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Groups > de.sci.electronics > #212026 > unrolled thread
| Started by | Holger Schieferdecker <spamless@gmx.de> |
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| First post | 2016-08-01 12:09 +0200 |
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Stromquelle Rauschminderung Holger Schieferdecker <spamless@gmx.de> - 2016-08-01 12:09 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> - 2016-08-01 13:47 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-08-01 12:08 +0000
Re: Stromquelle Rauschminderung Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2016-08-01 16:18 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> - 2016-08-01 16:52 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Volker Staben <volker.staben@hs-flensburg.de> - 2016-08-01 14:34 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Holger Schieferdecker <spamless@gmx.de> - 2016-08-01 15:23 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> - 2016-08-01 16:00 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Holger Schieferdecker <spamless@gmx.de> - 2016-08-01 16:56 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> - 2016-08-01 18:49 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Holger Schieferdecker <spamless@gmx.de> - 2016-08-02 15:58 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> - 2016-08-02 16:38 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Holger Schieferdecker <spamless@gmx.de> - 2016-08-04 16:34 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung all2001@spambog.com (Wolfgang Allinger) - 2016-08-04 12:01 -0300
Re: Stromquelle Rauschminderung Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> - 2016-08-05 08:29 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> - 2016-08-05 08:57 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Holger Schieferdecker <spamless@gmx.de> - 2016-08-12 09:41 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2016-08-12 17:55 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Holger Schieferdecker <spamless@gmx.de> - 2016-08-18 09:23 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> - 2016-08-05 08:29 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2016-08-05 22:33 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Holger Schieferdecker <spamless@gmx.de> - 2016-08-12 09:53 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2016-08-02 17:12 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2016-08-01 16:01 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2016-08-01 16:03 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Holger Schieferdecker <spamless@gmx.de> - 2016-08-01 16:49 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2016-08-01 17:14 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2016-08-01 17:16 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Holger Schieferdecker <spamless@gmx.de> - 2016-08-02 16:13 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2016-08-02 16:47 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Holger Schieferdecker <spamless@gmx.de> - 2016-08-12 10:12 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-08-12 12:15 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Volker Staben <volker.staben@hs-flensburg.de> - 2016-08-12 14:58 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Holger Schieferdecker <spamless@gmx.de> - 2016-08-12 15:33 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Volker Staben <volker.staben@hs-flensburg.de> - 2016-08-12 18:01 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De> - 2016-08-12 18:44 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2016-08-12 18:59 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Klaus Bahner <Klaus.Bahner@ieee.org> - 2016-08-01 16:52 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Holger Schieferdecker <spamless@gmx.de> - 2016-08-02 16:29 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2016-08-01 15:30 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-08-01 14:21 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-08-02 17:45 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> - 2016-08-12 10:30 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Holger Schieferdecker <spamless@gmx.de> - 2016-08-18 09:31 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> - 2016-08-18 09:55 +0200
Re: Stromquelle Rauschminderung Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-08-18 12:11 +0200
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2016-08-05 22:33 +0200 |
| Message-ID | <no2t78$f4d$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #212218 |
Am 04.08.2016 um 16:34 schrieb Holger Schieferdecker: > Am 02.08.2016 um 16:38 schrieb Edzard Egberts: > [...] >> Ich kenne Deinen Aufbau nicht, aber wenn das nicht alles ein Haufen ist, >> sondern die Last über ein (längeres Doppel-) Kabel verbunden ist, bist >> Du schon einmal irgendwelche Schleifen oder Einkopplungen los und hast >> einen eindeutigen "Signallauf": Wenn der Elko in der Mitte hängt, kann >> man "vor Filter" und "hinter Filter" klar unterscheiden. > > Der Aufbau sieht jetzt mit Filter etwa so aus: > > ___ R > -|___|--o-----| > | | > | + .-. > ### | | R_Last > --- | | > | '-' > --------o-----| > > R_Last war etwa 0,15 Ohm, für den Filter hatte ich R=0,06 Ohm und C=3300 > µF. Das ergibt etwa 800 Hz Grenzfrequenz. Zuleitung und Rückleitung zur > Spannungsquelle waren etwa jeweils 1 m. > > Jetzt muß ich mal sehen, ob das mit einer induktiven Last auch > funktioniert, und ob das dann im eigentlichen Aufbau auch machbar ist. Hallo, sobald die Daten der Spule bekannt sind kann man besser entscheiden. Soweit ich das verstehe wird obige Schaltung mit L statt R_Last zu einem Schwingkreis mit Resonanz und wegen dem C ist das dann auch keine Konstantstromquelle mehr. Stromansteuerung von Spulen ist ja vorteilhaft. Oder ist dieser Filter nur in der Stromversorgung? Kann man denn nicht vorher filtern etwa nach dem LEM-Wandler in der Stromregelung? Kannst Du die Schaltung mal online-legen? Bernd Mayer
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| From | Holger Schieferdecker <spamless@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-08-12 09:53 +0200 |
| Message-ID | <nojvaaUd8ioL1@news.in-ulm.de> |
| In reply to | #212263 |
Am 05.08.2016 um 22:33 schrieb Bernd Mayer: > Am 04.08.2016 um 16:34 schrieb Holger Schieferdecker: >> Am 02.08.2016 um 16:38 schrieb Edzard Egberts: >> [...] >>> Ich kenne Deinen Aufbau nicht, aber wenn das nicht alles ein Haufen ist, >>> sondern die Last über ein (längeres Doppel-) Kabel verbunden ist, bist >>> Du schon einmal irgendwelche Schleifen oder Einkopplungen los und hast >>> einen eindeutigen "Signallauf": Wenn der Elko in der Mitte hängt, kann >>> man "vor Filter" und "hinter Filter" klar unterscheiden. >> >> Der Aufbau sieht jetzt mit Filter etwa so aus: >> >> ___ R >> -|___|--o-----| >> | | >> | + .-. >> ### | | R_Last >> --- | | >> | '-' >> --------o-----| >> >> R_Last war etwa 0,15 Ohm, für den Filter hatte ich R=0,06 Ohm und C=3300 >> µF. Das ergibt etwa 800 Hz Grenzfrequenz. Zuleitung und Rückleitung zur >> Spannungsquelle waren etwa jeweils 1 m. >> >> Jetzt muß ich mal sehen, ob das mit einer induktiven Last auch >> funktioniert, und ob das dann im eigentlichen Aufbau auch machbar ist. > > Hallo, > > sobald die Daten der Spule bekannt sind kann man besser entscheiden. Das stimmt sicher. Die Größenordnung ist wohl etwa 100 µH oder mehr, der ohmsche Widerstand dürfte in der Gegend von 0,2 Ohm liegen. > Soweit ich das verstehe wird obige Schaltung mit L statt R_Last zu einem > Schwingkreis mit Resonanz und wegen dem C ist das dann auch keine > Konstantstromquelle mehr. Stromansteuerung von Spulen ist ja > vorteilhaft. Oder ist dieser Filter nur in der Stromversorgung? Der Filter war jetzt mal ein Test direkt im Spulenstromkreis. Oder was meinst Du mit Stromversorgung? > Kann man denn nicht vorher filtern etwa nach dem LEM-Wandler in der > Stromregelung? Tja, dazu kann nur der Hersteller der Stromquelle was sagen, das weiß ich nicht, wie das gelöst ist. Außerdem, wie Du schon mal geschrieben hast, gibt es wohl auch eine direkte Rückstörung des LEM, das kann dann per Filter vor der Regelung auch nicht eliminiert werden. > Kannst Du die Schaltung mal online-legen? Da die Stromquelle nicht selbstgebaut ist und ich auch keinen Schaltplan dazu habe, kann ich das leider nicht. Man sieht eben den LEM-Wandler im Ausgangskreis, dann eine Steuerplatine und eine ganze Reihe Leistungstransistoren (40 Stück oder so), die wohl parallelgeschaltet den Ausgangsstrom einstellen. Gruß Holger
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2016-08-02 17:12 +0200 |
| Message-ID | <nnqd8o$jct$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #212101 |
Am 02.08.2016 um 15:58 schrieb Holger Schieferdecker: > Am 01.08.2016 um 18:49 schrieb Edzard Egberts: >> Holger Schieferdecker schrieb: >>> Am 01.08.2016 um 16:00 schrieb Edzard Egberts: >>>> 19 kHz lassen sich normalerweise ordentlich filtern. Da ist kein >>>> Schaltnetzteil drinnen? >>> >>> Nein, kein Schaltnetzteil, nur eine Reihe Ringkerntrafos. >> >> Die Frage ist einfach nur, wo treten im Gerät 19 kHz auf? > > Meine Vermutung geht dahin, daß die von dem LEM Stromwandler kommen. Hallo, nach einem schnellen Anlesen von http://www.hg-electronics.de/downloads/LEM/Applikationsbroschuere_3rd_deutsch.pdf "Der Filter (siehe 2 in Bild 34) der Wandlerelektronik sorgt dafür, dass der Magnetisierungs- strom Im aus dem Strom, der die Sekundärwicklung T1 durchfließt, herausgefiltert wird, so dass Im nicht als Stör- signal an den Wandlerausgang weitergeleitet wird." "Wie oben bereits beschrieben werden die beiden „sättigbaren“ Magnetkreise von einem Rechteckgenerator jeweils in die Sättigung getrieben." sieht es für mich so aus, daß da intern mit Rechtecksignalen gearbeitet wird. Diese werden laut der Beschreibung am Ausgang wohl gut unterdrückt bei Deiner breitbandigen Rauschmessung kannst Du Reste davon doch noch erkennen. Rauschen ist immer und überall! Bernd Mayer
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2016-08-01 16:01 +0200 |
| Message-ID | <nnnko1$a9r$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #212037 |
Am 01.08.2016 um 15:23 schrieb Holger Schieferdecker: > > Also, hier noch die Angaben zur Rauschmessung: > > Dafür wurde die Spannung an einem Shuntwiderstand abgegriffen und auf > einen Spectrum Analyzer gegeben. Meßbereich war 0..100 kHz und > RMS-Messung. Daraus habe ich das Stromrauschen spektral und integriert > zurückgerechnet. > > Das Spektrum hat bei 19 kHz einen scharfen Peak und bei 30 kHz einen > breiten Berg (10 dBA niedriger) mit einer Halbwertsbreite von 20 kHz. > Das Spektrum, das wir vom Hersteller haben, hat ebenfalls den Peak bei > 19 kHz und einen Berg, letzteren aber bei 40 kHz. > > Die Messung ist nicht ganz einfach, ich habe da auch schon > Abhängigkeiten vom Aufbau festgestellt. Es macht auch einen Unterschied > (wenn auch nicht viel), ob der Spektrum Analyzer über einen Trenntrafo > am Netz hängt oder direkt. > > In einem anderen Zusammenhang ist mir auch schon mal aufgefallen, daß > diese LEM-Wandler (IT200 etc.) auch Dreck auf die Versorgungsspannung > zurückleiten. Das hatte da auch eine Frequenz von 19 kHz. Das erklärt > aber nicht den breiten Rauschberg. Hallo, der IT200 hat laut Datenblatt S. 3 schon bei 50 kHz Bandbreite: Random Noise ppm (rms) > 15 und Re-injected noise measured on primary cable < 5 μV RMS (DC-50 kHz) https://doc.xdevs.com/doc/LEM/doc/it-200-s-ultrastab.pdf Du hast 50 ppm mit 100 kHz gemessen. D.h. ca. die Hälfte des Rauschens stammt vom LEM Wandler! Hat das gemessene Rauschen denn einen Einfluß auf die Funktion der Schaltung? Durch den Tiefpass aus Spule und Stromquelle wird ein Teil des Rauschens ja eh ausgefiltert. Bernd Mayer Bernd Mayer
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2016-08-01 16:03 +0200 |
| Message-ID | <nnnkrf$a9r$2@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #212037 |
Am 01.08.2016 um 15:23 schrieb Holger Schieferdecker: > > Also, hier noch die Angaben zur Rauschmessung: > > Dafür wurde die Spannung an einem Shuntwiderstand abgegriffen und auf > einen Spectrum Analyzer gegeben. Meßbereich war 0..100 kHz und > RMS-Messung. Daraus habe ich das Stromrauschen spektral und integriert > zurückgerechnet. > > Das Spektrum hat bei 19 kHz einen scharfen Peak und bei 30 kHz einen > breiten Berg (10 dBA niedriger) mit einer Halbwertsbreite von 20 kHz. > Das Spektrum, das wir vom Hersteller haben, hat ebenfalls den Peak bei > 19 kHz und einen Berg, letzteren aber bei 40 kHz. > > Die Messung ist nicht ganz einfach, ich habe da auch schon > Abhängigkeiten vom Aufbau festgestellt. Es macht auch einen Unterschied > (wenn auch nicht viel), ob der Spektrum Analyzer über einen Trenntrafo > am Netz hängt oder direkt. > > In einem anderen Zusammenhang ist mir auch schon mal aufgefallen, daß > diese LEM-Wandler (IT200 etc.) auch Dreck auf die Versorgungsspannung > zurückleiten. Das hatte da auch eine Frequenz von 19 kHz. Das erklärt > aber nicht den breiten Rauschberg. Hallo, der IT200 hat laut Datenblatt S. 3 schon bei 50 kHz Bandbreite: Random Noise ppm (rms) > 15 und Re-injected noise measured on primary cable < 5 μV RMS (DC-50 kHz) https://doc.xdevs.com/doc/LEM/doc/it-200-s-ultrastab.pdf Du hast 50 ppm mit 100 kHz gemessen. D.h. ca. die Hälfte des Rauschens stammt vom LEM Wandler! Hat das gemessene Rauschen denn einen Einfluß auf die Funktion der Schaltung? Durch den Tiefpass aus Spule und Stromquelle wird ein Teil des Rauschens ja eh ausgefiltert. Bernd Mayer
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| From | Holger Schieferdecker <spamless@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-08-01 16:49 +0200 |
| Message-ID | <nnnnhoUk6r6L1@news.in-ulm.de> |
| In reply to | #212043 |
Am 01.08.2016 um 16:03 schrieb Bernd Mayer: > Am 01.08.2016 um 15:23 schrieb Holger Schieferdecker: >> >> Also, hier noch die Angaben zur Rauschmessung: >> >> Dafür wurde die Spannung an einem Shuntwiderstand abgegriffen und auf >> einen Spectrum Analyzer gegeben. Meßbereich war 0..100 kHz und >> RMS-Messung. Daraus habe ich das Stromrauschen spektral und integriert >> zurückgerechnet. >> >> Das Spektrum hat bei 19 kHz einen scharfen Peak und bei 30 kHz einen >> breiten Berg (10 dBA niedriger) mit einer Halbwertsbreite von 20 kHz. >> Das Spektrum, das wir vom Hersteller haben, hat ebenfalls den Peak bei >> 19 kHz und einen Berg, letzteren aber bei 40 kHz. >> >> Die Messung ist nicht ganz einfach, ich habe da auch schon >> Abhängigkeiten vom Aufbau festgestellt. Es macht auch einen Unterschied >> (wenn auch nicht viel), ob der Spektrum Analyzer über einen Trenntrafo >> am Netz hängt oder direkt. >> >> In einem anderen Zusammenhang ist mir auch schon mal aufgefallen, daß >> diese LEM-Wandler (IT200 etc.) auch Dreck auf die Versorgungsspannung >> zurückleiten. Das hatte da auch eine Frequenz von 19 kHz. Das erklärt >> aber nicht den breiten Rauschberg. > > Hallo, > > der IT200 hat laut Datenblatt S. 3 schon bei 50 kHz Bandbreite: > Random Noise ppm (rms) > 15 > und > Re-injected noise measured on primary cable < 5 μV RMS (DC-50 kHz) > > https://doc.xdevs.com/doc/LEM/doc/it-200-s-ultrastab.pdf > > Du hast 50 ppm mit 100 kHz gemessen. D.h. ca. die Hälfte des Rauschens > stammt vom LEM Wandler! > > Hat das gemessene Rauschen denn einen Einfluß auf die Funktion der > Schaltung? Durch den Tiefpass aus Spule und Stromquelle wird ein Teil > des Rauschens ja eh ausgefiltert. Tja, bisher ist die Stromquelle noch nicht an einer Spule betrieben worden. Mein Auftrag war, die Rauschperformance anzuschauen, da habe ich bisher mit Shuntwiderständen als Last improvisiert. Es ist auch noch nicht festgelegt, an welcher Stelle im Experiment die Stromquelle mal eingesetzt werden soll und wie genau die Spulenparameter sind. Daher kann ich leider nicht sagen, ob das ganze überhaupt einen großen Einfluß hat. Aber "man" will natürlich, daß die Quelle so gut wie möglich ist. Gruß Holger
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2016-08-01 17:14 +0200 |
| Message-ID | <nnnp0f$kf0$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #212048 |
Am 01.08.2016 um 16:49 schrieb Holger Schieferdecker: [Rauschmessung /Optimierung] >> Hat das gemessene Rauschen denn einen Einfluß auf die Funktion der >> Schaltung? Durch den Tiefpass aus Spule und Stromquelle wird ein Teil >> des Rauschens ja eh ausgefiltert. > > Tja, bisher ist die Stromquelle noch nicht an einer Spule betrieben > worden. Mein Auftrag war, die Rauschperformance anzuschauen, da habe ich > bisher mit Shuntwiderständen als Last improvisiert. Es ist auch noch > nicht festgelegt, an welcher Stelle im Experiment die Stromquelle mal > eingesetzt werden soll und wie genau die Spulenparameter sind. Daher > kann ich leider nicht sagen, ob das ganze überhaupt einen großen Einfluß > hat. Aber "man" will natürlich, daß die Quelle so gut wie möglich ist. Hallo, Ist denn wenigstens die geforderte Bandbreite bekannt? Im Datenblatt des LEM-Wandlers: http://www.lem.com/docs/products/it_200-s_ultrastab.pdf kann man auf Seite 3 gut den großen Einfluß der Bandbreite ablesen: jeweils Vnoise in V Output rms noise 0 .. 10 Hz 0.1 Output rms noise 0 .. 100 Hz 1 Output rms noise 0 .. 1 kHz 2 Output rms noise 0 .. 10 kHz 8 Output rms noise 0 .. 50 kHz 15 Ansonsten einen eigenen rauscharmen und auf die Anwendung optimierten Wandler entwickeln. Ist etwas über den Innenaufbau des LEM -Wandlers bekannt (ist der evtl. chopper-stabilisiert oder hat der intern irgendwelche anderen Störfrequenzen?). Bernd Mayer Bernd Mayer
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2016-08-01 17:16 +0200 |
| Message-ID | <nnnp4i$kf0$2@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #212048 |
Am 01.08.2016 um 16:49 schrieb Holger Schieferdecker: [Rauschmessung /Optimierung] >> Hat das gemessene Rauschen denn einen Einfluß auf die Funktion der >> Schaltung? Durch den Tiefpass aus Spule und Stromquelle wird ein Teil >> des Rauschens ja eh ausgefiltert. > > Tja, bisher ist die Stromquelle noch nicht an einer Spule betrieben > worden. Mein Auftrag war, die Rauschperformance anzuschauen, da habe ich > bisher mit Shuntwiderständen als Last improvisiert. Es ist auch noch > nicht festgelegt, an welcher Stelle im Experiment die Stromquelle mal > eingesetzt werden soll und wie genau die Spulenparameter sind. Daher > kann ich leider nicht sagen, ob das ganze überhaupt einen großen Einfluß > hat. Aber "man" will natürlich, daß die Quelle so gut wie möglich ist. Hallo, Ist denn wenigstens die geforderte Bandbreite bekannt? Im Datenblatt des LEM-Wandlers: http://www.lem.com/docs/products/it_200-s_ultrastab.pdf kann man auf Seite 3 gut den großen Einfluß der Bandbreite ablesen: jeweils Vnoise in V Output rms noise 0 .. 10 Hz 0.1 Output rms noise 0 .. 100 Hz 1 Output rms noise 0 .. 1 kHz 2 Output rms noise 0 .. 10 kHz 8 Output rms noise 0 .. 50 kHz 15 Ansonsten einen eigenen rauscharmen und auf die Anwendung optimierten Wandler entwickeln. Ist etwas über den Innenaufbau des LEM -Wandlers bekannt (ist der evtl. chopper-stabilisiert oder hat der intern irgendwelche anderen Störfrequenzen?). Bernd Mayer
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| From | Holger Schieferdecker <spamless@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-08-02 16:13 +0200 |
| Message-ID | <nnq9pvUoinnL1@news.in-ulm.de> |
| In reply to | #212051 |
Am 01.08.2016 um 17:16 schrieb Bernd Mayer: > Am 01.08.2016 um 16:49 schrieb Holger Schieferdecker: > [Rauschmessung /Optimierung] > >>> Hat das gemessene Rauschen denn einen Einfluß auf die Funktion der >>> Schaltung? Durch den Tiefpass aus Spule und Stromquelle wird ein Teil >>> des Rauschens ja eh ausgefiltert. >> >> Tja, bisher ist die Stromquelle noch nicht an einer Spule betrieben >> worden. Mein Auftrag war, die Rauschperformance anzuschauen, da habe ich >> bisher mit Shuntwiderständen als Last improvisiert. Es ist auch noch >> nicht festgelegt, an welcher Stelle im Experiment die Stromquelle mal >> eingesetzt werden soll und wie genau die Spulenparameter sind. Daher >> kann ich leider nicht sagen, ob das ganze überhaupt einen großen Einfluß >> hat. Aber "man" will natürlich, daß die Quelle so gut wie möglich ist. > > Hallo, > > Ist denn wenigstens die geforderte Bandbreite bekannt? Leider weiß ich darüber nichts. Soweit ich weiß, wurde da nichts exaktes spezifiziert. Beim Kauf der Stromquelle hatte jedoch Rauscharmut Vorrang vor Geschwindigkeit. Im Beschaffungsantrag steht noch was von Response time < 2ms. > Im Datenblatt des LEM-Wandlers: > http://www.lem.com/docs/products/it_200-s_ultrastab.pdf > > kann man auf Seite 3 gut den großen Einfluß der Bandbreite ablesen: > jeweils Vnoise in V > Output rms noise 0 .. 10 Hz 0.1 > Output rms noise 0 .. 100 Hz 1 > Output rms noise 0 .. 1 kHz 2 > Output rms noise 0 .. 10 kHz 8 > Output rms noise 0 .. 50 kHz 15 > > Ansonsten einen eigenen rauscharmen und auf die Anwendung optimierten > Wandler entwickeln. Ist etwas über den Innenaufbau des LEM -Wandlers > bekannt (ist der evtl. chopper-stabilisiert oder hat der intern > irgendwelche anderen Störfrequenzen?). Er arbeitet nach dem Fluxgate-Prinzip, siehe hier ab Seite 27 (bzw. S. 33 für die IT-Serie): http://www.hg-electronics.de/downloads/LEM/Applikationsbroschuere_3rd_deutsch.pdf Mehr ist mir darüber jetzt auch nicht bekannt. Gruß Holger
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2016-08-02 16:47 +0200 |
| Message-ID | <nnqbqt$fnu$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #212105 |
Am 02.08.2016 um 16:13 schrieb Holger Schieferdecker: > Am 01.08.2016 um 17:16 schrieb Bernd Mayer: >> Am 01.08.2016 um 16:49 schrieb Holger Schieferdecker: >> [Rauschmessung /Optimierung] >> >> Ist denn wenigstens die geforderte Bandbreite bekannt? > > Leider weiß ich darüber nichts. Soweit ich weiß, wurde da nichts exaktes > spezifiziert. Beim Kauf der Stromquelle hatte jedoch Rauscharmut Vorrang > vor Geschwindigkeit. Im Beschaffungsantrag steht noch was von Response > time < 2ms. Hallo, 2 ms - das klingt nicht so als ob da die Bandbreite von 100 kHz benötigt wird. Falls damit die Anstiegszeit des Impuls gemeint ist dann lässt sich daraus annähernd die Bandbreite berechnen: https://de.wikipedia.org/wiki/Anstiegs-_und_Abfallzeit http://www.amplifier.cd/Test_Equipment/Tektronix/Tektronix_7000_series_special/rechteck/Rechteck%FCbertragung.html Bandbreite = 1/tr * 0.35 Das wären dann ca. 175 Hz! Das sollte man dann auch bei der Rauschmessung berücksichtigen und auch bei der Schaltung der Kostantstromquelle. Interessant könnte nebenbei auch sein den Ausgangswiderstand der Konstantstromquelle zu messen und dessen Frequenzgang - eine Konstantstromquelle soll ja einen möglichst hohen Ausgangswiderstand haben. Bernd Mayer
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| From | Holger Schieferdecker <spamless@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-08-12 10:12 +0200 |
| Message-ID | <nok0d2Udb5pL1@news.in-ulm.de> |
| In reply to | #212110 |
Am 02.08.2016 um 16:47 schrieb Bernd Mayer: > Am 02.08.2016 um 16:13 schrieb Holger Schieferdecker: >> Am 01.08.2016 um 17:16 schrieb Bernd Mayer: >>> Am 01.08.2016 um 16:49 schrieb Holger Schieferdecker: >>> [Rauschmessung /Optimierung] >>> >>> Ist denn wenigstens die geforderte Bandbreite bekannt? >> >> Leider weiß ich darüber nichts. Soweit ich weiß, wurde da nichts exaktes >> spezifiziert. Beim Kauf der Stromquelle hatte jedoch Rauscharmut Vorrang >> vor Geschwindigkeit. Im Beschaffungsantrag steht noch was von Response >> time < 2ms. > > Hallo, > > 2 ms - das klingt nicht so als ob da die Bandbreite von 100 kHz benötigt > wird. Falls damit die Anstiegszeit des Impuls gemeint ist dann lässt > sich daraus annähernd die Bandbreite berechnen: > > https://de.wikipedia.org/wiki/Anstiegs-_und_Abfallzeit > > http://www.amplifier.cd/Test_Equipment/Tektronix/Tektronix_7000_series_special/rechteck/Rechteck%FCbertragung.html > > > Bandbreite = 1/tr * 0.35 > > Das wären dann ca. 175 Hz! Hm, die Bandbreite von 100 kHz wird für die Ansteuerung nicht benötigt. Ich messe aber den Bereich, weil da eben möglichst kein Rauschen auftreten soll. > Das sollte man dann auch bei der Rauschmessung berücksichtigen und auch > bei der Schaltung der Kostantstromquelle. > > Interessant könnte nebenbei auch sein den Ausgangswiderstand der > Konstantstromquelle zu messen und dessen Frequenzgang - eine > Konstantstromquelle soll ja einen möglichst hohen Ausgangswiderstand haben. Geht das auch bei einer geregelten Stromquelle? Es stellt sich doch immer der gewünschte Strom ein. Wenn ich das mal nachrechne mit Spannung und Strom für zwei verschiedene Lasten, nach folgender Formel Ri = (U1 - U2) / (I2 - I1) kommt was negatives raus... Gruß Holger
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2016-08-12 12:15 +0200 |
| Message-ID | <e15lvpF5e0fU3@mid.individual.net> |
| In reply to | #212491 |
Holger Schieferdecker schrieb: > Wenn ich das mal nachrechne mit Spannung > und Strom für zwei verschiedene Lasten, nach folgender Formel > > Ri = (U1 - U2) / (I2 - I1) > > kommt was negatives raus... Dann hast Du zwar eine falsche Formel benutzt, aber immerhin richtig gerechnet ;-) DoDi
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| From | Volker Staben <volker.staben@hs-flensburg.de> |
|---|---|
| Date | 2016-08-12 14:58 +0200 |
| Message-ID | <e15vggF7lr0U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #212491 |
Am 12.08.16 um 10.12 schrieb Holger Schieferdecker: > Ri = (U1 - U2) / (I2 - I1) ... und bei einer Stromquelle sollte der Strom doch unbhängig von der Last sein. Es wäre dann I2 = I1. Und daraus schließen wir, dass ...? Gruß, V.
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| From | Holger Schieferdecker <spamless@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-08-12 15:33 +0200 |
| Message-ID | <nokj6gUeam3L1@news.in-ulm.de> |
| In reply to | #212507 |
Am 12.08.2016 um 14:58 schrieb Volker Staben: > Am 12.08.16 um 10.12 schrieb Holger Schieferdecker: >> Ri = (U1 - U2) / (I2 - I1) > > ... und bei einer Stromquelle sollte der Strom doch unbhängig von der > Last sein. Es wäre dann I2 = I1. Und daraus schließen wir, dass ...? Dann teilt man durch 0 und bekommt unendlich. Allerdings habe ich die Methode so verstanden, daß man bei verschiedenen Lasten mißt, und ich kann ja auch verschiedene Ströme einstellen. Hm, ok, das gilt dann nur bei einer ungeregelten Stromquelle, bei der dann ggf. die Spannung etwas einbricht und somit der Strom auch unterschiedlich ist. Also etwa eine Autobatterie. Gruß Holger
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| From | Volker Staben <volker.staben@hs-flensburg.de> |
|---|---|
| Date | 2016-08-12 18:01 +0200 |
| Message-ID | <e16a6mFa6r6U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #212508 |
Am 12.08.16 um 15.33 schrieb Holger Schieferdecker: > Am 12.08.2016 um 14:58 schrieb Volker Staben: >> Am 12.08.16 um 10.12 schrieb Holger Schieferdecker: >>> Ri = (U1 - U2) / (I2 - I1) >> >> ... und bei einer Stromquelle sollte der Strom doch unbhängig von der >> Last sein. Es wäre dann I2 = I1. Und daraus schließen wir, dass ...? > > Dann teilt man durch 0 und bekommt unendlich. und das ist der ideale differenzielle Innenwiderstand einer Stromquelle. Real ändert sich der Strom natürlich mit Änderung der Last und damit bestimmt man tatsächlich genau so den realen Innenwiderstand der Stromquelle. > Allerdings habe ich die Methode so verstanden, daß man bei verschiedenen > Lasten mißt, und ich kann ja auch verschiedene Ströme einstellen. Der "eingestellte" Strom sollte schon unverändert bleiben... > Hm, > ok, das gilt dann nur bei einer ungeregelten Stromquelle, bei der dann > ggf. die Spannung etwas einbricht und somit der Strom auch > unterschiedlich ist. Also etwa eine Autobatterie. Eine Stromquelle gibt es nicht ohne Regelung. V.
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| From | Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De> |
|---|---|
| Date | 2016-08-12 18:44 +0200 |
| Message-ID | <57ADFD09.AE3C1A1B@B.Maus.De> |
| In reply to | #212512 |
Volker Staben wrote: > Eine Stromquelle gibt es nicht ohne Regelung. Im Prinzip doch. Du bestimmst den Innenwiderstand, den Du mindestens haben willst, verbaust genau den und wählst eine hinreiched hohe Spannung für den gewünschtren Strom. Bei 10 mA und 10 MOhm sind das gerade mal 100 kV und und 1 kW, ganz typische Kleinsignal-Laborwerte also. Axel -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2016-08-12 18:59 +0200 |
| Message-ID | <nokv9c$no6$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #212513 |
Am 12.08.2016 um 18:44 schrieb Axel Berger: > Volker Staben wrote: >> Eine Stromquelle gibt es nicht ohne Regelung. > > Im Prinzip doch. Du bestimmst den Innenwiderstand, den Du mindestens > haben willst, verbaust genau den und wählst eine hinreiched hohe > Spannung für den gewünschtren Strom. Bei 10 mA und 10 MOhm sind das > gerade mal 100 kV und und 1 kW, ganz typische Kleinsignal-Laborwerte > also. Hallo, und dann noch rauscharm und breitbandig. http://www.beis.de/Elektronik/Nomograms/R-Noise/R-Noise-20kHz.GIF 1pF Streukapazität ergibt dann eine Bandbreite von ca. 15 kHz. Die Temperatur wird bei 1 kW Verlustleistung möglicherweise höher sein als 27° C. smiley Bernd Mayer
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| From | Klaus Bahner <Klaus.Bahner@ieee.org> |
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| Date | 2016-08-01 16:52 +0200 |
| Message-ID | <nnnnmu$4uj$1@dont-email.me> |
| In reply to | #212037 |
On 01-08-2016 15:23, Holger Schieferdecker wrote: > Das Spektrum hat bei 19 kHz einen scharfen Peak und bei 30 kHz einen > breiten Berg (10 dBA niedriger) mit einer Halbwertsbreite von 20 kHz. > Das Spektrum, das wir vom Hersteller haben, hat ebenfalls den Peak bei > 19 kHz und einen Berg, letzteren aber bei 40 kHz. Das scheint mir ein "komplizierte" Messung der Schleifenverstaerkung als Noisegain-Messung zu sein. Und sieht erstmal recht normal aus, man fragt sich aber ob die Schleifenverstaerkung an die Anwendung angepasst ist oder zufaellig entstanden ist. Wie Bernd andernorts geschrieben hat waere eine Reduzierung der Bandbreite an die maximale Bandbreite der Spule angebracht - allerdings kann das je nach Reglerschaltung Konsequenzen fuer den statischen Einstellfehler haben. > > Intern ist das Gerät wohl mit einer ganzen Batterie parallelgeschalteter > Transistoren aufgebaut. Der Ausgangsstrom wird mit einem LEM > Stromwandler gemessen und so an den Regler weitergegeben. Also ziemlich Standard. > > Der Hersteller hat schon eine Reihe Messungen an einzelnen Komponenten > durchgeführt und alternative Teile getestet, aber ohne Erfolg. Es konnte > auch keine eindeutige Quelle des Rauschens ermittelt werden. Hmmmm, aber der Hersteller sollte doch in der Lage sein, ein Rauschanalyse zu liefern? Ist das Stromrauschen in der erwarteten Groessenordnung oder nicht? ALternative Teile getestet klingt ziemlich unsystematisch. Wenn wie Bernd geschrieben hat 50% des Stromrauschens bereits vom Transducer kommen, so liegt die Schaltung an der Grenze. > > Die Messung ist nicht ganz einfach, ich habe da auch schon > Abhängigkeiten vom Aufbau festgestellt. Es macht auch einen Unterschied > (wenn auch nicht viel), ob der Spektrum Analyzer über einen Trenntrafo > am Netz hängt oder direkt. Klar du misst auf -80 dB Niveau, da hoerst du das Grass wachsen :-) Damit ist natuerlich nicht gesagt, dass es nicht besser geht, aber das erfordert ein spezielles Low Noise Design des gesamten Systems (Quelle, Steuerung, Magnet) - wenn die benutzte Stromquelle das nicht liefert ist nachbessern ziemlich aussichtslos. Die von dir angesprochenen "aktiven" Rauschverminderungsideen wie der parallel Transistor sind eher aussischtslos, weil 1.) die Regelschleife in Praxis mit grosser Sicherheit unstabil wird und 2.) weil das Rauschen erstmal auftreten muss bevor du es wegregulieren kannst. > > In einem anderen Zusammenhang ist mir auch schon mal aufgefallen, daß > diese LEM-Wandler (IT200 etc.) auch Dreck auf die Versorgungsspannung > zurückleiten. Das hatte da auch eine Frequenz von 19 kHz. Das erklärt > aber nicht den breiten Rauschberg. Wie gesagt hoechstwahrscheinlich Schleifenverstaerkung des Regelverstaerkers. By the way, die Spule ist das wirklich eine eisenloser Magnet? Gruss Klaus
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| From | Holger Schieferdecker <spamless@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-08-02 16:29 +0200 |
| Message-ID | <nnqanpUokbfL1@news.in-ulm.de> |
| In reply to | #212046 |
Am 01.08.2016 um 16:52 schrieb Klaus Bahner: > On 01-08-2016 15:23, Holger Schieferdecker wrote: >> Das Spektrum hat bei 19 kHz einen scharfen Peak und bei 30 kHz einen >> breiten Berg (10 dBA niedriger) mit einer Halbwertsbreite von 20 kHz. >> Das Spektrum, das wir vom Hersteller haben, hat ebenfalls den Peak bei >> 19 kHz und einen Berg, letzteren aber bei 40 kHz. > > Das scheint mir ein "komplizierte" Messung der Schleifenverstaerkung als > Noisegain-Messung zu sein. Und sieht erstmal recht normal aus, man fragt > sich aber ob die Schleifenverstaerkung an die Anwendung angepasst ist > oder zufaellig entstanden ist. Wie Bernd andernorts geschrieben hat > waere eine Reduzierung der Bandbreite an die maximale Bandbreite der > Spule angebracht - allerdings kann das je nach Reglerschaltung > Konsequenzen fuer den statischen Einstellfehler haben. > >> Intern ist das Gerät wohl mit einer ganzen Batterie parallelgeschalteter >> Transistoren aufgebaut. Der Ausgangsstrom wird mit einem LEM >> Stromwandler gemessen und so an den Regler weitergegeben. > > Also ziemlich Standard. > >> Der Hersteller hat schon eine Reihe Messungen an einzelnen Komponenten >> durchgeführt und alternative Teile getestet, aber ohne Erfolg. Es konnte >> auch keine eindeutige Quelle des Rauschens ermittelt werden. > > Hmmmm, aber der Hersteller sollte doch in der Lage sein, ein > Rauschanalyse zu liefern? Ist das Stromrauschen in der erwarteten > Groessenordnung oder nicht? ALternative Teile getestet klingt ziemlich > unsystematisch. Wenn wie Bernd geschrieben hat 50% des Stromrauschens > bereits vom Transducer kommen, so liegt die Schaltung an der Grenze. Vom Hersteller habe ich Spektren bekommen bei verschiedenen Strömen. Die sehen ähnlich aus wie die, die ich gemessen habe, lassen sich aber nicht ganz zur Deckung bringen. Mit alternative Teile getestet war ein anderer Verstärker gemeint, was aber nichts geändert hat. Das Rauschen ist so wie es jetzt ist wohl in der Größenordnung dessen, was spezifiziert war, aber man hat es sich wohl noch besser erhofft. >> Die Messung ist nicht ganz einfach, ich habe da auch schon >> Abhängigkeiten vom Aufbau festgestellt. Es macht auch einen Unterschied >> (wenn auch nicht viel), ob der Spektrum Analyzer über einen Trenntrafo >> am Netz hängt oder direkt. > > Klar du misst auf -80 dB Niveau, da hoerst du das Grass wachsen :-) > Damit ist natuerlich nicht gesagt, dass es nicht besser geht, aber das > erfordert ein spezielles Low Noise Design des gesamten Systems (Quelle, > Steuerung, Magnet) - wenn die benutzte Stromquelle das nicht liefert ist > nachbessern ziemlich aussichtslos. > > Die von dir angesprochenen "aktiven" Rauschverminderungsideen wie der > parallel Transistor sind eher aussischtslos, weil 1.) die Regelschleife > in Praxis mit grosser Sicherheit unstabil wird und 2.) weil das Rauschen > erstmal auftreten muss bevor du es wegregulieren kannst. Schade. Und wegen 2.) dachte ich eben an den Transistorpfad, weil das Rauschen da dann immer auftreten kann/darf und eben nur geschickt umgeleitet wird. So die Theorie :-) Ließ sich mit einer ohmschen Last auch ganz gut simulieren, nur nicht induktiv. >> In einem anderen Zusammenhang ist mir auch schon mal aufgefallen, daß >> diese LEM-Wandler (IT200 etc.) auch Dreck auf die Versorgungsspannung >> zurückleiten. Das hatte da auch eine Frequenz von 19 kHz. Das erklärt >> aber nicht den breiten Rauschberg. > > Wie gesagt hoechstwahrscheinlich Schleifenverstaerkung des > Regelverstaerkers. > By the way, die Spule ist das wirklich eine eisenloser Magnet? Bisher ist die Spule noch gar nicht, bzw. nur ein Widerstand für die Tests. Aber ja, nachher ist da kein Eisenkern vorgesehen. Gruß Holger
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2016-08-01 15:30 +0200 |
| Message-ID | <nnniuc$5tr$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #212026 |
Am 01.08.2016 um 12:09 schrieb Holger Schieferdecker: > Wir haben hier im Institut eine Stromquelle (100 A, 30 V max.), die > schon ziemlich rauscharm ist. Aber das soll nach Möglichkeit noch > verbessert werden. Bisher liegt sie etwa bei 5E-5, bezogen auf > Maximalstrom. > > Hat jemand einen Tip, wie ich da ansetzen könnte? Hallo, sofern die Schaltung schon auf minimales Rauschen optimiert wurde (Wahl der Bauteile, Layout usw.) dann kann es helfen die Bandbreite passend einzustellen. Rauschen ist ja immer auf eine Bandbreite bezogen. Diese vermisse ich bei Deiner Angabe von 5E-5. Die Spule kann entsprechend ihrer Induktivität und der Maximalspannung der Stromquelle nicht beliebig schnell angesteurt werden. Welche Bandbreite wird benötigt zur Ansteuerung der Spule und welche Bandbreite hat die Stromquelle? Bernd Mayer
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