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Groups > de.comp.lang.javascript > #4745
| From | Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> |
|---|---|
| Newsgroups | de.comp.lang.javascript |
| Subject | Re: Rechenweg gesucht |
| Date | 2016-02-14 17:41 +0100 |
| Message-ID | <n9qe8f.2g.1@mid.maikkoenig.de> (permalink) |
| References | (1 earlier) <n9mvui$aa9$1@news.albasani.net> <n9nlhq.9hc.1@mid.maikkoenig.de> <slrnnbuo6g.10v.hjp-usenet3@hrunkner.hjp.at> <n9nue3.6gs.1@mid.maikkoenig.de> <slrnnc146h.1pa.hjp-usenet3@hrunkner.hjp.at> |
Am 14.02.2016 um 15:36 schrieb Peter J. Holzer: >> Es muss nur soweit sinken das Math.round(c) um 1 kleiner wird. Also >> wäre c=3,6 zu c=3,4 ein gewünschtes Ergebnis. > > Ist dieses gerundete c ein Wert, der an die Buchhaltung zwecks > Lohnberechnung gemeldet wird? Dann macht es natürlich für den Arbeiter > Sinn, das (auf Kosten des Arbeitgebers) zu optimieren. Lach. Nein, ist es nicht. Die Lohnbuchhaltung bekommt c nie zu Gesicht. Obwohl ich da eher dafür wäre, aber das sind Dinge die hier nicht hin gehören. Es ist auch nicht angedacht dem Arbeitgeber zu schaden. Das funktioniert schon rechnerisch nicht, denn die Platten und darin enthaltenen Teile sind vorgegeben. Nur die Reihenfolge eben nicht. Als Arbeiter kann man sich durch die Reihenfolge in gewissen Grenzen das Leben körperlich einfacher machen. Aber über alle drei Schichten kommt am Ende eine geplante Tagesproduktion heraus die faktisch vorgegeben ist. Von den drei Schichten hat jede mal die Gelegenheit sich das Leben leichter zu machen, da der Beginn und das Ende der jeweils aktuellen Serie variiert und damit jeder mal auswählen kann womit er anfängt oder aufhört. Würde man die anderen benachteiligen wollen, würde man diesen Rechner auch kaum freiwillig allen zur Verfügung stellen. Genau das habe ich aber getan. > Unter der Annahme, dass ihr als Arbeiter nach produzierten Teilen oder > verbrauchten Platten bezahlt werdet, macht das keinen Sinn: c ist eine > kontinuierliche Variable und 3.4 ist nur geringfügig schlechter oder > besser als 3.6. Aus der Luft gegriffenes Beispiel, die echten Zahlen sind andere: c = 3.6 ist gerundet 4 und das bedeutet man hat pro Teil 1,90 Minuten. c = 3.4 ist gerundet 3 und das bedeutet man hat pro Teil 2,22 Minuten. Bezahlt wird der geleistete Akkord. Nehmen wir an der Arbeitstag hat 8 Stunden, also 480 Minuten. Will man einen Akkord von 110% schaffen, muss man 480 * 1.1 / (Zeit pro Teil) machen. Also bei c = 3.6 wären das 278 Teile. Aber bei c = 3.4 wären das 238 Teile. 40 Teile weniger... > (Solche Nichtlinearitäten sind ein klassisches Beispiel für "perverse > incentives": Der Arbeiter hat einen Anreiz, das System auszutricksen, > nicht möglichst viel oder billig zu produzieren) Es gab früher einen festen Zeitwert pro Teil, egal wieviele Teile man pro Platte bekam. DAS war extrem unfair, da sich die Arbeiter natürlich immer die Platten mit den meisten Teilen zuerst geschnappt haben. Die nachfolgenden Schichten bekamen nur "den Abfall" und schafften nur mit Mühe ihren Akkord, wenn überhaupt. Aber: Es hat wenig Zweck hier über den Sinn oder Unsinn eines Akkord-Systems zu sprechen. REFA ist bekannt, genauso wie die Kritik daran. >> Das ist nicht aus Sicht der Firma sondern aus Sicht des Arbeiters: Je >> weniger Arbeit er sich machen muss um sein Akkordziel zu erreichen desto >> besser. > > Das erklärt, warum Du c kleiner machen willst und nicht größer. Es > erklärt allerdings nicht, warum Du es nicht minimieren willst. 2.4 wäre > doch sicher noch besser als 3.4? Oder würde das dann auffallen? Ja, 2.4 wäre noch besser. Aber es gibt da ein grundsätzliches Ablaufproblem: Diese Berechnung wird erst dann interessant, wenn mindestens der halbe Arbeitstag vorbei ist. Denn vorher ist c permanent am schwanken. Ich schaffe es relativ problemlos c in den ersten 3 bis 4 Stunden zwischen 10 und 20 hin und her zu schubsen, ganz nach Lust und Laune. Einfach durch Auswahl geeigneter Schnittpläne. Erst zum Ende hin ist die Menge so hoch dass Schwankungen deutlich geringer ausfallen. Dem Problem werde ich vorbeugen in dem diese Rechenhilfe erst dann sichtbar wird, wenn eine bestimmte Menge an Teilen bereits geschnitten ist. Aus Erfahrung weiss ich, dass dann nur noch rund 60 bis 90 Arbeitsminuten verbleiben. Je nach Situation kann es dann besser sein, Reste aufzuschneiden oder ganze Platten. Denn je höher c wird, desto geringer wird der Unterschied zwischen den daraus abgeleiteten Zeiten pro Teil. Beispiele: c=1 3,17 / c=2 2,37 || c=24 1,08 / c=25 1,07 Reste aufzuschneiden dauert (pro Teil!) länger und ist potentiell körperlich anstrengender da man die manuell heran führen muss (man muss sie tragen!). Platten werden automatisiert zugeführt (Maschine bringt sie). Braucht man noch 4 Reste mit z.B. insgesamt 10 Teilen um den Akkord zu schaffen oder aber 1 Platte mit 20 Teilen? Vom Zeitbedarf her ist beides nahe aneinander. Die Reste steigern womöglich den geleisteten Akkord für diesen Tag da sie eventuell c absenken, dafür sind sie körperlich belastender. Es hat beides Vor- und Nachteile. Und niemand wird 4 Reste schleppen wenn er es nicht muss um seinen Akkord zu schaffen, da die eine Platte bequemer zu verarbeiten wäre. Streng genommen könnte man also behaupten, dass mein Rechner dem Arbeitgeber sogar noch gefallen sollte, da er letztlich dafür sorgt das mehr Teile entstehen. Greetz, MK -- Kopp-Verlag-Gläubige, Religionsdeppen, rechte Vollidioten und ähnlicher Bio-Abfall werden ohne Hinweis ignoriert!
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