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Groups > ger.ct > #498952 > unrolled thread
| Started by | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| First post | 2021-04-29 10:57 +0200 |
| Last post | 2021-05-01 12:46 +0200 |
| Articles | 18 — 10 participants |
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Fax und FDP "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-04-29 10:57 +0200
Re: Fax und FDP Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2021-04-29 11:39 +0200
Re: Fax und FDP Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2021-04-29 12:04 +0200
Re: Fax und FDP Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2021-04-29 12:10 +0200
Re: Fax und FDP Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2021-04-29 12:14 +0200
Re: Fax und FDP Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2021-04-29 22:46 +0200
Re: Fax und FDP Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2021-04-29 19:30 +0200
Re: Fax und FDP Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2021-04-29 19:37 +0200
Re: Fax und FDP Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2021-04-29 20:13 +0200
Re: Fax und FDP Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2021-04-29 14:40 -0400
Re: Fax und FDP Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2021-04-29 20:53 +0200
Re: Fax und FDP Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2021-04-29 16:05 -0400
Re: Fax und FDP Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2021-04-29 22:26 +0200
Re: Fax und FDP Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-04-29 03:37 -0700
Re: Fax und FDP Goetz Schultz <ng.expire1221@goetz.co.uk> - 2021-04-29 12:14 +0100
Re: Fax und FDP Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-04-29 11:27 +0000
Re: Fax und FDP Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2021-04-29 19:27 +0200
Re: Fax und FDP Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2021-05-01 12:46 +0200
| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2021-04-29 10:57 +0200 |
| Subject | Fax und FDP |
| Message-ID | <s6dsct$35u$1@solani.org> |
"Fax-Gerät Das Bundesverfassungsgericht hält es kommunikativ mit alten Sitten - zum Verdruss der FDP. Von Wolfgang Janisch Nirgends lässt sich die Vergänglichkeit des Fortschritts so schön ablesen wie beim Fax. Vor wenigen Jahrzehnten war vorn dabei, wer so ein ratterndes, mit Thermopapier gefüttertes Gerät im Büro hatte, heute verortet man sich damit in einer Ära kurz nach den reitenden Boten. Insofern wirkte es gestrig, dass die FDP ihre Verfassungsbeschwerde gegen die Ausgangssperre per Fax einreichen wollte - und dann nicht durchkam. Ob das an den Freidemokraten lag oder am Bundesverfassungsgericht, ließ sich nicht klären. Richtig ist aber: Das Verfassungsgericht ist, was den "elektronischen Rechtsverkehr" angeht, das gallische Dorf. In der Justiz ist es ansonsten inzwischen zumindest für Rechtsanwälte möglich, elektronische Klagen einzureichen, allerdings über ein besonderes Postfach, weil bei solchen förmlichen Anträgen gesichert sein muss, von wem sie stammten; das kann man nicht einfach per Mail erledigen. Zudem hat das Bundesjustizministerium einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, der für alle einen praktikablen elektronischen Weg zu den Gerichten eröffnen soll. Im Gesetz über das Bundesverfassungsgericht steht dagegen nach wie vor in Paragraf 23, Anträge seien "schriftlich" einzureichen, also per Post oder eben per Fax. Das könnte der Bundestag natürlich ändern. Die FDP hat dann einen Boten nach Karlsruhe geschickt." Hätten sie mal faxen gelernt. https://www.sueddeutsche.de/meinung/aktuelles-lexikon-fax-geraet-1.5278841 -- Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2021-04-29 11:39 +0200 |
| Message-ID | <efbqlhxso7.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #498952 |
Dr. Joachim Neudert meinte:
> In der Justiz ist es ansonsten inzwischen zumindest
> für Rechtsanwälte möglich, elektronische Klagen einzureichen,
Sie sollen demnächst sogar dazu verpflichtet werden, Schriftsätze
elektrisch einzureichen. Und sie sind heute schon verpflichtet, ihr beA
("besonderes elektronisches Anwaltspostfach") zu lesen,.
> allerdings über ein besonderes Postfach, weil bei solchen förmlichen
> Anträgen gesichert sein muss, von wem sie stammten; das kann man nicht
> einfach per Mail erledigen.
Das könnte man schon, wenn man gewollt hätte, und man hat dafür auch
Ansätze geschaffen wie das Signaturgesetz, auf das man hätte
zurückgreifen können. Man hätte halt den Anwälten beibringen müsen, wie
man digital signiert und was Zertifikate sind etc. sind, und ob das
komplizierter gewesen wäre als das beA, kann man auch bezweifeln. Aber
man musste ja das Rad mal wieder neu erfinden. (Vielleicht kam die Idee
zum beA von denselben Leuten, sie auch das totgeborene Kind "DE-Mail"
erfunden hatten ...?)
Den theoretischen Vorteil des beA - nämlich dass man darüber eine
Eiungangsquittung des Anwalts automatisch bekommen könnte - den will man
aber nicht; zugegangen ist dem Anwalt ein Schriftstück des Gegners nicht
dann, wenn es in seinem beA liegt (obwohl das dokumentiert wird, das
sind also insofern elektrische Einschreiben und nicht Postkarten),
sondern erst dann, wenn er geruht, dem gegner eine Betätigung zu
schicken, so dass damit wieder Fristen verlängert werden können.
--
gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4
fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4
HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2021-04-29 12:04 +0200 |
| Message-ID | <slrns8l15h.qdd.t-usenet@ID-685.user.individual.de> |
| In reply to | #498957 |
On Thu, 29 Apr 2021 11:39:26 +0200, Diedrich Ehlerding wrote:
> Sie sollen demnächst sogar dazu verpflichtet werden, Schriftsätze
> elektrisch einzureichen. Und sie sind heute schon verpflichtet, ihr beA
> ("besonderes elektronisches Anwaltspostfach") zu lesen,.
Sowas habe ich gerade hier liegen. Anliegende Schriftstücke überlasse
ich Ihnen mit der Bitte um Kenntnisnahme. Dann ein mehrseitiger Ausdruck
von xjustiz_nachricht.xml - ja, tatsächlich mehrere Seiten einer rohen
XML-Datei.
Beeindruckender Fortschritt...
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2021-04-29 12:10 +0200 |
| Message-ID | <fadqlhxkb9.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #498963 |
Martin Τrautmann meinte: > Sowas habe ich gerade hier liegen. Anliegende Schriftstücke überlasse > ich Ihnen mit der Bitte um Kenntnisnahme. Dann ein mehrseitiger > Ausdruck von xjustiz_nachricht.xml - ja, tatsächlich mehrere Seiten > einer rohen XML-Datei. Hast du den Ausdruck einer XML-Datei (etwa als pdf) bekommen, oder hast du sie selber gedruckt? Manche XML-Dateien kann man sich im Browser o.Ä. ansehen, oder mit einer der vielen xml-Viewer, die die Tante Gu findet. -- gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2021-04-29 12:14 +0200 |
| Message-ID | <slrns8l1p2.qdd.t-usenet@ID-685.user.individual.de> |
| In reply to | #498965 |
On Thu, 29 Apr 2021 12:10:55 +0200, Diedrich Ehlerding wrote: > Martin Τrautmann meinte: > >> Sowas habe ich gerade hier liegen. Anliegende Schriftstücke überlasse >> ich Ihnen mit der Bitte um Kenntnisnahme. Dann ein mehrseitiger >> Ausdruck von xjustiz_nachricht.xml - ja, tatsächlich mehrere Seiten >> einer rohen XML-Datei. > > Hast du den Ausdruck einer XML-Datei (etwa als pdf) bekommen, oder hast > du sie selber gedruckt? Manche XML-Dateien kann man sich im Browser o.Ä. > ansehen, oder mit einer der vielen xml-Viewer, die die Tante Gu findet. Mein Anwalt hat sie mir ausgedruckt per Post geschickt.
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| From | Thomas Hochstein <thh@thh.name> |
|---|---|
| Date | 2021-04-29 22:46 +0200 |
| Message-ID | <gc.20210429224642.1302@scatha.ancalagon.de> |
| In reply to | #498966 |
Martin ?rautmann schrieb: > Mein Anwalt hat sie mir ausgedruckt per Post geschickt. Vielleicht sollte er dann besser so lange wie möglich beim Fax bleiben...
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-04-29 19:30 +0200 |
| Message-ID | <if08q1Fan9jU4@mid.individual.net> |
| In reply to | #498957 |
Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> writes:
> Dr. Joachim Neudert meinte:
>
>> In der Justiz ist es ansonsten inzwischen zumindest für Rechtsanwälte
>> möglich, elektronische Klagen einzureichen,
>
> Sie sollen demnächst sogar dazu verpflichtet werden, Schriftsätze
> elektrisch einzureichen. Und sie sind heute schon verpflichtet, ihr
> beA ("besonderes elektronisches Anwaltspostfach") zu lesen,.
>
>> allerdings über ein besonderes Postfach, weil bei solchen förmlichen
>> Anträgen gesichert sein muss, von wem sie stammten; das kann man
>> nicht einfach per Mail erledigen.
>
> Das könnte man schon, wenn man gewollt hätte, und man hat dafür auch
> Ansätze geschaffen wie das Signaturgesetz, auf das man hätte
> zurückgreifen können.
Man hat sogar noch mehr Ansätze:
https://www.personalausweisportal.de/Webs/PA/DE/buergerinnen-und-buerger/der-personalausweis/funktionen/funktionen-node.html
"Die qualifizierte elektronische Signatur ist eine Unterschrift mit der
Sie digitale Dokumente – im Sinne von „Das will ich“ – rechtsverbindlich
elektronisch unterzeichnen können.
Der Personalausweis im Scheckkartenformat ist für die elektronische
Unterschrift mit einem Signaturzertifikat sowie für die Fernsignatur
gemäß eIDAS-Verordnung mit dem Online-Ausweis vorbereitet."
Aber natürlich vergeigt, wie könnte es anders sein:
"Derzeit gibt es keinen Anbieter für Signaturzertifikate, die mit dem
Personalausweis verwendet werden können."
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2021-04-29 19:37 +0200 |
| Message-ID | <ig7rlhxllf.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #499023 |
Michael Bode meinte: >> >>> allerdings über ein besonderes Postfach, weil bei solchen förmlichen >>> Anträgen gesichert sein muss, von wem sie stammten; das kann man >>> nicht einfach per Mail erledigen. >> >> Das könnte man schon, wenn man gewollt hätte, und man hat dafür auch >> Ansätze geschaffen wie das Signaturgesetz, auf das man hätte >> zurückgreifen können. > > Man hat sogar noch mehr Ansätze: > > https://www.personalausweisportal.de/Webs/PA/DE/buergerinnen-und-buerger/der-personalausweis/funktionen/funktionen-node.html > > "Die qualifizierte elektronische Signatur ist eine Unterschrift mit > der Sie digitale Dokumente – im Sinne von „Das will ich“ – > rechtsverbindlich elektronisch unterzeichnen können. > > Der Personalausweis im Scheckkartenformat ist für die elektronische > Unterschrift mit einem Signaturzertifikat sowie für die Fernsignatur > gemäß eIDAS-Verordnung mit dem Online-Ausweis vorbereitet." > > Aber natürlich vergeigt, wie könnte es anders sein: > > "Derzeit gibt es keinen Anbieter für Signaturzertifikate, die mit dem > Personalausweis verwendet werden können." Der Ausweis hätte was. Aber um juristische Schriftsätze per normaler E- Mail zu transportieren, hätte es neben der digitalen Unterschrift auch zusätzlich noch einer Verschlüsselung bedurft. Und bei so vielen Beteiligten kommt letztlich nur ein public-key-Verfahren, welcher Art auch immer, in Frage; vermutlich hätte man S/MIME und Zertifikate gewählt - aber damit hat man sowohl Verschlüsselung als auch Unterschrift. -- gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-04-29 20:13 +0200 |
| Message-ID | <if0bb2Fan9jU6@mid.individual.net> |
| In reply to | #499028 |
Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> writes: > Der Ausweis hätte was. Aber um juristische Schriftsätze per normaler E- > Mail zu transportieren, hätte es neben der digitalen Unterschrift auch > zusätzlich noch einer Verschlüsselung bedurft. Und bei so vielen > Beteiligten kommt letztlich nur ein public-key-Verfahren, welcher Art > auch immer, in Frage; vermutlich hätte man S/MIME und Zertifikate > gewählt - aber damit hat man sowohl Verschlüsselung als auch > Unterschrift. Klar, S/MIME hat zwar wohl ein paar Probleme, aber da Sicherheit ja beim beA sowieso nicht die Hauptprio hat, who cares. Allerdings hat die Sache den Haken, dass damit keiner ein Heidengeld einstreichen kann außer vielleicht die Bundesdruckerei für die Zertifikate. Ein Trusted CA hat sie glaub ich.
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2021-04-29 14:40 -0400 |
| Message-ID | <s6euj3$gj$1@dont-email.me> |
| In reply to | #499037 |
Salve allerseits, Michael Bode schrieb: > Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> writes: > >> Der Ausweis hätte was. Aber um juristische Schriftsätze per normaler E- >> Mail zu transportieren, hätte es neben der digitalen Unterschrift auch >> zusätzlich noch einer Verschlüsselung bedurft. Und bei so vielen >> Beteiligten kommt letztlich nur ein public-key-Verfahren, welcher Art >> auch immer, in Frage; vermutlich hätte man S/MIME und Zertifikate >> gewählt - aber damit hat man sowohl Verschlüsselung als auch >> Unterschrift. > > Klar, S/MIME hat zwar wohl ein paar Probleme, aber da Sicherheit ja beim > beA sowieso nicht die Hauptprio hat, who cares. Allerdings hat die Sache > den Haken, dass damit keiner ein Heidengeld einstreichen kann außer > vielleicht die Bundesdruckerei für die Zertifikate. Ein Trusted CA hat > sie glaub ich. > <https://www.dgn.de/e-mail-zertifikat-dgncert/> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-04-29 20:53 +0200 |
| Message-ID | <if0dlmFan9jU7@mid.individual.net> |
| In reply to | #499042 |
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> writes: > Salve allerseits, > > Michael Bode schrieb: >> Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> writes: >> >>> Der Ausweis hätte was. Aber um juristische Schriftsätze per normaler E- >>> Mail zu transportieren, hätte es neben der digitalen Unterschrift auch >>> zusätzlich noch einer Verschlüsselung bedurft. Und bei so vielen >>> Beteiligten kommt letztlich nur ein public-key-Verfahren, welcher Art >>> auch immer, in Frage; vermutlich hätte man S/MIME und Zertifikate >>> gewählt - aber damit hat man sowohl Verschlüsselung als auch >>> Unterschrift. >> >> Klar, S/MIME hat zwar wohl ein paar Probleme, aber da Sicherheit ja beim >> beA sowieso nicht die Hauptprio hat, who cares. Allerdings hat die Sache >> den Haken, dass damit keiner ein Heidengeld einstreichen kann außer >> vielleicht die Bundesdruckerei für die Zertifikate. Ein Trusted CA hat >> sie glaub ich. >> > <https://www.dgn.de/e-mail-zertifikat-dgncert/> Nö, D-TRUST. Dgn ist z.B. bei Thunderbird nicht drin. Haben die es in Windows geschafft?
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2021-04-29 16:05 -0400 |
| Message-ID | <s6f3ik$8r8$1@dont-email.me> |
| In reply to | #499047 |
Salve allerseits, Michael Bode schrieb: > Fidel Sebastián Hunrichse-Lara > <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> writes: >> Michael Bode schrieb: >>> Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> writes: >>> >>>> Der Ausweis hätte was. Aber um juristische Schriftsätze per normaler E- >>>> Mail zu transportieren, hätte es neben der digitalen Unterschrift auch >>>> zusätzlich noch einer Verschlüsselung bedurft. Und bei so vielen >>>> Beteiligten kommt letztlich nur ein public-key-Verfahren, welcher Art >>>> auch immer, in Frage; vermutlich hätte man S/MIME und Zertifikate >>>> gewählt - aber damit hat man sowohl Verschlüsselung als auch >>>> Unterschrift. >>> >>> Klar, S/MIME hat zwar wohl ein paar Probleme, aber da Sicherheit ja beim >>> beA sowieso nicht die Hauptprio hat, who cares. Allerdings hat die Sache >>> den Haken, dass damit keiner ein Heidengeld einstreichen kann außer >>> vielleicht die Bundesdruckerei für die Zertifikate. Ein Trusted CA hat >>> sie glaub ich. >>> >> <https://www.dgn.de/e-mail-zertifikat-dgncert/> > > Nö, D-TRUST. Dgn ist z.B. bei Thunderbird nicht drin. > <https://www.thunderbird-mail.de/forum/thread/85472-verschlüsseln-und-signieren-nicht-möglich-trotz-gültigen-zertifikaten/> > Haben die es in Windows geschafft? > Isch habe gar kein Windows... ∠( ᐛ 」∠)_ M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-04-29 22:26 +0200 |
| Message-ID | <if0j4cFan9jU9@mid.individual.net> |
| In reply to | #499049 |
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> writes: > Salve allerseits, > > Michael Bode schrieb: >> Fidel Sebastián Hunrichse-Lara >> <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> writes: >>> Michael Bode schrieb: >>>> Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> writes: >>>> >>>>> Der Ausweis hätte was. Aber um juristische Schriftsätze per normaler E- >>>>> Mail zu transportieren, hätte es neben der digitalen Unterschrift auch >>>>> zusätzlich noch einer Verschlüsselung bedurft. Und bei so vielen >>>>> Beteiligten kommt letztlich nur ein public-key-Verfahren, welcher Art >>>>> auch immer, in Frage; vermutlich hätte man S/MIME und Zertifikate >>>>> gewählt - aber damit hat man sowohl Verschlüsselung als auch >>>>> Unterschrift. >>>> >>>> Klar, S/MIME hat zwar wohl ein paar Probleme, aber da Sicherheit ja beim >>>> beA sowieso nicht die Hauptprio hat, who cares. Allerdings hat die Sache >>>> den Haken, dass damit keiner ein Heidengeld einstreichen kann außer >>>> vielleicht die Bundesdruckerei für die Zertifikate. Ein Trusted CA hat >>>> sie glaub ich. >>>> >>> <https://www.dgn.de/e-mail-zertifikat-dgncert/> >> >> Nö, D-TRUST. Dgn ist z.B. bei Thunderbird nicht drin. >> > <https://www.thunderbird-mail.de/forum/thread/85472-verschlüsseln-und-signieren-nicht-möglich-trotz-gültigen-zertifikaten/> Ja, genau solche Probleme gibt es dann. Startcom hatte kostenlose trusted Zertifikate, bis das CA-Browserforum sie rausgekickt hat und sie die Bude dicht gemacht haben. Cacert.org hat auch kein WebTrust Audit. Bevor man sich das antut, alle Kommunikationsparter dazu zu bewegen, so ein schwindeliges Root Zertifikat zu installieren, kann man auch GPG nehmen. Oder halt die 10€ für ein richtiges Zertifikat ausgeben. BDDT got the T-Shirt.
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-04-29 03:37 -0700 |
| Message-ID | <a4c9b139-5f03-4cd9-9dc8-02568d151bccn@googlegroups.com> |
| In reply to | #498952 |
JF Nudrt schrieb am Donnerstag, 29. April 2021 um 10:57:02 UTC+2: > "Fax-Gerät > Das Bundesverfassungsgericht hält es kommunikativ mit alten Sitten - zum > Verdruss der FDP. > Von Wolfgang Janisch > Nirgends lässt sich die Vergänglichkeit des Fortschritts so schön > ablesen wie beim Fax. Vor wenigen Jahrzehnten war vorn dabei, wer so ein > ratterndes, mit Thermopapier gefüttertes Gerät im Büro hatte, heute > verortet man sich damit in einer Ära kurz nach den reitenden Boten. > https://www.sueddeutsche.de/meinung/aktuelles-lexikon-fax-geraet-1.5278841 Dem Vollprofi Wolfgang J. und Deiner Wenigkeit ist noch nicht aufgefallen, daß Normalpapierfaxgeräte in Umlauf gebracht wurden.
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| From | Goetz Schultz <ng.expire1221@goetz.co.uk> |
|---|---|
| Date | 2021-04-29 12:14 +0100 |
| Message-ID | <s6e4ed$nn3$1@dont-email.me> |
| In reply to | #498970 |
On 29/04/2021 11:37, Ulf Kutzner wrote:
> JF Nudrt schrieb am Donnerstag, 29. April 2021 um 10:57:02 UTC+2:
>> "Fax-Gerät
>> Das Bundesverfassungsgericht hält es kommunikativ mit alten Sitten - zum
>> Verdruss der FDP.
>> Von Wolfgang Janisch
>> Nirgends lässt sich die Vergänglichkeit des Fortschritts so schön
>> ablesen wie beim Fax. Vor wenigen Jahrzehnten war vorn dabei, wer so ein
>> ratterndes, mit Thermopapier gefüttertes Gerät im Büro hatte, heute
>> verortet man sich damit in einer Ära kurz nach den reitenden Boten.
>
>
>> https://www.sueddeutsche.de/meinung/aktuelles-lexikon-fax-geraet-1.5278841
>
> Dem Vollprofi Wolfgang J. und Deiner Wenigkeit ist noch nicht
> aufgefallen, daß Normalpapierfaxgeräte in Umlauf gebracht wurden.
>
Oder Modems mit Faxsoftware. Ist eben alles #Neuland.
Was mich ja wundert ist, warum man kein "Portal" verwendet. Da bekommt
man eben ein Zertifikat um sich anzumelden und kann dann seine Mail und
Anlagen deponieren und es wird intern zugestellt. So eine Mischung
zwischen Roundcube und PHP-Form. Oder eben auch zum Abholen von
Dokumenten ein PHP-Form verwenden wenn Webmail zu komplex ist. Das kann
man wunderbar absichern. Geht auch mit Windows, so das die ihre IT nicht
rausschmeißen müssen - ist aber nicht so sicher :-D
--
Cheers
G.
Quis custodiet ipsos custodes?
---------------------------->8------------------------------
/"\
\ / ASCII Ribbon Campaign
X against HTML e-mail
/ \
---------------------------->8------------------------------
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2021-04-29 11:27 +0000 |
| Message-ID | <s6e57t$i1g$1@solani.org> |
| In reply to | #498971 |
Goetz Schultz <ng.expire1221@goetz.co.uk> wrote: > On 29/04/2021 11:37, Ulf Kutzner wrote: >> JF Nudrt schrieb am Donnerstag, 29. April 2021 um 10:57:02 UTC+2: >>> "Fax-Gerät >>> Das Bundesverfassungsgericht hält es kommunikativ mit alten Sitten - zum >>> Verdruss der FDP. >>> Von Wolfgang Janisch >>> Nirgends lässt sich die Vergänglichkeit des Fortschritts so schön >>> ablesen wie beim Fax. Vor wenigen Jahrzehnten war vorn dabei, wer so ein >>> ratterndes, mit Thermopapier gefüttertes Gerät im Büro hatte, heute >>> verortet man sich damit in einer Ära kurz nach den reitenden Boten. >> >> >>> https://www.sueddeutsche.de/meinung/aktuelles-lexikon-fax-geraet-1.5278841 >> >> Dem Vollprofi Wolfgang J. und Deiner Wenigkeit ist noch nicht >> aufgefallen, daß Normalpapierfaxgeräte in Umlauf gebracht wurden. >> > > Oder Modems mit Faxsoftware. Ist eben alles #Neuland. > > Was mich ja wundert ist, warum man kein "Portal" verwendet. Da bekommt > man eben ein Zertifikat um sich anzumelden und kann dann seine Mail und > Anlagen deponieren und es wird intern zugestellt. So eine Mischung > zwischen Roundcube und PHP-Form. Oder eben auch zum Abholen von > Dokumenten ein PHP-Form verwenden wenn Webmail zu komplex ist. Das kann > man wunderbar absichern. Geht auch mit Windows, so das die ihre IT nicht > rausschmeißen müssen - ist aber nicht so sicher :-D > Mei. Das Bundesverfassungsgericht denkt darüber nach… -- please forgive my iPhone typos
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-04-29 19:27 +0200 |
| Message-ID | <if08j6Fan9jU3@mid.individual.net> |
| In reply to | #498952 |
"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> writes: > "Fax-Gerät > Das Bundesverfassungsgericht hält es kommunikativ mit alten Sitten - > zum Verdruss der FDP. > Von Wolfgang Janisch > Nirgends lässt sich die Vergänglichkeit des Fortschritts so schön > ablesen wie beim Fax. Vor wenigen Jahrzehnten war vorn dabei, wer so > ein ratterndes, mit Thermopapier gefüttertes Gerät im Büro hatte, > heute verortet man sich damit in einer Ära kurz nach den reitenden > Boten. Insofern wirkte es gestrig, dass die FDP ihre > Verfassungsbeschwerde gegen die Ausgangssperre per Fax einreichen > wollte - und dann nicht durchkam. Klappt ja super mit dem Fax.
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2021-05-01 12:46 +0200 |
| Message-ID | <jccq8gh4p4aev38ek0n0enet7llls5b722@4ax.com> |
| In reply to | #498952 |
"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> schrieb: > "Fax-Gerät > Das Bundesverfassungsgericht hält es kommunikativ mit alten Sitten - zum > Verdruss der FDP. > Von Wolfgang Janisch > Nirgends lässt sich die Vergänglichkeit des Fortschritts so schön > ablesen wie beim Fax. Vor wenigen Jahrzehnten war vorn dabei, wer so ein > ratterndes, mit Thermopapier gefüttertes Gerät im Büro hatte, heute > verortet man sich damit in einer Ära kurz nach den reitenden Boten. Nö. Ich kenne da beispielsweise einen Kardiologen am Ammersee, der hat und nutzt sein Faxgerät -- und hält sich sonst für die Speerspitze der Technik. > Insofern wirkte es gestrig, dass die FDP ihre Verfassungsbeschwerde > gegen die Ausgangssperre per Fax einreichen wollte - und dann nicht > durchkam. Ob das an den Freidemokraten lag oder am > Bundesverfassungsgericht, ließ sich nicht klären. Das liegt vermutlich daran, daß das Bundesverfassungsgericht ärgerlicherweise das Faxgerät außerhalb der Dienstzeiten abschaltete, damit auch niemand auf den Gedanken kommt, ihm außerhalb der Dienstzeit Arbeit zu verschaffen. Firmen gehen in den letzten Jahren allgemein dazu über, ihre Faxnummern nicht mehr nach außen zu kommunizieren (teilweise noch nicht einmal ihre E-Mail-Adressen). > Richtig ist aber: Das Verfassungsgericht ist, was den "elektronischen > Rechtsverkehr" angeht, das gallische Dorf. In der Justiz ist es > ansonsten inzwischen zumindest für Rechtsanwälte möglich, > elektronische Klagen einzureichen Die Juristen haben für diesen Sachverhalt ein in der Öffentlichkeit oft mißverstandenes Wort: Sie nennen eine solche Option nämlich "grundsätzlich". Die Öffentlich versteht dieses Wort als "geht immer", die Juristerei versteht darunter "hat zwar mal funktioniert -- wir haben es schließlich mal ausprobiert -- es funktioniert aber im Regelfall allenfalls vielleicht". > Zudem hat das Bundesjustizministerium einen Gesetzentwurf auf den > Weg gebracht, der für alle einen praktikablen elektronischen Weg > zu den Gerichten eröffnen soll. Und bis das dann zum Tragen kommt, werden wohl noch einige Jahrzehnte ins Land gehen. > Im Gesetz über das Bundesverfassungsgericht steht dagegen nach wie > vor in Paragraf 23, Anträge seien "schriftlich" einzureichen, also > per Post oder eben per Fax. > Das könnte der Bundestag natürlich ändern. Die FDP hat dann einen > Boten nach Karlsruhe geschickt." > Hätten sie mal faxen gelernt. > https://www.sueddeutsche.de/meinung/aktuelles-lexikon-fax-geraet-1.5278841 Ich hatte vorgestern den Bedarf, zu meiner Steuererklärung ein Blatt nachzuliefern (das elektronisch im Rechner stand). Ich hatte gerade keine Lust, es auszudrucken und zum Finanzamt zu fahren* (wo mittlerweile alle Papierpost eingescannt und elektronisch verteilt wird). "Probier es doch mal mit faxen", dachte ich, "das spart wenigstens das Porto." Ein Faxgerät habe ich natürlich nicht mehr, aber ein historisches Modem, über das der Rechner faxen kann. Düdeldüt! Die Gegenstelle hebt nicht ab gegen 22.30 Uhr. Vermutlich waren dem Finanzamt die Personalkosten für den Mann zu hoch, der zeitnah nachschauen muß, ob ein Blatt aus dem Faxgerät quillt. Ok, probiere ich es halt morgen in der Dienstzeit. Da war dann aber dauerbesetzt, und mein Rechner ist das Fax nicht losgeworden. Man KANN (staun!) dem Finanzamt tatsächlich eine E-Mail schicken. Das habe ich dann gemacht und mein Blatt angehängt. Zurück kam eine Empfangsbestätigung, in der stand: "Wir haben ihre E-Mail bekommen. Wenn wir sie nicht identifizieren können, schmeißen wir sie weg, ohne Sie darüber zu informieren." Hm. Das verlangte Geburtsdatum habe ich im Anschreiben nicht erwähnt, das mache ich eigentlich in Geschäftsbriefen nie. Können die mich anhand der richtigen Anschrift, der richtigen Steuernummer und des geschilderten Sachverhalts wohl richtig zuordnen oder können sie das nicht? Hätte ich das Schreiben physikalisch eingeliefert (ein Verfahren, das noch weitaus älter ist als Fax, dennoch aber allgemein nicht als veraltet gilt) oder halt gefaxt, könnte das Finanzamt sich nicht auf Nicht-Identifizierbarkeit zurückziehen. So aber kann ich nicht sicher sein, daß die Einreichung angekommen ist, muß stattdessen den Termin im Auge behalten. Wenn das Finanzamt bis dahin nicht geantwortet hat, muß ich eben doch das moderne Papier nachschieben. Der Fortschritt ist jedenfalls eine Schnecke, gerade in Germanistan. *Spocht is Mocht. Es gilt in diese bewegungsarmen Zeit, Gründe zu finden, sich in Bewegung zu setzen. Immer allerdings habe ich darauf auch keine Lust, Corona hat den inneren Schweinehund mächtig gemästet.
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