann muss man den ausgleichen. > >> Schon richtig. Dabei ist aber die Frage, in wie weit sich ein durch >> die Jahreszeit nur temporär auftretender Mangel insgesamt auswirkt. > > Wenn man im Sommer regelmäßig in der Sonne liegt, sicher. Aber das tue > ich nicht. Nicht mal im Urlaub. > >> Der Körper kommt mit Mangelzeiten in der Regel recht gut zurecht, wenn >> diese nur einen begrenzten Zeitraum umfassen. Dies gilt auch für >> Vitamin D. > > Bei mir wurde ärztlich ein Mangel festgestellt und behoben. Aber Vitamin > D ist ja kein Nahrungsmittel, das zeitweise ersetzt werden kann. Je > älter man wird, desto weniger Vitamin D nimmt man durch die Haut auf und > desto seltener liegt man in der Regel auch in der Sonne. > > Sage nicht ich sondern meine Ärztin. > > Vitamin D-Mangel könnte auch des Plans der Natur sein, dass nichts ewig > leben sollte. Das ist allerdings nur meine These. ;-) > > Daher die Tabletten. Inzwischen ist der Pegel bei mir wieder im > empfohlenen Bereich. Damit könnte man der Natur ein Schnippchen schlagen. > > FW "US-Gremium und deutsche Experten sind gegen ein Screening auf niedrige Vitamin-D-Spiegel – das sind ihre Argumente Dr. Angela Speth 17. Mai 2021 Vitamin D scheint ein Allroundtalent: Über die gut belegte Stärkung der Knochen hinaus legen Studien einen Schutz vor vielen weiteren Erkrankungen nahe, darunter Infektionen wie neuerdings COVID-19. Dennoch hat ein US- Gremium von Präventivmedizinern sich erneut gegen ein Screening von Erwachsenen ohne Mangelsymptome auf [1] einen Vitamin-D-Mangel ausgesprochen gebracht. . Eine Überprüfung hatte zu wenig Anhaltspunkte für einen Nutzen „In Deutschland gilt im Wesentlichen das Gleiche. Nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie DGE ist eine routinemäßige Bestimmung der Vitamin-D-Spiegel oder auch eine Behandlung außerhalb der gesicherten Indikationen nicht gerechtfertigt“, sagt Prof. Dr. Heide Siggelkow, Ärztliche Leiterin des MVZ Endokrinologikum Göttingen, auf Nachfrage von Medscape. Nach Ansicht der DGE ist eine routinemäßige Bestimmung der Vitamin-D-Spiegel oder auch eine Behandlung außerhalb der gesicherten Indikationen nicht gerechtfertigt. Prof. Dr. Heide Siggelkow „Retrospektive Studien zeigen zwar, dass bei niedrigen Konzentrationen die Häufigkeit vieler Störungen steigt und umgekehrt bei guter Versorgung oder gar bei Supplementation sinkt. Aber mit aussagekräftigen prospektiven Studien ließ sich das bisher nicht verifizieren.“ Dilemma positiver und negativer Resultate auch bei COVID-19 COVID-19 bildet dabei keine Ausnahme, wie Siggelkow erläutert: Zahlreichen Assoziationsstudien zufolge scheint ein schlechter Vitamin-D-Status die Patienten zu benachteiligen. So war bei schweren Verläufen die Wahrscheinlichkeit eines Mangels um 64% höher als bei leichten Verläufen. Anders eine prospektive Studie zu Atemwegsinfekten: Hochdosiertes Vitamin D reduzierte im Vergleich zu Placebo hier das Risiko in der Allgemeinbevölkerung nicht. Vitamin D hat Konjunktur: Seit ungefähr 10 Jahren wird vermehrt geforscht, immer mehr Menschen konsumieren entsprechende Präparate, Labore verzeichnen ein Plus an Aufträgen. So ist das Erstattungsvolumen für Vitamin-D- Tests bei der US-Krankenversicherung Medicare von 2000 bis 2010 mehr als 80-fach gestiegen, wie Prof. Dr. Sherri- Ann M. Burnett-Bowie, Endokrinologin am Massachusetts General Hospital in Boston, und ihre Kollegen in einem [2] „Die Messung ist teuer“, bestätigt Siggelkow. „Für denselben Preis kann man 2 Patienten ein Jahr lang behandeln. Das ist ein weiterer Einwand gegen ein allgemeines Screening.“ Weil ein niedriger Serumspiegel mit einer langen Liste von Störungen in Zusammenhang gebracht wird, war der Organisation US Preventive Services Task Force USPSTF an der Frage gelegen, ob es sinnvoll ist, die Bevölkerung auf einen Mangel zu untersuchen. Ausdrücklich sind nicht gemeint: Schwangere, Menschen, die an Erkrankungen wie Osteoporose, Osteomalazie, Malabsorption oder Nephropathien leiden oder in Betreuungseinrichtungen leben. Editorial berichten Die Messung ist teuer. Für denselben Preis kann man 2 Patienten ein Jahr lang behandeln. Prof. Dr. Heide Siggelkow . Gab es in den vergangenen 8 Jahren neue Erkenntnisse? Nein – nicht sinnvoll, lautete das Urteil der USPSTF schon im Jahr 2014. Eine Analyse hatte kaum Daten für den Nutzen eines Screenings geliefert. Ebenso wenig ließ sich für dessen Ziel, einen diagnostizierten Mangel zu behandeln, bevor Schäden auftreten, ein Gewinn entdecken. Doch ist dieses Verdikt heute noch stichhaltig? Das haben Prof. Dr. Leila C. Kahwati von der Universität North [3] Nutzt das Screening auf Vitamin-D-Mangel der Gesundheit? Gibt es Variationen je nach Rasse/ethnischer Zugehörigkeit oder anderen Merkmalen? Antwort: Dazu wurden keine Studien identifiziert. Welche Schäden hat das Screening auf Vitamin-D-Mangel? So wäre eine Über- oder Unterdiagnose möglich mit der Konsequenz entweder einer versäumten oder einer überflüssigen Substitution. Steigen die Spiegel an 25-Hydroxyvitamin-D (25(OH)D) über 150 ng/ml können Vergiftungssymptome auftreten: überhöhte Kalzium- und Phosphatwerte im Blut infolge gesteigerter Resorption im Darm. Eine Studie zur Sturzprävention hatte ebenfalls Hinweise auf Schäden durch hohe Dosierungen ergeben. Antwort: Hierzu liegen ebenfalls keine Studien vor. Eignet sich eine Vitamin-D-Behandlung bei niedrigen Werten zur Vorbeugung von Krankheiten? Bestehen dabei Unterschiede zwischen Subpopulationen? Antwort: Die Forscher fanden 26 randomisierte Studien und die verschachtelte Fall-Kontroll-Studie der Women's Health Initiative WHI mit insgesamt rund 16.200 Teilnehmern in eher höherem Alter mit variabel definierten 25(OH)D- Spiegeln bis 30 ng/ml. Das Fazit war ernüchternd: Die eingesetzten Dosierungen von täglich 400 IU bis 4.000 IU verringerten die Inzidenz der evaluierten Kriterien im Vergleich zu Placebo nicht: weder die Gesamtmortalität noch Frakturen, Stürze, Diabetes, Infektionen, Krebs oder Depressionen. Carolina in Chapel Hill und ihre Kollegen im Auftrag der USPSTF geprüft oder Cochrane Library suchten die Public-Health-Spezialisten nach Studien von Januar 2013 bis März 2020 zu folgenden Schlüsselproblemen: . In Datenbanken wie PubMed, EMBASE Gut zu wissen: Die Substitution ist wohl unbedenklich Immerhin schadet die Substitution offenbar auch nicht, denn unerwünschte Ereignisse wie Muskel-Skelett- oder gastrointestinale Symptome, Müdigkeit oder Kopfschmerzen kamen in den Verum- und Placebogruppen von 36 identifizierten Studien ähnlich häufig vor, wobei die absolute Häufigkeit allerdings stark variierte. In 10 Studien zum Auftreten von Nierensteinen gab es nur einen Bericht. Solange nicht feststeht, wer von einer Vitamin-D-Behandlung profitiert, sind Studien zum Screening auf einen möglichen Mangel verfrüht. Prof. Dr. Sherri-Ann M. Burnett-Bowie und Kollegen Resümee: Weil sich auch 2021 keine ausreichende Evidenz für einen Vorteil ermitteln ließ, wiederholt die USPSTF ihre Ablehnung eines Screenings der Allgemeinbevölkerung. Dazu Burnett-Bowie und ihre Kollegen: „Solange nicht feststeht, wer von einer Vitamin-D-Behandlung profitiert, sind Studien zum Screening auf einen möglichen Mangel verfrüht.“ Statt Test: Check auf Risiken und probatorische Therapie Die Autoren betonen: Die Empfehlung sage nichts zu Erwachsenen mit (vermuteten) Mangelerscheinungen. In diesem Fall, so ihr Vorschlag, könnten Ärzte statt eines Tests sicherstellen, dass die Versorgung gewährleistet sei, indem sie sich an Risikofaktoren orientieren: Halten sich die Patienten vorwiegend in Räumen auf, etwa weil sie bettlägerig sind, benutzen Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, haben sie dunkle Haut oder gehen stark verschleiert? Nehmen sie nur wenig Vitamin D über die Nahrung zu sich, essen zum Beispiel kein Seefisch? Sind sie in fortgeschrittenem Alter oder haben Übergewicht mit BMI über 30? Siggelkow erinnert weiterhin daran, dass Erkrankungen von Magen und Darm, von Haut oder Nieren ebenfalls oft einen Mangel herbeiführen, indem sie Eigensynthese oder Resorption des Vitamins behindern. Erhärtet sich bei der Anamnese der Verdacht eines Defizits, könnten Ärzte empirisch beispielsweise 2.000 IU verordnen, was immer noch unter dem Limit von 4.000 IU liege, so die Editorial-Autoren. Zudem stellen sie klar: Wer sich mit Vitamin D befasst, bewegt sich auf vagem Terrain. Die Studien geben wegen der großen Heterogenität der Teilnehmer und verwendeten Parameter kein verlässliches Gesamtbild: So ist als Mangel mal ein Wert unter 20 ng/ml, mal unter 30 oder 50 ng/ml definiert. Forschungsfeld mit vielen blinden Flecken Weiter ist unsicher, ob ein Defizit wirklich Störungen auslöst, zum Beispiel haben dunkelhäutige Menschen bis zu 10- mal häufiger niedrige Werte als hellhäutige, aber seltener Frakturen. Der Bedarf variiert von Mensch zu Mensch, und je nach Erhebung wird mal 98% der Bevölkerung, mal nur 60% eine ausreichende Versorgung bescheinigt. Es bleibt umstritten, ob das in Laboren meist gemessene 25(OH)D im Serum tatsächlich den Status widerspiegelt. Und nicht zuletzt sind Genauigkeit und Vergleichbarkeit der vielen Tests fraglich. Das Erstaunliche ist, dass Vitamin D in vitro deutliche positive Effekte zeigt, etwa auf die Immunzellen. Das ist der Grund, warum immer wieder Studien gestartet werden. Prof. Dr. Heide Siggelkow „Das Erstaunliche ist, dass Vitamin D in vitro deutliche positive Effekte zeigt, etwa auf die Immunzellen. Das ist der Grund, warum immer wieder Studien gestartet werden: weil schwer zu glauben ist, dass der Nachweis eines klinischen Vorteils scheitert“, so Siggelkow. Woran diese Diskrepanz liegen könnte? „Ein finnischer Forscher, Carsten Carlberg, vermutet epigenetische Phänomene. Vitamin D steuert ja die Genexpression und folglich die Enzymausstattung, was wiederum beispielsweise das Immunsystem moduliert“, berichtet die Endokrinologin. Ein finnischer Forscher sucht einen neuen Weg Prof. Dr. Carsten Carlberg prüft die Hypothese, dass diese Regulation individuell abläuft und Menschen darum unterschiedlich auf eine Vitamin-D-Zufuhr reagieren, je nachdem ob sie zu den sogenannten High-, Medium- oder Low-Respondern gehören. Da sich dies jedoch nicht unbedingt in den Serumkonzentrationen widerspiegelt, hat der Wissenschaftler von der Universität Kuopio ein Diagnosetool zur Ermittlung des Bedarfs entwickelt, den Vitamin-D- Antwortindex. Je nach Ergebnis schlägt er eine personalisierte Therapie vor, also etwa bei schwacher Sensitivität höhere Dosierungen. Siggelkow sagt als Prognose: „Ich bin zuversichtlich, dass bis in 10 Jahren viele Fragezeichen verschwunden sind, die wir heute leider noch rund ums Vitamin D setzen müssen.“ Vitamin D Vitamin D ist ein Sammelbegriff für die Gruppe der fettlöslichen Calciferole, vor allem Vitamin D2 und D3 (Ergo- und Cholecalciferol). Nach der epochalen Entdeckung als Heilmittel gegen Rachitis ist die bekannteste Funktion die Mineralisation des Skeletts: Vitamin D fördert die Aufnahme von Calcium und Phosphat aus dem Darm und deren Einbau in die Knochen. Weniger im Fokus steht die Beteiligung an zahlreichen weiteren Stoffwechselvorgängen wie die Steuerung von Genen und die Bildung von Proteinen. Da der Bedarf hauptsächlich durch die Produktion in der Haut gedeckt wird, empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung, sich täglich 5 bis 25 Minuten mit unbedecktem Gesicht, Händen und größeren Teilen von Armen und Beinen in der Sonne aufzuhalten. Lebensmittel enthalten von Natur aus nur wenig Vitamin D. Die Einnahme von Präparaten wird im Allgemeinen nur für Risikogruppen empfohlen." -- Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2024-10-23 13:03 +0200 |
| Message-ID | <lns3gnFkpdqU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #628856 |
Am 23.10.24 um 12:45 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Da der Bedarf hauptsächlich durch die Produktion in der Haut gedeckt > wird, empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung, sich täglich 5 > bis 25 Minuten mit unbedecktem Gesicht, Händen und größeren Teilen von > Armen und Beinen in der Sonne aufzuhalten. Im kalten Winter, wenn es schneit. > Lebensmittel enthalten von Natur aus nur wenig Vitamin D. Fisch?
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| From | Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-10-23 11:23 +0000 |
| Message-ID | <e9d32f05731f99d5d5cc0683302008e0@pi-dach.dorfdsl.de> |
| In reply to | #628857 |
On Wed, 23 Oct 2024 11:03:50 +0000, Hermann Riemann wrote: > Am 23.10.24 um 12:45 schrieb [...] Neudert: > >> Da der Bedarf hauptsächlich durch die Produktion in der Haut gedeckt >> wird, empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung, sich täglich 5 >> bis 25 Minuten mit unbedecktem Gesicht, Händen und größeren Teilen von >> Armen und Beinen in der Sonne aufzuhalten. > > Im kalten Winter, wenn es schneit. Lies bei Lahl, ob das beim RKI da so steht. Gruß, ULF
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-10-23 14:35 +0200 |
| Message-ID | <vfb1jp.8ro.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #628857 |
*Hermann Riemann* schrieb: > Am 23.10.24 um 12:45 schrieb Dr. Joachim Neudert: >> Da der Bedarf hauptsächlich durch die Produktion in der Haut gedeckt >> wird, empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung, sich täglich 5 >> bis 25 Minuten mit unbedecktem Gesicht, Händen und größeren Teilen von >> Armen und Beinen in der Sonne aufzuhalten. > > Im kalten Winter, wenn es schneit. Lies den von mir gegebenen RKI-Link. Vitamin D tanken in der T-Shirt-Zeit des Jahres reicht für einen ganzjährig ausreichenden Vitamin D Spiegel. >> Lebensmittel enthalten von Natur aus nur wenig Vitamin D. > > Fisch? Fetter Fisch. Ist sowieso immer zu empfehlen. Ich esse sehr viel Fisch. -- bis denne
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| From | Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2024-10-23 13:31 +0200 |
| Message-ID | <vfamq3$2113t$2@raubtier-asyl.eternal-september.org> |
| In reply to | #628846 |
Am 23.10.2024 um 10:00 schrieb Ruediger Lahl: > ,---- [ https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Vitamin_D/Vitamin_D_FAQ-Liste.html ] > | Um niedrigen Vitamin-D-Werten ganzjährig entgegenzuwirken, legen > | aktuelle Empfehlungen nahe, zwischen März und Oktober zwei- bis dreimal > | pro Woche Gesicht, Hände und Arme unbedeckt und ohne Sonnenschutz der > | Sonne auszusetzen. Für eine ausreichende Vitamin-D-Synthese reicht > | hierbei bereits die Hälfte der Zeit, in der sonst ungeschützt ein > | Sonnenbrand entstehen würde. Da Rötungen der Haut sowie Sonnenbrände > | grundsätzlich vermieden werden sollten, sind bei längeren Aufenthalten > | in der Sonne unbedingt Sonnenschutzmaßnahmen zu treffen. > `---- Ja, "Vitamin" D wird von der Haut sehr schnell gebildet. Wenn ich einen Mangel hätte würd ich einmal in der Woche unter eine Sonnnebank mit UV-B.
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-10-23 14:12 +0200 |
| Message-ID | <vfb07j.8ro.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #628860 |
*Bonita Montero* schrieb: > Am 23.10.2024 um 10:00 schrieb Ruediger Lahl: >> ,---- [ https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Vitamin_D/Vitamin_D_FAQ-Liste.html ] >> | Um niedrigen Vitamin-D-Werten ganzjährig entgegenzuwirken, legen >> | aktuelle Empfehlungen nahe, zwischen März und Oktober zwei- bis dreimal >> | pro Woche Gesicht, Hände und Arme unbedeckt und ohne Sonnenschutz der >> | Sonne auszusetzen. Für eine ausreichende Vitamin-D-Synthese reicht >> | hierbei bereits die Hälfte der Zeit, in der sonst ungeschützt ein >> | Sonnenbrand entstehen würde. Da Rötungen der Haut sowie Sonnenbrände >> | grundsätzlich vermieden werden sollten, sind bei längeren Aufenthalten >> | in der Sonne unbedingt Sonnenschutzmaßnahmen zu treffen. >> `---- > > Ja, "Vitamin" D wird von der Haut sehr schnell gebildet. > Wenn ich einen Mangel hätte würd ich einmal in der Woche > unter eine Sonnnebank mit UV-B. Und wie es da steht, ist ja nicht einmal das nötig. Für den _ganzjährigen_ Bedarf reicht es, wenn man zwischen März und Oktober etwas Zeit im T-Shirt durch die Gegend rennt. Trägt man im Sommer dann auch mal ne kurze Hose, ist der _ganzjährige_ Bedarf dann noch schneller gedeckt. Der Körper kann dabei überschüssig produziertes Vitamin D einlagern und es bei Bedarf nutzen. Steht alles in der FAQ des RKI in meinem Link. -- bis denne
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| From | Hartmut Ott <hottm@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2024-10-24 12:54 +0200 |
| Message-ID | <lnunbdF1us0U3@mid.individual.net> |
| In reply to | #628869 |
Hej, Am 23.10.24 um 14:12 schrieb Ruediger Lahl: >> Ja, "Vitamin" D wird von der Haut sehr schnell gebildet. >> Wenn ich einen Mangel hätte würd ich einmal in der Woche >> unter eine Sonnnebank mit UV-B. > > Und wie es da steht, ist ja nicht einmal das nötig. Für den > _ganzjährigen_ Bedarf reicht es, wenn man zwischen März und Oktober > etwas Zeit im T-Shirt durch die Gegend rennt. Trägt man im Sommer dann > auch mal ne kurze Hose, ist der _ganzjährige_ Bedarf dann noch schneller > gedeckt. Der Körper kann dabei überschüssig produziertes Vitamin D > einlagern und es bei Bedarf nutzen. Steht alles in der FAQ des RKI in > meinem Link. Tja, und weshalb hat mein Arzt mir im Dezember 2019 gesagt, das meine Vitamin D Werte unterhalb der Norm sind und ich da mal was tun müsse? Spaßfakt: Damals, als er mir das sagte, habe ich jeden Tag 800 IE Vitamin D3 genommen. -- -- mfg Hartmut Ott --
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-10-24 13:14 +0200 |
| Message-ID | <vfdh76.ad4.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #628915 |
*Hartmut Ott* schrieb: > Am 23.10.24 um 14:12 schrieb Ruediger Lahl: >> Und wie es da steht, ist ja nicht einmal das nötig. Für den >> _ganzjährigen_ Bedarf reicht es, wenn man zwischen März und Oktober >> etwas Zeit im T-Shirt durch die Gegend rennt. Trägt man im Sommer dann >> auch mal ne kurze Hose, ist der _ganzjährige_ Bedarf dann noch schneller >> gedeckt. Der Körper kann dabei überschüssig produziertes Vitamin D >> einlagern und es bei Bedarf nutzen. Steht alles in der FAQ des RKI in >> meinem Link. > > Tja, und weshalb hat mein Arzt mir im Dezember 2019 gesagt, das meine > Vitamin D Werte unterhalb der Norm sind Da wunderst du dich im Dezember drüber? Wie viele Blutproben wurden denn da über welchen Zeitraum hinweg untersucht? > und ich da mal was tun müsse? Spaßfakt: Damals, als er mir das > sagte, habe ich jeden Tag 800 IE Vitamin D3 genommen. Spätestens da, hätte ich mir eine zweite Meinung gesucht. Hattest du durch deinen angeblichen Mangel irgendwelche gesundheitlichen Probleme? -- bis denne
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