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Groups > de.sci.electronics > #208474 > unrolled thread
| Started by | Ole Jansen <remove.this.Kaspernasebaer@gmx.de> |
|---|---|
| First post | 2016-05-24 17:00 +0200 |
| Last post | 2016-05-28 11:35 +0200 |
| Articles | 20 — 7 participants |
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Teilentladungsmessung für Arme Ole Jansen <remove.this.Kaspernasebaer@gmx.de> - 2016-05-24 17:00 +0200
Re: Teilentladungsmessung für Arme Joerg Honerla <joerg.honerla@uni-due.de> - 2016-05-24 20:25 +0200
Re: Teilentladungsmessung für Arme Gernot Stenzel <gernot.stenzel@nurfuerspam.de> - 2016-05-24 23:24 +0200
Re: Teilentladungsmessung für Arme Gernot Stenzel <gernot.stenzel@nurfuerspam.de> - 2016-05-24 23:30 +0200
Re: Teilentladungsmessung für Arme Ole Jansen <remove.this.Kaspernasebaer@gmx.de> - 2016-05-25 09:01 +0200
Re: Teilentladungsmessung für Arme Gernot Stenzel <gernot.stenzel@nurfuerspam.de> - 2016-05-27 22:16 +0200
Re: Teilentladungsmessung für Arme Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-05-24 16:16 -0700
Re: Teilentladungsmessung für Arme Ole Jansen <remove.this.Kaspernasebaer@gmx.de> - 2016-05-25 09:14 +0200
Re: Teilentladungsmessung für Arme Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-05-25 07:54 -0700
Re: Teilentladungsmessung für Arme Waldemar <waldemar@zedat.fu-berlin.de> - 2016-05-25 11:55 +0200
Re: Teilentladungsmessung für Arme dieterwinzler <horst.d.winzler@web.de> - 2016-05-25 17:04 +0200
Re: Teilentladungsmessung für Arme Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2016-05-25 17:44 +0200
Re: Teilentladungsmessung für Arme Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2016-05-25 18:03 +0200
Re: Teilentladungsmessung für Arme Ole Jansen <remove.this.Kaspernasebaer@gmx.de> - 2016-05-27 07:49 +0200
Re: Teilentladungsmessung für Arme dieterwinzler <horst.d.winzler@web.de> - 2016-05-27 08:03 +0200
Re: Teilentladungsmessung für Arme Ole Jansen <remove.this.Kaspernasebaer@gmx.de> - 2016-05-27 11:05 +0200
Re: Teilentladungsmessung für Arme dieterwinzler <horst.d.winzler@web.de> - 2016-05-27 12:06 +0200
Re: Teilentladungsmessung für Arme Ole Jansen <remove.this.Kaspernasebaer@gmx.de> - 2016-05-27 13:53 +0200
Re: Teilentladungsmessung für Arme Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2016-05-27 17:53 +0200
Re: Teilentladungsmessung für Arme Joerg Honerla <joerg.honerla@uni-due.de> - 2016-05-28 11:35 +0200
| From | Ole Jansen <remove.this.Kaspernasebaer@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-05-24 17:00 +0200 |
| Subject | Teilentladungsmessung für Arme |
| Message-ID | <dqj8l5Fgr1nU1@mid.individual.net> |
Moin, Bei fehlerhaften Hochspannungsisolierung kann es durch Ungleichmäßigkeiten im Dielektrikums zu lokalen Überschlägen kommen, ohne dass jedoch ein vollkommenener Durchschlag statt findet. Diese Überschläge erzeugen Signale, die man messen kann. Ein typischer Messaufbau ist z.B. hier auf Seite 12 beschrieben: <https://hps.hs-regensburg.de/~wea39402/Praktikumsversuche/Versuch3_Teilentladungen.pdf> Betreiber von z.B. Mittelspannungsanlagen nutzen solche Messungen zur Früherkennung von Problemen oder zur zerstörungsfreien Prüfung von Neuanlagen usw. Normen zur Messung von Wechselspannungsanlagen gibt es und es sind dafür zu entsprechenden Kosten fertige Messgeräte am Markt erhältlich. Damit lassen sich feine Sachen machen: <https://www.tu-braunschweig.de/Medien-DB/elenia/tae_20110314_paper.pdf> Ich würde die dahinter steckende Technik gerne besser verstehen und falls möglich günstig und praktisch nachvollziehen (Vergüsse und Kabel/Stecker bis ca. 25kV). Kalibrierte Messungen im Coulomb benötige ich nicht, ich möchte lediglich die Ensetzspannung ermitteln und ggf. grob innere / äußere TE unterscheiden: - Auslegung und Funktionsweise von Zi (Messimpedanz). Solche Teile werden in anderen Arbeiten auch als Ankopplungsvierpol (AKV) oder "Quadrupole" (Englisch) bezeichnet. <https://www.pdix.com/products/pd-accessories/quadrupoles.html> Wie funktionieren die Teile? Ist da ein Balun mit Hochpass und Überspannungsschutz drin? Weiß jemand mit welchen konkreten Werten die Auslegung am sinnvollsten geschieht? - Was macht in der Schaltung "MI" (Messgerät)? Handelt es sich um einen breitbandigen Störmessempfänger? - kennt jemand Links zu Bauanleitungen? Erste Idee war es, für die Messung über einen Spannungsteiler den Sinus der Hochspannung abzugreifen und über einen geeigneten Übertrager mit einem Schwarzbek FSME 1515 (evtl über die ZF) die auftretenden Störungen zu messen und die Signale in einem Zweikanaloszi zu vergleichen. Für Tips und Hinweise in jede Richtung bin ich dankbar. *) Viele Grüße, O.J. *) Ja, eine geeignete und ausreichend sichere Umgebung für Experimente mit Hochspannung ist vorhanden. Ehrlich!
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| From | Joerg Honerla <joerg.honerla@uni-due.de> |
|---|---|
| Date | 2016-05-24 20:25 +0200 |
| Message-ID | <dqjkm0FjaksU1@mid.dfncis.de> |
| In reply to | #208474 |
Am 24.05.2016 um 17:00 schrieb Ole Jansen: > Moin, > > Bei fehlerhaften Hochspannungsisolierung kann es durch > Ungleichmäßigkeiten im Dielektrikums zu lokalen Überschlägen > kommen, ohne dass jedoch ein vollkommenener Durchschlag statt findet. > Diese Überschläge erzeugen Signale, die man messen kann. > > Ein typischer Messaufbau ist z.B. hier auf Seite 12 beschrieben: > <https://hps.hs-regensburg.de/~wea39402/Praktikumsversuche/Versuch3_Teilentladungen.pdf> > > > Betreiber von z.B. Mittelspannungsanlagen nutzen solche Messungen zur > Früherkennung von Problemen oder zur zerstörungsfreien Prüfung von > Neuanlagen usw. Normen zur Messung von Wechselspannungsanlagen gibt > es und es sind dafür zu entsprechenden Kosten fertige Messgeräte am > Markt erhältlich. Damit lassen sich feine Sachen machen: > > <https://www.tu-braunschweig.de/Medien-DB/elenia/tae_20110314_paper.pdf> > > Ich würde die dahinter steckende Technik gerne besser verstehen und > falls möglich günstig und praktisch nachvollziehen > (Vergüsse und Kabel/Stecker bis ca. 25kV). Kalibrierte Messungen > im Coulomb benötige ich nicht, ich möchte lediglich die Ensetzspannung > ermitteln und ggf. grob innere / äußere TE unterscheiden: Dazu müsste eine phasenaufgelöste Messung gemacht werden. Könnte mit einem Zweikanal Oskar machbar sein. > > - Auslegung und Funktionsweise von Zi (Messimpedanz). Solche Teile > werden in anderen Arbeiten auch als Ankopplungsvierpol (AKV) > oder "Quadrupole" (Englisch) bezeichnet. Im Prinzip ja. Da drin ist üblicherweise erst einmal ein Übertrager zur galvanischen Entkopplung. Ob man da noch einen Hochpass einbaut, ist "Geschmacksache". Ich kenne AKV's, die praktisch nur aus einem Übertrager bestehen und solche, die hier bereits die Netzfrequenz herausfiltern (Grenzfrequenz ca. 10 kHz). > <https://www.pdix.com/products/pd-accessories/quadrupoles.html> > Wie funktionieren die Teile? Ist da ein Balun mit Hochpass und > Überspannungsschutz drin? > Weiß jemand mit welchen konkreten Werten die Auslegung am > sinnvollsten geschieht? > > - Was macht in der Schaltung "MI" (Messgerät)? > Handelt es sich um einen breitbandigen Störmessempfänger? Auch hier: Im Prinzip ja! Die ersten TE-Messgeräte waren Störmessempfänger. Typische Messfrequenzen liegen zwischen 70 kHz und 400 kHz. Ob breitbandig oder eher schmalbandig hängt eher davon ab, was an Störern Im Raum ist.... > > - kennt jemand Links zu Bauanleitungen? > > Erste Idee war es, für die Messung über einen Spannungsteiler Nimm keinen Teiler, sondern mach' eine über den AKV eine "Strommessung" über den Koppelkondensator. Das ergibt bereits eine Hochpassfunktion. den Sinus > der Hochspannung abzugreifen und über einen geeigneten Übertrager mit > einem Schwarzbek FSME 1515 (evtl über die ZF) die auftretenden > Störungen zu messen und die Signale in einem Zweikanaloszi zu > vergleichen. > > Für Tips und Hinweise in jede Richtung bin ich dankbar. *) > > Viele Grüße, > > O.J. > > *) Ja, eine geeignete und ausreichend sichere Umgebung für > Experimente mit Hochspannung ist vorhanden. Ehrlich! > Jörg
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| From | Gernot Stenzel <gernot.stenzel@nurfuerspam.de> |
|---|---|
| Date | 2016-05-24 23:24 +0200 |
| Message-ID | <g5h9kblf2slgkcs217h2d2ft8e6vf7v3d0@4ax.com> |
| In reply to | #208474 |
Ole Jansen <remove.this.Kaspernasebaer@gmx.de> schrieb: >Ich würde die dahinter steckende Technik gerne besser verstehen und >falls möglich günstig und praktisch nachvollziehen Die einfachste Variante ist wohl, die Erdleitung durch einen HFCT führen und mit einem Oszilloskop die Impulse zu messen. Die Auskopplung erfolgt über einen Ringkern mit einer Meßwicklung. Kann man sich vermutlich selbst bauen. Damit hast Du zumindest das Problem der galvanischen Entkopplung gelöst. Das sollte für eine Beurteilung der TE-Freiheit reichen. Achtung: Macht nur Sinn bei Wechselspannung. Bei DC gibt es keine stabilen Entladungen und die Bewertung gestaltet sich schwierig. Gruß G.
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| From | Gernot Stenzel <gernot.stenzel@nurfuerspam.de> |
|---|---|
| Date | 2016-05-24 23:30 +0200 |
| Message-ID | <ioh9kbl50gj55uhnh1nampj0t7ibleie3r@4ax.com> |
| In reply to | #208490 |
Gernot Stenzel <gernot.stenzel@nurfuerspam.de> schrieb: Noch einfacher und dient gleichzeitig der Lokalisierung: 20 mm Installationsrohr auf überschlagstechnisch sicher Länge zuschneiden, ans Ohr halten und mit dem anderen Ende das Objekt "abscannen". Selbst innere Entladungen kann man bei feststoffisolierten Objekten, ruhige Umgebung vorausgesetzt, gut hören. Technisch aufwendiger: Ultraschallmikrofon mit Richtwirkung.
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| From | Ole Jansen <remove.this.Kaspernasebaer@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-05-25 09:01 +0200 |
| Message-ID | <dql0t9Frcg1U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #208491 |
Am 24.05.2016 um 23:30 schrieb Gernot Stenzel: > Gernot Stenzel <gernot.stenzel@nurfuerspam.de> schrieb: > > Noch einfacher und dient gleichzeitig der Lokalisierung: 20 mm > Installationsrohr auf überschlagstechnisch sicher Länge zuschneiden, ans > Ohr halten und mit dem anderen Ende das Objekt "abscannen". Selbst innere > Entladungen kann man bei feststoffisolierten Objekten, ruhige Umgebung > vorausgesetzt, gut hören. Technisch aufwendiger: Ultraschallmikrofon mit > Richtwirkung. Das ist wohl auch schon kommerziell verfügbar: <http://www.eatechnology.com/global/deutschland/teilentladung/information-teilentladungen> In einem Filmchen wird eine Art Handy gezeigt, welches optisch, akustisch und elektronisch beim nachweis von Teilentladungen im Feld helfen kann. Wat es nich alles gibt... O.J.
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| From | Gernot Stenzel <gernot.stenzel@nurfuerspam.de> |
|---|---|
| Date | 2016-05-27 22:16 +0200 |
| Message-ID | <18ahkb11ckrfssn81okud9p7j88tha0so9@4ax.com> |
| In reply to | #208493 |
Ole Jansen <remove.this.Kaspernasebaer@gmx.de> schrieb: >Wat es nich alles gibt... > Äußere TE: Optisch: Lichtverstärker-Kamera mit UV-Filter; Tageslichtkamera mit Impulszähler Akustisch: Richtmikrofon im Ultraschallbereich Innere TE: Optisch: - Akustisch: Körperschall-Mikrofon Kann man alles kaufen für verschiedenste Diagnosezwecke an HS-Isolierungen. Alles nicht ganz billig. Elektrisch Messung am einfachsten mit einer Rogowski-Spule in der Erdleitung eines isoliert aufgestellten Objektes. Die Impulse sieht man mit einem Oszi, 100 MHz Bandbreite reichen schon aus, um den Einsatz der TE zu bestimmen. Wenn man die Impulse zählen oder korrekt bewerten will, steigt der Aufwand (siehe IEC 60270).
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2016-05-24 16:16 -0700 |
| Message-ID | <dqk5n6Fmn21U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #208474 |
On 2016-05-24 08:00, Ole Jansen wrote: > Moin, > > Bei fehlerhaften Hochspannungsisolierung kann es durch > Ungleichmäßigkeiten im Dielektrikums zu lokalen Überschlägen > kommen, ohne dass jedoch ein vollkommenener Durchschlag statt findet. > Diese Überschläge erzeugen Signale, die man messen kann. > > Ein typischer Messaufbau ist z.B. hier auf Seite 12 beschrieben: > <https://hps.hs-regensburg.de/~wea39402/Praktikumsversuche/Versuch3_Teilentladungen.pdf> > > > Betreiber von z.B. Mittelspannungsanlagen nutzen solche Messungen zur > Früherkennung von Problemen oder zur zerstörungsfreien Prüfung von > Neuanlagen usw. Normen zur Messung von Wechselspannungsanlagen gibt > es und es sind dafür zu entsprechenden Kosten fertige Messgeräte am > Markt erhältlich. Damit lassen sich feine Sachen machen: > > <https://www.tu-braunschweig.de/Medien-DB/elenia/tae_20110314_paper.pdf> > > Ich würde die dahinter steckende Technik gerne besser verstehen und > falls möglich günstig und praktisch nachvollziehen > (Vergüsse und Kabel/Stecker bis ca. 25kV). Kalibrierte Messungen > im Coulomb benötige ich nicht, ich möchte lediglich die Ensetzspannung > ermitteln und ggf. grob innere / äußere TE unterscheiden: > > - Auslegung und Funktionsweise von Zi (Messimpedanz). Solche Teile > werden in anderen Arbeiten auch als Ankopplungsvierpol (AKV) > oder "Quadrupole" (Englisch) bezeichnet. > <https://www.pdix.com/products/pd-accessories/quadrupoles.html> > Wie funktionieren die Teile? Ist da ein Balun mit Hochpass und > Überspannungsschutz drin? > Weiß jemand mit welchen konkreten Werten die Auslegung am > sinnvollsten geschieht? > > - Was macht in der Schaltung "MI" (Messgerät)? > Handelt es sich um einen breitbandigen Störmessempfänger? > > - kennt jemand Links zu Bauanleitungen? > > Erste Idee war es, für die Messung über einen Spannungsteiler den Sinus > der Hochspannung abzugreifen und über einen geeigneten Übertrager mit > einem Schwarzbek FSME 1515 (evtl über die ZF) die auftretenden > Störungen zu messen und die Signale in einem Zweikanaloszi zu > vergleichen. > > Für Tips und Hinweise in jede Richtung bin ich dankbar. *) > Hier steht etwas mehr zu den Einzelheiten: http://www.haefely-hipotronics.com/wp-content/uploads/2014/12/e1-60.pdf Ich bin eher ein Fan von Breitbandverfahren, wenn es um Pulsentladungen geht. M.W. koennen sich Episoden schonmal im Bereich einiger zig MHz abspielen. Fuer Experimente in stoerbehafteter Umgebung habe ich einen mit Kupferfolie beklebten grossen und materialstarken Karton, halber Kubikmeter oder so. Oben und auch im Deckel ist die Folie umgeschlagen, damit das wirklich HF-dicht wird. Einige kleine Loecher dienen zum Reinfuehren von Kabeln, bei denen man den Schirm auf der Folie per Loetkolben (vorsichtig, dass nichts kokelt!) auflegen kann. Wenn man Scopes nimmt, kann deren mickrige Amplitudenaufloesung ein Problem werden. Mehr als 8-bit ADC haben die meist nicht. Es sei denn, Du haettest Zugang zu einer flotten 12-bit Digitizer-Karte fuer den PC. > Viele Grüße, > > O.J. > > *) Ja, eine geeignete und ausreichend sichere Umgebung für > Experimente mit Hochspannung ist vorhanden. Ehrlich! > Waren die letzten Worte des Ingenieurs, bevor die Sirene aufheulte :-) Stelle auf jeden Fall sicher, dass Dein Messgeraet bei einem Ueberschlag nicht geschossen wird. Besonders, wenn Du einen Spectrum Analyzer nimmst. Bei letzteren darf man z.B. keinesfalls den Eingang verbunden haben, wenn die Hochspannung an- oder abgeschaltet wird, sofern kein Limiter dazwischen ist. Der finanzielle Effekt waere aehnlich einem kapitalen Motorschaden am Auto. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Ole Jansen <remove.this.Kaspernasebaer@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-05-25 09:14 +0200 |
| Message-ID | <dql1n4FrhddU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #208492 |
Am 25.05.2016 um 01:16 schrieb Joerg: > > Ich bin eher ein Fan von Breitbandverfahren, wenn es um Pulsentladungen > geht. M.W. koennen sich Episoden schonmal im Bereich einiger zig MHz > abspielen. Fuer Experimente in stoerbehafteter Umgebung habe ich einen > mit Kupferfolie beklebten grossen und materialstarken Karton, halber > Kubikmeter oder so. Oben und auch im Deckel ist die Folie umgeschlagen, > damit das wirklich HF-dicht wird. Ich bin mir nicht sicher ob ich verstehe was Du mit "Pulsentladung" meinst. Testest Du Motorwicklungen mit DC Pulsen? <http://www.wirautomatisierer.de/home/-/article/22469894/26132451/> >> *) Ja, eine geeignete und ausreichend sichere Umgebung für >> Experimente mit Hochspannung ist vorhanden. Ehrlich! >> > > Waren die letzten Worte des Ingenieurs, bevor die Sirene aufheulte :-) > > Stelle auf jeden Fall sicher, dass Dein Messgeraet bei einem Ueberschlag > nicht geschossen wird. Ich darf hier ein gut eingefahrenes 5kVA Testfeld für Stehspannungsmessung bis 100kV mit benutzen. Gelegentliche Überschläge sind eingeplant. So eisch wie dieser OP hier bin ich dann aber doch nicht: <https://www.youtube.com/watch?v=L5E4NiP4hpM> > Besonders, wenn Du einen Spectrum Analyzer > nimmst. Der Prüftrafo verfügt übrigens über eine Messwicklung auf der Sekundärseite. Interessanterweise gibt es hier auch einen Trenntrafo 230V mit 70kV Isolierspannung. Könnte nützlich sein... > Bei letzteren darf man z.B. keinesfalls den Eingang verbunden > haben, wenn die Hochspannung an- oder abgeschaltet wird, sofern kein > Limiter dazwischen ist. Der finanzielle Effekt waere aehnlich einem > kapitalen Motorschaden am Auto. Ich bezahl das dann quasi selber, da pass ich schon schon auf. Helfen evtl. auch "normale" Blitzschutzpatronen für Antennen? O.J.
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2016-05-25 07:54 -0700 |
| Message-ID | <dqlsk4F2c3aU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #208494 |
On 2016-05-25 00:14, Ole Jansen wrote: > Am 25.05.2016 um 01:16 schrieb Joerg: > >> >> Ich bin eher ein Fan von Breitbandverfahren, wenn es um Pulsentladungen >> geht. M.W. koennen sich Episoden schonmal im Bereich einiger zig MHz >> abspielen. Fuer Experimente in stoerbehafteter Umgebung habe ich einen >> mit Kupferfolie beklebten grossen und materialstarken Karton, halber >> Kubikmeter oder so. Oben und auch im Deckel ist die Folie umgeschlagen, >> damit das wirklich HF-dicht wird. > > Ich bin mir nicht sicher ob ich verstehe was Du mit "Pulsentladung" > meinst. Testest Du Motorwicklungen mit DC Pulsen? > In Keramiken hinein, kleinere Amplituden und kleinere Spannungen. Ausser beim Test von Keramik und uebertragern in einem Designs auf Defibrillator-Sicherheit, da muessen wir bis 5kV. Diese Massungen finden nun wegen Obamacare nun kaum noch statt, ist jedoch ein anderes Thema. > <http://www.wirautomatisierer.de/home/-/article/22469894/26132451/> > >>> *) Ja, eine geeignete und ausreichend sichere Umgebung für >>> Experimente mit Hochspannung ist vorhanden. Ehrlich! >>> >> >> Waren die letzten Worte des Ingenieurs, bevor die Sirene aufheulte :-) >> >> Stelle auf jeden Fall sicher, dass Dein Messgeraet bei einem Ueberschlag >> nicht geschossen wird. > > Ich darf hier ein gut eingefahrenes 5kVA Testfeld für > Stehspannungsmessung bis 100kV mit benutzen. Gelegentliche > Überschläge sind eingeplant. > > So eisch wie dieser OP hier bin ich dann aber doch nicht: > > <https://www.youtube.com/watch?v=L5E4NiP4hpM> > Hei, der ist mutig. Ein Studienkollege, der aehnliche Scherze moechte, bekam irgendwann Herzrhythmusstoerungen. M.W. sind die wieder weggegangen, aber das wuerde ich nicht riskieren. > >> Besonders, wenn Du einen Spectrum Analyzer >> nimmst. > > Der Prüftrafo verfügt übrigens über eine Messwicklung auf der > Sekundärseite. Interessanterweise gibt es hier auch einen Trenntrafo > 230V mit 70kV Isolierspannung. Könnte nützlich sein... > Nur um die Eingangsspannung in den Pruefling zu messen? >> Bei letzteren darf man z.B. keinesfalls den Eingang verbunden >> haben, wenn die Hochspannung an- oder abgeschaltet wird, sofern kein >> Limiter dazwischen ist. Der finanzielle Effekt waere aehnlich einem >> kapitalen Motorschaden am Auto. > > Ich bezahl das dann quasi selber, da pass ich schon schon auf. > Helfen evtl. auch "normale" Blitzschutzpatronen für Antennen? > Die helfen nicht. In vielen Spectrum Analyzers finden sich im Eingang heisse HF Transistoren, wo einige wenige Volt reverse Vbe reichen und er nimmt Schaden oder ist ganz hin. Antiparallele Dioden ueber den Eingang machen viele, doch das gibt Intermodulation. Besser ist z.B., zwei Hilfsspannungen von +/- 1.5V oder so zu erzeugen und dann Dioden gegen diese zu legen. Eine BAV99 sollte reichen. Davor je nach Bedarf noch ein Widerstand. Den kann man so bemessen, dass sich mit den 50ohm des Eingangs ein 10dB oder 20dB Teiler ergibt. Wenn die Messanordnung saubere 50ohm vorschreibt, muss noch ein Widerstand nach Masse. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Waldemar <waldemar@zedat.fu-berlin.de> |
|---|---|
| Date | 2016-05-25 11:55 +0200 |
| Message-ID | <dqlb4cFtc2eU1@mid.uni-berlin.de> |
| In reply to | #208474 |
Am 24.05.2016 um 17:00 schrieb Ole Jansen: > Moin, > > Bei fehlerhaften Hochspannungsisolierung kann es durch > Ungleichmäßigkeiten im Dielektrikums zu lokalen Überschlägen > kommen, ohne dass jedoch ein vollkommenener Durchschlag statt findet. > Diese Überschläge erzeugen Signale, die man messen kann. > > Ein typischer Messaufbau ist z.B. hier auf Seite 12 beschrieben: > <https://hps.hs-regensburg.de/~wea39402/Praktikumsversuche/Versuch3_Teilentladungen.pdf> > > > Betreiber von z.B. Mittelspannungsanlagen nutzen solche Messungen zur > Früherkennung von Problemen oder zur zerstörungsfreien Prüfung von > Neuanlagen usw. Normen zur Messung von Wechselspannungsanlagen gibt > es und es sind dafür zu entsprechenden Kosten fertige Messgeräte am > Markt erhältlich. Damit lassen sich feine Sachen machen: > > <https://www.tu-braunschweig.de/Medien-DB/elenia/tae_20110314_paper.pdf> > > Ich würde die dahinter steckende Technik gerne besser verstehen und > falls möglich günstig und praktisch nachvollziehen > (Vergüsse und Kabel/Stecker bis ca. 25kV). Kalibrierte Messungen > im Coulomb benötige ich nicht, ich möchte lediglich die Ensetzspannung > ermitteln und ggf. grob innere / äußere TE unterscheiden: > > - Auslegung und Funktionsweise von Zi (Messimpedanz). Solche Teile > werden in anderen Arbeiten auch als Ankopplungsvierpol (AKV) > oder "Quadrupole" (Englisch) bezeichnet. > <https://www.pdix.com/products/pd-accessories/quadrupoles.html> > Wie funktionieren die Teile? Ist da ein Balun mit Hochpass und > Überspannungsschutz drin? > Weiß jemand mit welchen konkreten Werten die Auslegung am > sinnvollsten geschieht? > > - Was macht in der Schaltung "MI" (Messgerät)? > Handelt es sich um einen breitbandigen Störmessempfänger? > > - kennt jemand Links zu Bauanleitungen? > > Erste Idee war es, für die Messung über einen Spannungsteiler den Sinus > der Hochspannung abzugreifen und über einen geeigneten Übertrager mit > einem Schwarzbek FSME 1515 (evtl über die ZF) die auftretenden > Störungen zu messen und die Signale in einem Zweikanaloszi zu > vergleichen. > > Für Tips und Hinweise in jede Richtung bin ich dankbar. *) > > Viele Grüße, > > O.J. > > *) Ja, eine geeignete und ausreichend sichere Umgebung für > Experimente mit Hochspannung ist vorhanden. Ehrlich! Kenne mich nicht so gut aus, aber ich habe mit 2/3 der in dieser Patentschrift erwähnten Kollegen gearbeitet. Sie haben u.A. eine Überwachungsanlage für das 400kV Kabel in Berlin gebaut. http://www.google.de/patents/WO2010076002A1?cl=de Aber für Arme war es nicht ;-) Waldemar
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| From | dieterwinzler <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-05-25 17:04 +0200 |
| Message-ID | <dqlt48F2feqU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #208497 |
Am 25.05.2016 um 11:55 schrieb Waldemar: > Am 24.05.2016 um 17:00 schrieb Ole Jansen: >> Moin, >> >> Bei fehlerhaften Hochspannungsisolierung kann es durch >> Ungleichmäßigkeiten im Dielektrikums zu lokalen Überschlägen >> kommen, ohne dass jedoch ein vollkommenener Durchschlag statt findet. >> Diese Überschläge erzeugen Signale, die man messen kann. >> Die Intensität von Koronaentladungen (bei zB Freileitungen) kann als Rauschen zur Bewertung derLebensdauer von Isolatoren herangezogen werden. > Kenne mich nicht so gut aus, aber ich habe mit 2/3 der in dieser > Patentschrift erwähnten Kollegen gearbeitet. Sie haben u.A. eine > Überwachungsanlage für das 400kV Kabel in Berlin gebaut. > > http://www.google.de/patents/WO2010076002A1?cl=de Sieht nach einer Weiterentwicklung von Rauschanalysatoren aus, um darüber Aussagen zur Qualität/Lebensdauer von Bauteilen zu erhalten. -- ---hdw---
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-05-25 17:44 +0200 |
| Message-ID | <ni4h2c$env$1@dont-email.me> |
| In reply to | #208474 |
> Ist da ein Balun ? Bei dem http://www.embeddedFORTH.de/temp/PartialDischarge.pdf ist es das: https://en.wikipedia.org/wiki/Rogowski_coil MfG JRD
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-05-25 18:03 +0200 |
| Message-ID | <ni4i4q$j82$1@dont-email.me> |
| In reply to | #208516 |
> http://www.embeddedFORTH.de/temp/PartialDischarge.pdf Soweit man mit 50Hz Sinus arbeitet kommt die Entladung nur an den Spannungsspitzen ( vgl. Bild S.8 ). Man würde wohl in 2 Phasen messen: um den Null- durchgang das Hintergrundgeräusch. Bei den Spitzen Hintergrund und Signal. Und dann die Differenz bilden. MfG JRD
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| From | Ole Jansen <remove.this.Kaspernasebaer@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-05-27 07:49 +0200 |
| Message-ID | <dqq5e2FsampU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #208518 |
Am 25.05.2016 um 18:03 schrieb Rafael Deliano: >> http://www.embeddedFORTH.de/temp/PartialDischarge.pdf > > Soweit man mit 50Hz Sinus arbeitet kommt die Entladung > nur an den Spannungsspitzen ( vgl. Bild S.8 ). > Man würde wohl in 2 Phasen messen: um den Null- > durchgang das Hintergrundgeräusch. Bei den Spitzen > Hintergrund und Signal. Und dann die Differenz > bilden. Bei meinem Versuch muss ich mit Blasen und Lunkern in Vergussmassen rechnen. Kommen die Impulse dann nicht stark phasenversetzt? O.J.
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| From | dieterwinzler <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-05-27 08:03 +0200 |
| Message-ID | <dqq66iFscvvU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #208589 |
Am 27.05.2016 um 07:49 schrieb Ole Jansen: > Am 25.05.2016 um 18:03 schrieb Rafael Deliano: >>> http://www.embeddedFORTH.de/temp/PartialDischarge.pdf >> >> Soweit man mit 50Hz Sinus arbeitet kommt die Entladung >> nur an den Spannungsspitzen ( vgl. Bild S.8 ). >> Man würde wohl in 2 Phasen messen: um den Null- >> durchgang das Hintergrundgeräusch. Bei den Spitzen >> Hintergrund und Signal. Und dann die Differenz >> bilden. > > Bei meinem Versuch muss ich mit Blasen und Lunkern in > Vergussmassen rechnen. Kommen die Impulse dann nicht > stark phasenversetzt? > Wenn von einer Wellenfront ausgegangen wird, würde der Impuls durch Lunker verzerrt. Er würde "breiter" werden. -- ---hdw---
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| From | Ole Jansen <remove.this.Kaspernasebaer@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-05-27 11:05 +0200 |
| Message-ID | <dqqgv8F20hU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #208590 |
Am 27.05.2016 um 08:03 schrieb dieterwinzler: > Am 27.05.2016 um 07:49 schrieb Ole Jansen: >> Am 25.05.2016 um 18:03 schrieb Rafael Deliano: >>>> http://www.embeddedFORTH.de/temp/PartialDischarge.pdf >>> >>> Soweit man mit 50Hz Sinus arbeitet kommt die Entladung >>> nur an den Spannungsspitzen ( vgl. Bild S.8 ). Ja, wenn der Fehler an der Oberfläche liegt. >> Bei meinem Versuch muss ich mit Blasen und Lunkern in >> Vergussmassen rechnen. Kommen die Impulse dann nicht >> stark phasenversetzt? >> > > Wenn von einer Wellenfront ausgegangen wird, würde der Impuls durch > Lunker verzerrt. Er würde "breiter" werden. > Ich meinte die Verscheibung der Position der Enladungen im Phasenhistogramm. <http://www.hst.e-technik.tu-dortmund.de/cms/de/Lehre/Praktika/V_409.pdf> Seite 8. Ist das ideale Theorie oder gibt es das wirklich? O.J.
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| From | dieterwinzler <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-05-27 12:06 +0200 |
| Message-ID | <dqqkdhFoirU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #208598 |
Am 27.05.2016 um 11:05 schrieb Ole Jansen: > Am 27.05.2016 um 08:03 schrieb dieterwinzler: >> Am 27.05.2016 um 07:49 schrieb Ole Jansen: >>> Am 25.05.2016 um 18:03 schrieb Rafael Deliano: >>>>> http://www.embeddedFORTH.de/temp/PartialDischarge.pdf >>>> >>>> Soweit man mit 50Hz Sinus arbeitet kommt die Entladung >>>> nur an den Spannungsspitzen ( vgl. Bild S.8 ). > > Ja, wenn der Fehler an der Oberfläche liegt. > >>> Bei meinem Versuch muss ich mit Blasen und Lunkern in >>> Vergussmassen rechnen. Kommen die Impulse dann nicht >>> stark phasenversetzt? >>> >> >> Wenn von einer Wellenfront ausgegangen wird, würde der Impuls durch >> Lunker verzerrt. Er würde "breiter" werden. >> > > Ich meinte die Verscheibung der Position der Enladungen im > Phasenhistogramm. > > <http://www.hst.e-technik.tu-dortmund.de/cms/de/Lehre/Praktika/V_409.pdf> Seite > 8. > > Ist das ideale Theorie oder gibt es das wirklich? > Die beschreiben auf Seite 8 durchaus die Praxis denn in den Nulldurchgängen hat das Signal die höchste Steilheit und das Isoliermaterial wird dann besonders belastet. Möglicherweise werden durch solche Voränge, als weitere Folgen, Kompensationskondensatoren höher belastet als geplant. Resonanzeffekte sind ebenfalls zu beachten. Detektieren lassen sich diese Entladungen übrigens im Vorfeld oft auch mit einem kleinen LW-Empfänger. -- ---hdw---
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| From | Ole Jansen <remove.this.Kaspernasebaer@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-05-27 13:53 +0200 |
| Message-ID | <dqqqogF21kcU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #208600 |
Am 27.05.2016 um 12:06 schrieb dieterwinzler: > Am 27.05.2016 um 11:05 schrieb Ole Jansen: >> <http://www.hst.e-technik.tu-dortmund.de/cms/de/Lehre/Praktika/V_409.pdf> >> Seite >> 8. >> >> Ist das ideale Theorie oder gibt es das wirklich? >> > > Die beschreiben auf Seite 8 durchaus die Praxis denn in den > Nulldurchgängen hat das Signal die höchste Steilheit und das > Isoliermaterial wird dann besonders belastet. Möglicherweise werden > durch solche Voränge, als weitere Folgen, Kompensationskondensatoren > höher belastet als geplant. Resonanzeffekte sind ebenfalls zu beachten. > Detektieren lassen sich diese Entladungen übrigens im Vorfeld oft auch > mit einem kleinen LW-Empfänger. > So ähnlich kenne ich das auch. Zur Zeit benutze ich sowas zur groben Orientierung: <https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/telefonverstaerker-ic-tele-amp-antiquitaet-/451677855-173-4386> O.J.
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-05-27 17:53 +0200 |
| Message-ID | <ni9qah$fbr$1@dont-email.me> |
| In reply to | #208602 |
>> Detektieren lassen sich diese Entladungen übrigens im Vorfeld oft auch >> mit einem kleinen LW-Empfänger. > Zur Zeit benutze ich sowas zur groben Orientierung: > <https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/telefonverstaerker-ic-tele-amp-antiquitaet-/451677855-173-4386> Siehe wie ein Nf-Verstärker aus. Eventuell wäre Kurzwellenradio besser wenn billig zu haben: http://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_sacat=0&_nkw=Kurzwellenempf%C3%A4nger&_sop=2 Mehr als eine grobe akustische Auswertung macht der aber auch nicht. Andere akustische Ausgabe die man umbauen könnte, die aber wohl nicht weit genug raufgeht: batdetector http://www.ebay.de/sch/i.html?_odkw=Ultraschall+Fledermaus&_osacat=0&_from=R40&_trksid=p2045573.m570.l1313.TR0.TRC0.H0.Xbatdetector.TRS0&_nkw=batdetector&_sacat=0 Letztlich will man wohl keine akustische Ausgabe und dann muß man ohnehin selber bauen. Ich würde mir breibandige OPs von LTC oder TI besorgen. Deadbug auf auf Platine löten die Massefläche macht. Dann hat man das Signal passend für Oszilloskop hochverstärkt. Kann dann mit Dioden, Kerko, Widerstand Hüllkurve bestimmen. Mit zwei Batterien +9V und -9V versorgt. Ob die grosse Entladung an der Spitze oder im Nulldurchgang erfolgt wäre egal solange 50Hz periodisch. Kann man mit Poti einstellbaren Phasenschieber bauen der Analogschalter steuert. Damit man Signal besser vom Hintergrund trennen kann. MfG JRD
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| From | Joerg Honerla <joerg.honerla@uni-due.de> |
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| Date | 2016-05-28 11:35 +0200 |
| Message-ID | <dqt726FgardU1@mid.dfncis.de> |
| In reply to | #208589 |
Am 27.05.2016 um 07:49 schrieb Ole Jansen: > Am 25.05.2016 um 18:03 schrieb Rafael Deliano: >>> http://www.embeddedFORTH.de/temp/PartialDischarge.pdf >> >> Soweit man mit 50Hz Sinus arbeitet kommt die Entladung >> nur an den Spannungsspitzen ( vgl. Bild S.8 ). >> Man würde wohl in 2 Phasen messen: um den Null- >> durchgang das Hintergrundgeräusch. Bei den Spitzen >> Hintergrund und Signal. Und dann die Differenz >> bilden. > > Bei meinem Versuch muss ich mit Blasen und Lunkern in > Vergussmassen rechnen. Kommen die Impulse dann nicht > stark phasenversetzt? > > O.J. > Exakt! Dann erscheinen sie jeweils schwerpunktmäßig in den ansteigenden Teilen einer Periode. Jörg
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