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| Started by | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
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| First post | 2021-09-09 07:16 +0000 |
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SZ Interview zu Sex Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-09-09 07:16 +0000
Re: SZ Interview zu Sex Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-09-09 09:49 +0200
Re: SZ Interview zu Sex Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-09-09 12:35 +0000
Re: SZ Interview zu Sex Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-09-09 13:00 +0000
Re: SZ Interview zu Sex Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-09-09 06:07 -0700
Re: SZ Interview zu Sex Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> - 2021-09-09 22:53 +0200
Re: SZ Interview zu Sex Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2021-09-10 01:31 +0200
Re: SZ Interview zu Sex Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-09-12 20:17 +0200
Re: SZ Interview zu Sex Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-09-12 13:15 -0700
Re: SZ Interview zu Sex Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-09-13 07:36 +0000
Re: SZ Interview zu Sex Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-09-13 01:01 -0700
Re: SZ Interview zu Sex Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-09-12 13:55 -0700
Re: SZ Interview zu Sex Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-09-13 06:57 +0000
Re: SZ Interview zu Sex Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-09-13 07:04 +0000
Re: SZ Interview zu Sex Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-09-13 00:08 -0700
Re: SZ Interview zu Sex Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-09-13 12:22 +0200
Re: SZ Interview zu Sex Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-09-09 06:01 -0700
Re: SZ Interview zu Sex Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-09-09 19:20 +0200
Re: SZ Interview zu Sex Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-09-09 18:03 +0000
Re: SZ Interview zu Sex Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2021-09-12 22:28 +0200
Re: SZ Interview zu Sex Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-09-09 01:40 -0700
Re: SZ Interview zu Sex Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-09-09 11:37 +0200
Re: SZ Interview zu Sex Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-09-09 04:35 -0700
Re: SZ Interview zu Sex Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2021-09-09 12:14 +0200
Re: SZ Interview zu Sex Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2021-09-09 12:49 +0200
Re: SZ Interview zu Sex Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-09-09 12:06 +0000
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2021-09-09 07:16 +0000 |
| Subject | SZ Interview zu Sex |
| Message-ID | <shccd7$bth$1@solani.org> |
Es geht auch um Sexroboter, die hier schon öfter thematisiert wurden, Partnerlosigkeit bei schwer vermittelbaren Männern . Ziemlich einseitige Darstellung der Dame. Zeitweise geht einem schon etwas die Hutschnur hoch, aber einiges scheint mir schon zu stimmen. Diese komplett unvermittelbaren Männer gibt es einfach. Sie sollen halt mal über Homosexualität zur Triebbefriedigung nachdenken, empfiehlt Frau Stoverock. Oder Sexspielzeug und Sexroboter anschaffen. Recht provokant, aber davon lebt sie ja offenbar als Autorin. https://sz-magazin.sueddeutsche.de/liebe-und-partnerschaft/meike-stoverock-interview-90556 »Wie viel Sex stattfindet, bestimmt meistens die Frau« Barbara Vorsamer Foto: istock/Adene Sanchez »Zu jedem Topf passt ein Deckel«, heißt ein Sprichwort. Sie halten das für falsch. Warum? Meike Stoverock: Das Sprichwort behauptet, dass es für jeden Mann eine Partnerin und für jede Frau einen Partner gibt. Aber das ist nicht so. Weibchen wählen nur ganz bestimmte Männchen aus, die Mehrheit kommt nie zum Zug. Female Choice heißt dieses Prinzip, wir sehen es bei den meisten Tierarten - und beim Menschen. Erklären Sie doch bitte kurz, wie Female Choice funktioniert. Weibchen investieren mehr in die Fortpflanzung als Männchen. Sie haben nur eine begrenzte Zahl an Eizellen, Männchen können ihr Leben lang Unmengen an Samenzellen produzieren. Nach der Befruchtung muss der Körper der Mutter einen hohen Energieaufwand betreiben, um den Nachwuchs zur Welt zu bringen. Für das Männchen ist die Fortpflanzung nach dem Geschlechtsverkehr im Prinzip erledigt. Wenn sich also ein Männchen mit einem unpassenden Weibchen paart, ist nicht viel verloren. Für Weibchen ist das Risiko ungleich größer. Deswegen wurden sie im Laufe der Evolution immer wählerischer. Und das wollen Sie wirklich auf die Menschen übertragen? Die Frau, die sich ziert, und der Mann, der wahllos alles begattet – klingt nach Klischees, die wir längst überwunden haben. Haben wir eben nicht. Politik, Kirche und Gesellschaft haben zwar über Jahrtausende das Modell der monogamen Ehe propagiert und den Frauen sämtliche Rechte entzogen. Trotzdem hatten die Männer weiter das Gefühl, dass zumindest sexuell die Frau weiter das Sagen hat. Und damit haben sie auch Recht! Welcher und wie viel Sex stattfindet, bestimmt meistens die Frau. Das sind keine Klischees, das ist Biologie. Meike Stoverock ist promovierte Biologin, sie lebt und arbeitet als Autorin in Berlin. 2021 erschien ihr Sachbuch Female Choice - Vom Anfang und Ende der männlichen Zivilisation im Tropen Verlag. Außerdem betreibt sie unter www.fraumeike.de ein Blog. Foto: Annette Hauschild/Ostkreuz Wann und warum haben die Menschen dann die Ehe erfunden, wenn sie doch so gar nicht zu unserer Natur passt? Entscheidend waren der Beginn der Sesshaftigkeit und die Erfindung des Landbesitzes. Durch Schwangerschaften und Stilltätigkeit waren Frauen nicht im selben Maße wie Männer in der Lage, sich diese Ressourcen zu erarbeiten, zudem haben Männer es ihnen sehr schnell verboten. Von da an gab es für Frauen nur noch eine Möglichkeit, einen gewissen Status zu erhalten: die Verbindung mit einem Mann. Diese wirtschaftliche Abhängigkeit der Frauen sehen wir bis heute und sie ist menschengemacht. Männergemacht. Welchen Vorteil hatte das für Männer? So hat jeder eine abgekriegt. Weil eine Frau einen Mann brauchte, um etwas wert zu sein und in Frieden leben zu können, gleichzeitig aber jeder Mann nur eine Frau haben durfte, wurden am Ende auch jene Männer erwählt, die natürlicherweise leer ausgegangen wären. »Sehr viele Männer können bei Frauen einfach nicht landen und das ist eine Gefahr für den gesellschaftlichen Frieden« Warum gehen Männer leer aus? Das Verhältnis ist ungefähr 1:1, egal, wer auswählt. So funktioniert Evolution. Nur die Männchen mit den besten Überlebenschancen, nur starke, geschickte, gesunde Männchen können ihre Gene weitergeben, das macht eine Art erfolgreich und widerstandfähig. Einige der anderen Männchen finden Alternativstrategien, sind so lange ein hilfsbereiter Freund, bis sie auch mal ran dürfen, oder tauschen begehrte Güter gegen Sex, aber generell haben die Weibchen eben sehr hohe Ansprüche. Und wie wird man zum Alphamännchen? Keine Frage stellen mir Männer öfter. Aber da gibt es keine gute Antwort, zudem vermischen sich beim Menschen biologische, wirtschaftliche, kulturelle Faktoren. Ein gut belegter Faktor ist die Körpergröße, große Männer haben bessere Chancen bei Frauen als kleine. Aber natürlich gibt es auch große Singles und kleine Womanizer. Fest steht nur: Sehr viele Männer können bei Frauen einfach nicht landen und das ist eine Gefahr für den gesellschaftlichen Frieden. Warum? Männchen, die allein sind, machen immer Probleme, auch im Tierreich. Sie sind frustriert, werden aggressiv, lassen ihren Ärger an schwächeren Tieren oder anderen Arten aus. Die Entsprechung beim Menschen sind die Incels. Was sind Incels? Das ist eine Abkürzung für »involuntary celibates«, also Männer, die unfreiwillig zölibatär leben. Die haben sich in den vergangenen Jahren verstärkt im Internet zusammengeschlossen und radikalisiert. Diese sogenannte Manosphere ist ein riesiges Problem für eine freie Gesellschaft, nicht nur weil es in diesem Umfeld immer häufiger zu Gewalttaten kommt. Auch die Gefolgschaft von rechtsextremen Parteien speist sich aus diesem Pool von unbefriedigten Männern. Wollen Sie damit sagen, dass es rechten Parteien um Sex geht? Ja! Schauen Sie sich die Parteiprogramme mal an. Im Kern geht es darum, die Kontrolle über das Gebärverhalten der Frauen wieder zu erlangen, Verhütung, Ehe und Abtreibung sind immer Thema. Rechtspopulistische Parteien propagieren ein konservatives Weltbild, halten wenig von sexueller Selbstbestimmung, wollen Ehe und Familie stärken und Einwanderung begrenzen. Für Incels ist das ein Versprechen auf Sex. Sex, von dem sie glauben, dass er ihnen zusteht. Wie könnte man das lösen? Auf keinen Fall, indem man die gerade neu erwachende sexuelle Freiheit von Frauen wieder einschränkt. Stattdessen muss man künftigen Generationen von Männern beibringen, was das für sie bedeutet: Nämlich, dass viele von ihnen alleine bleiben werden. Es gibt nette Männer, hübsche Männer, erfolgreiche Männer, die trotzdem nie oder nur selten von Frauen erwählt werden. »Es könnte viel individuelles Leid verhindern, wenn wir schon unseren Kindern beibringen, dass eine lebenslange, monogame Beziehung nicht der Schlüssel zum Glück ist« Was könnten diese Männer tun, um doch erwählt zu werden? Nichts! Genau darum geht es mir. Ein Mann kann ein Super-Typ sein und trotzdem Single, das ist normal, das ist die Biologie. Das Narrativ, dass mit jemandem ohne Partnerin irgendwas nicht ganz stimmen kann, muss weg. Alleinstehende Männer werden nicht direkt zu frauenhassenden Sonderlingen. Die Gesellschaft macht sie dazu, wenn wir ihnen andauernd das kulturalistische »Jeder Topf findet seinen Deckel«-Märchen erzählen. Dann beginnen sie, an ihrer Männlichkeit und ihrem Selbstwert zu zweifeln und eine Anspruchshaltung zu entwickeln, die im Extremfall zu sexueller Gewalt führt. Es könnte viel individuelles Leid verhindern, wenn wir schon unseren Kindern beibringen, dass eine lebenslange, monogame Beziehung nicht der Schlüssel zum Glück ist. Für die einsamen Männer, die es schon gibt, kommt diese Botschaft zu spät. Wie müsste die Gesellschaft mit ihnen umgehen? Zuerst mal anerkennen, dass Sexualität ein Grundbedürfnis ist. Man kann von diesen Männern nicht verlangen, mit ihrer Einsamkeit einfach mal klarzukommen. Stattdessen müssen wir Wege finden, wie sich deren sexuelle Bedürfnisse erfüllen lassen, ohne die Freiheit irgendeiner Frau dafür einzuschränken. Und wie soll das gehen? Eine Möglichkeit ist die Entstigmatisierung homosexueller Handlungen. Das sieht man tatsächlich auch im Tierreich, dass unterlegene Männchen ihren Trieb aneinander befriedigen. Außerdem sehe ich Potential in Sexpuppen und Sexrobotern. Schon jetzt gibt es eine kleine Community von Männern, die mit diesen Gegenständen zusammenleben, als wären es Menschen. Umfragen zufolge kann sich jeder vierte Mann Sex mit einem Roboter vorstellen, immerhin sechs Prozent halten es für möglich, sich in ein Gerät zu verlieben. Gibt es auch Frauen, die mit männlichen Sexrobotern zusammenleben? Sicher, es gibt alles. Auch der Begriff »Incel« wurde ursprünglich von einer Frau erfunden, die ein Forum für unfreiwillige Singles ins Leben gerufen hat. Dieses Forum wurde aber innerhalb kürzester Zeit von Männern geflutet, weil die Verteilung bei Menschen ohne Sexpartner nun mal so ungleich ist. Eine Frau, die unbedingt Sex haben möchte, findet einen Partner dafür, egal wie alt sie ist, egal wie sie aussieht. Kann sein, dass sie nicht den Mann bekommt, den sie gerne hätte, aber wenn es ihr einfach nur darum geht, mit irgendjemandem ihren Trieb zu befriedigen, dann wird ihr das gelingen. Bei Männern ist das nicht so. Es gibt immer viel mehr unbefriedigte Männer als unbefriedigte Frauen, das sieht man auch in der Prostitution. Der Mann muss zahlen. Es gibt auch männliche Sexarbeiter und Freierinnen. Jaja, das ist das Problem bei diesem Thema. Man kann keine Debatte führen, ohne dass jemand schreit: Aber es gibt auch Frauen, die...! Nicht alle Männer... ! Dank des Feminismus hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Frauen in vielen Bereichen dasselbe können und machen und wissen wie die Männer. Dabei ist leider aus dem Blick geraten, dass es in der Häufigkeit dieser Phänomene mitunter riesige Unterschiede gibt. Sie glauben, dass die Female Choice gerade zurückkommt. Woran machen Sie das fest? Zum Beispiel an den Scheidungsstatistiken. Es sind mehrheitlich die Frauen, die Beziehungen beenden, am häufigsten nach sechs, sieben Jahren. Da vermischen sich das biologische und das gesellschaftliche Skript. Bevor die Menschen sesshaft wurden, haben sich Frauen nach jedem Kind einen neuen Partner gesucht. Heute hält man noch ein bisschen durch, wenn die Frau das sexuelle Interesse an ihrem Partner verliert. Doch der Zeitpunkt ist noch recht nah am natürlichen Rhythmus. Noch deutlicher ist Female Choice auf Datingplattformen zu sehen. Auf Tinder muss ein Mann im Schnitt 115 Mal nach rechts wischen, bis er ein Match bekommt. Männer finden durch die Bank die Fotos von Frauen attraktiver als andersherum. Die Unterschiede sind so drastisch, dass man sie meiner Meinung nach nicht allein mit gesellschaftlicher Stereotypisierung erklären kann. Das ist unser evolutionäres Erbe. Was passiert, wenn Frauen die Wahlfreiheit zurückbekommen, zeigen auch Geburtsstatistiken aus Norwegen. Norwegen ist ein sehr fortschrittliches Land, die Kinderbetreuung ist super, Frauen werden fair bezahlt, sind mehrheitlich berufstätig. Dort hat die Zahl der kinderlosen Männer in den vergangenen 30 Jahren von 13 auf heute 23 Prozent zugenommen. Im selben Zeitraum hat sich der Anteil der kinderlosen Frauen kaum verändert. Gleichberechtigung führt also gar nicht dazu, dass Frauen keine Kinder mehr kriegen - sondern dazu, dass mehr Männer keine Väter werden? Die Zahlen zeigen das, ja. Wie kommt es dazu? Wenn Frauen frei entscheiden können, suchen sie sich häufig Männer aus, die schon mit einer anderen Frau Kinder bekommen haben. So werden manche Männer mehrfach »recycelt«, während andere nie drankommen. Immer öfter ziehen Frauen ihre Kinder dann alleine groß, und sie tun das trotz der immensen finanziellen Benachteiligung und des gesellschaftlichen Stigmas, unter dem Alleinerziehende immer noch leiden. Hätten wir echte Gerechtigkeit, gäbe es noch viel mehr Männer ohne Partnerin. Kann unser gesellschaftliches Ideal der lebenslangen, monogamen Liebesbeziehung mit freien Frauen überhaupt funktionieren? Ich halte es für sehr schwierig. Natürlich können alle nach ihrer Fasson glücklich werden, aber jede Frau sollte sich vor Augen führen, warum dieses Ideal überhaupt existiert, und hinterfragen, warum sie den Wunsch danach hat. Und wenn sie in einer Langzeitbeziehung ist und sexuelle Probleme auftreten, sollte sie sich klarmachen, dass das nicht ihr individuelles Scheitern ist, sondern vollkommen normal. Viele Frauen begehren nicht jahrelang denselben Mann. »Es sollte endlich okay sein, wenn eine Frau vier Kinder von vier Männern hat. Oder gar kein Kind, aber eine Affäre nach der anderen« Und Männer schon? Ich dachte, gerade Männer haben das Interesse daran, ihren Samen weit zu streuen, um auch mal ein Klischee aus der Biologie einzuwerfen. Männer wollen vor allem Sex haben. Solange sie ihren Trieb regelmäßig befriedigen können, ist alles in Ordnung und sie bleiben ihrer Partnerin treu. Es sind die Frauen, die das Interesse verlieren. Dann schläft das Sexleben sein, der Mann geht fremd, sie regt Paartherapie an, kauft sich sexy Lingerie und nimmt womöglich Medikamente, um ihre Libido wieder anzukurbeln – anstatt einfach zu ihrem Partner zu sagen: Ich habe keine Lust mehr auf dich. Und dann? Geht man auseinander! Sucht sich jemand anderen. Oder man öffnet die Partnerschaft, sucht sich Geliebte oder geht zu Prostituierten. Wie es eben passt. Es sollte endlich okay sein, wenn eine Frau vier Kinder von vier Männern hat. Oder gar kein Kind, aber eine Affäre nach der anderen. Aber es gibt Paare, die jahrzehntelang glücklich miteinander sind. Wie machen die das? Ich bezweifle, dass alle, die lange zusammen sind, auch ein lebendiges Sexualleben haben. Manche machen nicht mehr als durchhalten. Vielleicht ist ihnen auch der Sex nicht so wichtig und sie legen mehr Wert auf gemeinsame Interessen, gute Gespräche, Humor. Wunderbar, solange alle damit glücklich sind. Meine Beobachtung ist aber, dass die romantische Liebe ein derart mächtiges Ideal ist, dass gerade Frauen lieber an sich selbst zweifeln als an ihrer Vorstellung von Partnerschaft. Ihnen möchte ich sagen: Es ist normal, irgendwann kaum mehr Sex zu wollen. Du musst nicht »an der Beziehung arbeiten«, du kannst dir auch einen neuen Mann suchen. Der Mensch ist ein sexuelles Wesen. Die Frau auch. Es wird Zeit, dass sie es sein darf." Irgendjemand hier den es anbegeht? Sexroboter, anyone? -- please forgive my iPhone typos
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| From | Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-09 09:49 +0200 |
| Message-ID | <20210909094952.0303494f.dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #517524 |
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote: > Es geht auch um Sexroboter, die hier schon öfter thematisiert wurden, > Partnerlosigkeit bei schwer vermittelbaren Männern . Ziemlich > einseitige Darstellung der Dame. Inwiefern? > Zeitweise geht einem schon etwas die Hutschnur hoch, Umm, die meisten Aussagen der Lady laufen durchaus kongruent zu Dingen, die auch Du zum Verhalten des typischen Weibchens geäußert hast. > aber einiges scheint mir schon zu stimmen. ;-). > Diese > komplett unvermittelbaren Männer gibt es einfach. Eben. Und klar, nicht alle wenden sich der dunklen Seite der Macht zu. Es ist aber wohl durchaus eine starke Tendenz vorhanden. > Sie sollen halt mal > über Homosexualität zur Triebbefriedigung nachdenken, empfiehlt Frau > Stoverock. Oder Sexspielzeug und Sexroboter anschaffen. Recht > provokant, aber davon lebt sie ja offenbar als Autorin. Sie hat was vergessen - https://www.youtube.com/watch?v=lZH0o7oCVi4 (Vorsicht, Musik.) > https://sz-magazin.sueddeutsche.de/liebe-und-partnerschaft/meike-stoverock-interview-90556 > Irgendjemand hier den es anbegeht? Sexroboter, anyone? Nun, der eine ist zumindest bislang noch nicht durch übermäßig rechten Aussagen aufgefallen.
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2021-09-09 12:35 +0000 |
| Message-ID | <3t6139fea0i6fd8n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #517530 |
On Thu, 09 Sep 2021 09:49:52 Dietz Proepper wrote: > Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote: > [...] die meisten Aussagen der Lady laufen durchaus kongruent zu > Dingen, die auch Du zum Verhalten des typischen Weibchens geäußert > hast. Sie hat aber irgendwo beim Übergang von der Steinzeit zur modernen Gesellschaft etwas verpasst bzw. fokussiert sie sich auf bestimmte Bevölkerungsgruppen, die nicht wirklich repräsentativ sind. Ein beliebter Fehler, normalerweise aber eher nicht von Wissenschaftern. > > Diese komplett unvermittelbaren Männer gibt es einfach. > Eben. Es gibt aber durchaus auch unvermittelbare Frauen; sobald Zivilisation ins Spiel kommt, wird der Partnermarkt viel mehr dadurch beeinflusst, als durch irgendetwas sonst. Möchte man sich dem entziehen, ist das zwar (in manchen Gesellschaften, z.B. glücklicherweise in unserer) durchaus möglich, aber schon mit einigem Aufwand verbunden. > > Irgendjemand hier den es anbegeht? Sexroboter, anyone? > Nun, der eine ist zumindest bislang noch nicht durch übermäßig > rechten Aussagen aufgefallen. Ich bezweifle sehr, dass man mit Sexrobotern irgendein Problem im großen Stil wird lösen können; das geht ja noch nicht einmal durch Prostitution so wirklich, und die ist Robotern in vielerlei Hinsicht deutlich überlegen. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Geht nicht!? Geht doch: Stefan. (Sloganizer)
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2021-09-09 13:00 +0000 |
| Message-ID | <shd0i3$qul$1@solani.org> |
| In reply to | #517599 |
Stefan Froehlich <Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at> wrote: > > Sie hat aber irgendwo beim Übergang von der Steinzeit zur modernen > Gesellschaft etwas verpasst bzw. fokussiert sie sich auf bestimmte > Bevölkerungsgruppen, die nicht wirklich repräsentativ sind. Ein > beliebter Fehler, normalerweise aber eher nicht von Wissenschaftern. > Das war mir auch als Hauptkritikpunkt aufgefallen. Diese Biologin ist schon sehr dem Biologischen verhaftet. Irgendwelche höheren cerebralen Funktionen und gesellschaftlichen Eigenschaften schreibt sie weder Männern noch Frauen zu, einzig Sexualverkehr existiert für sie als Motivation für Beziehungen zwischen Menschen. Das ist allerdings doch nicht so. >>> Diese komplett unvermittelbaren Männer gibt es einfach. > >> Eben. > > Es gibt aber durchaus auch unvermittelbare Frauen; sobald > Zivilisation ins Spiel kommt, wird der Partnermarkt viel mehr > dadurch beeinflusst, als durch irgendetwas sonst. Möchte man sich > dem entziehen, ist das zwar (in manchen Gesellschaften, z.B. > glücklicherweise in unserer) durchaus möglich, aber schon mit > einigem Aufwand verbunden. Den Punkt hat sie m. E. allerdings schon. Wenn eine Frau einen heterosexuellen Sexualpartner ernsthaft sucht, kann sie de facto immer einen kriegen. Vielleicht nicht den Traumpartner, aber sie kann einen kriegen. Männer-not so much. Da gab es mal einen netten Vortrag in dem die Frauen in fünf Qualitäts-Stufen eingeteilt sind und die Männer in fünf Qualitäts-Stufen. Und die Männer gerne eine Stufe unter der eigenen einheiraten. Der Pilot die Stewardess, der Arzt die Krankenschwester, der Chef die Chefsekretärin. Deswegen und bei 20 % unvermittelbaren untersten Männern am Schluss am Hochzeitsmarkt neben den schlechten Männern oft gerade die Top-Frauen übrig bleiben. Das Problem scheint mir aber gerade rückläufig zu sein. > >>> Irgendjemand hier den es anbegeht? Sexroboter, anyone? > >> Nun, der eine ist zumindest bislang noch nicht durch übermäßig >> rechten Aussagen aufgefallen. > > Ich bezweifle sehr, dass man mit Sexrobotern irgendein Problem im > großen Stil wird lösen können; das geht ja noch nicht einmal durch > Prostitution so wirklich, und die ist Robotern in vielerlei Hinsicht > deutlich überlegen. Jupp. Allerdings könnte die Hemmschwelle für die betroffenen Männer beim Roboter niedriger liegen. Das sind ja eben typischerweise genau nicht die "mutigen Aufreißer". Die könnten sich auch mit dem Modell "Prostitution" psychisch recht schwer tun. Je nachdem an eine wie robuste Persönlichkeit sie geraten. Evtl. auch nur einmal. In der Problembeschreibung war sie schon recht gut. Ihre Erklärungen und Lösungen taugen allerdings ziemlich wenig. Gruß Joachim -- please forgive my iPhone typos
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-09 06:07 -0700 |
| Message-ID | <c1149f54-e4dc-4c28-b160-b6b35b5e8ae8n@googlegroups.com> |
| In reply to | #517603 |
JF Nudrt schrieb am Donnerstag, 9. September 2021 um 15:00:52 UTC+2: > Stefan Froehlich <Stefan...@Froehlich.Priv.at> wrote: > > > > > Sie hat aber irgendwo beim Übergang von der Steinzeit zur modernen > > Gesellschaft etwas verpasst bzw. fokussiert sie sich auf bestimmte > > Bevölkerungsgruppen, die nicht wirklich repräsentativ sind. Ein > > beliebter Fehler, normalerweise aber eher nicht von Wissenschaftern. > > > Das war mir auch als Hauptkritikpunkt aufgefallen. Diese Biologin ist schon > sehr dem Biologischen verhaftet. Irgendwelche höheren cerebralen > Funktionen und gesellschaftlichen Eigenschaften schreibt sie weder Männern > noch Frauen zu, einzig Sexualverkehr existiert für sie als Motivation für > Beziehungen zwischen Menschen. Das ist allerdings doch nicht so. > >>> Diese komplett unvermittelbaren Männer gibt es einfach. > > > >> Eben. > > > > Es gibt aber durchaus auch unvermittelbare Frauen; sobald > > Zivilisation ins Spiel kommt, wird der Partnermarkt viel mehr > > dadurch beeinflusst, als durch irgendetwas sonst. Möchte man sich > > dem entziehen, ist das zwar (in manchen Gesellschaften, z.B. > > glücklicherweise in unserer) durchaus möglich, aber schon mit > > einigem Aufwand verbunden. > Den Punkt hat sie m. E. allerdings schon. Wenn eine Frau einen > heterosexuellen Sexualpartner ernsthaft sucht, kann sie de facto immer > einen kriegen. Vielleicht nicht den Traumpartner, aber sie kann einen > kriegen. > > Männer-not so much. > > Da gab es mal einen netten Vortrag in dem die Frauen in fünf > Qualitäts-Stufen eingeteilt sind und die Männer in fünf Qualitäts-Stufen. > Und die Männer gerne eine Stufe unter der eigenen einheiraten. Der Pilot > die Stewardess, Pilotinnen waren eher selten. > der Arzt die Krankenschwester, der Chef die Chefsekretärin. > Deswegen und bei 20 % unvermittelbaren untersten Männern am Schluss am > Hochzeitsmarkt neben den schlechten Männern oft gerade die Top-Frauen übrig > bleiben. > > Das Problem scheint mir aber gerade rückläufig zu sein. Das gibt sich, wenn Industriekapitäninnen Sekretäre haben, und zwar als Regelfall.
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| From | Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-09 22:53 +0200 |
| Message-ID | <j9utnukajpkr.dlg@10235314.user.individual.de> |
| In reply to | #517603 |
Dr. Joachim Neudert schrieb am 9.09.21: > Da gab es mal einen netten Vortrag in dem die Frauen in fünf > Qualitäts-Stufen eingeteilt sind und die Männer in fünf Qualitäts-Stufen. Meinst du: "Anleitung zur Unzufriedenheit in der Partnerschaft"? von Bernhard Ludwig (österreichischer Kabarettist und Psychologe)? https://www.youtube.com/watch?v=QAp7PmrjP7I > Und die Männer gerne eine Stufe unter der eigenen einheiraten. ...und die Frauen eine höher. > Der Pilot die Stewardess, der Arzt die Krankenschwester, der Chef die > Chefsekretärin. Deswegen und bei 20 % unvermittelbaren untersten > Männern am Schluss am Hochzeitsmarkt neben den schlechten Männern oft > gerade die Top-Frauen übrig bleiben. BTW: Der ganze Quell-Artikel ist natürlich Humbung. Gemäß aktueller feninistischer Doktrin gibt es doch gar keine Biologie, sondern alles ist nur ein soziales Konstrukt... MfG Gerald -- Statistik ist bei allen Geisteswissenschaftlern, die ich kenne, das Hassfach schlechthin. Insofern muss man sich da wahrscheinlich über nichts wundern. Es ist immer schon ein Fest, wenn mal zwischen Korrelation und Kausalität unterschieden wird. - Christine P. auf Twitter zu einem Artikel über Soziologen
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| From | Martin Ebert <mx300@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2021-09-10 01:31 +0200 |
| Message-ID | <she5h8$4sj$1@dont-email.me> |
| In reply to | #517603 |
Am 09.09.21 um 15:00 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Stefan Froehlich wrote: >> Sie hat aber irgendwo beim Übergang von der Steinzeit zur modernen >> Gesellschaft etwas verpasst bzw. fokussiert sie sich auf bestimmte >> Bevölkerungsgruppen, die nicht wirklich repräsentativ sind. Ein >> beliebter Fehler, normalerweise aber eher nicht von >> Wissenschaftern. > Das war mir auch als Hauptkritikpunkt aufgefallen. Diese Biologin ist > schon sehr dem Biologischen verhaftet. Irgendwelche höheren > cerebralen Funktionen und gesellschaftlichen Eigenschaften schreibt > sie weder Männern noch Frauen zu, einzig Sexualverkehr existiert für > sie als Motivation für Beziehungen zwischen Menschen. Das ist > allerdings doch nicht so. Das sieht der eine oder andere Verhaltenspsychologe sehr anders. Also die Dame ist nicht die einzige mit dieser These. Dazu las ich vor vielen Jahren zudem: Auch das Fremdgeh-Verhalten würde so gesteuert. Der Mann kann und wird bei sich bietender Gelegenheit sofort ... die Mutter wird in den ersten vier Jahren des Kindes nicht fremdgehen: Das wäre die Zeit, in der ein Kleinkind noch nicht in einer Gemeinschaft so einigermaßen durchkomme - also ohne Mutter.
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-12 20:17 +0200 |
| Message-ID | <shlg7h$2la$1@dont-email.me> |
| In reply to | #517603 |
Am 12.09.2021 um 19:32 schrieb Stefan Froehlich:
> Wenn ich mir ansehe, wie aktiv und selbstbewusst Frauen um die 20 am
> Partnermarkt auftreten, dann hat sich da in den letzten 30 Jahren
> auch tatsächlich sehr viel verändert - so viel Änderung in so kurzer
> Zeit sollte doch gewisse Zweifel daran wecken, dass wir primär durch
> in der Steinzeit oder noch früher geprägte Selektionsmuster
> dominiert werden.
Da hat sich überhaupt nichts geändert, genau das ist doch das
urgesellschaftliche Selektionsmuster. Es mag vorrübergehend nicht ganz
so deutlich sichtbar gewesen sein (vielleicht wollte man es auch nur
nicht sehen) - ok - aber geändert hat sich da nichts.
Ist doch, mal abgesehen von Gewalt, auch einfach: Wenn eine Frau nicht
will, dann will sie nicht. Dann kann der Mann machen was er will, sich
auf den Kopf stellen, es mit Geschenken oder Überredung probieren, ganz
egal, sie will einfach nicht.
Umgekehrt ist das nicht ganz so einfach: Wenn sich eine Frau in den Kopf
setzt einen bestimmten Mann zu bekommen, dann bekommt sie den auch (fast
immer). Vielleicht nicht gleich und sofort aber mit einem bisschen
Hartnäckigkeit schafft das die Frau fast immer.
Der (möglicherweise vorhandene) Widerstand eines Mannes ist deutlich
einfacher zu brechen als der einer Frau.
Und was das Thema Gewalt betrifft: Ich gehe einfach mal davon aus, daß
Gewalt gegen ein Mitglied der eigenen urgesellschaftlichen Gruppe schon
damals nicht gerne gesehen war. Der Gewalttäter gefährdet das Vertrauen
und den überlebensnotwendigen Zusammenhalt der Gruppe und stellt
insofern einen existenzgefährdenden Faktor da.
--
"Is' ohne Frühstück."
--Sunny
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-12 13:15 -0700 |
| Message-ID | <228853d1-2838-417a-a4d5-a0873ec04f1cn@googlegroups.com> |
| In reply to | #518196 |
Stefan Froehlich schrieb am Sonntag, 12. September 2021 um 21:31:05 UTC+2: > On Sun, 12 Sep 2021 20:17:51 Lars Gebauer wrote: > > Ist doch, mal abgesehen von Gewalt, auch einfach: Wenn eine Frau > > nicht will, dann will sie nicht. Dann kann der Mann machen was er > > will, sich auf den Kopf stellen, es mit Geschenken oder Überredung > > probieren, ganz egal, sie will einfach nicht. > Pauschal betrachtet ist das korrekt, im Einzelfall sind manche > Frauen von manchen Männern durchaus auch zu überreden oder zu > bestechen. > > > Umgekehrt ist das nicht ganz so einfach: [...] > > Doch, es ist ganz genau so einfach: Wenn der Mann nicht will, dann > will er nicht, da kann die Frau machen was sie will, sich auf den > Kopf stellen, es mit Geschenken oder Überredung probieren, ganz > egal, er will einfach nicht. > > Es ist sogar noch einen Tick einfacher, weil Frauen im großen und > ganzen weniger Ressourcen für Bestechung zur Verfügung stehen. Andererseits bekommen in einer heterosexuellen Konstellation Männer heutzutage sehr viel schneller und wahrscheinlicher Ärger für Berührungen oder Einblicke in ihre Körperlichkeit als Frauen, so der jeweilige Gegenpart nicht interessiert ist, einmal davon ab, daß in dem Fall beides eher ungeschickt wirkt. Gruß, ULF
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2021-09-13 07:36 +0000 |
| Message-ID | <5t613efebei333cn3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #518207 |
On Sun, 12 Sep 2021 22:15:08 Ulf Kutzner wrote: > Stefan Froehlich schrieb am Sonntag, 12. September 2021 um 21:31:05 UTC+2: > > Wenn der Mann nicht will, dann will er nicht, da kann die Frau > > machen was sie will, sich auf den Kopf stellen, es mit > > Geschenken oder Überredung probieren, ganz egal, er will einfach > > nicht. > > Es ist sogar noch einen Tick einfacher, weil Frauen im großen > > und ganzen weniger Ressourcen für Bestechung zur Verfügung > > stehen. > Andererseits bekommen in einer heterosexuellen Konstellation > Männer heutzutage sehr viel schneller und wahrscheinlicher Ärger > für Berührungen oder Einblicke in ihre Körperlichkeit als Frauen, > so der jeweilige Gegenpart nicht interessiert ist, einmal davon > ab, daß in dem Fall beides eher ungeschickt wirkt. Ich habe nicht behauptet, dass alle - oder auch nur viele - Konventionen symmetrisch wären. Aber auch das sind eben nur Konventionen: Ich nehme einmal an, die Akzeptanz öffentlich zur Schau gestellter Körper würde sich in der arabischen Welt genau umgekehrt verhalten wie bei uns (bei insgesamt viel geringerem Toleranzniveau). Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike In Stefan steckt mehr, als man erwartet. (Sloganizer)
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-13 01:01 -0700 |
| Message-ID | <f0d89d1b-4a8e-48d6-8d1d-f17d1a7ef369n@googlegroups.com> |
| In reply to | #518245 |
Stefan Froehlich schrieb am Montag, 13. September 2021 um 09:36:08 UTC+2: > On Sun, 12 Sep 2021 22:15:08 Ulf Kutzner wrote: > > Stefan Froehlich schrieb am Sonntag, 12. September 2021 um 21:31:05 UTC+2: > > > Wenn der Mann nicht will, dann will er nicht, da kann die Frau > > > machen was sie will, sich auf den Kopf stellen, es mit > > > Geschenken oder Überredung probieren, ganz egal, er will einfach > > > nicht. > > > > Es ist sogar noch einen Tick einfacher, weil Frauen im großen > > > und ganzen weniger Ressourcen für Bestechung zur Verfügung > > > stehen. > > > Andererseits bekommen in einer heterosexuellen Konstellation > > Männer heutzutage sehr viel schneller und wahrscheinlicher Ärger > > für Berührungen oder Einblicke in ihre Körperlichkeit als Frauen, > > so der jeweilige Gegenpart nicht interessiert ist, einmal davon > > ab, daß in dem Fall beides eher ungeschickt wirkt. > Ich habe nicht behauptet, dass alle - oder auch nur viele - > Konventionen symmetrisch wären. Aber auch das sind eben nur > Konventionen: Ich nehme einmal an, die Akzeptanz öffentlich Von öffentlich war in jenem zumindest so gedachten Zweisamkeitsbeispiel nicht die Rede. > zur > Schau gestellter Körper würde sich in der arabischen Welt genau > umgekehrt verhalten wie bei uns (bei insgesamt viel geringerem > Toleranzniveau). Ich weiß nicht, was da plakattechnisch gängig ist; es mag in Syrien anders gehandhabt werden/worden sein als rund um Mekka, und selbst im nichtarabischen Iran ist es von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Ich las unlängst einen Reisebericht; in Teheran sei es unauffällig bis erwünscht, daß Touristenmänner an der Bushaltestelle wartende Frauen nach dem Weiterkommen fragen; als der Betreffende das dann auch in Ghom/Qom beherzigte, kam das gar nicht gut an; es fehlte nicht viel, und die Angesprochene hätte deswegen die Sittenpolizei beigezogen. Gruß, ULF
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-12 13:55 -0700 |
| Message-ID | <3962639b-3244-425a-bdfa-70a42633e433n@googlegroups.com> |
| In reply to | #518196 |
Stefan Froehlich schrieb am Sonntag, 12. September 2021 um 21:31:05 UTC+2: > On Sun, 12 Sep 2021 20:17:51 Lars Gebauer wrote: > > Und was das Thema Gewalt betrifft: Ich gehe einfach mal davon aus, > > daß Gewalt gegen ein Mitglied der eigenen urgesellschaftlichen > > Gruppe schon damals nicht gerne gesehen war. > Weil? > > Das ist ja sogar heute noch viel zu oft der Fall, weshalb sollte das > in vorgeschichtlicher Zeit anders gewesen sein? Wenn man seinen Nebenbuhler krankenhausreif schlägt, schlägt das nicht sofort auf beider Sippschaft in dem Sinne zurück, daß dann mangels Jagderfolg gehungert werden müßte. Außerdem war das mit Genesung seinerzeit mangels Krankenhaus noch schwerer als heute. Gruß, ULF
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2021-09-13 06:57 +0000 |
| Message-ID | <3t613ef5eci333cn3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #518218 |
On Sun, 12 Sep 2021 22:55:16 Ulf Kutzner wrote: > Stefan Froehlich schrieb am Sonntag, 12. September 2021 um 21:31:05 UTC+2: > > On Sun, 12 Sep 2021 20:17:51 Lars Gebauer wrote: > > > Und was das Thema Gewalt betrifft: Ich gehe einfach mal davon > > > aus, daß Gewalt gegen ein Mitglied der eigenen > > > urgesellschaftlichen Gruppe schon damals nicht gerne gesehen > > > war. > > Weil? > > Das ist ja sogar heute noch viel zu oft der Fall, weshalb sollte > > das in vorgeschichtlicher Zeit anders gewesen sein? > Wenn man seinen Nebenbuhler krankenhausreif schlägt, schlägt das > nicht sofort auf beider Sippschaft in dem Sinne zurück, daß dann > mangels Jagderfolg gehungert werden müßte. Man muss sich das schon leisten können :-) Im Thread-Zusammenhang ging es allerdings um Gewalt gegen Frauen, und zumindestens soweit die Dokumentation der menschlichen Geschichte zurückreicht, war man da selten zimperlicher als heute (immerhin: Es gibt Gebiete, auf denen langfristig Fortschritte erzielt werden). Ich fände es überraschend, wenn das vor der Erfindung der Schrift anders gewesen wäre. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan - mit der galaktischen Macht anarchistischer Fliegen. (Sloganizer)
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2021-09-13 07:04 +0000 |
| Message-ID | <shmt69$72v$1@solani.org> |
| In reply to | #518235 |
Stefan Froehlich <Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at> wrote: > On Sun, 12 Sep 2021 22:55:16 Ulf Kutzner wrote: >> Stefan Froehlich schrieb am Sonntag, 12. September 2021 um 21:31:05 UTC+2: >>> On Sun, 12 Sep 2021 20:17:51 Lars Gebauer wrote: >>>> Und was das Thema Gewalt betrifft: Ich gehe einfach mal davon >>>> aus, daß Gewalt gegen ein Mitglied der eigenen >>>> urgesellschaftlichen Gruppe schon damals nicht gerne gesehen >>>> war. > >>> Weil? > >>> Das ist ja sogar heute noch viel zu oft der Fall, weshalb sollte >>> das in vorgeschichtlicher Zeit anders gewesen sein? > >> Wenn man seinen Nebenbuhler krankenhausreif schlägt, schlägt das >> nicht sofort auf beider Sippschaft in dem Sinne zurück, daß dann >> mangels Jagderfolg gehungert werden müßte. > > Man muss sich das schon leisten können :-) > > Im Thread-Zusammenhang ging es allerdings um Gewalt gegen Frauen, > und zumindestens soweit die Dokumentation der menschlichen > Geschichte zurückreicht, war man da selten zimperlicher als heute > (immerhin: Es gibt Gebiete, auf denen langfristig Fortschritte > erzielt werden). Ich fände es überraschend, wenn das vor der > Erfindung der Schrift anders gewesen wäre. > > Servus, > Stefan > Übrigens, wenn Du magst: ich habe im OP den Originalartikel auch komplett zitiert. Da kann man ihre eher flachen unipolaren Thesen nachlesen. Ist halt bisserl auf Krawall gebürstet, diese Biologin. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-13 00:08 -0700 |
| Message-ID | <04829611-a772-4a4c-ba5f-cf58de456af4n@googlegroups.com> |
| In reply to | #518235 |
Stefan Froehlich schrieb am Montag, 13. September 2021 um 08:57:04 UTC+2: > On Sun, 12 Sep 2021 22:55:16 Ulf Kutzner wrote: > > Stefan Froehlich schrieb am Sonntag, 12. September 2021 um 21:31:05 UTC+2: > > > On Sun, 12 Sep 2021 20:17:51 Lars Gebauer wrote: > > > > Und was das Thema Gewalt betrifft: Ich gehe einfach mal davon > > > > aus, daß Gewalt gegen ein Mitglied der eigenen > > > > urgesellschaftlichen Gruppe schon damals nicht gerne gesehen > > > > war. > > > > Weil? > > > > Das ist ja sogar heute noch viel zu oft der Fall, weshalb sollte > > > das in vorgeschichtlicher Zeit anders gewesen sein? > > > Wenn man seinen Nebenbuhler krankenhausreif schlägt, schlägt das > > nicht sofort auf beider Sippschaft in dem Sinne zurück, daß dann > > mangels Jagderfolg gehungert werden müßte. > Man muss sich das schon leisten können :-) Diese blöden Regreß- und Schmerzensgeldforderungen und Behörden aber auch! Eine Übernachtung in einem fränkischen Landgasthaus führte zu dem Hinweis, es sei gerade Dorffest in der Halle, man solle sich das anschauen. Gesagt, getan. - "Wie war's?" - "Ah ja, ganz nett, hatten ja auch Getränke im Ausschank. Um zehne halt wieder zurück." - "Na, bis elfe muß man da bleiben, dann geht's los mit der Schlägerei!" > Im Thread-Zusammenhang ging es allerdings um Gewalt gegen Frauen, > und zumindestens soweit die Dokumentation der menschlichen > Geschichte zurückreicht, war man da selten zimperlicher als heute > (immerhin: Es gibt Gebiete, auf denen langfristig Fortschritte > erzielt werden). Ich fände es überraschend, wenn das vor der > Erfindung der Schrift anders gewesen wäre. Nun, es ging im Kontext auch um die völlig zwanglose Ausbootung der (männlichen Rivalen), wie Du jedenfalls schriebst. Gruß, ULF
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-13 12:22 +0200 |
| Message-ID | <shn8o2$rsv$1@dont-email.me> |
| In reply to | #518196 |
Am 12.09.2021 um 21:31 schrieb Stefan Froehlich:
> On Sun, 12 Sep 2021 20:17:51 Lars Gebauer wrote:
>> Ist doch, mal abgesehen von Gewalt, auch einfach: Wenn eine Frau
>> nicht will, dann will sie nicht. Dann kann der Mann machen was er
>> will, sich auf den Kopf stellen, es mit Geschenken oder Überredung
>> probieren, ganz egal, sie will einfach nicht.
>
> Pauschal betrachtet ist das korrekt, im Einzelfall sind manche
> Frauen von manchen Männern durchaus auch zu überreden oder zu
> bestechen.
Einzelfälle widerlegen die Regel nicht sondern bestätigen sie.
>> Umgekehrt ist das nicht ganz so einfach: [...]
>
> Doch, es ist ganz genau so einfach: Wenn der Mann nicht will, dann
> will er nicht, da kann die Frau machen was sie will, sich auf den
> Kopf stellen, es mit Geschenken oder Überredung probieren, ganz
> egal, er will einfach nicht.
Einbildung. Selbstverständlich gibt es Männer, die auch den größten
Verlockungen gegenüber absolut standhaft bleiben. Klar, keine Frage.
Aber das sind Einzelfälle.
Und da gilt ebenso: Einzelfälle widerlegen die Regel nicht sondern
bestätigen sie.
>> Wenn sich eine Frau in den Kopf setzt einen bestimmten Mann zu
>> bekommen, dann bekommt sie den auch
>
> Das schriebst Du bereits vor einiger Zeit, aber Du solltest hier
> wirklich nicht von Dir auf andere schließen. Möglicherweise hast Du
> es so nötig, auf die überwiegende Mehrheit der Männer trifft das
> nicht zu.
Das glaubst Du.
>> Der (möglicherweise vorhandene) Widerstand eines Mannes ist
>> deutlich einfacher zu brechen als der einer Frau.
>
> Nö.
Aber immer.
Es heißt nicht umsonst, daß Männer ihren Verstand zwischen den Beinen
haben. Und das ist, für die Mehrheit der Männer, absolut zutreffend.
>> Und was das Thema Gewalt betrifft: Ich gehe einfach mal davon aus,
>> daß Gewalt gegen ein Mitglied der eigenen urgesellschaftlichen
>> Gruppe schon damals nicht gerne gesehen war.
>
> Weil?
Das stand in den Sätzen die Du weggelöscht hast um mit dieser
blödsinnigen Rückfrage herumzutrollen.
> Das ist ja sogar heute noch viel zu oft der Fall, weshalb sollte das
> in vorgeschichtlicher Zeit anders gewesen sein?
Ich habe keine Ahnung, was in Wien "heute noch viel zu oft" der Fall
ist. Aber im zivilisierten Teil Europas ist das nicht so - und war auch
in der Vergangenheit nie so.
--
"Is' ohne Frühstück."
--Sunny
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-09 06:01 -0700 |
| Message-ID | <f7ad1da3-12d7-45a4-b388-1bbb5a2394f4n@googlegroups.com> |
| In reply to | #517599 |
Stefan Froehlich schrieb am Donnerstag, 9. September 2021 um 14:35:54 UTC+2: > On Thu, 09 Sep 2021 09:49:52 Dietz Proepper wrote: > > Dr. Joachim Neudert <neu...@5sl.org> wrote: > > [...] die meisten Aussagen der Lady laufen durchaus kongruent zu > > Dingen, die auch Du zum Verhalten des typischen Weibchens geäußert > > hast. > Sie hat aber irgendwo beim Übergang von der Steinzeit zur modernen > Gesellschaft etwas verpasst bzw. fokussiert sie sich auf bestimmte > Bevölkerungsgruppen, die nicht wirklich repräsentativ sind. Ein > beliebter Fehler, normalerweise aber eher nicht von Wissenschaftern. Da klingt die Biologin wie ein Glaziologe bei der Erklärung der Kulinarik von Singapur. Gruß, ULF
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| From | Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-09 19:20 +0200 |
| Message-ID | <20210909192035.223850dc.dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #517599 |
Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote: > On Thu, 09 Sep 2021 09:49:52 Dietz Proepper wrote: > > Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote: > > [...] die meisten Aussagen der Lady laufen durchaus kongruent zu > > Dingen, die auch Du zum Verhalten des typischen Weibchens geäußert > > hast. > > Sie hat aber irgendwo beim Übergang von der Steinzeit zur modernen > Gesellschaft etwas verpasst bzw. fokussiert sie sich auf bestimmte > Bevölkerungsgruppen, die nicht wirklich repräsentativ sind. Ein > beliebter Fehler, normalerweise aber eher nicht von Wissenschaftern. Ich sehe gerade nicht den Widerspruch zu meiner Aussage. Inhaltlich - ja, mei. Sie will stellenweise sicher provozieren, aber ganz ungerechtfertigt ist ihre Analyse imo nicht. > > > Diese komplett unvermittelbaren Männer gibt es einfach. > > > Eben. > > Es gibt aber durchaus auch unvermittelbare Frauen; sobald > Zivilisation ins Spiel kommt, wird der Partnermarkt viel mehr > dadurch beeinflusst, als durch irgendetwas sonst. Die schaffen sich allerdings eher Katzen an als dass sie Migranten klatschen. > > > Irgendjemand hier den es anbegeht? Sexroboter, anyone? > > > Nun, der eine ist zumindest bislang noch nicht durch übermäßig > > rechten Aussagen aufgefallen. > > Ich bezweifle sehr, dass man mit Sexrobotern irgendein Problem im > großen Stil wird lösen können; das geht ja noch nicht einmal durch > Prostitution so wirklich, und die ist Robotern in vielerlei Hinsicht > deutlich überlegen. Oh, ich kenne mehr als einen Typen meines Alters, der solange er keine festere Beziehung hat mit einer guten Nutte alle zwei Wochen gut klar kommt. Sexroboter ... Lies mal Stross, Saturns Children.
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2021-09-09 18:03 +0000 |
| Message-ID | <shdia1$59f$1@solani.org> |
| In reply to | #517624 |
Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> wrote: > Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote: > >> On Thu, 09 Sep 2021 09:49:52 Dietz Proepper wrote: >>> Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote: >>> [...] die meisten Aussagen der Lady laufen durchaus kongruent zu >>> Dingen, die auch Du zum Verhalten des typischen Weibchens geäußert >>> hast. >> >> Sie hat aber irgendwo beim Übergang von der Steinzeit zur modernen >> Gesellschaft etwas verpasst bzw. fokussiert sie sich auf bestimmte >> Bevölkerungsgruppen, die nicht wirklich repräsentativ sind. Ein >> beliebter Fehler, normalerweise aber eher nicht von Wissenschaftern. > > Ich sehe gerade nicht den Widerspruch zu meiner Aussage. > > Inhaltlich - ja, mei. Sie will stellenweise sicher provozieren, aber > ganz ungerechtfertigt ist ihre Analyse imo nicht. > >>>> Diese komplett unvermittelbaren Männer gibt es einfach. >> >>> Eben. >> >> Es gibt aber durchaus auch unvermittelbare Frauen; sobald >> Zivilisation ins Spiel kommt, wird der Partnermarkt viel mehr >> dadurch beeinflusst, als durch irgendetwas sonst. > > Die schaffen sich allerdings eher Katzen an als dass sie Migranten > klatschen. > >>>> Irgendjemand hier den es anbegeht? Sexroboter, anyone? >> >>> Nun, der eine ist zumindest bislang noch nicht durch übermäßig >>> rechten Aussagen aufgefallen. >> >> Ich bezweifle sehr, dass man mit Sexrobotern irgendein Problem im >> großen Stil wird lösen können; das geht ja noch nicht einmal durch >> Prostitution so wirklich, und die ist Robotern in vielerlei Hinsicht >> deutlich überlegen. > > Oh, ich kenne mehr als einen Typen meines Alters, der solange er keine > festere Beziehung hat mit einer guten Nutte alle zwei Wochen gut klar > kommt. > Er zu ihr:"Würden Sie für 50€ mit mir schlafen?" Sie zischt:"Nein!" Er:"Schade. Ich hätte das Geld wirklich gut brauchen können." -- please forgive my iPhone typos
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| From | Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-12 22:28 +0200 |
| Message-ID | <shlntn$6ll$1@solani.org> |
| In reply to | #517624 |
Am 12.09.21 um 19:04 schrieb Stefan Froehlich: > Das mag sein, aber "im großen Stil"? Sexroboter lösen so ein Problem > IMO genauso gut oder schlecht wie Selbstbefriedigung. Also, Liebe an und für sich?
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