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Groups > ger.ct > #652350 > unrolled thread
| Started by | "F. W." <me@home.invalid> |
|---|---|
| First post | 2025-12-09 11:04 +0100 |
| Last post | 2025-12-17 09:10 +0100 |
| Articles | 6 on this page of 26 — 11 participants |
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Schleswig-Holstein macht Open Source... "F. W." <me@home.invalid> - 2025-12-09 11:04 +0100
Re: Schleswig-Holstein macht Open Source... Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-12-09 10:43 +0000
»Schluss mit idealistischem Utopismus« (was: Re: Schleswig-Holstein macht Open Source...) Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-12-09 12:19 +0100
Re: »Schluss mit idealistischem Utopismus« "F. W." <me@home.invalid> - 2025-12-09 12:39 +0100
Re: »Schluss mit idealistischem Utopismus« Wilhelm Ernst <newstrap@t-online.de> - 2025-12-09 17:28 +0100
Re: Schleswig-Holstein macht Open Source... Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-12-09 11:28 +0000
Re: Schleswig-Holstein macht Open Source... Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-12-09 12:46 +0000
Re: Schleswig-Holstein macht Open Source... Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2025-12-16 21:02 +0100
Re: Schleswig-Holstein macht Open Source... "F. W." <me@home.invalid> - 2025-12-09 12:37 +0100
Re: Schleswig-Holstein macht Open Source... Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-12-09 12:40 +0000
Re: Schleswig-Holstein macht Open Source... Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-12-09 13:42 +0100
Re: Schleswig-Holstein macht Open Source... "F. W." <me@home.invalid> - 2025-12-09 14:01 +0100
Re: Schleswig-Holstein macht Open Source... Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-12-09 15:34 +0100
Re: Schleswig-Holstein macht Open Source... "F. W." <me@home.invalid> - 2025-12-10 07:55 +0100
Re: Schleswig-Holstein macht Open Source... Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-12-10 09:35 +0000
Re: Schleswig-Holstein macht Open Source... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2025-12-10 11:25 +0100
Re: Schleswig-Holstein macht Open Source... Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-12-10 23:12 +0100
Re: Schleswig-Holstein macht Open Source... Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-12-11 08:38 +0000
Re: Schleswig-Holstein macht Open Source... Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-12-11 10:09 +0100
Re: Schleswig-Holstein macht Open Source... Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-12-11 10:51 +0000
Re: Schleswig-Holstein macht Open Source... "F. W." <me@home.invalid> - 2025-12-11 09:43 +0100
Re: Schleswig-Holstein macht Open Source... Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2025-12-16 21:07 +0100
Re: Schleswig-Holstein macht Open Source... "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2025-12-10 13:00 +0100
Re: Schleswig-Holstein macht Open Source... "F. W." <me@home.invalid> - 2025-12-16 11:37 +0100
Re: Schleswig-Holstein macht Open Source... Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2025-12-16 19:33 +0100
Re: Schleswig-Holstein macht Open Source... "F. W." <me@home.invalid> - 2025-12-17 09:10 +0100
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| From | "F. W." <me@home.invalid> |
|---|---|
| Date | 2025-12-11 09:43 +0100 |
| Message-ID | <mpvehrF5nm3U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #652417 |
Am 10.12.2025 um 10:35 schrieb Stefan Froehlich: >> Buzzwords tragen die Diskussion nicht weiter. > Stimmt, man sollte endlich ins tun kommen, andere schaffen das ja > auch: <https://www.falter.at/zeitung/20251209/pfusch-mit-eigenbau- > computersoftware-verschlingt-millionen> > > (Sorry, der Artikel befindet sich hinter einer Paywall, aber die > Botschaft sollte durch den Teaser ankommen) > Schon okay. Ist angekommen. Nur die schlechte Nachricht ist eine gute Nachricht. Sagt jeder Journalist. Will heißen: die meisten Projekte funktionieren. In meiner Karriere geschätzte 90 %. Woran es scheiterte? "Wenn die KI ein Programm generieren soll, muss der Kunde genau wissen, was er will und was er braucht und das klar formulieren können. Menschliche Programmierer sind also sicher." Mehr ist dazu nicht zu sagen. ;-) FW
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| From | Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> |
|---|---|
| Date | 2025-12-16 21:07 +0100 |
| Message-ID | <10hse5q$1ovaa$2@solani.org> |
| In reply to | #652374 |
Stefan Froehlich schrieb: > Es freut mich natürlich, wenn Du schmerzfrei bist, aber für die > Ministerien wäre das wohl der Todesstoß. Warum? Früher ging es in den Ministerien doch auch ganz ohne Computer. ;->> Mit freundlichem Gruß Ulrich
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| From | "Wendelin Uez" <wuez@online.de> |
|---|---|
| Date | 2025-12-10 13:00 +0100 |
| Message-ID | <10hbpae$1ebif$2@solani.org> |
| In reply to | #652350 |
> ...und setzt die Bombe gleich in das Konzept. Denn es soll nicht nur > umgerüstet werden. Das Riesenprojekt wird gleich noch mit > "Prozessoptimierung" belastet. So sind bisher alle gescheitert. > > Also nicht nur Umstellung auf Open Source, also das komplette Programm > von automatisierten Installationen, Implementierungskonzepten, > Konvertierungen und Schulungen. Der Riesenberg kriegt noch eine fette > Krone, weil gleich noch die Prozesse optimiert werden sollen. > > Das ging nie gut und wird nicht gut gehen. Das Dumme ist bloß, es geht schon recht gut. Es gibt derzeit keine Anzeichen für ein etwaiges Fiasko, auch wenn sich die Gegener des Strukturwandels immens anstrengen es nachzuweisen. Dass jede Umstellung Reibungsveruste bringt liegt in der Natur der Sache sprich Software. Microsoft belegt das in schöner Regelmässigkeit mit seinen Updates. > Und bald wird SH 80 Millionen wieder an Microsoft überweisen. Momentan sparen sie diese 80 Mio per anno also ein. Warum sie es dennoch bald wieder überweisen sollen blebt dein wohlgehütetes Geheimnis. > Zusätzlich > zu den 20 Millionen bereits investierten Umrüstungskosten. So wie > München oder Wien. Ruf doch mal an. Es kostet wirklich nicht die Welt. Das ist dümmliches Geschwätz. Man kann da nicht einfach irgendwo mal anrufen, die haben Besseres zu tun. München bekommt Steuern von MS, SH nicht. Schon das ist ein Unterschied. Wer sagt dir, dass SH nicht aus den Fehlern MUCs gelernt haben könnte? Vielleicht herrscht im kühlen Norden etwas mehr klare Vernunft als an Münchnern Bierbänken? Kann ja sein. > Und ersten Ärger gibt es schon. Alles bekannt. Fehlende Schulungen, > andere Bedienkonzepte und schlechte Arbeitsbedingungen führen in der > norddeutschen Justiz schon zu Ärger und Arbeitsniederlegungen. Über die legendär lausigen Bedienkonzepte von MS Produkte, die sich dazuhin alle paar Jahre signifikant ändern verlierst du aus gutem Grund kein einziges Wort.. > Und jedes gescheiterte Projekt holt drei neue zu Microsoft (zurück). Pfeifen im Walde. Welches wurde denn bereits zurüch geholt? > Wie könnte eine gewünschte Abhängigkeit von den USA beendet werden? > Zunächst mal durch Eigenleistungen aus Europa, solange das noch > politisch korrekt ist. Aber ist es das? Derzeit nicht. Du lieferts den besten Hinweis dazu. > Programme aus dem orbanschen Ungarn oder dem die Migration streng > regulierenden Dänemark könnten als nächstes auf der Liste stehen. Nicht > aus Frankreich, wenn Le Pens Partei den Präsidenten stellt? Software aus > Sachsen-Anhalt, wenn die AfD den MP stellt? Blanker Populismus. Was hat Funktionalität von Software mit dem Demoktrtie-Realisierungsgrad zu tun? Nix. > Und wenn Trump durch einen Obama 2.0 abgelöst wird, wird dann alles > wieder rückgängig gemacht? Und 8 Jahre später mit einem Präsidenten JD > Vance wieder angeworfen? Auch Obama 1.0 und auch keiner seiner Vorgänger war ein Verfechter bedingungsloser Atlantiker. Nicht die einen sind "böse", wenn die anderen nur "blöd" sind. > Am besten geht es, so meine Erfahrung nach 25 Jahren IT-Dienst beim > Staat, wenn die _Behörden wieder ihre eigenen Programme_ schreiben. > Damit aber die Standesbeamtin nicht wieder mit Basic hantieren muss, > müssen die kommunalen Rechenzentren mit Webanwendungen an den Start > kommen. Abgesehen davon, dass du keine Ahnung zu haben scheinst, was mit Basic heutzutage leistbar ist, ist es nicht ein Problem, das Behörden Software nicht selbst entwickeln könnten, sondern dass selbst, wenn sie es taten und funktionierende Software zustande brachten, diese aus fachfremden Gründen nicht dürfen und es im übrigen auch sinnlos wäre, wenn jedes Bundesland für sich eine eigene Lösung entwickeln würde. Zu was sowas führt sieht man doch wunderschön im Bildungsbereich. > Keine Leute? Kein KnowHow? KI nutzen! Die ist kostenlos. So kostenlos, dass in den USA bereits der Strompreisanstieg mit der KI-Nutzung korreliert. Sie ist bei uns z.B. auch nur deshalb günstig zu haben, weil die Schweiz ihren Strom den großen RZ-Betreibern subventioniert bzw. zu günstig abgibt. > Dann hätten wir Programme bei den Programmierern und Anwendungen bei den > Anwendern. So wie mit den alten 3270-Systemen in den 70er - 90er Jahren. > > Also man hätte auch einfach alles behalten können. Und vermutlich > Millionen gespart. Nein, auch damals wurden bereits Unsummen für US-Computer ausgegeben, während übrigens die DDR schon eigene Chips produzierte. Das war zwar nicht wirtschaftlich erfolgreich, aber der Zeit weit voraus. Und die Herrschaften in den EDV-Abteilungen des Wetsens mussten auch nicht am Hungertuch nagen. > Heute halt einfach PHP und MariaSQL nutzen. Streng genommen braucht man > nicht einmal eigene Server. Sehr gute Hostanbieter sind schon lange in > Deutschland verfügbar, datenschutzrechtlich geprüft und sehr zuverlässig. Die Axt im Haus erspart den Zimmermann. Es gab da mal eine für die Endprodukte lizenzfreie Programmiersprache, die jeder problemlos erlernen, verstehen und anwenden konnte, die eine für weite Bereiche mehr als ausreichende relationale SQL-Datenbank mitbrachte, da brauchte man für viele Zwecke nicht mal unbedingt einen Server geschweige denn Internet. Ihre kleinere "Stiefschwester" steckt noch heute in vielen gängigen Produkten, einschliesslich denen des Marktführers. Die war so gut, dass man sie nicht zuletzt zwecks Umsatzgenerierung diskreditieren und abschaffen musste. Ihre Runtime steckt noch heute im OS. Du weisst, welche Sprache ich meine?
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| From | "F. W." <me@home.invalid> |
|---|---|
| Date | 2025-12-16 11:37 +0100 |
| Message-ID | <mqcr36Fd4teU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #652444 |
Am 10.12.2025 um 13:00 schrieb Wendelin Uez: >> >> Das ging nie gut und wird nicht gut gehen. > > Das Dumme ist bloß, es geht schon recht gut. Es gibt derzeit keine > Anzeichen für ein etwaiges Fiasko, auch wenn sich die Gegener des > Strukturwandels immens anstrengen es nachzuweisen. > Wie lange geht das denn schon gut? > Dass jede Umstellung Reibungsveruste bringt liegt in der Natur der > Sache sprich Software. Microsoft belegt das in schöner > Regelmässigkeit mit seinen Updates. Sicher. Genau das ist das Problem gewesen in München und Wien. >> Und bald wird SH 80 Millionen wieder an Microsoft überweisen. > > Momentan sparen sie diese 80 Mio per anno also ein. Warum sie es > dennoch bald wieder überweisen sollen blebt dein wohlgehütetes > Geheimnis. > Sie haben noch kein Anno hinter sich. Und Wien und München überweisen auch wieder an Microsoft. So geheim ist das nicht. > >> Zusätzlich zu den 20 Millionen bereits investierten >> Umrüstungskosten. So wie München oder Wien. Ruf doch mal an. Es >> kostet wirklich nicht die Welt. > > Das ist dümmliches Geschwätz. Man kann da nicht einfach irgendwo > mal anrufen, die haben Besseres zu tun. München bekommt Steuern von > MS, SH nicht. Schon das ist ein Unterschied. > > Wer sagt dir, dass SH nicht aus den Fehlern MUCs gelernt haben > könnte? Vielleicht herrscht im kühlen Norden etwas mehr klare > Vernunft als an Münchnern Bierbänken? Kann ja sein. > Nein, das kann nicht sein. Das ist nämlich gar nicht das Problem gewesen. >> Und ersten Ärger gibt es schon. Alles bekannt. Fehlende >> Schulungen, andere Bedienkonzepte und schlechte Arbeitsbedingungen >> führen in der norddeutschen Justiz schon zu Ärger und >> Arbeitsniederlegungen. > > Über die legendär lausigen Bedienkonzepte von MS Produkte, die sich > dazuhin alle paar Jahre signifikant ändern verlierst du aus gutem > Grund kein einziges Wort.. > Wie ich darüber denke, spielt keine Rolle. Ich arbeite weder in Wien noch in München noch in Kiel. Aber die Probleme, die eine Rückkehr zu MS bedungen haben, die sind bekannt. >> Und jedes gescheiterte Projekt holt drei neue zu Microsoft >> (zurück). > Pfeifen im Walde. Welches wurde denn bereits zurüch geholt? Auch die Musterkommune Schwäbisch Hall macht nicht mehr nur Open Source. > >> Wie könnte eine gewünschte Abhängigkeit von den USA beendet >> werden? Zunächst mal durch Eigenleistungen aus Europa, solange das >> noch politisch korrekt ist. Aber ist es das? > > Derzeit nicht. Du lieferts den besten Hinweis dazu. > Wo denn? Bist Du überhaupt im Stoff? > >> Programme aus dem orbanschen Ungarn oder dem die Migration streng >> regulierenden Dänemark könnten als nächstes auf der Liste stehen. >> Nicht aus Frankreich, wenn Le Pens Partei den Präsidenten stellt? >> Software aus Sachsen-Anhalt, wenn die AfD den MP stellt? > > Blanker Populismus. Was hat Funktionalität von Software mit dem > Demoktrtie-Realisierungsgrad zu tun? Nix. > Was hat die Abhängigkeit von den USA mit Donald Trump zu tun? Auch nix? Oder springen dann Deine politischen Filter an? > >> Und wenn Trump durch einen Obama 2.0 abgelöst wird, wird dann >> alles wieder rückgängig gemacht? Und 8 Jahre später mit einem >> Präsidenten JD Vance wieder angeworfen? > > Auch Obama 1.0 und auch keiner seiner Vorgänger war ein Verfechter > bedingungsloser Atlantiker. Nicht die einen sind "böse", wenn die > anderen nur "blöd" sind. > Ach ja. Man will von Donald Trump unabhängig werden. Politischer Kindergarten. Der Mann ist fast 80. Welche große Zukunft erwartet man in Berlin von ihm wohl noch? > > >> Am besten geht es, so meine Erfahrung nach 25 Jahren IT-Dienst >> beim Staat, wenn die _Behörden wieder ihre eigenen Programme_ >> schreiben. Damit aber die Standesbeamtin nicht wieder mit Basic >> hantieren muss, müssen die kommunalen Rechenzentren mit >> Webanwendungen an den Start kommen. > > Abgesehen davon, dass du keine Ahnung zu haben scheinst, was mit > Basic heutzutage leistbar ist, ist es nicht ein Problem, das > Behörden Software nicht selbst entwickeln könnten, sondern dass > selbst, wenn sie es taten und funktionierende Software zustande > brachten, diese aus fachfremden Gründen nicht dürfen und es im > übrigen auch sinnlos wäre, wenn jedes Bundesland für sich eine > eigene Lösung entwickeln würde. Zu was sowas führt sieht man doch > wunderschön im Bildungsbereich. > Gleich fünf Themen falsch vermischt. Sag' mal, leidest Du unter der aktuellen Linksdrall-Krankheit? > >> Keine Leute? Kein KnowHow? KI nutzen! Die ist kostenlos. > So kostenlos, dass in den USA bereits der Strompreisanstieg mit der > KI- Nutzung korreliert. Sie ist bei uns z.B. auch nur deshalb > günstig zu haben, weil die Schweiz ihren Strom den großen RZ- > Betreibern subventioniert bzw. zu günstig abgibt. > Ach ja. Wo steht das denn? > > >> Dann hätten wir Programme bei den Programmierern und Anwendungen >> bei den Anwendern. So wie mit den alten 3270-Systemen in den 70er >> - 90er Jahren. >> >> Also man hätte auch einfach alles behalten können. Und vermutlich >> Millionen gespart. > > Nein, auch damals wurden bereits Unsummen für US-Computer > ausgegeben, während übrigens die DDR schon eigene Chips produzierte. > Das war zwar nicht wirtschaftlich erfolgreich, aber der Zeit weit > voraus. Und die Herrschaften in den EDV-Abteilungen des Wetsens > mussten auch nicht am Hungertuch nagen. > DDR-Chips waren billige Kopien alter westlicher Technik. Nicht nur bei Chips konnte man im Osten gerade das nachbauen, was im Westen ausgemustert wurde. Du darfst der SED nicht glauben. > >> Heute halt einfach PHP und MariaSQL nutzen. Streng genommen >> braucht man nicht einmal eigene Server. Sehr gute Hostanbieter >> sind schon lange in Deutschland verfügbar, datenschutzrechtlich >> geprüft und sehr zuverlässig. > > Die Axt im Haus erspart den Zimmermann. Es gab da mal eine für die > Endprodukte lizenzfreie Programmiersprache, die jeder problemlos > erlernen, verstehen und anwenden konnte, die eine für weite > Bereiche mehr als ausreichende relationale SQL-Datenbank mitbrachte, > da brauchte man für viele Zwecke nicht mal unbedingt einen Server > geschweige denn Internet. Es gibt heute Hunderte davon. Der Ostblock ist untergegangen. Da entstand viel, als die Freiheit kam. > Ihre kleinere "Stiefschwester" steckt noch heute in vielen gängigen > Produkten, einschliesslich denen des Marktführers. Die war so gut, > dass man sie nicht zuletzt zwecks Umsatzgenerierung diskreditieren > und abschaffen musste. Ihre Runtime steckt noch heute im OS. Du > weisst, welche Sprache ich meine? Nein, die Beschreibung ist zu allgemein. Ich kenne sehr viele Programmiersprachen und manche seit 50 Jahren. Also Du kannst ruhig Klartext sprechen. Aber das Thema "Umrüstung im Öffentlichen Dienst und die damit verbundenen Probleme" sollten wir im Auge behalten. Dir scheint die Problematik nicht ganz klar zu sein. FW
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2025-12-16 19:33 +0100 |
| Message-ID | <10hs8ln$28bkf$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #652350 |
Am 09.12.25 um 11:04 schrieb F. W.: > ...und setzt die Bombe gleich in das Konzept. Denn es soll nicht nur > umgerüstet werden. Das Riesenprojekt wird gleich noch mit > "Prozessoptimierung" belastet. So sind bisher alle gescheitert. Was ich letzt gehört hatte, bezog sich auf das Ersetzen von Office 365 durch LibreOffice bei Standard-Desktopsystemen und Outlook durch ein OpenSource-Mailclient (nicht Thunderbird). Viel mehr ist da scheinbar nicht gelaufen und wird wohl auf absehbare Zeit auch nicht. Das dürfte weitgehend schmerzfrei gehen. Marte
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| From | "F. W." <me@home.invalid> |
|---|---|
| Date | 2025-12-17 09:10 +0100 |
| Message-ID | <mqf6s5Fp7dnU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #652788 |
Am 16.12.2025 um 19:33 schrieb Marte Schwarz: > Am 09.12.25 um 11:04 schrieb F. W.: >> ...und setzt die Bombe gleich in das Konzept. Denn es soll nicht >> nur umgerüstet werden. Das Riesenprojekt wird gleich noch mit >> "Prozessoptimierung" belastet. So sind bisher alle gescheitert. > Was ich letzt gehört hatte, bezog sich auf das Ersetzen von Office > 365 durch LibreOffice bei Standard-Desktopsystemen und Outlook > durch ein OpenSource-Mailclient (nicht Thunderbird). > Viel mehr ist da scheinbar nicht gelaufen und wird wohl auf > absehbare Zeit auch nicht. Das dürfte weitgehend schmerzfrei gehen. Dann wäre die Meldung "SH macht OS" ja falsch. Nur MS-Office zu ersetzen ist zwar schon schwierig genug (Anbindung an Fachverfahren), aber ein Wechsel von Windows zu Linux/FreeBSD wäre schwieriger. Ich habe als IT-Leiter die Geschäftsführung mal geklötzt. Die wollten unbedingt Open Source und Linux. Also habe ich Windows-Terminals auf Linux-Basis eingeführt und alle waren zufrieden. :-D FW
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