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Groups > de.comm.software.mailreader > #638 > unrolled thread
| Started by | Jürgen Meyer <juergen.ul.meyer@gmx.de> |
|---|---|
| First post | 2019-11-24 12:24 +0100 |
| Last post | 2019-12-02 23:07 +0100 |
| Articles | 8 — 5 participants |
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Pegasus Mail Umlaute Jürgen Meyer <juergen.ul.meyer@gmx.de> - 2019-11-24 12:24 +0100
Re: Pegasus Mail Umlaute Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2019-11-24 15:47 +0100
Re: Pegasus Mail Umlaute Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2019-11-24 10:02 -0500
Re: Pegasus Mail Umlaute "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2019-11-25 12:09 +0100
Re: Pegasus Mail Umlaute Helmut Waitzmann <nn.throttle@xoxy.net> - 2019-11-30 21:18 +0100
Re: Pegasus Mail Umlaute Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2019-12-01 11:38 -0500
Re: Pegasus Mail Umlaute Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> - 2019-12-01 11:45 -0500
Re: Pegasus Mail Umlaute Helmut Waitzmann <nn.throttle@xoxy.net> - 2019-12-02 23:07 +0100
| From | Jürgen Meyer <juergen.ul.meyer@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2019-11-24 12:24 +0100 |
| Subject | Pegasus Mail Umlaute |
| Message-ID | <ovpkte9j7iafql6bfc57dnpj5pcsjka7nj@4ax.com> |
Ich habe jemanden eine Email geschickt. Die Umlaute werden auf meinem Rechner korrekt dargestellt. Die eingestellte Codepage ist ISO 8859-1 Der Empfänger benutzt "Re" für seine Antwort. Auch seine Umlaute sind korrekt. Aber: In meiner Ursprungsmail (die er ja mitgesendet hat), sind dann alle Umlaute verhunzt. Eine unterschiedliche Behandlung der Umlaute in der gleichen Mail? Wenn er eine andere Codepage in seinem Email-Programm eingestellt haben sollte, dann müssten doch auch die Umlaute in dem vom ihm geschriebenen Text falsch sein. Sind sie aber nicht. Der Empfänger ist ein Deutscher. Leider hat der Empfänger auf meine Frage nach der eingestellten Codepage nicht geantwortet. Deshalb die Frage hier. Kann es - neben der eingestellten Codepage - auch noch einen anderen Grund haben? Gruß Jürgen
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2019-11-24 15:47 +0100 |
| Message-ID | <q4rkte5jcja4tri9l42sbadgej2khn8ig7@4ax.com> |
| In reply to | #638 |
Jürgen Meyer <juergen.ul.meyer@gmx.de> schrieb: > Ich habe jemanden eine Email geschickt. > Die Umlaute werden auf meinem Rechner korrekt dargestellt. > Die eingestellte Codepage ist ISO 8859-1 Welches Content-Transfer-Encoding? 7 oder 8 bit? > Der Empfänger benutzt "Re" für seine Antwort. > Auch seine Umlaute sind korrekt. Sie passen zu seiner Transferkodierung. > Aber: In meiner Ursprungsmail (die er ja mitgesendet hat), sind dann alle Umlaute > verhunzt. Das heißt: Der Fremdmailreader verwendet also eine andere Transferkodierung als Du, hat aber bei der Formatierung seiner Mail die Kodierung nicht umgesetzt. > Eine unterschiedliche Behandlung der Umlaute in der gleichen Mail? Dadurch dann ja. > Wenn er eine andere Codepage in seinem Email-Programm eingestellt haben > sollte, dann müssten doch auch die Umlaute in dem vom ihm geschriebenen Text > falsch sein. Nein. > Leider hat der Empfänger auf meine Frage nach der eingestellten Codepage nicht > geantwortet. Alle notwendigen Informationen stehen im Kopf der entsprechenden Mail. > Kann es - neben der eingestellten Codepage - auch noch einen anderen Grund > haben? Ja. Poste doch die beiden Nachrichtenköpfe hier, dann gibts auch eine stichhaltige Antwort.
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| From | Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> |
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| Date | 2019-11-24 10:02 -0500 |
| Message-ID | <87sgmdjp1u.fsf@usenet.ankman.de> |
| In reply to | #638 |
On Sun, 24 Nov 2019 12:24:05 +0100, Jürgen Meyer wrote: > > Ich habe jemanden eine Email geschickt. > Die Umlaute werden auf meinem Rechner korrekt dargestellt. > Die eingestellte Codepage ist ISO 8859-1 > > Der Empfänger benutzt "Re" für seine Antwort. > Auch seine Umlaute sind korrekt. > > Aber: > In meiner Ursprungsmail (die er ja mitgesendet hat), sind dann alle Umlaute > verhunzt. > > Eine unterschiedliche Behandlung der Umlaute in der gleichen Mail? > Wenn er eine andere Codepage in seinem Email-Programm eingestellt haben > sollte, dann müssten doch auch die Umlaute in dem vom ihm geschriebenen Text > falsch sein. > Sind sie aber nicht. > > Der Empfänger ist ein Deutscher. > Leider hat der Empfänger auf meine Frage nach der eingestellten Codepage nicht > geantwortet. Deshalb die Frage hier. > > Kann es - neben der eingestellten Codepage - auch noch einen anderen Grund > haben? Welches Programm nutzt er? Ich vermute du verwendest Pegasus. Ich habe im Usenet gesehen, dass jemand einen Reader einsetzt, der kein UTF-8 kann. In seinen Antworten sind Umlaute dann verhunzt, wenn der Artikel auf den er antworte, UTF-8 hatte. -- Andreas
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| From | "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> |
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| Date | 2019-11-25 12:09 +0100 |
| Message-ID | <qrgcpc$tf0$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #641 |
Andreas Kohlbach wrote: > Ich habe im Usenet gesehen, dass jemand einen Reader einsetzt, der kein > UTF-8 kann. In seinen Antworten sind Umlaute dann verhunzt, wenn der > Artikel auf den er antworte, UTF-8 hatte. Grad mal nachgesehen: PMail hat eine einzige Stelle, wo ein Zeichensatz eingestellt werden kann. Der sollte dann für Reader und Editor gleichermaßen gelten. In meinem Fall ISO8859-1. UTF8 hatte ich mal versucht, lief nicht problemfrei. Lag aber evtl. an veralteten Mailer der Gegenseite, die Versuche liegen Jahre zurück. -- CU Chr. Maercker.
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| From | Helmut Waitzmann <nn.throttle@xoxy.net> |
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| Date | 2019-11-30 21:18 +0100 |
| Message-ID | <877e3ht8wc.fsf@helmutwaitzmann.news.arcor.de> |
| In reply to | #638 |
Jürgen Meyer <juergen.ul.meyer@gmx.de>: >Ich habe jemanden eine Email geschickt. >Die Umlaute werden auf meinem Rechner korrekt dargestellt. >Die eingestellte Codepage ist ISO 8859-1 > >Der Empfänger benutzt "Re" für seine Antwort. >Auch seine Umlaute sind korrekt. > >Aber: >In meiner Ursprungsmail (die er ja mitgesendet hat), sind dann >alle Umlaute verhunzt. > >Eine unterschiedliche Behandlung der Umlaute in der gleichen >Mail? Der Kommunikationspartner hat von dir keine Umlaute sondern (hoffentlich entsprechend der von dir eingestellten Kodierung) kodierte Umlaute erhalten. Wenn er nun eine andere Kodierung verwendet, muss er die von dir erhaltenen in deiner Kodierung kodierten Umlaute auf seine Kodierung umkodieren, wenn er sie zitieren will. Anderenfalls kommen sie bei dir falsch an. >Wenn er eine andere Codepage in seinem Email-Programm eingestellt >haben sollte, dann müssten doch auch die Umlaute in dem vom ihm >geschriebenen Text falsch sein. Eher nicht. Sein Mailerprogramm kodiert Umlaute (hoffentlich) passend zur eingestellten Kodierung. Deswegen ist der von ihm geschriebene Text korrekt kodiert. Dein Mailerprogramm scheint die Kodierung aus den Vorspannzeilen „Content-Type“ und „Content-Transfer-Encoding“ zu entnehmen und sich darauf einzustellen. >Leider hat der Empfänger auf meine Frage nach der eingestellten >Codepage nicht geantwortet. Deshalb die Frage hier. > Um der Sache auf den Grund zu gehen, poste bitte hier sowohl aus deiner Nachricht an den Kommunikationspartner als auch aus dessen Antwort an dich die folgenden Vorspannzeilen: „Content-Type“, „Content-Transfer-Encoding“ und, sofern vorhanden, auch „User-Agent“ oder „X-Mailer“. Wie du an den Nachrichtenvorspann rankommst, müsste der Bedienungsanleitung deines Mailerprogramms zu entnehmen sein. (Beim Thunderbird erhält man ihn, wenn man beim Lesen einer Nachricht die Control‐ (auf deutsch: Steuerungs‐) Taste gedrückt hält und ein U tippt.) Wenn möglich – vielleicht lässt sich ja ein Wort finden, das nicht vertraulich behandelt werden muss –, poste auch noch einen falsch kodierten Umlaut aus deinem vom Kommunikationspartner zitierten Text. >Kann es - neben der eingestellten Codepage - auch noch einen >anderen Grund haben? > Moderne Mailerprogramme sollten damit umgehen können, dass empfangene Nachrichten nicht immer in der Kodierung daherkommen, die man auch selber verwendet, und entsprechend umkodieren. Daher vermute ich eher Fehler im Mailerprogramm oder Fehlkonfiguration.
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| From | Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> |
|---|---|
| Date | 2019-12-01 11:38 -0500 |
| Message-ID | <87v9r0c87e.fsf@usenet.ankman.de> |
| In reply to | #646 |
On Sat, 30 Nov 2019 21:18:33 +0100, Helmut Waitzmann wrote: > > Jürgen Meyer <juergen.ul.meyer@gmx.de>: >> >> Eine unterschiedliche Behandlung der Umlaute in der gleichen Mail? > > Der Kommunikationspartner hat von dir keine Umlaute sondern > (hoffentlich entsprechend der von dir eingestellten Kodierung) > kodierte Umlaute erhalten. Moment. Wenn ich ISO-8859-1 im Header mitgebe wird doch auch nur die erweiterte ASCII Table verwendet. Da ist ein ö wirklich nur ein ö und es wird nichts kodiert, nicht? Anders sieht es im Header aus, der 7-Bit clean sein muss. -- Andreas
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| From | Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net> |
|---|---|
| Date | 2019-12-01 11:45 -0500 |
| Message-ID | <87sgm4c7w2.fsf@usenet.ankman.de> |
| In reply to | #649 |
On Sun, 01 Dec 2019 11:38:13 -0500, Andreas Kohlbach wrote: > > On Sat, 30 Nov 2019 21:18:33 +0100, Helmut Waitzmann wrote: >> >> Jürgen Meyer <juergen.ul.meyer@gmx.de>: >>> >>> Eine unterschiedliche Behandlung der Umlaute in der gleichen Mail? >> >> Der Kommunikationspartner hat von dir keine Umlaute sondern >> (hoffentlich entsprechend der von dir eingestellten Kodierung) >> kodierte Umlaute erhalten. > > Moment. Wenn ich ISO-8859-1 im Header mitgebe wird doch auch nur die > erweiterte ASCII Table verwendet. Da ist ein ö wirklich nur ein ö und es > wird nichts kodiert, nicht? Anders sieht es im Header aus, der 7-Bit > clean sein muss. Ich hatte unrecht, wie ich eben erst sehe. -- Andreas
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| From | Helmut Waitzmann <nn.throttle@xoxy.net> |
|---|---|
| Date | 2019-12-02 23:07 +0100 |
| Message-ID | <87fti2qt34.fsf@helmutwaitzmann.news.arcor.de> |
| In reply to | #649 |
Andreas Kohlbach <ank@spamfence.net>: >On Sat, 30 Nov 2019 21:18:33 +0100, Helmut Waitzmann wrote: >> Jürgen Meyer <juergen.ul.meyer@gmx.de>: >>> >>> Eine unterschiedliche Behandlung der Umlaute in der gleichen >>> Mail? >> >> Der Kommunikationspartner hat von dir keine Umlaute sondern >> (hoffentlich entsprechend der von dir eingestellten Kodierung) >> kodierte Umlaute erhalten. > >Moment. Wenn ich ISO-8859-1 im Header mitgebe wird doch auch nur >die erweiterte ASCII Table verwendet. Da ist ein ö wirklich nur >ein ö und es wird nichts kodiert, nicht? Anders sieht es im >Header aus, der 7-Bit clean sein muss. Ich habe etwas anderes gemeint: Angenommen, die Nachricht wird 8bit‐clean übertragen (also: Content-Transfer-Encoding: 8bit). Wenn dann ein kleines Ö mit ISO_8859-1 kodiert wird, wird an der Stelle, wo das kleine Ö stehen soll, ein Oktett mit dem Zahlenwert 246 übertragen. Es wird also kein kleines Ö – wie auch immer man sich das vorstellen könnte – sondern die Zahl 246 übertragen. Wenn ein kleines Ö mit UTF-8 kodiert wird, werden an der Stelle, wo das kleine Ö stehen soll, nacheinander die Oktette 195 und 182 übertragen. In beiden Fällen wird ein kleines Ö in kodierter Form übertragen, aber unterschiedlich kodiert. Wenn jetzt der Empfänger beispielsweise versucht, mit UTF-8 kodierte Zeichen (fälschlicherweise) als mit ISO_8859-1 kodiert zu verarbeiten, entsteht beim Dekodieren natürlich Unsinn. Wenn der OP mal ein Beispiel eines falsch dekodierten Umlauts geben könnte, könnte man mal fahnden, welche Kodierungen da verwechselt werden. Meines Wissens kodieren alle ISO_8859‐Kodierungen, die Umlaute enthalten (nicht alle tun es jedoch), die Umlaute mit denselben Oktetten.
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