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Groups > de.sci.electronics > #190844 > unrolled thread
| Started by | Juergen Roesener <roesener@compuserve.com> |
|---|---|
| First post | 2015-08-12 13:06 +0200 |
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Dumme Frage Juergen Roesener <roesener@compuserve.com> - 2015-08-12 13:06 +0200
Re: Dumme Frage Stefan <df9bi@arcor.de> - 2015-08-12 14:28 +0200
Re: Dumme Frage Juergen Roesener <roesener@compuserve.com> - 2015-08-12 18:10 +0200
Re: Dumme Frage Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> - 2015-08-12 18:21 +0200
Re: Dumme Frage Juergen Roesener <roesener@compuserve.com> - 2015-08-12 18:50 +0200
Re: Dumme Frage Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> - 2015-08-12 22:11 +0200
Re: Dumme Frage Juergen Roesener <roesener@compuserve.com> - 2015-08-12 23:58 +0200
Re: Dumme Frage Stefan <df9bi@arcor.de> - 2015-08-13 09:58 +0200
Re: Dumme Frage Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> - 2015-08-13 12:31 +0200
Re: Dumme Frage Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> - 2015-08-13 17:38 +0200
Re: Dumme Frage Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) - 2015-08-13 17:31 +0200
Re: Dumme Frage Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> - 2015-08-13 22:42 +0200
Re: Dumme Frage Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2015-08-14 07:12 +0200
Re: Dumme Frage Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> - 2015-08-14 09:38 +0200
Re: Dumme Frage Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-08-17 19:39 +0200
Re: Dumme Frage Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> - 2015-08-13 17:35 +0200
Re: Dumme Frage Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-08-15 20:01 +0200
Re: Dumme Frage Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2015-08-15 23:14 +0200
Re: Dumme Frage Stefan <df9bi@arcor.de> - 2015-08-17 08:15 +0200
Re: Dumme Frage "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2015-08-17 10:39 +0200
Re: Dumme Frage Stefan <df9bi@arcor.de> - 2015-08-17 09:18 +0200
Re: Dumme Frage "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2015-08-17 11:29 +0200
Re: Dumme Frage Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> - 2015-08-17 10:07 +0200
Re: Dumme Frage Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-08-17 19:45 +0200
Re: Dumme Frage Stefan <df9bi@arcor.de> - 2015-08-18 08:34 +0200
Re: Dumme Frage Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2015-08-17 12:51 +0200
Re: Dumme Frage Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2015-08-17 13:32 +0200
Re: Dumme Frage Stefan <df9bi@arcor.de> - 2015-08-18 08:39 +0200
Re: Dumme Frage "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2015-08-18 09:04 +0200
Re: Dumme Frage Stefan <df9bi@arcor.de> - 2015-08-18 11:06 +0200
Re: Dumme Frage Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-08-18 22:21 +0200
Re: Dumme Frage Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-08-17 19:42 +0200
Re: Dumme Frage Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-08-23 19:31 +0200
Re: Dumme Frage Alfred Gemsa <gemsa@gmx.de> - 2015-08-12 15:24 +0200
Re: Dumme Frage Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> - 2015-08-12 16:24 +0200
Re: Dumme Frage Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2015-08-12 16:41 +0200
Re: Dumme Frage Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> - 2015-08-12 17:35 +0200
Re: Dumme Frage Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> - 2015-08-12 18:08 +0200
Re: Dumme Frage Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> - 2015-08-12 18:15 +0200
Re: Dumme Frage Juergen Roesener <roesener@compuserve.com> - 2015-08-12 18:09 +0200
Re: Dumme Frage Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> - 2015-08-12 18:00 +0200
Re: Dumme Frage Joerg <news@analogconsultants.com> - 2015-08-12 09:51 -0700
Re: Dumme Frage Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> - 2015-08-12 23:35 +0200
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| From | Stefan <df9bi@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2015-08-17 09:18 +0200 |
| Message-ID | <mqs1sc$29u$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #190961 |
Am 17.08.2015 um 10:39 schrieb horst-d.winzler: > Am 17.08.2015 um 08:15 schrieb Stefan: >> Am 15.08.2015 um 23:14 schrieb Marte Schwarz: >>> Hi Rolf, >>> >>> Darf ich Dich in den nächsten Jahren in der Signalverarbeitungsvorlesung >>> zitieren? Besser schaff ich das auch nicht. >> >> Dann solltest du vieleicht das Fach wechseln... > > In welches Fach sollte er wechseln? Mathematik vermutlich? > nur eine kleine Anmerkung dazu: Die FFT liefert genauso wie die DFT ein mathematisch korrektes Ergebnis sofern die Randbedingungen stimmen. Dass man das in der Praxis oft nicht gewährleisten kann und dass dann lustige Ergebnisse herauskommen können ist ein anderes Thema. Gruß Stefan
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| From | "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2015-08-17 11:29 +0200 |
| Message-ID | <d3dgq2Fp29gU4@mid.individual.net> |
| In reply to | #190962 |
Am 17.08.2015 um 09:18 schrieb Stefan: > Am 17.08.2015 um 10:39 schrieb horst-d.winzler: >> Am 17.08.2015 um 08:15 schrieb Stefan: >>> Am 15.08.2015 um 23:14 schrieb Marte Schwarz: >>>> Hi Rolf, >>>> >>>> Darf ich Dich in den nächsten Jahren in der >>>> Signalverarbeitungsvorlesung >>>> zitieren? Besser schaff ich das auch nicht. >>> >>> Dann solltest du vieleicht das Fach wechseln... >> >> In welches Fach sollte er wechseln? Mathematik vermutlich? >> > > nur eine kleine Anmerkung dazu: > > Die FFT liefert genauso wie die DFT ein mathematisch korrektes Ergebnis > sofern die Randbedingungen stimmen. > > Dass man das in der Praxis oft nicht gewährleisten kann und dass dann > lustige Ergebnisse herauskommen können ist ein anderes Thema. > Bei korrekten Randbedingungen. Nur, du schreibst es, die sind die oft nur geschätzt. Ergebnis nicht selten recht wunderlich. -- mfg hdw
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| From | Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> |
|---|---|
| Date | 2015-08-17 10:07 +0200 |
| Message-ID | <d3dj18FpmgmU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #190962 |
Am 17.08.2015 09:18, schrieb Stefan: > Am 17.08.2015 um 10:39 schrieb horst-d.winzler: >> Am 17.08.2015 um 08:15 schrieb Stefan: >>> Am 15.08.2015 um 23:14 schrieb Marte Schwarz: >>>> Hi Rolf, >>>> >>>> Darf ich Dich in den nächsten Jahren in der >>>> Signalverarbeitungsvorlesung >>>> zitieren? Besser schaff ich das auch nicht. >>> >>> Dann solltest du vieleicht das Fach wechseln... >> >> In welches Fach sollte er wechseln? Mathematik vermutlich? >> > > nur eine kleine Anmerkung dazu: > > Die FFT liefert genauso wie die DFT ein mathematisch korrektes Ergebnis > sofern die Randbedingungen stimmen. > > Dass man das in der Praxis oft nicht gewährleisten kann und dass dann > lustige Ergebnisse herauskommen können ist ein anderes Thema. > > Gruß > > Stefan Hier°° ist ein Forum, in dem sich Experten und Nieten treffen und hoffentlich auch dazwischen. Da kommt es vor, dass die Nieten völlig auf der Seife stehen und die Experten sonst nix bringen als Pfauenraddrehen ->>>---> dann sind die falschen aufeinander getroffen. GL -- Der Zeitgeist ist das, was grad die Mehrheit unter der Normalverteilungsglocke für richtig hält. Hinten sind die altmodischen Irren und vorne sind die progressiven Irren, beide kämpfen gegen die mittelmäßige Mehrheit.
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2015-08-17 19:45 +0200 |
| Message-ID | <mqt6fo$mm6$1@dont-email.me> |
| In reply to | #190962 |
Stefan schrieb: > Am 17.08.2015 um 10:39 schrieb horst-d.winzler: >> Am 17.08.2015 um 08:15 schrieb Stefan: >>> Am 15.08.2015 um 23:14 schrieb Marte Schwarz: >>>> Hi Rolf, >>>> >>>> Darf ich Dich in den nächsten Jahren in der Signalverarbeitungsvorlesung >>>> zitieren? Besser schaff ich das auch nicht. >>> >>> Dann solltest du vieleicht das Fach wechseln... >> >> In welches Fach sollte er wechseln? Mathematik vermutlich? >> > > nur eine kleine Anmerkung dazu: > > Die FFT liefert genauso wie die DFT ein mathematisch korrektes Ergebnis sofern die Randbedingungen stimmen. Nie was anderes behauptet. Nur fangen wir hier mit einem analogen Signal an, welches digitalisiert wird. Unter anderem. > > Dass man das in der Praxis oft nicht gewährleisten kann und dass dann lustige Ergebnisse herauskommen können ist ein anderes Thema. Du solltest mit Gernot einen Debattier-Club gründen. Ihr könnt dann Kurse geben. Kurs eins: Wie rede ich mich aus allem raus. Allein der Kommentar "Die FFT liefert genauso wie die DFT..." zeigt, dass du noch einiges nicht ganz im Griff hast. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Stefan <df9bi@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2015-08-18 08:34 +0200 |
| Message-ID | <mqujkv$qb5$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #190981 |
Am 17.08.2015 um 19:45 schrieb Rolf Bombach: > Stefan schrieb: >> Am 17.08.2015 um 10:39 schrieb horst-d.winzler: >>> Am 17.08.2015 um 08:15 schrieb Stefan: >>>> Am 15.08.2015 um 23:14 schrieb Marte Schwarz: > Allein der Kommentar "Die FFT liefert genauso wie die DFT..." zeigt, > dass du noch einiges nicht ganz im Griff hast. Hä?
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2015-08-17 12:51 +0200 |
| Message-ID | <mqsebc$ojn$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #190960 |
Hallo Stefan, >> Darf ich Dich in den nächsten Jahren in der Signalverarbeitungsvorlesung >> zitieren? Besser schaff ich das auch nicht. > > Dann solltest du vieleicht das Fach wechseln... Vielen Dank für Deine ausführliche Berufsberatung. Ich weiss leider nur zu gut, was die DFT definitiv nicht kann und mit welchen Erwartungen 9x% der Anwender diese einsetzen und entsprechend fehlerhafte Interpretationen herausziehen. Das geht von vermeindlicher Phasenauswertung im EEG-Signal bis hin zu erstaunten Feststellungen, dass die Oberwellen ja in Wirklichkeit gar nicht immer genau ganzzahlige Vielfache seien und Sinussignale meist aus mehreren ähnlichen Frequenzen zusammengesetzt seien. Eigentlich haben meine Studis die DFT und FFT bereits in mindestens zwei Vorlesungen vor mir bereits beigebracht bekommen. Rechnen könnten die meisten die sogar, aber was eine DFT NICHT kann und welche Fehler man zwangsläufig macht und was eine endliche Abtastrate und Fensterbreite in Bezug auf Frequenzauflösung bringt... oder wie Zeropadding das Ergebnis verhunzt, das verwundert dann doch einige. Zeropadding gilt bei einigen ja immer noch als Wunderwaffe für fast alles. Ich finde es schon spannend, was klar denkende Menschen sich für eine Verbesserung der Ergebnisse versprechen, indem Sie falsche Nichtinformationen in einem Datensatz ergänzen. Dass dabei die mittlere Informationsdichte im Signal leidet und niemals verbessert werden kann, leuchtet den meisten aber dann im Praxisbeispiel schnell ein. Marte
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| From | Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> |
|---|---|
| Date | 2015-08-17 13:32 +0200 |
| Message-ID | <o8h3ta91bfokglnj43k16ffn87m1rvhtbm@4ax.com> |
| In reply to | #190968 |
On Mon, 17 Aug 2015 12:51:23 +0200, Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> wrote: >Eigentlich haben meine Studis die DFT und FFT >bereits in mindestens zwei Vorlesungen vor mir bereits beigebracht >bekommen. Mir hat einer aus der Messtechnik ein ähnliches Leid geklagt: die FFT eines Sinus sei eine Linie, immer -- so ihm von einem Promotionskandidaten der Nachrichtentechnik erklärt. Länger abtasten ist besser als öfter abtasten, usw. sei gar nicht auf dem Radar gewesen... Thomas Prufer
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| From | Stefan <df9bi@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2015-08-18 08:39 +0200 |
| Message-ID | <mquju9$qvg$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #190968 |
Am 17.08.2015 um 12:51 schrieb Marte Schwarz: > Hallo Stefan, > >>> Darf ich Dich in den nächsten Jahren in der Signalverarbeitungsvorlesung >>> zitieren? Besser schaff ich das auch nicht. >> >> Dann solltest du vieleicht das Fach wechseln... > > Vielen Dank für Deine ausführliche Berufsberatung. Ich weiss leider nur > zu gut, was die DFT definitiv nicht kann und mit welchen Erwartungen 9x% > der Anwender diese einsetzen und entsprechend fehlerhafte > Interpretationen herausziehen. Das liegt aber an der mangelnden Kompetenz der Anwender und nicht mit grundsätzlichen Fehlern der DFT. Ähnliches kann man oft beobachten, wenn Leute mit anderen primitiveren Messmitteln, z.B. Oszilloskopen arbeiten ohne verstanden zu haben, was sie tun. Gruß Stefan
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| From | "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2015-08-18 09:04 +0200 |
| Message-ID | <d3g3nvFep4sU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #190999 |
Am 18.08.2015 um 08:39 schrieb Stefan: > Am 17.08.2015 um 12:51 schrieb Marte Schwarz: >> Hallo Stefan, >> >>>> Darf ich Dich in den nächsten Jahren in der >>>> Signalverarbeitungsvorlesung >>>> zitieren? Besser schaff ich das auch nicht. >>> >>> Dann solltest du vieleicht das Fach wechseln... >> >> Vielen Dank für Deine ausführliche Berufsberatung. Ich weiss leider nur >> zu gut, was die DFT definitiv nicht kann und mit welchen Erwartungen 9x% >> der Anwender diese einsetzen und entsprechend fehlerhafte >> Interpretationen herausziehen. > > Das liegt aber an der mangelnden Kompetenz der Anwender und nicht mit > grundsätzlichen Fehlern der DFT. Ähnliches kann man oft beobachten, wenn > Leute mit anderen primitiveren Messmitteln, z.B. Oszilloskopen arbeiten > ohne verstanden zu haben, was sie tun. > Es ist stark anzunehmen, das es selten an den Geräten liegt. Allerdings sollte eine Kritik auch die Anleitungen zu "halbintelligenten" Geräten nicht ausnehmen. BTW es ist zu empfehlen, die begriffliche "Hure" "Kompetenz" (in was eigentlich?) zu vermeiden. Es gibt so einige Begriffe die alles oder auch nichts bedeuten. Kompetenz gehört in die Kategorie inhaltsleerer Begriffe. ;-) -- mfg hdw
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| From | Stefan <df9bi@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2015-08-18 11:06 +0200 |
| Message-ID | <mqusj7$agc$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #191000 |
Am 18.08.2015 um 09:04 schrieb horst-d.winzler: > Am 18.08.2015 um 08:39 schrieb Stefan: >> Am 17.08.2015 um 12:51 schrieb Marte Schwarz: >>> Hallo Stefan, >>> >>>>> Darf ich Dich in den nächsten Jahren in der >>>>> Signalverarbeitungsvorlesung >>>>> zitieren? Besser schaff ich das auch nicht. >>>> >>>> Dann solltest du vieleicht das Fach wechseln... >>> > BTW es ist zu empfehlen, die begriffliche "Hure" "Kompetenz" (in was > eigentlich?) zu vermeiden. Es gibt so einige Begriffe die alles oder > auch nichts bedeuten. Kompetenz gehört in die Kategorie inhaltsleerer > Begriffe. ;-) Meine provozierende Bemerkung weiter oben sollte sich auf folgenden Satz beziehen: "Die FFT gibt nicht das Spektrum aus, sondern eine Schätzung desselben." (bzw. auf Martens Antwort darauf.) Das ist natürlich Unfug, denn die FFT liefert keine Schätzung sondern bei Einhaltung der notwendigen Randbedingungen ein durchaus korrektes Ergebnis (mit unerheblichen numerischen Abweichungen). Gruß Stefan
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
|---|---|
| Date | 2015-08-18 22:21 +0200 |
| Message-ID | <20150818222151.6589fa58@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #191004 |
Hallo Stefan, Du schriebst am Tue, 18 Aug 2015 11:06:45 +0200: > "Die FFT gibt nicht das Spektrum aus, sondern eine Schätzung desselben." > > (bzw. auf Martens Antwort darauf.) > > Das ist natürlich Unfug, denn die FFT liefert keine Schätzung sondern > bei Einhaltung der notwendigen Randbedingungen ein durchaus korrektes > Ergebnis (mit unerheblichen numerischen Abweichungen). Sicher, bei richtiger Berechnung gibt es damit "ein korrektes Ergebnis". Nur ist das grantiert nicht "das Spektrum", kann es gar nicht sein, weil da nur ein kleiner (winziger) Ausschnitt aus der Zeitentwicklung berücksichtigt ist bzw. sein kann. Eine _endliche_ (F)FT liefert eben nur eine Annäherung an das Spektrum, eben das, was ein willkürlich gewichteter, unendlich wiederholt gedachter Ausschnitt aus der tatsächlichen Zeitentwicklung ergibt. Das kann sich im weiteren Ablauf drastisch ändern, so daß man zwar wirklich nicht sagen kann, die (F)FT gäbe eine Schätzung des Spektrums wieder, sondern genauer sagen müßte, es gibt eine Schätzung für das Spektrum eines (idealisierten, periodischen) Signals, das kurzzeitig denselben Verlauf wie das betrachtete Signal aufweist. -- -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2015-08-17 19:42 +0200 |
| Message-ID | <mqt6ab$m30$1@dont-email.me> |
| In reply to | #190915 |
Marte Schwarz schrieb: > Hi Rolf, > > Darf ich Dich in den nächsten Jahren in der Signalverarbeitungsvorlesung zitieren? Besser schaff ich das auch nicht. Wenn du willst, aber ich weise darauf hin, dass die Kommentare unvollständig und cum grano salis zu nehmen sind. Ich empfehle dringend, auch die entsprechenden Kapitel im Numerical Recipes zu lesen. Ich gehe davon aus, dass Leute mit dem AoE, Tietze/Schenk und RAP auch dieses Werk im Regal haben. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2015-08-23 19:31 +0200 |
| Message-ID | <mrcvtt$4bc$1@dont-email.me> |
| In reply to | #190915 |
Marte Schwarz schrieb: > Hi Rolf, > > Darf ich Dich in den nächsten Jahren in der Signalverarbeitungsvorlesung zitieren? Besser schaff ich das auch nicht. Das beste daran ist doch, dass man eine beliebige Anzahl von Fallen kennen kann. Sobald man eine Messung macht, wird man, falls man es merkt, die N+erste finden. Ich hab gerade ein kontaktloses Ladegerät von Philips untersucht. Ohne Last sendet es zum Stromsparen nur kurze, seltene Pulse aus. Sehr schönes Paket, mehrere Schwingungen tanh-förmiges Ansteigen, dann 50 Schwingungen Sinus und sanftes Auslaufen. Ideal um wieder mal FFT zu drücken. Standardeinstellung beim Igittilent-Oszi: Span 2 GHz. Total intelligent, besonders bei 2 GSPS und 200 MHz Analogbandbreite. Da kann man auch sicher sein, dass übliche Nutzsignale alle im ersten Bin kommen. Und alle 250 Mhz sieht man die Artefakte, äh, Kalibriermarken. Also erst mal Achse umfummeln, wobei man den Offset der Bildschirmmitte natürlich auch weiterdrehen muss... Bei jeder andern Manipulation schaltet die Anzeige natürlich wieder auf erstgenannte Werkseinstellung zurück. OK, irgendwann sehe ich einen matschigen Peak bei 80 kHz oder was auch immer es war. Kriegt man den schöner hin mit anderem Windowing? Alles durchprobiert, _keine_ Änderung der Darstellung. Klar, mittlerweile hab sogar ich es gerafft. Da der Wellenzug einigermassen in der Mitte der Anzeige war, hat kein Window, das ja nur die Amplitude gegen den Rand hin verringert, irgend eine Wirkung überhaupt. Und scharf wird der Peak wegen zuwenig Wellenzügen im Beobachtungsintervall nicht. OK, Zeitauflösung verlangsamt, Bild-füllender Sinus. Jetzt klare Änderung der Darstellung mit der Window-Funktion. Beinahe beliebige Peakformen wählbar, alle natürlich mathematisch exacte Spektren... -- mfg Rolf Bombach
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| From | Alfred Gemsa <gemsa@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2015-08-12 15:24 +0200 |
| Message-ID | <mqfhbo$a6v$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #190844 |
Am 12.08.2015 um 13:06 schrieb Juergen Roesener: > Wie interpretiere ich die FFT Kurve auf dem folgenden Bild? > http://www.panoramio.com/photo/122471277 > Was sie prinzipiell bedeutet, habe ich durch Googeln herausgefunden, > nicht aber die Deutung im konkreten Fall. Fourier-Analyse habe ich in > grauer Vorzeit mal in der Schule gelernt - eher oberflächlich und > natürlich weitgehend vergessen. > > Der Tastkopf liegt lose neben einer Steckdosenleiste mit mehreren > Steckernetzteilen. Die abenteuerliche Sinuskurve ist damit wohl > erklärt. Ja, oben siehst du den Netzbrumm, desen Spektrum unten dargestellt wird. Da du mit 125kS/s samplest, ist das gesamt Spektrum 62,5 kHz breit. Aufgrund der Auflösung der FFT siehst du die 50Hz nur ganz links als Maximum. Der Cursor (das weiße 'T') steht auf 90% des Frequenzbereichs, daher die Anzeige "Pos 56,25kHz". Die gelben Daten beziehen sich auf die Zeitdarstellung (Oszillogramm), die Frequenz 49,9...Hz bedeuten, dass das Gerät ungenau misst, oder dass du deine Stromrechnung nicht pünktlich bezahlst und das E-Werk dir deshalb nur Strom zweiter Wahl zur Verfügung stellt. Alfred
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| From | Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> |
|---|---|
| Date | 2015-08-12 16:24 +0200 |
| Message-ID | <d3139rFlhkuU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #190846 |
Am 12.08.2015 15:24, schrieb Alfred Gemsa: > Am 12.08.2015 um 13:06 schrieb Juergen Roesener: >> Wie interpretiere ich die FFT Kurve auf dem folgenden Bild? >> http://www.panoramio.com/photo/122471277 >> Was sie prinzipiell bedeutet, habe ich durch Googeln herausgefunden, >> nicht aber die Deutung im konkreten Fall. Fourier-Analyse habe ich in >> grauer Vorzeit mal in der Schule gelernt - eher oberflächlich und >> natürlich weitgehend vergessen. >> >> Der Tastkopf liegt lose neben einer Steckdosenleiste mit mehreren >> Steckernetzteilen. Die abenteuerliche Sinuskurve ist damit wohl >> erklärt. > > Ja, oben siehst du den Netzbrumm, desen Spektrum unten dargestellt wird. > Da du mit 125kS/s samplest, ist das gesamt Spektrum 62,5 kHz breit. > > Aufgrund der Auflösung der FFT siehst du die 50Hz nur ganz links als > Maximum. > > Der Cursor (das weiße 'T') steht auf 90% des Frequenzbereichs, daher die > Anzeige "Pos 56,25kHz". > > Die gelben Daten beziehen sich auf die Zeitdarstellung (Oszillogramm), > die Frequenz 49,9...Hz bedeuten, dass das Gerät ungenau misst, oder dass > du deine Stromrechnung nicht pünktlich bezahlst und das E-Werk dir > deshalb nur Strom zweiter Wahl zur Verfügung stellt. > > Alfred ;-o) Ich sehe jedenfalls keine einzige Harmonische, und die sollte doch bei Fourier rauskommen. Die Kurve selber ist schließlich periodisch. Auffällig an der Kurve ist die _steile_ Flanke auf einer Seite, die wenigstens für eine 2. Harmonische stehen sollte. Der Rest ist nur Gwkrinsel. GL -- Der Zeitgeist ist das, was grad die Mehrheit unter der Normalverteilungsglocke für richtig hält. Hinten sind die altmodischen Irren und vorne sind die progressiven Irren, beide kämpfen gegen die mittelmäßige Mehrheit.
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2015-08-12 16:41 +0200 |
| Message-ID | <d31483Flp8jU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #190848 |
Franz Glaser schrieb: > Am 12.08.2015 15:24, schrieb Alfred Gemsa: >> Am 12.08.2015 um 13:06 schrieb Juergen Roesener: >>> Der Tastkopf liegt lose neben einer Steckdosenleiste mit mehreren >>> Steckernetzteilen. Die abenteuerliche Sinuskurve ist damit wohl >>> erklärt. > Ich sehe jedenfalls keine einzige Harmonische, und die sollte doch bei > Fourier rauskommen. Die Kurve selber ist schließlich periodisch. Wenn die Einstreuungen von den (getakteten) Steckernetzteilen stammen, dann kann man nicht von einer gemeinsamen Grundfrequenz ausgehen. Außer vielleicht von einem Brückengleichrichter auf ihrer Primärseite. DoDi
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| From | Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> |
|---|---|
| Date | 2015-08-12 17:35 +0200 |
| Message-ID | <d317e3Fmjf8U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #190849 |
Am 12.08.2015 16:41, schrieb Hans-Peter Diettrich: > Franz Glaser schrieb: >> Am 12.08.2015 15:24, schrieb Alfred Gemsa: >>> Am 12.08.2015 um 13:06 schrieb Juergen Roesener: > >>>> Der Tastkopf liegt lose neben einer Steckdosenleiste mit mehreren >>>> Steckernetzteilen. Die abenteuerliche Sinuskurve ist damit wohl >>>> erklärt. > >> Ich sehe jedenfalls keine einzige Harmonische, und die sollte doch bei >> Fourier rauskommen. Die Kurve selber ist schließlich periodisch. > > Wenn die Einstreuungen von den (getakteten) Steckernetzteilen stammen, > dann kann man nicht von einer gemeinsamen Grundfrequenz ausgehen. Außer > vielleicht von einem Brückengleichrichter auf ihrer Primärseite. > > DoDi Solang die Kurve periodisch ist (50Hz), ist Fourier zuständig, für die anderen Überlagerungen nicht. Die steile Flanke auf dem Foto gleich nach der negativen Spitze ist periodisch. Nach der positiven Spitze erscheint eine ähnliche Flanke aber die ist weniger steil. Nach den Nulldurchgängen sind auch Flanken, die sind nicht so steil. Periodisch sind sie alle also Kandidaten für starke Harmonische. WENN nicht eh die Grundkurve von einer UPS kommt mit "sinusähnlicher" Spannung :-o GL -- Der Zeitgeist ist das, was grad die Mehrheit unter der Normalverteilungsglocke für richtig hält. Hinten sind die altmodischen Irren und vorne sind die progressiven Irren, beide kämpfen gegen die mittelmäßige Mehrheit.
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| From | Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> |
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| Date | 2015-08-12 18:08 +0200 |
| Message-ID | <d319bfFn37lU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #190848 |
Franz Glaser schrieb: > Ich sehe jedenfalls keine einzige Harmonische, und die sollte doch bei > Fourier rauskommen. Vermutlich wird die FFT nur mit sehr wenigen Punkten gerechnet und die Frequenzauflösung reicht nicht aus. Oder die Darstellung ist schlicht zu gequetscht. Christian -- Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net WWW: http://www.chzsoft.de/ PGP/GnuPG-Key-ID: 0x52CB97F66DA025CA / 0x6DA025CA
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| From | Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> |
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| Date | 2015-08-12 18:15 +0200 |
| Message-ID | <d319p6Fn6jkU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #190852 |
Ich schrieb: > Vermutlich wird die FFT nur mit sehr wenigen Punkten gerechnet und die > Frequenzauflösung reicht nicht aus. Oder die Darstellung ist schlicht zu > gequetscht. Also: Das von Jürgen verwendete Siglent-Scope rechnet die FFT mit 1024 Punkten. Bei einer Samplerate von 125 kS/s ergibt sich eine Frequenzauflösung der FFT von ca. 120 Hz. Somit fallen in jede Bin der FFT mind. zwei Harmonische der Netzfrequenz hinein. Der Abfall im unteren Frequenzbereich in Jürgens Plot könnten schon die Harmonischen sein. Lässt sich erst mit höherer Frequenzauflösung sagen. Christian -- Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net WWW: http://www.chzsoft.de/ PGP/GnuPG-Key-ID: 0x52CB97F66DA025CA / 0x6DA025CA
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| From | Juergen Roesener <roesener@compuserve.com> |
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| Date | 2015-08-12 18:09 +0200 |
| Message-ID | <d319e5Fn22uU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #190846 |
Alfred Gemsa <gemsa@gmx.de> wrote: >die Frequenz 49,9...Hz bedeuten, dass das Gerät ungenau misst, oder dass >du deine Stromrechnung nicht pünktlich bezahlst und das E-Werk dir >deshalb nur Strom zweiter Wahl zur Verfügung stellt. http://www.panoramio.com/photo/122478141 Da ist die Frequenz höher. :-) Die Schwankungen ähneln (aber auch nicht mehr als das) den Angaben auf der Seite http://www.netzfrequenzmessung.de/ wobei die Abweichungen laut Oszilloskop etwa zur selben Zeit erscheinen, dort allerdings um ein Mehrfaches überhöht. Danke und Gruß Jürgen
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