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Groups > ger.ct > #294212 > unrolled thread
| Started by | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| First post | 2017-01-24 10:43 +0100 |
| Last post | 2017-01-24 19:28 +0100 |
| Articles | 16 — 5 participants |
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Lord Neuberger "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-01-24 10:43 +0100
Re: Lord Neuberger "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-01-24 16:06 +0000
Re: Lord Neuberger "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-01-24 17:13 +0100
Re: Lord Neuberger Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-01-24 19:31 +0100
Re: Lord Neuberger Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2017-01-24 19:53 +0100
Re: Lord Neuberger "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-01-24 19:54 +0100
Re: Lord Neuberger Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-01-24 20:05 +0100
Re: Lord Neuberger "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-01-24 19:22 +0000
Re: Lord Neuberger Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-01-24 20:18 +0100
Re: Lord Neuberger Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-01-24 20:23 +0100
Re: Lord Neuberger Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-01-24 20:43 +0100
Re: Lord Neuberger Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-01-24 20:12 +0100
Re: Lord Neuberger Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2017-01-24 20:33 +0100
Re: Lord Neuberger Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-01-24 21:02 +0100
Re: Lord Neuberger "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-01-24 19:28 +0000
Re: Lord Neuberger Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-01-24 19:28 +0100
| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
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| Date | 2017-01-24 10:43 +0100 |
| Subject | Lord Neuberger |
| Message-ID | <o677jq$fip$1@news.albasani.net> |
Wenn da mal nicht die Krauts dahinterstecken... :-)) Ein Lord Neuberger hat eben am Supreme Court das Urteil verkündet, daß das Parlament vor dem Brexit befragt werden muß und zustimmen muß. "Supreme court rules by 8 votes to 3 that government cannot trigger article 50 without act of parliament" Das heißt: Never-ending fun im britischen Parlament...
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| From | "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> |
|---|---|
| Date | 2017-01-24 16:06 +0000 |
| Message-ID | <37874.22733.1485273972@news.jors.net> |
| In reply to | #294212 |
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>: > Das heißt: Never-ending fun im britischen Parlament... Naja, nachdem Trump mit seinen Alternativen Fakten die Briten mit ihrem Brexit fast wieder in das Abseits der Bedeutungslosigkeit gedraengt hat, muessen sie sich doch wieder international ins Rechte Licht ruecken. Oder zumindest laut genug mit den Fuessen stampfen, damit sie vor lauter Trumps etwas abbekommen. So scheint es einem.
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
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| Date | 2017-01-24 17:13 +0100 |
| Message-ID | <o67uf5$j44$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #294255 |
Am 24.01.17 um 17:06 schrieb Juergen P. Meier: > Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>: >> Das heißt: Never-ending fun im britischen Parlament... > > Naja, nachdem Trump mit seinen Alternativen Fakten die Briten mit > ihrem Brexit fast wieder in das Abseits der Bedeutungslosigkeit > gedraengt hat, muessen sie sich doch wieder international ins Rechte > Licht ruecken. Oder zumindest laut genug mit den Fuessen stampfen, > damit sie vor lauter Trumps etwas abbekommen. > > So scheint es einem. > Auf die Parlamentsdiskussionen darf man sich auf jeden Fall freuen. Die Briten führen da weiter eine scharfe verbale Klinge voller Spitzen und Ironie. Die Liberaldemokraten haben sich ja auch nicht sonderlich auf den Brexit festgelegt, die werden nachfragen... Labour ist in dieser wichtigen Phase leider ein Totalausfall, Jeremy Corbyn läßt ahnen, wie es in den USA mit Bernie Sanders gekommen wäre. Lieblinge der Basis, im parlamentarischen Betrieb der Untergang. In jedem Fall: zurücklehnen, Popcorn!
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| From | Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> |
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| Date | 2017-01-24 19:31 +0100 |
| Message-ID | <o686eo$7rh$2@dont-email.me> |
| In reply to | #294256 |
Salve allerseits, Dr. Joachim Neudert schrieb: > Am 24.01.17 um 17:06 schrieb Juergen P. Meier: >> Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>: >> >>> Das heißt: Never-ending fun im britischen Parlament... >> >> Naja, nachdem Trump mit seinen Alternativen Fakten die Briten mit >> ihrem Brexit fast wieder in das Abseits der Bedeutungslosigkeit >> gedraengt hat, muessen sie sich doch wieder international ins Rechte >> Licht ruecken. Oder zumindest laut genug mit den Fuessen stampfen, >> damit sie vor lauter Trumps etwas abbekommen. >> >> So scheint es einem. > > Auf die Parlamentsdiskussionen darf man sich auf jeden Fall freuen. Die > Briten führen da weiter eine scharfe verbale Klinge voller Spitzen und > Ironie. Die Liberaldemokraten haben sich ja auch nicht sonderlich auf > den Brexit festgelegt, die werden nachfragen... > > Labour ist in dieser wichtigen Phase leider ein Totalausfall, Jeremy > Corbyn läßt ahnen, wie es in den USA mit Bernie Sanders gekommen wäre. > Lieblinge der Basis, im parlamentarischen Betrieb der Untergang. > > In jedem Fall: zurücklehnen, Popcorn! > <https://global.handelsblatt.com/politics/trump-team-leaves-germany-out-in-the-cold-686589> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
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| Date | 2017-01-24 19:53 +0100 |
| Message-ID | <eepm4jFouprU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #294256 |
Am 24.01.2017 um 17:13 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Am 24.01.17 um 17:06 schrieb Juergen P. Meier: >> Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>: >>> Das heißt: Never-ending fun im britischen Parlament... >> >> Naja, nachdem Trump mit seinen Alternativen Fakten die Briten mit >> ihrem Brexit fast wieder in das Abseits der Bedeutungslosigkeit >> gedraengt hat, muessen sie sich doch wieder international ins Rechte >> Licht ruecken. Oder zumindest laut genug mit den Fuessen stampfen, >> damit sie vor lauter Trumps etwas abbekommen. >> >> So scheint es einem. >> > > Auf die Parlamentsdiskussionen darf man sich auf jeden Fall freuen. Die > Briten führen da weiter eine scharfe verbale Klinge voller Spitzen und > Ironie. Die Liberaldemokraten haben sich ja auch nicht sonderlich auf > den Brexit festgelegt, die werden nachfragen... Was soll da groß kommen? Kaum einer wird sich trauen gegen den Brexit zu stimmen. Die eigene Verhandlungsposition zu untergraben, indem man vorher im Parlament fein säuberlich herausarbeitet, dass man ohne Hosen da steht, ist auch nicht sonderlich taktisch clever.
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
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| Date | 2017-01-24 19:54 +0100 |
| Message-ID | <o687te$svv$2@news.albasani.net> |
| In reply to | #294279 |
Am 24.01.17 um 19:53 schrieb Michael Bode: > Die eigene Verhandlungsposition zu untergraben, indem man > vorher im Parlament fein säuberlich herausarbeitet, dass man ohne Hosen > da steht, ist auch nicht sonderlich taktisch clever. > Natürlich nicht. Trotzdem wird es genau dazu jetzt kommen, die Briten zerlegen fein säuberlich parlamentarisch ihre eigene Position.
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
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| Date | 2017-01-24 20:05 +0100 |
| Message-ID | <o688ho$lgj$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #294280 |
On 01/24/2017 07:54 PM, Dr. Joachim Neudert wrote: > Am 24.01.17 um 19:53 schrieb Michael Bode: >> Die eigene Verhandlungsposition zu untergraben, indem man >> vorher im Parlament fein säuberlich herausarbeitet, dass man ohne Hosen >> da steht, ist auch nicht sonderlich taktisch clever. >> > > Natürlich nicht. Trotzdem wird es genau dazu jetzt kommen, die Briten > zerlegen fein säuberlich parlamentarisch ihre eigene Position. Es könnte auch sein, daß sich ein paar PMs die Statistik in ihrem Wahlkreis genauer angesehen haben und sich ausrechnen, daß bis zur nächsten Wahl von den Befürwortern weniger da sind. Es wird interessant. Gerrit
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| From | "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> |
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| Date | 2017-01-24 19:22 +0000 |
| Message-ID | <37876.22967.1485285773@news.jors.net> |
| In reply to | #294282 |
Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>: > On 01/24/2017 07:54 PM, Dr. Joachim Neudert wrote: >> Am 24.01.17 um 19:53 schrieb Michael Bode: >>> Die eigene Verhandlungsposition zu untergraben, indem man >>> vorher im Parlament fein säuberlich herausarbeitet, dass man ohne Hosen >>> da steht, ist auch nicht sonderlich taktisch clever. >>> >> >> Natürlich nicht. Trotzdem wird es genau dazu jetzt kommen, die Briten >> zerlegen fein säuberlich parlamentarisch ihre eigene Position. > > Es könnte auch sein, daß sich ein paar PMs die Statistik in ihrem > Wahlkreis genauer angesehen haben und sich ausrechnen, daß bis zur > nächsten Wahl von den Befürwortern weniger da sind. > > Es wird interessant. Zumal die Entscheidung des Gerichts fuer die Schotten als Schlag ins Gesicht wahrgenommen wird.
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| From | Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> |
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| Date | 2017-01-24 20:18 +0100 |
| Message-ID | <o68973$j76$1@dont-email.me> |
| In reply to | #294280 |
Salve allerseits, Dr. Joachim Neudert schrieb: > Am 24.01.17 um 19:53 schrieb Michael Bode: >> Die eigene Verhandlungsposition zu untergraben, indem man >> vorher im Parlament fein säuberlich herausarbeitet, dass man ohne Hosen >> da steht, ist auch nicht sonderlich taktisch clever. > > Natürlich nicht. Trotzdem wird es genau dazu jetzt kommen, die Briten > zerlegen fein säuberlich parlamentarisch ihre eigene Position. > --- <hier abknabbern> --- Die Regierung ist nun gezwungen, eine Vorlage ins Parlament zu bringen und sowohl das Unter-, als auch das Oberhaus über den Artikel 50 abstimmen zu lassen. Während es im November noch den Anschein gemacht hatte, Mays Zeitplan könnte dadurch durcheinandergeraten, ist die Premierministerin mittlerweile zuversichtlich, die formelle Trennung von der EU wie geplant und versprochen trotzdem bis Ende März einleiten zu können. Zwar hatten im letzten Sommer in allen Parteien Mehrheiten der Unterhausabgeordneten für den Verbleib Grossbritanniens in der EU plädiert. Seither aber hat sich die Einsicht durchgesetzt, dass es keinen Weg am Brexit vorbei gibt. Unter den proeuropäischen «Remainers» innerhalb der regierenden Tory-Partei hat mit einer Handvoll von Ausnahmen niemand den Mut und das Durchhaltevermögen für eine parlamentarische Rebellion. Und in der oppositionellen Labourpartei sehen sich zwei Drittel der Abgeordneten vor der Schwierigkeit, dass ihre Wahlkreise im Juni ihren Ratschlag in den Wind schlugen und für den EU-Austritt stimmten. Labourchef Jeremy Corbyn will seine Fraktion folgerichtig darauf verpflichten, die Ausrufung des Artikels 50 nicht zu blockieren. Lediglich die Liberaldemokraten (mit 8 Abgeordneten) und die schottischen Nationalisten (SNP; 56 Sitze) wollen im Parlament prinzipiell gegen Mays Brexit-Pläne stimmen. *Keine schottischen Sonderrechte* In einem Nebenpunkt verbuchte die Regierung dagegen einen Sieg. Der Supreme Court hatte neben den Souveränitätsrechten des Westminster-Parlaments auch die Einspracherechte der Regionalregierungen in Schottland, Wales und Nordirland zu prüfen. Vor allem die SNP in Schottland hatte sich auf die sogenannte Sewel-Konvention berufen. Danach wird das schottische Parlament angehört, wenn London Gesetze erlässt, die sich auf dezentrale Befugnisse auswirken, beispielsweise auf den Umweltschutz. Das Oberste Gericht kam jedoch einstimmig zum Schluss, dass die Übereinkunft nicht für den Brexit gilt, auch wenn er schottische - und entsprechend walisische und nordirische - Kompetenzen berührt. --- </hier abknabbern> --- ©<https://www.nzz.ch/international/urteil-des-obersten-gerichtes-grossbritanniens-brexit-ld.141462> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
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| Date | 2017-01-24 20:23 +0100 |
| Message-ID | <o689k2$lrl$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #294287 |
On 01/24/2017 08:18 PM, Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara wrote: > > In einem Nebenpunkt verbuchte die Regierung dagegen einen Sieg. Der > Supreme Court hatte neben den Souveränitätsrechten des > Westminster-Parlaments auch die Einspracherechte der Regionalregierungen > in Schottland, Wales und Nordirland zu prüfen. Vor allem die SNP in > Schottland hatte sich auf die sogenannte Sewel-Konvention berufen. > Danach wird das schottische Parlament angehört, wenn London Gesetze > erlässt, die sich auf dezentrale Befugnisse auswirken, beispielsweise > auf den Umweltschutz. Das Oberste Gericht kam jedoch einstimmig zum > Schluss, dass die Übereinkunft nicht für den Brexit gilt, auch wenn er > schottische - und entsprechend walisische und nordirische - Kompetenzen > berührt. Ja, dann wird Schottland bald wieder eine Volksabstimmung zur Unabhängigkeit ankurbeln. Gerrit
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| From | Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> |
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| Date | 2017-01-24 20:43 +0100 |
| Message-ID | <o68am3$p0l$1@dont-email.me> |
| In reply to | #294288 |
Salve allerseits, Gerrit Heitsch schrieb: > On 01/24/2017 08:18 PM, Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara wrote: >> >>| In einem Nebenpunkt verbuchte die Regierung dagegen einen Sieg. Der >>| Supreme Court hatte neben den Souveränitätsrechten des >>| Westminster-Parlaments auch die Einspracherechte der Regionalregierungen >>| in Schottland, Wales und Nordirland zu prüfen. Vor allem die SNP in >>| Schottland hatte sich auf die sogenannte Sewel-Konvention berufen. >>| Danach wird das schottische Parlament angehört, wenn London Gesetze >>| erlässt, die sich auf dezentrale Befugnisse auswirken, beispielsweise >>| auf den Umweltschutz. Das Oberste Gericht kam jedoch einstimmig zum >>| Schluss, dass die Übereinkunft nicht für den Brexit gilt, auch wenn er >>| schottische - und entsprechend walisische und nordirische - Kompetenzen >>| berührt. > > Ja, dann wird Schottland bald wieder eine Volksabstimmung zur > Unabhängigkeit ankurbeln. > <https://www.euractiv.de/section/eu-innenpolitik/news/salmond-schottische-unabhaengigkeit-in-nur-zwei-jahren-nach-brexit-moeglich/> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> |
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| Date | 2017-01-24 20:12 +0100 |
| Message-ID | <o688rk$hni$1@dont-email.me> |
| In reply to | #294279 |
Salve allerseits, Michael Bode schrieb: > Am 24.01.2017 um 17:13 schrieb Dr. Joachim Neudert: >> Am 24.01.17 um 17:06 schrieb Juergen P. Meier: >>> Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>: >>> >>>> Das heißt: Never-ending fun im britischen Parlament... >>> >>> Naja, nachdem Trump mit seinen Alternativen Fakten die Briten mit >>> ihrem Brexit fast wieder in das Abseits der Bedeutungslosigkeit >>> gedraengt hat, muessen sie sich doch wieder international ins Rechte >>> Licht ruecken. Oder zumindest laut genug mit den Fuessen stampfen, >>> damit sie vor lauter Trumps etwas abbekommen. >>> >>> So scheint es einem. >> >> Auf die Parlamentsdiskussionen darf man sich auf jeden Fall freuen. Die >> Briten führen da weiter eine scharfe verbale Klinge voller Spitzen und >> Ironie. Die Liberaldemokraten haben sich ja auch nicht sonderlich auf >> den Brexit festgelegt, die werden nachfragen... > > Was soll da groß kommen? Kaum einer wird sich trauen gegen den Brexit zu > stimmen. Die eigene Verhandlungsposition zu untergraben, indem man > vorher im Parlament fein säuberlich herausarbeitet, dass man ohne Hosen > da steht, ist auch nicht sonderlich taktisch clever. > --- <hier abknabbern> --- Als Theresa May vergangene Woche in London ans Rednerpult trat, hörten nicht nur die Regierungen in Kontinentaleuropa gebannt zu. Ganz besonders gespannt warteten die Iren darauf, was die britische Regierungschefin in London zu sagen hatte. Und viele von ihnen wurden ernüchtert: An diesem Tag sicherte sich May endgültig den Titel als neue "Eiserne Lady" und kündigte selbstbewusst den harten Brexit an. Dass die Briten wahrscheinlich den EU-Binnenmarkt verlassen, dürfte für die EU eine schmerzhafte Amputation werden. Für die Iren aber ist es weit mehr als das. Es ist ein Desaster. Denn die Republik Irland ist eng mit dem Vereinigten Königreich verbunden. Großbritannien nimmt einen großen Teil der irischen Exporte auf und ist so der wichtigste einzelne Handelspartner. Gleichzeitig sind die Bindungen an die EU ebenfalls enorm wichtig. Dank Binnenmarkt und jahrzehntelangem Geldregen aus EU-Töpfen wurde Irland vom Armenhaus zum Aufsteiger, der mittlerweile vom Empfänger zum Beitragszahler geworden ist und dank seiner niedrigen Unternehmenssteuern Apple, Facebook, Google und andere große US-Unternehmen anlockte. "Heute ist Irland wie ein Kind, dessen Eltern sich trennen", schreibt ein Kolumnist der "Sunday Times", Cormac Lucey. Doch die Brexit-Folgen für Irland haben nicht nur mit Wirtschaft, Steuern und Märkten zu tun. Die EU-Mitgliedschaft Irlands und Großbritanniens war ein entscheidender Grund für das Ende des Nordirland-Konflikts. Offene Grenzen und gemeinsamer Binnenmarkt kommen einer Einheit des Landes recht nahe, zumindest schmerzte die Teilung die Katholiken im Norden weniger, da sie von den Brüdern in der Republik fast nur noch auf dem Papier getrennt sind. Das ist der Boden, auf dem das Karfreitagsabkommen von 1998 gedeihen konnte, das den jahrzehntealten Konflikt um IRA, Protestanten und Katholiken offiziell beendete. Dabei spielten auch Zahlungen aus Brüssel eine wichtige Nebenrolle. 1,5 Milliarden Euro pumpte die EU nach Nordirland und half der Region so auf die Beine. Das dort beim Referendum 56 Prozent gegen den Brexit stimmten, überrascht daher wenig. *Aus dem Segen könnte Fluch werden* Wie soll es nun weitergehen, wenn an der Grenze zwischen Irland und Nordirland die EU-Außengrenze verläuft? Was bislang ein Segen war, könnte sich dann ins Gegenteil verkehren. Die Iren wären wieder getrennt - das wirke ähnlich traumatisch wie wenn zwischen Thüringen und Hessen wieder Grenzkontrollen eingeführt würden, hieß es in der "Zeit". Manche befürchten gar, die IRA könnte wieder aufleben und das Land erneut mit Bomben und Attentaten terrorisieren. Gäbe es wieder Polizisten an Grenzposten, würden diese zu "sitzenden Enten", also leichte Ziele für potenzielle Terroristen, sagte ein Sprecher der Polizeigewerkschaft Police Federation of Northern Island. Irlands Premierminister Enda Kenny versuchte nach dem Brexit, die Lage zu beruhigen. Er habe sich bereits mit May darauf verständigt, dass es nicht wieder eine harte Grenze geben soll. Außerdem solle es keine Einschränkung für den gemeinsamen Grenzraum geben. Das allerdings sagte der Regierungschef Anfang Dezember – da gab es noch Hoffnungen, dass die Briten einen soften Brexit anstreben, also im EU-Binnenmarkt blieben. Dann wäre es für die Iren halb so schlimm gekommen. Dann hätte man ähnlich offene Grenzen wie die Nicht-EU-Mitglieder Schweiz oder Norwegen bekommen können. Doch die sind beide Mitglied des Binnenmarktes, dem May nun eine Absage erteilt hat. Die beiden Länder fallen als Modell also aus. Es sei denn, man macht eine Ausnahme für die Briten und Iren. Aber das wäre dann genau das "Rosinenpicken", das die EU verhindern will. Wäre es da nicht besser, wenn Irland die EU ebenfalls verließe und sich dann mit den Briten verständigt, die gemeinsame Grenze offen zu halten? Diese Idee wird tatsächlich diskutiert. Der ehemalige irische Botschafter in Kanada, Ray Bassett, sagte dem "Belfast Telegraph", es liege nicht in Irlands Interesse einen Austritt aus der EU, den Irexit, auszuschließen. "Wir hoffen sicherlich, dass wir ein aktives und stützendes Mitglied der EU bleiben, aber wir sollten nichts ausschließen", zitiert ihn die Zeitung. Auch der bereits erwähnte Kolumnist Cormac Lucey spricht sich dafür aus. Neben der engen Bindung an Großbritannien ist für ihn auch die derzeitige Wirtschaftskrise in weiten Teilen der EU ein wichtiges Argument. Dass die Brexit-Partei Ukip im EU-Parlament den "Irexit" bereits im Oktober ins Spiel brachte, ist wohl weniger ernst zu nehmen – wobei die Brexit-Krakeeler anfangs auch in Großbritannien nicht für voll genommen wurden. *Euro-Austritt kaum denkbar* Das Verhältnis der Iren zur EU ist auch nicht frei von Spannungen. Das zeigte die EU-Strafe für Apple im vergangenen Herbst. 13 Milliarden Euro sollte der Computergigant wegen Steuervergünstigungen an Irland zahlen, doch Dublin weigerte sich, das Geld anzunehmen. Man wollte es sich eben auf keinen Fall mit den großen Playern aus den USA verscherzen. Und was, wenn Brüssel Apple und die anderen Internet-Giganten mit weiteren Reglementierungen und Strafzahlungen trietzt? Oder womöglich Irland verbietet, weiter Dumping-Steuersätze zu erheben? Ob Apple, Facebook und Google dann doch vielleicht lieber ins von allen Zwängen befreite Nach-Brexit-Großbritannien flüchten, das überdies ebenfalls mit niedrigen Unternehmenssteuern liebäugelt? Zugegeben, das wirkt noch weit entfernt – mit ein paar falschen Entscheidungen kann der Status Quo aber leicht ins Wanken geraten. --- </hier abknabbern> --- ©<http://www.n-tv.de/politik/Irland-ist-der-groesste-Brexit-Verlierer-article19624497.html> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
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| Date | 2017-01-24 20:33 +0100 |
| Message-ID | <eepog9Fph9pU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #294286 |
Am 24.01.2017 um 20:12 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara: > Salve allerseits, > > Michael Bode schrieb: >> Am 24.01.2017 um 17:13 schrieb Dr. Joachim Neudert: >>> Am 24.01.17 um 17:06 schrieb Juergen P. Meier: >>>> Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>: >>>> >>>>> Das heißt: Never-ending fun im britischen Parlament... >>>> >>>> Naja, nachdem Trump mit seinen Alternativen Fakten die Briten mit >>>> ihrem Brexit fast wieder in das Abseits der Bedeutungslosigkeit >>>> gedraengt hat, muessen sie sich doch wieder international ins Rechte >>>> Licht ruecken. Oder zumindest laut genug mit den Fuessen stampfen, >>>> damit sie vor lauter Trumps etwas abbekommen. >>>> >>>> So scheint es einem. >>> >>> Auf die Parlamentsdiskussionen darf man sich auf jeden Fall freuen. Die >>> Briten führen da weiter eine scharfe verbale Klinge voller Spitzen und >>> Ironie. Die Liberaldemokraten haben sich ja auch nicht sonderlich auf >>> den Brexit festgelegt, die werden nachfragen... >> >> Was soll da groß kommen? Kaum einer wird sich trauen gegen den Brexit zu >> stimmen. Die eigene Verhandlungsposition zu untergraben, indem man >> vorher im Parlament fein säuberlich herausarbeitet, dass man ohne Hosen >> da steht, ist auch nicht sonderlich taktisch clever. >> > --- <hier abknabbern> --- > Als Theresa May vergangene Woche in London ans Rednerpult trat, hörten > nicht nur die Regierungen in Kontinentaleuropa gebannt zu. Ganz > besonders gespannt warteten die Iren darauf, was die britische > Regierungschefin in London zu sagen hatte. Und viele von ihnen wurden > ernüchtert: An diesem Tag sicherte sich May endgültig den Titel als neue > "Eiserne Lady" und kündigte selbstbewusst den harten Brexit an. Dass die > Briten wahrscheinlich den EU-Binnenmarkt verlassen, dürfte für die EU > eine schmerzhafte Amputation werden. Für die Iren aber ist es weit mehr > als das. Es ist ein Desaster. > > Denn die Republik Irland ist eng mit dem Vereinigten Königreich > verbunden. Großbritannien nimmt einen großen Teil der irischen Exporte > auf und ist so der wichtigste einzelne Handelspartner. Gleichzeitig sind > die Bindungen an die EU ebenfalls enorm wichtig. Dank Binnenmarkt und > jahrzehntelangem Geldregen aus EU-Töpfen wurde Irland vom Armenhaus zum > Aufsteiger, der mittlerweile vom Empfänger zum Beitragszahler geworden > ist und dank seiner niedrigen Unternehmenssteuern Apple, Facebook, > Google und andere große US-Unternehmen anlockte. "Heute ist Irland wie > ein Kind, dessen Eltern sich trennen", schreibt ein Kolumnist der > "Sunday Times", Cormac Lucey. > > Doch die Brexit-Folgen für Irland haben nicht nur mit Wirtschaft, > Steuern und Märkten zu tun. Die EU-Mitgliedschaft Irlands und > Großbritanniens war ein entscheidender Grund für das Ende des > Nordirland-Konflikts. Offene Grenzen und gemeinsamer Binnenmarkt kommen > einer Einheit des Landes recht nahe, zumindest schmerzte die Teilung die > Katholiken im Norden weniger, da sie von den Brüdern in der Republik > fast nur noch auf dem Papier getrennt sind. Das ist der Boden, auf dem > das Karfreitagsabkommen von 1998 gedeihen konnte, das den > jahrzehntealten Konflikt um IRA, Protestanten und Katholiken offiziell > beendete. Dabei spielten auch Zahlungen aus Brüssel eine wichtige > Nebenrolle. 1,5 Milliarden Euro pumpte die EU nach Nordirland und half > der Region so auf die Beine. Das dort beim Referendum 56 Prozent gegen > den Brexit stimmten, überrascht daher wenig. > > *Aus dem Segen könnte Fluch werden* > > Wie soll es nun weitergehen, wenn an der Grenze zwischen Irland und > Nordirland die EU-Außengrenze verläuft? Was bislang ein Segen war, > könnte sich dann ins Gegenteil verkehren. Die Iren wären wieder getrennt > - das wirke ähnlich traumatisch wie wenn zwischen Thüringen und Hessen > wieder Grenzkontrollen eingeführt würden, hieß es in der "Zeit". Manche > befürchten gar, die IRA könnte wieder aufleben und das Land erneut mit > Bomben und Attentaten terrorisieren. Gäbe es wieder Polizisten an > Grenzposten, würden diese zu "sitzenden Enten", also leichte Ziele für > potenzielle Terroristen, sagte ein Sprecher der Polizeigewerkschaft > Police Federation of Northern Island. > > Irlands Premierminister Enda Kenny versuchte nach dem Brexit, die Lage > zu beruhigen. Er habe sich bereits mit May darauf verständigt, dass es > nicht wieder eine harte Grenze geben soll. Außerdem solle es keine > Einschränkung für den gemeinsamen Grenzraum geben. Das allerdings sagte > der Regierungschef Anfang Dezember – da gab es noch Hoffnungen, dass die > Briten einen soften Brexit anstreben, also im EU-Binnenmarkt blieben. > Dann wäre es für die Iren halb so schlimm gekommen. Dann hätte man > ähnlich offene Grenzen wie die Nicht-EU-Mitglieder Schweiz oder Norwegen > bekommen können. Doch die sind beide Mitglied des Binnenmarktes, dem May > nun eine Absage erteilt hat. Die beiden Länder fallen als Modell also > aus. Es sei denn, man macht eine Ausnahme für die Briten und Iren. Aber > das wäre dann genau das "Rosinenpicken", das die EU verhindern will. > > Wäre es da nicht besser, wenn Irland die EU ebenfalls verließe und sich > dann mit den Briten verständigt, die gemeinsame Grenze offen zu halten? > Diese Idee wird tatsächlich diskutiert. Der ehemalige irische > Botschafter in Kanada, Ray Bassett, sagte dem "Belfast Telegraph", es > liege nicht in Irlands Interesse einen Austritt aus der EU, den Irexit, > auszuschließen. "Wir hoffen sicherlich, dass wir ein aktives und > stützendes Mitglied der EU bleiben, aber wir sollten nichts > ausschließen", zitiert ihn die Zeitung. Auch der bereits erwähnte > Kolumnist Cormac Lucey spricht sich dafür aus. Neben der engen Bindung > an Großbritannien ist für ihn auch die derzeitige Wirtschaftskrise in > weiten Teilen der EU ein wichtiges Argument. Dass die Brexit-Partei Ukip > im EU-Parlament den "Irexit" bereits im Oktober ins Spiel brachte, ist > wohl weniger ernst zu nehmen – wobei die Brexit-Krakeeler anfangs auch > in Großbritannien nicht für voll genommen wurden. > > *Euro-Austritt kaum denkbar* > > Das Verhältnis der Iren zur EU ist auch nicht frei von Spannungen. Das > zeigte die EU-Strafe für Apple im vergangenen Herbst. 13 Milliarden Euro > sollte der Computergigant wegen Steuervergünstigungen an Irland zahlen, > doch Dublin weigerte sich, das Geld anzunehmen. Man wollte es sich eben > auf keinen Fall mit den großen Playern aus den USA verscherzen. Und was, > wenn Brüssel Apple und die anderen Internet-Giganten mit weiteren > Reglementierungen und Strafzahlungen trietzt? Oder womöglich Irland > verbietet, weiter Dumping-Steuersätze zu erheben? Ob Apple, Facebook und > Google dann doch vielleicht lieber ins von allen Zwängen befreite > Nach-Brexit-Großbritannien flüchten, das überdies ebenfalls mit > niedrigen Unternehmenssteuern liebäugelt? Zugegeben, das wirkt noch weit > entfernt – mit ein paar falschen Entscheidungen kann der Status Quo aber > leicht ins Wanken geraten. > --- </hier abknabbern> --- Wieviel Geld glaubt denn Apple in UK alleine zu verdienen? Wollen sie die EU dann Samsung überlassen? Nicht, dass mich das stören würde, aber ich kenne ein paar Leute...
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| From | Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-24 21:02 +0100 |
| Message-ID | <o68bpm$tj3$1@dont-email.me> |
| In reply to | #294291 |
Salve allerseits, Michael Bode schrieb: > Am 24.01.2017 um 20:12 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara: >> Michael Bode schrieb: >>> Am 24.01.2017 um 17:13 schrieb Dr. Joachim Neudert: >>>> Am 24.01.17 um 17:06 schrieb Juergen P. Meier: >>>>> Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>: >>>>> >>>>>> Das heißt: Never-ending fun im britischen Parlament... >>>>> >>>>> Naja, nachdem Trump mit seinen Alternativen Fakten die Briten mit >>>>> ihrem Brexit fast wieder in das Abseits der Bedeutungslosigkeit >>>>> gedraengt hat, muessen sie sich doch wieder international ins Rechte >>>>> Licht ruecken. Oder zumindest laut genug mit den Fuessen stampfen, >>>>> damit sie vor lauter Trumps etwas abbekommen. >>>>> >>>>> So scheint es einem. >>>> >>>> Auf die Parlamentsdiskussionen darf man sich auf jeden Fall freuen. Die >>>> Briten führen da weiter eine scharfe verbale Klinge voller Spitzen und >>>> Ironie. Die Liberaldemokraten haben sich ja auch nicht sonderlich auf >>>> den Brexit festgelegt, die werden nachfragen... >>> >>> Was soll da groß kommen? Kaum einer wird sich trauen gegen den Brexit zu >>> stimmen. Die eigene Verhandlungsposition zu untergraben, indem man >>> vorher im Parlament fein säuberlich herausarbeitet, dass man ohne Hosen >>> da steht, ist auch nicht sonderlich taktisch clever. >>> >>| --- <hier abknabbern> --- >>| Als Theresa May vergangene Woche in London ans Rednerpult trat, hörten >>| nicht nur die Regierungen in Kontinentaleuropa gebannt zu. Ganz >>| besonders gespannt warteten die Iren darauf, was die britische >>| Regierungschefin in London zu sagen hatte. Und viele von ihnen wurden >>| ernüchtert: An diesem Tag sicherte sich May endgültig den Titel als neue >>| "Eiserne Lady" und kündigte selbstbewusst den harten Brexit an. Dass die >>| Briten wahrscheinlich den EU-Binnenmarkt verlassen, dürfte für die EU >>| eine schmerzhafte Amputation werden. Für die Iren aber ist es weit mehr >>| als das. Es ist ein Desaster. >>| >>| Denn die Republik Irland ist eng mit dem Vereinigten Königreich >>| verbunden. Großbritannien nimmt einen großen Teil der irischen Exporte >>| auf und ist so der wichtigste einzelne Handelspartner. Gleichzeitig sind >>| die Bindungen an die EU ebenfalls enorm wichtig. Dank Binnenmarkt und >>| jahrzehntelangem Geldregen aus EU-Töpfen wurde Irland vom Armenhaus zum >>| Aufsteiger, der mittlerweile vom Empfänger zum Beitragszahler geworden >>| ist und dank seiner niedrigen Unternehmenssteuern Apple, Facebook, >>| Google und andere große US-Unternehmen anlockte. "Heute ist Irland wie >>| ein Kind, dessen Eltern sich trennen", schreibt ein Kolumnist der >>| "Sunday Times", Cormac Lucey. >>| >>| Doch die Brexit-Folgen für Irland haben nicht nur mit Wirtschaft, >>| Steuern und Märkten zu tun. Die EU-Mitgliedschaft Irlands und >>| Großbritanniens war ein entscheidender Grund für das Ende des >>| Nordirland-Konflikts. Offene Grenzen und gemeinsamer Binnenmarkt kommen >>| einer Einheit des Landes recht nahe, zumindest schmerzte die Teilung die >>| Katholiken im Norden weniger, da sie von den Brüdern in der Republik >>| fast nur noch auf dem Papier getrennt sind. Das ist der Boden, auf dem >>| das Karfreitagsabkommen von 1998 gedeihen konnte, das den >>| jahrzehntealten Konflikt um IRA, Protestanten und Katholiken offiziell >>| beendete. Dabei spielten auch Zahlungen aus Brüssel eine wichtige >>| Nebenrolle. 1,5 Milliarden Euro pumpte die EU nach Nordirland und half >>| der Region so auf die Beine. Das dort beim Referendum 56 Prozent gegen >>| den Brexit stimmten, überrascht daher wenig. >>| >>| *Aus dem Segen könnte Fluch werden* >>| >>| Wie soll es nun weitergehen, wenn an der Grenze zwischen Irland und >>| Nordirland die EU-Außengrenze verläuft? Was bislang ein Segen war, >>| könnte sich dann ins Gegenteil verkehren. Die Iren wären wieder getrennt >>| - das wirke ähnlich traumatisch wie wenn zwischen Thüringen und Hessen >>| wieder Grenzkontrollen eingeführt würden, hieß es in der "Zeit". Manche >>| befürchten gar, die IRA könnte wieder aufleben und das Land erneut mit >>| Bomben und Attentaten terrorisieren. Gäbe es wieder Polizisten an >>| Grenzposten, würden diese zu "sitzenden Enten", also leichte Ziele für >>| potenzielle Terroristen, sagte ein Sprecher der Polizeigewerkschaft >>| Police Federation of Northern Island. >>| >>| Irlands Premierminister Enda Kenny versuchte nach dem Brexit, die Lage >>| zu beruhigen. Er habe sich bereits mit May darauf verständigt, dass es >>| nicht wieder eine harte Grenze geben soll. Außerdem solle es keine >>| Einschränkung für den gemeinsamen Grenzraum geben. Das allerdings sagte >>| der Regierungschef Anfang Dezember – da gab es noch Hoffnungen, dass die >>| Briten einen soften Brexit anstreben, also im EU-Binnenmarkt blieben. >>| Dann wäre es für die Iren halb so schlimm gekommen. Dann hätte man >>| ähnlich offene Grenzen wie die Nicht-EU-Mitglieder Schweiz oder Norwegen >>| bekommen können. Doch die sind beide Mitglied des Binnenmarktes, dem May >>| nun eine Absage erteilt hat. Die beiden Länder fallen als Modell also >>| aus. Es sei denn, man macht eine Ausnahme für die Briten und Iren. Aber >>| das wäre dann genau das "Rosinenpicken", das die EU verhindern will. >>| >>| Wäre es da nicht besser, wenn Irland die EU ebenfalls verließe und sich >>| dann mit den Briten verständigt, die gemeinsame Grenze offen zu halten? >>| Diese Idee wird tatsächlich diskutiert. Der ehemalige irische >>| Botschafter in Kanada, Ray Bassett, sagte dem "Belfast Telegraph", es >>| liege nicht in Irlands Interesse einen Austritt aus der EU, den Irexit, >>| auszuschließen. "Wir hoffen sicherlich, dass wir ein aktives und >>| stützendes Mitglied der EU bleiben, aber wir sollten nichts >>| ausschließen", zitiert ihn die Zeitung. Auch der bereits erwähnte >>| Kolumnist Cormac Lucey spricht sich dafür aus. Neben der engen Bindung >>| an Großbritannien ist für ihn auch die derzeitige Wirtschaftskrise in >>| weiten Teilen der EU ein wichtiges Argument. Dass die Brexit-Partei Ukip >>| im EU-Parlament den "Irexit" bereits im Oktober ins Spiel brachte, ist >>| wohl weniger ernst zu nehmen – wobei die Brexit-Krakeeler anfangs auch >>| in Großbritannien nicht für voll genommen wurden. >>| >>| *Euro-Austritt kaum denkbar* >>| >>| Das Verhältnis der Iren zur EU ist auch nicht frei von Spannungen. Das >>| zeigte die EU-Strafe für Apple im vergangenen Herbst. 13 Milliarden Euro >>| sollte der Computergigant wegen Steuervergünstigungen an Irland zahlen, >>| doch Dublin weigerte sich, das Geld anzunehmen. Man wollte es sich eben >>| auf keinen Fall mit den großen Playern aus den USA verscherzen. Und was, >>| wenn Brüssel Apple und die anderen Internet-Giganten mit weiteren >>| Reglementierungen und Strafzahlungen trietzt? Oder womöglich Irland >>| verbietet, weiter Dumping-Steuersätze zu erheben? Ob Apple, Facebook und >>| Google dann doch vielleicht lieber ins von allen Zwängen befreite >>| Nach-Brexit-Großbritannien flüchten, das überdies ebenfalls mit >>| niedrigen Unternehmenssteuern liebäugelt? Zugegeben, das wirkt noch weit >>| entfernt – mit ein paar falschen Entscheidungen kann der Status Quo aber >>| leicht ins Wanken geraten. >>| --- </hier abknabbern> --- > > Wieviel Geld glaubt denn Apple in UK alleine zu verdienen? Wollen sie > die EU dann Samsung überlassen? Nicht, dass mich das stören würde, aber > ich kenne ein paar Leute... > <http://www.businessinsider.de/eurosceptics-discuss-irexit-ireland-apple-13-billion-eu-tax-bil-brexit-2016-8?r=US&IR=T> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> |
|---|---|
| Date | 2017-01-24 19:28 +0000 |
| Message-ID | <37877.22985.1485286094@news.jors.net> |
| In reply to | #294286 |
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>: > > Das Verhältnis der Iren zur EU ist auch nicht frei von Spannungen. Das > zeigte die EU-Strafe für Apple im vergangenen Herbst. 13 Milliarden Euro > sollte der Computergigant wegen Steuervergünstigungen an Irland zahlen, > doch Dublin weigerte sich, das Geld anzunehmen. Man wollte es sich eben > auf keinen Fall mit den großen Playern aus den USA verscherzen. Und was, > wenn Brüssel Apple und die anderen Internet-Giganten mit weiteren > Reglementierungen und Strafzahlungen trietzt? Oder womöglich Irland > verbietet, weiter Dumping-Steuersätze zu erheben? Ob Apple, Facebook und > Google dann doch vielleicht lieber ins von allen Zwängen befreite > Nach-Brexit-Großbritannien flüchten, das überdies ebenfalls mit > niedrigen Unternehmenssteuern liebäugelt? Zugegeben, das wirkt noch weit > entfernt ? mit ein paar falschen Entscheidungen kann der Status Quo aber > leicht ins Wanken geraten. > --- </hier abknabbern> --- Wenn die Iren aus der EU austreten sollten, werden diese Firmen als erstes auf den Kontinent umsiedeln. Und zwar nach Holland. Ir(r)land wird dann auf die Harte Tour erleben duerfen, das Britannien sich als erstes um Briannien kuemmert, dann vielleicht um Schottland (sofern die noch nicht abgehauen sind) und dann um Nord-Irland. Aber auf gar keinen Fall um Irrland. Keiner der US-Konzerne wird sich um Grossbritannien keuemmern, denn da gibt es keinen Markt der eine lokale Representation Sinnvoll machen wuerde (der Britische Markt kann von den USA aus insb. nach BTA sinnvoller und lukratiever bedient werden). Die Dependancen in Europa dienen *nur* dem EU-Binnenmarkt und dem EU-Steuerrecht. Und genau auf diese beiden verzichtet UK Juergen -- Juergen P. Meier - "This World is about to be Destroyed!" end If you think technology can solve your problems you don't understand technology and you don't understand your problems. (Bruce Schneier)
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| From | Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-24 19:28 +0100 |
| Message-ID | <o6869d$7rh$1@dont-email.me> |
| In reply to | #294255 |
Salve allerseits, Juergen P. Meier schrieb: > Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>: >> Das heißt: Never-ending fun im britischen Parlament... > > Naja, nachdem Trump mit seinen Alternativen Fakten die Briten mit > ihrem Brexit fast wieder in das Abseits der Bedeutungslosigkeit > gedraengt hat, muessen sie sich doch wieder international ins Rechte > Licht ruecken. Oder zumindest laut genug mit den Fuessen stampfen, > damit sie vor lauter Trumps etwas abbekommen. > > So scheint es einem. > --- <hier abknabbern> --- Noch vor einer Woche gab sich die chinesische Führung stark und selbstbewusst. Die USA hätten eine "heftige" Reaktion zu erwarten, sollte Donald Trump seine Drohung umsetzen und Taiwan als eigenen Staat anerkennen, warnte ein Regierungssprecher. Die englischsprachige Staatszeitung China Daily, sonst eigentlich um Völkerverständigung bemüht, bezeichnete die Taiwan-Frage gar als "Büchse der Pandora mit tödlichem Potenzial". Auch gegen die Teilnahme einer Delegation aus Taiwan zur Amtseinführung Trumps am vergangenen Freitag in Washington hatte die Führung in Peking heftig protestiert. Aus Chinas Sicht ist die vorgelagerte Insel eine abtrünnige Provinz und kein souveräner Staat – was Taiwan seit dem Ende des Bürgerkriegs von 1949 de facto aber ist. Die USA folgen bislang Pekings Ein-China-Politik. Trump ist der erste US-Präsident seit fast 40 Jahren, der an diesem Zustand zu rütteln wagt und sich kurz nach seiner Wahl von der taiwanischen Präsidentin telefonisch gratulieren ließ. Der neue Präsident zeigt sich im Gegensatz zu seinen Vorgängern unbeeindruckt von allen chinesischen Drohungen. Er ließ die elfköpfige Delegation aus Taiwan an seiner Feier teilnehmen. Eine Provokation. Doch anstatt den Streit verbal noch stärker eskalieren zu lassen, ist die chinesische Führung überraschend um versöhnliche Töne bemüht. Von der Teilnahme der taiwanischen Delegation an Trumps feierlicher Amtseinführung ist in chinesischen Medien nichts mehr zu lesen. Geradezu flehentlich bat Chinas amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Wochenende in einem Leitartikel den neuen US-Präsidenten darum, die mühsam aufgebauten Beziehungen nicht einfach über Bord zu werfen. "Zusammenarbeit ist die beste Option für das US-chinesische Verhältnis", schreibt Xinhua in einem Leitartikel. Beide Länder sollten auf Herausforderungen wie Terrorismus, globale Erwärmung und Cybersicherheit eine gemeinsame Antwort finden. So überraschend diese Kehrtwendung scheinen mag, verstärkt sie den Eindruck, dass Chinas Führung auf Trumps Angriffe keine Antwort mehr weiß. Trump hatte schon im Wahlkampf die Volksrepublik heftig kritisiert. Er warf den Chinesen Währungsmanipulation vor, um sich auf dem Weltmarkt mit Billigexporten einen Handelsvorteil zu erschleichen. Als einer seiner ersten Amtshandlungen kündigte er an, einen 45-prozentigen Strafzoll auf sämtliche chinesische Einfuhren erheben zu wollen. Die Führung in Peking gab sich selbst dann noch zurückhaltend, als Trump China der "Vergewaltigung" seines Landes bezichtigte. Im Wahlkampf würden häufig Dinge gesagt, die dann hinterher nicht so gemeint seien, versuchte die Regierung die Attacken herunterzuspielen. *Das Feindbild heißt China* Inzwischen dämmert es der Führung in Peking allerdings, dass es sich bei Trumps Attacken keineswegs nur um Wahlkampfgeplärre handelt. Er will sich ernsthaft mit China anlegen. Denn längst greift er das Land nicht nur in Handelsfragen an. Er macht die Regierung in Peking auch verantwortlich für Nordkoreas nukleare Aufrüstung und weltweite Hacking-Angriffe – während er Russland zugleich in Schutz nimmt. Im Territorialstreit ums Südchinesische Meer schließt Trump sogar einen militärischen Konflikt nicht mehr aus. [...] "China ist unser Feind. Sie wollen uns zerstören", twitterte Trump schon im Juli 2011. "Je mehr sich abzeichnet, dass er seine innenpolitischen Versprechungen nicht erfüllen kann, desto mehr wird er auf außenpolitische Feindbilder setzen", sagt der Politologe Li Zhao von der Fudan Universität in Schanghai. Trump wäre nicht der erste, der mit einem Feindbild im Ausland große Teile der Bevölkerung hinter sich zu scharen weiß und selbst Menschen gewinnen könnte, die ihn noch nicht unterstützen. Umgekehrt wird sich auch Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping nicht ewig zurück halten. Schon mehren sich in Chinas sozialen Netzwerken die Stimmen, Xi müsse eine härtere Gangart gegen Trump einschlagen. Experten empfehlen, dass sich Chinas Staatspräsident Xi Jinping so schnell wie möglich mit Trump persönlich trifft. Einem Egomanen wie Trump die Hand zu reichen, könnte sehr viel bewirken, wird Elisabeth Economy vom New Yorker Council on Foreign Relations in der in Hongkong erscheinenden South China Morning Post zitiert. Trump könnte Xi sympathisch finden. Bislang ist kein Treffen der beiden mächtigsten Staatsmänner der Welt vorgesehen. Die nächste Gelegenheit könnte sich erst beim G20-Gipfel im Juli in Hamburg ergeben. Doch auch dort könnte eine persönliche Begegnung ausbleiben. Die South China Morning Post zitiert Stephen Yates, einen engen außenpolitischen Berater von Trump. Yates hält es für möglich, dass Trump dem Gipfel in Deutschland fernbleibt. Der Grund: "Zeitverschwendung". --- </hier abknabbern> --- ©<http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-01/china-donald-trump-aussenpolitik-taiwan/komplettansicht> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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