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Groups > ger.ct > #459210 > unrolled thread

Haltbarkeitsdatum.

Started byHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
First post2020-07-25 11:46 +0200
Last post2020-07-25 18:17 +0200
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Contents

  Haltbarkeitsdatum. Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2020-07-25 11:46 +0200
    Re: Haltbarkeitsdatum. Goetz Schultz <ng-delete-mailer@goetz.co.uk> - 2020-07-25 11:49 +0100
      Re: Haltbarkeitsdatum. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2020-07-25 13:03 +0000
        Re: Haltbarkeitsdatum. Ulf.Kutzner@web.de - 2020-07-25 07:31 -0700
        Re: Haltbarkeitsdatum. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2020-07-25 15:00 +0000
          Re: Haltbarkeitsdatum. Ulf.Kutzner@web.de - 2020-07-25 08:19 -0700
            Re: Haltbarkeitsdatum. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-07-25 17:49 +0200
            Re: Haltbarkeitsdatum. Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2020-07-25 23:07 +0200
        Re: Haltbarkeitsdatum. Ulf.Kutzner@web.de - 2020-07-25 08:06 -0700
        Re: Haltbarkeitsdatum. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-07-25 17:45 +0200
          Re: Haltbarkeitsdatum. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-07-25 19:31 +0200
          Re: Haltbarkeitsdatum. Ulf.Kutzner@web.de - 2020-07-25 11:20 -0700
          Re: Haltbarkeitsdatum. Ulf.Kutzner@web.de - 2020-07-25 11:30 -0700
          Re: Haltbarkeitsdatum. Ulf.Kutzner@web.de - 2020-07-25 11:46 -0700
      Re: Haltbarkeitsdatum. Goetz Schultz <ng-delete-mailer@goetz.co.uk> - 2020-07-25 14:18 +0100
        Re: Haltbarkeitsdatum. Andreas Fecht <forum@aftec.de> - 2020-07-25 15:57 +0200
      Re: Haltbarkeitsdatum. herwig.huener@t-online.de - 2020-07-25 06:35 -0700
    Re: Haltbarkeitsdatum. Ulf.Kutzner@web.de - 2020-07-25 05:15 -0700
    Re: Haltbarkeitsdatum. herwig.huener@t-online.de - 2020-07-25 06:31 -0700
      Re: Haltbarkeitsdatum. Ulf.Kutzner@web.de - 2020-07-27 04:36 -0700
      Re: Haltbarkeitsdatum. Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2020-07-27 12:11 -0400
    Re: Haltbarkeitsdatum. Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2020-07-25 16:39 +0200
    Re: Haltbarkeitsdatum. Thomas Einzel <usenet-2020@einzel.de> - 2020-07-25 18:17 +0200

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#459210 — Haltbarkeitsdatum.

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2020-07-25 11:46 +0200
SubjectHaltbarkeitsdatum.
Message-ID<ho2dc8Frh4uU1@mid.individual.net>
Ich habe eben viel Gläser mit Erbsen und Bohnen in die
Mülltonne geworfen, deren Haltbarkeitsdatum erheblich
überschritten waren.

Führt hier jemand Buch über seine länger haltbaren
  Lebensmittel?

Hat hier jemand Langfrist Wecker
für einen Verbrauch von haltbaren Lebensmittel?

Hermann
    dessen natürliche Schätzwerte arg daneben liegen.

-- 
http://www.hermann-riemann.de

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#459216

FromGoetz Schultz <ng-delete-mailer@goetz.co.uk>
Date2020-07-25 11:49 +0100
Message-ID<rfh2nv$1v3d$1@gioia.aioe.org>
In reply to#459210
On 25/07/2020 10:46, Hermann Riemann wrote:
> Ich habe eben viel Gläser mit Erbsen und Bohnen in die
> Mülltonne geworfen, deren Haltbarkeitsdatum erheblich
> überschritten waren.
> 
> Führt hier jemand Buch über seine länger haltbaren
>   Lebensmittel?
> 
> Hat hier jemand Langfrist Wecker
> für einen Verbrauch von haltbaren Lebensmittel?
> 
> Hermann
>     dessen natürliche Schätzwerte arg daneben liegen.
> 

Bei einem _Mindest_Haltbarkeitsdatum wird eben nur frische, Geschmack, 
Konsistenz bis dahin garantiert.

Bei 1-2 Jahren drüber kommt es bei mir drauf an was es ist. So was wie 
"Kartoffel-Knödel" sind öfter schon mal was ausserhalb. Auch wenn es im 
Glass ist schaue ich ob der Vacuum Anzeiger (Deckel) noch OK ist. Ich 
hatte schon Lakritz mit ~2Jahren + oder Lebkuchen. Naja, war besser wnn 
es frisch ist :-)
Eine Maggi-Sosse mit +1 Jahr hatte deutlich an Geschmack verloren.

Bei Dosen ist bei mir +3 Jahre Ende - entweder sind die schon am rosten 
oder der Inhalt sieht schon merkwürdig aus.

Das älteste was ich mal aus unserem Schrank geholt habe war ~15 Jahre 
alt. Irgend so eine Soße -> entsorgt.

G.

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#459223

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2020-07-25 13:03 +0000
Message-ID<rfhaj7$a9h$1@solani.org>
In reply to#459216
Stefan Froehlich <Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at> wrote:
> On Sat, 25 Jul 2020 12:49:29 Goetz Schultz wrote:
>> Eine Maggi-Sosse mit +1 Jahr hatte deutlich an Geschmack verloren.
> 
> Ist das denn ein Nachteil?
> 
> Servus,
>    Stefan
> 

Wenn man ehrlich ist: auch Chili hat keinen Eigen-Geschmack. Es reizt die
Capsaicin Rezeptoren, es erzeugt ein Schärfegefühl und Brennen und
Schweißausbrüche, aber es schmeckt an sich nicht.

Ich esse gerne scharf, du bekanntlich auch. Soweit d'accord. Aber: Es ist
eigentlich verblüffend wie viele Nationalküchen ganz wahnsinnig stolz auf
bestimmte scharfe Gerichte sind, und sie sind alle einfach nur Capsaicin
scharf. Wenig originell. Von Mexico bis Sri Lanka und Ungarn.

Die Entwicklung von Maggi war zumindest nicht ganz so trivial, wie einfach
nur  bestimmte Paprikagemüse zu verwenden. Umami ist tatsächlich ein
Geschmack, eine von 5 physiologischen Geschmacksempfindungen, und wurde
erst viel später entdeckt und beschrieben als Maggi, und Fischsaucen etc.

Also ich würde keine der beiden Zutaten als küchentechnisch höherstehend
oder gar origineller als die andere einstufen. 

-- 
please forgive my iPhone typos

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#459251

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2020-07-25 07:31 -0700
Message-ID<d7d11bee-1690-4362-891e-353d9462cfa8o@googlegroups.com>
In reply to#459223
Am Samstag, 25. Juli 2020 15:03:36 UTC+2 schrieb Dr. Joachim Neudert:
 
> Wenn man ehrlich ist:

Bist Du jetzt unehrlich oder ahnungslos?
Was wäre schlimmer für Dein Image?

> auch Chili hat keinen Eigen-Geschmack. Es reizt die
> Capsaicin Rezeptoren, es erzeugt ein Schärfegefühl und Brennen und
> Schweißausbrüche, aber es schmeckt an sich nicht.
> 
> Ich esse gerne scharf, du bekanntlich auch. Soweit d'accord. Aber: Es ist
> eigentlich verblüffend wie viele Nationalküchen ganz wahnsinnig stolz auf
> bestimmte scharfe Gerichte sind, und sie sind alle einfach nur Capsaicin
> scharf. Wenig originell. Von Mexico bis Sri Lanka und Ungarn.

Iß doch mal paprikacsirke/Paprikahühnchen.

Mit milder/mildem Paprika gewürzt.

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#459259

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2020-07-25 15:00 +0000
Message-ID<rfhhep$gar$1@solani.org>
In reply to#459223
Stefan Froehlich <Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at> wrote:
> On Sat, 25 Jul 2020 15:03:35 Dr. Joachim Neudert wrote:
>> Stefan Froehlich <Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at> wrote:
>>> On Sat, 25 Jul 2020 12:49:29 Goetz Schultz wrote:
>>>> Eine Maggi-Sosse mit +1 Jahr hatte deutlich an Geschmack verloren.
> 
>>> Ist das denn ein Nachteil?
> 
>> Wenn man ehrlich ist: auch Chili hat keinen Eigen-Geschmack. Es
>> reizt die Capsaicin Rezeptoren, es erzeugt ein Schärfegefühl und
>> Brennen und Schweißausbrüche, aber es schmeckt an sich nicht.
> 
> Oje.

Dass Du Deine Chilisorten unterscheiden kannst, liegt sicher nicht am
enthaltenen Capsaicin, höchstens an dessen Konzentration und sehr
wahrscheinlich vielmehr an anderen Geschmacksstoffen die in der Pflanze
mitgewachsen sind. Die besteht ja nicht nur aus Capsaicin. Das ist
allerdings der Bestandteil, der sie auf der ganzen Welt interessant macht.


> 
> Also erstens: Maggi *hat* einen Eigengeschmack, das ist ja genau das
> Problem daran.


Genau. Umami nämlich. Das ist tatsächlich ein Geschmack der auf der Zunge
erfahren werden kann und nicht olfaktorisch  über die Nase wie die meisten
anderen Geschmäcker, die ja eigentlich Gerüche sind.

Über die Nase kann man viele Tausende chemische Stoffe sensorisch
differenzieren. Über den eigentlichen Geschmackssinn   nur fünf:  süß sauer
salzig bitter umami. 
Umami signalisiert dem Körper: eiweißreich, wertvolle Aminosäuren. Das ist
der Trick an Maggi, eigentlich ist es eine Ur-Erfahrung. 

> 
> Und zweitens: Chilis haben selbstverständlich auch einen
> Eigengeschmack. Dieses Jahr ist die Ernte witterungsbedingt eher
> mau, aber die drei Sorten, die bislang Früchte hervorgebracht haben,
> erkenne ich Dir jederzeit im Doppelblindversuch; wenigsens eine
> davon sogar schon am Aroma, wenn Du sie hinter meinem Rücken
> aufschneidest.
> 
>> Ich esse gerne scharf, du bekanntlich auch. Soweit d'accord. Aber:
>> Es ist eigentlich verblüffend wie viele Nationalküchen ganz
>> wahnsinnig stolz auf bestimmte scharfe Gerichte sind, und sie sind
>> alle einfach nur Capsaicin scharf. Wenig originell. Von Mexico bis
>> Sri Lanka und Ungarn.
> 
> Freilich gibt es Leute, die Wettbewerbe im Scharfessen machen - da
> kommt es konsequenterweise nur auf die Scoville an, ob das jetzt
> irgendein texanischer Wettbewerb oder bloß "Curry & Chili" in Berlin
> ist.  Aber geh doch einmal in Indien oder Thailand essen - also
> nicht im Rahmen einer organisierten Tour, sondern mit Einheimischen.
> Du wirst überrascht sein. Und was Sri Lanka betrifft, da gibt es in
> Wien zwei Familien, die Restaurants betreiben - denen hat auch noch
> keiner gesagt, ihr essen sei "nur scharf". Richtig machen muss man
> es halt.

All das ist richtig, die ganze Welt der Aromen und exotischen Küchen, auf
Reisen wie daheim,  ist wunderbar zu erfahren. Nur: das ist der
Eigengeschmack der anderen Zutaten, nicht das enthaltene Capsaicin... das
ist immer gleich, da kommt es nur auf die Konzentration dieses  Alkaloids
am Rezeptor an. Ein einfacher Schlüssel – Schlossmechanismus wie an
tausenden anderen biochemischen Rezeptoren auch. Da ist kein Unterschied
von einem zum anderen.

>> Die Entwicklung von Maggi war zumindest nicht ganz so trivial,
>> [...]
> 
> Das kann schon sein, aber es hat sehr viel zur Zerstörung der
> hiesigen kulinarischen Landschaft beigetragen :(
> 


Auch das ist vollständig unbestritten. 


Gruß 

Joachim 


-- 
please forgive my iPhone typos

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#459264

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2020-07-25 08:19 -0700
Message-ID<bbc125b9-ede2-4f6c-a368-df650cda09d1o@googlegroups.com>
In reply to#459259
Am Samstag, 25. Juli 2020 17:00:43 UTC+2 schrieb Dr. Joachim Neudert:

> >>>> Eine Maggi-Sosse mit +1 Jahr hatte deutlich an Geschmack verloren.
> > 
> >>> Ist das denn ein Nachteil?
> > 
> >> Wenn man ehrlich ist: auch Chili hat keinen Eigen-Geschmack. Es
> >> reizt die Capsaicin Rezeptoren, es erzeugt ein Schärfegefühl und
> >> Brennen und Schweißausbrüche, aber es schmeckt an sich nicht.
> > 
> > Oje.
> 
> Dass Du Deine Chilisorten unterscheiden kannst, liegt sicher nicht am
> enthaltenen Capsaicin, höchstens an dessen Konzentration und sehr
> wahrscheinlich vielmehr an anderen Geschmacksstoffen die in der Pflanze
> mitgewachsen sind. Die besteht ja nicht nur aus Capsaicin. Das ist
> allerdings der Bestandteil, der sie auf der ganzen Welt interessant macht.

Und wurde deswegen mühevoll herausgezüchtet,
damit auch Nichtungarn Paprika als Gemüse
essen können. Es lohnt dort immer, nachzufragen,
ob man das Objekt dort als süß/édes oder
kräftig/erős eingestuft wird.

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#459271

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2020-07-25 17:49 +0200
Message-ID<rfhkag$iku$1@solani.org>
In reply to#459264
Am 25.07.20 um 17:19 schrieb Ulf.Kutzner@web.de:
> Am Samstag, 25. Juli 2020 17:00:43 UTC+2 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> 
>>>>>> Eine Maggi-Sosse mit +1 Jahr hatte deutlich an Geschmack verloren.
>>>
>>>>> Ist das denn ein Nachteil?
>>>
>>>> Wenn man ehrlich ist: auch Chili hat keinen Eigen-Geschmack. Es
>>>> reizt die Capsaicin Rezeptoren, es erzeugt ein Schärfegefühl und
>>>> Brennen und Schweißausbrüche, aber es schmeckt an sich nicht.
>>>
>>> Oje.
>>
>> Dass Du Deine Chilisorten unterscheiden kannst, liegt sicher nicht am
>> enthaltenen Capsaicin, höchstens an dessen Konzentration und sehr
>> wahrscheinlich vielmehr an anderen Geschmacksstoffen die in der Pflanze
>> mitgewachsen sind. Die besteht ja nicht nur aus Capsaicin. Das ist
>> allerdings der Bestandteil, der sie auf der ganzen Welt interessant macht.
> 
> Und wurde deswegen mühevoll herausgezüchtet,
> damit auch Nichtungarn Paprika als Gemüse
> essen können. Es lohnt dort immer, nachzufragen,
> ob man das Objekt dort als süß/édes oder
> kräftig/erős eingestuft wird.
> 

Jupp.

Meine Vorfahren mütterlichseits stammen ja aus Ungarn. erős Paprika hat
eindeutig was!


https://www.amazon.de/Paprikapaste-scharf-Paprika-Gewürzcreme-Univer/dp/B0043ZWJS4/


Ersatzweise auch hier verfügbar.

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#459302

FromMike Grantz <invalid@invalid.invalid>
Date2020-07-25 23:07 +0200
Message-ID<rfi6vc$ggj$1@dont-email.me>
In reply to#459264
On 25.07.2020 17:19, Ulf.Kutzner@web.de wrote:

> Und wurde deswegen mühevoll herausgezüchtet,
> damit auch Nichtungarn Paprika als Gemüse
> essen können.

Och ich kenne Ungarn, die kommen bei bestimmten Paprikapülverchen 
ordentlich ins Schwitzen, während Opi lächeln weiter würzt.

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#459260

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2020-07-25 08:06 -0700
Message-ID<a53e2e93-59b7-4e2b-bd4f-944cbce6d3a1o@googlegroups.com>
In reply to#459223
Am Samstag, 25. Juli 2020 16:39:13 UTC+2 schrieb Stefan Froehlich:
 
> Und zweitens: Chilis haben selbstverständlich auch einen
> Eigengeschmack. Dieses Jahr ist die Ernte witterungsbedingt eher
> mau, aber die drei Sorten, die bislang Früchte hervorgebracht haben,
> erkenne ich Dir jederzeit im Doppelblindversuch; wenigsens eine
> davon sogar schon am Aroma, wenn Du sie hinter meinem Rücken
> aufschneidest.
> 
> > Ich esse gerne scharf, du bekanntlich auch. Soweit d'accord. Aber:
> > Es ist eigentlich verblüffend wie viele Nationalküchen ganz
> > wahnsinnig stolz auf bestimmte scharfe Gerichte sind, und sie sind
> > alle einfach nur Capsaicin scharf. Wenig originell. Von Mexico bis
> > Sri Lanka und Ungarn.
> 
> Freilich gibt es Leute, die Wettbewerbe im Scharfessen machen - da
> kommt es konsequenterweise nur auf die Scoville an, ob das jetzt
> irgendein texanischer Wettbewerb oder bloß "Curry & Chili" in Berlin
> ist.  Aber geh doch einmal in Indien oder Thailand essen - also
> nicht im Rahmen einer organisierten Tour, sondern mit Einheimischen.

Andererseits müßte die auf Java gängige
Form von samal oelek hier unter das
Kriegswaffenkontrollgesetz fallen.

> Du wirst überrascht sein. Und was Sri Lanka betrifft, da gibt es in 
> Wien zwei Familien, die Restaurants betreiben - denen hat auch noch 
> keiner gesagt, ihr essen sei "nur scharf". Richtig machen muss man 
> es halt.

In Mitteleuropa werden auch entschärfte
Varianten unter die Leute gebracht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Indische_K%C3%BCche#Verbreitete_Zubereitungen

Gruß, ULF

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#459270

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2020-07-25 17:45 +0200
Message-ID<rfhk3l$ie9$1@solani.org>
In reply to#459223
Am 25.07.20 um 16:39 schrieb Stefan Froehlich:
> Aber geh doch einmal in Indien oder Thailand essen - also
> nicht im Rahmen einer organisierten Tour, sondern mit Einheimischen.
> Du wirst überrascht sein. Und was Sri Lanka betrifft, da gibt es in
> Wien zwei Familien, die Restaurants betreiben - denen hat auch noch
> keiner gesagt, ihr essen sei "nur scharf". Richtig machen muss man
> es halt.


Na ja, es ist für einen Reisenden meist nicht ganz einfach, sich den
Einheimischen so aufzudrängen daß sie ihn mit nach Hause nehmen wollen
und ihre inneren Küchengeheimnisse offenbaren.

Zumindest in den letzten 40 Jahren Reiseerfahrung erschien es mir so,
daß man das Essen im Zielhotel meist vergessen konnte. Internationale
Küche, so ausgerichtet daß möglichst wenig Speisen von der Kundschaft
verweigert werden. Aber daß das was man auf Rundreise in einem Kleinbus
mit 3 bis 5 Gästen, einem Guide und einem Fahrer hat, mir meist deutlich
authentischer und interessanter erschien (Sri Lanka 1989. Man erhielt
geraspelten weissen Kokos, um die Schärfe der Currys zu löschen zwischen
den Gängen. Wasser hilft nicht gegen lipophile Alkaloide.)
Für 3 oder 5 Reisende wird keine internationale Küche aufgelegt, die
bekommen das was an dem Ort sonst auch gut läuft und verlangt wird (das
muß nicht die landestypische Haute cuisine sein, aber meist ist das was
der Busfahrer verlangt schon recht authentisch. Richtig nett war es 1987
mal in Delphi, wo wir unseren Busfahrer am Abend entdeckten vor einer
Strassenkneipe,  wo drin Fußball Europacup FC Bayern vs. Athen lief, und
auf der Strasse davor richtig leckere Lammkoteletts gegrillt wurden, mit
Zitronensaft und ohne Kohlehydratbeilagen... schee war's.
Aber nicht immer bekommt man so leicht Anschluß.

Eine Warnung noch gegen Deine Hypothese, die Einheimischen-Küche sei
zwangsläufig anders, besser  und authentischer als das was die Touris
bekommen:
Sei nicht zu enttäuscht wenn Du mal wieder nach Bayern kommst. Das, was
der Tourist im Biergarten bekommt, Krautsalat und Haxn und original
texanische Spare-Ribs mit Ketchup  und O'batzter und Laugenbrezn und
eingsalzner Radi und gegrillte Makrele ("Steckerlfisch") - ist
tatsächlich dasselbe, was die Einheimischen  auch da essen. Man hat da
keine Geheimnisse vor den Fremden...(und keine besondere Raffinesse.)


Gruß

Joachim

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#459282

FromLars Gebauer <lgebauer@live.de>
Date2020-07-25 19:31 +0200
Message-ID<rfhqac$14r$1@dont-email.me>
In reply to#459270
Am 25.07.2020 um 17:45 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Eine Warnung noch gegen Deine Hypothese, die Einheimischen-Küche sei
> zwangsläufig anders, besser  und authentischer als das was die Touris
> bekommen:
> Sei nicht zu enttäuscht wenn Du mal wieder nach Bayern kommst. Das, was
> der Tourist im Biergarten bekommt, Krautsalat und Haxn und original
> texanische Spare-Ribs mit Ketchup  und O'batzter und Laugenbrezn und
> eingsalzner Radi und gegrillte Makrele ("Steckerlfisch") - ist
> tatsächlich dasselbe, was die Einheimischen  auch da essen. Man hat da
> keine Geheimnisse vor den Fremden...(und keine besondere Raffinesse.)

Jain. Als Einheimischer weiß man selbstverständlich, wo man bspw. die 
wirklich guten Fleisch- und Wurstwaren bekommt oder in welcher 
Gastroküche noch (weitgehend) authentisch gearbeitet wird.

Das ist typischerweise nicht an den Orten, an denen die Touristen 
abgefüttert werden. (Die widerwärtigste, regelrecht ekelhafteste, 
Bratwurst aß ich am Erfurter Domplatz. Also dort, wo praktisch jeder 
Touri hin muß. (Ok: Ich hab' die nicht gegessen sondern das Ding nach 
dem ersten Bissen entsetzt in den nächsten Mülleimer geklatscht.))

-- 
Ich habe Kohlrabi in geriebenen Karotten paniert, das ganze fettarm 
angebraten und mit einem Klecks Magerquark mit frischer Minze serviert.

War scheiße.

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#459293

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2020-07-25 11:20 -0700
Message-ID<903d7566-7770-4ad1-8380-ff31d3d3f21eo@googlegroups.com>
In reply to#459270
Am Samstag, 25. Juli 2020 17:45:58 UTC+2 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Am 25.07.20 um 16:39 schrieb Stefan Froehlich:
> > Aber geh doch einmal in Indien oder Thailand essen - also
> > nicht im Rahmen einer organisierten Tour, sondern mit Einheimischen.
> > Du wirst überrascht sein. Und was Sri Lanka betrifft, da gibt es in
> > Wien zwei Familien, die Restaurants betreiben - denen hat auch noch
> > keiner gesagt, ihr essen sei "nur scharf". Richtig machen muss man
> > es halt.
> 
> 
> Na ja, es ist für einen Reisenden meist nicht ganz einfach, sich den
> Einheimischen so aufzudrängen daß sie ihn mit nach Hause nehmen wollen
> und ihre inneren Küchengeheimnisse offenbaren.
> 
> Zumindest in den letzten 40 Jahren Reiseerfahrung erschien es mir so,
> daß man das Essen im Zielhotel meist vergessen konnte. Internationale
> Küche, so ausgerichtet daß möglichst wenig Speisen von der Kundschaft
> verweigert werden.

Ich sah also einen wunderschönen Filmbericht über
ein türkisches Strandhotel, ganz inklusiv. Koch und Hotelier:

- Es gibt ein Problem!
- Wie, Problem? Wieso Problem?
- Siehst Du diesen Touristen da,
  der gerade zum Buffet zurückkehrt?
- Ja, sehe ich. Ihm scheint geschmeckt
  zu haben. Ich koche ja auch ordentlich.
- Nichts hast Du verstanden!
- ??
- Dieser Tourist da futtert mein Lammfleisch
  und meinen Fisch weg! Das geht so nicht!
- ??
- Du mußt so kochen, daß sich der Tourist
  nur einmal bedient.
- !!



> Aber daß das was man auf Rundreise in einem Kleinbus
> mit 3 bis 5 Gästen, einem Guide und einem Fahrer hat, mir meist deutlich
> authentischer und interessanter erschien (Sri Lanka 1989. Man erhielt
> geraspelten weissen Kokos, um die Schärfe der Currys zu löschen zwischen
> den Gängen. Wasser hilft nicht gegen lipophile Alkaloide.)
> Für 3 oder 5 Reisende wird keine internationale Küche aufgelegt, die
> bekommen das was an dem Ort sonst auch gut läuft und verlangt wird (das
> muß nicht die landestypische Haute cuisine sein, aber meist ist das was
> der Busfahrer verlangt schon recht authentisch. Richtig nett war es 1987
> mal in Delphi, wo wir unseren Busfahrer am Abend entdeckten vor einer
> Strassenkneipe,  wo drin Fußball Europacup FC Bayern vs. Athen lief, und
> auf der Strasse davor richtig leckere Lammkoteletts gegrillt wurden, mit
> Zitronensaft und ohne Kohlehydratbeilagen... schee war's.
> Aber nicht immer bekommt man so leicht Anschluß.
> 
> Eine Warnung noch gegen Deine Hypothese, die Einheimischen-Küche sei
> zwangsläufig anders, besser  und authentischer als das was die Touris
> bekommen:
> Sei nicht zu enttäuscht wenn Du mal wieder nach Bayern kommst. Das, was
> der Tourist im Biergarten bekommt, Krautsalat und Haxn und original
> texanische Spare-Ribs mit Ketchup  und O'batzter und Laugenbrezn und
> eingsalzner Radi und gegrillte Makrele ("Steckerlfisch")

Süßwassermakrelen? Wo das?

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#459294

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2020-07-25 11:30 -0700
Message-ID<709c498b-3a23-4941-b856-c196343a1c70o@googlegroups.com>
In reply to#459270
Am Samstag, 25. Juli 2020 20:17:15 UTC+2 schrieb Stefan Froehlich:
> On Sat, 25 Jul 2020 17:45:57 Dr. Joachim Neudert wrote:

> > > Aber geh doch einmal in Indien oder Thailand essen - also nicht
> > > im Rahmen einer organisierten Tour, sondern mit Einheimischen.
> > > Du wirst überrascht sein. Und was Sri Lanka betrifft, da gibt es
> > > in Wien zwei Familien, die Restaurants betreiben - denen hat
> > > auch noch keiner gesagt, ihr essen sei "nur scharf". Richtig
> > > machen muss man es halt.
> 
> > Na ja, es ist für einen Reisenden meist nicht ganz einfach, sich
> > den Einheimischen so aufzudrängen daß sie ihn mit nach Hause
> > nehmen wollen und ihre inneren Küchengeheimnisse offenbaren.
> 
> In Indien und Thailand ist das relativ einfach, doch (wobei sich das
> gleiche Rezept auch in Spanien sehr bewährt hat). Man nehme zum
> Übernachten ein Quartier, in dem sich überwiegend Landsleute tummeln
> und esse, was dort angeboten wird.

Für erfolgreiches Aufdrängen braucht es Sprachkenntnisse
oder einen Sprachmittler. Kann man beides schon erfolgreich
durch einen Smartfön ersetzen, wenn von Seiten des Wirts
keine Drucksachen aufgelegt wurden?

Kannte spanische & portugiesische Kleinrestaurants mit
ohne Speisekarte. Ideale Beherrschung der lokalen Sprache
und Küche. Wenn es paßte, dann paßte es.

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#459296

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2020-07-25 11:46 -0700
Message-ID<d0d009b8-71cd-4ea2-a4b3-7419f7ecc6d2o@googlegroups.com>
In reply to#459270
Am Samstag, 25. Juli 2020 20:17:15 UTC+2 schrieb Stefan Froehlich:
> On Sat, 25 Jul 2020 17:45:57 Dr. Joachim Neudert wrote:

> > > Aber geh doch einmal in Indien oder Thailand essen - also nicht
> > > im Rahmen einer organisierten Tour, sondern mit Einheimischen.
> > > Du wirst überrascht sein. Und was Sri Lanka betrifft, da gibt es
> > > in Wien zwei Familien, die Restaurants betreiben - denen hat
> > > auch noch keiner gesagt, ihr essen sei "nur scharf". Richtig
> > > machen muss man es halt.
> 
> > Na ja, es ist für einen Reisenden meist nicht ganz einfach, sich
> > den Einheimischen so aufzudrängen daß sie ihn mit nach Hause
> > nehmen wollen und ihre inneren Küchengeheimnisse offenbaren.
> 
> In Indien und Thailand ist das relativ einfach, doch (wobei sich das
> gleiche Rezept auch in Spanien sehr bewährt hat). Man nehme zum
> Übernachten ein Quartier, in dem sich überwiegend Landsleute tummeln
> und esse, was dort angeboten wird.
> 
> > Zumindest in den letzten 40 Jahren Reiseerfahrung erschien es mir
> > so, daß man das Essen im Zielhotel meist vergessen konnte.
> 
> Deine Hotels sind dafür deutlich zu teuer.

Dafür haben sie womöglich etwas verschärfte
Küchenhygiene.

> Wenn Du in Wien im SAS
> nächtigst, wirst Du auch keine Wiener Küche bekommen, selbst wenn
> sie auf der Karte als solche angepriesen wird.

Wie billig oder teuer darf ein Restaurant sein,
in dem man Wiener Küche erwarten darf?

> > Internationale Küche, so ausgerichtet daß möglichst wenig Speisen
> > von der Kundschaft verweigert werden.
> 
> Eben. Einheimische Kundschaft, einheimisches Essen.
> 
> Ich gebe zu, in Thailand war das die ersten 2 Tage *etwas*
> gewöhnungsbedürftig, aber auch die Thai haben einige wenige Speisen,
> die nicht scharf sind. Ab Tag drei hat die Gier nach mehr Geschmack
> das Schmerzempfinden deutlich überwogen.
> 
> > Aber daß das was man auf Rundreise in einem Kleinbus mit 3 bis 5
> > Gästen, einem Guide und einem Fahrer hat, mir meist deutlich
> > authentischer und interessanter erschien [...] Für 3 oder 5
> > Reisende wird keine internationale Küche aufgelegt, die bekommen
> > das was an dem Ort sonst auch gut läuft und verlangt wird
> 
> Das interessante an der Thailand-Reise war, dass ich erst eine Woche
> praktisch ausschließlich unter Einheimischen (schon internationales
> Publikum, aber von den Ausländern >95% aus den Nachbarländern)
> gelebt und danach eine Woche eine Rundreise mit internationalem
> Publikum

Alte weiße Männer?

> gemacht habe (ein Kleinbus voll, also 6 oder 7 Leute, ist
> lange her). Bei der Rundreise sind wir dann auch in irgendwelchen
> Restaurants abgestiegen, und sie haben auch alle "authentisch"
> gekocht - aber um die zahlenden Gäste nicht zu verjagen, haben sie
> halt einen Teil der Gewürze weggelassen... und so hat's dann auch
> geschmeckt. Die anderen waren begeistert, für mich war es nach der
> ersten Woche ein deutlicher Abstieg.

Mit Sprachkenntnissen hättest Du ja sagen können:

"Leute, das Essen schmeckt etwas fad. Ich versteh
ja, daß Ihr das für die Farang oder Falang so kocht.
Ich bin auch einer, aber ich möchte kein Falangessen.
Bin schon etwas länger hier.
Hättet ihr vielleicht noch das eine oder andere
Sößeken, um da dem Geschmack Eurer Region reinzubekommen?"

> > Richtig nett war es 1987 mal in Delphi, wo wir unseren Busfahrer
> > am Abend entdeckten vor einer Strassenkneipe,  wo drin Fußball
> > Europacup FC Bayern vs. Athen lief, und auf der Strasse davor
> > richtig leckere Lammkoteletts gegrillt wurden, mit
> > Zitronensaft und ohne Kohlehydratbeilagen...
> 
> Griechenland ist sicherlich einfacher, da haben sie keine Angst, die
> Gäste aus Versehen umzubringen.

Wegen waffenscheinpflichtiger Gewürze? Eher nein.
Und die Rache Moctezumas wird sich da auch noch
in Grenzen halten. Das Naxos, wo ich war, ist
auf Sizilien.

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#459227

FromGoetz Schultz <ng-delete-mailer@goetz.co.uk>
Date2020-07-25 14:18 +0100
Message-ID<rfhbef$1e5l$1@gioia.aioe.org>
In reply to#459216
Hi,

On 25/07/2020 13:42, Stefan Froehlich wrote:
> On Sat, 25 Jul 2020 12:49:29 Goetz Schultz wrote:
>> Eine Maggi-Sosse mit +1 Jahr hatte deutlich an Geschmack verloren.
> 
> Ist das denn ein Nachteil?
> 
> Servus,
>     Stefan
> 

In dem Fall schon. Es hat wie alte Socken geschmeckt. Die Sosse war so 
ein Pulverzeug. Ich dachte die sind ein wenig besser vor Oxidation 
geschützt - war wohl nicht so.

Cheers
    G.

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#459244

FromAndreas Fecht <forum@aftec.de>
Date2020-07-25 15:57 +0200
Message-ID<rfhdoi$csr$1@solani.org>
In reply to#459227
Am 25.07.2020 um 15:18 schrieb Goetz Schultz:
> Hi,
> 
> On 25/07/2020 13:42, Stefan Froehlich wrote:
>> On Sat, 25 Jul 2020 12:49:29 Goetz Schultz wrote:
>>> Eine Maggi-Sosse mit +1 Jahr hatte deutlich an Geschmack verloren.
>>
>> Ist das denn ein Nachteil?
>>
>> Servus,
>>     Stefan
>>
> 
> In dem Fall schon. Es hat wie alte Socken geschmeckt. Die Sosse war so 

Vielleicht gehört das so?!

Gruß Andreas

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#459235

Fromherwig.huener@t-online.de
Date2020-07-25 06:35 -0700
Message-ID<4679c375-8b06-46c9-8095-f25a41f1a5f2o@googlegroups.com>
In reply to#459216
2020-07-25 15:36:00 +0200

> ...

> Das älteste was ich mal aus unserem Schrank geholt habe war ~15 Jahre 
> alt. Irgend so eine Soße -> entsorgt.

In den Siebziger Jahren besuchte ich einen Bekannten, in
dessen ElternHaus Tee üblich war. Zu dem ZeitPunkt - ohne
EnglandErfahrung - trank ich noch keinen Tee. - Durch
mühsames Suchen fanden wir eine angebrochene Packung
gemahlenen Kaffees. Stand jedenfalls drauf - Geruch:
geruchslos. Also diesen Kaffee zubereitet: Geschmack:
geschmacklos, vielleicht etwas widerlich.

Benutztes KaffeeMehl ist übrigens ein guter PflanzenDünger.
Wenn es sowas war, das wissen wir mit Sicherheit ja nicht.

Wahrscheinlich schon - wir habe es jetzt etwa 47 Jahre
überlebt.

Herwig

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#459218

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2020-07-25 05:15 -0700
Message-ID<e94641cd-fccf-4c09-9677-968983555da6o@googlegroups.com>
In reply to#459210
Am Samstag, 25. Juli 2020 13:01:27 UTC+2 schrieb Bernd Ohm:
> Am 25.07.2020 um 11:46 schrieb Hermann Riemann:
> 
> > Ich habe eben viel Gläser mit Erbsen und Bohnen in die
> > Mülltonne geworfen,
> 
> Bist du eventuell mal auf die Idee gekommen,
> dass man das vorher trennt und den Inhalt

samt Aufguß?

> in die
> Biotonne und die Gläser ins Altglas gibt?

Da bist Du noch nicht fertig mit Trennen.

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#459233

Fromherwig.huener@t-online.de
Date2020-07-25 06:31 -0700
Message-ID<3d958d55-73a6-4ff9-b026-4d9a89492449o@googlegroups.com>
In reply to#459210
2020-07-25 15:32:00 +0200

> ...

> Führt hier jemand Buch über seine länger haltbaren
>   Lebensmittel?
> 
> Hat hier jemand Langfrist Wecker
> für einen Verbrauch von haltbaren Lebensmittel?

Wenn ich den ÜberBlick verliere, wird gegebenenfalls
weggeworfen.

Das ist nicht unethisch - die Natur macht es genauso.

Oder sollte man sich etwa ein SmartPhone anschaffen,
um ranzige Butter zu vermeiden?

Herwig

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#459574

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2020-07-27 04:36 -0700
Message-ID<362b371b-81db-438d-a18b-f7ed3e13f635o@googlegroups.com>
In reply to#459233
Am Montag, 27. Juli 2020 09:43:05 UTC+2 schrieb Peter Heitzer:

> >> Führt hier jemand Buch über seine länger haltbaren
> >>   Lebensmittel?
> >> 
> >> Hat hier jemand Langfrist Wecker
> >> für einen Verbrauch von haltbaren Lebensmittel?
> 
> >Wenn ich den ÜberBlick verliere, wird gegebenenfalls
> >weggeworfen.
> 
> >Das ist nicht unethisch - die Natur macht es genauso.
> 
> >Oder sollte man sich etwa ein SmartPhone anschaffen,
> >um ranzige Butter zu vermeiden?
> Das wird nichts nützen, da das Smartphone nicht ohne dein Zutun die
> Lebensmittel katalogisieren kann.
> Meine tiefgekühlten Lebensmittel verwalte ich ganz oldschool via
> Karteikarten.
> Die meiste Arbeit macht das Beschriften der Aufkleber für die 
> Gefrierbehälter. Ich wüsste aber nicht, wie das mit einem Smartphone
> wesentlich einfacher und schneller gehen könnte.

Wer baut einen Datenimport von seiner Einkaufsrechnung,
die er mit dem Handy bezahlt hat. Hm, weiß nicht, ob da
alle Einzelpositionen aufscheinen.

Sonst Warenwirtschaftssystem für Gastronomie ankaufen.

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