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Groups > de.sci.electronics > #346327
| From | Thomas Heger <ttt_heg@web.de> |
|---|---|
| Newsgroups | de.sci.electronics, de.sci.physik, de.talk.tagesgeschehen |
| Subject | Re: Der Wermepumpen-Wahnsinn |
| Date | 2023-11-21 09:18 +0100 |
| Message-ID | <ks378uFkj60U1@mid.individual.net> (permalink) |
| References | (10 earlier) <20231115214905.73ae1940@Achmuehle.WOR> <krojbuF4iraU1@mid.individual.net> <20231117215527.4c5f5cc6@Achmuehle.WOR> <krr5fmFm921U1@mid.individual.net> <20231118212036.5d58f47d@Achmuehle.WOR> |
Cross-posted to 3 groups.
Am 18.11.2023 um 21:20 schrieb Sieghard Schicktanz: > Hallo Thomas, > > Du schriebst am Sat, 18 Nov 2023 07:58:43 +0100: > >>> D.h. Du postulierst eine "Ortszeit"? Ok, auch eine mögliche Ansicht. > ... >> Nein, ich gehe davon aus, dass der Begriff 'Raum' eigentlich den eigenen >> Vergangenheitslichtkegel des jeweilligen Beobachters bezeichnet, > > Also sozusagen dessen "Eigen-Raumzeit". Passt durchaus sehr gut zur > Sichtweise der ART. > >> weswegen grundsätzlich alle Beobachter sich im Punkt 'hier und jetzt' >> befinden und den Raum von dort bemaßen. > >> Daurch wird die Forderung nach Gleichzeitigkeit nicht mehr erfüllbar, da >> verschiedene Beobachter nicht mehr übereinstimmen über die Richtung der >> Zeit und deren Taktung. > > Bei der "Taktung" (der relativen Skalierung) bist Du hier noch vollkommen > konform zur ART. Nur gibt es bei Deinem Satz oben das Problem, daß Du dazu > angeben mußt, was Du unter der "Richtung der Zeit" verstehst und wie die > sich von Beobachter zu Beobachter transformiert. Jeder Beobachter nimmt (logischerweise) eine positive Zeitrichtung an. Aber da Zeit ein lokaler Parameter sein soll, stimmt diese Annahme nur lokal. Aber da man immer irgendwo ist, läuft die Zeit an allen Orten vorwärts. Jetzt müßte man Indizien finden, dass Zeitachsen an verschiedenen Orten nicht unbedingt parallel verlaufen müssen. Dafür gibt es durchaus Beispiele: etwa kann man die sogn. 'Piomeer anomaly' gut so erklären, wenn man animmt, dass die lokale Zeit auf der Pioneer-Sonde durch verschiedene Beschleunigungen (Start und 'fly-bys') gegenüber der Zeitrichtung auf der Erde gedreht wurde. Das sieht dann so aus, als flöge die Sonde zu langsam und wäre von einer unbekannten Kraft in Richtung Sonne beschleunigt worden. Tatsächlich sieht die Flugbahn aber nur hier auf der Erde für uns zu langsam aus, was sie aber dort auf der Sonde nicht ist, denn dort gilt die lokale Zeit auf der Sonde und nicht unsere Erdenzeit. >> Daher drehe ich das Bild um und nehme den jeweilligen Beobachter und >> dessen subjektive Wahrnehmung der Welt und sage, dass der das so darf. > > Kein Problem. > >> Aber deswegen dürfe alle anderen denkbaren Beobachter das auch, aber für >> jeweils eine andere Welt. > > Das Problem kommt hier: Wenn ein Beobachter "tatsächlich" eine andere > "Richtung der Zeit" hätte, dann wäre er ja, wie Du sagst, in einer anderen > Welt und damit für die Beobachter in der Ausgangswelt nicht existent. Ja, das hatte ich geschrieben und auch gemeint. Man kann nämlich das Phänomen 'schwarzes Loch' ganz prima so erklären, wenn man Raumbereiche annimmt, wo die dortige lokale Zeitachse in eine für uns verkehrte Richtung zeigt. Was dann dort hineinfällt, das wäre für uns weg. Aber das gilt halt nur für die Sicht von uns, weil von dort aus betrachtet wir es wären, die in ein 'Schwarzes Loch' fallen. >> Die Zeit muß man dann der jeweiligen Welt zuordnen als lokalen >> Parameter, welcher nur in dieser einen Welt sinnvoll definiert werden >> kann (als lokale Zeit-'Achse'). > > Kann man machen, das ist halt mal wieder eine andere Ausprägung der > Vielweltentheorie, hier eben durch eine mehrdimensionale Mannigfaltigkeit > für die Zeit beschrieben. Um aber Deine vorbeschriebenen "Effekte" durch > "Änderungen der Zeitrichtung" zustande zu bringen, mußt Du jetzt noch > einen Mechanismus einführen, mit dem diese Zeitrichtung geändert werden > kann oder sich ändert, und zwar so, daß er konsistent ist mit den bekannten > Beobachtungen. Gravitation, beispielsweise, oder auch ganz normale Beschleunigungen sollten die Zeitachse (ein klein wenig) kippen lassen. >> Der Raumpunkt ist dann definiert als Entfernung zum Beobachter, was man >> in Zeiteinheiten ausdrücken kann als Lichtlaufzeit bis zu diesem Punkt >> und in Form von sphärischen Winkeln. > > Die "sphärischen Winkel" sind hier Quark. Entfernungen enthalten keine > Winkel, nichtmal in einem nicht-kartesischen Koordinatensystem, und in ein > solches lassen sie sich _immer_ transformieren. Ich hatte ja auch nicht geschrieben, dass ich entfernugnen als Winkel auffassen wollte. Entfernungen kann man schon gut über die Lichtlaufzeit entlang einer geraden Linie auffassen. Die Richtung dieser geraden Linie bemisst man aber am besten mit sphärischen Winkeln, da Entfernungen nur entlang gerader Linien definiert sind, was karthesische Koordinaten unmöglich macht. Geschwindigkeit wäre aber wieder ein Winkel im Raumzeit-Bild, da die Achsen dieses Bildes räumliche und zeitliche Distanzen meinen und man dann Geschwindigkeit als Winkel auffassen kann. Und die Gleichheit von räumlicher und zeitlicher Distanz kann ich mir gut vorstellen ( entspricht 45°). >> Aber diese Bemaßung ist 'relativ', da sich Winkel und Distanzen >> natürlich ändern, wenn man den Punkt von woanders aus bemaßt. > > Dann ist Deine Definition der "Entfernung" eben unzureichend, weil nicht > transformationsinvariant. Um eine sinnvolle Beschreibung erstellen zu > können, ist aber eine transformationsinvariante Skalengröße zwingend > notwendig, anderenfalls redest Du über ein 0-dimensionales Kontinuum. ??? Ich verstehe nicht, was du meinst. Was hast du gegen die (übliche!) Definition von Entfernung über Lichtlaufzeit entlang der Verbindungslinie? > ... >> Es gab das Experiment der NASA mit dem Namen 'Deep Impact' auf dem >> Asteroiden Temple I. >> >> Dabei wurde eine rel. kleine Sonde auf dem Asteroiden geschossen und die >> Lichterscheinungen davon sahen so aus, als würde der halbe Asteroid >> explodieren. > > Das eigt lediglich wieder mal Deine Schwäche bei Abschätzungen; Du kannst > Dir weder vorstellen noch berechnen, welche Energiemengen in einem solchen > Fall, bei kosmischen Geschwindigkeiten, umgesetzt werden. Schon. Aber ich hatte eigentlich etwas anderes vor: in meinem Modell ist Materie eine bestimmte Struktur und hat einen zeitartigen 'Masseterm' und einen raumartigen 'Strahlungsterm'. Wenn nun ein Körper im All auf einen anderen trifft, welcher nicht zur eigenen 'Zeitdomäne' (der Asteroid gehört zu einer anderen als die Sonde) gehört, dann schneitet durch die Kollision sozusagen der 'Strahlungsterm' des Objektes durch den Vergangenheits-Lichtkegel des Beobachters und der sieht eine Art Explosion. > > BTW müßte deswegen ein Raumflugkörper, der Geschwindigkeiten im Bereich > der Lichtgeschwindigkeit erreichen könnte, in Flugrichtung extrem massiv > ausgeführt sein, da er laufend mit hochenergetischen Photonen und massiven > Elementarteilchen bombardiert und von diesen laufend abgetragen wird, und > er darf auf keinen Fall ein größeres Objekt treffen, da er dabei riesigen > Energiemengen ausgesetzt würde, die ihn zerreißen könnten. Glücklicherweise ist das All noch nicht sonderlich vermüllt. TH
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Re: Der Wermepumpen-Wahnsinn Carla Schneider <carla_schn@proton.me> - 2023-11-05 10:50 +0100
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Re: Der Wermepumpen-Wahnsinn Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-11-28 07:36 +0100
Re: Der Wermepumpen-Wahnsinn Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-11-26 08:49 +0100
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