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Groups > ger.ct > #466915 > unrolled thread
| Started by | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| First post | 2020-09-29 19:35 +0200 |
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Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2020-09-29 19:35 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2020-09-29 20:26 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2020-09-29 18:51 +0000
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2020-09-30 07:56 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Juergen <schreibsklave@web.de> - 2020-09-30 15:47 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2020-09-30 08:14 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2020-09-30 10:44 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-09-30 10:57 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2020-09-30 11:05 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-09-30 11:25 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2020-09-30 11:44 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Ulf.Kutzner@web.de - 2020-09-30 02:46 -0700
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Ulf.Kutzner@web.de - 2020-09-30 02:32 -0700
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2020-09-30 12:14 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2020-09-30 14:32 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-09-30 15:07 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2020-09-30 18:11 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-09-30 20:07 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-10-01 20:11 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-10-01 10:25 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-09-30 15:01 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2020-09-30 15:42 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-09-30 16:05 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-09-30 16:28 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-09-30 16:54 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Ulf.Kutzner@web.de - 2020-09-30 08:14 -0700
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2020-09-30 18:37 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2020-09-30 17:15 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2020-09-30 18:15 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-09-30 18:22 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2020-09-30 18:41 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2020-10-01 09:20 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-01 01:15 -0700
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2020-10-01 11:59 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-09-30 16:02 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2020-09-30 16:20 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Ulf.Kutzner@web.de - 2020-09-30 08:12 -0700
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> - 2020-10-01 11:05 +0200
Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee? Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2020-10-01 12:43 +0200
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-29 19:35 +0200 |
| Subject | Plug-in-Hybride: keine gute Idee? |
| Message-ID | <hth9i5Ffoi4U1@mid.individual.net> |
https://www.3sat.de/wissen/nano/200929-sendung-nano-102.html
Hermann
der meint, Firmen sollten bei falschen Angaben
die Fördermittel des Staates an Käufer
an den Staat zurückzahlen.
--
http://www.hermann-riemann.de
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-29 20:26 +0200 |
| Message-ID | <hthcjbFf5bqU9@mid.individual.net> |
| In reply to | #466915 |
Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> writes: > https://www.3sat.de/wissen/nano/200929-sendung-nano-102.html Ich guck mir das nicht an. Aber wenn da wieder investigativ herausgefunden wurde, dass PlugIns Sprit verbrauchen, wenn sie nicht elektrisch fahren, dann ist es gequirlte Kacke. Ja, was denn sonst? Wenn man die Karre nicht elektrisch fährt, dann fährt sie nicht elektrisch.
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2020-09-29 18:51 +0000 |
| Message-ID | <rkvvne$8i6$1@solani.org> |
| In reply to | #466936 |
Michael Bode <m.g.bode@web.de> wrote: > Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> writes: > >> https://www.3sat.de/wissen/nano/200929-sendung-nano-102.html > > Ich guck mir das nicht an. Aber wenn da wieder investigativ > herausgefunden wurde, dass PlugIns Sprit verbrauchen, wenn sie nicht > elektrisch fahren, dann ist es gequirlte Kacke. Ja, was denn sonst? Wenn > man die Karre nicht elektrisch fährt, dann fährt sie nicht elektrisch. > Hab Verständnis für die Journalisten. Ich war mal mit einer liiert. Am Sonntag nachmittag sitzt man in der Lokalredaktion und überlegt, womit man am Montag 2 Seiten füllen soll. Ich war immer dafür, meine schlechten Fotos wenigstens etwas größer zu drucken. (Das war lustig, Nass-Chemie, die eigenen SW Filme haben wir immer selbst entwickelt und überlegt, wie das Negativ wohl im Positiv- Druck rauskommen wird. Surprise, Surprise hieß das manchmal beim Aufschlagen der Zeitung...) -- please forgive my iPhone typos
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-30 07:56 +0200 |
| Message-ID | <htil0oFo2ssU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #466936 |
Juergen <schreibsklave@web.de> writes: > Am Tue, 29 Sep 2020 20:26:51 +0200 schrieb Michael Bode > >>Ich guck mir das nicht an. Aber wenn da wieder investigativ >>herausgefunden wurde, dass PlugIns Sprit verbrauchen, wenn sie nicht >>elektrisch fahren, dann ist es gequirlte Kacke. Ja, was denn sonst? >> Wenn man die Karre nicht elektrisch fährt, dann fährt sie nicht >>elektrisch. > > Naja, investigativ. Zumindest wurde rausgestellt, dass die > Plug-in-Hybride auf langen Strecken eher Spritfresser sind, mit > höherem Verbrauch als ganz normale Verbrenner. Haben sie auch schon rausgekriegt, dass die Dinger auch noch teurer sind als das gleiche Modell ohne Akku und E-Maschine? Oder kommte das im Report "Plugins Reloaded, die ganze Wahrheit"? > Und dass viele geleaste Firmenwagen mit dieser Technik nie geladen > wurden, auch weil die Firma den Strom nicht bezahlen würde. Wenn ich mal von meinen AG ausgehe: da gibt es Firmenwagen, um damit weite Strecken zu fahren. Weit wie in "europaweit". 60km davon elektrisch ginge im Rauschen unter. Wenn man es ernst meint mit der E-Mobilität sollte man aber vielleicht den Strom nicht noch teurer machen als Super-V-Power.
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| From | Juergen <schreibsklave@web.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-30 15:47 +0200 |
| Message-ID | <htjgirFtrelU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #466980 |
Am Wed, 30 Sep 2020 07:56:40 +0200 schrieb Michael Bode <m.g.bode@web.de> zum Thema "Re: Plug-in-Hybride: keine gute Idee?": >Juergen <schreibsklave@web.de> writes: >> Naja, investigativ. Zumindest wurde rausgestellt, dass die >> Plug-in-Hybride auf langen Strecken eher Spritfresser sind, mit >> höherem Verbrauch als ganz normale Verbrenner. >Haben sie auch schon rausgekriegt, dass die Dinger auch noch teurer sind >als das gleiche Modell ohne Akku und E-Maschine? Oder kommte das im >Report "Plugins Reloaded, die ganze Wahrheit"? Ich sag mal indirekt. Ansonsten müssten die Plug-in-Hybride ja nicht gefördert werden. Und die Förderung zielt auf Umwelt- und Klimaschutz ab. Den es bei der überwiegenden Nutzung als Langstreckenfahrzeug bzw. unterlassener Ladung übers Stromnetz nicht nur nicht gibt, sondern das kippt ja ins Gegenteil.
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-30 08:14 +0200 |
| Message-ID | <htim2dFodgoU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #466936 |
Am 29.09.20 um 20:26 schrieb Michael Bode:
> Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> writes:
>
>> https://www.3sat.de/wissen/nano/200929-sendung-nano-102.html
>
> Ich guck mir das nicht an. Aber wenn da wieder investigativ
> herausgefunden wurde, dass PlugIns Sprit verbrauchen, wenn sie nicht
> elektrisch fahren, dann ist es gequirlte Kacke.
Das Problem ist nicht dass sie Sprit verbrauchen,
sondern dass die verhältnismäßig mehr Sprit verbrauchen,
wenn sie über Verbrennungsmotor fahren.
Wegen dem zusätzlichen Gewicht der Elektroteile und der Batterie.
Und dass die Hersteller mal wieder getäuscht haben.
Hermann
der meint, das bei Täuschung der Hersteller
die staatlichen Prämien an den Staat zurückzahlen sollten.
--
http://www.hermann-riemann.de
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2020-09-30 10:44 +0200 |
| Message-ID | <htius9Fq6vnU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #466982 |
Am 30.09.20 um 08:14 schrieb Hermann Riemann: >> Ich guck mir das nicht an. Aber wenn da wieder investigativ >> herausgefunden wurde, dass PlugIns Sprit verbrauchen, wenn sie nicht >> elektrisch fahren, dann ist es gequirlte Kacke. > > Das Problem ist nicht dass sie Sprit verbrauchen, > sondern dass die verhältnismäßig mehr Sprit verbrauchen, > wenn sie über Verbrennungsmotor fahren. > Wegen dem zusätzlichen Gewicht der Elektroteile und der Batterie. > > Und dass die Hersteller mal wieder getäuscht haben. Also nichts neues. Sieht man doch schon an den Zahlen des iDoc, der seine Karre vorbildlich hauptsächlich elektrisch bewegt, aber dennoch doppelt so viel Sprit verbraucht wie angegeben. Und daß die Ladekabel von PHEV oft unbenutzt zurückgegeben werden hab ich auch schon mehrfach lesen können. Holland subventioniert konsequenterweise nur noch Elektroautos - keine Hybride, keine PHEV. Aber die haben halt auch keine Autoindustrie, die ungeachtet jedes Umweltschutzgedankens gestützt werden muß. Hanno -- The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification for selfishness. - John Kenneth Galbraith
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2020-09-30 10:57 +0200 |
| Message-ID | <rl1hab$8ag$1@solani.org> |
| In reply to | #466996 |
Am 30.09.20 um 10:44 schrieb Hanno Foest: > Also nichts neues. Sieht man doch schon an den Zahlen des iDoc, der > seine Karre vorbildlich hauptsächlich elektrisch bewegt, aber dennoch > doppelt so viel Sprit verbraucht wie angegeben. Und daß die Ladekabel > von PHEV oft unbenutzt zurückgegeben werden hab ich auch schon mehrfach > lesen können Für die idiotische standardisierte Meßmethode des Verbrauchs kann der Auto-Hersteller nichts. Wenn die unrealistisch ist, sind es auch die Zahlen. ABER: Derselbe Wagen mit 100 PS mehr (BMW 550i) beim selben Einsatz brauchte 14 bis 17 l/100 km. Jetzt braucht der neue Wagen noch 3,38 l, im Schnitt über 16 000 km. In Corona-Lockdown auch mal 0,0 l auf 800 km. Ich halte das daher für eine Verbesserung. Und sie tat mir nicht weh, das mit dem Anschließen an die Steckdose ist abends in 10 Sekunden erledigt. Morgens ist der Wagen schon warm vortemperiert.
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-30 11:05 +0200 |
| Message-ID | <rl1hpg$eo0$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #466998 |
On 9/30/20 10:57 AM, Dr. Joachim Neudert wrote: > > Morgens ist der Wagen schon warm vortemperiert. Auch nicht gerade energiesparend. Wenn man das Auto mit der Abwärme vom Akkuladen vorheizt, OK, aber doch bitte nicht extra. Gerrit
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2020-09-30 11:25 +0200 |
| Message-ID | <rl1its$9aa$1@solani.org> |
| In reply to | #466999 |
Am 30.09.20 um 11:05 schrieb Gerrit Heitsch: > On 9/30/20 10:57 AM, Dr. Joachim Neudert wrote: >> >> Morgens ist der Wagen schon warm vortemperiert. > > Auch nicht gerade energiesparend. > > Wenn man das Auto mit der Abwärme vom Akkuladen vorheizt, OK, aber doch > bitte nicht extra. > > Gerrit > > Doch. Sehr energiesparend. Denn dadurch muß beim Losfahren nicht geheizt oder gekühlt werden mit Batteriestrom oder Benzin, und die volle elektrische Reichweite bleibt erhalten, der Akku muß nicht zum Heizen der Karosserie verwendet werden und der Wagen dann mit Benzin weiterbetrieben werden. Sorry, der kleine 9,6 kWh Akku mit 8 kWh Ladehub wird bei 2,4 kW Ladeleistung nicht spürbar warm beim Laden. Damit kann man ein PHEV nicht beheizen.
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-30 11:44 +0200 |
| Message-ID | <rl1k12$fhf$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #467003 |
On 9/30/20 11:25 AM, Dr. Joachim Neudert wrote: > Am 30.09.20 um 11:05 schrieb Gerrit Heitsch: >> On 9/30/20 10:57 AM, Dr. Joachim Neudert wrote: >>> >>> Morgens ist der Wagen schon warm vortemperiert. >> >> Auch nicht gerade energiesparend. >> >> Wenn man das Auto mit der Abwärme vom Akkuladen vorheizt, OK, aber doch >> bitte nicht extra. >> >> Gerrit >> >> > > Doch. Sehr energiesparend. Nein, nicht wirklich. Autos sind sehr schlecht isoliert, die Wärme, die du da reinpumpst ist also sehr schnell wieder raus und muss nachgefüllt werden. Merkst du selbst wenn du im Winter den Motor abstellst und noch ein paar Minuten auf jemanden warten musst. Gerrit
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-09-30 02:46 -0700 |
| Message-ID | <292cefaa-8ccb-410f-9c7b-b946f21c7417o@googlegroups.com> |
| In reply to | #467014 |
Am Mittwoch, 30. September 2020 11:44:03 UTC+2 schrieb Gerrit Heitsch: > On 9/30/20 11:25 AM, Dr. Joachim Neudert wrote: > >>> Morgens ist der Wagen schon warm vortemperiert. > >> > >> Auch nicht gerade energiesparend. > >> > >> Wenn man das Auto mit der Abwärme vom Akkuladen vorheizt, OK, aber doch > >> bitte nicht extra. > >> > >> Gerrit > >> > >> > > > > Doch. Sehr energiesparend. > > Nein, nicht wirklich. Autos sind sehr schlecht isoliert, die Wärme, die > du da reinpumpst ist also sehr schnell wieder raus und muss nachgefüllt > werden. Merkst du selbst wenn du im Winter den Motor abstellst und noch > ein paar Minuten auf jemanden warten musst. Da ist er ja schon an seiner Betriebsstätte.
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-09-30 02:32 -0700 |
| Message-ID | <3b612037-2f27-43c2-8500-87fcf47e7abbo@googlegroups.com> |
| In reply to | #466998 |
Am Mittwoch, 30. September 2020 10:57:48 UTC+2 schrieb Dr. Joachim Neudert: > ABER: Derselbe Wagen mit 100 PS mehr (BMW 550i) beim selben Einsatz > brauchte 14 bis 17 l/100 km. > Jetzt braucht der neue Wagen noch 3,38 l, im Schnitt über 16 000 km. In > Corona-Lockdown auch mal 0,0 l auf 800 km. > > Ich halte das daher für eine Verbesserung. Und sie tat mir nicht weh, > das mit dem Anschließen an die Steckdose ist abends in 10 Sekunden > erledigt. Morgens ist der Wagen schon warm vortemperiert. Nicht alles, was weniger schlimm ist als Dein Vorgängerfahrzeug, muß man für umweltfreundlich halten.
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2020-09-30 12:14 +0200 |
| Message-ID | <htj43dFr9imU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #466998 |
Am 30.09.20 um 10:57 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Für die idiotische standardisierte Meßmethode des Verbrauchs kann der > Auto-Hersteller nichts. Wenn die unrealistisch ist, sind es auch die Zahlen. Dummerweise ist damit auch der Umweltbericht https://www.bmwgroup.com/content/dam/grpw/websites/bmwgroup_com/responsibility/downloads/de/2018/2017-BMW-Group-Umweltbericht-BMW-530e-iPerformance.pdf unrealistisch, der "das Treibhauspotential über den gesamten Lebenszyklus des 530e iPerformance *UNTER DER ANNAHME VON NORMVERBRÄUCHEN* um ca. 15% niedriger als für den konventionell betriebenen 530i" angibt. Hervorhebung von mir. > ABER: Derselbe Wagen mit 100 PS mehr (BMW 550i) beim selben Einsatz > brauchte 14 bis 17 l/100 km. > Jetzt braucht der neue Wagen noch 3,38 l, im Schnitt über 16 000 km. In > Corona-Lockdown auch mal 0,0 l auf 800 km. > > Ich halte das daher für eine Verbesserung. Isses aber nicht, weil das lediglich bedeutet, daß der Teil des Auspuffs, den du nicht siehst, weil er in der Fabrik steht, jetzt größer ist. Eine Gesamtbilanz muß auch die Produktion berücksichtigen. > Und sie tat mir nicht weh, > das mit dem Anschließen an die Steckdose ist abends in 10 Sekunden > erledigt. Morgens ist der Wagen schon warm vortemperiert. Das macht die Gesamtbilanz auch nicht besser: Ich bezweifele, daß im Umweltbericht die Standheizung mitberücksichtigt wurde... Hanno -- The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification for selfishness. - John Kenneth Galbraith
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| From | Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-30 14:32 +0200 |
| Message-ID | <rl24tr.2rg.1@wxp-nb-pm.local> |
| In reply to | #467024 |
Hanno Foest schrieb:
> Isses aber nicht, weil das lediglich bedeutet, daß der Teil des
> Auspuffs, den du nicht siehst, weil er in der Fabrik steht, jetzt größer
> ist. Eine Gesamtbilanz muß auch die Produktion berücksichtigen.
Dann kann meine Vorgehensweise nicht so falsch sein. Ich kaufe bevorzugt gut
abgehangene Gebrauchtwagen mit ausreichend Potential für weitere Kilometer
und erträglichem Energieverbrauch. Diese begleiten mich dann bis an das Ende
ihrer wirtschaftlichen Grenznutzungsdauer. Hab gerade noch einen Passat
Variant Highline mit Allradantrieb entdeckt. TDI, 150 PS, 6 1/2 Jahre alt
für knapp 18k€. Hat weniger als 38tkm auf der Uhr, das wäre ein Kandidat für
mich für die nächsten 5-6 Jahre. Da bekommt er dann pro Jahr 40tkm drauf und
gut ist.
So billig kann ich mit einem Stromer gar nicht fahren.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-30 15:07 +0200 |
| Message-ID | <rl1vri$8t2$1@dont-email.me> |
| In reply to | #467043 |
Am 30.09.2020 um 14:32 schrieb Andreas Bockelmann:
> Hanno Foest schrieb:
>> Isses aber nicht, weil das lediglich bedeutet, daß der Teil des
>> Auspuffs, den du nicht siehst, weil er in der Fabrik steht, jetzt größer
>> ist. Eine Gesamtbilanz muß auch die Produktion berücksichtigen.
>
> Dann kann meine Vorgehensweise nicht so falsch sein. Ich kaufe bevorzugt
> gut abgehangene Gebrauchtwagen mit ausreichend Potential für weitere
> Kilometer und erträglichem Energieverbrauch.
Bekanntlich war die DDR Zeit ihrer Existenz nie in der Lage, ausreichend
PKW zu produzieren. Was in der Bevölkerung für Unmut sorgte, war für die
Umwelt ein Segen. Denn so wurde jedes einmal produzierte Auto bis ans
Ende seiner tatsächlichen Lebensdauer genutzt.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
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| From | Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-30 18:11 +0200 |
| Message-ID | <rl2hor.714.1@wxp-nb-pm.local> |
| In reply to | #467053 |
Lars Gebauer schrieb:
> Am 30.09.2020 um 14:32 schrieb Andreas Bockelmann:
>> Hanno Foest schrieb:
>>> Isses aber nicht, weil das lediglich bedeutet, daß der Teil des
>>> Auspuffs, den du nicht siehst, weil er in der Fabrik steht, jetzt größer
>>> ist. Eine Gesamtbilanz muß auch die Produktion berücksichtigen.
>>
>> Dann kann meine Vorgehensweise nicht so falsch sein. Ich kaufe bevorzugt
>> gut abgehangene Gebrauchtwagen mit ausreichend Potential für weitere
>> Kilometer und erträglichem Energieverbrauch.
>
> Bekanntlich war die DDR Zeit ihrer Existenz nie in der Lage, ausreichend PKW
> zu produzieren. Was in der Bevölkerung für Unmut sorgte, war für die Umwelt
> ein Segen. Denn so wurde jedes einmal produzierte Auto bis ans Ende seiner
> tatsächlichen Lebensdauer genutzt.
Ja und in der hier(tm) liegenden Reparaturanleitung für den Trabant601
werden manche Umrüstungen beschrieben. Aber die Vergaseranlage sollte man
nicht auf einen neueren Typen umrüsten solange der alte Vergaser seinen
Zweck erfülle, da der geringe Nutzen in Bezug auf Kraftstoffverbrauch und
Abgasverhalten in keinem Verhältnis zum volkswirtschaftlichen Aufwand den
neuen Vergasers stehe.
Und ja, auch die DDR Elektrohaushaltsgeräte waren auf auf maximale
"Grenznutzungsdauer" und leichte Instandsetzung ausgelegt. Das ist der
"Vorteil" der Mangelwirtschaft gegenüber dem Kapitalismus.
Dass ich den allergrößten Teil meines Lebens <Grönemeyer> Tief im Westen </>
verbracht habe, hält mich nicht davon ab den Kapitalismus kritisch zu sehen.
Beispiel Handmixer: Die westdeutsche Hausfrau musste sich alle x Jahre einen
neuen Mixer leisten. (für teilweise sehr kleine x), die ostdeutsche Hausfrau
konnte sich alle y Jahre (für y>>x) einen neuen Mixer leisten, aber sie
musste nicht. In Repair-Cafes werden sie teilweise heute noch wiederbelebt.
Das ist keine Ostalgie, sondern eine Folge von Mangelwirtschaft auf der
einen Seite und "Qualitätsmanagement" auf der anderen Seite. Die einen
entwickeln ein Produkt auf maximale Lebensdauer, die anderen auf maximalen
Umsatz.
Problem: Der Verbraucher hat(te) keine wirkliche Wahl, die Entscheidung nahm
ihm das System.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2020-09-30 20:07 +0200 |
| Message-ID | <rl2hdo$5vq$1@dont-email.me> |
| In reply to | #467100 |
Am 30.09.2020 um 18:11 schrieb Andreas Bockelmann:
> Lars Gebauer schrieb:
>> Am 30.09.2020 um 14:32 schrieb Andreas Bockelmann:
>>> Hanno Foest schrieb:
>>>> Isses aber nicht, weil das lediglich bedeutet, daß der Teil des
>>>> Auspuffs, den du nicht siehst, weil er in der Fabrik steht, jetzt
>>>> größer
>>>> ist. Eine Gesamtbilanz muß auch die Produktion berücksichtigen.
>>>
>>> Dann kann meine Vorgehensweise nicht so falsch sein. Ich kaufe
>>> bevorzugt gut abgehangene Gebrauchtwagen mit ausreichend Potential
>>> für weitere Kilometer und erträglichem Energieverbrauch.
>>
>> Bekanntlich war die DDR Zeit ihrer Existenz nie in der Lage,
>> ausreichend PKW zu produzieren. Was in der Bevölkerung für Unmut
>> sorgte, war für die Umwelt ein Segen. Denn so wurde jedes einmal
>> produzierte Auto bis ans Ende seiner tatsächlichen Lebensdauer genutzt.
>
> Ja und in der hier(tm) liegenden Reparaturanleitung für den Trabant601
> werden manche Umrüstungen beschrieben. Aber die Vergaseranlage sollte
> man nicht auf einen neueren Typen umrüsten solange der alte Vergaser
> seinen Zweck erfülle, da der geringe Nutzen in Bezug auf
> Kraftstoffverbrauch und Abgasverhalten in keinem Verhältnis zum
> volkswirtschaftlichen Aufwand den neuen Vergasers stehe.
>
> Und ja, auch die DDR Elektrohaushaltsgeräte waren auf auf maximale
> "Grenznutzungsdauer" und leichte Instandsetzung ausgelegt. Das ist der
> "Vorteil" der Mangelwirtschaft gegenüber dem Kapitalismus.
Praktisch "Alles" wurde auf maximale Haltbarkeit und
Reparaturfreundlichkeit getrimmt. Aber nicht nur wegen der
Mangelwirtschaft sondern auch - hauptsächlich - aus Gründen der
Produktphilosophie. Rohstoffvergeudung war DDR-Konstrukteuren und
-Ökonomen grundsätzlich ein Graus.
> Beispiel Handmixer: Die westdeutsche Hausfrau musste sich alle x Jahre
> einen neuen Mixer leisten. (für teilweise sehr kleine x), die
> ostdeutsche Hausfrau konnte sich alle y Jahre (für y>>x) einen neuen
> Mixer leisten, aber sie musste nicht.
Der RG25 ist legendär. Der ist heute noch oft im Voll-Einsatz.
> In Repair-Cafes werden sie teilweise heute noch wiederbelebt.
Zu DDR-Zeiten gab es in jeder Stadt Dienstleistungszentren, in denen so
gut wie jedes kaputte Produkt wieder repariert wurde. Von Fachleuten,
mit Originalteilen. Für kleines Geld.
> Das ist keine Ostalgie, sondern eine Folge von Mangelwirtschaft auf der
> einen Seite und "Qualitätsmanagement" auf der anderen Seite. Die einen
> entwickeln ein Produkt auf maximale Lebensdauer, die anderen auf
> maximalen Umsatz.
Wie gesagt: Nicht nur Mangelwirtschaft. Es war tatsächlich eine völlig
andere Philosophie.
> Problem: Der Verbraucher hat(te) keine wirkliche Wahl, die Entscheidung
> nahm ihm das System.
Ich sehe das nicht als wirkliches Problem.
Wenn ich heute manche Produkte so sehe, dann denke ich mir "pure
Rohstoffverschwendung, schade drum". Einen Vorteil kann ich darin nicht
sehen.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-01 20:11 +0200 |
| Message-ID | <rl561f$9e8$1@dont-email.me> |
| In reply to | #467117 |
Am 01.10.2020 um 19:36 schrieb Martin Gerdes:
> Lars Gebauer <lgebauer@live.de> schrieb:
>> Praktisch "alles" wurde auf maximale Haltbarkeit und
>> Reparaturfreundlichkeit getrimmt. Aber nicht nur wegen der
>> Mangelwirtschaft sondern auch - hauptsächlich - aus Gründen der
>> Produktphilosophie. Rohstoffvergeudung war DDR-Konstrukteuren und
>> -Ökonomen grundsätzlich ein Graus.
>
>> Zu DDR-Zeiten gab es in jeder Stadt Dienstleistungszentren, in denen so
>> gut wie jedes kaputte Produkt wieder repariert wurde. Von Fachleuten,
>> mit Originalteilen. Für kleines Geld.
>
> .... also hoch subventioniert, anders geht das ja nicht.
Ja. So wie auch viele andere Produkte und Dienstleistungen
subventioniert waren.
Ein Beinahe-Schwiegervater war zu DDR-Zeiten Betriebsleiter eines
kleinen Betriebes, der sog. "Stilmöbel" hergestellt hat. Diese waren
hochwertiger und teurer als "übliche" Möbel - aber auch sehr begehrt.
Der Beinahe-Schwiegervater hatte seinen Leuten mal den Auftrag gegeben,
für irgendwas Neues (Küche, iirc) realistische Preise, also frei von
Subventionen, zu ermitteln. (Für das alljährlich wiederkehrende Ärgernis
Plandiskussion.) Das artete aber in einen gigantischen Aufwand aus,
weswegen er den Auftrag dann wieder zurückzog. Das Subventionsgestrüpp
war selbst für Fachleute kaum zu durchdringen. Am Ende bekam er "von
oben" eine Preisvorgabe - aus die Maus. Der Beinahe-Schwiegervater: "Im
Kapitalismus hätten wir das nicht bringen können."
> Ich bin ein großer Reparierer und versuche jedes defekte Gerät erstmal
> wieder instandzusetzen. Das hat schon bei mir Grenzen, der ich nur die
> Teile besorgen (und bezahlen) muß, aber nicht die Zeit.
>
> Wenn man Handwerkerzeit bezahlen muß, sind viele Reparaturen
> unrealistisch, die ein Heimwerker problemlos machen kann.
>
> Und die Handwerker sollen ja möglichst hohe Tariflöhne bekommen, sagt
> die Gewerkschaft.
Die reine Arbeitszeit war in der DDR vergleichsweise billig. Schon weil
das Steuer- und Sozialsystem völlig anders aufgebaut war, als im Rest von D.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-01 10:25 +0200 |
| Message-ID | <rl43lq$kfm$1@dont-email.me> |
| In reply to | #467100 |
Am 30.09.2020 um 20:11 schrieb Hanno Foest:
> Am 30.09.20 um 18:11 schrieb Andreas Bockelmann:
>> Das ist keine Ostalgie, sondern eine Folge von Mangelwirtschaft auf der
>> einen Seite und "Qualitätsmanagement" auf der anderen Seite. Die einen
>> entwickeln ein Produkt auf maximale Lebensdauer, die anderen auf
>> maximalen Umsatz.
>
> Ich trink hier gerade aus einem DDR "Superfest" Glas. In den 70ern
> stellten die Genossen fest, daß in der Gastronomie jährlich
> weißnichtwieviel Gläser kaputtgehen, und daß es ressourcenschonender
> wäre, wenn die heile blieben. Ergo wurde ein Glasveredelungsverfahren
> entwickelt uns patentiert, was wohl sehr ähnlich zu dem heutigen der
> Gorilla-Gläser für Handys etc. ist. Wenn man so einen Glas auf den Boden
> wirft, prallt es mit einer guten Wahrscheinlichkeit einfach wieder
> elastisch ab, anstatt zu zerschellen (ich habs noch nicht absichtlich
> ausprobiert, irgendwann passiert das eh unabsichtlich).
"Typische" Abstürze (vom Tisch gewischt, vom Tablet gerutscht, ...)
überlebten die Dinger fast immer. Auch, wenn sie auf Beton- oder
Steinfußböden aufschlugen.
Selbst wenn man sie absichtlich, mit gewissem Schwung, auf den Boden
warf, gelang die Zerstörung oft erst im dritten oder vierten Versuch.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
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