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Antennenfrage

Started byChristian Lotze <chrissi099@hotmail.com>
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Contents

  Antennenfrage Christian Lotze <chrissi099@hotmail.com> - 2015-10-19 09:04 +0200
    Re: Antennenfrage Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2015-10-19 07:31 +0000
      Re: Antennenfrage Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2015-10-19 10:11 +0200
        Re: Antennenfrage Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2015-10-19 09:44 +0000
          Re: Antennenfrage "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2015-10-19 13:13 +0200
      Re: Antennenfrage Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2015-10-19 10:35 +0200
      Re: Antennenfrage Izur Kockenhan <charly020664@yahoo.de> - 2015-10-19 16:24 +0200
        Re: Antennenfrage Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2015-10-19 17:22 +0200
          Re: Antennenfrage Izur Kockenhan <charly020664@yahoo.de> - 2015-10-19 17:58 +0200
        Re: Antennenfrage Paul Berger <3847106@owlpic.com> - 2015-10-19 19:42 +0200
          Re: Antennenfrage "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2015-10-19 20:23 +0200
            Re: Antennenfrage Paul Berger <3847106@owlpic.com> - 2015-10-19 22:25 +0200
              Re: Antennenfrage Izur Kockenhan <charly020664@yahoo.de> - 2015-10-19 22:29 +0200
                Re: Antennenfrage Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> - 2015-10-19 23:39 +0200
                  Re: Antennenfrage Izur Kockenhan <charly020664@yahoo.de> - 2015-10-19 23:53 +0200
                  Re: Antennenfrage Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2015-10-20 01:03 +0200
          Re: Antennenfrage Izur Kockenhan <charly020664@yahoo.de> - 2015-10-19 21:03 +0200
            Re: Antennenfrage Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2015-10-20 00:52 +0200
              Re: Antennenfrage Izur Kockenhan <charly020664@yahoo.de> - 2015-10-20 00:59 +0200
                Re: Antennenfrage Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2015-10-20 01:18 +0200
    Re: Antennenfrage Joe Hey <joehey@mailinator.com> - 2015-10-19 08:16 +0000
    Re: Antennenfrage Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> - 2015-10-19 10:54 +0200
      Re: Antennenfrage Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2015-10-19 09:32 +0000
        Re: Antennenfrage Christian Lotze <chrissi099@hotmail.com> - 2015-10-19 13:05 +0200
          Re: Antennenfrage Chris Jones <lugnut808@spam.yahoo.com> - 2015-10-19 22:23 +1100
            Re: Antennenfrage Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2015-10-19 11:37 +0000
              Re: Antennenfrage Christian Lotze <chrissi099@hotmail.com> - 2015-10-19 13:47 +0200
                Re: Antennenfrage Peter Necas <infomailing.necas@aon.at> - 2015-10-19 18:20 +0200

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#194492 — Antennenfrage

FromChristian Lotze <chrissi099@hotmail.com>
Date2015-10-19 09:04 +0200
SubjectAntennenfrage
Message-ID<n024ld$veq$1@news.albasani.net>
Hallo zusammen,
Als Elektronik-Laie hab ich mal ne Frage:
gegeben sein ein Wohnmobil mit Glasfaser-Dach. Darin ein 
LTE-(USB-)Stick. Ich will zwei externe Antennen wie z.B. diese hier:
<http://www.thiecom.de/lte-mag1-lte-magnetfussantene.html>
auf das Dach bringen. (Kleben ist ok)
Soweit ich weiß, brauchen solche Antennen aber das Autodach (-blech) 
aber als Gegenpol.

Meine Idee ist, ein (Edel-)Stahlblech auf das Dach zu kleben und darauf 
die Antennen zu kleben.

Geht das? Wenn ja, wie groß sollte das Blech werden? Muß das Blech 
irgendwo an Fahrzeugmasse angeschlossen werden (die Antenne hat ja 
normalerweise keinen Eletrischen Kontakt zum Fahrzeugdach...)?

Ich hoffe, ihr könnt mir da ein bischen weiterhelfen...

Dnake im voraus,
Gruß, Christian

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#194495

FromMatthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de>
Date2015-10-19 07:31 +0000
Message-ID<XnsA53860F112487AlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de>
In reply to#194492
Christian Lotze <chrissi099@hotmail.com>:

> Soweit ich weiÇY, brauchen solche Antennen aber das Autodach (-blech) 
> aber als Gegenpol.

Nein "Gegenpol" brauchen sie nicht. Die laufen im Gigaherzbereich, da gilt 
das nicht mehr. Früher bei CB-Funk auf 27MHz war das nötig, da hast Du Recht.
 
> Meine Idee ist, ein (Edel-)Stahlblech auf das Dach zu kleben und darauf 
> die Antennen zu kleben.

Also Edelstahlbelch ist nicht magnetisch, dann nimm lieber verzinktes 
Stahlblech und dann kannst Du die Antennen auch mal abmachen, würde ich
während der Fahrt sowieso...

M.
-- 

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#194497

FromDieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de>
Date2015-10-19 10:11 +0200
Message-ID<n028gd$fnr$1@speranza.aioe.org>
In reply to#194495
Am 19.10.2015 09:31, schrieb Matthias Weingart:

> Also Edelstahlbelch ist nicht magnetisch,

Stimmt so pauschal nicht, z.B. 1.4016 ist ferritisch und damit auch 
ferromagnetisch.


Gruß Dieter

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#194514

FromMatthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de>
Date2015-10-19 09:44 +0000
Message-ID<XnsA53877674F15AlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de>
In reply to#194497
Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de>:

> Am 19.10.2015 09:31, schrieb Matthias Weingart:
> 
>> Also Edelstahlbelch ist nicht magnetisch,
> 
> Stimmt so pauschal nicht, z.B. 1.4016 ist ferritisch und damit auch 
> ferromagnetisch.

Also die ferritischen Edelstahlsorten sind doch reine Chromstähle d.h. ohne 
Nickel. Fürs Autodach nicht zu empfehlen, denn spätestens mit dem Wintersalz 
geht das Rosten los.

M.
-- 

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#194517

From"horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de>
Date2015-10-19 13:13 +0200
Message-ID<d8k1jkFjenqU1@mid.individual.net>
In reply to#194514
Am 19.10.2015 um 11:44 schrieb Matthias Weingart:
> Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de>:
> 
>> Am 19.10.2015 09:31, schrieb Matthias Weingart:
>>
>>> Also Edelstahlbelch ist nicht magnetisch,
>>
>> Stimmt so pauschal nicht, z.B. 1.4016 ist ferritisch und damit auch 
>> ferromagnetisch.
> 
> Also die ferritischen Edelstahlsorten sind doch reine Chromst�hle d.h. ohne 
> Nickel. F�rs Autodach nicht zu empfehlen, denn sp�testens mit dem Wintersalz 
> geht das Rosten los.
> 

1.4510 + 1.4521 sind durchaus Korrosionsbeständig obwohl ohne Nickel.

-- 
mfg hdw

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#194499

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2015-10-19 10:35 +0200
Message-ID<nnd$3ad3e1ac$73951862@08257641ebd113d2>
In reply to#194495
Matthias Weingart schrieb:

> Also Edelstahlbelch ist nicht magnetisch,

Das hängt von der "Edelstahl-"Legierung ab. Es gibt durchaus 
nichtrostende ferromagnetische Edelstahlbleche. Mein Briefkasten, z.B.


-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann
   F/V +49-3221-1143516

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#194528

FromIzur Kockenhan <charly020664@yahoo.de>
Date2015-10-19 16:24 +0200
Message-ID<n02uea$dr0$1@solani.org>
In reply to#194495
Am 19.10.2015 um 09:31 schrieb Matthias Weingart:
> Christian Lotze <chrissi099@hotmail.com>:
>
>> Soweit ich weiÇY, brauchen solche Antennen aber das Autodach (-blech)
>> aber als Gegenpol.
>
> Nein "Gegenpol" brauchen sie nicht. Die laufen im Gigaherzbereich, da gilt
> das nicht mehr. Früher bei CB-Funk auf 27MHz war das nötig, da hast Du Recht.

Alle vertikalen Antennen, egal für welche Frequenz, brauchen die Erde 
oder ein Gegengewicht.

Die Aufbauhöhe über dem Gegengewicht bestimmt maßgeblich die 
Antennencharakteristik. Je größer der Abstand ist, je zerklüfteter ist 
das Antennendiagramm.

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#194539

FromPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
Date2015-10-19 17:22 +0200
Message-ID<n031qr$o8q$1@news.albasani.net>
In reply to#194528
Am 19.10.2015 um 16:24 schrieb Izur Kockenhan:
> Am 19.10.2015 um 09:31 schrieb Matthias Weingart:
>> Christian Lotze <chrissi099@hotmail.com>:
>>
>>> Soweit ich weiÇY, brauchen solche Antennen aber das Autodach (-blech)
>>> aber als Gegenpol.
>>
>> Nein "Gegenpol" brauchen sie nicht. Die laufen im Gigaherzbereich, da
>> gilt
>> das nicht mehr. Früher bei CB-Funk auf 27MHz war das nötig, da hast Du
>> Recht.
>
> Alle vertikalen Antennen, egal für welche Frequenz, brauchen die Erde
> oder ein Gegengewicht.
>
> Die Aufbauhöhe über dem Gegengewicht bestimmt maßgeblich die
> Antennencharakteristik. Je größer der Abstand ist, je zerklüfteter ist
> das Antennendiagramm.
Hallo,

bei einer Stub-Antenne (J-Antenne, Zeppelin-Antenne) ist das 
"Gegengewicht bereits als Strahler vorhanden.

Aber mal ganz ehrlich, so eine Antenne aufs Dach zu schieben ist 
wirklich ein sehr seltsames Unterfangen.
Eine Solarpaneele, ok, aber so eine Spielzeugantenne paßt auf jeden 
Stecken vom Vorzelt. Und die Einführung erfolgt besser dezent seitlich 
dort, wo es drinnen hinpaßt.


Peter

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#194544

FromIzur Kockenhan <charly020664@yahoo.de>
Date2015-10-19 17:58 +0200
Message-ID<n033v5$2bp$1@solani.org>
In reply to#194539
Am 19.10.2015 um 17:22 schrieb Peter Thoms:
> Aber mal ganz ehrlich, so eine Antenne aufs Dach zu schieben ist
> wirklich ein sehr seltsames Unterfangen.
> Eine Solarpaneele, ok, aber so eine Spielzeugantenne paßt auf jeden
> Stecken vom Vorzelt. Und die Einführung erfolgt besser dezent seitlich
> dort, wo es drinnen hinpaßt.
>
>
> Peter

Vor Allem habe ich den Gedanken, dass bei der verwendeten 
Antennenleitung die Dämpfung höher ist als der Gewinn durch die 
Außenantenne bei diesen Frequenzen.

Ich denke auch, das ist Spielerei wenn er nicht eine daumendicke Leitung 
hat.

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#194554

FromPaul Berger <3847106@owlpic.com>
Date2015-10-19 19:42 +0200
Message-ID<n03a1h$2ej$1@speranza.aioe.org>
In reply to#194528
Izur Kockenhan wrote:

> Alle vertikalen Antennen, egal für welche Frequenz, brauchen die Erde
> oder ein Gegengewicht.

Wenn man nur Lambda/4 kennt, mag das stimmen. Sonst eher nicht.

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#194558

From"horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de>
Date2015-10-19 20:23 +0200
Message-ID<d8kqpoFq09pU1@mid.individual.net>
In reply to#194554
Am 19.10.2015 um 19:42 schrieb Paul Berger:
> Izur Kockenhan wrote:
>
>> Alle vertikalen Antennen, egal für welche Frequenz, brauchen die Erde
>> oder ein Gegengewicht.
>
> Wenn man nur Lambda/4 kennt, mag das stimmen. Sonst eher nicht.

Jede Antennen hat ihr Gegengewicht. Ohne "Gegengewicht" könnte kein 
Antennenstrom fließen.

-- 
mfg hdw

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#194569

FromPaul Berger <3847106@owlpic.com>
Date2015-10-19 22:25 +0200
Message-ID<n03jkd$r37$1@speranza.aioe.org>
In reply to#194558
horst-d.winzler wrote:

> Am 19.10.2015 um 19:42 schrieb Paul Berger:
>> Izur Kockenhan wrote:
>>
>>> Alle vertikalen Antennen, egal für welche Frequenz, brauchen die Erde
>>> oder ein Gegengewicht.
>>
>> Wenn man nur Lambda/4 kennt, mag das stimmen. Sonst eher nicht.
> 
> Jede Antennen hat ihr Gegengewicht. Ohne "Gegengewicht" könnte kein
> Antennenstrom fließen.

Wenn Du nur einen halben Dipol hast aka Lambda/4, dann brauchst Du Maßnahmen
um das sinnvoll zum abstrahlen zu bringen, soweit richtig. 

Ein vollständiger Dipol dagegen ist ein elektrisch symmetrisches Gebilde,
das ohne weiteres sowohl horizontal als auch vertikal strahlen kann.
Insofern ist die Aussage von Leo-Izur allenfalls ein Spezialfall.
Ich hatte bisher einige verschiedene Vertikalantennen in Betrieb, die
elektrisch vollständige Dipole darstellten und somit ohne Groundplane
arbeiteten.



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#194570

FromIzur Kockenhan <charly020664@yahoo.de>
Date2015-10-19 22:29 +0200
Message-ID<n03jqf$t54$1@solani.org>
In reply to#194569
Am 19.10.2015 um 22:25 schrieb Paul Berger:
> Insofern ist die Aussage von Leo-Izur allenfalls ein Spezialfall.
> Ich hatte bisher einige verschiedene Vertikalantennen in Betrieb, die
> elektrisch vollständige Dipole darstellten und somit ohne Groundplane
> arbeiteten.

Spricht man in der theor. Elektrotechnik von Vertikalantenne, dann meint 
man in der Regel nicht einen Dipol.

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#194578

FromFranz Glaser <franz@meg-glaser.com>
Date2015-10-19 23:39 +0200
Message-ID<d8l67rFt087U1@mid.individual.net>
In reply to#194570
Am 19.10.2015 22:29, schrieb Izur Kockenhan:
> Am 19.10.2015 um 22:25 schrieb Paul Berger:

>> Insofern ist die Aussage von Leo-Izur allenfalls ein Spezialfall.
>> Ich hatte bisher einige verschiedene Vertikalantennen in Betrieb, die
>> elektrisch vollständige Dipole darstellten und somit ohne Groundplane
>> arbeiteten.
>
> Spricht man in der theor. Elektrotechnik von Vertikalantenne, dann meint
> man in der Regel nicht einen Dipol.

Es geht doch um eine ganz andere Sache, nämlich um die Störungen.

Symmetrische Antennen sind brav und anständig, Antennen, die "die Erde" 
benutzen hingegen sind schmutzig und stören die Nachbarn.

Die vertikale Antenne muss nicht schmutzig sein, wenn sie ein Dipol ist, 
zB. ein geknickter Dipol, genannt J-Antenne, der die "Erde" nicht 
missbraucht. Ich habe so eine für 2m und 70cm rundumstrahlend und 
vertikal polarisiert für die Relais im Dachboden, auf einen Holzbalken 
geschraubt. Die gibts auch "verlängert" mit 3dB mehr, meine ist nicht 
verlängert.

Es gibt auch unsymmetrisch-waagrechte Dipolantennen, zB. Windom, die 
unsauber die "Erde" versauen. Die gelten zwar als Wunderdinger, was ihre 
"Leistung" betrifft aber leider auch als Saubeuteln, was die Störungen 
betrifft.

Ich habe eine verstellbare Stabantenne für KW auf dem Autodach mit 
Magnet. Die ist ein Krampfgebilde, für alle 2 kHz neu auf Resonanz 
abzugleichen und dann die ganze Prozedur nochmal auf SWR mit dem 
Antennenanpassgerät. Bei Regen und Wind besonders lustig.

Ich hatte sowas leihweise "automatisch" - dankend zurück gegeben.

Beide, die händische und die automatische KW-Vertikalen produzieren so 
viel Sauerei IM AUTOINNEREN, dass das Funkgerät immer wieder ausschaltet 
sobald ich über 20 W abstrahle. Mit einem Kabel auf eine Dipolantenne 
hin passiert nichts. Ferritperlen kiloweis haben nicht geholfen.

Ich sags gern: ich halte "ground plane" für eine Sünde.


GL
-- 
Die Marktwirtschaft geschieht auf dem Markt, nicht in der Regierung. Der 
Markt besteht aus Anbietern und Konsumenten, nicht aus Vorgesetzten und 
Untergebenen, wie sie im hierarchischen Staatsdienst üblich sind. Die 
Exekutiven haben die Moral versaut und sie versauen die Demokratie.

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#194580

FromIzur Kockenhan <charly020664@yahoo.de>
Date2015-10-19 23:53 +0200
Message-ID<n03onp$ef9$1@solani.org>
In reply to#194578
Am 19.10.2015 um 23:39 schrieb Franz Glaser:
> Ich sags gern: ich halte "ground plane" für eine Sünde.
>
>
> GL

Jaja, der volle Antennenstrom durch die Umgebungs-Erde.

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#194584

FromPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
Date2015-10-20 01:03 +0200
Message-ID<n03sss$gsi$1@news.albasani.net>
In reply to#194578
Am 19.10.2015 um 23:39 schrieb Franz Glaser:
> Es geht doch um eine ganz andere Sache, nämlich um die Störungen.
>
> Symmetrische Antennen sind brav und anständig, Antennen, die "die Erde"
> benutzen hingegen sind schmutzig und stören die Nachbarn.
>
> Die vertikale Antenne muss nicht schmutzig sein, wenn sie ein Dipol ist,
> zB. ein geknickter Dipol, genannt J-Antenne, der die "Erde" nicht
> missbraucht. Ich habe so eine für 2m und 70cm rundumstrahlend und
> vertikal polarisiert für die Relais im Dachboden, auf einen Holzbalken
> geschraubt. Die gibts auch "verlängert" mit 3dB mehr, meine ist nicht
> verlängert.
Hallo,

das kann man so nicht sagen.
Es geht mehr um Spannungsverschleppungen, wenn Stör-quelle/-empfänger 
und Nutzquelle Widerstandsbeläge *gemeinsam* nutzen.

Bspw. kann ein seitlich eingespeister Schleifendipol verdammt schnmutzig 
wirken, obwohl er symetrisch, aber halt seitlich am Ende, eingespeist wird.

Im Umgangssprachgebrauch nennt sich so etwas Spannungsverschleppung.


Peter

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#194560

FromIzur Kockenhan <charly020664@yahoo.de>
Date2015-10-19 21:03 +0200
Message-ID<n03eq0$ajk$1@solani.org>
In reply to#194554
Am 19.10.2015 um 19:42 schrieb Paul Berger:
> Izur Kockenhan wrote:
>
>> Alle vertikalen Antennen, egal für welche Frequenz, brauchen die Erde
>> oder ein Gegengewicht.
>
> Wenn man nur Lambda/4 kennt, mag das stimmen. Sonst eher nicht.
>
>
Speziell für vertikale Antennen gilt das Spiegeltheorem für Antennen, 
wobei das Gegengewicht oder die Erde einen Spiegel bildet auf dessen 
anderer Seite die imaginäre 2. Hälfte als Ergänzung zum Dipol zu denken ist.

Also für _alle_ vertikalen Antennen braucht man ein Gegengewicht oder 
die Erde, auch für die J-Pole-Antenne. Speziell hierbei ist der Stub 
eine Anpassung.

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#194582

FromPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
Date2015-10-20 00:52 +0200
Message-ID<n03s6t$f5f$2@news.albasani.net>
In reply to#194560
Am 19.10.2015 um 21:03 schrieb Izur Kockenhan:
 > Am 19.10.2015 um 19:42 schrieb Paul Berger:
 >> Izur Kockenhan wrote:
 >>
 >>> Alle vertikalen Antennen, egal für welche Frequenz, brauchen die Erde
 >>> oder ein Gegengewicht.
 >>
 >> Wenn man nur Lambda/4 kennt, mag das stimmen. Sonst eher nicht.
 >>
 >>
 > Speziell für vertikale Antennen gilt das Spiegeltheorem für Antennen,
 > wobei das Gegengewicht oder die Erde einen Spiegel bildet auf dessen
 > anderer Seite die imaginäre 2. Hälfte als Ergänzung zum Dipol zu denken
 > ist.
 >
 > Also für _alle_ vertikalen Antennen braucht man ein Gegengewicht oder
 > die Erde, auch für die J-Pole-Antenne. Speziell hierbei ist der Stub
 > eine Anpassung.
Hallo,

die J-Antenne braucht *kein* "Gegengewicht", sie besitzt bereits 
Selbiges am Strahler, um überhaupt Feldstärke aufzubauen.
Und das vermeintliche Gegengewicht ist *nicht* der Stub.


Peter

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#194583

FromIzur Kockenhan <charly020664@yahoo.de>
Date2015-10-20 00:59 +0200
Message-ID<n03sj5$t21$1@solani.org>
In reply to#194582
Am 20.10.2015 um 00:52 schrieb Peter Thoms:
> die J-Antenne braucht *kein* "Gegengewicht", sie besitzt bereits
> Selbiges am Strahler, um überhaupt Feldstärke aufzubauen.
> Und das vermeintliche Gegengewicht ist *nicht* der Stub.
>
>
> Peter

J-Antenne in 15 x Lambda Höhe, typische Antennencharakteristik einer 
Vertikalantenne:

www.leobaumann.de/J-AntOPG.pdf

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#194586

FromPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
Date2015-10-20 01:18 +0200
Message-ID<n03tnj$htn$2@news.albasani.net>
In reply to#194583
Am 20.10.2015 um 00:59 schrieb Izur Kockenhan:
 > Am 20.10.2015 um 00:52 schrieb Peter Thoms:
 >> die J-Antenne braucht *kein* "Gegengewicht", sie besitzt bereits
 >> Selbiges am Strahler, um überhaupt Feldstärke aufzubauen.
 >> Und das vermeintliche Gegengewicht ist *nicht* der Stub.
 >>
 >>
 >> Peter
 >
 > J-Antenne in 15 x Lambda Höhe, typische Antennencharakteristik einer
 > Vertikalantenne:
 >
 > www.leobaumann.de/J-AntOPG.pdf
Hallo,

das erklärt doch wirklich Null.
Es erklärt weder "Gegengewicht" noch "HF-Erde".
Beide Funktionen sollten auch tunlicht auseinander gehalten werden.

Im Resonanzfall ist eine HF-Erde immer ein Lambda/4-Draht, der das 
offene Draht-Ende auf "Kurzschluß" *heruntertransformiert*.

Bei einer j-Antenne ist die Stub Anpassung gleichzeitig auch eine 
HF-Erde, während das Gegengewicht die eine der beiden Hälften vom 
Strahler ist.


Peter

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