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Groups > de.sci.electronics > #191912 > unrolled thread
| Started by | Albrecht Mehl <invalid@invalid.invalid> |
|---|---|
| First post | 2015-09-08 08:28 +0200 |
| Last post | 2015-09-23 00:47 +0200 |
| Articles | 20 on this page of 40 — 14 participants |
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Schneller, weiter, höher Albrecht Mehl <invalid@invalid.invalid> - 2015-09-08 08:28 +0200
Re: Schneller, weiter, höher Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2015-09-08 08:59 +0200
Re: Schneller, weiter, höher Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-09-08 10:37 +0200
Re: Schneller, weiter, höher Stefan Engler <Lehrerfreund@web.de> - 2015-09-08 02:52 -0700
Re: Schneller, weiter, höher Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-09-08 13:56 +0200
Re: Schneller, weiter, höher Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-09-08 21:52 +0200
Re: Schneller, weiter, höher Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-09-20 22:34 +0200
Re: Schneller, weiter, höher Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> - 2015-09-22 23:14 +0200
Re: Schneller, weiter, höher Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2015-09-22 23:21 +0200
Re: Schneller, weiter, höher Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> - 2015-09-23 00:36 +0200
Re: Schneller, weiter, höher Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-09-23 02:29 +0200
Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Albrecht Mehl <invalid@invalid.invalid> - 2015-09-09 17:49 +0200
Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2015-09-10 09:53 +0000
Enttäuschung Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Albrecht Mehl <invalid@invalid.invalid> - 2015-09-10 17:14 +0200
Re: Enttäuschung Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Siegfried Schmidt <usenet-59@shivasoft.de> - 2015-09-10 16:10 +0000
Re: Enttäuschung Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) - 2015-09-10 22:40 +0200
Re: Enttäuschung Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Siegfried Schmidt <usenet-59@shivasoft.de> - 2015-09-11 12:58 +0000
Re: Enttäuschung Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> - 2015-09-11 15:34 +0200
Re: Enttäuschung Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Ewald Pfau <anderswo@gmx.net> - 2015-09-11 14:40 +0000
Re: Enttäuschung Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> - 2015-09-11 17:26 +0200
Re: Enttäuschung Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> - 2015-09-11 17:33 +0200
Re: Enttäuschung Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Ewald Pfau <anderswo@gmx.net> - 2015-09-11 18:06 +0000
Re: Enttäuschung Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2015-09-13 23:14 +0000
Re: Enttäuschung Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) - 2015-09-11 21:54 +0200
Re: Enttäuschung Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> - 2015-09-12 16:38 +0200
Re: Enttäuschung Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) - 2015-09-12 19:01 +0200
Re: Enttäuschung Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> - 2015-09-13 02:14 +0200
Re: Enttäuschung Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) - 2015-09-11 21:53 +0200
Re: Enttäuschung Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Albrecht Mehl <invalid@invalid.invalid> - 2015-09-12 08:34 +0200
Re: Re: Enttäuschung Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) - 2015-09-12 16:07 +0200
Re: Enttäuschung Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Albrecht Mehl <invalid@invalid.invalid> - 2015-09-14 09:47 +0200
Re: Re: Enttäuschung Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) - 2015-09-14 17:04 +0200
Re: Enttäuschung Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2015-09-13 23:16 +0000
Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2015-09-10 20:07 +0200
Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-09-20 22:42 +0200
Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Albrecht Mehl <invalid@invalid.invalid> - 2015-09-21 08:32 +0200
Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2015-09-21 18:23 +0200
file-upload Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Albrecht Mehl <invalid@invalid.invalid> - 2015-09-22 17:22 +0200
Re: file-upload Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) - 2015-09-22 21:51 +0200
Re: file-upload Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2015-09-23 00:47 +0200
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| From | Albrecht Mehl <invalid@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2015-09-08 08:28 +0200 |
| Subject | Schneller, weiter, höher |
| Message-ID | <d57dgkF8q9hU1@mid.individual.net> |
In dem Beitrag <d246acFbtauU1@mid.individual.net> vom 1. 8., 17:18 unter dem Betreff 'Verschwendung Re: Bitte um Ratschlaege' und in der sich anschließenden Diskussion meinte ich, dass Ingenieure in ihrer Mehrzahl dazu neigen, zugunsten ihrer eindrucksvollen Neuentwicklungen Umweltgesichtspunkte zu vernachlässigen. Nun habe ich gerade im Deutschlandfunk heute, 8. 9., 6:24, einen Beitrag, den man auf der Seite http://www.deutschlandradio.de/audio-archiv.260.de.html?drau[submit]=1&drau[station_id]=4&drau[searchterm]=&drau[from]=&drau[to]=&drau[broadcast_id]= unter der angegebenen Zeit 6:24 und dem Titel 'Bertelsmannstiftung' nachhören kann, gehört. Mich interessieren Kommentare von Lesern dieser Gruppe, die _ernsthaft_ an Umweltfragen interessiert sind. Vielleicht auch mal einen Beitrag erst als Entwurf speichern und nach einer Stunde noch einmal überlesen, bevor er ins Netz gestellt wird!? A. Mehl -- Albrecht Mehl |eBriefe an:mehlBEIfreundePUNKTtu-darmstadtPUNKTde Veilchenweg 7 |Tel. (06151) 37 39 92 64291 Darmstadt, Germany|sehenswert - ungefähr 'Wir einsam im All' http://www.phrenopolis.com/perspective/solarsystem/index.html
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| From | Thomas Heger <ttt_heg@web.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-08 08:59 +0200 |
| Message-ID | <d57faqF97muU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #191912 |
Am 08.09.2015 08:28, schrieb Albrecht Mehl: > In dem Beitrag > > <d246acFbtauU1@mid.individual.net> > > vom 1. 8., 17:18 unter dem Betreff 'Verschwendung Re: Bitte um > Ratschlaege' und in der sich anschließenden Diskussion meinte ich, dass > Ingenieure in ihrer Mehrzahl dazu neigen, zugunsten ihrer > eindrucksvollen Neuentwicklungen Umweltgesichtspunkte zu vernachlässigen. > > Nun habe ich gerade im Deutschlandfunk heute, 8. 9., 6:24, einen > Beitrag, den man auf der Seite > > > http://www.deutschlandradio.de/audio-archiv.260.de.html?drau[submit]=1&drau[station_id]=4&drau[searchterm]=&drau[from]=&drau[to]=&drau[broadcast_id]= > > > unter der angegebenen Zeit 6:24 und dem Titel 'Bertelsmannstiftung' > nachhören kann, gehört. Mich interessieren Kommentare von Lesern dieser > Gruppe, die _ernsthaft_ an Umweltfragen interessiert sind. Vielleicht > auch mal einen Beitrag erst als Entwurf speichern und nach einer Stunde > noch einmal überlesen, bevor er ins Netz gestellt wird!? Umweltschutz gehört auch zu den Aufgaben, mit denen sich Ingenieure befassen. Allerdings sind das meist andere Fachrichtungen als die Ingenieure, die neue Produkte für den Massenmarkt entwickeln. So könnte man Windräder, Biogasanlagen oder Filter für Kraftwerke als typische Anlagen aus dem Bereich Umweltschutz ansehen. Und solche Anlagen werden von Ingenieuren entwickelt. Jetzt sind im Umweltschutz natürlich nicht nur Ingenieure tätig, aber es sind doch einige. Außer Ingenieuren gibt es noch zahlreiche weitere Personengruppen, die auf die eine oder andere Weise für eine saubere Umwelt sorgen. Etwa gehören die Leute von den Stadtwerken dazu, die den Müll abholen, die Straßen kehren oder sonst wie Schutt beseitigen. (Außerdem gibt es natürlich noch etliche private Unternehmen, die auch in diesem Gebiet tätig sind.) Für die Gestaltung und die Spezifikation von Produkten sind Ingenieure nicht zuständig, denn das gehört in den Bereich, wo Produktdesigner und die Unternehmensleitung zuständig sind. Aus Gründen des höheren Gewinns werden schon häufig fragwürdige Produkte auf den Markt gebracht, was die Schädlichkeit der Inhaltsstoffe angeht. Aber Entscheidungen für diese Stoffe sind nicht primär auf Auswahl der Ingenieure zurückzuführen, sondern diese sind idR betriebswirtschaftlich bedingt, da das Unternehmen entscheidet, welche Produkte produziert werden. Trotzdem wäre auch bei den Konstrukteuren ein Bewußtsein nötig, wie welche Stoffe in der Umwelt wirken. TH
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| From | Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-08 10:37 +0200 |
| Message-ID | <msm6ku$966$1@dont-email.me> |
| In reply to | #191912 |
Am 08.09.2015 um 08:28 schrieb Albrecht Mehl: > http://www.deutschlandradio.de/audio-archiv.260.de.html?drau[submit]=1&drau[station_id]=4&drau[searchterm]=&drau[from]=&drau[to]=&drau[broadcast_id]= > > unter der angegebenen Zeit 6:24 und dem Titel 'Bertelsmannstiftung' > nachhören kann, gehört. Mich interessieren Kommentare von Lesern dieser > Gruppe, die _ernsthaft_ an Umweltfragen interessiert sind. Vielleicht > auch mal einen Beitrag erst als Entwurf speichern und nach einer Stunde > noch einmal überlesen, bevor er ins Netz gestellt wird!? "Jeder Deutsche produziert immer noch zu viel Müll" Das ist vor allem eine Frage des Recyclings. Wenn das funktioniert, darf die Müllmenge auch entsprechend hoch sein. Macht die Natur ja auch. Die Blätter der Laubbäume halten grade mal ein Jahr. Dann werden sie "weggeworfen" und recycelt. CO2: Da ließe sich mit nur zwei politischen Entscheidungen viel machen: Automatisches bidirektionales Stromhandelssystem für alle (ASTROHS) und Individualverkehr auf der Schiene (Railtaxi - zusammen "Astrail"). ASTROHS sorgt für die systematische Bevorzugung der saubersten Energieformen, weil sich diese nicht speichern lassen. Stehen sie zur Verfügung, fällt der Strompreis so weit, dass sich das Verheizen von Energiespeichern zur Stromgewinnung nicht mehr lohnt. Das erfordert flinke Anlagen, die man bevorzugt dort aufstellen wird, wo auch deren Abwärme sinnvoll genutzt werden kann. Nämlich in die Heizzentralen der Gebäude. Diese Anlagen starten bevorzugt nur dann, wenn die anfallende auch verwertbar ist. Das erspart teure Fernwärmeleitungen, Speicherkraftwerke und Stromtrassen. Zudem sind diese Anlagen in der Fläche verteilt und damit schon nahe an regenerativen Energiespeichern (vor allem Biomasse), womit auch der Transportaufwand klein gehalten werden kann. Fällt mehr Solar- und Windstrom an als grade gebraucht wird (den Fall gab es in D bisher noch nie. Es wurden immer mindestens 30% des Stroms mit dem Verheizen von Energiespeichern produziert), dann wird man diesen auch zu Heizzwecken verwenden, weil auch das das Verheizen von Energiespeichern erspart. Ein Heizwiderstand kostet nicht viel. Will man Elektroautos in der Masse haben, muss das Langstreckenproblem möglichst elegant gelöst werden. Mit Akkus geht's technisch bisher nicht. Wirtschaftlich erst recht nicht. Aber per Draht könnte es funktionieren. Die Bahn macht's seit Jahrzehnten vor. Nur muss sie sich vom Viel-Auf-Einmal-Konzept (VAE-Konzept) verabschieden, wenn sie überleben und der Welt noch wirklich nutzen will. Denn das bis 2020 erwartete fahrerlose Auto wird das Betriebskonzept der Bahn (und anderer VAE-Verkehrsmittel) massivst in Frage stellen, was bis zur Pleite vieler Unternehmen (auch großer wie der Bahn) führen dürfte. Auf der Eisenbahn könnten allerdings selbstfahrende "Parkplätze" fahren, die selber lenken (statt der Schienen mit ihren Weichenzungen) und so eine extrem hohe Fahrzeugdichte ermöglichen. Dann fährt man die lange Strecke mit dem eigenen Gefährt direkt im Stromnetz am Draht der Schiene, während man die kurzen mit kleinen Akkus bewältigt, die meistens mit der eigenen PV oder Heizung getankt werden. Dann gäbe es also Grund genug für einen echten Massenmarkt der Elektromobilität. Zusammen mit ASTROHS kann man dann davon aus gehen, dass üblicherweise nur die saubersten regenerativen Energien (v.a. Sonne und Wind) zum Einsatz kommen und wenn Energiespeicher zur Stromproduktion verwendet werden, kann man davon aus gehen, dass die dabei anfallende Abwärme auch sinnvoll genutzt wird und deshalb nicht mehr der Mobilität zuzurechnen ist. -- Servus Christoph Müller http://www.astrail.de
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| From | Stefan Engler <Lehrerfreund@web.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-08 02:52 -0700 |
| Message-ID | <9f9240eb-1391-41ac-baf3-b345c3e5f460@googlegroups.com> |
| In reply to | #191914 |
Am Dienstag, 8. September 2015 10:37:34 UTC+2 schrieb Christoph Müller:
> "Jeder Deutsche produziert immer noch zu viel Müll"
> Das ist vor allem eine Frage des Recyclings. Wenn das funktioniert, darf
> die Müllmenge auch entsprechend hoch sein. Macht die Natur ja auch. Die
> Blätter der Laubbäume halten grade mal ein Jahr. Dann werden sie
> "weggeworfen" und recycelt.
Das "Recycling" klappt aber nicht wirklich, da keine echte erneute Verwendung
stattfindet. Ein Teil geht beim Recycling immer verloren. Man könnte viele
Wegwerfprodukte auch aus alternativen Rohstoffen herstellen.
> CO2: Da ließe sich mit nur zwei politischen Entscheidungen viel machen:
> Automatisches bidirektionales Stromhandelssystem für alle (ASTROHS) und
> Individualverkehr auf der Schiene (Railtaxi - zusammen "Astrail").
Da geht aber der Vorteil der Schiene, dass über Leitstellen der Verkehr über
Monate in Voraus geplant wird, verloren und wir haben wieder Staus (gibt es
jetzt schon zu genüge auf den hoch belasteten Schienenstrecken, wenn mal etwas
unplanmäßiges passiert).
Wer soll den Individuelverkehr auf der Schiene fahren?
Nicht jeder hat für den Führerschein Klasse 3 mit LZB und CIR-ELKE 2-3 Jahre
Zeit. (ach ja der Bahnfunk will auch noch bedient werden)
> (den Fall gab es in D bisher noch nie. Es wurden immer mindestens 30%
> des Stroms mit dem Verheizen von Energiespeichern produziert), dann wird
> man diesen auch zu Heizzwecken verwenden, weil auch das das Verheizen
> von Energiespeichern erspart. Ein Heizwiderstand kostet nicht viel.
In vielen Regionen gibt es Planungen, bis 2020 oder 2025 nur noch mit
regenerativen Energieträgern zu arbeiten. Biomasse ist aber einer der
Energieträger, die verheizt werden, die ich positiv sehe.
> Will man Elektroautos in der Masse haben, muss das Langstreckenproblem
> möglichst elegant gelöst werden. Mit Akkus geht's technisch bisher
> nicht. Wirtschaftlich erst recht nicht. Aber per Draht könnte es
Genügend funktionierende verfügbare Ladesäulen würden helfen. Es gibt
da einen schönen Bericht, wo jemand mit einem E-Golf zu einer Ausstellung wollte
und mit den Ladesäulen kämpfen musste.
Man könnte z.B. jede Tankstelle verpflichten auch für Elektrombilität
Lademöglichkeiten anzubieten (sei es nur 10 oder 16A).
> funktionieren. Die Bahn macht's seit Jahrzehnten vor. Nur muss sie sich
> vom Viel-Auf-Einmal-Konzept (VAE-Konzept) verabschieden, wenn sie
> überleben und der Welt noch wirklich nutzen will. Denn das bis 2020
Hat die Bahn schon. So werden in vielen Regionen moderne Triebwagen eigesetzt
(Bombardier Talent, Talent 2 [die Klima immer ein wenige zu kalt], Stadler FLIRT [viele Macken], Integral)
> erwartete fahrerlose Auto wird das Betriebskonzept der Bahn (und anderer
> VAE-Verkehrsmittel) massivst in Frage stellen, was bis zur Pleite vieler
> Unternehmen (auch großer wie der Bahn) führen dürfte.
Es wird keine fahrerlosen Autos geben. Das was es jetzt gibt sind nicht mehr
als Studien und eher gibt es fahrerlose Bahnen (U2 Nürnberg).
> Auf der Eisenbahn könnten allerdings selbstfahrende "Parkplätze" fahren,
> die selber lenken (statt der Schienen mit ihren Weichenzungen) und so
> eine extrem hohe Fahrzeugdichte ermöglichen. Dann fährt man die lange
Wird von der deutschen Bahn mangels Nachfrage ("wirtschaftlichen Erwartungen
leider nicht erfüllt") eingestellt. Der Belade- und Entladevorgang war sehr
komplex.
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| From | Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-08 13:56 +0200 |
| Message-ID | <msmial$hvr$1@dont-email.me> |
| In reply to | #191915 |
Am 08.09.2015 um 11:52 schrieb Stefan Engler:
> Am Dienstag, 8. September 2015 10:37:34 UTC+2 schrieb Christoph Müller:
>> "Jeder Deutsche produziert immer noch zu viel Müll"
>> Das ist vor allem eine Frage des Recyclings. Wenn das funktioniert, darf
>> die Müllmenge auch entsprechend hoch sein. Macht die Natur ja auch. Die
>> Blätter der Laubbäume halten grade mal ein Jahr. Dann werden sie
>> "weggeworfen" und recycelt.
>
> Das "Recycling" klappt aber nicht wirklich, da keine echte erneute Verwendung
> stattfindet. Ein Teil geht beim Recycling immer verloren.
Ähnlich in der Natur. Aus einer Bananenschale wird wahrscheinlich keine
neue Bananenschale, sondern irgend was Anderes. Unser Recycling ist
allerdings noch nicht so perfekt, wie das der Natur. Wir haben noch
immer Müllhalden und die Luft als Deponie. Es gibt also noch viel zu
tun. Aussichtslos ist es jedoch nicht.
> Man könnte viele
> Wegwerfprodukte auch aus alternativen Rohstoffen herstellen.
Auf jeden Fall.
>> CO2: Da ließe sich mit nur zwei politischen Entscheidungen viel machen:
>> Automatisches bidirektionales Stromhandelssystem für alle (ASTROHS) und
>> Individualverkehr auf der Schiene (Railtaxi - zusammen "Astrail").
>
> Da geht aber der Vorteil der Schiene, dass über Leitstellen der Verkehr über
> Monate in Voraus geplant wird, verloren
wie groß ist denn dieser Vorteil und was macht ihn überhaupt zum Vorteil?
> und wir haben wieder Staus
dagegen kann man mit diesem Vorschlag gut Vorsorge treffen. Zunächst mal
stellt sich die Frage, wo man denn überhaupt eine 10...14-spurige
Autobahn voll bekommt. So groß ist nämlich die Verkehrskapazität eines
Gleises, wenn man dieses mit Individualverkehrsmethoden betreibt.
Was die Staus auf den Zubringern betrifft - dagegen ist die Bahn auch
heute schon machtlos. Rückstaus lassen sich verhindern, indem die
betreffenden Ein-/Ausfahrten ganz einfach gesperrt werden.
> (gibt es
> jetzt schon zu genüge auf den hoch belasteten Schienenstrecken, wenn mal etwas
> unplanmäßiges passiert).
Du darfst die heutige Streckenkapazität nicht mit der im
Individualverkehrsmodus vergleichen. Mit letzterem ist sie WESENTLICH HÖHER!
> Wer soll den Individuelverkehr auf der Schiene fahren?
Automaten. Ist sehr viel einfacher als auf der Straße. Auf der Straße
werden diese Automaten ab etwa 2020 im Massenmarkt erwartet. Dann
bekommen die VAE-Verkehrsmittel ganz erhebliche Probleme.
> Nicht jeder hat für den Führerschein Klasse 3 mit LZB und CIR-ELKE 2-3 Jahre
> Zeit. (ach ja der Bahnfunk will auch noch bedient werden)
Den "Führerschein" wird der Automat haben. Der kann auch 24 Stunden pro
Tag 7 Tage die Woche am Stück fahren.
> In vielen Regionen gibt es Planungen, bis 2020 oder 2025 nur noch mit
> regenerativen Energieträgern zu arbeiten.
Planen kann man viel. Die wirtschaftlichen Voraussetzungen müssen
geschaffen werden. Ich meine jetzt nicht irgendwelche Subventionen,
sondern eine entsprechende Marktdynamik, deren KONSEQUENZ die
regenerativen Energien mit optimaler Energienutzung sind. Wohin man mit
der Subventionspolitik kommt, sieht man recht schön an den
Biogasanlagen. Diese Anlagen wurden ursprünglich gebaut, um aus
biologischen Abfällen besten Dünger zu produzieren. Die Gasproduktion
war ein Nebeneffekt, den man gerne mitgenommen hat. Die reale
Subventionspolitik hat nun alles auf den Kopf gestellt. Statt
Düngemittel zu produzieren BRAUCHT man jetzt Dünger, damit der Mais gut
wächst, der eigens für diese Anlagen angebaut wird. Von wegen
Aufarbeitung von Abfällen! Jetzt ist das Nebenprodukt die Hauptsache und
die Hauptsache ist zur lästigen Nebensache geworden. Wohin mit der
ganzen Gülle?
> Biomasse ist aber einer der
> Energieträger, die verheizt werden, die ich positiv sehe.
Regenerativ muss man anders wirtschaften als heute. Es ist ein fataler
Fehler zu meinen, nur eine Energieform gegen eine andere tauschen zu
können und dafür ggf. Subventionen zu bemühen. Allerdings ist dieser
Fehler heute die normalste Sache der Welt.
>> Will man Elektroautos in der Masse haben, muss das Langstreckenproblem
>> möglichst elegant gelöst werden. Mit Akkus geht's technisch bisher
>> nicht. Wirtschaftlich erst recht nicht. Aber per Draht könnte es
>
> Genügend funktionierende verfügbare Ladesäulen würden helfen.
Dann hat man viele Stillstandszeiten zum Laden. Die machen nicht
wirklich Spaß. Und wenn's um Schnellladen geht - das geht massiv auf die
Lebensdauer der Akkus, weshalb das als ziemlich teuer zu betrachten ist.
Mal abgesehen von der teuren Leistungsbereitstellung.
> Es gibt
> da einen schönen Bericht, wo jemand mit einem E-Golf zu einer Ausstellung wollte
> und mit den Ladesäulen kämpfen musste.
> Man könnte z.B. jede Tankstelle verpflichten auch für Elektrombilität
> Lademöglichkeiten anzubieten (sei es nur 10 oder 16A).
Von "Zwangsernährung" halte ich nicht viel. Wir müssen so wirtschaften,
dass die gewünschte Technik ganz einfach die Konsequenz daraus ist.
>> funktionieren. Die Bahn macht's seit Jahrzehnten vor. Nur muss sie sich
>> vom Viel-Auf-Einmal-Konzept (VAE-Konzept) verabschieden, wenn sie
>> überleben und der Welt noch wirklich nutzen will. Denn das bis 2020
>
> Hat die Bahn schon.
Mit Sicherheit nicht.
> So werden in vielen Regionen moderne Triebwagen
> eigesetzt (Bombardier Talent, Talent 2 [die Klima immer ein wenige zu kalt],
> Stadler FLIRT [viele Macken], Integral)
Das soll Individualverkehr sein, der mit der Straße in Wettbewerb treten
oder wenigstens sinnvoll ergänzen kann?
>> erwartete fahrerlose Auto wird das Betriebskonzept der Bahn (und anderer
>> VAE-Verkehrsmittel) massivst in Frage stellen, was bis zur Pleite vieler
>> Unternehmen (auch großer wie der Bahn) führen dürfte.
>
> Es wird keine fahrerlosen Autos geben.
Du solltest öfters mal einschlägige Fachzeitschriften lesen. Der Termin
2020 steht seit gut 10 Jahren unverändert. Man ist also gut im Zeitplan.
Es gibt weltweit kaum einen nennenswerten Automobilhersteller, der sich
dieser Entwicklung verweigert.
> Das was es jetzt gibt sind nicht mehr
> als Studien und eher gibt es fahrerlose Bahnen (U2 Nürnberg).
Fahrerlose Bahnen gibt es schon seit Jahrzehnten. Da ist alles sehr viel
einfacher. Nur haben die Bahnen aus dieser Möglichkeit NICHTS gemacht!
Sie haben die technischen Möglichen vollkommen verschlafen, was sie im
Endeffekt zur größten Umweltsau im ganzen Land macht. Denn DIE BAHN hat
es versäumt, das E-Auto zum Standard werden zu lassen, indem sie ein
derart schlechtes Angebot hat, das die Meisten ganz einfach auf die
Straße ZWINGT. Und zwar auch für größere Distanzen, für die ganz einfach
keine geeigneten Akkus verfügbar sind. DESHALB wird so viel mit
Verbrennungsmotoren gefahren. Die Bahn ist es auch, die dafür sorgt,
dass das noch lange der Fall sein wird. Denn sie wird aufgrund ihres
schlechten Angebots pleite gehen, sobald das fahrerlose Auto seine
Bauartzulassung hat. Die Bahn wickelt heute etwa 10% der
Verkehrsleistung ab. Autos werden im Schnitt grade mal eine Stunde pro
Tag genutzt. Werden sie von Automaten gefahren, ist eine Verzehnfachung
der Verkehrsleistung überhaupt kein Problem. Dann kann 1% der Fahrzeuge
locker 10% der Verkehrsleistung abwickeln. Bei 10 Jahren
durchschnittlicher Lebensdauer werden pro Jahr 10% der Fahrzeuge
ausgetauscht. 1% folglich in etwa 5,2 Wochen. So lange dauert es dann
rechnerisch, bis die Bahn keine Kundschaft mehr hat. Es könnte sogar
noch schneller gehen, weil die nötige Sensorik und Aktorik in besseren
Autos ohnehin schon verbaut wird. Dann reicht ein Software-Upgrade und
das Ding braucht keinen Fahrer mehr. Diese Fahrzeuge können die 5,2
Wochen nochmal verkürzen. Die Bahn kann dann nur hoffen und beten, dass
die meisten ihre Fahrzeuge NICHT vermieten. Wenn aber die Parkplatznot
groß ist, wäre Vermieten die bessere Lösung.
>> Auf der Eisenbahn könnten allerdings selbstfahrende "Parkplätze" fahren,
>> die selber lenken (statt der Schienen mit ihren Weichenzungen) und so
>> eine extrem hohe Fahrzeugdichte ermöglichen. Dann fährt man die lange
>
> Wird von der deutschen Bahn mangels Nachfrage ("wirtschaftlichen Erwartungen
> leider nicht erfüllt") eingestellt. Der Belade- und Entladevorgang war sehr
> komplex.
Eingestellt? Damit wurde noch gar nicht begonnen!
--
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-08 21:52 +0200 |
| Message-ID | <20150908215258.56c32bae@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #191915 |
Hallo Stefan, Du schriebst am Tue, 8 Sep 2015 02:52:24 -0700 (PDT): > > Das ist vor allem eine Frage des Recyclings. Wenn das funktioniert, darf > > die Müllmenge auch entsprechend hoch sein. Macht die Natur ja auch. Die > > Blätter der Laubbäume halten grade mal ein Jahr. Dann werden sie > > "weggeworfen" und recycelt. > > Das "Recycling" klappt aber nicht wirklich, da keine echte erneute In der Natur schon. Da _wird_ aus abgebautem organischen Material wieder gleichwertiges neues aufgebaut, wenn auch in einem vielstufigen Prozess, der über eine Menge unterschiedlicher Zwischenverwerter geht. > Verwendung stattfindet. Ein Teil geht beim Recycling immer verloren. Man Mit passenden Verfahren könnte das auch in der Technik vollständig gehen. Allerdings sind diese Verfahren enorm aufwendig und damit unwirtschaftlich. Es wird nur irgendwann keinen Weg dran vorbei mehr geben - irgendwann ist der erste Rohstoff vollständig abgebaut und kann nicht mehr neu gewonnen werden. > könnte viele Wegwerfprodukte auch aus alternativen Rohstoffen herstellen. Das geht doch sicher auch mit Nicht-Wegwerf-Produkten? -- -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2015-09-20 22:34 +0200 |
| Message-ID | <mtn551$str$1@dont-email.me> |
| In reply to | #191935 |
Sieghard Schicktanz schrieb: > Hallo Stefan, > > Du schriebst am Tue, 8 Sep 2015 02:52:24 -0700 (PDT): > >>> Das ist vor allem eine Frage des Recyclings. Wenn das funktioniert, darf >>> die Müllmenge auch entsprechend hoch sein. Macht die Natur ja auch. Die >>> Blätter der Laubbäume halten grade mal ein Jahr. Dann werden sie >>> "weggeworfen" und recycelt. >> >> Das "Recycling" klappt aber nicht wirklich, da keine echte erneute > > In der Natur schon. Da _wird_ aus abgebautem organischen Material wieder > gleichwertiges neues aufgebaut, wenn auch in einem vielstufigen Prozess, > der über eine Menge unterschiedlicher Zwischenverwerter geht. Jedes Recycling ist zwangsweise ein Downcycling. Insbesondere muss immer, salopp ausgedrückt, Energie zu Entropie werden. In der Natur geht das einfach, da Sonnenlicht verwendet wird, ohne dass man irgendwelche Kollektoren aufstellen muss. Technisch aus diesem Teufelskreis rauszukommen ist, gelinde gesagt, herausfordernd. Bis jetzt musste immer viel Energie verwendet werden und es entstehen Abfälle, die endgelagert werden müssen. > >> Verwendung stattfindet. Ein Teil geht beim Recycling immer verloren. Man > > Mit passenden Verfahren könnte das auch in der Technik vollständig gehen. > Allerdings sind diese Verfahren enorm aufwendig und damit unwirtschaftlich. Sie sind nicht unwirtschaftlich, sondern un-ökologisch aus genannten Gründen. Würden Kohlekraftwerke entsprechend besteuert, ginge vieles nicht mehr, was heute ganz toll als Recycling bezeichnet wird. > Es wird nur irgendwann keinen Weg dran vorbei mehr geben - irgendwann ist > der erste Rohstoff vollständig abgebaut und kann nicht mehr neu gewonnen > werden. Was wird als nächstes knapp? Indium? Lithium? -- mfg Rolf Bombach
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| From | Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-22 23:14 +0200 |
| Message-ID | <mtsgb1$st7$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #192573 |
Am 20.09.2015 um 22:34 schrieb Rolf Bombach: > Was wird als nächstes knapp? Indium? Lithium? Bausand. Butzo
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| From | Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-22 23:21 +0200 |
| Message-ID | <d6dv1eFsbrbU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #192707 |
Klaus Butzmann schrieb: > Am 20.09.2015 um 22:34 schrieb Rolf Bombach: > >> Was wird als nächstes knapp? Indium? Lithium? > Bausand. Aber nur, wenn du einen BWLer in die Wüste schickst. scnr Guido
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| From | Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-23 00:36 +0200 |
| Message-ID | <mtsl60$5cb$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #192709 |
Am 22.09.2015 um 23:21 schrieb Guido Grohmann: > Klaus Butzmann schrieb: >> Bausand. > Aber nur, wenn du einen BWLer in die Wüste schickst. Der geht eh nicht, jedenfalls für Beton. Die Reichsbahner haben ungeeigneten Sand auch kennengelernt und manchmal Schwellenangst :-) Butzo
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-23 02:29 +0200 |
| Message-ID | <20150923022908.78473fce@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #192573 |
Hallo Rolf, Du schriebst am Sun, 20 Sep 2015 22:34:30 +0200: > >> Das "Recycling" klappt aber nicht wirklich, da keine echte erneute > > > > In der Natur schon. Da _wird_ aus abgebautem organischen Material wieder > > gleichwertiges neues aufgebaut, wenn auch in einem vielstufigen Prozess, > > der über eine Menge unterschiedlicher Zwischenverwerter geht. > > Jedes Recycling ist zwangsweise ein Downcycling. Insbesondere muss immer, > salopp ausgedrückt, Energie zu Entropie werden. In der Natur geht das Klar, energetisch gesehen schon. Ich meinte aber die "stoffliche" Wiedernutzung, die in der Natur soweit vollständig funktioniert, daß die "Biosphäre" mit demselben Material inzwischen schon ein paar Milliarden Jahre lang auskommt. > einfach, da Sonnenlicht verwendet wird, ohne dass man irgendwelche > Kollektoren aufstellen muss. Technisch aus diesem Teufelskreis Wie das? Es _werden_ doch Kollektoren "aufgestellt" - ganze Wälder, und sogar die Böden sind voll davon, nennt sich "Wiesen" und so. > rauszukommen ist, gelinde gesagt, herausfordernd. Bis jetzt musste immer > viel Energie verwendet werden und es entstehen Abfälle, die endgelagert > werden müssen. Technisch wird das ganz genauso laufen können müssen, nur "endgelagerte Abfälle" wird es nicht mehr geben dürfen. Da wird noch einiges an Entwicklung ablaufen müssen, wenn sich die Technik(er) nicht selber abschaffen wollen bzw. lassen müssen. > > gehen. Allerdings sind diese Verfahren enorm aufwendig und damit > > unwirtschaftlich. > > Sie sind nicht unwirtschaftlich, sondern un-ökologisch aus genannten Sie sind im Endeffekt weder das eine noch gar das andere - vollständige Wiederverwertung abgenutzter Gerätschaften ist lediglich solange unwirtschaftlich, wie es mit geringerem Aufwand als durch Wiederverwertung möglich ist, deren Grundmaterialien anderweitig zu beschaffen, z.B. durch Bergbau. _Un_ökologisch ist dagegen die Produktion von Abfall und dessen "End"lagerung, weil damit Teile des verfügbarten Produktionsraums verloren gehen. > Gründen. Würden Kohlekraftwerke entsprechend besteuert, ginge vieles > nicht mehr, was heute ganz toll als Recycling bezeichnet wird. Dafür könnten viele Schäden durch deren Auswirkungen, die heute anderweitig teuer bezahlt werden müssen (nicht zuletzt Kranken- und Pflegekosten), einfach daraus finanziert werden. (Besser wär's natürlich, diese Schäden erst garnicht entstehen zu lassen.) > Was wird als nächstes knapp? Indium? Lithium? Wohl eher weder noch, aber was ist mit Kupfer, Aluminium u.ä.? (Alu gibt's zwar reichlich, aber das meiste ist Oxid und läßt sich nur schlecht wieder- gewinnen, Bauxit war doch schonmal als kaum noch verfügbar verschrien.) Bei Eisen (Stahl) ist ein recht gut funktionierendes Recycling ja sogar schon am Laufen, mit Schrotthandel und Wiedereinschmelzen. -- -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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| From | Albrecht Mehl <invalid@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2015-09-09 17:49 +0200 |
| Subject | Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher |
| Message-ID | <d5b2ntF6gq0U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #191912 |
Am 08.09.2015 um 08:28 schrieb Albrecht Mehl: > In dem Beitrag > > <d246acFbtauU1@mid.individual.net> > > vom 1. 8., 17:18 unter dem Betreff 'Verschwendung Re: Bitte um > Ratschlaege' und in der sich anschließenden Diskussion meinte ich, dass > Ingenieure in ihrer Mehrzahl dazu neigen, zugunsten ihrer > eindrucksvollen Neuentwicklungen Umweltgesichtspunkte zu vernachlässigen. Meine Sorge rührt unter anderem von einer Besprechung eines Buches in der FAZ am 7. Juni 2009 her: James Lovelock, The vanishing face of Gaia Zur Fortführung der Diskussion habe ich mir die Mühe gemacht, den Artikel zu rastern und dann die entsprechenden pdf-Dateien ins Netz zu stellen. Es ist eigentlich eine Datei; ich musste aber in verschiedene Teile aufteilen, weil sonst zu gross. Aus den Dateinamen ergibt sich die Fundstelle, falls jemand unbedingt das Original lesen will. http://www.file-upload.net/download-10898965/LovelockFAZ07062009S59_1.pdf.html http://www.file-upload.net/download-10898973/LovelockFAZ07062009S59_2.pdf.html http://www.file-upload.net/download-10898981/LovelockFAZ07062009S59_3.pdf.html http://www.file-upload.net/download-10898987/LovelockFAZ07062009S59_4.pdf.html A. Mehl -- Albrecht Mehl |eBriefe an:mehlBEIfreundePUNKTtu-darmstadtPUNKTde Veilchenweg 7 |Tel. (06151) 37 39 92 64291 Darmstadt, Germany|sehenswert - ungefähr 'Wir einsam im All' http://www.phrenopolis.com/perspective/solarsystem/index.html
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| From | Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-10 09:53 +0000 |
| Subject | Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher |
| Message-ID | <XnsA51178FFB8ACAAlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de> |
| In reply to | #191960 |
Albrecht Mehl <invalid@invalid.invalid>: Warnung: file-upload.net ist eine etwas dubioss Website. M. --
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| From | Albrecht Mehl <invalid@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2015-09-10 17:14 +0200 |
| Subject | Enttäuschung Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher |
| Message-ID | <d5dl33Fq4jnU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #191982 |
Am 10.09.2015 um 11:53 schrieb Matthias Weingart:
> Albrecht Mehl <invalid@invalid.invalid>:
>
> Warnung: file-upload.net ist eine etwas dubioss Website.
1. Es wäre schön, etwas darüber, inwiefern file-upload
dubios ist, zu erfahren. Auch eine bessere Alternative
wäre schön gewesen.
2. Ich mache mir die Mühe, einen ganzseitigen Zeitungsartikel in
mehreren Teilen zu rastern, die Dateien hochzuladen und dann
einen Beitrag hier zu schreiben. Das ganze Ergebnis ist der
oben zitierte Einzeiler.
Geht wirklich eher ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass sich ein
Ingenieur auf eine Umweltdiskussion einläßt?
A. Mehl
--
Albrecht Mehl |eBriefe an:mehlBEIfreundePUNKTtu-darmstadtPUNKTde
Veilchenweg 7 |Tel. (06151) 37 39 92
64291 Darmstadt, Germany|sehenswert - ungefähr 'Wir einsam im All'
http://www.phrenopolis.com/perspective/solarsystem/index.html
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| From | Siegfried Schmidt <usenet-59@shivasoft.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-10 16:10 +0000 |
| Subject | Re: Enttäuschung Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher |
| Message-ID | <mssa0v$beb$4@news.albasani.net> |
| In reply to | #191992 |
Albrecht Mehl schrieb: > 1. Es wäre schön, etwas darüber, inwiefern file-upload > dubios ist, zu erfahren. Bei mit kommen alle Dateien mit 0 Byte Länge an. > Auch eine bessere Alternative wäre schön gewesen. Bei jedem meiner Internetzugänge war ein eigener Webspace dabei. > 2. Ich mache mir die Mühe, einen ganzseitigen Zeitungsartikel in > mehreren Teilen zu rastern, die Dateien hochzuladen und dann > einen Beitrag hier zu schreiben. Das ganze Ergebnis ist der > oben zitierte Einzeiler. > > Geht wirklich eher ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass sich ein > Ingenieur auf eine Umweltdiskussion einläßt? Der Titel lässt schon eine Richtung vermuten, in der "Diskussion" nicht das richtige Wort ist. Siegfried -- Diese Nachricht kann zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten, diese sind mit Risiken und Ungewissheiten verbunden und basieren auf gegenwärtigen Erwartungen. Die tatsächlichen Ereignisse können daher wesentlich von den Darstellungen abweichen.
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| From | Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) |
|---|---|
| Date | 2015-09-10 22:40 +0200 |
| Subject | Re: Enttäuschung Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher |
| Message-ID | <201509102240.a50518@b.maus.de> |
| In reply to | #191993 |
Siegfried Schmidt wrote on Thu, 15-09-10 18:10: >Bei jedem meiner InternetzugSigmnge war ein eigener Webspace dabei. Du bist ein Early Adopter. Aufgrund der Suche für andere habe ich festgestellt, daß das sehr lange vorbei ist. Die überwältigende Mehrheit der reinen Konsumenten braucht sowas einfach nicht. Sollte ich etwas übersehen haben und es solche Anbieter immer noch geben, wäre ich natürlich für einen Hinweis dankbar.
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| From | Siegfried Schmidt <usenet-59@shivasoft.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-11 12:58 +0000 |
| Subject | Re: Enttäuschung Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher |
| Message-ID | <msuj5m$fs4$4@news.albasani.net> |
| In reply to | #192025 |
Axel Berger schrieb: > Sollte ich etwas übersehen haben und es solche Anbieter immer noch > geben, wäre ich natürlich für einen Hinweis dankbar. Ich habe vor 4 Monaten zur Telekom gewechselt und im Tarif ist nach wie vor eine Webseite inklusive. Das einzige was sich gegnenüber früher geändert hat ist, dass man keinen pauschalen Platz mehr bekommt in den man beliebige html-Dateien hochladen kann (was die meisten Benutzer wahrscheinlich überfordert hat), sondern dass man darauf nur noch mit einem Online-Seitendesigner zugreifen kann und sich damit zwangsweise etwas zusammenklicken muss. Der Download von Dateien ist deswegen aber nicht schwieriger geworden. Siegfried -- Diese Nachricht kann zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten, diese sind mit Risiken und Ungewissheiten verbunden und basieren auf gegenwärtigen Erwartungen. Die tatsächlichen Ereignisse können daher wesentlich von den Darstellungen abweichen.
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| From | Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> |
|---|---|
| Date | 2015-09-11 15:34 +0200 |
| Subject | Re: Enttäuschung Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher |
| Message-ID | <d5g3j0Fec7aU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #192028 |
Am 11.09.2015 14:58, schrieb Siegfried Schmidt: > Axel Berger schrieb: > >> Sollte ich etwas übersehen haben und es solche Anbieter immer noch >> geben, wäre ich natürlich für einen Hinweis dankbar. > > Ich habe vor 4 Monaten zur Telekom gewechselt und im Tarif ist nach wie > vor eine Webseite inklusive. > > Das einzige was sich gegnenüber früher geändert hat ist, dass man keinen > pauschalen Platz mehr bekommt in den man beliebige html-Dateien hochladen > kann (was die meisten Benutzer wahrscheinlich überfordert hat), sondern > dass man darauf nur noch mit einem Online-Seitendesigner zugreifen kann > und sich damit zwangsweise etwas zusammenklicken muss. > > Der Download von Dateien ist deswegen aber nicht schwieriger geworden. > > > Siegfried Die Vorläufer von Firefox hatten immerhin einen html-editor dabei. Der genügt halt heutigen Anforderungen nicht mehr. Ich schreibe deswegen die Änderungen, sofern welche anfallen, per pedes mit jEdit auf Windows. Auf Linux hatte ich was, das ich vergessen habe aber das hat mir mit utf-8 immer böse Streiche gespielt. GL -- Alle Idealismen dienen nur für den Aufbau von Hierarchien mit Bauern, mit Nützlichen Idioten für die Machtausübung und mit Mächtigen on top. Bei den Nützlichen Idioten gibts die Gewaltmenschen und die Ideologen.
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| From | Ewald Pfau <anderswo@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2015-09-11 14:40 +0000 |
| Subject | Re: Enttäuschung Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher |
| Message-ID | <d5g7evFfbmgU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #192029 |
Franz Glaser <franz@meg-glaser.com>: > Die Vorläufer von Firefox hatten immerhin einen html-editor dabei. Du meintest gewiss Mozilla. Der andere Nachfolger hat auch einen Editor eingebaut (plus die Mail-Maschine, anderweitig als Thunderbird im Umlauf). Nur heißt der Nachfolger von Mozilla (und dessen Vorläufers Netscape) dann nicht Firefox sondern Seamonkey. > Der genügt halt heutigen Anforderungen nicht mehr. Wenn viele Zeitgenossen mit dem logischen Prinzip Hypertext überfordert sind, ändert das am logischen Prinzip Hypertext nix. Das ist Text und nicht Kino. So mal rein vom Prinzip her. Und Logik schlägt Fortschritt. So mal rein vom Prinzip her. So einfache Sachen schmerzen manche immer wieder. > Auf Linux hatte ich was, das ich vergessen habe aber das hat mir mit utf-8 > immer böse Streiche gespielt. Nicht verstehen nicht fast richtig oder ganz so wie? Die ganze Maschine auf UTF-8 fahren, und je die Deklaration im HTML-Kopf, dann sollte es keine Überraschung geben. Für ähnlich wiederkehrende Lebenslagen kann man sich kleine Skripte schreiben, das finde ich effizienter, einfach mit bash und Konsorten, wenn es knifflig wird, etwas awk dazu, als sich fetten Überlösungen anvertrauen zu müssen. Und das lftp hat einen feinen reverse-Mirror-Modus. Ist ja alles da, mus man nicht lange suchen.
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| From | Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> |
|---|---|
| Date | 2015-09-11 17:26 +0200 |
| Subject | Re: Enttäuschung Re: Ernst der Lage Re: Schneller, weiter, höher |
| Message-ID | <d5ga4cFg1k9U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #192033 |
Am 11.09.2015 16:40, schrieb Ewald Pfau: > Franz Glaser<franz@meg-glaser.com>: > >> Die Vorläufer von Firefox hatten immerhin einen html-editor dabei. > Du meintest gewiss Mozilla. Der andere Nachfolger hat auch einen Editor > eingebaut (plus die Mail-Maschine, anderweitig als Thunderbird im Umlauf). > > Nur heißt der Nachfolger von Mozilla (und dessen Vorläufers Netscape) dann > nicht Firefox sondern Seamonkey. Also ich habe Netscape gemeint aber ich kann mich nicht so weit zurück erinnern. Dieses Netscape hatte auch eine andere Gemeinheit: die e-mail-Adresse war festgenagelt die selbe wie die vom usenet. Mein Provider war damals EUnet und die speed war 300 bd, später 1200. GL -- Alle Idealismen dienen nur für den Aufbau von Hierarchien mit Bauern, mit Nützlichen Idioten für die Machtausübung und mit Mächtigen on top. Bei den Nützlichen Idioten gibts die Gewaltmenschen und die Ideologen.
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