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Groups > de.sci.physik > #156273

Re: Begruendung fur Lichtteilchen

From Kurt <kurt.bindl@t-online.de>
Newsgroups de.sci.physik
Subject Re: Begruendung fur Lichtteilchen
Date 2024-08-15 13:31 +0200
Message-ID <li674sFlrrhU1@mid.individual.net> (permalink)
References (2 earlier) <66BC8CBE.4602AEB7@proton.me> <li3iciFc20cU1@mid.individual.net> <66BCA0E2.63066753@proton.me> <li4moaFc20dU1@mid.individual.net> <66BDCB02.EB2D4A56@proton.me>

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Am 15.08.2024 um 11:31 schrieb Carla Schneider:
> Kurt wrote:
>>
>> Am 14.08.2024 um 14:19 schrieb Carla Schneider:
>>> Kurt wrote:
>>
>>>> Warum schreibst du Energie wenn es sich um Frequenz handelt?
>>>
>>> f ist eine Frequenz , h*f ist eine Energie die zu der Frequenz f gehoert.
>>> Energie ist das was er bei den Elektronen gemessen hat.
>>>
>>
>> Es geht also um die Frequenz, diese wurde auchgemessen.
> 
> Da war es wohl eher die Wellenlaenge die gemessen wurde, bzw. es
> wurde monochromatisches Licht erzeugt, das nur einen schmalen Wellenlaengenbereich
> hat.

Es ist nicht sinnvoll immer nur in "Wellenlänge" zu denken, das führt 
u.U. zu falschen Ergebnissen.
Grund: Die Frequenzangabe ist eindeutig, die Wellenlängenangabe hängt 
auch noch von der LG im Medium ab, Stichwort Prisma.
Die Frequenzangabe weist auch direkt auf den Charakter von Licht hin, 
nämlich auf die Resonanzfrequenz des Resonanzkörpers der Licht erzeugt 
und detektiert.


> 
>> Der Begriff "Frequenz" das ist für jedermann leicht verständlich und
>> logisch.
> 
> Wuerde ich bei Licht nicht unbedingt sagen, dass das fuer jedermann einsichtig
> ist  dass das Schwingungen sind mit einer Frequenz. Die Wellenlaenge dagegen
> dagegen schon eher, weil man Lichtbeugung an gittern beobachten kann.
> 

Beim Gitter geht das mit der Wellenlänge, nämlich der Abstand zur 
nächsten Kristallwand. Es muss halt die Verlangsamung der 
Signalweiterleitung im Kristall berücksichtigt werden dann gehts auch 
sinnvoll mit Wellenlänge.

> 
>>
>>>>
>>>> Ich mache einen Vorschlag:
>>>> Wir vergleichen die einzelnen Punkte und Vorstellungen miteinander und
>>>> versuchen damit eine Erklärung für die diversen Verhaltensweisen des
>>>> Phänomens "Licht".
>>>>
>>>> Meine Grundsatzaussage: "Licht ist ein mechanischer Vorgang"
>>>>
>>>> Dazu diese Anordnung.
>>>> Ein Atomkern, ein Elektron.
>>>> Das Elektron hat, auf Grund seiner Arbeitsweise, einen bestimmten
>>>> Abstand zum Kern.
>>>> Dort verharrt es in Ruhe.
>>>>
>>>> Fall1:
>>>> Wird das Gebilde "Atom" mit passender Frequenz angeregt dann schwingt
>>>> das Elektron in der Resonanzfrequenz dieses Gebildes.
>>>
>>> Schon  moeglich, aber bei der Messung hier wurde keine Resonanzfrequenz
>>> festgestellt, sondern die Gesetzmaessigkeit oben.
>>>
>>> Das liegt allerdings daran dass der Photoeffekt hier nicht
>>> an einzelnen Atomen gemessen wurde sondern an einem Metall, d.h.
>>> einem Festkoerper in dem sich Elektronen frei bewegen koennen
>>> weshalb er leitfaehig ist.
>>>
>>
>> Es geht erstmal ums Prinzip was Licht überhaupt ist und wie es erzeugt
>> wird, die Einzelheiten in Bezug zu dem was gemessen wird/was sich zeigt
>> braucht ja irgendeine Grundlage.
> 
> Es war aber umgekehrt, man hat diverse Methoden mit denen man etwas messen kann,
> aber was Licht im Prinzip ist, wusste man nicht. Nach Maxwell vermutete man
> dass es sich um elektromagnetische Wellen handelt, aber wie Licht genau in Materie
> entsteht und wie es auf Materie wirkt wusste man trotzdem nicht.
> Man hatte so aehnliche Vorstellungen wie du heute, aber damit konnte man
> es nicht erklaeren obwohl man sich viel muehe gab es zu tun.
> 

Die damals hatten halt Vorstellungen die nichts mit dem Wesen von Licht 
zu tun hatten.
Ich meine sie hatten nicht verstanden dass Licht ein rein mechanischer 
Vorgang ist dessen Erzeugung und Detektion durch Resonanzkörper stattfindet.
Hätten sie das geschnallt dann wären wohl hundert Jahre 
Falschvorstellungen und das leidige Licht = Welle und Kügelchen-denken 
uns allen erspart geblieben.


>>
>>> Die kinetische Energie des Elektrons  = h*f-P, ueber welchen Bereich das gilt
>>> weiss ich auch nicht aber sicher mehr als eine Oktave.
>>>
>>
>> Die schmale Resonanzfrequenz des Resonanzkörpers "Ein_elektron" ist dann
>> gegeben wenn dieser unbedämpft ist, also für ich allein schwingen kann.
> 
> Ein Elektron allein hat gar keine Resonanzfrequenz.

Stop, da muss ich was klarstellen.
Auch ein Elektron hat eine Resonanzfrequenz, die können wir hier aber 
erstmal vernachlässigen.
Die kommt zum Tragen wenn es um den Aufbau von Atomen und weiteren 
Umständen geht.

Der Satz oberhalb bezieht sich auch nicht auf eine Frequenz eines 
Elektrons, sondern auf ein "Ein_elektron"-Atom!
Also ein Atom mit einem einzigen Elektron. Dieses eine Elektron 
schwingt, als der bewegte Teil im Atom, zum Kern hin.
Wobei ich den Kern einfach als "Aufhängung" für das Elektron betrachte.
Kannst auch eine Feder zwischen Kern und Elektron dir reindenken, 
funktioniert auch.


> Aber ein Elektron kann Licht absorbieren und wieder abstrahlen,
> bei beliebiger Frequenz.

Das ist ein ganz grober Fehler!!!

Der Resonanzkörper "Atom" bestimmt die Resonanzfrequenz mit der Licht 
gesendet und empfangen wird.
Das Elektron ist nur der "Vermittler" der Wirkungen die andere 
Elektronen erzeugt haben.

Muss doch noch was klarstellen: Elektronen schwingen mit ihrer typischen 
Elektronenresonanzfrequenz.
Diese ist aber ein Vielfaches höher als die höchsten Lichtfrequenzen, es 
handelt sich um die "Kennfrequenz" der Elektronen.

Im Medium wird diese Kennfrequenz übertragen, diese ist durch die 
Lichtfrequenz überlagert/moduliert.

Das/die Elektron eines Resonanzkörpers "Atom" reagiert auf diese 
Kennfrequenz und deren Änderung (Lichtfrequenz) ergibt dann die 
Resonanzfrequenz im Resonanzkörper "Atom".
Heisst: longitudinale Übertragung der Kennfrequenz im Medium, 
longitudinal überlagert durch die Resonanzfrequenz des Resonanzkörpers.
Ergibt die Ortsablenkung des Elektrons im Empfangsresonanzkörpers, also 
die mechanische Schwingung des Elektrons im Atom

(ich hoffe ich konnte es einigermassen unverwirrend darlegen)




> Es kann auch kinetische Energie
> aus dem Licht aufs Elektron uebertragen werden:
>

Energie gibts keine, dieser Begriff ist nur eine Rechengrösse, also eine 
Variable für Wirkungen und deren Art und Stärke.



> Compton Effekt - eine experimentell gefundene Tatsache.
> Das kannst du nicht mit Resonanz erklaeren.
> 
>

Der sog. "Compton-Effekt" ist eine Falschvorstellung.
Die "gefundenen Tatsachen" beruhen auf Falschinterpretation und 
vernachlässigen die realen Vorgänge.




> Ein Elektron in einem Wasserstoffatom hat Resonanzfrequenzen,
> die wurden auch beobachtet: Licht rein - Licht raus.

Anregung der Resonanzfrequenz von aussen, Abstrahlung der 
Resonanzfrequenz nach aussen.
Alles ganz selbstverständlich.



> Aber auch wenn man das H Atom auf so einer Resonanzfrequenz
> stark beleuchtet ist es nicht moeglich das Elektron so aus dem Atom
> zu entfernen.

Doch, ist möglich, wenn keins rauskommt ist die Anregung zu gering und 
der Resonanzkörper wird noch nicht überlastet.
Noch mehr rein, der Resonanzkörper "zerspringt", dass Elektron wird 
rauskatapultiert.



> Bei hoeheren Frequenzen dagegen geht das, genau wie beim Festkoerper,
> aber resonanz scheint da nicht im Spiel zu sein, weil die Frequenz egal
> ist, sie muss nur hoch genug sein.
> 
Die Resonanzfrequenz vieler beteiligter Resonanzkörper wird breitbandig, 
die Güte sinkt.
"Moderate" Anregung unterhalb der Bandbreite dieses 
Resonanzkörperhaufens ergibt keinen Schwingungsaufbau.
Anregung innerhalb der Bandbreite führt zur Anregung einiger (nicht 
aller) Resonanzkörper im Haufen.
Es werden dann Elektronen freigesetzt weil diese "einige" Resonanzkörper 
überlastet werden ("Akkumulation") und ihr Elektron verlieren bzw. 
vorher schon freie Elektronen rausbeschleunigen.

> 
> 
>> Sind mehrere Resonanzkörper vorhanden, die sich gegenseitig
>> beeinflussen, wird der Schwingbereich breitbandig und kann sich über
>> weite Grenzen erstrecken.
>> Das ist einer der Gründe warum erst aber einer Mindestfrequenz
>> Elektronen freigesetzt werden wenn Anregung erfolgt und keine genau
>> passende Anregesignalfrequenz vorliegt.
> 
> Das ist aber auch bei einzelnen Atomen so.
> 

Nur wenn dieser Resonanzkörper überlastet wird, ansonsten gilt:
Anregung rein Sendesignal raus.




>>
>>>
>>>> Das Elektron führt
>>>> eine resonante Schwingung in Bezug zum Kern aus und wird dabei zum
>>>> Sender, erzeugt longitudinale Druckschwankungen im Medium welche sich im
>>>> Medium ausbreiten.
>>>>
>>>> Fall2:
>>>> Wird das Gebilde stark angeregt dann kann sich das Elektron nicht mehr
>>>> an dieser Position halten und nimmt eine andere teilstabile Position
>>>> innerhalb des Gebildes "Schwingkörper" ein oder verlässt das Atom.
>>>
>>
>>> Bei dem Experiment musste aber keine Resonanzfrequenz getroffen werden,
>>> sondern es ging fuer ein breites Frequenzband.
>>
>> Erklärung Steht oberhalb.

> Es geht also ganz ohne Resonanz.
> 

Selbstverständlich, bei Überlastung sehr schnell, im Resonanzfall bei 
geringer Anregung (Akkumulationsverhalten) halt langsamer.



>>
>>> Und die kinetische Energie der so freigesetzten Elektronen hing
>>> von der Frequenz ab, je hoeher desto mehr.
>>
>> Es gibt keine Energie, und eine Rechengrösse ist hier nicht notwendig
>> wenn es um die grundsätzliche Betrachtung geht.
> 
> Kinetische Energie ist eine funktion der Geschwindigkeit.
> 

Also eine variable/Rechengrösse die für die Wirkungen von Bewegten auf 
andere Teilchen steht.


> Die kinetische Energie der freigesetzten Elektronen haengt linear von
> der eingestrahlten Frequenz ab. Die Proportionalitaetskonstante ist das
> Plancksche Wirkungsquantum h.
> Die Zahl der freigesetzten Elektronen haengt von der Intensitaet des Lichts ab.
> 

Je mehr Licht einkommt desto mehr Resonanzkörper werden angeregt, desto 
mehr Elektronen werden freigesetzt/rauskatapultiert.

> 
>> Es hängt von dem (breitbandigen) Bereich ab ob Elektronen freigesetzt
>> werden oder nicht.
> 
> Wofuer du keine alternative Erklaerung hast ist warum die kinetische Energie
> der freigesetzten Elektronen linear mit der Frequenz des eingestrahlten Lichts
> steigt.

Energie setzt nichts frei, eine Rechengrösse tut nichts.
Es sind immer Wirkungen, passende Wirkungen, die Elektronen freisetzen.
Die Anzahl der freigesetzten Elektronen hängt von der 
Stärke7Anzahl/passender Frequenz... der ankommenden Wirkungen ab.


> Die Erklaerung die Einstein damals beschrieben hat war dass das Licht
> in Portionen kommt die von der Lichtfrequenz abhaengen mit dem Energiinhalt
> E=h*f. Also Lichtteilchen hoeherer Frequenz enthalten auch mehr Energie,
> und die wird auf das freigesetzte Elektron uebertragen.
> 

Hätte er geschnallt, dass Licht ein rein mechanischer Vorgang ist wäre 
ihm sein "Fehler", also seine Falschinterpretation, sicherlich nicht 
unterlaufen.
Die Physik leidet noch heutzutage darunter.
Es wäre ihr erspart geblieben.



  Kurt

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                Re: Begruendung fur Lichtteilchen Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> - 2024-08-21 18:34 +0200
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