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Groups > de.alt.folklore.computer > #44339 > unrolled thread

C64 Maxi als C 128

Started by"F. W." <me@home.invalid>
First post2024-04-04 10:16 +0200
Last post2024-04-08 12:53 +0200
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  C64 Maxi als C 128 "F. W." <me@home.invalid> - 2024-04-04 10:16 +0200
    Re: C64 Maxi als C 128 poc@pocnet.net - 2024-04-04 08:26 +0000
      Re: C64 Maxi als C 128 "F. W." <me@home.invalid> - 2024-04-04 11:04 +0200
      Re: C64 Maxi als C 128 Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-04-05 14:18 +0200
        Re: C64 Maxi als C 128 poc@pocnet.net - 2024-04-05 21:02 +0000
          Re: C64 Maxi als C 128 Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2024-04-06 09:21 +0200
            Re: C64 Maxi als C 128 Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-04-06 11:33 +0200
              Re: C64 Maxi als C 128 Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2024-04-07 11:34 +0200
                Re: C64 Maxi als C 128 Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-04-07 17:07 +0200
                  Re: C64 Maxi als C 128 Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2024-04-07 17:54 +0200
            Re: C64 Maxi als C 128 Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2024-04-07 15:41 +0200
              Re: C64 Maxi als C 128 Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2024-04-07 16:13 +0200
              Re: C64 Maxi als C 128 Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-04-07 17:11 +0200
                Re: C64 Maxi als C 128 Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2024-04-07 20:03 +0200
          Re: C64 Maxi als C 128 Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-04-06 11:30 +0200
            Re: C64 Maxi als C 128 Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2024-04-06 14:13 +0200
              Re: C64 Maxi als C 128 Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-04-06 14:33 +0200
                Re: C64 Maxi als C 128 Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2024-04-06 15:01 +0200
              Re: C64 Maxi als C 128 Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-04-06 15:39 +0200
                Re: C64 Maxi als C 128 Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2024-04-06 16:32 +0200
                  Re: C64 Maxi als C 128 Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-04-07 20:46 +0200
                    Re: C64 Maxi als C 128 Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2024-04-08 11:58 +0200
                      Re: C64 Maxi als C 128 Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-04-08 12:35 +0200
              Re: C64 Maxi als C 128 Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2024-04-07 15:47 +0200
                Re: C64 Maxi als C 128 poc@pocnet.net - 2024-04-08 15:19 +0000
                  Re: C64 Maxi als C 128 Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-04-10 16:35 +0200
            Re: C64 Maxi als C 128 Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2024-04-07 11:45 +0200
            Re: C64 Maxi als C 128 poc@pocnet.net - 2024-04-08 15:11 +0000
              Re: C64 Maxi als C 128 Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-04-10 16:36 +0200
          Re: C64 Maxi als C 128 Christian Corti <use@reply.to> - 2024-04-08 12:53 +0200

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#44339 — C64 Maxi als C 128

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2024-04-04 10:16 +0200
SubjectC64 Maxi als C 128
Message-ID<uulnku$4g4i$1@solani.org>
Der C64 Maxi gilt eigentlich als Wiedergeburt des C64, wenn ersterer
freilich nur ein Linux-Rechner mit einem Emulator ist (VICE). Dennoch
habe ich ihn gekauft, da schon die Tastatur den Preis wert ist. Die
funktioniert (im Gegensatz zum C64 mini) sehr gut.

Ich hatte sie alle: VC 20, Atari 800 XL, Oric-1, TRS-80, Apple
][...dennoch nahm ich Computer erst ernst, als sie 80 Zeichen darstellen
konnten. Das lag vor allem in allen Richtungen daran, dass erst mit
einem (Grün-)Monitor und 80 Zeichen echte Anwendungen sinnvoll waren.

Nun sollte klar sein, dass man aus einem C64 Maxi einen C128 machen
kann. Und das hat auch jemand gemacht.

https://thec64community.online/thread/776/full-blown-vice-mini-maxi

Dazu wird ein USB-Stick erzeugt und dieser meldet sich als
Firmware-Update bei Maxi an. Startet man allerdings das Update, wird
nichts aktualisiert, sondern ein System vom Stick gestartet.

Dieses System ist eben ein Linux mit u. a. dem C128. Der Charme der
Lösung ist, dass die eigentliche Firmware nicht verändert wird. Der C64
Maxi ist und bleibt also der Alte.

Nebenbei kann auch der PET und der Plus/4 emuliert werden. Letzterer kam
ja bekanntlich mit dem ersten "Office-Paket".

FW

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#44340

Frompoc@pocnet.net
Date2024-04-04 08:26 +0000
Message-ID<l776h1FehjpU1@mid.individual.net>
In reply to#44339
F. W. <me@home.invalid> wrote:
> dennoch nahm ich Computer erst ernst, als sie 80 Zeichen darstellen
> konnten. Das lag vor allem in allen Richtungen daran, dass erst mit
> einem (Grün-)Monitor und 80 Zeichen echte Anwendungen sinnvoll waren.

Ein interessanter Blickwinkel. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr
neige ich dazu Dir zuzustimmen.

Ein weiterer Charme von einem Monochrommonitor statt einem Fernsehgerät ist
die im Allgemeinen deutlich längere Nachleuchtzeit, was die für
Computeranwendungen geringe Bildwiederholrate gut kaschiert.

Ich wollte mir AppleWorks auf meinem IIgs (im II-Mode) mal genauer ansehen.
Mal schaun wann ich dazu wirklich mal Muße habe. :-)

-- 

:wq! PoC

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#44341

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2024-04-04 11:04 +0200
Message-ID<uulqe0$4hs5$1@solani.org>
In reply to#44340
Am 04.04.2024 um 10:26 schrieb poc@pocnet.net:
> F. W. <me@home.invalid> wrote:

>> dennoch nahm ich Computer erst ernst, als sie 80 Zeichen
>> darstellen konnten. Das lag vor allem in allen Richtungen daran,
>> dass erst mit einem (Grün-)Monitor und 80 Zeichen echte Anwendungen
>> sinnvoll waren.

> Ein interessanter Blickwinkel. Je länger ich darüber nachdenke, desto
> mehr neige ich dazu Dir zuzustimmen.

Mein erstes Programm habe ich mit einem C128D verkauft. Alles davor war
in meinen Augen nicht sinnvoll. 80 Zeichen passten zufällig auf eine
Lochkarte und waren deshalb Standard. Aber 100 Zeichen wären auch noch
lesbar gewesen.

Ich bin vermutlich ein Außenseiter, war aber immer fasziniert von den
"Effekten" wie Fett (Hell) und Blinken der Grünmonitore.

> Ein weiterer Charme von einem Monochrommonitor statt einem
> Fernsehgerät ist die im Allgemeinen deutlich längere Nachleuchtzeit,
> was die für Computeranwendungen geringe Bildwiederholrate gut
> kaschiert.

Und sie kosten ja nichts mehr.

FW

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#44342

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2024-04-05 14:18 +0200
Message-ID<uup176.9q8.1@wxp-nb-pm.local>
In reply to#44340
poc@pocnet.net schrieb:
> F. W. <me@home.invalid> wrote:
>> dennoch nahm ich Computer erst ernst, als sie 80 Zeichen darstellen
>> konnten. Das lag vor allem in allen Richtungen daran, dass erst mit
>> einem (Grün-)Monitor und 80 Zeichen echte Anwendungen sinnvoll waren.
> 
> Ein interessanter Blickwinkel. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr
> neige ich dazu Dir zuzustimmen.
> 
> Ein weiterer Charme von einem Monochrommonitor statt einem Fernsehgerät ist
> die im Allgemeinen deutlich längere Nachleuchtzeit, was die für
> Computeranwendungen geringe Bildwiederholrate gut kaschiert.

Typischerweise hatten die grünen Monitore eine recht kurze Nachleuchtzeit. 
Die Amberfarbenen hingegen hatten eine deutlich längere Nachleuchtzeit. Aus 
dem Grund funktionierte auch der Lichtgriffel für den C64 seinerezit bei mir 
nicht am Ambermonitor.


-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann

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#44343

Frompoc@pocnet.net
Date2024-04-05 21:02 +0000
Message-ID<l7b77qF2l1qU1@mid.individual.net>
In reply to#44342
Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> wrote:

> Typischerweise hatten die grünen Monitore eine recht kurze Nachleuchtzeit. 

Kann ich so nicht bestätigen. Aber sicherlich gibt es da Unterschiede, je nach
Hersteller. Ich habe einen Apple IIc-Monitor der deutlich länger nachleuchtet
als mein "Amber" von Victor an der MDA-Karte.

-- 

:wq! PoC

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#44344

FromEric Bruecklmeier <u@5i7.de>
Date2024-04-06 09:21 +0200
Message-ID<l7cbg2F7h0pU1@mid.individual.net>
In reply to#44343
Am 05.04.2024 um 23:02 schrieb poc@pocnet.net:
> Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> wrote:
> 
>> Typischerweise hatten die grünen Monitore eine recht kurze Nachleuchtzeit.
> 
> Kann ich so nicht bestätigen. Aber sicherlich gibt es da Unterschiede, je nach
> Hersteller. Ich habe einen Apple IIc-Monitor der deutlich länger nachleuchtet
> als mein "Amber" von Victor an der MDA-Karte.
> 

Kann ich ebenfalls nicht bestätigen, mein original IBM Textmonitor 
(grün) war die Seuche in Sachen Nachleuchten - dafür flimmerfrei ;-).

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#44348

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2024-04-06 11:33 +0200
Message-ID<uurbtv.8ok.1@wxp-nb-pm.local>
In reply to#44344
Eric Bruecklmeier schrieb:
> Am 05.04.2024 um 23:02 schrieb poc@pocnet.net:
>> Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> wrote:
>>
>>> Typischerweise hatten die grünen Monitore eine recht kurze Nachleuchtzeit.
>>
>> Kann ich so nicht bestätigen. Aber sicherlich gibt es da Unterschiede, je 
>> nach
>> Hersteller. Ich habe einen Apple IIc-Monitor der deutlich länger nachleuchtet
>> als mein "Amber" von Victor an der MDA-Karte.
>>
> 
> Kann ich ebenfalls nicht bestätigen, mein original IBM Textmonitor (grün) 
> war die Seuche in Sachen Nachleuchten - dafür flimmerfrei ;-).

Mit welcher Zeilenfrequenz lief denn der Monitor am IBM? Hercules hatte 
wimre 18kHz, Apple// und C64 liefen mit TV-Norm 15,6kHz und 50Hz 
Bildwiederholfrequenz.


-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann

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#44357

FromEric Bruecklmeier <u@5i7.de>
Date2024-04-07 11:34 +0200
Message-ID<l7f7liFl24qU1@mid.individual.net>
In reply to#44348
Am 06.04.2024 um 11:33 schrieb Andreas Bockelmann:
> Eric Bruecklmeier schrieb:
>> Am 05.04.2024 um 23:02 schrieb poc@pocnet.net:
>>> Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> wrote:
>>>
>>>> Typischerweise hatten die grünen Monitore eine recht kurze 
>>>> Nachleuchtzeit.
>>>
>>> Kann ich so nicht bestätigen. Aber sicherlich gibt es da 
>>> Unterschiede, je nach
>>> Hersteller. Ich habe einen Apple IIc-Monitor der deutlich länger 
>>> nachleuchtet
>>> als mein "Amber" von Victor an der MDA-Karte.
>>>
>>
>> Kann ich ebenfalls nicht bestätigen, mein original IBM Textmonitor 
>> (grün) war die Seuche in Sachen Nachleuchten - dafür flimmerfrei ;-).
> 
> Mit welcher Zeilenfrequenz lief denn der Monitor am IBM? Hercules hatte 
> wimre 18kHz, Apple// und C64 liefen mit TV-Norm 15,6kHz und 50Hz 
> Bildwiederholfrequenz.

https://en.wikipedia.org/wiki/IBM_5151

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#44362

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2024-04-07 17:07 +0200
Message-ID<uuujt0.8vs.1@wxp-nb-pm.local>
In reply to#44357
Eric Bruecklmeier schrieb:
> Am 06.04.2024 um 11:33 schrieb Andreas Bockelmann:
>> Eric Bruecklmeier schrieb:
>>> Am 05.04.2024 um 23:02 schrieb poc@pocnet.net:
>>>> Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> wrote:
>>>>
>>>>> Typischerweise hatten die grünen Monitore eine recht kurze Nachleuchtzeit.
>>>>
>>>> Kann ich so nicht bestätigen. Aber sicherlich gibt es da Unterschiede, 
>>>> je nach
>>>> Hersteller. Ich habe einen Apple IIc-Monitor der deutlich länger 
>>>> nachleuchtet
>>>> als mein "Amber" von Victor an der MDA-Karte.
>>>>
>>>
>>> Kann ich ebenfalls nicht bestätigen, mein original IBM Textmonitor (grün) 
>>> war die Seuche in Sachen Nachleuchten - dafür flimmerfrei ;-).
>>
>> Mit welcher Zeilenfrequenz lief denn der Monitor am IBM? Hercules hatte 
>> wimre 18kHz, Apple// und C64 liefen mit TV-Norm 15,6kHz und 50Hz 
>> Bildwiederholfrequenz.
> 
> https://en.wikipedia.org/wiki/IBM_5151

Zeilenfrequenz 18,4.. kHz, 50Hz Vertikal. Klingt nach dem, was ich unter 
Hercules gespeichert hatte. Aber 50Hz bedeutet gleiche Flimmerfrequenz wie 
AppleII und C64, zumindest wenn wir bei den PAL-Geräten bleiben.



-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann

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#44364

FromEric Bruecklmeier <u@5i7.de>
Date2024-04-07 17:54 +0200
Message-ID<l7fttgFo9e0U1@mid.individual.net>
In reply to#44362
Am 07.04.2024 um 17:07 schrieb Andreas Bockelmann:
> Eric Bruecklmeier schrieb:
>> Am 06.04.2024 um 11:33 schrieb Andreas Bockelmann:
>>> Eric Bruecklmeier schrieb:
>>>> Am 05.04.2024 um 23:02 schrieb poc@pocnet.net:
>>>>> Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> wrote:
>>>>>
>>>>>> Typischerweise hatten die grünen Monitore eine recht kurze 
>>>>>> Nachleuchtzeit.
>>>>>
>>>>> Kann ich so nicht bestätigen. Aber sicherlich gibt es da 
>>>>> Unterschiede, je nach
>>>>> Hersteller. Ich habe einen Apple IIc-Monitor der deutlich länger 
>>>>> nachleuchtet
>>>>> als mein "Amber" von Victor an der MDA-Karte.
>>>>>
>>>>
>>>> Kann ich ebenfalls nicht bestätigen, mein original IBM Textmonitor 
>>>> (grün) war die Seuche in Sachen Nachleuchten - dafür flimmerfrei ;-).
>>>
>>> Mit welcher Zeilenfrequenz lief denn der Monitor am IBM? Hercules 
>>> hatte wimre 18kHz, Apple// und C64 liefen mit TV-Norm 15,6kHz und 
>>> 50Hz Bildwiederholfrequenz.
>>
>> https://en.wikipedia.org/wiki/IBM_5151
> 
> Zeilenfrequenz 18,4.. kHz, 50Hz Vertikal. Klingt nach dem, was ich unter 
> Hercules gespeichert hatte. Aber 50Hz bedeutet gleiche Flimmerfrequenz 
> wie AppleII und C64, zumindest wenn wir bei den PAL-Geräten bleiben.
> 

Nur daß die Kiste halt so nachgeleuchtet hat, daß es zu keinem Flimmern 
kam...

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#44360

FromKay Martinen <usenet@martinen.de>
Date2024-04-07 15:41 +0200
Message-ID<7ekaek-msu.ln1@news.martinen.de>
In reply to#44344

Am 06.04.24 um 09:21 schrieb Eric Bruecklmeier:
> Am 05.04.2024 um 23:02 schrieb poc@pocnet.net:
>> Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> wrote:
>>
>>> Typischerweise hatten die grünen Monitore eine recht kurze 
>>> Nachleuchtzeit.
>>
>> Kann ich so nicht bestätigen. Aber sicherlich gibt es da Unterschiede, 
>> je nach
>> Hersteller. Ich habe einen Apple IIc-Monitor der deutlich länger 
>> nachleuchtet
>> als mein "Amber" von Victor an der MDA-Karte.
>>
> 
> Kann ich ebenfalls nicht bestätigen, mein original IBM Textmonitor 
> (grün) war die Seuche in Sachen Nachleuchten - dafür flimmerfrei ;-).

Seltsam. Bei stehendem Text sollte längeres Nachleuchten eigentlich 
weniger Flimmern verursachen. Und nicht umgekehrt wie du das darstellst.

Außerdem: Es ging dabei doch um den Lichtgriffel, also ein Lightpen der 
üblicherweise aus einer Fotodiode/Transistor besteht. Das kenne ich so 
das der Kathodenstrahl im Moment des Erfassens dort einen Peak erzeugt 
der Ausgewertet wird und umgerechnet die X/Y-Koordinate auf dem Schirm 
identifiziert.

Ich hab jetzt nie oft mit einem Lightpen gearbeitet, ich denke eine 
Höhere Nachleuchtzeit der Röhre wird diesen Erfassungs-Peak bestenfalls 
etwas abflachen oder verlängern. Konnte/mußte man da nicht sowieso 
vorher eine Triggerschwelle einstellen bevor man den Verwenden konnte?
Zu Empfindlich würde der sofort an jeder stelle Triggern, zu wenig und 
er würde es überhaupt nie tun. Und der Gag beim Lightpen war doch eben 
der das man den auf den Schirm setzt und er damit quasi einen Punkt 
setzt (quasi Maus-taste oder Firebutton-äquivalent).

Ich hab hier einen Philips Grünmonitor und einen anderen der eher 
PC-Style (HGC/MDA) ist. Der Philips hat schon am 80-Zeichen ausgang 
meines C-128 (in Echt) funktioniert und ich erinnere mich nicht mehr an 
flimmern. Aber an ein Schwimmendes Bild mangels Abschirmung. :)

Bye/
   /Kay

-- 
nix

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#44361

FromEric Bruecklmeier <u@5i7.de>
Date2024-04-07 16:13 +0200
Message-ID<l7fnvtFn9b9U1@mid.individual.net>
In reply to#44360
Am 07.04.2024 um 15:41 schrieb Kay Martinen:
> 
> 
> Am 06.04.24 um 09:21 schrieb Eric Bruecklmeier:
>> Am 05.04.2024 um 23:02 schrieb poc@pocnet.net:
>>> Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> wrote:
>>>
>>>> Typischerweise hatten die grünen Monitore eine recht kurze 
>>>> Nachleuchtzeit.
>>>
>>> Kann ich so nicht bestätigen. Aber sicherlich gibt es da 
>>> Unterschiede, je nach
>>> Hersteller. Ich habe einen Apple IIc-Monitor der deutlich länger 
>>> nachleuchtet
>>> als mein "Amber" von Victor an der MDA-Karte.
>>>
>>
>> Kann ich ebenfalls nicht bestätigen, mein original IBM Textmonitor 
>> (grün) war die Seuche in Sachen Nachleuchten - dafür flimmerfrei ;-).
> 
> Seltsam. Bei stehendem Text sollte längeres Nachleuchten eigentlich 
> weniger Flimmern verursachen. Und nicht umgekehrt wie du das darstellst.

Ich schrieb "flimmerfrei"

> Außerdem: Es ging dabei doch um den Lichtgriffel,

Es ging um einen angeblichen systematischen Unterschied zwischen Grün 
und Amber.

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#44363

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2024-04-07 17:11 +0200
Message-ID<uuuk4e.8vs.1@wxp-nb-pm.local>
In reply to#44360
Kay Martinen schrieb:

> Ich hab jetzt nie oft mit einem Lightpen gearbeitet, ich denke eine Höhere 
> Nachleuchtzeit der Röhre wird diesen Erfassungs-Peak bestenfalls etwas 
> abflachen oder verlängern. Konnte/mußte man da nicht sowieso vorher eine 
> Triggerschwelle einstellen bevor man den Verwenden konnte?

Ich hatte damals einen Lightpen am 64er, an dem man nichts einstellen 
konnte. Wenn ich mich richtig erinere ging der am Joystickport auf den 
Kontakt für die erste Feuertaste. Ich kann heute auch nicht mehr sagen ob 
der Griffel von Commodore oder einem Fremdhersteller war. Kinnings, das ist 
ziehmlich genau 40 Jahre her :-)


-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann

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#44365

FromKay Martinen <usenet@martinen.de>
Date2024-04-07 20:03 +0200
Message-ID<to3bek-bme.ln1@news.martinen.de>
In reply to#44363

Am 07.04.24 um 17:11 schrieb Andreas Bockelmann:
> Kay Martinen schrieb:
> 
>> Ich hab jetzt nie oft mit einem Lightpen gearbeitet, ich denke eine 
>> Höhere Nachleuchtzeit der Röhre wird diesen Erfassungs-Peak 
>> bestenfalls etwas abflachen oder verlängern. Konnte/mußte man da nicht 
>> sowieso vorher eine Triggerschwelle einstellen bevor man den Verwenden 
>> konnte?
> 
> Ich hatte damals einen Lightpen am 64er, an dem man nichts einstellen 
> konnte. 

Kann ja Hardware oder Software Einstellung gewesen sein. Zu lang her. 
Und damals gab's Viele verschiedene bauanleitungen dafür.

> Wenn ich mich richtig erinere ging der am Joystickport auf den 
> Kontakt für die erste Feuertaste. Ich kann heute auch nicht mehr sagen 
> ob der Griffel von Commodore oder einem Fremdhersteller war. Kinnings, 
> das ist ziehmlich genau 40 Jahre her :-)

Hier auch. Könnte sein das der nur Parallel geschaltet war und das 
Signal direkt zum VIC ging. Denn ich meine der hätte einen Eingang dafür 
gehabt. Oh ja, hier:

https://www.c64-wiki.de/wiki/Lightpen#Programmierung

Offenbar gab's auch noch eine Extra "Taste".

Bye/
   /Kay

-- 
nix

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#44349

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2024-04-06 11:30 +0200
Message-ID<uurbpc.8ok.1@wxp-nb-pm.local>
In reply to#44343
poc@pocnet.net schrieb:
> Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> wrote:
> 
>> Typischerweise hatten die grünen Monitore eine recht kurze Nachleuchtzeit.
> 
> Kann ich so nicht bestätigen. Aber sicherlich gibt es da Unterschiede, je nach
> Hersteller. Ich habe einen Apple IIc-Monitor der deutlich länger nachleuchtet
> als mein "Amber" von Victor an der MDA-Karte.
> 

Ich hatte damals (1983/84) den direkten Vergleich. In der Schule hatten wir 
einen Basis108 (luxuriöser Apple][-Clone) mit einem grünen Zenith-Monitor. 
Das genaue Modell weiß ich nicht mehr, 31cm Bildröhre, Gehäuse stammte aus 
der Fernseherproduktion, dort wo beim TV die Senderwahldrehknöpfe wären, war 
nur eine Platte und der Netzschalter.

Exakt den gleichen Monitor, nur in Amber hatte ich am 64er. Der Grüne 
flimmerte so, dass ich nach 1 Stunde Kopfschmerzen bekam, meinen konnte ich 
den ganzen Tag ansehen. Ein Vergleich mit einem Ambermonitor an einem später 
angeschafften Apple//e an der Schule zeigte den gleichen Effekt.

Und wie gesagt: das Signal vom Lightpen auf dem Ambermonitor war zuunscharf 
als dass der Interrupt sauber ausgelöst wurde.

-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann

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#44352

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2024-04-06 14:13 +0200
Message-ID<uurd2f$c32$1@news.bawue.net>
In reply to#44349
On 4/6/24 11:30, Andreas Bockelmann wrote:
> 
> Exakt den gleichen Monitor, nur in Amber hatte ich am 64er. Der Grüne 
> flimmerte so, dass ich nach 1 Stunde Kopfschmerzen bekam, meinen konnte 
> ich den ganzen Tag ansehen. Ein Vergleich mit einem Ambermonitor an 
> einem später angeschafften Apple//e an der Schule zeigte den gleichen 
> Effekt.

Interessant. Ich kam mit Amber-Monitoren nicht zurecht, irgendwo konnte 
ich an denen nicht arbeiten.

  Gerrit

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#44353

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2024-04-06 14:33 +0200
Message-ID<uurmfc.dao.3@wxp-nb-pm.local>
In reply to#44352
Gerrit Heitsch schrieb:
> On 4/6/24 11:30, Andreas Bockelmann wrote:
>>
>> Exakt den gleichen Monitor, nur in Amber hatte ich am 64er. Der Grüne 
>> flimmerte so, dass ich nach 1 Stunde Kopfschmerzen bekam, meinen konnte 
>> ich den ganzen Tag ansehen. Ein Vergleich mit einem Ambermonitor an einem 
>> später angeschafften Apple//e an der Schule zeigte den gleichen Effekt.
> 
> Interessant. Ich kam mit Amber-Monitoren nicht zurecht, irgendwo konnte ich 
> an denen nicht arbeiten.

Macht ja nichts, das persönliche Empfinden ist unterschiedlich, deshalb 
hatte man ja damals die Wahl. Ich hatte ohnehin nie verstanden, warum die 
Textmonitore (ein-)farbig waren. Schwarz/weiß hätte mir besser gefallen.
So kam es dann auch später (Atari Bullauge für den ST, A2024 für den Amiga, 
und ich meine die Apple Lisa sei auch s/w gewesen, beim ersten Mac bin ich 
mir nicht mehr sicher.)


-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann

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#44354

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2024-04-06 15:01 +0200
Message-ID<uurfru$c32$2@news.bawue.net>
In reply to#44353
On 4/6/24 14:33, Andreas Bockelmann wrote:
> Gerrit Heitsch schrieb:
>> On 4/6/24 11:30, Andreas Bockelmann wrote:
>>>
>>> Exakt den gleichen Monitor, nur in Amber hatte ich am 64er. Der Grüne 
>>> flimmerte so, dass ich nach 1 Stunde Kopfschmerzen bekam, meinen 
>>> konnte ich den ganzen Tag ansehen. Ein Vergleich mit einem 
>>> Ambermonitor an einem später angeschafften Apple//e an der Schule 
>>> zeigte den gleichen Effekt.
>>
>> Interessant. Ich kam mit Amber-Monitoren nicht zurecht, irgendwo 
>> konnte ich an denen nicht arbeiten.
> 
> Macht ja nichts, das persönliche Empfinden ist unterschiedlich, deshalb 
> hatte man ja damals die Wahl. Ich hatte ohnehin nie verstanden, warum 
> die Textmonitore (ein-)farbig waren. Schwarz/weiß hätte mir besser 
> gefallen.

Gab es auch... und sogar noch schlimmer. Weisse Darstellung aber grün 
nachleuchtend. Stehendes Bild war ok, aber wehe man scrollte.

Und wenn du Spaß an alter Technik hast, schau mal bei 'Usagi electric' 
auf Youtube rein.

Ich hätte gerne eine Tastatur mit Tastenkappen in Stil und Farbe wie bei 
3:08 in https://www.youtube.com/watch?v=ffpFw-Mfido gezeigt.

  Gerrit


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#44355

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2024-04-06 15:39 +0200
Message-ID<l7d1k9Fb1d3U1@mid.individual.net>
In reply to#44352
Am 06.04.24 um 14:13 schrieb Gerrit Heitsch:
> On 4/6/24 11:30, Andreas Bockelmann wrote:
>>
>> Exakt den gleichen Monitor, nur in Amber hatte ich am 64er. Der Grüne 
>> flimmerte so, dass ich nach 1 Stunde Kopfschmerzen bekam, meinen 
>> konnte ich den ganzen Tag ansehen. Ein Vergleich mit einem 
>> Ambermonitor an einem später angeschafften Apple//e an der Schule 
>> zeigte den gleichen Effekt.
> 
> Interessant. Ich kam mit Amber-Monitoren nicht zurecht, irgendwo konnte 
> ich an denen nicht arbeiten.

Ich hatte sowohl einen Monitor mit grüner Schrift
als auch einen mit amber ( orange ) Schrift.
Beide mit TTL BNC? Eingang.
Grafikchip 6845.

Da habe ich angefangen, einen Editor zu entwickeln.
Dann kam der Atari ST mit sw Monitor.

Später Fernseher mit Video Eingang
dann Nec Multisync 3D für alle 3 Atari ST Auflösungen.

..

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#44356

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2024-04-06 16:32 +0200
Message-ID<uurl6b$c32$3@news.bawue.net>
In reply to#44355
On 4/6/24 15:39, Hermann Riemann wrote:
> Am 06.04.24 um 14:13 schrieb Gerrit Heitsch:
>> On 4/6/24 11:30, Andreas Bockelmann wrote:
>>>
>>> Exakt den gleichen Monitor, nur in Amber hatte ich am 64er. Der Grüne 
>>> flimmerte so, dass ich nach 1 Stunde Kopfschmerzen bekam, meinen 
>>> konnte ich den ganzen Tag ansehen. Ein Vergleich mit einem 
>>> Ambermonitor an einem später angeschafften Apple//e an der Schule 
>>> zeigte den gleichen Effekt.
>>
>> Interessant. Ich kam mit Amber-Monitoren nicht zurecht, irgendwo 
>> konnte ich an denen nicht arbeiten.
> 
> Ich hatte sowohl einen Monitor mit grüner Schrift
> als auch einen mit amber ( orange ) Schrift.
> Beide mit TTL BNC? Eingang.
> Grafikchip 6845.

Einen 6845 als Grafikchip zu bezeichnen ist schon etwas gewagt. Primär 
ist das ein Timinggenerator und Adresszähler für Videoschaltungen. Damit 
da am Ende ein Bild rauskommt braucht es noch einiges an externer Logik.

Ein Beispiel für einen Grafikchip wäre hier eher der TMS9918A oder TMS9928A.

  Gerrit

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