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Groups > de.comp.lang.javascript > #4747
| From | Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> |
|---|---|
| Newsgroups | de.comp.lang.javascript |
| Subject | Re: Rechenweg gesucht |
| Date | 2016-02-15 02:27 +0100 |
| Message-ID | <n9rd23.51s.1@mid.maikkoenig.de> (permalink) |
| References | (3 earlier) <slrnnbuo6g.10v.hjp-usenet3@hrunkner.hjp.at> <n9nue3.6gs.1@mid.maikkoenig.de> <slrnnc146h.1pa.hjp-usenet3@hrunkner.hjp.at> <n9qe8f.2g.1@mid.maikkoenig.de> <slrnnc1pu9.9nt.hjp-usenet3@hrunkner.hjp.at> |
Am 14.02.2016 um 21:47 schrieb Peter J. Holzer: > On 2016-02-14 16:41, Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> wrote: >> Am 14.02.2016 um 15:36 schrieb Peter J. Holzer: >> >>>> Es muss nur soweit sinken das Math.round(c) um 1 kleiner wird. Also >>>> wäre c=3,6 zu c=3,4 ein gewünschtes Ergebnis. >>> >>> Ist dieses gerundete c ein Wert, der an die Buchhaltung zwecks >>> Lohnberechnung gemeldet wird? Dann macht es natürlich für den Arbeiter >>> Sinn, das (auf Kosten des Arbeitgebers) zu optimieren. >> >> Lach. Nein, ist es nicht. Die Lohnbuchhaltung bekommt c nie zu Gesicht. > > Naja, nicht direkt, aber so wie Du das schilderst Auch dann nicht unbedingt, denn: >> Aus der Luft gegriffenes Beispiel, die echten Zahlen sind andere: >> >> c = 3.6 ist gerundet 4 und das bedeutet man hat pro Teil 1,90 Minuten. >> c = 3.4 ist gerundet 3 und das bedeutet man hat pro Teil 2,22 Minuten. > > indirekt: Es wird der gerundete (und nicht der exakte) Wert verwendet, > um die Vorgabezeit zu berechnen. Ja, aber dummer Weise ist der Akkord der Maschine noch deutlich komplizierter, da auch noch ein Unterschied gemacht wird ob 1 oder 2 Mitarbeiter an der Maschine stehen. Die Arbeitszeit des zweiten fliesst in den Akkord ein. Und wichtiger: Während zwei Mitarbeiter an der Maschine stehen, gibt es andere Zeiten pro Teil um der Tatsache gerecht zu werden, dass man zu zweit ca 20% mehr Teile schafft (weniger Leerlauf der Maschine: Einer kann das Teil wegbringen während der nächste einen weiteren Streifen einlegt etc). Der zweite Mitarbeiter steht aber nicht unbedingt permanent mit an der Maschine weil er manchmal noch andere Aufgaben erfüllen soll. Also muss man beim Aufschreiben streng aufpassen was jetzt zu zweit und was alleine geschnitten wurde, denn auch wenn c für die ganze Schicht gilt, die aus c hergeleiteten Zeitfaktoren für zwei Mann und für einen gelten auch nur für die jeweils zu zweit bzw alleine geschnittenen Teile. Hinzu kommen diverse Vorgabezeiten für verschiedene Tätigkeiten. So hat man zum Beispiel rechnerisch 1,5 Minuten um einen vollen Teilestapel abzufahren und einen neuen leeren vorzubereiten. Was eine ziemlich knappe Geschichte ist um ehrlich zu sein. Wie gesagt, es ist zum Feierabend eine fürchterliche Rechnerei bei der mir irgendwann der Kragen platzte und ich es mir vereinfacht habe. Heute muss ich nur noch eine Tabelle ausfüllen und das Script gibt mir alle Daten die ich brauche. Hinzu kommen noch einige Felder für zusätzliche Aufgaben die zum Arbeitsplatz dazu gehören und feste Zeitvorgaben haben und ich habe per Ausdruck alles was man für den Lohnbeleg benötigt. Glücklicher Weise haben meine Vorgesetzten kein Problem damit, dass ich sowas bastel solange die Arbeit nicht darunter leidet. > Am Ende der Schicht kommt also sowas raus wie > Arbeiter A hat 270 Stück produziert (à 1.9 Min = 513 Min = 107 %) > Arbeiter B hat 238 Stück produziert (à 2.22 Min = 528 Min = 110 %) > ... > > Im schlimmsten Fall entscheidet dann ein Stück mehr oder weniger, ob man > für die ganze Schicht 1.9 Min oder 2.22 Min pro Stück bezahlt bekommt. Genau. Das ist ja die eigentliche Begründung für mein Ansinnen. > Aber ich stelle fest, dass erstens die Formel offenbar nicht > proportional ist (2.22 ist deutlich weniger als 1.9 * 4/3) Die Zeiten sind ursprünglich aus einer Formel entstanden in der feste Werte wie das Heranführen der Platte und vieles andere eingeflossen sind. So braucht die Maschine z.B., wenn die nächste Platte herangeführt wird, grundsätzlich eine feste Zeit bis zum ersten Schnitt. Das ist auch nicht vom Bediener zu beeinflussen. > und Du weiter > unten von Werten zwischen 10 und 20 sprichst. Die Sprünge, die durch das > Runden entstehen, sind also deutlich kleiner. Ja, sind sie. Die Rundungsverluste sind abhängig von der eigentlichen Größe von c und damit dem Zeitfaktor. Je größer c wird desto kleiner werden die Zeitfaktoren. Ein durchschnittliches c liegt zwischen 15 und 18 aber ich hatte auch schon Tage mit deutlich mehr und weniger. > Wenn ich das also richtig verstehe, ist die Aufgabe, herauszufinden, > wieviele Stück man bis zum Ende der Schicht aus wievielen Platten > schneiden muss, um sein Akkordziel zu erreichen. Möglichst so, dass der > Arbeitsaufwand dabei minimal wird. Treffer. Es macht nur wenig Sinn bei knappen Akkord eine Platte mit 2 Teilen aufzuschneiden da das rechnerisch nur selten reicht um c zu senken und damit den Zeitfaktor hoch genug zu treiben um sein Ziel zu schaffen. Aber es kann durchaus sein dass es Sinn macht 4 Platten mit insgesammt 13 Teilen zu schneiden oder 1 Platte mit 20. Der Rechner zeigt bereits an, wieviele Teile man bei gleichbleibendem c noch schneiden müsste und erlügt sich daraus auch die Anzahl der Platten. "Erlügt" weil c ja nicht gleichbleiben muss sondern sich durchaus noch ändern kann. > Ich glaube, Deine ursprüngliche Gleichung leistet das nicht. Nicht nur > wegen dem -1, das das Rundungskriterium nicht richtig abbildet, sondern > vor allem, weil sie die Vorgabe, ein gewisses Produkt aus Stückzahl und > Stücklohn zu erreichen, nicht abbildet. > > Ich würde da einen anderen Ansatz verfolgen: > > Gegeben sind: > > * Die bereits erzeugten Teile > * Die bereits verbrauchten Platten > * Das Akkordziel (also z.B. 110% = 528 Minuten) > * Den Zeitwert für jedes Verhältnis Teile/Platten (vielleicht als > Formel, vielleicht als Array) Das ist ein bereits existierendes Array. > Dann erhöhst Du in einer Schleife die Anzahl Platten ab 1 und > berechnest, wieviele Teile Du aus diesen schneiden müsstest, um Dein > Ziel zu erreichen: > (...) Das wäre das was ich vorhatte, ja. Ich hatte wie geschrieben gehofft, dass man das mit einer Formel vereinfachen könnte ;(. Greetz, MK -- Kopp-Verlag-Gläubige, Religionsdeppen, rechte Vollidioten und ähnlicher Bio-Abfall werden ohne Hinweis ignoriert!
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