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Re: Gleichstrom mit wenig Verlust messen?

From Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de>
Newsgroups de.sci.electronics
Message-ID <E3Ut1BJDrLB@smial.prima.de> (permalink)
References <oig7ek$m6n$1@news.albasani.net>
Subject Re: Gleichstrom mit wenig Verlust messen?
Date 2017-06-24 15:50 +0200

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stefan.usenet@heimers.ch (Stefan Heimers)  am 22.06.17 um 12:51:

> Am Einfachsten ist ein Shunt-Widerstand. Problem: Bei zu grossem
> Widerstand hat man Verluste, bei zu kleinem wird die zu messende
> Spannung sehr klein und muss verstärkt werden, was kompliziert ist
> und zu Lasten der Genauigkeit geht.

Äh, Isabellenhütte hat 0.1%ige Shunts mit minimalem TK in allen
möglichen und unmöglichen Ausführungen, 0.1%ige Widerstände für den
Meßverstärker mit akzeptablem TK gibt es auf dem Grabbeltisch und
rauscharme OP mit wenig Drift ebenfalls. Oben schreibst du, 5%
Genauigkeit würden reichen - das kannst du mit 1%igen Widerständen und
einem LM324 o.ä. auf nem Breadboard hinbekommen. Oder stromsparender
mit irgendeinem etwas moderneren CMOS-Dingen. Oder schau dir mal AN
bei LT an, z.B. LTC6102, damit kannst du bei z.B. ab 1mV, besser 10mV
(für den maximalen Strom) am Shunt genau genug und verlustarm passend
zu deinem A/D-Wandler verstärken.

Aber, wie gesagt, ein LM324 täte es bei diesen Anforderungen zur Not
wohl auch. Den offset und Temperaturdrift trimmst du mit deinem µC. Da
du ja an Akkus herummessen willst, wirst du ja sicherlich eh eine
Temperaturüberwachung dabei haben, die Software, um Temperaturdrift zu
behandeln ist also gewissermaßen schon vorhanden...

Rainer

-- 
Halber vier, Kaulquapp,
und die Männer haben noch keinen Strick getan.

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      Re: Gleichstrom mit wenig Verlust messen? "MaWin" <me@private.net> - 2017-06-23 12:27 +0200
        Re: Gleichstrom mit wenig Verlust messen? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2017-06-23 10:52 +0000
          Re: Gleichstrom mit wenig Verlust messen? "MaWin" <me@private.net> - 2017-06-23 19:52 +0200
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