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Groups > de.sci.electronics > #212173 > unrolled thread
| Started by | Joerg <news@analogconsultants.com> |
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| First post | 2016-08-03 11:12 -0700 |
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Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-08-03 11:12 -0700
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Matthias Dingeldein <matthias.dingeldein@rwth-aachen.de> - 2016-08-04 12:40 +0200
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Michael Welle <mwe012008@gmx.net> - 2016-08-04 13:10 +0200
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Matthias Dingeldein <matthias.dingeldein@rwth-aachen.de> - 2016-08-04 15:03 +0200
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Michael Welle <mwe012008@gmx.net> - 2016-08-04 18:29 +0200
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-08-04 09:34 -0700
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? all2001@spambog.com (Wolfgang Allinger) - 2016-08-04 14:31 -0300
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-08-04 17:19 -0700
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> - 2016-08-05 08:04 +0200
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Michael Wieser <Mi_Wieser@web.de> - 2016-08-05 11:39 +0200
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-08-05 07:12 -0700
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> - 2016-08-05 22:41 +0800
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-08-05 08:12 -0700
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Michael Wieser <Mi_Wieser@web.de> - 2016-08-06 11:57 +0200
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-08-06 07:33 -0700
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-08-05 06:58 +0000
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-08-05 07:19 -0700
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-08-08 09:34 +0000
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Michael Bäuerle <michael.baeuerle@stz-e.de> - 2016-08-08 12:32 +0200
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-08-08 12:48 +0200
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> - 2016-08-08 13:41 +0200
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-08-09 06:26 +0000
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Michael Bäuerle <michael.baeuerle@stz-e.de> - 2016-08-09 11:04 +0200
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Michael Bäuerle <michael.baeuerle@stz-e.de> - 2016-08-08 13:20 +0200
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2016-08-08 22:03 +0200
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Michael Bäuerle <michael.baeuerle@stz-e.de> - 2016-08-09 11:31 +0200
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-08-09 10:13 +0000
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Michael Bäuerle <michael.baeuerle@stz-e.de> - 2016-08-09 13:07 +0200
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-08-08 09:17 -0700
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? all2001@spambog.com (Wolfgang Allinger) - 2016-08-04 07:37 -0300
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-08-04 08:01 -0700
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? all2001@spambog.com (Wolfgang Allinger) - 2016-08-04 08:00 -0300
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-08-04 08:07 -0700
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? all2001@spambog.com (Wolfgang Allinger) - 2016-08-04 11:54 -0300
Re: Wie zuverlaessig ist der Watchdog in der LPC Serie? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-08-04 09:25 -0700
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| From | Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-08-08 13:41 +0200 |
| Message-ID | <e0r9etFkcjsU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #212345 |
Am 08.08.2016 um 12:48 schrieb Gerrit Heitsch: > Dann plane ein bistabiles Relais ein. Nur dann kannst du sicher sein, daß Vcc > wirklich getrennt wird. Die Relaiskontakte könnten kleben... Bernd -- Meine Glaskugel ist mir leider unvorhersehbarerweise vom Balkon gefallen. P.Liedermann in defa
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| From | Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> |
|---|---|
| Date | 2016-08-09 06:26 +0000 |
| Message-ID | <XnsA65F55E4A651DAlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de> |
| In reply to | #212349 |
Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de>: > Am 08.08.2016 um 12:48 schrieb Gerrit Heitsch: > >> Dann plane ein bistabiles Relais ein. Nur dann kannst du sicher sein, >> daß Vcc wirklich getrennt wird. > > Die Relaiskontakte könnten kleben... Nicht bei ein paar Milliampere. Da passiert eher das Gegenteil: schlechte Kontaktgabe (also am besten vergoldete Kontakte). M --
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| From | Michael Bäuerle <michael.baeuerle@stz-e.de> |
|---|---|
| Date | 2016-08-09 11:04 +0200 |
| Message-ID | <AABXqZyvBU4AAAKi.A1.flnews@WStation5.stz-e.de> |
| In reply to | #212394 |
Matthias Weingart wrote: > Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de>: > > Am 08.08.2016 um 12:48 schrieb Gerrit Heitsch: > > > > > > Dann plane ein bistabiles Relais ein. Nur dann kannst du sicher sein, > > > dass Vcc wirklich getrennt wird. > > > > Die Relaiskontakte koennten kleben... > > Nicht bei ein paar Milliampere. Da passiert eher das Gegenteil: schlechte > Kontaktgabe (also am besten vergoldete Kontakte). Kommt auf die Schaltung an. Nicht selten sitzen da am Eingang Low-ESR Kondensatoren zur Pufferung von Spannungsreglern. Das britzelt ggf. schon hör- und sichtbar, wenn man die in leerem Zustand hart auf eine Versorgung mit höherer Spannung schaltet (in meinem Fall war es ein 220µF Elko an 12V).
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| From | Michael Bäuerle <michael.baeuerle@stz-e.de> |
|---|---|
| Date | 2016-08-08 13:20 +0200 |
| Message-ID | <AABXqGsJBdkAAALp.A1.flnews@WStation5.stz-e.de> |
| In reply to | #212345 |
Gerrit Heitsch wrote: > On 08/08/2016 12:32 PM, Michael Bäuerle wrote: > > Matthias Weingart wrote: > > > Joerg <news@analogconsultants.com>: > > > > > > > > Es gibt auch externe Effekte. Meine Geraete werden oft draussen > > > > betrieben und wenn ein Gewitter in der Naehe durchzieht oder es bei > > > > Farmer Collins in den Wasserturm eingeschlagen hat, dreht danach der uC > > > > durch, weil irgendwelche Bits mal kurz von der Rolle geflogen sind oder > > > > Register in instabile Zustaende geraten sind. Aehnlich wie eine > > > > abgesprungene Fahrradkette. Der externe WDT ist reine Hardware, ich > > > > verwende nur nicht programmierbare. Der kann die Situation retten. > > > > > > Auch nicht immer. Manchmal muesste der externe WDT dann sogar die VCC toggeln > > > (und zwar solange bis die Vcc unter 0,4V abgesunken ist, also am besten > > > gleich per Totem-Pole Ausgang die Vcc hart auf GND zieht ;-). > > > > So traurig es klingt, ein Power-Cycle ist noetig wenn es wirklich > > funktionieren muss. Und genau wie du schreibst nicht einfach "aus", > > sondern die Spannung runter bis knapp 0V. > > Dann plane ein bistabiles Relais ein. Nur dann kannst du sicher sein, > daß Vcc wirklich getrennt wird. Die Trennung muss nicht perfekt sein und reicht alleine auch gar nicht aus. Die meisten ICs ziehen ab einer bestimmten Spannung keinen Strom mehr, d.h. damit man die Spannung in akzeptabler Zeit herunterbekommt, muss man sie sowieso runterziehen. Ein schlecht sperrender Transistor mit auf den Leckstrom abgestimmtem Lastwiderstand dahinter ist besser als das Relais alleine (und auch billiger).
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
|---|---|
| Date | 2016-08-08 22:03 +0200 |
| Message-ID | <20160808220329.6a774d4f@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #212344 |
Hallo Michael, Du schriebst am Mon, 8 Aug 2016 12:32:54 +0200: [Reset] > Der braucht gar nicht deaktivierbar zu sein. Ich hatte jetzt schon > zweimal den Fall, dass die CPU auf einen dedizierten Reset-Pin > trotzdem nicht mehr reagiert hat (externer WDT war vorhanden und hat > funktioniert, die CPU hing weiterhin fest). Bist Du da ggfs. Opfer einer Software geworden, die die Abschaltursache abfragt und bei "passenden" Bedingungen (z.B. Reset ohne Spannungsausfall) "mitten im Programm" weitermacht, weil ja der RAM-Inhalt noch intakt sein "muß"? Es gibt schließlich einige Prozessoren, die diverse Ursachen für einen Neustart an die Software melden, wie Watchdog, Reset, Brown-Out u.ä. -- -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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| From | Michael Bäuerle <michael.baeuerle@stz-e.de> |
|---|---|
| Date | 2016-08-09 11:31 +0200 |
| Message-ID | <AABXqaL/BVAAAAKi.A1.flnews@WStation5.stz-e.de> |
| In reply to | #212384 |
Sieghard Schicktanz wrote: > Du schriebst am Mon, 8 Aug 2016 12:32:54 +0200: > > > > [Reset] > > Der braucht gar nicht deaktivierbar zu sein. Ich hatte jetzt schon > > zweimal den Fall, dass die CPU auf einen dedizierten Reset-Pin > > trotzdem nicht mehr reagiert hat (externer WDT war vorhanden und hat > > funktioniert, die CPU hing weiterhin fest). > > Bist Du da ggfs. Opfer einer Software geworden, die die Abschaltursache > abfragt und bei "passenden" Bedingungen (z.B. Reset ohne Spannungsausfall) > "mitten im Programm" weitermacht, weil ja der RAM-Inhalt noch intakt sein > "muß"? > Es gibt schließlich einige Prozessoren, die diverse Ursachen für einen > Neustart an die Software melden, wie Watchdog, Reset, Brown-Out u.ä. Nein, das war nicht der Fall. Aufgetreten ist das Problem während der Burst EMV-Prüfung. Ich hatte dann über den OD-Ausgang des Supervisors eine Taste gelötet. Auch wenn man diese Taste nach dem Freeze gedrückt hat, lief die CPU nicht mehr an. Nach dem Power-Cycle tat die Taste wieder was sie tun soll. Das war beidesmal der Fall "externer Reset bei anliegender Versorgung". Bei dem anderen Fall, dem mittlerweile abgekündigten Infineon C505L, wurde ein ähnliches Verhalten nachträglich als Erratum dokumentiert: <http://www.infineon.com/dgdl/ES_C505L_CA_14.pdf?fileId=db3a304412b407950112b41a15422989> (OTP.1 auf Seite 4) | | The device should always be powered up from VDD=0V [...] Theoretisch waren nichtmal wenige Milivolt Restspannung zulässig.
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| From | Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> |
|---|---|
| Date | 2016-08-09 10:13 +0000 |
| Message-ID | <XnsA65F7C6ACFE42AlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de> |
| In reply to | #212405 |
Michael Bäuerle <michael.baeuerle@stz-e.de>: > Sieghard Schicktanz wrote: > Nein, das war nicht der Fall. Aufgetreten ist das Problem während der > Burst EMV-Prüfung. Ich hatte dann über den OD-Ausgang des Supervisors > eine Taste gelötet. Auch wenn man diese Taste nach dem Freeze gedrückt > hat, lief die CPU nicht mehr an. Nach dem Power-Cycle tat die Taste > wieder was sie tun soll. Das war beidesmal der Fall "externer Reset bei > anliegender Versorgung". > > Bei dem anderen Fall, dem mittlerweile abgekündigten Infineon C505L, > wurde ein ähnliches Verhalten nachträglich als Erratum dokumentiert: ><http://www.infineon.com/dgdl/ES_C505L_CA_14.pdf?fileId=db3a304412b4079501 >12b41a15422989> > (OTP.1 auf Seite 4) >| >| The device should always be powered up from VDD=0V [...] > > Theoretisch waren nichtmal wenige Milivolt Restspannung zulässig. Typischer Begriff dafür: "Latch up". Da brechen parasitäre Thyristorstrecken durch. Sah man z.B. an dem ..535 von Siemens damals, dass die 5V auf 2..3V zusammenbrachen und der Linearregler knallheiss wurde, dito der 535... Überlebt haben es aber immer beide, dank der Strombegrenzung des Linearreglers ;-). M. --
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| From | Michael Bäuerle <michael.baeuerle@stz-e.de> |
|---|---|
| Date | 2016-08-09 13:07 +0200 |
| Message-ID | <AABXqbmGBVIAAAKi.A1.flnews@WStation5.stz-e.de> |
| In reply to | #212408 |
Matthias Weingart wrote: > Michael Bäuerle <michael.baeuerle@stz-e.de>: > > > > Bei dem anderen Fall, dem mittlerweile abgekuendigten Infineon C505L, > > wurde ein aehnliches Verhalten nachtraeglich als Erratum dokumentiert: > > <http://www.infineon.com/dgdl/ES_C505L_CA_14.pdf?fileId=db3a304412b4079501 > > 12b41a15422989> > > (OTP.1 auf Seite 4) > > | > > | The device should always be powered up from VDD=0V [...] > > > > Theoretisch waren nichtmal wenige Milivolt Restspannung zulaessig. > > Typischer Begriff dafuer: "Latch up". Da brechen parasitaere Thyristorstrecken > durch. Sah man z.B. an dem ..535 von Siemens damals, dass die 5V auf 2..3V > zusammenbrachen und der Linearregler knallheiss wurde, dito der 535... > ueberlebt haben es aber immer beide, dank der Strombegrenzung des > Linearreglers ;-). In den von mir genannten Faellen haben die CPUs aber keinen erhoehten Strom gezogen, sie hingen im Reset fest.
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2016-08-08 09:17 -0700 |
| Message-ID | <e0rpl7FoaniU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #212342 |
On 2016-08-08 02:34, Matthias Weingart wrote: > Joerg <news@analogconsultants.com>: > >> Es gibt auch externe Effekte. Meine Geraete werden oft draussen >> betrieben und wenn ein Gewitter in der Naehe durchzieht oder es bei >> Farmer Collins in den Wasserturm eingeschlagen hat, dreht danach der uC >> durch, weil irgendwelche Bits mal kurz von der Rolle geflogen sind oder >> Register in instabile Zustaende geraten sind. Aehnlich wie eine >> abgesprungene Fahrradkette. Der externe WDT ist reine Hardware, ich >> verwende nur nicht programmierbare. Der kann die Situation retten. > > Auch nicht immer. Manchmal müsste der externe WDT dann sogar die VCC toggeln > (und zwar solange bis die Vcc unter 0,4V abgesunken ist, also am besten > gleich per Totem-Pole Ausgang die Vcc hart auf GND zieht ;-). > Und dann gibt es noch CPU's da haben nen per Firmware deaktivierbaren Reset > Pin! (grausig grausig, eben jener MSP430 z.B., aber der WDT dort funktioniert > prinzipiell, wenn man ihn (wegen timermangels) nicht für andere Zwecke > missbraucht ;-( > Stimmt, das waere der wahre Reset aller Resets. Das macht man selbst in grossen Passagierflugzeugen so, "cycle the breaker", also ueber den Sicherungsautomaten. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | all2001@spambog.com (Wolfgang Allinger) |
|---|---|
| Date | 2016-08-04 07:37 -0300 |
| Message-ID | <DjDpWPcUQoB@allinger-307049.user.uni-berlin> |
| In reply to | #212200 |
On 04 Aug 16 at group /de/sci/electronics in article jmib7d-rgs.ln1@ID-232218.user.uni-berlin.de <matthias.dingeldein@rwth-aachen.de> (Matthias Dingeldein) wrote: >Joerg wrote: >> Es liegt ein Design an mit einem uC von NXP. Habe ich noch nie >> verwendet, Kunde moechte es aber, weil die SW Leute damit vertraut >> sind. >ich erinnere mich daran, einen LPC gleich am Anfang rausgeworfen zu >haben, weil in den Lizenzbedingungen der (zwingend erforderlichen) >Programmierumgebung drinstand, dass NXP einmal im Jahr alle Daten von >meinem Computer sowie saemtliche Logfiles von der Netzwerkverbindung >haben darf, natuerlich nur, um die Einhaltung der Lizenzbestimmungen >zu ueberwachen ... wenn der Auftraggeber das unbedingt so haben will, >bitte, aber ich wuerde dann peinlich darauf achten, nichts, aber auch >gar nichts mit der Softwareseite zu tun zu haben Die spinnen, die NXPler! Aber immerhin outest Du Dich als Lizenzbestimmungsleser :) Recht so. Waren vermutlich x-Dutzend Seiten :( Ich hab in meiner aktiven Zeit möglichts nur uC verwendet, auf denen Forth lief. Da gibbet so einen Scheiss nicht. >... und immer ne Handbreit Schiene unter den Raedern! Mööööp ... und immer ne Handbreit Bier im Glas! Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang -- Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt! Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p (lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2016-08-04 08:01 -0700 |
| Message-ID | <e0h3l4F70lqU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #212200 |
On 2016-08-04 03:40, Matthias Dingeldein wrote: > Joerg wrote: > >> Es liegt ein Design an mit einem uC von NXP. Habe ich noch nie >> verwendet, Kunde moechte es aber, weil die SW Leute damit vertraut sind. > > ich erinnere mich daran, einen LPC gleich am Anfang rausgeworfen zu haben, > weil in den Lizenzbedingungen der (zwingend erforderlichen) > Programmierumgebung drinstand, dass NXP einmal im Jahr alle Daten von meinem > Computer sowie saemtliche Logfiles von der Netzwerkverbindung haben darf, > natuerlich nur, um die Einhaltung der Lizenzbestimmungen zu ueberwachen ... > wenn der Auftraggeber das unbedingt so haben will, bitte, aber ich wuerde > dann peinlich darauf achten, nichts, aber auch gar nichts mit der > Softwareseite zu tun zu haben > Urgs, das ist ja grauslich. Sowas wuerde ich bei NXP an hoechster Stelle anmosern (Chefetage). Habe ich dort schonmal gemacht und es hat voll gezuendet. Danach hatte ich lange Zeit fast VIP Status. Zum Glueck habe ich in diesem Fall keinen Kontakt mit irgendwelcher Software, und zwischen den SW-Leuten und mir liegt der ganze Atlantik als Pufferzone :-) -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | all2001@spambog.com (Wolfgang Allinger) |
|---|---|
| Date | 2016-08-04 08:00 -0300 |
| Message-ID | <DjDpWX1UQoB@allinger-307049.user.uni-berlin> |
| In reply to | #212173 |
On 03 Aug 16 at group /de/sci/electronics in article e0eqg6FklpfU1@mid.individual.net <news@analogconsultants.com> (Joerg) wrote: >POR/BOR kommt natuerlich extern dran, dem Braten traue ich nirgends. Besser iss dat! Habe auch nur allerübelste Erfahrungen mit dem internen POR/BOR Schrott. Keine Ahnung, ob da auch mal eine gute Lösung mit externen Baustein verbessert wurde, aber so eine externe Lösung liess mich ruhiger schlafen. Hab ca. 1+ Dutzend verschiedene Hersteller/Familien durch. Unlustig ist auch, dass selbst intel, MIESENS, Cygnal, Motzorola, Analog Devices, Tested Incomplete... sich da nicht mit Ruhm bekleckert haben. Hab stibimmt noch einige ehrwürdige Murkser vergessen. Meine Störgeneratoren: Magnastat Lötkolben als Stufe 1. Dann Stufe 2: Fetter Netz-MP-Condi (50uF? Bierglasgross, leider bei Umzug nach PY verschwunden) ein Anschluss direkt an 230V (per Bananenstecker), am anderen Kontakt war ein federnder Blechstreifen mit Spielkarten grosser Platte. Anderer AC-Pol (ebenfalls Banane) mit isoliertem Handgriff und ner Bürste aus aufgefächerter 10mm^2 Litze. Damit über Platte bürsten, das spratzelt. Ja ich weiss, sowas ist heute nicht mehr political correct :) aber hilfreich! Hab nie erlebt, dass ein Design von mir danach durch irgendeine moderne EMV Prüfung gerasselt wäre. Der Test ist auch gut für den Test von IR-Eingängen :) Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang -- Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt! Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p (lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2016-08-04 08:07 -0700 |
| Message-ID | <e0h41gF73m5U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #212205 |
On 2016-08-04 04:00, Wolfgang Allinger wrote: > > On 03 Aug 16 at group /de/sci/electronics in article e0eqg6FklpfU1@mid.individual.net > <news@analogconsultants.com> (Joerg) wrote: > > >> POR/BOR kommt natuerlich extern dran, dem Braten traue ich nirgends. > > Besser iss dat! > > Habe auch nur allerübelste Erfahrungen mit dem internen POR/BOR Schrott. > > Keine Ahnung, ob da auch mal eine gute Lösung mit externen Baustein > verbessert wurde, aber so eine externe Lösung liess mich ruhiger > schlafen. Hab ca. 1+ Dutzend verschiedene Hersteller/Familien durch. > Dito :-( > Unlustig ist auch, dass selbst intel, MIESENS, Cygnal, Motzorola, Analog > Devices, Tested Incomplete... sich da nicht mit Ruhm bekleckert haben. > > Hab stibimmt noch einige ehrwürdige Murkser vergessen. > Das ist eines der Gebiete, wo sich herausstellt, dass zu viele Ingenieure der juengeren Generationen das Thema Analog nicht mehr beherrschen. Aehnlich wie der Eingangsstufenschutz bei HF (darf ich wohl ebenfalls wieder selbst machen), und, und, und. > Meine Störgeneratoren: > > Magnastat Lötkolben als Stufe 1. > > Dann Stufe 2: Fetter Netz-MP-Condi (50uF? Bierglasgross, leider bei > Umzug nach PY verschwunden) ein Anschluss direkt an 230V (per > Bananenstecker), am anderen Kontakt war ein federnder Blechstreifen mit > Spielkarten grosser Platte. > Anderer AC-Pol (ebenfalls Banane) mit isoliertem Handgriff und ner > Bürste aus aufgefächerter 10mm^2 Litze. Damit über Platte bürsten, das > spratzelt. > > Ja ich weiss, sowas ist heute nicht mehr political correct :) aber > hilfreich! > > Hab nie erlebt, dass ein Design von mir danach durch irgendeine moderne > EMV Prüfung gerasselt wäre. > > Der Test ist auch gut für den Test von IR-Eingängen :) > Was ich dabei oft als Einwand hoere ist "But you can't do this!" ... "Can you tell that to the tree branch that might break off and land on the power line?". -- Regards, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | all2001@spambog.com (Wolfgang Allinger) |
|---|---|
| Date | 2016-08-04 11:54 -0300 |
| Message-ID | <DjDphTGjQoB@allinger-307049.user.uni-berlin> |
| In reply to | #212220 |
On 04 Aug 16 at group /de/sci/electronics in article e0h41gF73m5U1@mid.individual.net <news@analogconsultants.com> (Joerg) wrote: >On 2016-08-04 04:00, Wolfgang Allinger wrote: >> >> On 03 Aug 16 at group /de/sci/electronics in article >> e0eqg6FklpfU1@mid.individual.net <news@analogconsultants.com> >> (Joerg) wrote: >> Hab stibimmt noch einige ehrwürdige Murkser vergessen. >> >Das ist eines der Gebiete, wo sich herausstellt, dass zu viele >Ingenieure der juengeren Generationen das Thema Analog nicht mehr >beherrschen. Aehnlich wie der Eingangsstufenschutz bei HF (darf ich >wohl ebenfalls wieder selbst machen), und, und, und. >> Meine Störgeneratoren: >> >> Magnastat Lötkolben als Stufe 1. >> >> Dann Stufe 2: Fetter Netz-MP-Condi (50uF? Bierglasgross, leider bei >> Umzug nach PY verschwunden) ein Anschluss direkt an 230V (per >> Bananenstecker), am anderen Kontakt war ein federnder Blechstreifen >> mit Spielkarten grosser Platte. >> Anderer AC-Pol (ebenfalls Banane) mit isoliertem Handgriff und ner >> Bürste aus aufgefächerter 10mm^2 Litze. Damit über Platte bürsten, >> das spratzelt. >> >> Ja ich weiss, sowas ist heute nicht mehr political correct :) aber >> hilfreich! >> >> Hab nie erlebt, dass ein Design von mir danach durch irgendeine >> moderne EMV Prüfung gerasselt wäre. >> >> Der Test ist auch gut für den Test von IR-Eingängen :) >> >Was ich dabei oft als Einwand hoere ist "But you can't do this!" ... >"Can you tell that to the tree branch that might break off and land on >the power line?". Auch das, aber mit meinem "Generator" wurden nur Funken erzeugt, die Impulse in die Elektronik streuten, kein galvanischer Kontakt. Nen anderer Kumpel hat statt der federnden Platte und der Bürste mit einer ollen Raspel gearbeitet und dann über die mit einem blanken Drahtende den Condi spratzelnderweise umgeladen. Anderer Säuretest: Antriebskabel von einem Rollgangsmotor 5x um die Elektronik gewickelt und ab die Luzie. Aber 1. ist ein Stahlwerk nicht immer greifbar und Condi-Spratzler ist leichter zu handeln, auch deutlich sauberer. Hab ein paarmal erlebt, dass JungIngs blass wurden und sich aus dem Labor verdrückt haben. Vermutlich weil deren Handy Schluckauf bekam :) Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang -- Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt! Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p (lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2016-08-04 09:25 -0700 |
| Message-ID | <e0h8ikF87k6U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #212221 |
On 2016-08-04 07:54, Wolfgang Allinger wrote: > > On 04 Aug 16 at group /de/sci/electronics in article e0h41gF73m5U1@mid.individual.net > <news@analogconsultants.com> (Joerg) wrote: > >> On 2016-08-04 04:00, Wolfgang Allinger wrote: >>> >>> On 03 Aug 16 at group /de/sci/electronics in article >>> e0eqg6FklpfU1@mid.individual.net <news@analogconsultants.com> >>> (Joerg) wrote: > >>> Hab stibimmt noch einige ehrwürdige Murkser vergessen. >>> > >> Das ist eines der Gebiete, wo sich herausstellt, dass zu viele >> Ingenieure der juengeren Generationen das Thema Analog nicht mehr >> beherrschen. Aehnlich wie der Eingangsstufenschutz bei HF (darf ich >> wohl ebenfalls wieder selbst machen), und, und, und. > >>> Meine Störgeneratoren: >>> >>> Magnastat Lötkolben als Stufe 1. >>> >>> Dann Stufe 2: Fetter Netz-MP-Condi (50uF? Bierglasgross, leider bei >>> Umzug nach PY verschwunden) ein Anschluss direkt an 230V (per >>> Bananenstecker), am anderen Kontakt war ein federnder Blechstreifen >>> mit Spielkarten grosser Platte. >>> Anderer AC-Pol (ebenfalls Banane) mit isoliertem Handgriff und ner >>> Bürste aus aufgefächerter 10mm^2 Litze. Damit über Platte bürsten, >>> das spratzelt. >>> >>> Ja ich weiss, sowas ist heute nicht mehr political correct :) aber >>> hilfreich! >>> >>> Hab nie erlebt, dass ein Design von mir danach durch irgendeine >>> moderne EMV Prüfung gerasselt wäre. >>> >>> Der Test ist auch gut für den Test von IR-Eingängen :) >>> > >> Was ich dabei oft als Einwand hoere ist "But you can't do this!" ... >> "Can you tell that to the tree branch that might break off and land on >> the power line?". > > Auch das, aber mit meinem "Generator" wurden nur Funken erzeugt, die > Impulse in die Elektronik streuten, kein galvanischer Kontakt. > Das ist beim reinfliegenden Ast auch so. Es funkt und ein portables Geraet in der Naehe setzt aus. > Nen anderer Kumpel hat statt der federnden Platte und der Bürste mit > einer ollen Raspel gearbeitet und dann über die mit einem blanken > Drahtende den Condi spratzelnderweise umgeladen. > > Anderer Säuretest: Antriebskabel von einem Rollgangsmotor 5x um die > Elektronik gewickelt und ab die Luzie. Aber 1. ist ein Stahlwerk nicht > immer greifbar und Condi-Spratzler ist leichter zu handeln, auch > deutlich sauberer. > > Hab ein paarmal erlebt, dass JungIngs blass wurden und sich aus dem > Labor verdrückt haben. Vermutlich weil deren Handy Schluckauf bekam :) > Auch sehr gut sind alte VW-Zuendspuelen, per Relaiskontakt betrieben. Einmal hatte das allerdings die traurige Konsequenz, dass einer im Labor wieder anfing zu rauchen, weil dabei sein Computer unwiderbringlich abgestuerzt war und er keine Backups hatte. Da rannte er raus und zog sich aus dem Automaten eine Packung Camel. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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