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Re: Detox: Der Anti-Trump-Computer

From Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de>
Newsgroups ger.ct
Subject Re: Detox: Der Anti-Trump-Computer
Date 2026-01-27 12:07 +0100
Organization A noiseless patient Spider
Message-ID <10la68o$3hcol$3@dont-email.me> (permalink)
References <mtpfvsF765nU1@mid.individual.net>

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Am 26.01.26 um 16:36 schrieb F. W.:
> Na, seid Ihr schon alle detoxed? Also PC nutzen ohne US-amerikanische
> Software oder wenigstens welche, die man nicht aus der Ferne abschalten
> kann? Der böse US-Präsident hat das sicher vor. Hamse nämlich in der
> "tagesschau" gesagt ;-)
> 
> Nun ja, die Situation ist für normale Arbeitsrechner einfacher als man
> denkt. Mein alter Lenovo X220, gepimpt durch eine SSD und 16 GB RAM,
> diente mir als Versuchskaninchen. Der hatte gerade hier keinen Job...
Mit einem anderen Linux läuft das hier schon seit 1997.

> Natürlich kriegt man zuerst Linux auf den Rechner. Ich wählte Linux Mint
> XFCE wegen der klaren Optik. Das kommt bekanntlich schon oft mit
> LibreOffice und Thunderbird, was Dokumente und Mail abdeckt. Obendrein
> kann der Donnervogel auch noch Usenet. Und die Server sind ja oft
> außerhalb der USA.
Sowaeit OK Ich mag aber KDE ( Neuerdings TDE) oder Plasma.

> Wer LibreOffice anweist, Dokumente im Microsoft-kompatiblen Format zu
> speichern, hat gegenwärtig keine Probleme, diese Dokumente zur Not im
> Browser zu öffnen und zukünftig eben keine, diese lokal zu öffnen. Bei
> ODT streikt wenigstens die Google Cloud.
Es gibt anderer Cloud Anbieter wo auch dieses Format geht.

> E-Mail-Anbieter gibt es natürlich auch deutsche. Man kann natürlich die
> E-Mails seines Providers nehmen, aber beim Providerwechsel kann das
> natürlich leichte Probleme mit sich bringen. Besser ist immer ein
> unabhängiger Provider wie GMX oder Web.de, auch wenn die inzwischen
> mitWebrung regelrecht verpestet sind.

Stimmt mail.de ist mir da angenehm aufgefallen.

> Was braucht man noch? Fernsehen kommt aus Deutschland. Kein Thema. Linux
> Mint XFCE (was ich hier teste) kommt gleich mit einem netten
> Progrämmchen. Hypnotix startet beliebige Fernsehsender über das Internet
> aus aller Herren Länder. Wirklich nicht notwendig, aber nice, falls der
> Rechner schon mal als TV-Ersatz dient.

Gibt es noch mehr Progtramme und mit ner fernsehkarte und VLC kannst du 
das sogar mitschneiden. Allerdings ist
Kaffeine noch bequemer.


> Mediatheken sind sowieso alle verfügbar, wenn auch Netflix und Amazon
> Prime natürlich abgestellt werden könnten. Leider kann man die Filme,
> die man online gekauft hat, natürlich nicht herunterladen. Die wären
> dann also weg. Eigene DVDs habe ich mit MKVToolNix mal testweise
> eingescannt. Die laufen danach alle mit dem VLC.

Kaffeine auch.
Und natülich gibt es ka noch den grauen Goldesel.

> Musik kann man, wenn man noch MP3 oder CDs hat, natürlich einfach auf
> die Platte packen. Rhythmbox ist nicht schön, aber funktioniert. 
Wen schon,  dann Erdbeere oder Clementine.( Für Musik9  Mit ner 3 TB 
voll MP3 hat man schon eine ansehnliche Sammlung.


Chrome
> is nich. Aber Firefox geht auch. Man kann sogar die Passwörter von
> Chrome übernehmen.
> 
> Meine Programmierumgebung (Lazarus) für Pascal ist sowieso linux-
> kompatibel. Also könnte die Programmierung ohne die USA einfach 
> weitergehen.
> 
> Die beiden dicksten Brocken dürften noch die Cloud und die KI sein. Mal
> sehen, ob ich mal testweise einen USB-Stick in den Router packe und
> OLLAMA installiere. Der kleine X220 bietet ausreichend Reserven, dass
> man für Antworten keinen Tag Urlaub einplanen muss.
  Einfach freien Cloud benutzen. Aber will man das eigentlich?


> Die Leistung der US-Anbieter wird natürlich nicht erreicht. Aber
> wenigstens muss man auf recht wenig verzichten. Wünschenswert ist so ein
> Arbeiten natürlich nicht, wenn man mal eben "Alexa, spiel meine Musik"
> sagen kann und nicht erst den Rechner anschließen und starten muss.
> 
> Fraglich ist natürlich, was mit Handy und Tablet passiert (hier ein
> Google Pixel 10 und ein Samsung A9). Experimente ohne Android mache ich
> wirklich erst im Notfall.
Also bei mir tut KDE Connect, alles was ich will, problemlos mit Android.

> Auch die Home-Automation (Heizung, Licht, Steckdosen) könnte man gar
> nicht mehr steuern. Aber die haben alle Knöpfe, die auch ohne App
> funktionieren. Unbequem aber möglich.
Einfach über die fritz Box einloggen und steuern.

> Seit 38 Jahren bin ich Amazon-Kunde. Das wäre natürlich zu Ende. Aber
> sicher auch zu verschmerzen.
  Ich bin mit linux auch Amazon Kunde. Warum soll das nicht gehen?
> Wenn Trump abgewählt wird, ist man natürlich wieder bei Windows, Amazon,
> ChatGPT et al. Aber ab und an mal durchzuspielen, wie es ohne die USA
> ginge, ist eine interessante Erfahrung.
>
Ich muss noch die win Rechner der Freunde und der Frau betreuen. Das 
reicht. Ist eigentlich nerviger als Linux. (zu minderst bei meiner 
Distribution). Aber so was ist eben auch Erfahrungs und Gewohnheitssache.



-- 
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.

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