Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]
Groups > de.sci.electronics > #219098 > unrolled thread
| Started by | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| First post | 2016-12-26 14:03 +0100 |
| Last post | 2017-01-02 14:54 +0100 |
| Articles | 14 — 7 participants |
Back to article view | Back to de.sci.electronics
Extrapolation einer Exponentialfunktion Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-12-26 14:03 +0100
Re: Extrapolation einer Exponentialfunktion Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> - 2016-12-26 14:34 +0100
Re: Extrapolation einer Exponentialfunktion Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2016-12-26 20:40 +0100
Re: Extrapolation einer Exponentialfunktion Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2016-12-28 10:36 +0100
Re: Extrapolation einer Exponentialfunktion Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-12-28 21:57 +0000
Re: Extrapolation einer Exponentialfunktion Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2016-12-29 10:39 +0100
Re: Extrapolation einer Exponentialfunktion Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-12-28 19:59 +0100
Re: Extrapolation einer Exponentialfunktion Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2016-12-28 03:23 +0100
Re: Extrapolation einer Exponentialfunktion Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2016-12-28 23:09 +0100
Re: Extrapolation einer Exponentialfunktion Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-12-28 23:59 +0100
Re: Extrapolation einer Exponentialfunktion Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-12-30 17:55 +0100
Re: Extrapolation einer Exponentialfunktion Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2016-12-30 18:31 +0100
Re: Extrapolation einer Exponentialfunktion Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-12-31 14:33 +0100
Re: Extrapolation einer Exponentialfunktion Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2017-01-02 14:54 +0100
| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2016-12-26 14:03 +0100 |
| Subject | Extrapolation einer Exponentialfunktion |
| Message-ID | <eccioiF1lrqU1@mid.individual.net> |
Frohe Weihnachten allerseits! Die Mathematiker scheinen im Urlaub zu sein, deshalb stelle ich meine Frage hier nochmal rein. Es geht um die Bestimmung des asymptotischen Grenzwerts a, dem sich ein nach y=a+k*e^-t/tau abklingendes Signal nähert, und das möglichst frühzeitig. Also eigentlich ein Alltagsproblem der Meßtechnik. Rechnerisch wären dabei a, k und tau aus mehreren (fehlerbehafteten) Messungen zu bestimmen. Die Abtastrate (dt) kann der Einfachkeit halber als konstant angenommen werden. Und dafür suche ich jetzt einen praktischen Ansatz. DoDi
[toc] | [next] | [standalone]
| From | Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-26 14:34 +0100 |
| Message-ID | <1702406.PYKUYFuaPT@PointedEars.de> |
| In reply to | #219098 |
Hans-Peter Diettrich wrote in de.sci.physik und de.sci.electronics ohne F'up2: > Die Mathematiker scheinen im Urlaub zu sein, deshalb stelle ich meine > Frage hier nochmal rein. […] Sonst geht’s Dir aber noch gut? F° -- PointedEars Twitter: @PointedEars2 Please do not cc me. / Bitte keine Kopien per E-Mail.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Thomas Heger <ttt_heg@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-26 20:40 +0100 |
| Message-ID | <ecda19F745eU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #219098 |
Am 26.12.2016 14:03, schrieb Hans-Peter Diettrich: > Frohe Weihnachten allerseits! > > Die Mathematiker scheinen im Urlaub zu sein, deshalb stelle ich meine > Frage hier nochmal rein. Es geht um die Bestimmung des asymptotischen > Grenzwerts a, dem sich ein nach y=a+k*e^-t/tau abklingendes Signal > nähert, und das möglichst frühzeitig. Also eigentlich ein Alltagsproblem > der Meßtechnik. > > Rechnerisch wären dabei a, k und tau aus mehreren (fehlerbehafteten) > Messungen zu bestimmen. Die Abtastrate (dt) kann der Einfachkeit halber > als konstant angenommen werden. Und dafür suche ich jetzt einen > praktischen Ansatz. Vielleicht hilft das hier: http://www.wolframalpha.com/input/?i=limit+of+++a+%2B+e^%28-t%2Fs%29+as+t+-%3E+%2Binfinity TH
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-28 10:36 +0100 |
| Message-ID | <o4010p$q3m$1@dont-email.me> |
| In reply to | #219098 |
> Und dafür suche ich jetzt einen praktischen Ansatz. Wenig gesagt was da technisch wie und warum umgesetzt werden soll. a) "schnelle Temperatursensoren" Temperatursensoren haben thermische Zeitkonstante die meist als 1pol angenommen wird. Kann man messen indem von kaltem in warmes Wasser taucht und damit die Sprungfunktion aufnimmt. Daraus kann man dann "schnellen Sensor" simulierem indem man die umgekehrte Funktion mit der Zeitkonstante ( Differenzierer/Hochpaß, muß aber DC können ) reinrechnet. Geht natürlich auf Kosten der Genauigkeit. b) predictor displays Das www gibt nicht mehr viel dazu her, es war aber in den 60er Jahren beliebtes Thema und funktioniert technisch auch. Kelley hat als Cover auf seinem Buch zu dem Thema von 1968 einen landenden Lifting Body: http://www.embeddedFORTH.de/temp/kelley.pdf Leicht opportunistisch, der Crash war 1967: https://www.youtube.com/watch?v=3jvGJhJINlc Man hat dazu im Flugzeug eine simulierte Nachbildung laufen die dem Piloten im Display anzeigt was das Flugzeug in naher Zukunft tun wird wenn er diesen Kurs beibehält. Das waren meist sehr simple 1pol, 2pol Modelle, da man ja nur auf wenige Sekunden Vorhersage machen will. MfG JRD
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-28 21:57 +0000 |
| Message-ID | <XnsA6ECE97C2AE28AlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de> |
| In reply to | #219271 |
Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>: > Etwas in dieser Art ist mir im Studium schon untergekommen, bei > Zustandsreglern und Beobachtern. Die setzen jedoch eine genaue Kenntnis > des Modells voraus, zumindest finde ich darin keinen Ansatz, um die > Parameter des Modells aus den Meáwerten zu ermitteln. Natürlich brauchst Du ein Modell, bei den Modellen mit den Exponentialfunktionen als Ergebnis ist das Modell dann ja durch ein Differentialgleichungssystem definierbar. Die Parameter des DGL's kann man dann prinzipiell aus genügend Messdaten berechnen, vorausgesetzt das Modell stimmt hinreichend gut mit der Wirklichkeit überein - was es meistens nicht ist - und dann kommt Humbug raus. Ich hatte das mal mit mechanischen Systemen versucht, und dann negative Massen rausbekommen. Du brauchst dann wohl doch eher einen genialen Mathematiker, der da ein paar Kniffe kennt, wie man das bändigt.... M. --
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-29 10:39 +0100 |
| Message-ID | <o42lh5$jg8$1@dont-email.me> |
| In reply to | #219271 |
>> a) "schnelle Temperatursensoren" Thermische Zeitkonstanten werden üblicherweise 1pol angenommen. Misst man den Verlauf Temperaturerhöhung z.B. in einem Gehäuse und versucht dann in den Plot in Mathcad per trial & error eine simple e-Funktion einzupassen stellt man schnell fest daß die nicht passen wird. Für Wärmetauscher gabs immer kompliziertere Modelle. Bei den Temeratursensoren ist wohl die Annahme daß deren Wandstärke so klein ist, daß kein Verlauf a la Diffusion angenommen werden muß. > Mich nervt ein Kumpel mit Titrationen,bei denen einmal die chemische > Reaktion eine Zeit dauert, und die Sonden nochmal sehr langsam > reagieren. Dabei ist es mit der einmaligen Bestimmung der Asymptote > nicht getan, der eigentlich interessierende Äquivalenzpunkt muß aus > mehreren solchen Meßpunkten unter weiterer Zugabe des Reagens ermittelt > werden. Wenn man da ernsthaft was tuen wollte, täte man die Literatur umwälzen. Es gibt fast nichts was schonmal versucht wurde, denn Zeit war früher auch schon Geld. Absehbar müsste das Reagens ziemlich konstante Qualität haben und der Prüfautomat Temperatur, Zeitpunkt der Zugabe, genaue Mengen kennen. Dann landet man dort wo herkömmliche Maschinen auch oft sind: sie sind aufwendig, sehr eng spezialisiert. In vielen Fällen bleibt der Anwender dann doch beim System schlampige Manufaktur. MfG JRD
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2016-12-28 19:59 +0100 |
| Message-ID | <ecil4lFfhqeU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #219271 |
Rafael Deliano schrieb: > > Und dafür suche ich jetzt einen praktischen Ansatz. > > Wenig gesagt was da technisch wie und warum > umgesetzt werden soll. Mit "praktisch" meinte ich ein Rechenverfahren, nicht die Meßapparatur. > a) "schnelle Temperatursensoren" > Temperatursensoren haben thermische Zeitkonstante Mich nervt ein Kumpel mit Titrationen, bei denen einmal die chemische Reaktion eine Zeit dauert, und die Sonden nochmal sehr langsam reagieren. Dabei ist es mit der einmaligen Bestimmung der Asymptote nicht getan, der eigentlich interessierende Äquivalenzpunkt muß aus mehreren solchen Meßpunkten unter weiterer Zugabe des Reagens ermittelt werden. Doch diese Details interessieren mich (noch) nicht, mir geht es erst mal einzig um eine schnelle Vorhersage des "eingeschwungenen" Zustands. Dabei verwirrt mich vor allem die Diskrepanz zwischen Ansätzen mit Polynomen, deren Grenzwerte gegen Unendlich gehen, und der Exponentialfunktion, die gegen einen endlichen Wert konvergiert - ähnlich dem Kehrwert 1/Polynom bzw. Polynomen mit negativen Exponenten. > b) predictor displays > Das www gibt nicht mehr viel dazu her, es war aber in den > 60er Jahren beliebtes Thema und funktioniert technisch > auch. Etwas in dieser Art ist mir im Studium schon untergekommen, bei Zustandsreglern und Beobachtern. Die setzen jedoch eine genaue Kenntnis des Modells voraus, zumindest finde ich darin keinen Ansatz, um die Parameter des Modells aus den Meßwerten zu ermitteln. Bislang deutet jedoch alles darauf hin, daß es keine analytische Lösung für mein Problem bzw. Modell gibt. Dann muß ich mich wohl oder übel mit einer sukzessiven Approximation abfinden. Es sei denn... [nochmal nachdenken] DoDi
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-28 03:23 +0100 |
| Message-ID | <20161228032336.736c9d33@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #219098 |
Hallo Hans-Peter,
Du schriebst am Mon, 26 Dec 2016 14:03:09 +0100:
> Frohe Weihnachten allerseits!
>
> Die Mathematiker scheinen im Urlaub zu sein, deshalb stelle ich meine
> Frage hier nochmal rein. Es geht um die Bestimmung des asymptotischen
> Grenzwerts a, dem sich ein nach y=a+k*e^-t/tau abklingendes Signal
> nähert, und das möglichst frühzeitig. Also eigentlich ein Alltagsproblem
> der Meßtechnik.
>
> Rechnerisch wären dabei a, k und tau aus mehreren (fehlerbehafteten)
> Messungen zu bestimmen. Die Abtastrate (dt) kann der Einfachkeit halber
> als konstant angenommen werden. Und dafür suche ich jetzt einen
> praktischen Ansatz.
Ausgleichsrechnung, Funktionanpassung ("Fitting")?
Sollte schon lange fertige Algorithmen dafür geben, ersteres hat
schließlich schon Herr C. F. Gauß praktiziert.
("Methode der kleinsten Quadrate", "Least squares fit")
--
--
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2016-12-28 23:09 +0100 |
| Message-ID | <58643803.D0C49326@yahoo.com> |
| In reply to | #219098 |
Hans-Peter Diettrich wrote: > > Frohe Weihnachten allerseits! > > Die Mathematiker scheinen im Urlaub zu sein, deshalb stelle ich meine > Frage hier nochmal rein. Es geht um die Bestimmung des asymptotischen > Grenzwerts a, dem sich ein nach y=a+k*e^-t/tau abklingendes Signal > nähert, und das möglichst frühzeitig. Also eigentlich ein Alltagsproblem > der Meßtechnik. > > Rechnerisch wären dabei a, k und tau aus mehreren (fehlerbehafteten) > Messungen zu bestimmen. Die Abtastrate (dt) kann der Einfachkeit halber > als konstant angenommen werden. Und dafür suche ich jetzt einen > praktischen Ansatz. Ich habe vor ca. 20 Jahren soetwas programmiert, allerdings war bekannt in welchem bereich tau liegt. Bei bekanntem tau ist das ein ueberbestimmtes lineares Gleichungssystem und man kann direkt a k und die Summe der Quadrate der Abweichungen berechnen. Ich habe den moeglichen Bereich fuer Tau in 100 Schritte zerlegt, fuer alle den leaest squares-fit berechnet und den besten davon genommen, das war am simpelsten.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2016-12-28 23:59 +0100 |
| Message-ID | <eciut1FhqruU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #219304 |
Carla Schneider schrieb: > Bei bekanntem tau ist das ein ueberbestimmtes lineares Gleichungssystem > und man kann direkt a k und die Summe der Quadrate der Abweichungen berechnen. > Ich habe den moeglichen Bereich fuer Tau in 100 Schritte zerlegt, > fuer alle den leaest squares-fit berechnet und den besten davon genommen, > das war am simpelsten. Ein interessanter Ansatz, muß ich mir mal durch den Kopf gehen lassen :-) DoDi
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2016-12-30 17:55 +0100 |
| Message-ID | <ecnhsdFktmpU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #219098 |
Hans-Peter Diettrich schrieb: > Es geht um die Bestimmung des asymptotischen > Grenzwerts a, dem sich ein nach y=a+k*e^-t/tau abklingendes Signal > nähert, und das möglichst frühzeitig. Also eigentlich ein Alltagsproblem > der Meßtechnik. Inzwischen habe ich eine Lösung gefunden, um aus 3 aufeinanderfolgenden Messungen mit konstanter Abtastrate die Asymptote zu ermitteln. Ausgehend von der Beziehung für a=0 n = y0/y1 = y1/y2 = ... = y(t)/y(t+dt) [siehe Wikipedia: Halbwertszeit] und dem Einarbeiten der Asymptote als Offset der Meßwerte y(t)=a+f(t) n = (y0-a)/(y1-a) = ... = (y(t)-a)/(y(t+dt)-a) ergibt sich daraus die Formel a = (y1²-y0*y2)/(2*y1-y0-y2) Bleibt noch ein Verfahren zum Umgang mit fehlerbehafteten Meßwerten zu finden, aber dazu gibt es ja schon reichlich Literatur. Eine Simulation mit idealen Werten und 32 bit Realzahlen liefert für a, n und tau jedenfalls Werte auf mindestens 5 Stellen genau. Bei einem Startwert von 0.01 neben der Asymptote wackelt die 5. Stelle. Liegen die gemessenen Werte zu nahe beieinander, kann man zur Vermeidung einer Division durch 0 auf die ganze Rechnung verzichten, und sich z.B. direkt mit deren Mittelwert oder dem letzten Wert für a begnügen. Damit hat für mich dieses Jahr noch einen guten Abschluß gefunden, vielen Dank für die vielen Denkanstöße, und ich wünsche allen Mitlesern einen guten Rutsch ins neue Jahr :-) DoDi
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2016-12-30 18:31 +0100 |
| Message-ID | <586699F7.90E7B12F@yahoo.com> |
| In reply to | #219390 |
Hans-Peter Diettrich wrote: > > Hans-Peter Diettrich schrieb: > > > Es geht um die Bestimmung des asymptotischen > > Grenzwerts a, dem sich ein nach y=a+k*e^-t/tau abklingendes Signal > > nähert, und das möglichst frühzeitig. Also eigentlich ein Alltagsproblem > > der Meßtechnik. > > Inzwischen habe ich eine Lösung gefunden, um aus 3 aufeinanderfolgenden > Messungen mit konstanter Abtastrate die Asymptote zu ermitteln. Das kann man natuerlich machen, aber fuer Fehlerbehaftete y W-werte ist es besser die Werte so zu ermitteln dass die Summe der Quadrate der Abweichungen fuer alle y die man hat minimal wird - und nicht fuer 3 doch beliebig ausgewaehlte gleich Null. Also sowas wie: https://de.wikipedia.org/wiki/Lineare_Regression
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2016-12-31 14:33 +0100 |
| Message-ID | <ecptitF7khlU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #219392 |
Carla Schneider schrieb: > Hans-Peter Diettrich wrote: >> Hans-Peter Diettrich schrieb: >> >>> Es geht um die Bestimmung des asymptotischen >>> Grenzwerts a, dem sich ein nach y=a+k*e^-t/tau abklingendes Signal >>> nähert, und das möglichst frühzeitig. Also eigentlich ein Alltagsproblem >>> der Meßtechnik. >> Inzwischen habe ich eine Lösung gefunden, um aus 3 aufeinanderfolgenden >> Messungen mit konstanter Abtastrate die Asymptote zu ermitteln. > > Das kann man natuerlich machen, aber fuer Fehlerbehaftete y W-werte ist es besser > die Werte so zu ermitteln dass die Summe der Quadrate der Abweichungen fuer alle y > die man hat minimal wird - und nicht fuer 3 doch beliebig ausgewaehlte gleich Null. > Also sowas wie: https://de.wikipedia.org/wiki/Lineare_Regression Danke für den Hinweis, aber mir ging es erst mal darum, die Funktion in den Griff zu bekommen. Ob sich Lineare Regression auf einen exponentiellen Verlauf anwenden läßt, wäre erst noch zu prüfen. Ich könnte mir z.B. vorstellen, daß man a daraufhin optimiert, daß die Abweichungen von n aus (y(t)-a)/(y(t+dt)-a) minimal werden. Das kann man jetzt ausprobieren, oder einen gestandenen Mathematiker fragen, welche Verfahren unter welchen Bedingungen am besten für dieses Problem geeignet wären. DoDi
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2017-01-02 14:54 +0100 |
| Message-ID | <586A5BAA.82A1AD11@yahoo.com> |
| In reply to | #219429 |
Hans-Peter Diettrich wrote: > > Carla Schneider schrieb: > > Hans-Peter Diettrich wrote: > >> Hans-Peter Diettrich schrieb: > >> > >>> Es geht um die Bestimmung des asymptotischen > >>> Grenzwerts a, dem sich ein nach y=a+k*e^-t/tau abklingendes Signal > >>> nähert, und das möglichst frühzeitig. Also eigentlich ein Alltagsproblem > >>> der Meßtechnik. > >> Inzwischen habe ich eine Lösung gefunden, um aus 3 aufeinanderfolgenden > >> Messungen mit konstanter Abtastrate die Asymptote zu ermitteln. > > > > Das kann man natuerlich machen, aber fuer Fehlerbehaftete y W-werte ist es besser > > die Werte so zu ermitteln dass die Summe der Quadrate der Abweichungen fuer alle y > > die man hat minimal wird - und nicht fuer 3 doch beliebig ausgewaehlte gleich Null. > > Also sowas wie: https://de.wikipedia.org/wiki/Lineare_Regression > > Danke für den Hinweis, aber mir ging es erst mal darum, die Funktion in > den Griff zu bekommen. Ob sich Lineare Regression auf einen > exponentiellen Verlauf anwenden läßt, wäre erst noch zu prüfen. Bei vorgegebenem tau geht das, und man bekommt a und k heraus und die Summe der Fehlerquadrate. Dann braucht man nur noch das tau zu finden wofuer das minimal wird, z.B. indem alle moeglichen tau durchprobiert werden.
[toc] | [prev] | [standalone]
Back to top | Article view | de.sci.electronics
csiph-web