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Groups > de.sci.electronics > #186934 > unrolled thread

Re: Problem mit L6203

Started byStefan <df9bi@arcor.de>
First post2015-06-12 23:04 +0200
Last post2015-06-18 03:37 +0200
Articles 20 on this page of 24 — 12 participants

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Contents

  Re: Problem mit L6203 Stefan <df9bi@arcor.de> - 2015-06-12 23:04 +0200
    Re: Problem mit L6203 all2001@spambog.com (Wolfgang Allinger) - 2015-06-12 19:47 -0300
      Re: Problem mit L6203 Joerg <news@analogconsultants.com> - 2015-06-12 16:55 -0700
      Re: Problem mit L6203 Tilmann Reh <usenet2007nospam@autometer.de> - 2015-06-13 09:03 +0200
        Re: Problem mit L6203 Stefan <df9bi@arcor.de> - 2015-06-13 09:15 +0200
          Re: Problem mit L6203 Tilmann Reh <usenet2007nospam@autometer.de> - 2015-06-13 10:51 +0200
            Re: Problem mit L6203 Stefan <df9bi@arcor.de> - 2015-06-14 10:40 +0200
              Re: Problem mit L6203 Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2015-06-15 10:22 +0200
                Re: Problem mit L6203 Stefan <df9bi@arcor.de> - 2015-06-15 11:26 +0200
                  Re: Problem mit L6203 Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) - 2015-06-15 22:04 +0200
                    Re: Problem mit L6203 Joerg <news@analogconsultants.com> - 2015-06-15 17:27 -0700
                      Re: Problem mit L6203 Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-06-18 03:32 +0200
                        Re: Problem mit L6203 "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2015-06-18 11:30 +0200
                          Re: Problem mit L6203 Klaus Dahlwitz <kdahlwitz@gmx.net> - 2015-06-18 20:55 +0200
                            Re: Problem mit L6203 Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-06-24 02:50 +0200
                          Re: Problem mit L6203 Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-06-18 21:25 +0200
                          Re: Problem mit L6203 Siegfried Schmidt <usenet-59@shivasoft.de> - 2015-06-25 05:55 +0000
                        Re: Problem mit L6203 Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2015-06-18 12:34 +0200
                          Re: Problem mit L6203 Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2015-06-18 14:34 +0200
                          Re: Problem mit L6203 Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-06-22 23:00 +0200
                Re: Problem mit L6203 all2001@spambog.com (Wolfgang Allinger) - 2015-06-15 16:22 -0300
                  Re: Problem mit L6203 Stefan <df9bi@arcor.de> - 2015-06-16 07:42 +0200
                    Re: Problem mit L6203 all2001@spambog.com (Wolfgang Allinger) - 2015-06-16 08:21 -0300
                  Re: Problem mit L6203 Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-06-18 03:37 +0200

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#186934 — Re: Problem mit L6203

FromStefan <df9bi@arcor.de>
Date2015-06-12 23:04 +0200
SubjectRe: Problem mit L6203
Message-ID<mlfhgt$399$1@news.albasani.net>
Am 12.06.2015 um 17:41 schrieb Wolfgang Allinger:
>
>   On 12 Jun 15 at group /de/sci/electronics in article mleiis$iv4$1@news.albasani.net
>   <df9bi@arcor.de>  (Stefan)  wrote:
>
>
> Egal, hab mir gerade mal das Datenblatt vom L6203 angesehen.
>
> Bei Bild 17 fällt auf, dass sie für den jeweils unteren Zweig schnelle
> BYW98 spendiert haben. Das hat ein Gschmäckle! Es scheint Probleme mit
> den internen Dioden zu geben! Und die oberen laufen auf Kante?

Ja stimmt. Wir haben da popelige 1N4007 eingebaut. Aber da ich mit den 
Strömen weit ab von den Maxwerten bin, dürfte das egal sein bzw. da 
dürften die internen Dioden ausreichen.

> Also 4 flinke Dioden rein und das wars dann hoffentlich.
> Die externen Bootstrap für die Ladungspumpen sind drin?
> Gross genug? In dem Abschnitt über Bootstrap ist ein zarter Wink.
>
> Das mit dem C über Vs habt ihr ja schon gefunden. Auf niedrige ESR
> achten! Und ordentliche Spannungsfestigkeit. Ich würde 63V nehmen.

Haben wir, wobei keine Spikes mehr zuerkennen sind.

> Euer Gefrickel mit den 100Ohm // Snubber deutet auf HF Problem hin. Da
> iss was in den Flanken/Nadeln versteckt.

Denke ich weniger. Ich denke, der 100Ohm hat einfach den 
Spannungsanstieg beim Abschalten reduziert, also das di/dt wird einfach 
kleiner weil der Strom durch den parallel zum Motor geschalteten 
Widerstand weiter fließen kann. Das reicht dann aus um unterhalb der 
Spannung zu bleiben, wo der L6203 stirbt.

> Was sagt SGS zu dem Problem?

Keine Ahnung, da hab ich nicht angefragt.

>
> Andere Aktuatoren (wg. fiepen) sind erst dann eine Lösung, wenn Du die
> Ursache wirklich gefunden hast. Sonst kommen die auch irgendwann zurück!

Schon klar. Aber wie bereits geschrieben: Ich geh jetzt davon aus, dass 
das Problem der fehlende Elko war, bzw. die Kombination aus 
Verpolungsschutzdiode und fehlendem Elko. Mit nem (analogen) Oszilloskop 
kann man auf der Betriebsspannung die Spikes bei fehlendem Elko deutlich 
sehen. Wir hatten auch zwischendurch einen weggespratzelten Kerko der da 
saß, wo der Elko hingehörte. Mit Elko läuft da nichts mehr hoch und 
trotz umfangreicher Tests ist kein Teiber mehr gestorben.

Gruß

Stefan

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#186939

Fromall2001@spambog.com (Wolfgang Allinger)
Date2015-06-12 19:47 -0300
Message-ID<DIiWpv9jQoB@allinger-307049.user.uni-berlin>
In reply to#186934
 On 12 Jun 15 at group /de/sci/electronics in article mlfhgt$399$1@news.albasani.net
 <df9bi@arcor.de>  (Stefan)  wrote:

>Am 12.06.2015 um 17:41 schrieb Wolfgang Allinger:
>>   mleiis$iv4$1@news.albasani.net <df9bi@arcor.de>  (Stefan)  wrote:
>>
>>
>> Egal, hab mir gerade mal das Datenblatt vom L6203 angesehen.
>>
>> Bei Bild 17 fällt auf, dass sie für den jeweils unteren Zweig
>> schnelle BYW98 spendiert haben. Das hat ein Gschmäckle! Es scheint
>> Probleme mit den internen Dioden zu geben! Und die oberen laufen auf
>> Kante?

>Ja stimmt. Wir haben da popelige 1N4007 eingebaut. Aber da ich mit den
>Strömen weit ab von den Maxwerten bin, dürfte das egal sein bzw. da
>dürften die internen Dioden ausreichen.

Nö, die 1N4007 ist zu langsam für schnelle MOSFET. Da passieren Dinge,  
die Du normalerweise nicht siehst. Ausser die Folgen.

>> Also 4 flinke Dioden rein und das wars dann hoffentlich.
Gebetsmühle...


>> Euer Gefrickel mit den 100Ohm // Snubber deutet auf HF Problem hin.
>> Da iss was in den Flanken/Nadeln versteckt.

>Denke ich weniger. Ich denke, der 100Ohm hat einfach den
>Spannungsanstieg beim Abschalten reduziert, also das di/dt wird
>einfach kleiner weil der Strom durch den parallel zum Motor
>geschalteten Widerstand weiter fließen kann. Das reicht dann aus um
>unterhalb der Spannung zu bleiben, wo der L6203 stirbt.

Nö. Was soll da bei 12V fliessen? 12mA? macht den Kohl nicht fett!

>> Was sagt SGS zu dem Problem?

>Keine Ahnung, da hab ich nicht angefragt.

Fragen kost nix.


>Schon klar. Aber wie bereits geschrieben: Ich geh jetzt davon aus,
>dass das Problem der fehlende Elko war, bzw. die Kombination aus
>Verpolungsschutzdiode und fehlendem Elko.

Kann sein. muss aber nicht.

>Mit nem (analogen) Oszilloskop kann man auf der Betriebsspannung die
>Spikes bei fehlendem Elko deutlich sehen. Wir hatten auch zwischendurch
>einen weggespratzelten Kerko der da saß, wo der Elko hingehörte. Mit
>Elko läuft da nichts mehr hoch und trotz umfangreicher Tests ist kein
>Teiber mehr gestorben.

Die Spikes auf Out1/2 musst Du auch mal ansehen. Da kannste  
Überraschungen erleben mit den 1N4007.

Mach 4 schnelle Dioden rein!


Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig)
Wolfgang

-- 
Wolfgang Allinger, anerkannter Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt!
Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf
ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p
(lt. alter usenet Weisheit)      iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot

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#186941

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2015-06-12 16:55 -0700
Message-ID<cu19r1Fqec1U2@mid.individual.net>
In reply to#186939
On 2015-06-12 3:47 PM, Wolfgang Allinger wrote:
>
>   On 12 Jun 15 at group /de/sci/electronics in article mlfhgt$399$1@news.albasani.net
>   <df9bi@arcor.de>  (Stefan)  wrote:
>
>> Am 12.06.2015 um 17:41 schrieb Wolfgang Allinger:
>>>    mleiis$iv4$1@news.albasani.net <df9bi@arcor.de>  (Stefan)  wrote:
>>>
>>>
>>> Egal, hab mir gerade mal das Datenblatt vom L6203 angesehen.
>>>
>>> Bei Bild 17 fällt auf, dass sie für den jeweils unteren Zweig
>>> schnelle BYW98 spendiert haben. Das hat ein Gschmäckle! Es scheint
>>> Probleme mit den internen Dioden zu geben! Und die oberen laufen auf
>>> Kante?
>
>> Ja stimmt. Wir haben da popelige 1N4007 eingebaut. Aber da ich mit den
>> Strömen weit ab von den Maxwerten bin, dürfte das egal sein bzw. da
>> dürften die internen Dioden ausreichen.
>
> Nö, die 1N4007 ist zu langsam für schnelle MOSFET. Da passieren Dinge,
> die Du normalerweise nicht siehst. Ausser die Folgen.
>

So isset. Die verhalten sich aehnlich wie PIN-Dioden. Was man 
anderweitig kostenguenstig ausnutzen konnte, nur eben hier nicht.

[...]

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#186947

FromTilmann Reh <usenet2007nospam@autometer.de>
Date2015-06-13 09:03 +0200
Message-ID<mlgkib$h94$1@dont-email.me>
In reply to#186939
Stefan schrieb:

> Meine Ströme liegen aber um den Faktor 10 unterhalb dessen, wofür der 
> L6203 ausgelegt ist. Deshalb gehe ich davon aus, dass nicht die Dioden, 
> sondern der oben beschriebene Effekt schuld am Ausfall ist.

Ursächlich für den Ausfall dürfte in der Tat die fehlerhafte Beschaltung
der Versorgung gewesen sein - aber trotzdem: was hindert Dich daran, bei
dieser Gelegenheit den Rest auch gleich "richtig" [tm] zu machen?

Tilmann

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#186948

FromStefan <df9bi@arcor.de>
Date2015-06-13 09:15 +0200
Message-ID<mlgl9s$5gh$2@news.albasani.net>
In reply to#186947
Am 13.06.2015 um 09:03 schrieb Tilmann Reh:
> Stefan schrieb:
>
>> Meine Ströme liegen aber um den Faktor 10 unterhalb dessen, wofür der
>> L6203 ausgelegt ist. Deshalb gehe ich davon aus, dass nicht die Dioden,
>> sondern der oben beschriebene Effekt schuld am Ausfall ist.
>
> Ursächlich für den Ausfall dürfte in der Tat die fehlerhafte Beschaltung
> der Versorgung gewesen sein - aber trotzdem: was hindert Dich daran, bei
> dieser Gelegenheit den Rest auch gleich "richtig" [tm] zu machen?

Ich hab keine passenden Dioden zur Hand ;-)
und muss erst welche bestellen. Ansonsten hätte ich die schon eingebaut.

Alleine schon um zu überprüfen, ob der L6203 auch mit diesen Dioden bei 
fehlendem Kondensator abraucht und damit meine Theorie zu bestätigen.

Gruß

Stefan

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#186952

FromTilmann Reh <usenet2007nospam@autometer.de>
Date2015-06-13 10:51 +0200
Message-ID<mlgqr7$45s$1@dont-email.me>
In reply to#186948
Stefan schrieb:

> Alleine schon um zu überprüfen, ob der L6203 auch mit diesen Dioden bei 
> fehlendem Kondensator abraucht und damit meine Theorie zu bestätigen.

Er wird kaputtgehen. Der fehlende Kondensator ist die Fehlerursache.

Die vier flinken Dioden und eine zusätzliche TVS-Diode über der
Versorgung machen die Schaltung aber nochmals robuster.

Tilmann

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#187027

FromStefan <df9bi@arcor.de>
Date2015-06-14 10:40 +0200
Message-ID<mljeli$7h4$1@news.albasani.net>
In reply to#186952
Am 13.06.2015 um 15:44 schrieb Wolfgang Allinger:
>
>   On 13 Jun 15 at group /de/sci/electronics in article mlgqr7$45s$1@dont-email.me
>   <usenet2007nospam@autometer.de>  (Tilmann Reh)  wrote:
>
>> Stefan schrieb:
>
>>> Alleine schon um zu überprüfen, ob der L6203 auch mit diesen Dioden
>>> bei fehlendem Kondensator abraucht und damit meine Theorie zu
>>> bestätigen.
>
>> Er wird kaputtgehen. Der fehlende Kondensator ist die Fehlerursache.
>
> Sehe ich eher nicht so, klar hilft der, wenn die Freilaufdioden nicht
> schnell genug sind. Aber ich glaube eher, dass die Ladungspumpen bei
> unter 12V nicht vernüftig funzen und die FETs dadurch Kennlinie fahren.

Das hat damit nicht viel zu tun. Es sind ja Freilaufdioden im L6203 
vorhanden. Die externen findet man in einigen, aber nicht in allen 
Schaltungsbeispielen mit dem Ding. Außerdem macht es wenig Sinn, wie 
einige Poster hier ja schon bemerkt haben, dass dort nur zwei externe 
Freilaufdioden vorgesehen sind.

In der 24V Version hatten wir die externen Freilaufdioden außerdem wegen 
eines Layoutfehlers falsch eingebaut. Trotzdem gab es keine Ausfälle. 
Das haben wir bei der 12V Version erst korrigiert als es dort Probleme gab.

> Mit schnellen Freilauf steigt die Spannung eher an, zieht also in die
> gute Richtung.

> Dass der fehlende Stützelko ein weiterer Designfehler zu dem falschen
> `Verpolungsschutz` ist, verbessert dass nicht.
>
> Mit dem 24V Vorgänger Gerät gabs wohl alle diese Probleme nicht, da die
> Spannung immer hoch genug für die Ladungspumpen war und die Ströme klein
> genug für die internen faulen Freilaufdioden.

Nein, bei dem 24V Gerät war der Strom durch den Motor deutlich geringer 
und damit auch die Spannungsspitzen beim Abschalten. Das liegt nicht nur 
an der doppelten Betriebsspannung sondern auch daran, dass die neuen 12V 
Aktuatoren deutlich mehr Kraft haben, was ich hier bisher nicht erwähnt 
habe.

>> Die vier flinken Dioden und eine zusätzliche TVS-Diode über der
>> Versorgung machen die Schaltung aber nochmals robuster.
>
> Jedes bischen hilft, sagte die Ameise
> und pisste in den Waldbrand :)

Na ja, die TVS Diode schaltet ja erst bei Erreichen der Schwellspannung. 
Diese dürfte aber mit dem Elko nicht mehr erreicht werden, insofern nur 
zusätzliche Sicherung, aber eigentlich nicht nötig.

Gruß

Stefan

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#187074

FromHanno Foest <hurga-news2@tigress.com>
Date2015-06-15 10:22 +0200
Message-ID<cu7g9fFcdgfU1@mid.individual.net>
In reply to#187027
Am 14.06.2015 10:40 schrieb Stefan:

> Das hat damit nicht viel zu tun. Es sind ja Freilaufdioden im L6203
> vorhanden. Die externen findet man in einigen, aber nicht in allen
> Schaltungsbeispielen mit dem Ding. Außerdem macht es wenig Sinn, wie
> einige Poster hier ja schon bemerkt haben, dass dort nur zwei externe
> Freilaufdioden vorgesehen sind.

Ich find das jetzt ästhetisch fragwürdig, sinnlose Dioden ins Design 
reinzusetzen. Entweder man dimensioniert sie fix genug, daß sie was 
sinnvolles tun können, oder man läßt sie weg.

Hanno

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#187089

FromStefan <df9bi@arcor.de>
Date2015-06-15 11:26 +0200
Message-ID<mlm5ng$j4l$1@news.albasani.net>
In reply to#187074
Am 15.06.2015 um 10:22 schrieb Hanno Foest:
> Am 14.06.2015 10:40 schrieb Stefan:
>
>> Das hat damit nicht viel zu tun. Es sind ja Freilaufdioden im L6203
>> vorhanden. Die externen findet man in einigen, aber nicht in allen
>> Schaltungsbeispielen mit dem Ding. Außerdem macht es wenig Sinn, wie
>> einige Poster hier ja schon bemerkt haben, dass dort nur zwei externe
>> Freilaufdioden vorgesehen sind.
>
> Ich find das jetzt ästhetisch fragwürdig, sinnlose Dioden ins Design
> reinzusetzen. Entweder man dimensioniert sie fix genug, daß sie was
> sinnvolles tun können, oder man läßt sie weg.
>
> Hanno

Richtig,

wobei der von mir beschriebene Fehler erst durch eine eigentlich 
unnötige Diode verursacht wurde. Hätte ich die Verpolungsschutzdiode 
weggelassen, dann wäre der zurückgespeiste Strom einfach ins Netzteil 
zurückgeflossen.

Gruß

Stefan

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#187165

FromAxel_Berger@b.maus.de (Axel Berger)
Date2015-06-15 22:04 +0200
Message-ID<201506152204.a45204@b.maus.de>
In reply to#187089
Stefan wrote on Mon, 15-06-15 11:26:
>dann wSigmre der zurnckgespeiste Strom einfach ins Netzteil zurnckgeflossen.

Und das kann ihn aufnehmen? In der Regel m.W. nicht.

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#187168

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2015-06-15 17:27 -0700
Message-ID<cu98q6Fqt28U1@mid.individual.net>
In reply to#187165
On 2015-06-15 1:04 PM, Axel Berger wrote:
> Stefan wrote on Mon, 15-06-15 11:26:
>> dann wSigmre der zurnckgespeiste Strom einfach ins Netzteil zurnckgeflossen.
>
> Und das kann ihn aufnehmen? In der Regel m.W. nicht.
>

Im Prinzip schon, wenn der Elko gross genug ist. Aehnlich wie eine 
Lokomotive mit Stromrueckgewinnung. Die kann nie mehr zurueckgewinnen 
als vorher zur Beschleunigung reingeflossen ist, minus aller moglichen 
Verluste.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#187293

FromSieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de>
Date2015-06-18 03:32 +0200
Message-ID<20150618033223.66be5013@Achmuehle.WOR>
In reply to#187168
Hallo Joerg,

Du schriebst am Mon, 15 Jun 2015 17:27:03 -0700:

[ins Netzteil rückgespeister Strom]
> Im Prinzip schon, wenn der Elko gross genug ist. Aehnlich wie eine 

Ist er meistens nur für _sehr_ kurze Rückspeisedauern.

> Lokomotive mit Stromrueckgewinnung. Die kann nie mehr zurueckgewinnen 
> als vorher zur Beschleunigung reingeflossen ist, minus aller moglichen 
> Verluste.

Warum sollte das nicht möglich sein? Sicher geht das:
Ausgangsbahnhof 386m über NN, gerade Strecke, Beschleunigung auf
Reisegeschwindigkeit. Weiter Gefälle 0,3% mit zu haltender Geschwindigkeit
bis zum Zielbahnhof auf 128m über NN, Bremsung bis Halt im Zielbahnhof.
Und da kommt nicht mehr wieder 'raus als fürs Beschleunigen nötig war?

(Das sind immerhin > 150 Höhenmeter Abstieg, entsprechend 150MJ/t oder
ca. 42kWh/t, bei einem "leichten" 300t-Zug also ca. 12,5MWh.
Reibungsverluste bei angenommenem Reibungskoeffizient von 0,005 und einer
Strecke von 100km sind dagegen 0,5MJ/t bzw. ca. 0,14kWh/t, damit für obigen
Zug ca. 41,5kWh, also nahezu vernachlässigbar.
Nachdem sich Beschleunigun und Bremsen in der Tat kompensieren, liefert
diese Fahrt also ca. 12,45MWh Energei ins Bahnnetz, abzüglich der
Verluste der Elektronik...)

-- 
-- 
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------

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#187296

From"Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx>
Date2015-06-18 11:30 +0200
Message-ID<9s35oa1ag1048acaj4qthpmahl2opa1reg@4ax.com>
In reply to#187293
Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> wrote:

>Und da kommt nicht mehr wieder 'raus als fürs Beschleunigen nötig war?

Nur, daß der Zug am Tag davor oder so da raufgefahren ist und damit
den Strom bereits verbraten hat, um diese Höhenlage zu erreichen :) 


-ras

-- 
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/ 

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#187326

FromKlaus Dahlwitz <kdahlwitz@gmx.net>
Date2015-06-18 20:55 +0200
Message-ID<slrnmo651h.5k8.kdahlwitz@klaudahl.my-fqdn.de>
In reply to#187296
Joerg <news@analogconsultants.com> schrieb:
> On 2015-06-18 9:58 AM, Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
>> Joerg <news@analogconsultants.com> wrote:
>>
>>> So isset. Bei Lokomotiven muss man das langfristiger sehen als bei
>>> Motorsteuerungen kleinerer Art.
>>
>> Wäre doch was für ein pepetuum mobile; wir bauen ein Gleis rund um die
>> Welt, das nur bergab geht, packen das voll mit schweren Lokomotiven,
>> die alle rückspeisen...man könnte da sogar den Umrichter einfacher
>> bauen, der braucht ja nicht alle Quadranten.
>>
>> Ich lade euch dann auch alle ein zu meiner Nobelpreisverleihung ob der
>> Lösung der Energieprobleme der Welt :)
>>
>
> Falls das nicht klappt, Plan B. Dabei faehrt die Lokomotive nur mit 
> Hilfe der Coriolis-Kraft :-)

Plan C ist dann die Nutzung der Zentrifugal-Kraft.

Klaus
-- 
Gehst Du noch oder fährst Du schon Rollstuhl?

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#187756

FromSieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de>
Date2015-06-24 02:50 +0200
Message-ID<20150624025001.6daa747e@Achmuehle.WOR>
In reply to#187326
Hallo Rolf,

Du schriebst am Tue, 23 Jun 2015 20:53:04 +0200:

> Sieghard Schicktanz schrieb:
> >
> > Aber warum nicht das Trägheitsmoment anzapfen und mit ein paar riesigen
> > Wänden die Erde an der Atmosphäre abbremsen?
> 
> BTW, Gezeitenkraftwerke gibt es bereits.

Ironiedetektor dejustiert?

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Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
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#187334

FromSieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de>
Date2015-06-18 21:25 +0200
Message-ID<20150618212537.2c16e6e3@Achmuehle.WOR>
In reply to#187296
Hallo dk5ras,

Du schriebst am Thu, 18 Jun 2015 11:30:19 +0200:

> >Und da kommt nicht mehr wieder 'raus als fürs Beschleunigen nötig war?
> 
> Nur, daß der Zug am Tag davor oder so da raufgefahren ist und damit
> den Strom bereits verbraten hat, um diese Höhenlage zu erreichen :) 

Ja, aber da waren die Waggons doch leer?

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Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
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#187876

FromSiegfried Schmidt <usenet-59@shivasoft.de>
Date2015-06-25 05:55 +0000
Message-ID<mmg53p$2t1$2@news.albasani.net>
In reply to#187296
Rolf Bombach schrieb:

> Zum Glück keine Schuld hatten Managemententscheidungen, etwa das
> Abstossen an Erzeugeranteilen und Versorgerwechsel betreffend.
> Zwecks Profitmaximierung im Interesse des Kunden natürlich.

Dass Reserven im Netz keine Reserven mehr sind, weil sie betrieblich 
möqlichst weit ausgelastet werden, ist aber kein besonderes Merkmal des 
schweizer Bahnnetzes.

Siegfried  



-- 
Diese Nachricht kann zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten, diese sind mit 
Risiken und Ungewissheiten verbunden und basieren auf gegenwärtigen 
Erwartungen. Die tatsächlichen Ereignisse können daher wesentlich von den 
Darstellungen abweichen.

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#187303

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2015-06-18 12:34 +0200
Message-ID<cufocoFfvovU1@mid.individual.net>
In reply to#187293
Sieghard Schicktanz schrieb:
> Hallo Joerg,
> 
> Du schriebst am Mon, 15 Jun 2015 17:27:03 -0700:
> 
> [ins Netzteil rückgespeister Strom]
>> Im Prinzip schon, wenn der Elko gross genug ist. Aehnlich wie eine 
> 
> Ist er meistens nur für _sehr_ kurze Rückspeisedauern.
> 
>> Lokomotive mit Stromrueckgewinnung. Die kann nie mehr zurueckgewinnen 
>> als vorher zur Beschleunigung reingeflossen ist, minus aller moglichen 
>> Verluste.
> 
> Warum sollte das nicht möglich sein? Sicher geht das:
> Ausgangsbahnhof 386m über NN, gerade Strecke, Beschleunigung auf
> Reisegeschwindigkeit. Weiter Gefälle 0,3% mit zu haltender Geschwindigkeit
> bis zum Zielbahnhof auf 128m über NN, Bremsung bis Halt im Zielbahnhof.
> Und da kommt nicht mehr wieder 'raus als fürs Beschleunigen nötig war?

Ich bin kein E-Motor Experte, würde aber vermuten, daß sich im 
Fahrbetrieb der Phasenwinkel des Stroms ändert, je nachdem ob der Motor 
mehr treibt oder (vom Gefälle) getrieben wird. Diese Blindströme 
belasten jeweils den Regler, ohne daß eine Rückspeisung ins Netz 
vorgenommen werden kann. Erst im Bremsbetrieb wird der Motor als 
Generator an eine zweite Schaltung gekoppelt, welche den Strom ins Netz 
zurückspeist.

Bei einer H-Brücke kann der Rückstrom zwar in den Elko gespeist werden, 
aber nicht zurück ins AC Stromnetz. Wenn sich durch die Rückspeisung die 
Spannung am Elko unzulässig erhöht, muß diese Überspannung irgendwie 
vernichtet werden. IMO.

DoDi

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#187308

FromDieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de>
Date2015-06-18 14:34 +0200
Message-ID<mludpr$58u$1@speranza.aioe.org>
In reply to#187303
Am 18.06.2015 12:34, schrieb Hans-Peter Diettrich:

> Ich bin kein E-Motor Experte,

Bis hier stimmts noch.


> würde aber vermuten, daß sich im
> Fahrbetrieb der Phasenwinkel des Stroms ändert, je nachdem ob der Motor
> mehr treibt oder (vom Gefälle) getrieben wird. Diese Blindströme
> belasten jeweils den Regler, ohne daß eine Rückspeisung ins Netz
> vorgenommen werden kann. Erst im Bremsbetrieb wird der Motor als
> Generator an eine zweite Schaltung gekoppelt, welche den Strom ins Netz
> zurückspeist.
>
> Bei einer H-Brücke kann der Rückstrom zwar in den Elko gespeist werden,
> aber nicht zurück ins AC Stromnetz. Wenn sich durch die Rückspeisung die
> Spannung am Elko unzulässig erhöht, muß diese Überspannung irgendwie
> vernichtet werden. IMO.

Alles daneben.


Gruß Dieter

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#187639

FromSieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de>
Date2015-06-22 23:00 +0200
Message-ID<20150622230030.1cef5ce6@Achmuehle.WOR>
In reply to#187303
Hallo Hans-Peter,

Du schriebst am Mon, 22 Jun 2015 18:43:08 +0200:

> > Aber, wie gesagt, so eine Schaltung _muß_ garnicht vorhanden sein, um
> > mit einem E-Motor rückspeisen zu können.
> 
> Der OP benutzt aber einen DC Motor, und da liegt eben der letzte Fall 
> (mit H-Brücke) vor. Dann müßte eben eine Zusatzschaltung einen Rückstrom 

Mit H-Brücken-Chopper schon, aber auch bei DC-Motoren gilt: so eine
Schaltung _muß_ garnicht vorhanden sein, um mit einem E-Motor rückspeisen
zu können. Könnte es sonst Gleichspannungsgeneratoren geben?
(Aber es gibt durchaus dafür besser und schlechter geeignete Motortypen.)

> (Überspannung am Siebelko) aktiv ins Netz zurückspeisen. Oder in einen 
> Akku/SuperCap, in dem genügen "Platz" dafür freigehalten wird (Aufladung 
> aus dem Netz z.B. auf 70% der Kapazität begrenzen).

Es gibt viele Möglichkeiten, in der Tat.

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Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
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