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Groups > ger.ct > #576216 > unrolled thread
| Started by | Herwig <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| First post | 2022-11-29 05:37 -0800 |
| Last post | 2022-12-02 16:16 +0100 |
| Articles | 14 — 8 participants |
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"LuftSchmierung" Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2022-11-29 05:37 -0800
Re: "LuftSchmierung" Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> - 2022-11-29 14:53 +0100
Re: "LuftSchmierung" Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2022-11-29 15:13 +0100
Re: "LuftSchmierung" Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2022-11-29 08:35 -0800
Re: "LuftSchmierung" Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2022-11-29 18:38 +0100
Re: "LuftSchmierung" Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2022-11-29 19:01 +0100
Re: "LuftSchmierung" Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> - 2022-12-02 00:22 +0100
Re: "LuftSchmierung" Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-12-01 23:17 -0800
Re: "LuftSchmierung" Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> - 2022-12-03 21:41 +0100
Re: "LuftSchmierung" Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-12-04 01:20 -0800
Re: "LuftSchmierung" Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> - 2022-12-04 18:16 +0100
Re: "LuftSchmierung" Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-12-02 00:48 -0800
Re: "LuftSchmierung" Heiko Rost <heiko.rost@gmx.de> - 2022-12-02 10:19 +0100
Re: "LuftSchmierung" Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-12-02 16:16 +0100
| From | Herwig <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-11-29 05:37 -0800 |
| Subject | "LuftSchmierung" |
| Message-ID | <629f4049-225a-41d3-a08f-c31b40f2b5fan@googlegroups.com> |
2022-11-29 14:38:00 +0100 Komisch: https://de.wikipedia.org/wiki/Luftschmierung_für_Schiffe Daran habe ich schon als Jugendlicher gedacht - aber natürlich nichts experimentell verifiziert, denn ich hatte ja keine Schiffe. Und jetzt muss ich als SchiffsBetreiber gegebenenfalls Tantiemen bezahlen, wenn ich das technisch verwirkliche? (Ich habe mal eine SF-Geschichte gelesen, wo jemand nach entsprechender juristischer Vorbereitung das Rad patentierte, um die ganze Welt zu zwingen, Tantiemen zu zahlen. Vielleicht ist das sogar machbar?) Herwig
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| From | Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-11-29 14:53 +0100 |
| Message-ID | <676883C14BF81B06@ggruber793.news.solani.org> |
| In reply to | #576216 |
Am 29.11.2022 um 14:37 schrieb Herwig: > 2022-11-29 14:38:00 +0100 > > Komisch: > > https://de.wikipedia.org/wiki/Luftschmierung_für_Schiffe > > Daran habe ich schon als Jugendlicher gedacht - aber > natürlich nichts experimentell verifiziert, denn ich hatte > ja keine Schiffe. > > Und jetzt muss ich als SchiffsBetreiber gegebenenfalls > Tantiemen bezahlen, wenn ich das technisch > verwirkliche? > > (Ich habe mal eine SF-Geschichte gelesen, wo jemand > nach entsprechender juristischer Vorbereitung das Rad > patentierte, um die ganze Welt zu zwingen, Tantiemen > zu zahlen. Vielleicht ist das sogar machbar?) Irgendwelche technischen Aspekte, die das Rad runder machen, als es schon ist? Die grundsätzliche Erkenntnis, dass rund besser rollt als eckig, gilt als ausgereizt. Bei der Zahngestaltung von Zahnrädern mag noch was gehen, Reifenprofile, Verbindungstechniken. VW hat WIMRE ein Patent bezüglich negativem Lenkrollradius. -- LG Georg
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| From | Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-11-29 15:13 +0100 |
| Message-ID | <tm57it.bug.1@wxp-nb-pm.local> |
| In reply to | #576221 |
Georg Gruber schrieb:
> Am 29.11.2022 um 14:37 schrieb Herwig:
>> 2022-11-29 14:38:00 +0100
>>
>> Komisch:
>>
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Luftschmierung_für_Schiffe
>>
>> Daran habe ich schon als Jugendlicher gedacht - aber
>> natürlich nichts experimentell verifiziert, denn ich hatte
>> ja keine Schiffe.
>>
>> Und jetzt muss ich als SchiffsBetreiber gegebenenfalls
>> Tantiemen bezahlen, wenn ich das technisch
>> verwirkliche?
>>
>> (Ich habe mal eine SF-Geschichte gelesen, wo jemand
>> nach entsprechender juristischer Vorbereitung das Rad
>> patentierte, um die ganze Welt zu zwingen, Tantiemen
>> zu zahlen. Vielleicht ist das sogar machbar?)
>
> Irgendwelche technischen Aspekte, die das Rad runder machen,
> als es schon ist?
> Die grundsätzliche Erkenntnis, dass rund besser rollt als eckig,
> gilt als ausgereizt.
> Bei der Zahngestaltung von Zahnrädern mag noch was gehen, Reifenprofile,
> Verbindungstechniken.
> VW hat WIMRE ein Patent bezüglich negativem Lenkrollradius.
>
Das Patent hatte Fritz Ostwald. Der gleiche Fritz hatte auch das ABS
erfunden. Der erste "VW" mit negativem Lenkrollradius war der Audi 80 B1,
der zweite war der Käfer 1303 ab August 1973 (Zahnstangenlenkung)
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
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| From | Herwig <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-11-29 08:35 -0800 |
| Message-ID | <322b289b-ac17-476c-b5bb-91605c88c851n@googlegroups.com> |
| In reply to | #576221 |
2022-11-29 17:35:00 +0100 > ... > Irgendwelche technischen Aspekte, die das Rad runder machen, > als es schon ist? Darum geht es nicht. Wenn das formaljuristische Prozedere für eine Patentierung bislang fehlt, lässt sich diese nachholen! Herwig
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| From | Peter McD <peter.posts@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-11-29 18:38 +0100 |
| Message-ID | <jumuhcFsiatU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #576253 |
Am 29.11.22 um 17:35 schrieb Herwig: > 2022-11-29 17:35:00 +0100 > >> ... > >> Irgendwelche technischen Aspekte, die das Rad runder machen, >> als es schon ist? > > Darum geht es nicht. Wenn das formaljuristische Prozedere für > eine Patentierung bislang fehlt, lässt sich diese nachholen! Da gibt es etwas mit "prior use" Wie ich es verstehe, wenn eine Idee bereite benutzt wird, bevor sie eingereicht wurde, darf der Nutzer sie weiten nutzen ohne Gebühren zahlen zu müssen. Auf die Schnelle unter "patents prior use" https://www.theippress.com/2020/10/06/prior-user-right-in-patent-law/ "The burden of proof lies with the defendant to establish that he has used the invention IN THE COUNTRY before the priority date of the patent. A successful defence allows the prior user to continue using the patented technology, limited ONLY to his own business unchanged." Peter
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| From | Peter McD <peter.posts@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-11-29 19:01 +0100 |
| Message-ID | <jumvmtFslcjU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #576261 |
Am 29.11.22 um 18:38 schrieb Peter McD: > Am 29.11.22 um 17:35 schrieb Herwig: >> 2022-11-29 17:35:00 +0100 >> >>> ... >> >>> Irgendwelche technischen Aspekte, die das Rad runder machen, >>> als es schon ist? >> >> Darum geht es nicht. Wenn das formaljuristische Prozedere für >> eine Patentierung bislang fehlt, lässt sich diese nachholen! > > Da gibt es etwas mit "prior use" > > Wie ich es verstehe, wenn eine Idee bereite benutzt wird, bevor sie > eingereicht wurde, darf der Nutzer sie weiten nutzen ohne Gebühren > zahlen zu müssen. > > Auf die Schnelle unter "patents prior use" > https://www.theippress.com/2020/10/06/prior-user-right-in-patent-law/ > > "The burden of proof lies with the defendant to establish that he has > used the invention IN THE COUNTRY before the priority date of the > patent. A successful defence allows the prior user to continue using the > patented technology, limited ONLY to his own business unchanged." Beispiel Europa: T 2440/12 (Fluid flow simulation/SIMCON) of 15.9.2015 https://www.epo.org/law-practice/case-law-appeals/recent/t122440eu1.html "6. According to Article 52(1) EPC, European patents shall be granted for any invention, in all fields of technology, provided, inter alia, that they are new. An invention shall be considered to be new if it does not form part of the state of the art (Article 54(1) EPC). The state of the art shall be held to comprise everything made available to the public by means of a written or oral description, by use, or in any other way, before the date of filing of the European patent application (Article 54(2) EPC)." Peter
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| From | Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2022-12-02 00:22 +0100 |
| Message-ID | <1baoxw5cwrqrn$.dlg@10235314.user.individual.de> |
| In reply to | #576216 |
Herwig schrieb am 29.11.22:
> 2022-11-29 14:38:00 +0100
>
> Komisch:
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Luftschmierung_für_Schiffe
>
> Daran habe ich schon als Jugendlicher gedacht - aber
> natürlich nichts experimentell verifiziert, denn ich hatte
> ja keine Schiffe.
Patente sind im Kern _Ideen_, nicht realisierte Produkte. Du musst nichts
experimentell verifizieren, um es einzureichen. Im Gegenteil sollte man ein
Patent einreichen, BEVOR man an die Realisierung geht.
Es reicht alternativ auch, die _Idee_ irgendwo zu veröffentlichen, um
spätere Patente dazu wg. Prior Art abwehren zu können. ("defensive
Publication")
Legendär ist der Fall, dass ein Patent zum Heben eines gesunkenen Schiffs
abgelehnt wurde, weil die Idee dahinter bereits in einem Donald Duck-Comic
dargestellt wurde.
MfG
Gerald
--
Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere; aber wir sehen
meist so lange mit Bedauern auf die geschlossene Tür, dass wir die,
die sich für uns geöffnet hat, nicht sehen.
- Alexander Graham Bell
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-12-01 23:17 -0800 |
| Message-ID | <f1b4226d-496d-4ecc-ab58-6d627eb7801cn@googlegroups.com> |
| In reply to | #576586 |
Gerald Gruner schrieb am Freitag, 2. Dezember 2022 um 00:22:57 UTC+1: > Herwig schrieb am 29.11.22: > > 2022-11-29 14:38:00 +0100 > > > > Komisch: > > > > https://de.wikipedia.org/wiki/Luftschmierung_für_Schiffe > > > > Daran habe ich schon als Jugendlicher gedacht - aber > > natürlich nichts experimentell verifiziert, denn ich hatte > > ja keine Schiffe. > Patente sind im Kern _Ideen_, nicht realisierte Produkte. Du musst nichts > experimentell verifizieren, um es einzureichen. Im Gegenteil sollte man ein > Patent einreichen, BEVOR man an die Realisierung geht. Es soll allerdings den Fall gegeben haben von einer besonders geformten Leitbarriere, die Fahrzeuge wieder zurück in die Spur bringt, ohne daß sie umfallen. Das Patentamt habe sich das vorführen lassen; das Testfahrzeug fiel um.
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| From | Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2022-12-03 21:41 +0100 |
| Message-ID | <e2zzlt5dcmb7.dlg@10235314.user.individual.de> |
| In reply to | #576596 |
Ulf Kutzner schrieb am 2.12.22: > Gerald Gruner schrieb am Freitag, 2. Dezember 2022 um 00:22:57 UTC+1: >> Herwig schrieb am 29.11.22: >>> 2022-11-29 14:38:00 +0100 >>> >>> Komisch: >>> >>> https://de.wikipedia.org/wiki/Luftschmierung_für_Schiffe >>> >>> Daran habe ich schon als Jugendlicher gedacht - aber >>> natürlich nichts experimentell verifiziert, denn ich hatte >>> ja keine Schiffe. > >> Patente sind im Kern _Ideen_, nicht realisierte Produkte. Du musst >> nichts experimentell verifizieren, um es einzureichen. Im Gegenteil >> sollte man ein Patent einreichen, BEVOR man an die Realisierung geht. > > Es soll allerdings den Fall gegeben haben von einer > besonders geformten Leitbarriere, die Fahrzeuge > wieder zurück in die Spur bringt, ohne daß sie umfallen. > > Das Patentamt habe sich das vorführen lassen; das Testfahrzeug > fiel um. Ähm, das halte ich für eine Legende. Das Patentamt ist dazu weder berechtigt noch verpflichtet. Außerdem wird ein Patent sinnvollerweise eingereicht, lange _bevor_ irgendetwas präsentables überhaupt _vorhanden_ ist. Und - das wird dich schockieren - muss ein Patent nicht einmal funktionieren. Es ist die Beschreibung einer Idee, die auch schlecht sein kann oder ganz scheitern. MfG Gerald -- Es hört sich gut und vernünftig an... Das ist nunmal das gefährliche an Sozialromantik. - Leserkommentar auf Welt.de zu Plänen Bärbocks/Grüne
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-12-04 01:20 -0800 |
| Message-ID | <cd01a664-b51e-4e33-8b8c-7b51bc0ef7e6n@googlegroups.com> |
| In reply to | #576786 |
Gerald Gruner schrieb am Samstag, 3. Dezember 2022 um 21:41:13 UTC+1: > Ulf Kutzner schrieb am 2.12.22: > > Gerald Gruner schrieb am Freitag, 2. Dezember 2022 um 00:22:57 UTC+1: > >> Patente sind im Kern _Ideen_, nicht realisierte Produkte. Du musst > >> nichts experimentell verifizieren, um es einzureichen. Im Gegenteil > >> sollte man ein Patent einreichen, BEVOR man an die Realisierung geht. > > > > Es soll allerdings den Fall gegeben haben von einer > > besonders geformten Leitbarriere, die Fahrzeuge > > wieder zurück in die Spur bringt, ohne daß sie umfallen. > > > > Das Patentamt habe sich das vorführen lassen; das Testfahrzeug > > fiel um. > Ähm, das halte ich für eine Legende. Das Patentamt ist dazu weder > berechtigt noch verpflichtet. > Außerdem wird ein Patent sinnvollerweise eingereicht, lange _bevor_ > irgendetwas präsentables überhaupt _vorhanden_ ist. Und - das wird dich > schockieren - muss ein Patent nicht einmal funktionieren. Es ist die > Beschreibung einer Idee, die auch schlecht sein kann oder ganz scheitern. Hier ist allerdings auch von möglicher Vorführung die Rede: https://www.dpma.de/docs/formulare/patent/p2796.pdf
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| From | Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2022-12-04 18:16 +0100 |
| Message-ID | <1jlian5csfu0f.dlg@10235314.user.individual.de> |
| In reply to | #576803 |
Ulf Kutzner schrieb am 4.12.22: > Gerald Gruner schrieb am Samstag, 3. Dezember 2022 um 21:41:13 UTC+1: >> Ulf Kutzner schrieb am 2.12.22: >>> Gerald Gruner schrieb am Freitag, 2. Dezember 2022 um 00:22:57 UTC+1: > >>>> Patente sind im Kern _Ideen_, nicht realisierte Produkte. Du musst >>>> nichts experimentell verifizieren, um es einzureichen. Im Gegenteil >>>> sollte man ein Patent einreichen, BEVOR man an die Realisierung geht. >>> >>> Es soll allerdings den Fall gegeben haben von einer >>> besonders geformten Leitbarriere, die Fahrzeuge >>> wieder zurück in die Spur bringt, ohne daß sie umfallen. >>> >>> Das Patentamt habe sich das vorführen lassen; das Testfahrzeug >>> fiel um. > >> Ähm, das halte ich für eine Legende. Das Patentamt ist dazu weder >> berechtigt noch verpflichtet. >> Außerdem wird ein Patent sinnvollerweise eingereicht, lange _bevor_ >> irgendetwas präsentables überhaupt _vorhanden_ ist. Und - das wird dich >> schockieren - muss ein Patent nicht einmal funktionieren. Es ist die >> Beschreibung einer Idee, die auch schlecht sein kann oder ganz scheitern. > > Hier ist allerdings auch von möglicher Vorführung die Rede: > https://www.dpma.de/docs/formulare/patent/p2796.pdf Im Rahmen einer Anhörung, "vor allem bei Unklarheiten über Aufbau und Wirkungsweise des Anmeldungsgegenstandes". Das ändert nichts daran, dass du zum Zeitpunkt der Einreichung eines Patents keinen vorführbaren Prototypen deiner Erfindung haben musst und im Regelfall auch nicht hast. Vielleicht ergibt sich am Ende einer hinreichend lang dauernden Prüfung die Gelegenheit auch zu einer Vorführung eines bis dann ggf. entwickelten Prototypen, falls noch Fragen offen und auf diese Weise leichter zu klären sind. MfG Gerald -- Gerne der Zeiten gedenk' ich, da alle Glieder gelenkig - bis auf eins. Doch die Zeiten sind vorüber, steif geworden alle Glieder - bis auf eins. - Johann Wolfgang von Goethe
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| From | Peter Veith <veith@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2022-12-02 00:48 -0800 |
| Message-ID | <3011bad0-58f4-4452-a877-dff860fb9f7en@googlegroups.com> |
| In reply to | #576216 |
Herwig schrieb am Dienstag, 29. November 2022 um 14:37:17 UTC+1: > https://de.wikipedia.org/wiki/Luftschmierung_für_Schiffe Den Begriff "Luftschmierung" kannte ich bisher noch nicht, aber mittels ausgeblasener Luft die Grenzschicht zu beeinflussen ist in der Luftfahrt eine alte Sache, Stichwort: MiG-21 SPS (eig. PFM / Erzeugnis 94) mit einem System zum Anblasen der Landeklappen mit heißer Luft aus dem Brennkammersekundärstrom. Später hatte ich vergleichbares von Torpedos und U-Booten gehört, damit diese besser durch das Wasser gleiten. Nun hat das Prinzip wohl auch Überwasserschiffe erreicht. Peter
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| From | Heiko Rost <heiko.rost@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-12-02 10:19 +0100 |
| Message-ID | <tmcjel.70s.1@ID-23555.user.uni-berlin.de> |
| In reply to | #576606 |
Peter Veith schrieb:
> Später hatte ich vergleichbares von Torpedos und U-Booten gehört, damit
> diese besser durch das Wasser gleiten.
Bei U-Booten halte ich das für problematisch, weil sie dadurch besser
durch den Feind entdeckt werden können. Für Torpedos kann man das System
nochmal verbessern und Superkavitation nutzen. Wobei das dann eher
Unterwasserraketen sind.
<https://de.wikipedia.org/wiki/Superkavitation>
Gruß Heiko
--
Volksparteien sind wie Gletscher: Langsam bis zur Erstarrung, alle paar
Jahre kracht es, und sie haben ihre beste Zeit hinter sich.
Sascha Lobo
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| From | Peter Veith <veith@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2022-12-02 16:16 +0100 |
| Message-ID | <tmd4ro$33ie4$1@dont-email.me> |
| In reply to | #576619 |
Am 02.12.2022 um 10:19 schrieb Heiko Rost: > Peter Veith schrieb: >> Später hatte ich vergleichbares von Torpedos und U-Booten gehört, damit >> diese besser durch das Wasser gleiten. > > Bei U-Booten halte ich das für problematisch, weil sie dadurch besser > durch den Feind entdeckt werden können. Nun,meist "liegen die doch am Boden " oder "schleichen" dahin, aber wenn es schnell gehen muß ... ich habe keine Ahnung, ob diese Technologie in der Praxis eingesetzt wird. > Für Torpedos kann man das System > nochmal verbessern und Superkavitation nutzen. Wobei das dann eher > Unterwasserraketen sind. > <https://de.wikipedia.org/wiki/Superkavitation> Danke. Veith -- Kriege sind bedingungslos materialistisch. Es entscheiden handfeste Dinge wie Produktionskapazitäten und Mobilisierungsfähigkeit. Am Ende zwingt der Sieger dem Besiegten seinen Willen auf. http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
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