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Groups > de.sci.electronics > #346376
| From | Thomas Heger <ttt_heg@web.de> |
|---|---|
| Newsgroups | de.sci.electronics, de.sci.physik, de.talk.tagesgeschehen |
| Subject | Re: Der Wermepumpen-Wahnsinn |
| Date | 2023-11-23 08:15 +0100 |
| Message-ID | <ks8ca8Fu8n7U1@mid.individual.net> (permalink) |
| References | (9 earlier) <20231118212036.5d58f47d@Achmuehle.WOR> <ks378uFkj60U1@mid.individual.net> <20231121225644.3b38595b@Achmuehle.WOR> <ks5re9Fam9eU1@mid.individual.net> <20231122224503.30ac41f2@Achmuehle.WOR> |
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Am 22.11.2023 um 22:45 schrieb Sieghard Schicktanz: > Hallo Thomas, > > Du schriebst am Wed, 22 Nov 2023 09:14:49 +0100: > >>>> Aber da Zeit ein lokaler Parameter sein soll, stimmt diese Annahme nur >>>> lokal. >>> >>> Genauer gesagt ist das die _Definition_ der Eigenzeit des Beobachters. >> >> Und etwas anderes gibt es auch nicht! > > Das war aber doch Deine Behauptung? Ich hatte behauptet, dass Zrit lokal wäre und du, dass die der Definition von Eigenzeit entspräche. Dagegen hatte ich auch nichts einzuwenden, aber gemeint, dass es überhaupt keine andere Zeit gäbe für einen beliebigen Beobachter als die jeweillige Eigenzeit. > >> Die Annahme einer 'wahren' Weltzeit erfordert eine externe Uhr, welche >> aber bislang noch irgends gefunden wurde. > > Ja, und eine solche gibt es in der ART, d.h. der aktuellen Theorie, ja auch > nicht. Dann sind wir uns ja einig. >> Außerdem würde so eine 'Universaluhr' nur den Unfug mit Namen >> 'big-bang-theory' unterstützen. > > Das ist gleich dppelter Unfug - erstens hat die "Universaluhr" mit dem > "Big Bang" nichts zu tun, unterstützt den also nicht, und zweitens ist die > "Big Bang"-Theorie halt genau das, nämlich eine Theorie, auch wenn bisher > fast alle der überprüften, aus ihr ableitbaren Aussagen bestätigt wurden. Doch: die 'big-bang-theory' hat eine Art 'kalenderartige' Zeit, welche linear verläuft vom Urknall bis zum Punkt 'hier und jetzt' (und von dort aus weiter). Ich wollte aber ein anderes Verständnis von Zeit, wo obiger 'Kalender' nur die eigene Vergangenheit des Punktes hier und jetzt bezeichnet, aber nicht universal gültig ist. Diese Forderung ist unabdingbar, um ein bestimmtes Postulat der RT aufrecht erhalten zu können, wonach alle Beobachter gleichberechtigt sind. Das ginge aber nicht, wenn nicht alle denkbaren Punkte genau so eine Verbindung zum Urknall hätten wie wir. Da aber andere Orte andere Verbindungslinien erfordern, könnten verschiedene 'Urknalle' zu verschiedenen Zeiten existieren. Das widerspräche aber der Annahme des Urknalls als einzigartigem Ereignis. TH >> Man muß also davon wegkommen und Zeit strikt lokal betrachten. Damit >> sind Welten 'um die Ecke' möglich, welche mit der jeweils eigenen Welt >> interagieren können. > > Dazu müß(t)en aber Wechselwirkungen (unserer) mit diesen "Welten 'um die > Ecke'" gefunden werden (können). Nach allen bisherigen Beobachtungen können > die halt nur extrem klein sein, so klein, daß auch die empfindlichsten > Messungen an Experimenten bisher nicht wirklich relevantes und nur dadurch > erklärbares hervorgebracht haben. > >> Auch eine entgegengesetzte Zeitrichtung einer realen 'Minuswelt' wäre >> denkbar. > > Die "Antiwelt" - Antimaterie? Die kann bei entsprechender Darstellung > genau so beschrieben werden. Allerdings wird eine Übertragung dieser > mathematischen Konstruktion in die Ereigniswelt der Raumzeit durchaus > schwierig, weil die ganzen bekannten Restriktionen durch Erhaltungssätze > die Möglichkeiten enorm einengen. Nach Verletzungen dieser Einschränkungen > wird deshalb ja auch sehr intensiv gesucht. > > ... >> Zeitreisen und das Verschwindenlassen massiver Objekte wären dann aber >> einfach und sollten eigentlich möglich sein. > > "Möglich" schon, aber "einfach"? Bisher gibt es dafür keinen Anhalt. > >>>> Aber da man immer irgendwo ist, läuft die Zeit an allen Orten >>>> vorwärts. >>> >>> Jedenfalls, wenn die Zeit eine Eigenschaft des Beobachters ist. >> >> Nicht des Beobachters, sondern des Ortes, wo sich der Beobachter befindet. >> >> Die Summe alle Orte, für die eine gleichartige Zeit existitiert hatte >> ich 'Zeitdomäne' getauft. > > Aber nicht spezifiziert, wie diese strukturiert ist und wodurch sich eine > spezielle von anderen unterscheidet. Du hast noch nichtmal angegeben, ob > diese 'Zeitdomäne'n diskret oder kontinuierlich sein sollen. > >> Das wäre für uns Menschen auf der Erde die Erdoberfläche. > > Nein, die Erdoberfläche ist das sicher nicht. Die (ungestörte) > Meeresoberfläche könnte da durchgehen, die bildet praktisch eine > Äquipotentialfläche der Gravitation und damit eine Fläche, auf der die > Zeit überall gleich schnell abläuft. In dieser Sichtweise bildeten Deine > 'Zeitdomäne'n das Kontinuum von gravitativen Äquipotentialflächen. > >> Von dieser aus können wir alle das gleiche Weltall sehen, wenn wir nach >> oben schauen. > > Nicht ganz, weil zwei verschiedene Stellen auf dieser 'Zeitdomäne' > unterschiedliche Abstände von allen externen Objekten haben müssen. > was damit zu Zeitunterschieden in den Beobachtungsergebnissen führt. > (Was durchaus auch genutzt wird, um Beobachtungen von Himmelskörpern > räumlich möglichst genau festzulegen. Dazu werden z.B. Daten von > Radioteleskopen "auf beiden Seiten der Erde" interferometrisch miteinander > verechnet, was dann eine Auflösung ergibt, wie sie ein Teleskop mit einem > Spiegeldurchmesser vom Erdradius hätte.) > >> Aber von anderen Orten müßte man ein anderes All sehen können mit >> anderen Sternen. > > Offenbar nicht, solange man in 'Zeitdomäne'n bleibt, die kontinuierlich mit > "unserer" zusammenhängen, jedenfalls soweit das bisher feststellbar ist. > Allzuweit sind die Beobachtungen halt noch nicht ausgedehnt, es ist ja > sogar nur ein relativ kleiner Teil "unseres" Sonnensystems davon erfasst. > (Und was beim Eintritt in ein schwarzes Loch passiert, passieren könnte, > ist sowieso sogar mathematisch noch reichlich ungeklärt.) > > ... >>> postuliert. Aber wie könnte man "schräge" Zeitabläufe nachweisen, so >>> man sie überhaupt beobachten könnte? > ... >> Ich nehme sowas aus prinzipiellen, theoretischen Überlegungen an und >> weil ich dies für mein 'Buch' gebraucht hatte. > > Gut, ersteres ist in Ordnung. Letzteres ist Unsinn. > Wenn Du eine konsistente, nachprüfbare Theorie, auch ansatzweise, erstellt > hast, die mit _keiner_ Beobachtung im direkten Widerspruch steht, dann > kannst und solltest Du die schon vorstellen. Aber dann nicht als > "docs.google.com/presentation", sondern in einem wissenschaftlich > anerkannten Medium, .B. dem "Arxiv" o.ä. Vielleicht reicht's auch schon, > wenn Du mal bei einem relativ populärwissenschaftlichen Verlag wie > Wiley-VCH anfragst, ob die sich damit befassen wollen. Jedenfalls eine > Stelle, die die Arbeit auch überprüft und rezensiert. >
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