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Re: Detox: Der Anti-Trump-Computer

From Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Newsgroups ger.ct
Subject Re: Detox: Der Anti-Trump-Computer
Date 2026-01-27 12:42 +0100
Organization privat
Message-ID <10labs1.2io.1@privat.lahls.de> (permalink)
References <mtpfvsF765nU1@mid.individual.net>

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*F. W.* schrieb:

> Na, seid Ihr schon alle detoxed? Also PC nutzen ohne US-amerikanische
> Software oder wenigstens welche, die man nicht aus der Ferne abschalten
> kann? Der böse US-Präsident hat das sicher vor. Hamse nämlich in der
> "tagesschau" gesagt ;-)

Der böse US-Präsident schießt sich auch damit ins eigene Knie. Ohne
Excel in EU brechen den USA ihre wichtigen 400 Mio wohlhabende
Handelspartner weg. Gerade die US-IT-Giganten, von deren Gnade Trump
regiert und die er mit viel Gewinnen bei Laune halten muss, werden das
gar nicht nett finden.

> Nun ja, die Situation ist für normale Arbeitsrechner einfacher als man
> denkt. Mein alter Lenovo X220, gepimpt durch eine SSD und 16 GB RAM,
> diente mir als Versuchskaninchen. Der hatte gerade hier keinen Job...
>
> Natürlich kriegt man zuerst Linux auf den Rechner. Ich wählte Linux Mint
> XFCE wegen der klaren Optik. Das kommt bekanntlich schon oft mit
> LibreOffice und Thunderbird, was Dokumente und Mail abdeckt. Obendrein
> kann der Donnervogel auch noch Usenet. Und die Server sind ja oft
> außerhalb der USA.

Du solltest dich schon einmal nicht darauf verlassen, dass
Open-Source-Software das Allheilmittel sein wird. Mit genügend Druck
werden GNU-Lizenzen auch schnell mal mit einem Preisschild versehen.
Sicher kannst du dann mit alten Versionen eine Zeitlang weiterarbeiten,
aber die werden bald ein Festessen für Viren. Wer nicht will, dass du
die Software nutzt um seine Repressionen zu unterlaufen, der wird da
schnell etwas coden, was dir den Spaß an der Software verdirbt.

> Wer LibreOffice anweist, Dokumente im Microsoft-kompatiblen Format zu
> speichern, hat gegenwärtig keine Probleme, diese Dokumente zur Not im
> Browser zu öffnen und zukünftig eben keine, diese lokal zu öffnen. Bei
> ODT streikt wenigstens die Google Cloud.

In Excel ändert man irgendwo ein Byte, so dass Tabellen nur noch mit
einer neuen Excel-Version geöffnet werden können. Dieses neue
Dateiformat lässt man close-source und meldet ein Patent an. Andere
Excel-Datei-Formate dürfen nicht mehr in die USA eingeführt werden.
Kommt eine Tabelle mit dem patentierten Format von außerhalb, wird
US-Firmen bei Strafe deren Empfang und Verarbeitung untersagt.

> E-Mail-Anbieter gibt es natürlich auch deutsche.

Na, dann hoffen wir mal, dass ihre Hard- und Software nicht unter
US-Einfluss steht.
-- 
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