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Groups > de.sci.electronics > #369084
| From | Carla Schneider <carla_schn@proton.me> |
|---|---|
| Newsgroups | de.sci.electronics |
| Subject | Re: job-Futuromat.iab.de |
| Date | 2026-08-31 06:57 +0200 |
| Organization | Mausgrau |
| Message-ID | <6A9509AE.9AF70762@proton.me> (permalink) |
| References | (5 earlier) <nfbam9F8mhtU1@mid.individual.net> <116qdkf$12l2$1@gwaiyur.mb-net.net> <116s91p$18mon$1@solani.org> <116sg56$18sh6$1@solani.org> <1172ome$tof$1@gwaiyur.mb-net.net> |
Kai-Martin Knaak wrote: > > On Fri, 28 Aug 2026 19:22:46 +0200, Peter Thoms wrote: > > > Am 28.08.26 um 17:21 schrieb Helmut Schellong: > >> Kai-Martin Knaak wrote on 28.08.2026 00:27: > >>> On Thu, 27 Aug 2026 19:32:58 +0200, Axel Berger wrote: > >>> > >>>> On 2026-08-27 18:11, Peter Thoms wrote: > >>>>> Mittlerweile weiß es heute (naja, fast) jeder besser > >>>> > >>>> Sicher? Wenn die Modelle des IPCC vollständig stimmen und die > >>>> Kohlendioxidemission ganz Deutschlands morgen früh um acht komplett > >>>> auf null sänke, welchen Klimaeffekt würde das diesen Modellen nach > >>>> haben > >>> > >>> Die Keelingkurve würde um so viel langsamer steigen, wie der Anteil > >>> Deutschlands an der Gesamtemission der Menschheit ist. Dieser Anteil > >>> wird auf etwa 1.5% geschätzt. Das klingt nach nicht viel, bringt aber > >>> doch auf Platz 6 in der Rangliste der größten Emittenten. > >> > >> Die vorstehende Formulierung wirkt verzerrend und manipulierend. > >> Der Platz in der Rangliste sollte besser nicht erwähnt werden. > >> > >> Ich würde die Betrachtung ändern, auf 1,5% DE und 98,5% REST. > >> Es wird nun glasklar, daß jegliche Bemühung Deutschlands, seine > >> Klimaschädlichkeit (auf 0) zu senken, global praktisch keine Wirkung > >> haben kann. > >> Das kann global gar nicht gemessen werden, wegen mangelnder Genauigkeit > >> und Unschärfe, und weil die Atmosphäre ein chaotisches System ist. > >> > >>> Beim Thema CO2 sitzen wir alle im selben Boot. > >> > > welches Boot, > > Das, was Helmut nicht mitzitiert hat. Ich schrieb: > > ----------- > Alle verursachen mit - manche mehr, andere weniger. > Und alle werden unter den Folgen leiden - manche mehr, andere weniger." > ----------- > > CO2-Eintrag oder Nicht-Eintrag in die Atmosphäre hat explizit globale > Folgen. Das "selbe Boot" ist schlicht die ganze Welt. Warum das so ist, > schrieb ich im nächsten von Helmut nicht zitierten Abschnitt. > > ----------- > ungefähr die nächsten 100 000 Jahre lang. Das ist die Zeit, in der ein > über kurze Zeit in die Atmosphäre eingebrachter "CO2-Puls" durch > geologische Prozesse weggewaschen wird. Das System nimmt danach wieder den > alten Gleichgewichtszustand an." > ----------- > > Diese Langfristigkeit der Folgen von CO2-Freisetzung ist allgemein viel zu > wenig bekannt. Das liegt vielleicht auch daran dass es gar nicht stimmt. Was waere der CO2 Gehalt der Atmosphaere heute wenn sie im Gleichgewicht mit der Tiefsee stuende, bei gleicher CO2 Gesamtmenge ? Was ist die Zeitkonstante fuer den Austausch des Tiefenwassers - ziemlich lang, aber sicher deutlich kuerzer als 100000 Jahre, aber deutlich laenger als 100 Jahre... > Das ist leider ein deutlicher Unterschied zu den > fluorierten Kühlmitteln, die die Ursache des Ozonlochs sind. Da ist die > Zeitkonstante für die relevanten Gase "nur" einige Jahrzehnte. Nach > vierzig Jahren Freisetzungsabstinenz sieht man in der oberen Atmosphäre > deutliche Auswirkungen. Voraussichtlich Mitte des 21 Jahrhunderts wird > wieder ein Zustand wie 1980 erreicht sein. Und zu Beginn des 22. > Jahrhunderts gibt es dann Verhältnisse wie vor der massenhaften > Freisetzungen von FCKWs. Das ist eine Erfolgsgeschichte von > verantwortlichem politischen Handeln auf internationaler Ebene. > > Im Prinzip könnte man das mit CO2 wiederholen. Es gibt nur ein Problem: > Überall, wo bei FCKW von Jahrzehnten die Rede ist, sind es bei CO2 zig > tausend Jahre. Wir reden also von Zeitspannen, die die gesamte bekannte > Menschheitsgeschichte deutlich übersteigen. Das Schlimmste was der Menschheit passieren koennte ist eine neue Eiszeit. Eine Rueckkehr des Klimas zu den Verhaeltnissen von vor dem Beginn des https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%A4nozoisches_Eiszeitalter waere fuer die Menschheit durchaus wuenschenswert, aber dafuer ist das bischen zusaetzliche CO2 langfristig zu wenig.
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job-Futuromat.iab.de Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-08-26 20:37 +0200
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Re: job-Futuromat.iab.de Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-08-27 14:27 +0200
Re: job-Futuromat.iab.de Alexander Schreiber <als@usenet.thangorodrim.de> - 2026-08-27 18:54 +0200
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