Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]
Groups > de.sci.electronics > #206873 > unrolled thread
| Started by | Michael Dreschmann <michid@gmx.de> |
|---|---|
| First post | 2016-04-16 16:01 +0200 |
| Last post | 2016-04-20 17:33 +0200 |
| Articles | 18 — 8 participants |
Back to article view | Back to de.sci.electronics
Funktionsweise IR Empfänger Michael Dreschmann <michid@gmx.de> - 2016-04-16 16:01 +0200
Re: Funktionsweise IR Empfänger "MaWin" <me@private.net> - 2016-04-16 16:21 +0200
Re: Funktionsweise IR Empfänger Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> - 2016-04-16 16:32 +0200
Re: Funktionsweise IR Empfänger Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-04-16 17:05 +0200
Re: Funktionsweise IR Empfänger Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> - 2016-04-16 17:05 +0200
Re: Funktionsweise IR Empfänger Michael Dreschmann <michid@gmx.de> - 2016-04-18 01:41 +0200
Re: Funktionsweise IR Empfänger "MaWin" <me@private.net> - 2016-04-18 11:55 +0200
Re: Funktionsweise IR Empfänger Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2016-04-16 17:35 +0200
Re: Funktionsweise IR Empfänger Michael Dreschmann <michid@gmx.de> - 2016-04-18 01:41 +0200
Re: Funktionsweise IR Empfänger Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> - 2016-04-18 01:51 +0200
Re: Funktionsweise IR Empfänger Waldemar <waldemar@zedat.fu-berlin.de> - 2016-04-18 15:20 +0200
Re: Funktionsweise IR Empfänger Michael Dreschmann <michid@gmx.de> - 2016-04-19 00:36 +0200
Re: Funktionsweise IR Empfänger Waldemar <waldemar@zedat.fu-berlin.de> - 2016-04-19 11:11 +0200
Re: Funktionsweise IR Empfänger Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-05-08 22:36 +0200
Re: Funktionsweise IR Empfänger Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2016-04-19 18:47 +0200
Re: Funktionsweise IR Empfänger Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-04-18 22:14 +0200
Re: Funktionsweise IR Empfänger Michael Dreschmann <michid@gmx.de> - 2016-04-19 00:48 +0200
Re: Funktionsweise IR Empfänger Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-04-20 17:33 +0200
| From | Michael Dreschmann <michid@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-16 16:01 +0200 |
| Subject | Funktionsweise IR Empfänger |
| Message-ID | <netgef$75h$1@dont-email.me> |
Hallo zusammen, ich hätte eine Frage zur Funktionsweise dieser Infrarotempfänger welche die Signale von typische Fernbedienungen auswerten. Also konkret, wie die von dem mit z.B. 38 KHz modulierten Signal der IR-LED in der Fernbedienung zu ihrem Ausgangssignal kommen. Hintergrund ist, dass wir uns ein Lasertag System aufbauen wollen, und dafür natürlich halbwegs günstige Detektoren brauchen. Dazu gibts jetzt ca. 20x20cm große, 3D gedruckte Module, welche einen auftreffenden Laserstrahl diffus in alle Richtungen verteilen und an den Rändern sitzen dann ein paar Photodioden. Als Laser kommen diese 5mW Module von Pollin zum Einsatz (http://www.pollin.de/shop/dt/MjUwNjMxOTk-/Bauelemente_Bauteile/Aktive_Bauelemente/Optoelektronik/Laser_Modul_LP_702.html) und die werden für 2 ms mit 10 KHz moduliert und dann mittels Lock-In Verstärker an den Modulen detektiert. Schaltung: https://www.dropbox.com/s/6mn4k0jhai6jf5q/pad_rx.png?dl=0 Das funktioniert soweit auch halbwegs ok, aber mich würde mal interessieren, wie diese IR Empfänger das denn machen? Denn ich würde vermuten, dass deren Signal sogar noch etwas schächer ist und vielleicht könnte man die ja auch direkt nutzen. Hat da jemand Info, bzw. sonst noch Ideen zur Verbesserung der Empfangsqualität? Gruß, Michael
[toc] | [next] | [standalone]
| From | "MaWin" <me@private.net> |
|---|---|
| Date | 2016-04-16 16:21 +0200 |
| Message-ID | <nethpp$ge1$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #206873 |
"Michael Dreschmann" <michid@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag news:netgef$75h$1@dont-email.me... > interessieren, wie diese IR Empfänger das denn machen? Siehe http://www.ic72.com/pdf_file/a/42337.pdf da steht viel über die Massnahmen drin, mit denen der Chip nur die gewünschten Signale verstärkt und die Umgebungshelligkeit dämpft, und den Chip kann man auch mit eigenen Photodioden und Frequenzen nutzen. -- MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/ dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-16 16:32 +0200 |
| Message-ID | <netiem$h0e$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #206875 |
Am 16.04.2016 um 16:21 schrieb MaWin: > Siehe http://www.ic72.com/pdf_file/a/42337.pdf "Seite nicht gefunden" ? Gruß Gregor -- X-ggl-piss-off: yes
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-16 17:05 +0200 |
| Message-ID | <netk9j$103d$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #206879 |
Am 16.04.2016 16:32, schrieb Gregor Szaktilla: > Am 16.04.2016 um 16:21 schrieb MaWin: >> Siehe http://www.ic72.com/pdf_file/a/42337.pdf > > "Seite nicht gefunden" Bei mir gehts. Das ist das Datenblatt zum AIC1862. Gruß Dieter
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-16 17:05 +0200 |
| Message-ID | <netkcb$l21$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #206881 |
Am 16.04.2016 um 17:05 schrieb Dieter Wiedmann: > Am 16.04.2016 16:32, schrieb Gregor Szaktilla: >> Am 16.04.2016 um 16:21 schrieb MaWin: >>> Siehe http://www.ic72.com/pdf_file/a/42337.pdf >> "Seite nicht gefunden" > Bei mir gehts. Das ist das Datenblatt zum AIC1862. Ein Hoch auf die Robustheit des Internets! Jetzt funktioniert’s Gruß Gregor -- X-ggl-piss-off: yes
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Michael Dreschmann <michid@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-18 01:41 +0200 |
| Message-ID | <nf16pt$3j8$2@dont-email.me> |
| In reply to | #206875 |
Am 16.04.2016 um 16:21 schrieb MaWin: > Siehe http://www.ic72.com/pdf_file/a/42337.pdf > da steht viel über die Massnahmen drin, mit denen der Chip nur die > gewünschten Signale verstärkt und die Umgebungshelligkeit dämpft, Super, vielen Dank erstmal. Genau sowas hab ich gesucht. Aber wenn ich das jetzt richtig verstehe, verwenden die nur nen "klassischen" Bandpassfilter und keine Lock-in Verfahren, so dass ich mit unserer lock-in Variante schonmal gar nicht so falsch liege. > und den Chip kann man auch mit eigenen Photodioden und Frequenzen > nutzen. Hast du zufällig ne Bezugquelle für das Teil greifbar? Gruß und Danke, Michael
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | "MaWin" <me@private.net> |
|---|---|
| Date | 2016-04-18 11:55 +0200 |
| Message-ID | <nf2ava$jg0$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #206970 |
"Michael Dreschmann" <michid@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag news:nf16pt$3j8$2@dont-email.me... > Hast du zufällig ne Bezugquelle für das Teil greifbar? Nein, früher gab's Samples beim Hersteller, jetzt finde ich unter http://www.aicsemicon.com/ nur noch IC-Gehäuse und http://www.aic.com.my ist tot. -- MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/ dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-16 17:35 +0200 |
| Message-ID | <netlum$lii$1@dont-email.me> |
| In reply to | #206873 |
> dass wir uns ein Lasertag System aufbauen wollen, Was soll das tun was der Fernseh-IR-Empfänger nicht kann ? Wenn man Bündelung wirklich benötigt ist Laser sicherlich der bessere Weg als IR-Diode. Sonst aber ... > Als Laser kommen diese 5mW Module von Pollin zum Einsatz > (http://www.pollin.de/shop/dt/MjUwNjMxOTk-/Bauelemente_Bauteile/Aktive_Bauelemente/Optoelektronik/Laser_Modul_LP_702.html) "Laserklasse 3R" : ich hoffe mal ihr wisst was ihr tut und lauft alle mit Schutzbrille rum. Direkt modulierbar sieht das Ding ja auch nicht aus. Und last but not least: die üblichen Laser sind rot. Damit ist der IR-Empfänger nicht schwarz mit Filter. Ohne das Filter hat man erheblichen Strom durch Sonnenlicht. Oder ihr beschränkt euch auf Betrieb im dunklen Keller. > Schaltung: https://www.dropbox.com/s/6mn4k0jhai6jf5q/pad_rx.png?dl=0 Wenn man mehrere BPW34 parallelschaltet wird die Kapazität erheblich. Damit der OP dann stabil bleibt muß man den Kerko in der Rückkopplung erhöhen, damit geht die Bandbreite runter. Besser funktieniert die Schaltung mit Transistor vor OP von Phil Hobbs: http://www.amazon.com/Building-Electro-Optical-Systems-Making-Work/dp/0470402296 Leichter lesbar und auch gut das Buch von Johnson: http://www.amazon.com/Photodetection-Measurement-Maximizing-Performance-Optical/dp/0071409440/ref=pd_bxgy_14_img_3?ie=UTF8&refRID=1G9GKPD5TZ8Y01MSRYDY Die Schaltung für eure Anwendung ist aber spezieller und in den Büchern nicht beschrieben. Ehedem verwendete man LC-Resonator als Arbeitswiderstand für die Fotodiode. Zwar etwas Aufwand, aber die Vorteile werden schnell klar. MfG JRD
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Michael Dreschmann <michid@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-18 01:41 +0200 |
| Message-ID | <nf16oo$3j8$1@dont-email.me> |
| In reply to | #206883 |
Am 16.04.2016 um 17:35 schrieb Rafael Deliano: > "Laserklasse 3R" : ich hoffe mal ihr wisst was ihr tut und lauft > alle mit Schutzbrille rum. Klar Naja, der maximale Duty Cycle liegt bei 3.33 % und da relativiert sich das schon wieder. > Direkt modulierbar sieht das Ding ja auch nicht aus. Wenn man den Eingangskondensator raus nimmt gings bis 10 KHz ganz gut. > Und last but not least: die üblichen Laser sind rot. Damit > ist der IR-Empfänger nicht schwarz mit Filter. Schon klar, mir gings auch nur darum mal zu schauenn, wie diese Teile das prinzipiell so machen. > Besser funktieniert die Schaltung mit Transistor vor OP von Phil Hobbs: > http://www.amazon.com/Building-Electro-Optical-Systems-Making-Work/dp/0470402296 > > Leichter lesbar und auch gut das Buch von Johnson: > http://www.amazon.com/Photodetection-Measurement-Maximizing-Performance-Optical/dp/0071409440/ref=pd_bxgy_14_img_3?ie=UTF8&refRID=1G9GKPD5TZ8Y01MSRYDY > > Ehedem verwendete man LC-Resonator als Arbeitswiderstand > für die Fotodiode. Zwar etwas Aufwand, aber die Vorteile > werden schnell klar. Danke, das sind auch noch paar gute Tipps. Gruß, Michael
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-18 01:51 +0200 |
| Message-ID | <20160418015134.7b7fb3ce@puma.das.netz> |
| In reply to | #206969 |
Michael Dreschmann <michid@gmx.de> schrieb:
> Am 16.04.2016 um 17:35 schrieb Rafael Deliano:
>
> > "Laserklasse 3R" : ich hoffe mal ihr wisst was ihr tut und lauft
> > alle mit Schutzbrille rum.
>
> Klar Naja, der maximale Duty Cycle liegt bei 3.33 % und da
> relativiert sich das schon wieder.
Selbst gesehen? <duck>
Und das klappt auch gaaanz sicher bei Störungen und Fehlern in der
Steuerung?
Ach ja, nur weils grade weht tut:
https://de.wikipedia.org/wiki/Laserschutzbeauftragter
Marc
--
An Englishman never enjoys himself, except for a noble purpose.
-- A. P. Herbert
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Waldemar <waldemar@zedat.fu-berlin.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-18 15:20 +0200 |
| Message-ID | <dnk58fF3k21U1@mid.uni-berlin.de> |
| In reply to | #206969 |
Am 18.04.2016 um 01:41 schrieb Michael Dreschmann: > Am 16.04.2016 um 17:35 schrieb Rafael Deliano: > > > "Laserklasse 3R" : ich hoffe mal ihr wisst was ihr tut und lauft > > alle mit Schutzbrille rum. > > Klar Naja, der maximale Duty Cycle liegt bei 3.33 % und da relativiert > sich das schon wieder. Nicht janz. Du must nachweisen, dass die Strahlungsleistung im jeglichen Fehlerfall unter Klasse 2 liegt. Es kann etwas zäh sein. Ein Laserschutzbeauftragter, der das überprüft wäre von Vorteil. Waldemar
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Michael Dreschmann <michid@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-19 00:36 +0200 |
| Message-ID | <nf3nbm$c4o$1@dont-email.me> |
| In reply to | #206998 |
Am 18.04.2016 um 15:20 schrieb Waldemar: > Nicht janz. Du must nachweisen, dass die Strahlungsleistung im jeglichen > Fehlerfall unter Klasse 2 liegt. Es kann etwas zäh sein. Ein > Laserschutzbeauftragter, der das überprüft wäre von Vorteil. Naja, 5mW mit 3.33% duty cycle macht 166µW (soweit ich weiß kann man bei nicht allzu großen Puls/Pausen Verhältnissen einfach den Mittelwert nehmen) und bei rot liegt (ebenfalls soweit ich weiß) die Grenze zu Klasse 1 bei 400µW. Und natürlich kommt noch ne analoge Schaltung dazu, die die mittlere Leistung überwacht. Also wir ham das durchaus aufm Schirm. Ich würd mir da ehr bei den ganzen Laserpointern Gedanken machen, dass da nix ins Auge geht. Da sind jedefalls selbst die Schwächsten gefühlt deutlich stärker als unser modulierter Strahl. Gruß
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Waldemar <waldemar@zedat.fu-berlin.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-19 11:11 +0200 |
| Message-ID | <dnmb22FkcqaU1@mid.uni-berlin.de> |
| In reply to | #207028 |
Am 19.04.2016 um 00:36 schrieb Michael Dreschmann: > Am 18.04.2016 um 15:20 schrieb Waldemar: > > > Nicht janz. Du must nachweisen, dass die Strahlungsleistung im jeglichen > > Fehlerfall unter Klasse 2 liegt. Es kann etwas zäh sein. Ein > > Laserschutzbeauftragter, der das überprüft wäre von Vorteil. > > Naja, 5mW mit 3.33% duty cycle macht 166µW (soweit ich weiß kann man bei > nicht allzu großen Puls/Pausen Verhältnissen einfach den Mittelwert > nehmen) und bei rot liegt (ebenfalls soweit ich weiß) die Grenze zu > Klasse 1 bei 400µW. > Und natürlich kommt noch ne analoge Schaltung dazu, die die mittlere > Leistung überwacht. Also wir ham das durchaus aufm Schirm. Dann ist es ok. > Ich würd mir da ehr bei den ganzen Laserpointern Gedanken machen, dass > da nix ins Auge geht. Da sind jedefalls selbst die Schwächsten gefühlt > deutlich stärker als unser modulierter Strahl. Stimmt. Ich habe vor x Jahren einen Kalibrator (holografischer Punktmustergenerator) für ein Experiment auf der ISS mitgebaut und die Doku dafür erstellt. Die Dioden, die wir benutzt haben, hatten 500µW nominell, aber in der Partie, die wir bekommen haben, hatten 2 Stück über 3mW. Es war nicht einfach dem Hersteller zu verklickern, dass wir not amused waren. Wir haben doch woanders gekauft, dort war alles innerhalb der zulässigen Parameter. Der Kalibrator funktioniert gerüchterweise immer noch, obwohl End Of Life offiziell 2008 war :-). Waldemar
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2016-05-08 22:36 +0200 |
| Message-ID | <ngo7ps$aft$1@dont-email.me> |
| In reply to | #206998 |
Waldemar schrieb: > Am 18.04.2016 um 01:41 schrieb Michael Dreschmann: >> Am 16.04.2016 um 17:35 schrieb Rafael Deliano: >> >> > "Laserklasse 3R" : ich hoffe mal ihr wisst was ihr tut und lauft >> > alle mit Schutzbrille rum. >> >> Klar Naja, der maximale Duty Cycle liegt bei 3.33 % und da relativiert >> sich das schon wieder. > > Nicht janz. Du must nachweisen, dass die Strahlungsleistung im jeglichen Fehlerfall unter Klasse 2 liegt. Es kann etwas zäh sein. Ein Laserschutzbeauftragter, > der das überprüft wäre von Vorteil. Halte ich für ein Gerücht. Der kann im Normalfall doch nicht mal die Leistung eines Lasers messen, hat auch kein Gerät dazu. Dazu kommt, dass die Vorschriften so eine Art PMPO-Obergrenze verlangen, was der technische Laie nie und nimmer abschätzen kann. Dazu kommt die Tendenz, dass jeweils der unfähigste Mitarbeiter, den man allerdings aus irgendwelchen Gründen nicht rauswerfen kann, zum Sicherheits-irgendwas ernannt wird. Der kriegt dann irgend eine Schnellbleiche verpasst und darf sich dann Spezialist nennen. Die Spezies vermehrt sich rasend. -- mfg Rolf Bombach
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-19 18:47 +0200 |
| Message-ID | <nf5n7u$i4g$1@dont-email.me> |
| In reply to | #206969 |
>> Besser funktieniert die Schaltung mit Transistor vor OP von Phil Hobbs: http://www.embeddedFORTH.de/temp/frontends.pdf http://www.embeddedFORTH.de/temp/LMH664x-Hobbs-App.pdf > > Ehedem verwendete man LC-Resonator als Arbeitswiderstand > > für die Fotodiode. Die IR-Empfänger für Fernsehgeräte waren in den 70ern und frühen 80ern noch diskret aufgebaut und damals waren auch die Spulen noch kein Problem. Passende Schaltungen findet man also in den Datenblätterm der ICs von Siemens & Telefunken: http://www.embeddedFORTH.de/temp/siemens1.pdf MfG JRD
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2016-04-18 22:14 +0200 |
| Message-ID | <nf3f0g$c02$1@dont-email.me> |
| In reply to | #206883 |
Rafael Deliano schrieb: > > dass wir uns ein Lasertag System aufbauen wollen, > > Was soll das tun was der Fernseh-IR-Empfänger nicht kann ? > Wenn man Bündelung wirklich benötigt ist Laser sicherlich > der bessere Weg als IR-Diode. Sonst aber ... > > > Als Laser kommen diese 5mW Module von Pollin zum Einsatz > > (http://www.pollin.de/shop/dt/MjUwNjMxOTk-/Bauelemente_Bauteile/Aktive_Bauelemente/Optoelektronik/Laser_Modul_LP_702.html) > > "Laserklasse 3R" : ich hoffe mal ihr wisst was ihr tut und lauft > alle mit Schutzbrille rum. Das kommt mir auch seltsam vor; das Teil sieht ja so aus, als wäre es für einen Laserpointer gedacht. > Direkt modulierbar sieht das Ding ja auch nicht aus. > Und last but not least: die üblichen Laser sind rot. Damit > ist der IR-Empfänger nicht schwarz mit Filter. Ohne das Filter > hat man erheblichen Strom durch Sonnenlicht. Oder ihr beschränkt > euch auf Betrieb im dunklen Keller. >> Schaltung: https://www.dropbox.com/s/6mn4k0jhai6jf5q/pad_rx.png?dl=0 > > Wenn man mehrere BPW34 parallelschaltet wird die Kapazität erheblich. Immerhin ist es eine PIN-Diode. Mit etwas Vorspannung kriegt man die von 70 pF auf 20 pF runter, der Fotovoltaikbetrieb in obiger Schaltung ist da in der Tat etwas gewagt. > Ehedem verwendete man LC-Resonator als Arbeitswiderstand > für die Fotodiode. Zwar etwas Aufwand, aber die Vorteile > werden schnell klar. Konstante DC-Verhältnisse und "Neutralisierung" der Kapazität, insbesondere wenn man die Diodenkapazität reichlich nutzt. Geht halt wegen der Schmalbandigkeit, jedenfalls solange die Bitrate nicht zu gross ist. BPW41 hätte noch einen 950 nm Filter, welcher bei "rot" natürlich kontraproduktiv ist. -- mfg Rolf Bombach
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Michael Dreschmann <michid@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-19 00:48 +0200 |
| Message-ID | <nf3o2g$eaf$1@dont-email.me> |
| In reply to | #207017 |
Am 18.04.2016 um 22:14 schrieb Rolf Bombach: >> Wenn man mehrere BPW34 parallelschaltet wird die Kapazität erheblich. > > Immerhin ist es eine PIN-Diode. Mit etwas Vorspannung kriegt man die > von 70 pF auf 20 pF runter, der Fotovoltaikbetrieb in obiger Schaltung > ist da in der Tat etwas gewagt. Ich frag mich ja, woher ihr wisst, dass wir BPW34 einsetzten. Ich glaub das hab ich nirgend geschrieben fiel mir gerade auf. Is aber durchaus korrekt ;) Dass das ne PIN Diode is, merk ich jetzt erst. Kurz zum Verständniss: Die Vorspannung sorgt für eine gewisse intrinsische Verstärkung? Das könnte man in obiger Schaltung im Prinzip doch erreichen, indem man zwischen Pin 2 der Photodiode und neg Eingang vom OPAmp nen Widerstand hängt und dann Pin 2 über nen zweiten R mit der Versorgung verbindet? Welche Vorspannung ist denn sinnvoll für die BPW34? Gruß und Danke, Michael
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2016-04-20 17:33 +0200 |
| Message-ID | <nf8792$mf3$1@dont-email.me> |
| In reply to | #207029 |
Michael Dreschmann schrieb: > Am 18.04.2016 um 22:14 schrieb Rolf Bombach: > >>> Wenn man mehrere BPW34 parallelschaltet wird die Kapazität erheblich. >> >> Immerhin ist es eine PIN-Diode. Mit etwas Vorspannung kriegt man die >> von 70 pF auf 20 pF runter, der Fotovoltaikbetrieb in obiger Schaltung >> ist da in der Tat etwas gewagt. > > Ich frag mich ja, woher ihr wisst, dass wir BPW34 einsetzten. Ich glaub das hab ich nirgend geschrieben fiel mir gerade auf. Is aber durchaus korrekt ;) In 2-3 Jahren kannst auch du Gedanken lesen, nur Geduld. Ausserdem ist das Teil recht gross, ziemlich billig und alternativlos. > Dass das ne PIN Diode is, merk ich jetzt erst. Kurz zum Verständniss: Die Vorspannung sorgt für eine gewisse intrinsische Verstärkung? Leider nein, das wäre erst bei Avalanche-Dioden der Fall. Die sind aber etwas knifflig, was die geforderte Präzision der (recht hohen) Vorspannung und deren Temperaturkompensation angeht. Der Vorteil einer Vorspannung ist vorallem die reduzierte Kapazität. Bei deiner Schaltung ist nicht ganz klar, ob ihr im linearen Bereich des Stroms messt oder ob eine "automatische Umschaltung" auf logarithmische Spannungsmessung durchaus erwünscht ist. > Das könnte man in obiger Schaltung im Prinzip doch erreichen, indem man zwischen Pin 2 der Photodiode und neg Eingang vom OPAmp nen Widerstand hängt und dann > Pin 2 über nen zweiten R mit der Versorgung verbindet? Ganz steige ich bei der Schaltung nicht durch, insbesondere was die Polarität der Diode angeht. Je nach der Polung kann man Pin 1 mit Masse verbinden, den + Eingang vom OpAmp am künstlichen Mittelpunkt lassend. Mir scheint, der wäre allerdings nur auf 2.5 V, aber besser als nichts. > Welche Vorspannung ist denn sinnvoll für die BPW34? Wenn man eine Schaltung entwickelt, sollte für jedes verwendete Bauteil das Datenblatt griffbereit sein (heute elektronisch). Figur 6 zeigt, was die Auswirkungen auf die Kapazität sind: Die 2.5 V würden ausreichen, um die Kapazität von 70p auf 30p abzusenken. (Modernere Dioden reagieren da stärker, siehe Hamamatsu-Katalog. Leider nicht unbedingt billig. Die BPW34 kommt eher noch aus der Zeit, als 15-30V im Gerät "vorrätig" war.) Jedenfalls könnte das ausreichen, um C1 verkleinern oder ganz weglassen zu können (bei 1 Meg wäre das nicht ungewöhnlich). -- mfg Rolf Bombach
[toc] | [prev] | [standalone]
Back to top | Article view | de.sci.electronics
csiph-web