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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Newsgroups | ger.ct |
| Subject | Re: "Kultur des Todes" |
| Date | 2024-04-06 13:58 +0200 |
| Message-ID | <l7crnmFa5ibU1@mid.individual.net> (permalink) |
| References | <uur199$6rbm$1@solani.org> |
Am 06.04.24 um 10:31 schrieb Dr. Joachim Neudert: > "Es ist ein trauriges Ritual, Traurig? > und das schon seit anderthalb Jahrzehnten: > Die italienische Statistikbehörde veröffentlicht ihren Jahresbericht zur > Bevölkerungsentwicklung und meldet einen Negativrekord. Im vergangenen Jahr > wurden in Italien rund 379.000 Kinder geboren, so wenige wie noch nie seit > der nationalen Einheit von 1861. Selbst zu Krisen- und Kriegszeiten war es > nicht so dramatisch. 1918 wüteten in Europa der Erste Weltkrieg und die > Spanische Grippe, Italien verzeichnete 640.000 Geburten. > In den 1960er-Jahren überstieg die Zahl der jährlichen Geburten die > Millionengrenze. > Schon die Hälfte dieses Spitzenwerts würde heute als großer Erfolg > im Kampf gegen die Schrumpfung der Bevölkerung gefeiert. In Anbetracht zunehmender Umweltverschmutzung, Leerfischen von Gewässer, .. halte ich ein Schrumpfen der Bevölkerungszahl für sinnvoll. Ich vermute, der ökologischer Fußabdruck von Herrn Dr. Neudert liegt über dem Sollwert einer mittleren dauerhaften Lebensstandard Erhaltung. > Päpste sind als Bischöfe von Rom in besonderer Weise geistliche Oberhirten > der Italiener. Franziskus beklagt regelmäßig den „demographischen Winter" > im Land. Bei einem Treffen mit Wirtschaftsführern im Vatikan hat er > kürzlich den Italienern das Kinderkriegen als „patriotische Aufgabe" in das > nationale Gewissen geredet. Beinchen hoch, der Kaiser braucht Soldaten? Ein Papst soll mal 3 Kinder pro Familie gefordert haben. Die Folgen von zu vielen Kindern ist z.B. in Südamerika gut sichtbar, wo für einen Teil der Bevölkerung Gewaltkriminalität die Einkommensgrundlage ist. Religion und viel Kinderkriegen sieht man z.B. in Gaza oder Afghanistan. > Das hat den Unternehmern, die um den Nachschub > an Arbeitskräften bangen, ebenso gefallen wie der konservativen Regierung > von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Für was wird das mehr an Arbeitskräften gebraucht? Für Luxusgegenstände die Wartung brauchen? .. > Kontinentaleuropäern beweisen ausgerechnet die Briten sowie die Schweizer, > dass es außerhalb der EU ein Leben gibt, eines mit wachsender Bevölkerung > dazu. Wächst denn die Bodenfläche auch mit? > Papst Johannes Paul II. hat schon vor drei Jahrzehnten prophetisch über den > Umgang mit dem Gottesgeschenk des Lebens im vorgeblich christlichen > Abendland gesprochen. Was ist an Sex Gottesgeschenk? > In seiner Enzyklika „Evangelium vitae" (Evangelium > des Lebens) von 1995 beklagte er eine „Kultur des Todes", die dann um sich > greife, wenn sich „das einzelne Individuum zum Absoluten erhebt" Was soll das denn bedeuten? Selber denken unerwünscht? > Und wenn dieses Individuum auf der Grundlage vermeintlich wissenschaftlicher > Prognosen glaubt, die Zahl der „zulässigen" Leben auf der Welt begrenzen zu > müssen. Die Katholiken in Irland habe eine Geburten Kontrolle durchgeführt mit der Regelung: Nur die Person, die den Hof erbt, darf heiraten und Nachwuchs bekommen Einfach um zu verhindern, das eine weiter Hungersnot droht. ( wissenschaftlich erwiesen, das Gott im Notfall keine Nahrungsmittel vom Himmel regnen ließ) > 1968 war das Buch „Die Bevölkerungsbombe"berschienen, in welchem der > amerikanische Biologe Paul R. Ehrlich vor Hungersnöten biblischen Ausmaßes > warnte, sollte die explosive Zunahme der Weltbevölkerung nicht bald > gestoppt werden. Hungersnöten biblischen Ausmaßes sind schon durch Umweltzerstörungen in einigen Gegenden dieser angefangen. > Vier Jahre später zeigte der Club of Rome der Menschheit > ihre „Grenzen des Wachstums" auf und malte den Teufel eines > „superexponentiellen" Bevölkerungswachstums und eines dramatischen > Wohlstandsverlusts an die Wand, der nur mit „perfekter" globaler > Geburtenkontrolle wieder ausgetrieben werden könne. Die genaue Zahl lässt sich nicht angeben, aber das Hungersnöte in Folge von Überbevölkerung zu brutalen Kriegen führten, ist nicht neu. Im katholischen Südamerika sind es u.a. Bandenkriege. > Heute leben acht Milliarden Menschen auf der Welt, die meisten von ihnen > wohlhabender als je zuvor. > Mutter Erde hat sich, Mutter? Schon wieder eine gespenstische Personifizierung. Die Erde ist eine toter Planet mit Leben auf der Oberfläche. > in Tateinheit mit dem vernunftbegabten Putin, Trump Xi Kim .. > und erfindungsreichen Menschen, Wie zieht man Personen Geld aus der Tasche? Wie täuscht man Personen mit Religion bzw. deren neu Varianten Werbung Fakes Der Sadismus von Höllenqualen Vorstellungen ist einfallsreich. > resilienter erwiesen als von den Untergangspropheten vorausgesagt. Siehe Wassermangel im Irak, Iran, Somalia .. > Längst ist die Angst vor einer Übervölkerung der Erde der Sorge vor der > Überalterung der Gesellschaften gewichen. Ein Rückgang der Bevölkerungszahlen findet ohnehin statt. Über die Art gibt es noch Mitbestimmung. Um derartige Probleme zu begegnen, wäre die Frage nach Gesundheit ( Zucker, Tabak, Bewegung ..) nach Konsumverteilung ( Pkw Vermeidung .. ) Bildung ( selber basteln statt smartphone datteln .. ) Roboter als Hilfskräfte sachlich relevant. Aber Atlas Network plant mit den Forderungen - keine staatliche Reglementierung der Wirtschaft - keine staatliche Sozialleistungen - keinen staatlich verordneten Klimaschutz letztlich die Wiedereinführung Sklaverei mit schneller Entsorgung "unnützer" Personen ( Gaskammer ) > Sogar der kommunistische Kaiser > von China ermuntert sein Milliardenvolk wieder zum Kinderkriegen - nach > Jahrzehnten mörderischer Einkindpolitik, also der millionenfachen > Abtreibung weiblicher Föten, weil das einzige erlaubte Kind ein Sohn sein > sollte. Und trotzdem hat China hohe Jugendarbeitslosigkeit, was bei Nachwuchsmangel eigentlich nicht der Fall sein dürfte. > Die wirksamsten Mittel der Geburtenkontrolle, so hat das letzte > halbe Jahrhundert gezeigt, sind neben der Verfügbarkeit einschlägiger > Verhütungsmittel wachsender Wohlstand, technologischer Fortschritt und die > volle Gleichberechtigung der Frau. Ich vermute, der "Pillenknick" war eigentlich der Fernseher wo Neues nicht so langweilig war wie Wiederholungen im Ehebett. Vielleicht war Pkw wichtiger als Nachwuchs. Wenn ich durch die Straßen im Münchner Süden sehe, sind Kinder eher selten, dafür brauchen herumstehende Pkw viel Platz. > Und dazu Zukunftshoffnung und Gottvertrauen. Durch beten wächst kein Grashalm schneller. > Wenn aber diese beiden letzten fehlen, schwingt das Pendel zurück - auf die > Seite der „Kultur des Todes". Wenn die Bevölkerung so weit zurück geht, das wieder genug Platz in der Natur ist, dürfte auch die Bevölkerung wieder wachsen. > Dieser öffnen Menschen und Gemeinschaften Tür und Tor, wenn ihnen das > religiöse Verständnis für das „Geschenk des Lebens" und das natürliche > Gefühl für die Gemeinschaft abhandenkommen. Religion lenkt ab von Lebensbedingungen des Nachwuchses. Mit Religion kann man zwar von Hunger ablenken, aber keinen Krümel Brot erzeugen. > Es ist kein Zufall, dass es > säkularisierte Staaten des christlichen „Abendlandes" sind, in welchen der > Rückgang der Bevölkerung inzwischen als reale Gefahr für das Überleben - > vorab des Wohlfahrtsstaates - begriffen wird. > In der vom Islam geprägten > Welt des „Morgenlandes" kennen selbst die inzwischen zu Wohlstand gelangten > Länder die Sorge vor dem Bevölkerungsrückgang nicht, weil es genug Kinder > und junge Menschen gibt." Eher zu viel, die dann eventuell als einzige Hoffnung Räuberei vom Typ IS & Co haben. In Tunesien ist die Demokratie gescheitert. Warum wohl? Wie sieht der Wohlstand aus in vom Islam geprägten Länder ( mit Ausnahme von denen, die mit Öl- und Gaseinkommen "gefüttert" wurden)? Es gab vielleicht toleranten Islam mit Wohlstand.
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"Kultur des Todes" Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2024-04-06 08:31 +0000
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Re: "Kultur des Todes" Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2024-04-14 18:48 +0200
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