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Groups > ger.ct > #598194 > unrolled thread
| Started by | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| First post | 2023-07-05 21:31 +0200 |
| Last post | 2023-07-08 07:23 +0200 |
| Articles | 20 on this page of 46 — 9 participants |
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Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-07-05 21:31 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-06 14:59 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-06 15:57 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-07-06 16:59 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-06 17:30 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Heiko Rost <heiko.rost@gmx.de> - 2023-07-06 17:31 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> - 2023-07-06 17:43 +0100
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> - 2023-07-06 17:53 +0100
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Heiko Rost <heiko.rost@gmx.de> - 2023-07-06 18:09 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-07-06 18:18 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Heiko Rost <heiko.rost@gmx.de> - 2023-07-06 18:29 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-06 19:22 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-07-06 19:59 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-06 20:05 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-07-06 20:31 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-07 09:04 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Heiko Rost <heiko.rost@gmx.de> - 2023-07-07 10:22 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-07-07 03:07 -0700
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-07-07 17:10 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-07-07 09:19 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-07 17:37 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-07-06 19:55 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-06 20:10 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-07-06 20:34 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-06 22:00 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-07-06 22:33 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-07 16:14 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-07-07 17:13 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-07 17:34 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Heiko Rost <heiko.rost@gmx.de> - 2023-07-06 20:46 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-06 22:08 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> - 2023-07-06 23:41 +0100
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-07 16:21 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Heiko Rost <heiko.rost@gmx.de> - 2023-07-06 20:19 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-07-06 19:53 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Heiko Rost <heiko.rost@gmx.de> - 2023-07-06 20:32 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-07-06 20:39 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-06 18:38 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-06 19:26 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-06 19:34 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-06 19:40 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-07-06 19:54 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-07-06 19:45 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-06 19:53 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Wilhelm Ernst <newstrap@t-online.de> - 2023-07-07 21:28 +0200
Re: Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-07-08 07:23 +0200
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-07-05 21:31 +0200 |
| Subject | Falls irgendwer an die Energiewende glaubt... |
| Message-ID | <kgluojF3lk0U1@mid.individual.net> |
vergesst es einfach. Der Feind ist nicht der Hubsi oder der Söder oder die AfD. Der Feind ist unbesiegbar. Der Feind ist die deutsche Bürokratie. https://www.rhein-zeitung.de/region/rheinland-pfalz_artikel,-evm-wartet-seit-neun-jahren-auf-genehmigung-wie-die-buerokratie-windraeder-in-der-eifel-ausbremst-_arid,2552648.html Dieser Windpark im Kreis Bitburg-Prüm auf dem bewaldeten Schneifelrücken mit elf Anlagen (Investitionsvolumen: rund 80 Millionen Euro) soll 200 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom pro Jahr produzieren – so viel, wie im Schnitt etwa 160.000 Menschen im Jahr verbrauchen. Dagegen habe sich zwar eine Bürgerinitiative mit vielen Einwänden gewehrt, aber nicht geklagt, berichtet der Sprecher der Energieversorgung Mittelrhein (EVM), Marcelo Peerenboom. Das komplexe Bauleitplanungsverfahren dauerte trotzdem allein etwa acht Jahre. „Das gilt bisher als normal“, so die EVM. Denn in dieser Zeit müssten immer wieder neue Gesetze eingesteuert werden. Seit Mitte 2022 läuft das Immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord. Dauer: „vermutlich rund zwei Jahre“. Auch hier gilt: Weil sich laufend gesetzliche Rahmenbedingungen änderten, ergäben sich zeitraubende Nachforderungen der Behörden. Wenn sich die Windräder – wie heute geplant – dann 2025 drehen, ist zwischen dem Projektstart und dem ersten Betrieb ein gutes Jahrzehnt vergangen. Verfahren wird künftig zentralisiert Wie will die Landesregierung den Bau von Windrädern beschleunigen? Der Sprecher der für Klimaschutz, Umwelt und Energie zuständigen Ministerin Katrin Eder (Grüne), Jan Budde, verweist darauf, dass die Genehmigungsverfahren bei der SGD Nord wie Süd zum 1. Juni 2023 zentralisiert wurden. Davon verspricht sich Landesregierung „eine wesentliche Beschleunigung“. Ob die aber gelingt, müsse sich erst noch zeigen und werde genau untersucht. Aber davon sind nicht die zeitraubenden Bauleitplanungsverfahren betroffen. „Sie unterliegen nach wie vor der kommunalen Planungshoheit und sind rechtlich und thematisch streng von den Genehmigungsverfahren getrennt“, erklärt Eders Sprecher. Für den Bau des Windparks musste die EVM auch einen ständigen Kampf mit Papier gewinnen. Für den Genehmigungsantrag mussten, so Peerenboom, rund 100 Papierordner mit rund 40.000 Seiten eingereicht, sprich mit einem Transporter zur Kreisverwaltung gekarrt werden. Keine Frage: Der Energieversorger wünscht sich für künftige Projekte nicht nur mehr Digitalisierung, sondern auch „eine deutliche Straffung und zeitliche Beschleunigung“ der Verfahren. Dafür brauchen die Behörden vermutlich auch mehr Personal. Weil sich die Produktion von Ökostrom in 14 Jahren verdreifachen soll, sollte „idealerweise bei Windenergieanlagen an Land oderFotovoltaik-Freiflächen-Vorhaben zwischen Antrag und Genehmigung maximal neun Monate vergehen“, fordert die EVM. Ansonsten werde es Deutschland nicht schaffen, bis 2045 klimaneutral zu werden, warnt Peerenboom. Für das Genehmigungsverfahren gibt das Ministerium den Behörden aber keine klare zeitliche Zielmarke. Immerhin will es im digitalen Zeitalter ankommen. Wie Sprecher Budde sagt, ist es seit Juni bei der SGD möglich, die Genehmigungsanträge digital einzureichen. Im Laufe des Jahres soll sich der Datenaustausch zwischen Beteiligten weiter vereinfachen, heißt es. Tücken lauern auch beim Bau von Solaranlagen. Dafür nennt die EVM ein Beispiel aus dem Westerwald, wo 2025 ein Solarpark mit einer Leistung von neun Megawatt in Betrieb gehen soll. Weil aber auf dem Areal von acht Hektar „wenige geschützte Grünland-Kräuter“ wachsen, werde die Genehmigung in Frage gestellt. Aussicht darauf gebe es nur, wenn Ausgleichsflächen von bis zu 24 Hektar zusätzlich geschaffen, ökologisch aufgewertet sowie umzäunt würden. Peerenboom wundert sich: „Denn das potenziell zu schützende Grünland am geplanten Solarparkstandort ist nicht selten und kommt im gesamten Westerwald und der Eifel noch sehr häufig vor.“ Der Energieversorger macht nach eigenen Angaben an diesem Beispiel auch die Erfahrung, dass Sachbearbeiter in den Fachbehörden zwar häufig einen Ermessenspielraum wegen fehlender Vorgaben haben. Aber dies könne auch zu subjektiven Einzelfallentscheidungen führen. Gleichzeitig sei bei den Behörden häufig auch „ein übersteigertes Absicherungsverhalten und Angst vor Fehlentscheidungen zu beobachten“. Deshalb würden „unnötig“ übergeordnete Behörden beteiligt. Wunsch des Versorgers: „Klare Vorgaben könnten Abhilfe schaffen und Verfahren deutlich beschleunigen.“ Ausgleichsbedarf wird im Einzelfall ermittelt Das Mainzer Ministerium erklärt, dass ein pauschaler 1-zu-3-Ausgleich nicht vorgeschrieben ist. Der Ausgleichsbedarf sei bei jedem Projekt „einzelfallspezifisch zu ermitteln“. Weiter heißt es: „Je weniger bedeutsam die vom Eingriff betroffene Fläche für den Naturschutz und je höher das Aufwertungspotenzial der für den Ausgleich genutzten Fläche ist, umso geringer fällt der Flächenbedarf für die Kompensation aus.“ Dafür habe die Technische Hochschule Bingen einen Leitfaden entwickelt. Wie der Energieversorger EVM berichtet, sind Probleme im Bürokratiestau auch dann zu befürchten, wenn in Eifel und Hunsrück bestimmte Flächen als Vorranggebiete für die Landwirtschaft ausgewiesen sind, ohne dass es dafür eine fachliche Begründung gebe. Bundesgesetzlich sei zwar mittlerweile festlegt, dass im Abwägungsprozess zwischen Landwirtschaft und Solarenergie „zugunsten der Erneuerbaren Energien“ zu entscheiden sei. Nur: Diese bundesgesetzliche Vorgabe werde bei Behörden im Land „anders ausgelegt und nicht angewendet“. Peerenboom: „Helfen könnte hier ein klarer Handlungsleitfaden für Behörden.“ Derzeit kann er nur hoffen, dass eine seit 2019 geplante Anlage doch noch im nächsten Jahr ans Netz gehen kann. Das Ministerium bestätigt die gesetzliche Vorgabe und erklärt: „Die oberen und unteren Landesplanungsbehörden sollen bei Vorhaben der Windenergie- und Freiflächen-Fotovoltaik-Nutzung die neuen gesetzlichen Möglichkeiten anwenden und auf Raumordnungsverfahren nach Möglichkeit verzichten.“ Von einem klaren Handlungsleitfaden, der Behörden an die Hand gegeben wird, ist aber keine Rede. Der Ausbau geht nur langsam voran Nach Auskunft der Bundesnetzagentur wurden in Rheinland-Pfalz im Jahr 2022 ganze 18 Windenergieanlagen (71,5 Megawatt/MW) sowie 22.056 Solaranlagen (344,6 MW) neu in Betrieb genommen. Nach den Angaben des Marktstammdatenregisters wurden bis Mai 2023 in Rheinland-Pfalz „bereits 18 Windenergieanlagen mit einer Leistung von etwa 75,3 MW sowie circa 21.500 Fotovoltaikanlagen mit einer Leistung von ca. 263,7 MW neu errichtet“, berichtet das Klimaministerium. Im Januar wurde Mindestabstand zwischen Windrädern und Wohnsiedlungen reduziert. Mehr Tempo verspricht sich die Landesregierung davon, dass Genehmigungen bei der SGD Nord und Süd seit Juni zentralisiert werden. Dies kann aber dauern. Wie Ministerin Katrin Eder (Grüne) aktuell dem Abgeordneten Andreas Hartenfels (fraktionslos) mitteilte, liegt der SGD Nord erst ein Antrag vor, der SGD Süd noch keiner. Im Norden müssen Kreise und Städte noch laufende Verfahren für 212 Windkraftanlagen zum Abschluss bringen.
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2023-07-06 14:59 +0200 |
| Message-ID | <kgns53FckilU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #598194 |
Am 05.07.23 um 21:31 schrieb Michael Bode:
> vergesst es einfach.
Die Energiewende kommt. Nur ist das prinzipiell so:
In Flur brennt es, das Wohnzimmer wird nicht mehr zu retten sein,
aber vielleicht noch das Schlafzimmer.
> Der Feind ist nicht der Hubsi oder der Söder oder
> die AfD. Der Feind ist unbesiegbar.
Es gibt viele Feinde.
> Der Feind ist die deutsche Bürokratie.
Das ist ein Gegner.
Der hindert nicht nur bei Maßnahmen gegen Klimawandel,
sondern auch auf im Gesundheitswesen ...
Insbesondere wenn Macht- und Gewinninteressen im Spiel sind.
Und dann noch Informatik Probleme,
die aus Eigentumsrechte, "Mathe ist pfui" entstehen.
> https://www.rhein-zeitung.de/region/rheinland-pfalz_artikel,-evm-wartet-seit-neun-jahren-auf-genehmigung-wie-die-buerokratie-windraeder-in-der-eifel-ausbremst-_arid,2552648.html
>
> Für den Bau des Windparks musste die EVM auch einen ständigen Kampf mit
> Papier gewinnen. Für den Genehmigungsantrag mussten, so Peerenboom, rund
> 100 Papierordner mit rund 40.000 Seiten eingereicht, sprich mit einem
> Transporter zur Kreisverwaltung gekarrt werden.
Wer liest denn die 40 000 Seiten?
Wie werden die verarbeitet?
> Keine Frage: Der
> Energieversorger wünscht sich für künftige Projekte nicht nur mehr
> Digitalisierung,
Da denke ich an die neue Eingabe für die Grundsteuer.
> sondern auch „eine deutliche Straffung und zeitliche
> Beschleunigung“ der Verfahren.
> Dafür brauchen die Behörden vermutlich auch mehr Personal.
<https://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Prinzip>
Vielleicht eher eine automatisierte Auswertung von Daten.
> Weil sich die Produktion von Ökostrom in 14 Jahren
> verdreifachen soll, sollte „idealerweise bei Windenergieanlagen an Land
> oderFotovoltaik-Freiflächen-Vorhaben zwischen Antrag und Genehmigung
> maximal neun Monate vergehen“, fordert die EVM. Ansonsten werde es
> Deutschland nicht schaffen, bis 2045 klimaneutral zu werden, warnt
> Peerenboom.
Das geht ohnehin nicht ohne drastische Maßnahmen
wie Verbot von Bauen, Fliegen, Benzin ( und Dieselantrieb), SUV..
Futter für Fleisch nur von lokale Äcker ohne Weizen ..
..
> Tücken lauern auch beim Bau von Solaranlagen. Dafür nennt die EVM ein
> Beispiel aus dem Westerwald, wo 2025 ein Solarpark mit einer Leistung
> von neun Megawatt in Betrieb gehen soll. Weil aber auf dem Areal von
> acht Hektar „wenige geschützte Grünland-Kräuter“ wachsen, werde die
> Genehmigung in Frage gestellt. Aussicht darauf gebe es nur, wenn
> Ausgleichsflächen von bis zu 24 Hektar zusätzlich geschaffen, ökologisch
> aufgewertet sowie umzäunt würden.
Beim Straßenbau scheinen derartige Hindernisse nicht zu gelten.
Wenn da die gleichen Regeln für Tierschutz, Lärm, Abstand etc
gelten würde..
Hermann
der auf die Anfrage Solaranlage auf den Wohnblock
die Antwort bekam, dazu müsste eine GmbH gegründet werden.
--
http://www.hermann-riemann.de
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2023-07-06 15:57 +0200 |
| Message-ID | <u86h7k$uuv9$1@dont-email.me> |
| In reply to | #598236 |
Salve allerseits, Hermann Riemann schrieb: > Am 05.07.23 um 21:31 schrieb Michael Bode: > >> vergesst es einfach. > > Die Energiewende kommt. Nur ist das prinzipiell so: In Flur brennt > es, das Wohnzimmer wird nicht mehr zu retten sein, aber vielleicht > noch das Schlafzimmer. > +--- <hier abknabbern> --- | Gesetze auf ihre Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz zu prüfen und zu | durchleuchten, in manchen Fällen sogar zu kassieren und vom Gesetzgeber | Nachbesserungen einzufordern, das ist der Arbeitsalltag der Richter am | deutschen Bundesverfassungsgericht. Dass Karlsruhe allerdings ein Gesetz | kippt, das noch gar nicht beschlossen wurde, wie jetzt mit der Novelle | des Gebäudeenergiegesetzes geschehen, das ist ein Novum. | | Die Argumentation der Richter: Wer ein Gesetz formuliert, das | Auswirkungen auf das Leben von Millionen Bürgern hat, der muss auch | sicherstellen, dass dem Parlament ausreichend Zeit bleibt, um | Schwachstellen zu identifizieren und zu reparieren. Weil | Wirtschaftsminister Robert Habeck dazu nicht bereit war, seine Novelle | in aller Eile durch das Parlament drücken wollte, hat das Gericht nun | kurzen Prozess gemacht und dem Bundestag eine Abstimmung über das | Heizungsgesetz vorerst untersagt. | | Habecks Scheitern vor dem Bundesverfassungsgericht ist dabei ein | dreifaches Desaster: für die «Ampel», für die Demokratie und auch für | den Klimaschutz. | | *Die Koalition muss bei den Wahlen zittern* | | Nach anderthalb Jahren Regierungszeit ist das Urteil nun ein weiteres | Anzeichen dafür, dass die Koalition aus SPD, Grünen und FDP im Zweifel | nicht nach den besten Lösungen für das Land sucht, sondern nach | einfachen Wegen, um den Koalitionsfrieden zu wahren. Denn warum war es | Habeck so wichtig, das Heizungsgesetz noch vor der Sommerpause | beschliessen zu lassen, obwohl die Zeit nicht drängte? | | Im Berliner Regierungsviertel war es kein Geheimnis, dass der Minister | nicht zuletzt auf die anstehenden Landtagswahlen in Hessen und Bayern | schielte. Würde sich die emotional geführte Debatte zur Wärmewende noch | weiter hinziehen, müsste man sich auf böse Überraschungen an der | Wahlurne einstellen. Eine Angst, die übrigens nicht nur Habeck umtrieb: | Auch Kanzler Olaf Scholz drängte in der vergangenen Woche darauf, das | Thema endlich «abzuräumen». | | Wenn aber die Parteipolitik über die Bedürfnisse und Erwartungen der | Bürger gestellt wird, zerstört das auch das Vertrauen in die Regierung. | Habecks Versuch, mit dem Kopf durch die Wand zu gelangen, könnte jetzt | dazu führen, dass die Koalitionsparteien nicht nur bei den anstehenden, | sondern auch bei den darauffolgenden Wahlen um den Wählerzuspruch | zittern müssen. Für die «Ampel» ist der Beschlussaus Karlsruhe deshalb | ein Desaster. | | *Die «Ampel» hat das Parlament missachtet* | | Ein Desaster ist der Richterspruch aber auch für die deutsche | Demokratie, denn er bescheinigt der «Ampel» nun schwarz auf weiss: Sie | hat das Parlament missachtet. Die Anhörung von Sachverständigen und die | Diskussion zwischen den Abgeordneten dürfen aber nicht zur blossen | Staffage geraten. Andernfalls wächst unter den Bürgern der Verdacht, | dass die Demokratie ausgehöhlt wird und erodiert. | | Das aber ist ein fatales Signal an die Bürger – gerade in einer Zeit, in | der eine ressentimentgeladene, chauvinistische Partei wie die AfD immer | neue Rekordwerte bei Wahlumfragen erreicht und sogar erste politische | Ämter in der Kommunalpolitik für sich gewinnen kann. | | Es drängt sich daher die Frage auf: Wo war eigentlich | Bundestagspräsidentin Bärbel Bas? Wochenlang war von der | SPD-Politikerin, die das zweithöchste Staatsamt innehat, wenig zu hören. | Einzig ein kleines «Bedauern» darüber, dass die Diskussion über das | Gesetz so lange gedauert habe, ging ihr über die Lippen. Einschreiten | und damit das Parlament vor dem Überrumpelungsversuch der Regierung | schützen, das tat sie nicht. | | Dabei wäre genau das ihre Pflicht gewesen. Minister Habeck mag ein | Gesetzgebungsverfahren angestossen haben, das des deutschen | Parlamentarismus nicht würdig ist. Dass er aber damit durchkommen | konnte, dafür trägt Bundestagspräsidentin Bas die Verantwortung. | | *Trotz Richterspruch: Dem Klima ist nicht geholfen* | | Zu guter Letzt: Von einer guten Klimapolitik ist die «Ampel» heute so | weit entfernt wie vor drei Monaten, als die Heizungsdebatte begann. Und | dass sich mit dem Beschluss der Karlsruher Richter daran etwas ändern | wird, ist unwahrscheinlich. Gezwungenermassen wird die «Ampel» | Opposition und Sachverständigen nun zwar noch einmal etwas Zeit geben | müssen, um den Gesetzesvorschlag zu prüfen. | | Ob sie aber auf die Kritik tatsächlich eingehen wird, möglicherweise | sogar das Gesetz noch einmal gänzlich neu aufrollen wird, das ist | unwahrscheinlich. Auf eine Sondersitzung in der parlamentarischen | Sommerpause hat die «Ampel» jetzt zwar verzichtet, es bleibt also mehr | Zeit, um den Gesetzesentwurf zu prüfen. Ob die Ampel aber die Kritik aus | Wissenschaft und Wirtschaft, dass mit der Novelle die Klimaziele nicht | erreicht werden, aufnehmen und einen tatsächlichen Neustart beim | Gesetzesverfahren wagen wird, scheint unwahrscheinlich. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.nzz.ch/meinung/der-andere-blick/karlsruhe-stoppt-heizungsgesetz-die-ampel-schadet-der-demokratie-ld.1746057> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2023-07-06 16:59 +0200 |
| Message-ID | <u86kte$27mfj$1@solani.org> |
| In reply to | #598238 |
Am 06.07.23 um 15:57 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara: > Salve allerseits, > > Hermann Riemann schrieb: >> Am 05.07.23 um 21:31 schrieb Michael Bode: >> >>> vergesst es einfach. >> >> Die Energiewende kommt. Nur ist das prinzipiell so: In Flur brennt >> es, das Wohnzimmer wird nicht mehr zu retten sein, aber vielleicht >> noch das Schlafzimmer. >> > +--- <hier abknabbern> --- > | Gesetze auf ihre Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz zu prüfen und zu > | durchleuchten, in manchen Fällen sogar zu kassieren und vom Gesetzgeber > | Nachbesserungen einzufordern, das ist der Arbeitsalltag der Richter am > | deutschen Bundesverfassungsgericht. Dass Karlsruhe allerdings ein Gesetz > | kippt, das noch gar nicht beschlossen wurde, wie jetzt mit der Novelle > | des Gebäudeenergiegesetzes geschehen, das ist ein Novum. > | > | Die Argumentation der Richter: Wer ein Gesetz formuliert, das > | Auswirkungen auf das Leben von Millionen Bürgern hat, der muss auch > | sicherstellen, dass dem Parlament ausreichend Zeit bleibt, um > | Schwachstellen zu identifizieren und zu reparieren. Weil > | Wirtschaftsminister Robert Habeck dazu nicht bereit war, seine Novelle > | in aller Eile durch das Parlament drücken wollte, hat das Gericht nun > | kurzen Prozess gemacht und dem Bundestag eine Abstimmung über das > | Heizungsgesetz vorerst untersagt. > | > | Habecks Scheitern vor dem Bundesverfassungsgericht ist dabei ein > | dreifaches Desaster: für die «Ampel», für die Demokratie und auch für > | den Klimaschutz. > | > | *Die Koalition muss bei den Wahlen zittern* > | > | Nach anderthalb Jahren Regierungszeit ist das Urteil nun ein weiteres > | Anzeichen dafür, dass die Koalition aus SPD, Grünen und FDP im Zweifel > | nicht nach den besten Lösungen für das Land sucht, sondern nach > | einfachen Wegen, um den Koalitionsfrieden zu wahren. Denn warum war es > | Habeck so wichtig, das Heizungsgesetz noch vor der Sommerpause > | beschliessen zu lassen, obwohl die Zeit nicht drängte? > | > | Im Berliner Regierungsviertel war es kein Geheimnis, dass der Minister > | nicht zuletzt auf die anstehenden Landtagswahlen in Hessen und Bayern > | schielte. Würde sich die emotional geführte Debatte zur Wärmewende noch > | weiter hinziehen, müsste man sich auf böse Überraschungen an der > | Wahlurne einstellen. Eine Angst, die übrigens nicht nur Habeck umtrieb: > | Auch Kanzler Olaf Scholz drängte in der vergangenen Woche darauf, das > | Thema endlich «abzuräumen». > | > | Wenn aber die Parteipolitik über die Bedürfnisse und Erwartungen der > | Bürger gestellt wird, zerstört das auch das Vertrauen in die Regierung. > | Habecks Versuch, mit dem Kopf durch die Wand zu gelangen, könnte jetzt > | dazu führen, dass die Koalitionsparteien nicht nur bei den anstehenden, > | sondern auch bei den darauffolgenden Wahlen um den Wählerzuspruch > | zittern müssen. Für die «Ampel» ist der Beschlussaus Karlsruhe deshalb > | ein Desaster. > | > | *Die «Ampel» hat das Parlament missachtet* > | > | Ein Desaster ist der Richterspruch aber auch für die deutsche > | Demokratie, denn er bescheinigt der «Ampel» nun schwarz auf weiss: Sie > | hat das Parlament missachtet. Die Anhörung von Sachverständigen und die > | Diskussion zwischen den Abgeordneten dürfen aber nicht zur blossen > | Staffage geraten. Andernfalls wächst unter den Bürgern der Verdacht, > | dass die Demokratie ausgehöhlt wird und erodiert. > | > | Das aber ist ein fatales Signal an die Bürger – gerade in einer Zeit, in > | der eine ressentimentgeladene, chauvinistische Partei wie die AfD immer > | neue Rekordwerte bei Wahlumfragen erreicht und sogar erste politische > | Ämter in der Kommunalpolitik für sich gewinnen kann. > | > | Es drängt sich daher die Frage auf: Wo war eigentlich > | Bundestagspräsidentin Bärbel Bas? Wochenlang war von der > | SPD-Politikerin, die das zweithöchste Staatsamt innehat, wenig zu hören. > | Einzig ein kleines «Bedauern» darüber, dass die Diskussion über das > | Gesetz so lange gedauert habe, ging ihr über die Lippen. Einschreiten > | und damit das Parlament vor dem Überrumpelungsversuch der Regierung > | schützen, das tat sie nicht. > | > | Dabei wäre genau das ihre Pflicht gewesen. Minister Habeck mag ein > | Gesetzgebungsverfahren angestossen haben, das des deutschen > | Parlamentarismus nicht würdig ist. Dass er aber damit durchkommen > | konnte, dafür trägt Bundestagspräsidentin Bas die Verantwortung. > | > | *Trotz Richterspruch: Dem Klima ist nicht geholfen* > | > | Zu guter Letzt: Von einer guten Klimapolitik ist die «Ampel» heute so > | weit entfernt wie vor drei Monaten, als die Heizungsdebatte begann. Und > | dass sich mit dem Beschluss der Karlsruher Richter daran etwas ändern > | wird, ist unwahrscheinlich. Gezwungenermassen wird die «Ampel» > | Opposition und Sachverständigen nun zwar noch einmal etwas Zeit geben > | müssen, um den Gesetzesvorschlag zu prüfen. > | > | Ob sie aber auf die Kritik tatsächlich eingehen wird, möglicherweise > | sogar das Gesetz noch einmal gänzlich neu aufrollen wird, das ist > | unwahrscheinlich. Auf eine Sondersitzung in der parlamentarischen > | Sommerpause hat die «Ampel» jetzt zwar verzichtet, es bleibt also mehr > | Zeit, um den Gesetzesentwurf zu prüfen. Ob die Ampel aber die Kritik aus > | Wissenschaft und Wirtschaft, dass mit der Novelle die Klimaziele nicht > | erreicht werden, aufnehmen und einen tatsächlichen Neustart beim > | Gesetzesverfahren wagen wird, scheint unwahrscheinlich. > +--- </hier abknabbern> --- > > ©<https://www.nzz.ch/meinung/der-andere-blick/karlsruhe-stoppt-heizungsgesetz-die-ampel-schadet-der-demokratie-ld.1746057> > > M.f.G. > Aus der Leserdiskussion zu obigem Artikel: Leser U.K.: "Die Tatsache, dass Habeck einfach die Sommerpause abwarten will und dann unverändert den gleichen Gesetzesmist dem Parlament wieder vorlegen will - ohne Sachverständige und Fachleute zu fragen - zeigt doch die Hybris der Grünen und die Missachtung der Meinung des Volkes. Drei Viertel desselben sind dagegen - interessiert keinen. Vielleicht reicht ja die Verschnaufpause, um auch mal inhaltlich gegen das Gesetz vorzugehen, weil eben eine Wärmepumpe keine Heizlösung für jedes Haus ist. Armes Deutschland, wo bist Du hingekommen: das Geschlecht kann man sich aussuchen, aber die Heizung nicht... " Treffer, versenkt, kann man da nur sagen. -- Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2023-07-06 17:30 +0200 |
| Message-ID | <kgo515Fe24sU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #598242 |
Am 06.07.23 um 16:59 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Aus der Leserdiskussion zu obigem Artikel: > > Leser U.K.: > > "Die Tatsache, dass Habeck einfach die Sommerpause abwarten will und > dann unverändert den gleichen Gesetzesmist dem Parlament wieder vorlegen > will - ohne Sachverständige und Fachleute zu fragen - zeigt doch die > Hybris der Grünen und die Missachtung der Meinung des Volkes. Drei > Viertel desselben sind dagegen - interessiert keinen. Vielleicht reicht > ja die Verschnaufpause, um auch mal inhaltlich gegen das Gesetz > vorzugehen, weil eben eine Wärmepumpe keine Heizlösung für jedes Haus > ist. Armes Deutschland, wo bist Du hingekommen: das Geschlecht kann man > sich aussuchen, aber die Heizung nicht... " Eine Lesermeinung. Besser wäre <https://www.heizsparer.de/klimaanlage/kuehlen-mit-der-waermepumpe> Zumal heiße Tage zunehmen, kalte Tage rückläufig ist. > Treffer, versenkt, kann man da nur sagen. Und stattdessen mit viel PS und hohe Geschwindigkeit das Klima anheizen, ist ok? Oder gar <https://www.zdf.de/nachrichten/politik/klima-fdp-referent-100.html>
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| From | Heiko Rost <heiko.rost@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2023-07-06 17:31 +0200 |
| Message-ID | <u86tp9.a0.1@ID-23555.user.uni-berlin.de> |
| In reply to | #598242 |
Dr. Joachim Neudert schrieb:
> ©<https://www.nzz.ch/meinung/der-andere-blick/karlsruhe-stoppt-heizungsgesetz-die-ampel-schadet-der-demokratie-ld.1746057>
>
> Aus der Leserdiskussion zu obigem Artikel:
> "...Armes Deutschland, wo bist Du hingekommen: das Geschlecht kann man
> sich aussuchen, aber die Heizung nicht... "
>
>
> Treffer, versenkt, kann man da nur sagen.
Falls ich nicht irgendwelche Möglichkeiten übersehen habe:
Geschlecht: männlich, weiblich, divers
Heizung: Wärmepumpe, Fernwärme, Wasserstoff
So ziemlich Gleichstand bei den Auswahlmöglichkeiten bezüglich der
Anzahl. Wobei Geschlechtsänderung zugegebenermaßen einfacher und
billiger ist, solange man auf die Umbauten verzichtet.
Gruß Heiko
--
Ick werde wahrscheinlich diese Pachtei wähln - es is so ein beruhjendes
Jefiehl. Man tut wat for de Revolutzjon, aber man weeß janz jenau, mit
diese Pachtei kommt se nich.
Kurt Tucholsky: Ein älterer, aber leicht besoffener Herr
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| From | Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> |
|---|---|
| Date | 2023-07-06 17:43 +0100 |
| Message-ID | <u86nb0$25liv$1@solani.org> |
| In reply to | #598244 |
Am 06.07.2023 um 16:31 schrieb Heiko Rost: > Dr. Joachim Neudert schrieb: > >> ©<https://www.nzz.ch/meinung/der-andere-blick/karlsruhe-stoppt-heizungsgesetz-die-ampel-schadet-der-demokratie-ld.1746057> >> >> Aus der Leserdiskussion zu obigem Artikel: > >> "...Armes Deutschland, wo bist Du hingekommen: das Geschlecht kann man >> sich aussuchen, aber die Heizung nicht... " >> >> >> Treffer, versenkt, kann man da nur sagen. > > Falls ich nicht irgendwelche Möglichkeiten übersehen habe: > > Geschlecht: männlich, weiblich, divers > Heizung: Wärmepumpe, Fernwärme, Wasserstoff > > So ziemlich Gleichstand bei den Auswahlmöglichkeiten bezüglich der > Anzahl. Wobei Geschlechtsänderung zugegebenermaßen einfacher und > billiger ist, solange man auf die Umbauten verzichtet. Sehr schön. Treffer, aber schwimmt noch. :Ciao:
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| From | Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> |
|---|---|
| Date | 2023-07-06 17:53 +0100 |
| Message-ID | <u86nt9$25lt6$1@solani.org> |
| In reply to | #598245 |
Am 06.07.2023 um 17:43 schrieb Ned Kelly: > Am 06.07.2023 um 16:31 schrieb Heiko Rost: >> Dr. Joachim Neudert schrieb: >> >>> ©<https://www.nzz.ch/meinung/der-andere-blick/karlsruhe-stoppt-heizungsgesetz-die-ampel-schadet-der-demokratie-ld.1746057> >>> >>> Aus der Leserdiskussion zu obigem Artikel: >> >>> "...Armes Deutschland, wo bist Du hingekommen: das Geschlecht kann man >>> sich aussuchen, aber die Heizung nicht... " >>> >>> >>> Treffer, versenkt, kann man da nur sagen. >> >> Falls ich nicht irgendwelche Möglichkeiten übersehen habe: >> >> Geschlecht: männlich, weiblich, divers >> Heizung: Wärmepumpe, Fernwärme, Wasserstoff >> >> So ziemlich Gleichstand bei den Auswahlmöglichkeiten bezüglich der >> Anzahl. Wobei Geschlechtsänderung zugegebenermaßen einfacher und >> billiger ist, solange man auf die Umbauten verzichtet. > > Sehr schön. Treffer, aber schwimmt noch. Bei der Heizung kann man noch thermische Solaranlagen und Photovoltaik hinzufügen.
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| From | Heiko Rost <heiko.rost@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2023-07-06 18:09 +0200 |
| Message-ID | <u8701g.2v0.1@ID-23555.user.uni-berlin.de> |
| In reply to | #598246 |
Ned Kelly schrieb:
> Bei der Heizung kann man noch thermische Solaranlagen
Stimmt, an die habe ich nicht gedacht.
> und Photovoltaik hinzufügen.
Die würde ich nicht extra zählen. Ob der Strom aus der Ferne kommt oder
direkt vor Ort produziert wird, ist heizungstechnisch wahrscheinlich
egal. Ob allerdings die klassische Heizung über ohmschen Widerstand in
der geplanten Änderung noch erlaubt ist oder Wärmepumpen nötig sind,
wenn der Strom aus der heimischen Solaranlage kommt, weiß ich nicht.
Gruß Heiko
--
»Wat brauchst du Jrundsätze«, sacht er, »wenn dun Apparat hast!«
Kurt Tucholsky: Ein älterer, aber leicht besoffener Herr
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2023-07-06 18:18 +0200 |
| Message-ID | <u86phj$27mfj$2@solani.org> |
| In reply to | #598246 |
Am 06.07.23 um 18:53 schrieb Ned Kelly: > Am 06.07.2023 um 17:43 schrieb Ned Kelly: >> Am 06.07.2023 um 16:31 schrieb Heiko Rost: >>> Dr. Joachim Neudert schrieb: >>> >>>> ©<https://www.nzz.ch/meinung/der-andere-blick/karlsruhe-stoppt-heizungsgesetz-die-ampel-schadet-der-demokratie-ld.1746057> >>>> >>>> Aus der Leserdiskussion zu obigem Artikel: >>> >>>> "...Armes Deutschland, wo bist Du hingekommen: das Geschlecht kann man >>>> sich aussuchen, aber die Heizung nicht... " >>>> >>>> >>>> Treffer, versenkt, kann man da nur sagen. >>> >>> Falls ich nicht irgendwelche Möglichkeiten übersehen habe: >>> >>> Geschlecht: männlich, weiblich, divers >>> Heizung: Wärmepumpe, Fernwärme, Wasserstoff >>> >>> So ziemlich Gleichstand bei den Auswahlmöglichkeiten bezüglich der >>> Anzahl. Wobei Geschlechtsänderung zugegebenermaßen einfacher und >>> billiger ist, solange man auf die Umbauten verzichtet. >> >> Sehr schön. Treffer, aber schwimmt noch. > > Bei der Heizung kann man noch thermische Solaranlagen > und Photovoltaik hinzufügen. > Und Geschlechter erst. Schon medizinisch: Klinefelter XXY Klinefelter XXXY Turner X0 Adrenogenitales Syndrom Virilisierung durch Testosteron Feminisierung durch Östrogen/Progesteron Mosaike Chimären (bin kein Fachmann, nur was man halt mal so gelernt hat früher) Und dann noch die unzähligen Varianten die die LGBTQ+ Community entdeckt hat! Da kuckst Du aber mit den 3 bis 5 Heizungsvarianten... -- Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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| From | Heiko Rost <heiko.rost@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2023-07-06 18:29 +0200 |
| Message-ID | <u8716k.9sc.1@ID-23555.user.uni-berlin.de> |
| In reply to | #598249 |
Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Und Geschlechter erst.
>
> Schon medizinisch:
> Klinefelter XXY
> Klinefelter XXXY
> Turner X0
> Adrenogenitales Syndrom
> Virilisierung durch Testosteron
> Feminisierung durch Östrogen/Progesteron
> Mosaike
> Chimären
>
> (bin kein Fachmann, nur was man halt mal so gelernt hat früher)
>
> Und dann noch die unzähligen Varianten die die LGBTQ+ Community entdeckt
> hat!
Die alle kann man sich bei einer Änderung nicht aussuchen, da gibt es
nur "divers". Also bleibt es aus juristischen Sicht bei den drei
Möglichkeiten.
Gruß Heiko
--
»Wat brauchst du Jrundsätze«, sacht er, »wenn dun Apparat hast!«
Kurt Tucholsky: Ein älterer, aber leicht besoffener Herr
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2023-07-06 19:22 +0200 |
| Message-ID | <kgobi6Ffb28U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #598249 |
Am 06.07.23 um 18:18 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Da kuckst Du aber mit den 3 bis 5 Heizungsvarianten...
Geothermie, Wasser: Wellen, Stausee, Ozeanströmung. Gezeiten
Bei Wind Drachen, Flettner Rotoren,
diverse Formen von Biogas
Hermann
der hier nur Gedächtnis verwendet hat.
--
http://www.hermann-riemann.de
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-07-06 19:59 +0200 |
| Message-ID | <kgodnkFffelU4@mid.individual.net> |
| In reply to | #598255 |
Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> writes: > Am 06.07.23 um 18:18 schrieb Dr. Joachim Neudert: > >> Da kuckst Du aber mit den 3 bis 5 Heizungsvarianten... > > Geothermie, Wasser: Wellen, Stausee, Ozeanströmung. Gezeiten Jetzt bin ich mal gespannt: man kann sich also einen Stausee als Heizung genehmigen lassen? Das geht in Bayern? Dann spielt Neymar ja denmächst in München.
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2023-07-06 20:05 +0200 |
| Message-ID | <kgoe38Ffb25U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #598267 |
Am 06.07.23 um 19:59 schrieb Michael Bode: > Jetzt bin ich mal gespannt: man kann sich also einen Stausee als Heizung > genehmigen lassen? Mit dem Strom, des aus Wasserkraft gewonnen wird, kann geheizt werden.
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-07-06 20:31 +0200 |
| Message-ID | <kgofj4FffelU5@mid.individual.net> |
| In reply to | #598268 |
Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> writes: > Am 06.07.23 um 19:59 schrieb Michael Bode: > >> Jetzt bin ich mal gespannt: man kann sich also einen Stausee als Heizung >> genehmigen lassen? > > Mit dem Strom, des aus Wasserkraft gewonnen wird, kann geheizt werden. Damit ist der Stausee noch kein Teil deiner Heizungsanlage. Zählt nicht.
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2023-07-07 09:04 +0200 |
| Message-ID | <kgprniFmh9nU3@mid.individual.net> |
| In reply to | #598271 |
Am 06.07.23 um 20:31 schrieb Michael Bode: > Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> writes: > >> Am 06.07.23 um 19:59 schrieb Michael Bode: >> >>> Jetzt bin ich mal gespannt: man kann sich also einen Stausee als Heizung >>> genehmigen lassen? >> >> Mit dem Strom, des aus Wasserkraft gewonnen wird, kann geheizt werden. > > Damit ist der Stausee noch kein Teil deiner Heizungsanlage. Zählt nicht. Also unter einem künstlichen Wasserfall leben? Da wird Potentielle Energie in Bewegungsenergie gewandelt, und diese Energie unten letztlich in Wärme.
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| From | Heiko Rost <heiko.rost@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2023-07-07 10:22 +0200 |
| Message-ID | <u88p1t.bv8.1@ID-23555.user.uni-berlin.de> |
| In reply to | #598317 |
Hermann Riemann schrieb:
> Also unter einem künstlichen Wasserfall leben?
>
> Da wird Potentielle Energie in Bewegungsenergie gewandelt,
> und diese Energie unten letztlich in Wärme.
In der Situation scheint mir eine per Wasserrad angetriebene Wärmepumpe
die bessere Lösung zu sein. <bg>
Gruß Heiko
--
Ick werde wahrscheinlich diese Pachtei wähln - es is so ein beruhjendes
Jefiehl. Man tut wat for de Revolutzjon, aber man weeß janz jenau, mit
diese Pachtei kommt se nich.
Kurt Tucholsky: Ein älterer, aber leicht besoffener Herr
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-07-07 03:07 -0700 |
| Message-ID | <6793586c-977b-49a6-9790-8e7aa1964c23n@googlegroups.com> |
| In reply to | #598329 |
Heiko Rost schrieb am Freitag, 7. Juli 2023 um 10:22:59 UTC+2: > Hermann Riemann schrieb: > > Also unter einem künstlichen Wasserfall leben? > > > > Da wird Potentielle Energie in Bewegungsenergie gewandelt, > > und diese Energie unten letztlich in Wärme. > In der Situation scheint mir eine per Wasserrad angetriebene Wärmepumpe > die bessere Lösung zu sein. <bg> Gern baut man auch ein Mäuerchen, einen Druckstollen und ein Turbinenhaus. Der Wasserfall muß dann leider ganz oder weitestgehend wech...
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-07-07 17:10 +0200 |
| Message-ID | <kgqo6tFqvvkU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #598317 |
Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> writes: > Am 06.07.23 um 20:31 schrieb Michael Bode: >> Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> writes: >> >>> Am 06.07.23 um 19:59 schrieb Michael Bode: >>> >>>> Jetzt bin ich mal gespannt: man kann sich also einen Stausee als >>>> Heizung genehmigen lassen? >>> >>> Mit dem Strom, des aus Wasserkraft gewonnen wird, kann geheizt >>> werden. >> Damit ist der Stausee noch kein Teil deiner Heizungsanlage. Zählt >> nicht. > > Also unter einem künstlichen Wasserfall leben? > > Da wird Potentielle Energie in Bewegungsenergie gewandelt, und diese > Energie unten letztlich in Wärme. Wenn der Schornsteinfeger oder wer auch immer das nach dem Heizungsgesetz kontrollieren soll, so abnimmt. Und wenn es dein Stausee ist. Sonst kann ich aber auch ne normale Gasheizung einbauen und 20 Heizlüfter dazu kaufen. Ich hab einen Ökostromvertrag mit Strom aus 100% Wasserkraft.
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2023-07-07 09:19 +0200 |
| Message-ID | <u88eat$28jrj$3@solani.org> |
| In reply to | #598255 |
Am 06.07.23 um 19:22 schrieb Hermann Riemann: > Am 06.07.23 um 18:18 schrieb Dr. Joachim Neudert: > >> Da kuckst Du aber mit den 3 bis 5 Heizungsvarianten... > > Geothermie, Wasser: Wellen, Stausee, Ozeanströmung. Gezeiten > Bei Wind Drachen, Flettner Rotoren, > diverse Formen von Biogas > > Hermann > der hier nur Gedächtnis verwendet hat. > Willst Du die Drachen verbrennen um zu heizen? Die Flettner Rotoren ebenso? Stauseen und Wellen brennen ganz schlecht und werden auch im Betrieb kaum warm. Nicht Energiegewinnung ist gefragt. Sondern Energieverbrauch zur Wärmeerzeugung. Nur letzteres nennt man "Heizung". -- Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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