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Groups > de.sci.electronics > #229373 > unrolled thread
| Started by | Michael Welle <mwe012008@gmx.net> |
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| First post | 2017-07-03 14:04 +0200 |
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Schuetz Michael Welle <mwe012008@gmx.net> - 2017-07-03 14:04 +0200
Re: Schuetz Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2017-07-03 14:30 +0200
Re: Schuetz Michael Welle <mwe012008@gmx.net> - 2017-07-03 16:45 +0200
Re: Schuetz Ole Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de> - 2017-07-03 16:59 +0200
Re: Schuetz Michael Welle <mwe012008@gmx.net> - 2017-07-03 17:06 +0200
Re: Schuetz Hans-Jürgen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de> - 2017-07-04 07:43 +0200
Re: Schuetz Michael Welle <mwe012008@gmx.net> - 2017-07-04 08:17 +0200
Re: Schuetz Gerhard Hoffmann <ghf@hoffmann-hochfrequenz.de> - 2017-07-04 10:05 +0200
Re: Schuetz Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2017-07-09 15:33 +0200
Re: Schuetz Michael Welle <mwe012008@gmx.net> - 2017-07-09 17:09 +0200
Re: Schuetz Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2017-07-09 18:46 +0200
Re: Schuetz Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2017-07-03 14:36 +0200
Re: Schuetz Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> - 2017-07-03 16:43 +0200
Re: Schuetz "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2017-07-03 16:21 +0200
Re: Schuetz "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2017-07-04 09:32 +0200
Re: Schuetz Michael Welle <mwe012008@gmx.net> - 2017-07-04 09:52 +0200
Re: Schuetz Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2017-07-09 15:38 +0200
Re: Schuetz Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2017-07-04 10:39 +0200
Re: Schuetz Johannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de> - 2017-07-04 10:48 +0200
Re: Schuetz Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2017-07-04 10:57 +0200
Re: Schuetz Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> - 2017-07-04 11:06 +0200
Re: Schuetz v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2017-07-04 19:45 +0000
Re: Schuetz Ole Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de> - 2017-07-04 13:09 +0200
Re: Schuetz Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2017-07-04 21:04 +0200
Re: Schuetz Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-07-08 19:59 +0200
Re: Schuetz Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2017-07-08 22:11 +0200
Re: Schuetz Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-07-09 19:03 +0200
Re: Schuetz Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2017-07-11 01:11 +0200
Re: Schuetz Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2017-07-11 14:25 +0200
Re: Schuetz Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> - 2017-07-11 17:54 +0200
Re: Schuetz Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2017-07-11 22:49 +0200
Re: Schuetz Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> - 2017-07-12 03:07 +0200
Re: Schuetz Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2017-07-12 16:38 +0200
Re: Schuetz Ole Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de> - 2017-07-13 09:39 +0200
Re: Schuetz Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2017-07-13 22:25 +0200
Re: Schuetz Ole Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de> - 2017-07-14 08:16 +0200
Re: Schuetz Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2017-07-11 22:47 +0200
Re: Schuetz Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2017-07-11 22:42 +0200
Re: Schuetz Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-07-13 22:45 +0200
Re: Schuetz Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2017-07-15 01:44 +0200
Re: Schuetz "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2017-07-14 20:45 -0400
Re: Schuetz Michael Welle <mwe012008@gmx.net> - 2017-07-15 09:53 +0200
Re: Schuetz horejsi <wolfgang@horejsi.de> - 2017-07-15 14:50 +0200
Re: Schuetz Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2017-07-15 21:03 +0200
Re: Schuetz Michael Welle <mwe012008@gmx.net> - 2017-07-16 07:25 +0200
Re: Schuetz Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2017-07-17 00:47 +0200
Re: Schuetz Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-07-29 22:43 +0200
Re: Schuetz "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2017-07-30 18:07 -0400
Re: Schuetz Jan Conrads <janconrads@gmx.de> - 2017-07-04 20:09 +0200
Re: Schuetz "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2017-07-04 20:12 +0200
Re: Schuetz Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-07-08 20:01 +0200
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| From | Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> |
|---|---|
| Date | 2017-07-04 11:06 +0200 |
| Message-ID | <ojflq9$ojc$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #229393 |
Johannes Bauer wrote: > On 04.07.2017 10:39, Edzard Egberts wrote: > >> Keine Ahnung, ob das relevant ist, aber Relais schalten eine höhere >> Spannung mit einer niedrigen, während beim Schütz (normalerweise?) die >> geschaltete Spannung genau so hoch wie die Schaltspannung ist. Oder >> anderes gesagt - gibt es 12V-Schütze? > > Klar gibts die. Im Anlagenbau ist 24V allerdings üblicher. > > https://www.amazon.de/LEIST-SCHUETZ-24V-DC-4KW-400V/dp/B000ONINMA Auch das Umgekehrte gibt es: Relais mit 250V AC Wicklung. http://shop.griederbauteile.ch/product_info.php?cPath=650_725_727&products_id=15515 Gruss, Stefan
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| From | v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) |
|---|---|
| Date | 2017-07-04 19:45 +0000 |
| Message-ID | <ojgr99$1sl$1@Gaia.teknon.de> |
| In reply to | #229392 |
Edzard Egberts wrote: > Keine Ahnung, ob das relevant ist, aber Relais schalten eine höhere > Spannung mit einer niedrigen, während beim Schütz (normalerweise?) die > geschaltete Spannung genau so hoch wie die Schaltspannung ist. Oder > anderes gesagt - gibt es 12V-Schütze? Ich hab hier ein paar 24V liegen. -- "I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mccoy@ncc1701.starfleet.fed> "I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <v_borchert@despammed.com>
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| From | Ole Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-07-04 13:09 +0200 |
| Message-ID | <es1b9uFjirbU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #229389 |
Am 04.07.2017 um 09:32 schrieb Chr. Maercker: > Michael Welle wrote: >> wir ueberlegen gerade, warum ein Schuetz Schuetz heisst. Trotz dass ich >> solche in einem frueheren Leben verbaut habe, faellt mir nichts zur >> Etymologie ein. > > Dito. Und mir ist bisher nicht die genaue Grenze zwischen Schütz und > Relais klar, außer das letztere i.a. geringere Leistungen schalten. > Schütze sind für das Schalten von Lasten ausgelegt und immer doppelt unterbrechend. Auch andere Merkmale (z.B. Vorhandensein von Funkenlöschkammern, Ausführung als Zuganker...) sind sehr oft vorhanden, hier gibt es aber in seltenen Fällen Überlappungen mit (Last)Relais. O.J.
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
|---|---|
| Date | 2017-07-04 21:04 +0200 |
| Message-ID | <20170704210424.32437e03@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #229389 |
Hallo Chr., Du schriebst am Tue, 4 Jul 2017 09:32:00 +0200: > Michael Welle wrote: > > wir ueberlegen gerade, warum ein Schuetz Schuetz heisst. Trotz dass ich > > solche in einem frueheren Leben verbaut habe, faellt mir nichts zur > > Etymologie ein. > > Dito. Und mir ist bisher nicht die genaue Grenze zwischen Schütz und > Relais klar, außer das letztere i.a. geringere Leistungen schalten. Ein - wenn auch nicht notwendigerweise distintives - Merkmal von Schützen ist die doppelte Kontaktunterbrechung, d.h. eine bewegliche Kontaktbrücke, die zwei Festkontakte zum Einschalten überbrückt. Demgegenpber besitzen Relais i.a. nur Einzelkontakte, d.h. einen Festkontakt, gegen den zum Einschalten ein federnd montierter Gegenkontakt gedrückt wird. Aber in der Automobiltechnik und auch in anderen Bereichen ist das inzwischen schon ziemlich verwischt, da gibt es viele Relais mit doppelt unterbrechenden Kontakten, und die "weiße Ware" setzt gerne "Schütze" mit Einfachkontakten ein. -- -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
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| Date | 2017-07-08 19:59 +0200 |
| Message-ID | <ojr6bf$vp5$1@dont-email.me> |
| In reply to | #229400 |
Sieghard Schicktanz schrieb: > > Ein - wenn auch nicht notwendigerweise distintives - Merkmal von Schützen > ist die doppelte Kontaktunterbrechung, d.h. eine bewegliche Kontaktbrücke, > die zwei Festkontakte zum Einschalten überbrückt. Demgegenpber besitzen > Relais i.a. nur Einzelkontakte, d.h. einen Festkontakt, gegen den zum > Einschalten ein federnd montierter Gegenkontakt gedrückt wird. Mir wäre auch, ohne Garantie, dass beim Relais nur die Federkraft des Gegenkontakts die Verbindung wieder löst. Beim Schütz bewirkt (auch) die Federkraft der Feder, welche die Magnetpole wieder auseinanderzieht, die Kontaktöffnung. Der Begriff Zwangsöffnung schwirrt gelegentlich rum. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
|---|---|
| Date | 2017-07-08 22:11 +0200 |
| Message-ID | <20170708221144.5b794261@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #229559 |
Hallo Rolf, Du schriebst am Sat, 8 Jul 2017 19:59:53 +0200: > > Ein - wenn auch nicht notwendigerweise distintives - Merkmal von > > Schützen ist die doppelte Kontaktunterbrechung, d.h. eine bewegliche > > Kontaktbrücke, die zwei Festkontakte zum Einschalten überbrückt. ... > Mir wäre auch, ohne Garantie, dass beim Relais nur die Federkraft des > Gegenkontakts die Verbindung wieder löst. Beim Schütz bewirkt (auch) die Das ist nicht notwendig so - es gibt jede Menge Relaiskonstruktionen, die eine gesonderte Feder zum Öffnen des Ankers enthalten. Da ist eher noch die Ausführung des Ankers als Klappanker für Relais kennzeichnend. Es gibt aber auch andere Bauformen, bei Kfz-Relais z.B. oft auch Drehanker. > Federkraft der Feder, welche die Magnetpole wieder auseinanderzieht, die Da bei der üblichen Ausführung der Schütze mit einem beweglichen Joch zur Betätigung der Kontakte und deren Ausführung als Kontaktbrücke die Kontakte sowieso keine Rückstellkraft aufbringen können, muß da ein separates Rückholfedersystem vorhanden sein. > Kontaktöffnung. Der Begriff Zwangsöffnung schwirrt gelegentlich rum. Nein, eine "Zwangsöffnung" hat damit nichts zu tun, und wahrscheinlich meinst Du auch eher die Zwangsführung der Kontakte - die ist ein Sicherheitsmerkmal, das darin besteht, daß die Kontakte alle in einer Weise mechanisch verkoppelt sind, daß beim Festhängen eines Kontakts in irgendeiner Stellung kein anderer durch Betätigung oder Lösen eine andere Stellung einnehmen kann. D.h. also, daß dann entweder alle Kontakte "geöffnet" sind, auch wenn die Spule bestromt wird, oder alle Kontakte "geschlossen" bleiben, auch wenn die Spule abgeschaltet wird. (Die Anführungszeichen stehen deshalb da, weil natürlich Öffner jeweils die gegensinnige Schaltfunktion besitzen.) -- -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2017-07-09 19:03 +0200 |
| Message-ID | <ojtne8$vqk$1@dont-email.me> |
| In reply to | #229566 |
Sieghard Schicktanz schrieb: > Hallo Rolf, > > Du schriebst am Sat, 8 Jul 2017 19:59:53 +0200: > >>> Ein - wenn auch nicht notwendigerweise distintives - Merkmal von >>> Schützen ist die doppelte Kontaktunterbrechung, d.h. eine bewegliche >>> Kontaktbrücke, die zwei Festkontakte zum Einschalten überbrückt. > .... >> Mir wäre auch, ohne Garantie, dass beim Relais nur die Federkraft des >> Gegenkontakts die Verbindung wieder löst. Beim Schütz bewirkt (auch) die > > Das ist nicht notwendig so - es gibt jede Menge Relaiskonstruktionen, die > eine gesonderte Feder zum Öffnen des Ankers enthalten. Habe nichts anderes behauptet. Diese Feder bringt dennoch nur den Anker zurück in die Ausgangslage; die Kontakte müssen sich selber öffnen. Und beim Schütz, so wäre mir, wäre genau das anders. .... >> Kontaktöffnung. Der Begriff Zwangsöffnung schwirrt gelegentlich rum. > > Nein, eine "Zwangsöffnung" hat damit nichts zu tun, und wahrscheinlich > meinst Du auch eher die Zwangsführung der Kontakte - die ist ein > Sicherheitsmerkmal, das darin besteht, daß die Kontakte alle in einer > Weise mechanisch verkoppelt sind, daß beim Festhängen eines Kontakts in > irgendeiner Stellung kein anderer durch Betätigung oder Lösen eine andere > Stellung einnehmen kann. D.h. also, daß dann entweder alle Kontakte > "geöffnet" sind, auch wenn die Spule bestromt wird, oder alle Kontakte > "geschlossen" bleiben, auch wenn die Spule abgeschaltet wird. > (Die Anführungszeichen stehen deshalb da, weil natürlich Öffner jeweils die > gegensinnige Schaltfunktion besitzen.) Eher nein, ich und nicht nur ich meinen damit, dass die Stellkraft eben die Kontakte öffnet. Nochmals: Beim normalen Kleinrelais drückt der Anker über Isolierstoffteile die Kontakte zusammen. Beim Wegfall der Kraft öffnen die Kontakte aus eigener Federkraft. Bei Zwangsöffnung greift die Stellkraft aber auch in öffnender Richtung ein. Notfalls bis zur Zerstörung der Kontakte respektive der Kontaktbrücke, die zwei in Serie liegende Kontakte herstellt. Das ist Vorschrift bei Sicherheits-Endschaltern, Not-Aus und so weiter. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
|---|---|
| Date | 2017-07-11 01:11 +0200 |
| Message-ID | <20170711011133.36ed16de@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #229656 |
Hallo Rolf, Du schriebst am Sun, 9 Jul 2017 19:03:44 +0200: > >> Mir wäre auch, ohne Garantie, dass beim Relais nur die Federkraft des > >> Gegenkontakts die Verbindung wieder löst. Beim Schütz bewirkt (auch) ... > > die eine gesonderte Feder zum Öffnen des Ankers enthalten. > > Habe nichts anderes behauptet. Diese Feder bringt dennoch nur den > Anker zurück in die Ausgangslage; die Kontakte müssen sich selber Da war Deine Wortwahl etwas, ich möchte mal sagen, schwammig. ["Zwangsöffnung"] > Eher nein, ich und nicht nur ich meinen damit, dass die Stellkraft eben > die Kontakte öffnet. Nochmals: Beim normalen Kleinrelais drückt der > Anker über Isolierstoffteile die Kontakte zusammen. Beim Wegfall der > Kraft öffnen die Kontakte aus eigener Federkraft. Bei Zwangsöffnung > greift die Stellkraft aber auch in öffnender Richtung ein. Notfalls Ja, das gibt es durchaus. Dafür habe ich aber den Begriff "Zwangsöffnung" bisher noch nicht angeftroffen. Vielleicht eine Schweizer Spzialität? > bis zur Zerstörung der Kontakte respektive der Kontaktbrücke, die > zwei in Serie liegende Kontakte herstellt. Das ist Vorschrift bei > Sicherheits-Endschaltern, Not-Aus und so weiter. Aber _das_ kenne ich definitiv nicht - da müßte die Rückstellvorrichtung ja u.U. extreme Kräfte aufbringen, die ein riesiges Magnetsystem zu ihrer Überwindung erforderten. Genau deshalb wird bei Sicherheitsanwendungen ja verlangt, daß die Kontakte auf korrekte und konsistente Stellung überwacht werden und jede Abweichung davon außerhalb von Umschaltzeiten zur Abschaltung führt. Dafür werden die entsprechenden Stromkreise oft redundant und unter Benutzung gegensinniger Kontakte ausgeführt. Eine "Zwangsöffnung" durch mechanische Zerstörung wäre auch viel zu unsicher, weil nie gewährleistet werden kann, daß Bruchstücke nicht doch noch Kontakt machen oder gar weitere Fehler verursachen könnten. Oder hast Du eine nachprüfbare offizielle Quelle für eine solche Vorschrift? -- -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2017-07-11 14:25 +0200 |
| Message-ID | <esk7seFtvuvU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #229722 |
Am 11.07.2017 um 01:11 schrieb Sieghard Schicktanz: > Hallo Rolf, > > Du schriebst am Sun, 9 Jul 2017 19:03:44 +0200: > ["Zwangsöffnung"] >> Eher nein, ich und nicht nur ich meinen damit, dass die Stellkraft eben >> die Kontakte öffnet. Nochmals: Beim normalen Kleinrelais drückt der >> Anker über Isolierstoffteile die Kontakte zusammen. Beim Wegfall der >> Kraft öffnen die Kontakte aus eigener Federkraft. Bei Zwangsöffnung >> greift die Stellkraft aber auch in öffnender Richtung ein. Notfalls > > Ja, das gibt es durchaus. Dafür habe ich aber den Begriff "Zwangsöffnung" > bisher noch nicht angeftroffen. Vielleicht eine Schweizer Spzialität? Ich dächte da eher an Sicherungsautomaten, die mechanisch ein und sowohl mechanisch als auch elektrisch ausgeschaltet werden können. Dann macht es Sinn, daß auch eine Zerstörung der Kontakte akzeptabel ist, um eben die Sicherungsfunktion zu gewährleisten. DoDi
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| From | Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-07-11 17:54 +0200 |
| Message-ID | <ok2sci$oup$2@news.albasani.net> |
| In reply to | #229750 |
Hans-Peter Diettrich wrote: > Am 11.07.2017 um 01:11 schrieb Sieghard Schicktanz: >> Hallo Rolf, >> Du schriebst am Sun, 9 Jul 2017 19:03:44 +0200: > >> ["Zwangsöffnung"] >>> Eher nein, ich und nicht nur ich meinen damit, dass die >>> Stellkraft eben die Kontakte öffnet. Nochmals: Beim normalen >>> Kleinrelais drückt der Anker über Isolierstoffteile die Kontakte >>> zusammen. Beim Wegfall der Kraft öffnen die Kontakte aus eigener >>> Federkraft. Bei Zwangsöffnung greift die Stellkraft aber auch in >>> öffnender Richtung ein. Notfalls >> >> Ja, das gibt es durchaus. Dafür habe ich aber den Begriff >> "Zwangsöffnung" bisher noch nicht angeftroffen. Vielleicht eine >> Schweizer Spzialität? > > Ich dächte da eher an Sicherungsautomaten, die mechanisch ein und > sowohl mechanisch als auch elektrisch ausgeschaltet werden können. Bei einem Sicherungsautomaten werden die Kontakte auch nur durch Federkraft geöffnet. Oder gibt es für die Handschaltung so etwas wie eine Zwangsöffnung? -- Gruß Werner Martin Luther hätte es heute schwer, zu einem Evangelischen Kirchentag eingeladen zu werden. Gernot Facius
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2017-07-11 22:49 +0200 |
| Message-ID | <eskuueF4qcsU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #229755 |
Am 11.07.2017 um 17:54 schrieb Werner Holtfreter: > Hans-Peter Diettrich wrote: >> Ich dächte da eher an Sicherungsautomaten, die mechanisch ein und >> sowohl mechanisch als auch elektrisch ausgeschaltet werden können. > > Bei einem Sicherungsautomaten werden die Kontakte auch nur durch > Federkraft geöffnet. Irgendwo muß die Kraft ja herkommen! Der Automat darf den regulären Betrieb nicht behindern, muß also niederohmig sein, was die für eine Abschaltung zur Verfügung stehende Leistung stark einschränkt. Es muß also reichen, die Feder elektrisch freizugeben. Die Stärke der Federkraft hängt nicht mit der Kraft zusammen, die für ihre Freisetzung (Entriegelung) notwendig ist. > Oder gibt es für die Handschaltung so etwas > wie eine Zwangsöffnung? Kommt drauf an, wer stärker ist ;-) DoDi
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| From | Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-07-12 03:07 +0200 |
| Message-ID | <ok3soe$v5o$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #229781 |
Hans-Peter Diettrich wrote: > Am 11.07.2017 um 17:54 schrieb Werner Holtfreter: >> Oder gibt es für die Handschaltung so etwas >> wie eine Zwangsöffnung? > > Kommt drauf an, wer stärker ist ;-) Ich glaube, ich wurde nicht verstanden: Denkbar wäre, dass die Bewegung des Handhebels Richtung "aus" nicht nur die Feder freigibt, damit diese den Kontakt öffnet (wie das bei Überlast der Fall ist), sondern dass der Handhebel die Öffnung des Kontakts direkt mittels mechanischer Übertragung erzwingt. Und zwar so, dass sich der Handhebel gar nicht in Aus-Stellung bringen lässt, wenn der Kontakt verschweißt wäre. Eine solche Zwangsöffnung hätte sicherheitstechnisch einen kleinen Vorteil, weil die Ausstellung des hebels dann garantiert, dass der Kontakt offen ist. Ich glaube aber nicht, dass so etwas realisiert ist. Die selbstverständlich erfolgende Überlastauslösung bei festgehaltenem Handhebel nennt man dagegen "Freiauslösung". -- Gruß Werner Martin Luther hätte es heute schwer, zu einem Evangelischen Kirchentag eingeladen zu werden. Gernot Facius
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2017-07-12 16:38 +0200 |
| Message-ID | <esn6avFk8p6U2@mid.individual.net> |
| In reply to | #229793 |
Am 12.07.2017 um 03:07 schrieb Werner Holtfreter: > Hans-Peter Diettrich wrote: > >> Am 11.07.2017 um 17:54 schrieb Werner Holtfreter: > >>> Oder gibt es für die Handschaltung so etwas >>> wie eine Zwangsöffnung? >> >> Kommt drauf an, wer stärker ist ;-) > Ich glaube, ich wurde nicht verstanden: Denkbar wäre, dass die > Bewegung des Handhebels Richtung "aus" nicht nur die Feder > freigibt, damit diese den Kontakt öffnet (wie das bei Überlast der > Fall ist), sondern dass der Handhebel die Öffnung des Kontakts > direkt mittels mechanischer Übertragung erzwingt. Und zwar so, dass > sich der Handhebel gar nicht in Aus-Stellung bringen lässt, wenn > der Kontakt verschweißt wäre. Genau das meinte ich. Selbst wenn der Handhebel die Kontakte aktiv trennen soll, kan das bei festgeschweißten Kontakten mißlingen. Dann gibt entweder der Bediener auf, die Kontakte oder der Hebel. Wikipedia kennt "Zwangstrennung" nur bei Internet-Verbindungen, da spielen Ströme und Kontakte keine Rolle. Zu "Zwangsöffnung" wird ein Not-Aus-Schalter erwähnt, man müßte die zugehörige Vorschrift studieren. DoDi
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| From | Ole Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-07-13 09:39 +0200 |
| Message-ID | <esomeaFuetiU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #229848 |
Am 12.07.2017 um 16:38 schrieb Hans-Peter Diettrich: > Wikipedia kennt "Zwangstrennung" nur bei Internet-Verbindungen, da > spielen Ströme und Kontakte keine Rolle. Wikipedia weiß auch nicht immer alles. > Zu "Zwangsöffnung" wird ein > Not-Aus-Schalter erwähnt, man müßte die zugehörige Vorschrift studieren. Sicherheitsschalter z.B. nach DIN 81-20 Abschnitt 5.1.2.2.2 zeichnen sich dadurch aus, dass ihre Schaltstücke bei Betätigung zwangsläufig getrennt werden, selbst dann wenn diese bei einem vorangegangenen Schaltvorgang verschweißt wurden. Es ist z.B. im Aufzugsbau nicht unüblich, sowas zumindest umgangssprachlich was als "Zwangstrennung" *) zu bezeichnen. O.J. *) <http://www.kronenberg-gmbh.de/index.php?option=com_content&view=article&id=134&Itemid=210&lang=de>
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2017-07-13 22:25 +0200 |
| Message-ID | <esqapiFbvv5U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #229897 |
Am 13.07.2017 um 09:39 schrieb Ole Jansen: > Sicherheitsschalter z.B. nach DIN 81-20 Abschnitt 5.1.2.2.2 > zeichnen sich dadurch aus, dass ihre Schaltstücke bei Betätigung > zwangsläufig getrennt werden, selbst dann wenn diese bei einem > vorangegangenen Schaltvorgang verschweißt wurden. Wo kommt dann die Kraft her, die die verschweißten Kontakte auseinanderbricht? DoDi
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| From | Ole Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de> |
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| Date | 2017-07-14 08:16 +0200 |
| Message-ID | <esr5stFhcraU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #229937 |
Am 13.07.2017 um 22:25 schrieb Hans-Peter Diettrich: > Am 13.07.2017 um 09:39 schrieb Ole Jansen: > >> Sicherheitsschalter z.B. nach DIN 81-20 Abschnitt 5.1.2.2.2 >> zeichnen sich dadurch aus, dass ihre Schaltstücke bei Betätigung >> zwangsläufig getrennt werden, selbst dann wenn diese bei einem >> vorangegangenen Schaltvorgang verschweißt wurden. > > Wo kommt dann die Kraft her, die die verschweißten Kontakte > auseinanderbricht? Vom Betätiger. Praktisch kann das z.B. darauf hinauslaufen dass sich eine Schutzverkleidung nicht öffnen lässt solange die Kraft nicht ausreicht um die Kontakte zu trennen. Im einfachsten Fall ist der Betätiger selbst das Schaltstück: <http://www.kronenberg-gmbh.de/images/stories/hjk-inhalte/pdf/pdf-schalter/pz73.pdf> O.J.
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
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| Date | 2017-07-11 22:47 +0200 |
| Message-ID | <20170711224713.294ef681@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #229755 |
Hallo Werner, Du schriebst am Tue, 11 Jul 2017 17:54:59 +0200: > Bei einem Sicherungsautomaten werden die Kontakte auch nur durch > Federkraft geöffnet. Oder gibt es für die Handschaltung so etwas > wie eine Zwangsöffnung? Wenn Du das so bezeichnen willst, ja. Du kannst den Betätiger in der Ein-Stellung eingießen, der Schalter löst trotzdem aus. Um das zu verhindern, müßtest Du schon seine Innereien direkt festhalten. Aber eine zerstörende "Zwanggsöffnung", wie von Rolf gefordert, hat auch so ein Teil nicht. Verschweißt der Kontakt, bleibt er halt zu. (Brennt er dann durch, hat er dann doch noch "gesichert"...) -- -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
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| Date | 2017-07-11 22:42 +0200 |
| Message-ID | <20170711224203.0d40b4f6@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #229750 |
Hallo Hans-Peter, Du schriebst am Tue, 11 Jul 2017 14:25:44 +0200: > > ["Zwangsöffnung"] > Ich dächte da eher an Sicherungsautomaten, die mechanisch ein und sowohl > mechanisch als auch elektrisch ausgeschaltet werden können. Dann macht es > Sinn, daß auch eine Zerstörung der Kontakte akzeptabel ist, um eben die > Sicherungsfunktion zu gewährleisten. Ja, da gibt es viele Möglichkeiten. Das sind dann aber Sicherungen, für wenige, evtl. nur eine einzige "Betätigung", aber keine Schütze. -- -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
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| Date | 2017-07-13 22:45 +0200 |
| Message-ID | <ok8ltv$eap$1@dont-email.me> |
| In reply to | #229722 |
Sieghard Schicktanz schrieb: > > Aber _das_ kenne ich definitiv nicht - da müßte die Rückstellvorrichtung ja > u.U. extreme Kräfte aufbringen, die ein riesiges Magnetsystem zu ihrer > Überwindung erforderten. Extrem ist übertrieben. In der Praxis ist es eben der Fahrstuhl, der Kran oder die Bergbahn. In der Regel reicht das, um auch hartnäckig klebende Kontakte zu überreden. > Eine "Zwangsöffnung" durch mechanische Zerstörung wäre auch viel zu > unsicher, weil nie gewährleistet werden kann, daß Bruchstücke nicht doch > noch Kontakt machen oder gar weitere Fehler verursachen könnten. Das sehe ich auch so, allerdings muss so ein Teil nicht funktionieren, sondern die Vorschriften erfüllen. OK, ist etwas überspitzt formuliert, aber wir wollen hier ja nicht amerikanische Zustände. > Oder hast Du eine nachprüfbare offizielle Quelle für eine solche Vorschrift? Möglicherweise ISO 14119, kenne mich da aber nicht aus. Googeln nach zwangsöffnenden Kontakten findet da vieles. http://www.k-magazin.de/fileserver/henrich/files/973.pdf Letzte Seite, mit Bild, ich finde die Erklärung ganz gut. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
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| Date | 2017-07-15 01:44 +0200 |
| Message-ID | <20170715014424.2399d4c0@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #229926 |
Hallo Rolf, Du schriebst am Thu, 13 Jul 2017 22:45:32 +0200: ["Zwangsöffnung" durch mechanische Zerstörung] > > unsicher, weil nie gewährleistet werden kann, daß Bruchstücke nicht doch > > noch Kontakt machen oder gar weitere Fehler verursachen könnten. > > Das sehe ich auch so, allerdings muss so ein Teil nicht funktionieren, > sondern die Vorschriften erfüllen. OK, ist etwas überspitzt formuliert, Gut, so gesehen... Leider kann ich das nicht für überspitzt halten. > aber wir wollen hier ja nicht amerikanische Zustände. Wenn die bedeuten, daß keine trügerischen Vorschriften zu erfüllen sind, sondern funktionierende Geräte entstehen, dann wööte ich die schon eher. ... > http://www.k-magazin.de/fileserver/henrich/files/973.pdf > > Letzte Seite, mit Bild, ich finde die Erklärung ganz gut. Naja - die "Erklärung" finde ich wenigstens schwammig. Die Darstellungen im Bild zeigen mit keinem Strich, was da eine "Zwangsöffnung" bewirken könnte. weil keinerlei mechanische Kopplung des Betätigers angedeutet ist. Es bleibt der Phatasie des Betrachters überlassen, was er sich darunter vorstellt. (Was ist z.B., wenn der verschweißte Kontakt beim Unterbrechungsversuch einfach die Befestigung mitsamt Klemmen und angeschlossenen Drähten 'rausreißt? Dann bleibt die Verbindung trotzdem immer noch bestehen. "Höhere Gewalt"?) Aber ganz allgemein zu diesen Ausführungen bemerkt: Eigentlich ging es ja um Schütze, aber diese haben mit den im Zusammenhang mit der "Zwangsöffnung" gebrachten Sicherheitselementen herzlich wenig zu tun. -- -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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