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Groups > ger.ct > #637175 > unrolled thread

Sinn und Nutzen von safe-browsing

Started byStephan Elinghaus <seli@spamgourmet.com>
First post2025-04-14 14:24 +0000
Last post2025-04-15 13:51 +0200
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Contents

  Sinn und Nutzen von safe-browsing Stephan Elinghaus <seli@spamgourmet.com> - 2025-04-14 14:24 +0000
    Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2025-04-14 16:48 +0200
      Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2025-04-14 17:08 +0200
        Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-04-14 15:11 +0000
          Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2025-04-14 17:14 +0200
        Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2025-04-14 17:37 +0200
          Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> - 2025-04-14 18:04 +0200
            Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2025-04-14 18:07 +0200
              Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2025-04-14 19:04 +0200
              Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-04-15 14:09 +0200
            Schufazeugs (was:Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing) Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-04-23 14:11 +0200
        Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing Stephan Elinghaus <seli@spamgourmet.com> - 2025-04-15 06:00 +0000
          Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2025-04-15 08:48 +0200
            Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing Stephan Elinghaus <seli@spamgourmet.com> - 2025-04-15 11:43 +0000
              Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-04-15 14:23 +0200
                Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing Stephan Elinghaus <seli@spamgourmet.com> - 2025-04-15 13:05 +0000
                Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2025-04-15 17:13 +0200
              Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2025-04-15 14:20 +0200
                Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing Stephan Elinghaus <seli@spamgourmet.com> - 2025-04-15 13:02 +0000
      Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing Stephan Elinghaus <seli@spamgourmet.com> - 2025-04-15 05:49 +0000
        Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2025-04-15 09:04 +0200
          Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing Stephan Elinghaus <seli@spamgourmet.com> - 2025-04-15 11:28 +0000
            Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2025-04-15 14:26 +0200
              Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing Stephan Elinghaus <seli@spamgourmet.com> - 2025-04-15 13:12 +0000
              Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2025-04-15 19:01 +0200
      Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2025-05-03 10:30 +0200
    Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-04-15 13:51 +0200

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#637175 — Sinn und Nutzen von safe-browsing

FromStephan Elinghaus <seli@spamgourmet.com>
Date2025-04-14 14:24 +0000
SubjectSinn und Nutzen von safe-browsing
Message-ID<m64k5rF20m5U1@mid.individual.net>
Grüße in die Runde,

vielleicht hat hier jemand weiterführende Informationen für mich: Es
geht um die in Firefox integrierte Safe-Browsing-Funktion bzw. die
Meldung von betrügerischen Websites.
Was genau passiert da im Hintergrund? Muß da erst eine gewisse
Mindestzahl an Meldungen eingehen? Oder werden die URLs automatisiert
nach bestimmten Kriterien geprüft?

Ich habe schon öfters Fake-Shops bzw. von Betrügern beworbene
Fake-Banking oder Phishing-URLs dort eingeworfen. Es hat nie etwas
bewirkt. Die Fakes sind auch nach Monaten nach wie vor ohne eine Warnung
erreichbar. Deshalb stelle ich mir die Frage, ob es überhaupt noch Sinn
macht, solche URLs zu melden.
Bei den gemeldeten URLs bin ich mir zu 100% sicher, daß sie von
Betrügern stammen.

Ein aktuelles, noch recht frisches Beispiel:
https://finpulsemargin[punkt]site/ (Investment-Scam)

-- 
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#637177

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2025-04-14 16:48 +0200
Message-ID<vtje85.d10.1@privat.lahls.de>
In reply to#637175
*Stephan Elinghaus* schrieb:

> vielleicht hat hier jemand weiterführende Informationen für mich: Es
> geht um die in Firefox integrierte Safe-Browsing-Funktion bzw. die
> Meldung von betrügerischen Websites.
> Was genau passiert da im Hintergrund? Muß da erst eine gewisse
> Mindestzahl an Meldungen eingehen? Oder werden die URLs automatisiert
> nach bestimmten Kriterien geprüft?

Ich finde dazu nichts. Lediglich die Seite, wo man seine eigenen
Fundstücke einwerfen kann.

https://safebrowsing.google.com/safebrowsing/report_phish/?hl=de

> Ich habe schon öfters Fake-Shops bzw. von Betrügern beworbene
> Fake-Banking oder Phishing-URLs dort eingeworfen. Es hat nie etwas
> bewirkt. Die Fakes sind auch nach Monaten nach wie vor ohne eine Warnung
> erreichbar.

Waren das vielleicht personalisierte Links, die Rückschlüsse auf den
User zulassen? Da würde dann jeder "User" einen etwas anderen Link
bekommen. Da wäre die Meldung "deines" Links für google vermutlich
wertlos. Ist aber nur eine Vermutung. Ich denke, dass sich google bei
der Bewertung der eingereichten Fundstücke auch nicht unbedingt in die
Karten sehen lassen will.
-- 
bis denne

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#637178

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2025-04-14 17:08 +0200
Message-ID<vtj8dn$1pds$1@solani.org>
In reply to#637177
Am 14.04.25 um 16:48 schrieb Ruediger Lahl:
> *Stephan Elinghaus* schrieb:
> 
>> vielleicht hat hier jemand weiterführende Informationen für mich: Es
>> geht um die in Firefox integrierte Safe-Browsing-Funktion bzw. die
>> Meldung von betrügerischen Websites.
>> Was genau passiert da im Hintergrund? Muß da erst eine gewisse
>> Mindestzahl an Meldungen eingehen? Oder werden die URLs automatisiert
>> nach bestimmten Kriterien geprüft?
> 
> Ich finde dazu nichts. Lediglich die Seite, wo man seine eigenen
> Fundstücke einwerfen kann.
> 
> https://safebrowsing.google.com/safebrowsing/report_phish/?hl=de
> 
>> Ich habe schon öfters Fake-Shops bzw. von Betrügern beworbene
>> Fake-Banking oder Phishing-URLs dort eingeworfen. Es hat nie etwas
>> bewirkt. Die Fakes sind auch nach Monaten nach wie vor ohne eine Warnung
>> erreichbar.
> 
> Waren das vielleicht personalisierte Links, die Rückschlüsse auf den
> User zulassen? Da würde dann jeder "User" einen etwas anderen Link
> bekommen. Da wäre die Meldung "deines" Links für google vermutlich
> wertlos. Ist aber nur eine Vermutung. Ich denke, dass sich google bei
> der Bewertung der eingereichten Fundstücke auch nicht unbedingt in die
> Karten sehen lassen will.

Vor 4 Wochen hat mir Google als ersten Link einen bezahlten Link 
ausgeworfen, als ich nach "Pickerl Maut Österreich" gesucht habe.
Diese bei Google bezahlte Site war aber nicht der gewohnte ASFINAG-Shop, 
sondern ein nachgebauter Fake-Shop.

Ich habe es etwa 1 Minute zu spät bemerkt.

Mir ist kein Schaden entstanden (nur ein herber psychischer Schock und 
beleidigtes Selbstbewußtsein, erstmals auf Phishing reingefallen zu 
sein), aber ich habe auch bei der Polizei Anzeige erstellt, um einen 
möglichen Identitätsdiebstahl vorzubeugen.

BR24 hat vor 2 Tagen erstmals darüber berichtet.

https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/vorsicht-vor-falschen-pickerl-bei-oesterreichbesuch-asfinag-warnt-vor-fakeshops,UhyZD6s

Der Abbuchung von 8100 SAR habe ich binnen Minuten  widersprochen (die 
miste Zeit hat der Chatbot verbraten), aber auch die Targobank hat das 
Muster bereits erkannt und es schon abgeblockt.

SAR: Saudi-Arabische Riad, etwa 2100 Euro.

Die Kreditkarte war aber natürlich verbrannt, musste gesperrt und 
ersetzt werden.
-- 
Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...

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#637179

FromUlf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid>
Date2025-04-14 15:11 +0000
Message-ID<1744643481-2991@newsgrouper.org>
In reply to#637178
"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> posted:

> Am 14.04.25 um 16:48 schrieb Ruediger Lahl:
> > *Stephan Elinghaus* schrieb:
> > 
> >> vielleicht hat hier jemand weiterführende Informationen für mich: Es
> >> geht um die in Firefox integrierte Safe-Browsing-Funktion bzw. die
> >> Meldung von betrügerischen Websites.
> >> Was genau passiert da im Hintergrund? Muß da erst eine gewisse
> >> Mindestzahl an Meldungen eingehen? Oder werden die URLs automatisiert
> >> nach bestimmten Kriterien geprüft?
> > 
> > Ich finde dazu nichts. Lediglich die Seite, wo man seine eigenen
> > Fundstücke einwerfen kann.
> > 
> > https://safebrowsing.google.com/safebrowsing/report_phish/?hl=de
> > 
> >> Ich habe schon öfters Fake-Shops bzw. von Betrügern beworbene
> >> Fake-Banking oder Phishing-URLs dort eingeworfen. Es hat nie etwas
> >> bewirkt. Die Fakes sind auch nach Monaten nach wie vor ohne eine Warnung
> >> erreichbar.
> > 
> > Waren das vielleicht personalisierte Links, die Rückschlüsse auf den
> > User zulassen? Da würde dann jeder "User" einen etwas anderen Link
> > bekommen. Da wäre die Meldung "deines" Links für google vermutlich
> > wertlos. Ist aber nur eine Vermutung. Ich denke, dass sich google bei
> > der Bewertung der eingereichten Fundstücke auch nicht unbedingt in die
> > Karten sehen lassen will.
> 
> Vor 4 Wochen hat mir Google als ersten Link einen bezahlten Link 
> ausgeworfen, als ich nach "Pickerl Maut Österreich" gesucht habe.
> Diese bei Google bezahlte Site war aber nicht der gewohnte ASFINAG-Shop, 
> sondern ein nachgebauter Fake-Shop.
> 
> Ich habe es etwa 1 Minute zu spät bemerkt.
> 
> Mir ist kein Schaden entstanden (nur ein herber psychischer Schock und 
> beleidigtes Selbstbewußtsein, erstmals auf Phishing reingefallen zu 
> sein), aber ich habe auch bei der Polizei Anzeige erstellt, um einen 
> möglichen Identitätsdiebstahl vorzubeugen.
> 
> BR24 hat vor 2 Tagen erstmals darüber berichtet.
> 
> https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/vorsicht-vor-falschen-pickerl-bei-oesterreichbesuch-asfinag-warnt-vor-fakeshops,UhyZD6s
> 
> Der Abbuchung von 8100 SAR habe ich binnen Minuten  widersprochen (die 
> miste Zeit hat der Chatbot verbraten), aber auch die Targobank hat das 
> Muster bereits erkannt und es schon abgeblockt.
> 
> SAR: Saudi-Arabische Riad, etwa 2100 Euro.

Und deren Hauptstadt heißt Rial?

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#637180

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2025-04-14 17:14 +0200
Message-ID<vtj8ov$1pdt$2@solani.org>
In reply to#637179
Am 14.04.25 um 17:11 schrieb Ulf Kutzner:

>> Muster bereits erkannt und es schon abgeblockt.
>>
>> SAR: Saudi-Arabische Riad, etwa 2100 Euro.
> 
> Und deren Hauptstadt heißt Rial?

Anders herum, ja.

-- 
Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...

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#637181

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2025-04-14 17:37 +0200
Message-ID<vtjh52.cj8.1@privat.lahls.de>
In reply to#637178
*Dr. Joachim Neudert* schrieb:

> https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/vorsicht-vor-falschen-pickerl-bei-oesterreichbesuch-asfinag-warnt-vor-fakeshops,UhyZD6s
>
> Der Abbuchung von 8100 SAR habe ich binnen Minuten  widersprochen (die
> miste Zeit hat der Chatbot verbraten), aber auch die Targobank hat das
> Muster bereits erkannt und es schon abgeblockt.
>
> SAR: Saudi-Arabische Riad, etwa 2100 Euro.

Übel! Meine Frau ist mal auf einen Reseller hereingefallen. Da hat sie
dann eine Gebühr für die Abmeldung eines Rundfunkteilnehmer bezahlt,
obwohl das beim Beitragsservice natürlich kostenfrei ist. Ist mir leider
zu spät untergekommen und die "Gebühr" war dann auch nicht die Welt, so
das da auch nur ein Grummeln im Bauch zurückblieb.

Diese "Reseller" sind übrigens auch für Maut-Pickerl zu finden. Dein
obiger Suchbegriff findet auch https://digitale-vignette-online.at/de,
da kostet das Tagesticket dann 9,30 € plus 5,60 € Bearbeitungsgebühr.
-- 
bis denne

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#637182

FromNed Kelly <ned.kelly@nefkom.net>
Date2025-04-14 18:04 +0200
Message-ID<vtjbiu$1umc$1@solani.org>
In reply to#637181
Am 14.04.2025 um 17:37 schrieb Ruediger Lahl:
> *Dr. Joachim Neudert* schrieb:
> 
>> https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/vorsicht-vor-falschen-pickerl-bei-oesterreichbesuch-asfinag-warnt-vor-fakeshops,UhyZD6s
>>
>> Der Abbuchung von 8100 SAR habe ich binnen Minuten  widersprochen (die
>> miste Zeit hat der Chatbot verbraten), aber auch die Targobank hat das
>> Muster bereits erkannt und es schon abgeblockt.
>>
>> SAR: Saudi-Arabische Riad, etwa 2100 Euro.
> 
> Übel! Meine Frau ist mal auf einen Reseller hereingefallen. Da hat sie
> dann eine Gebühr für die Abmeldung eines Rundfunkteilnehmer bezahlt,
> obwohl das beim Beitragsservice natürlich kostenfrei ist. Ist mir leider
> zu spät untergekommen und die "Gebühr" war dann auch nicht die Welt, so
> das da auch nur ein Grummeln im Bauch zurückblieb.
> 
> Diese "Reseller" sind übrigens auch für Maut-Pickerl zu finden. Dein
> obiger Suchbegriff findet auch https://digitale-vignette-online.at/de,
> da kostet das Tagesticket dann 9,30 € plus 5,60 € Bearbeitungsgebühr.

  Falls jemand eine SCHUFA Auskunft braucht, dann 
zahlt man dort normalerweis 30 €.

  Es gibt eine gut versteckte Stelle, wo du die 
Auskunft kostenlos bekommst. Suche nach:

  "Datenkopie nach Art. 15 DS-GVO"

und hier gibt es die Auskunft kostenfrei:

  "https://www.meineschufa.de/de/datenkopie"

Ciao, Ned.

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#637183

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2025-04-14 18:07 +0200
Message-ID<vtjbrk$1pdt$3@solani.org>
In reply to#637182
Am 14.04.25 um 18:04 schrieb Ned Kelly:
> Am 14.04.2025 um 17:37 schrieb Ruediger Lahl:
>> *Dr. Joachim Neudert* schrieb:
>>
>>> https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/vorsicht-vor-falschen- 
>>> pickerl-bei-oesterreichbesuch-asfinag-warnt-vor-fakeshops,UhyZD6s
>>>
>>> Der Abbuchung von 8100 SAR habe ich binnen Minuten  widersprochen (die
>>> miste Zeit hat der Chatbot verbraten), aber auch die Targobank hat das
>>> Muster bereits erkannt und es schon abgeblockt.
>>>
>>> SAR: Saudi-Arabische Riad, etwa 2100 Euro.
>>
>> Übel! Meine Frau ist mal auf einen Reseller hereingefallen. Da hat sie
>> dann eine Gebühr für die Abmeldung eines Rundfunkteilnehmer bezahlt,
>> obwohl das beim Beitragsservice natürlich kostenfrei ist. Ist mir leider
>> zu spät untergekommen und die "Gebühr" war dann auch nicht die Welt, so
>> das da auch nur ein Grummeln im Bauch zurückblieb.
>>
>> Diese "Reseller" sind übrigens auch für Maut-Pickerl zu finden. Dein
>> obiger Suchbegriff findet auch https://digitale-vignette-online.at/de,
>> da kostet das Tagesticket dann 9,30 € plus 5,60 € Bearbeitungsgebühr.
> 
>   Falls jemand eine SCHUFA Auskunft braucht, dann zahlt man dort 
> normalerweis 30 €.
> 
>   Es gibt eine gut versteckte Stelle, wo du die Auskunft kostenlos 
> bekommst. Suche nach:
> 
>   "Datenkopie nach Art. 15 DS-GVO"
> 
> und hier gibt es die Auskunft kostenfrei:
> 
>   "https://www.meineschufa.de/de/datenkopie"
> 
> Ciao, Ned.

Hmmm... wenn sich jemand unbedingt die 30 Euro sparen will oder muß - ob 
das in seine Kreditwürdigkeit eingeht?

SCNR, nur ein Scherz.

-- 
Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...

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#637199

From"Wendelin Uez" <wuez@online.de>
Date2025-04-14 19:04 +0200
Message-ID<vtl402$2og5$1@solani.org>
In reply to#637183
>- ob das in seine Kreditwürdigkeit eingeht?

Offiziell natürlich nicht. 

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#637214

FromWalter Brill <WalterBrill@t-online.de>
Date2025-04-15 14:09 +0200
Message-ID<m670jgFd6qoU2@mid.individual.net>
In reply to#637183
Hallo,

Am 14.04.25 um 18:07 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Am 14.04.25 um 18:04 schrieb Ned Kelly:
>> Am 14.04.2025 um 17:37 schrieb Ruediger Lahl:
>>> *Dr. Joachim Neudert* schrieb:
>>>
>>>> https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/vorsicht-vor-falschen- 
>>>> pickerl-bei-oesterreichbesuch-asfinag-warnt-vor-fakeshops,UhyZD6s
>>>>
>>>> Der Abbuchung von 8100 SAR habe ich binnen Minuten  widersprochen (die
>>>> miste Zeit hat der Chatbot verbraten), aber auch die Targobank hat das
>>>> Muster bereits erkannt und es schon abgeblockt.
>>>>
>>>> SAR: Saudi-Arabische Riad, etwa 2100 Euro.
>>>
>>> Übel! Meine Frau ist mal auf einen Reseller hereingefallen. Da hat sie
>>> dann eine Gebühr für die Abmeldung eines Rundfunkteilnehmer bezahlt,
>>> obwohl das beim Beitragsservice natürlich kostenfrei ist. Ist mir leider
>>> zu spät untergekommen und die "Gebühr" war dann auch nicht die Welt, so
>>> das da auch nur ein Grummeln im Bauch zurückblieb.
>>>
>>> Diese "Reseller" sind übrigens auch für Maut-Pickerl zu finden. Dein
>>> obiger Suchbegriff findet auch https://digitale-vignette-online.at/de,
>>> da kostet das Tagesticket dann 9,30 € plus 5,60 € Bearbeitungsgebühr.
>>
>>   Falls jemand eine SCHUFA Auskunft braucht, dann zahlt man dort 
>> normalerweis 30 €.
>>
>>   Es gibt eine gut versteckte Stelle, wo du die Auskunft kostenlos 
>> bekommst. Suche nach:
>>
>>   "Datenkopie nach Art. 15 DS-GVO"
>>
>> und hier gibt es die Auskunft kostenfrei:
>>
>>   "https://www.meineschufa.de/de/datenkopie"
>>
>> Ciao, Ned.
> 
> Hmmm... wenn sich jemand unbedingt die 30 Euro sparen will oder muß - ob 
> das in seine Kreditwürdigkeit eingeht?
> 
> SCNR, nur ein Scherz.

Weil's so schön passt!
Dein Reichtum kotzt mich an ;-)

Ciao
Walter

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#637384 — Schufazeugs (was:Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing)

FromWalter Brill <WalterBrill@t-online.de>
Date2025-04-23 14:11 +0200
SubjectSchufazeugs (was:Re: Sinn und Nutzen von safe-browsing)
Message-ID<m6s3n5FppvsU5@mid.individual.net>
In reply to#637182
Hallo,

Am 14.04.25 um 18:04 schrieb Ned Kelly:
> Am 14.04.2025 um 17:37 schrieb Ruediger Lahl:
>> *Dr. Joachim Neudert* schrieb:
>>
>>> https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/vorsicht-vor-falschen-pickerl-bei-oesterreichbesuch-asfinag-warnt-vor-fakeshops,UhyZD6s
>>>
>>> Der Abbuchung von 8100 SAR habe ich binnen Minuten  widersprochen (die
>>> miste Zeit hat der Chatbot verbraten), aber auch die Targobank hat das
>>> Muster bereits erkannt und es schon abgeblockt.
>>>
>>> SAR: Saudi-Arabische Riad, etwa 2100 Euro.
>>
>> Übel! Meine Frau ist mal auf einen Reseller hereingefallen. Da hat sie
>> dann eine Gebühr für die Abmeldung eines Rundfunkteilnehmer bezahlt,
>> obwohl das beim Beitragsservice natürlich kostenfrei ist. Ist mir leider
>> zu spät untergekommen und die "Gebühr" war dann auch nicht die Welt, so
>> das da auch nur ein Grummeln im Bauch zurückblieb.
>>
>> Diese "Reseller" sind übrigens auch für Maut-Pickerl zu finden. Dein
>> obiger Suchbegriff findet auch https://digitale-vignette-online.at/de,
>> da kostet das Tagesticket dann 9,30 € plus 5,60 € Bearbeitungsgebühr.
> 
>   Falls jemand eine SCHUFA Auskunft braucht, dann zahlt man dort 
> normalerweis 30 €.
> 
>   Es gibt eine gut versteckte Stelle, wo du die Auskunft kostenlos 
> bekommst. Suche nach:
> 
>   "Datenkopie nach Art. 15 DS-GVO"
> 
> und hier gibt es die Auskunft kostenfrei:
> 
>   "https://www.meineschufa.de/de/datenkopie"


Heute erhalten!
"Am 01.04.2025 beträgt Ihr Basisscore: 99,60% von theoretisch möglichen 
100%"

Mein Gott habe ich eine Reputation ;-)

Ciao
Walter

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#637193

FromStephan Elinghaus <seli@spamgourmet.com>
Date2025-04-15 06:00 +0000
Message-ID<m66avoFa8lfU2@mid.individual.net>
In reply to#637178
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> schrieb:
> Vor 4 Wochen hat mir Google als ersten Link einen bezahlten Link 
> ausgeworfen, als ich nach "Pickerl Maut Österreich" gesucht habe.
> Diese bei Google bezahlte Site war aber nicht der gewohnte ASFINAG-Shop, 
> sondern ein nachgebauter Fake-Shop.

Das hinterläßt natürlich auch ein gewisses G'schmäckle. Bezahlte Links
werden ganz oben angezeigt, auch wenn es sich um Betrüger handelt.
Man könnte doch vermuten daß der ganz, ganz große Player auf diesem
Markt über Technologie verfügt, Betrüger zumindest nach einer gewissen
Zeit erkennen zu können.
Ein Schelm, wer böses dabei denkt.


> Ich habe es etwa 1 Minute zu spät bemerkt.
>
> Mir ist kein Schaden entstanden (nur ein herber psychischer Schock und 
> beleidigtes Selbstbewußtsein, erstmals auf Phishing reingefallen zu 

Immerhin, Glück gehabt. Wenn man sich jedoch die statistischen Zahlen
zu den durch online-Betrug entstandenen Schäden anschaut: Die gehen
kontinuierlich nach oben. Und die Dunkelziffer dürfte noch ein, zwei
Größenordnungen darüber liegen.


> sein), aber ich habe auch bei der Polizei Anzeige erstellt, um einen 
> möglichen Identitätsdiebstahl vorzubeugen.

Sehr vernünftig. Die Täter wird man aber natürlich niemals finden.
Und für jeden dichtgemachten Betrugsladen entstehen gefühlt sofort
drei neue.


> Die Kreditkarte war aber natürlich verbrannt, musste gesperrt und 
> ersetzt werden.

Also ist doch Schaden entstanden. Zwar kein finanzieller bei Dir, aber
bei anderen. Und Du hattest den Aufwand und möglicherweise kommen da
noch Folgen durch Mißbrauch der erbeuteten Daten.
Immerhin dürfte der Lerneffekt von unschätzbarem Wert sein. ;)
Andere haben da deutlich weniger Glück.

-- 
[out of signatures error]

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#637197

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2025-04-15 08:48 +0200
Message-ID<vtl6hf.cgs.1@privat.lahls.de>
In reply to#637193
*Stephan Elinghaus* schrieb:

> Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> schrieb:
>> Vor 4 Wochen hat mir Google als ersten Link einen bezahlten Link
>> ausgeworfen, als ich nach "Pickerl Maut Österreich" gesucht habe.
>> Diese bei Google bezahlte Site war aber nicht der gewohnte ASFINAG-Shop,
>> sondern ein nachgebauter Fake-Shop.
>
> Das hinterläßt natürlich auch ein gewisses G'schmäckle. Bezahlte Links
> werden ganz oben angezeigt, auch wenn es sich um Betrüger handelt.
> Man könnte doch vermuten daß der ganz, ganz große Player auf diesem
> Markt über Technologie verfügt, Betrüger zumindest nach einer gewissen
> Zeit erkennen zu können.

Nun könnte man den Link auch ohne pösen Inhalt "einreichen" und den
Inhalt dann später ändern. Google verkauft nur den Platz in der
Reihenfolge. Sie sind nicht für den Inhalt der angezeigten URL
verantwortlich. Dein Autohändler verkauft dir die Karre auch und ist
nicht dafür verantwortlich, wenn du damit eine Kindergartengruppe
ausradierst.

> Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Ja klar. SIE machen das extra!!!1elf
-- 
bis denne

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#637211

FromStephan Elinghaus <seli@spamgourmet.com>
Date2025-04-15 11:43 +0000
Message-ID<m66v3iFdauhU2@mid.individual.net>
In reply to#637197
Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> schrieb:
> *Stephan Elinghaus* schrieb:
>
> Nun könnte man den Link auch ohne pösen Inhalt "einreichen" und den
> Inhalt dann später ändern. Google verkauft nur den Platz in der

Könnte man tun. Nun ist es aber nicht so, daß der Google-Bot nur ein
mal alle paar Jahre vorbeischaut. Mailserver werden ja auch überwacht
und landen bei Mißbrauch zumindest eine gewisse Zeit auf Blacklists.


> verantwortlich. Dein Autohändler verkauft dir die Karre auch und ist
> nicht dafür verantwortlich, wenn du damit eine Kindergartengruppe
> ausradierst.

Naja... Nicht alles, was hinkt, ist auch ein Vergleich.


> Ja klar. SIE machen das extra!!!1elf

Die Frage war, ob und welche Wirkung eingereichte Meldungen haben.

Um mal in deinem Autohändler-Vergleich zu bleiben: Wenn sich ein
Autohändler in einen Verkaufsraum eingemietet hat und nach den ersten
zwei, drei Verkäufen anfängt, die Leute nur noch zu betrügen - was 
würde dann wohl passieren? Würde der Vermieter oder meinentwegen 
auch die Polizei hier auch tatenlos zusehen, wenn immer mehr 
Beschwerden eingehen?
Deshalb war meine Frage, was genau mit den Meldungen passiert.

-- 
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#637215

FromWalter Brill <WalterBrill@t-online.de>
Date2025-04-15 14:23 +0200
Message-ID<m671eaFd6qoU3@mid.individual.net>
In reply to#637211
Hallo,

Am 15.04.25 um 13:43 schrieb Stephan Elinghaus:
> Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> schrieb:
>> *Stephan Elinghaus* schrieb:
>>
>> Nun könnte man den Link auch ohne pösen Inhalt "einreichen" und den
>> Inhalt dann später ändern. Google verkauft nur den Platz in der
> 
> Könnte man tun. Nun ist es aber nicht so, daß der Google-Bot nur ein
> mal alle paar Jahre vorbeischaut. Mailserver werden ja auch überwacht
> und landen bei Mißbrauch zumindest eine gewisse Zeit auf Blacklists.
> 
> 
>> verantwortlich. Dein Autohändler verkauft dir die Karre auch und ist
>> nicht dafür verantwortlich, wenn du damit eine Kindergartengruppe
>> ausradierst.
> 
> Naja... Nicht alles, was hinkt, ist auch ein Vergleich.
> 
> 
>> Ja klar. SIE machen das extra!!!1elf
> 
> Die Frage war, ob und welche Wirkung eingereichte Meldungen haben.
> 
> Um mal in deinem Autohändler-Vergleich zu bleiben: Wenn sich ein
> Autohändler in einen Verkaufsraum eingemietet hat und nach den ersten
> zwei, drei Verkäufen anfängt, die Leute nur noch zu betrügen - was
> würde dann wohl passieren? Würde der Vermieter oder meinentwegen
> auch die Polizei hier auch tatenlos zusehen, wenn immer mehr
> Beschwerden eingehen?
> Deshalb war meine Frage, was genau mit den Meldungen passiert.

Hier wird von der Benutzung abgeraten: 
<https://wiki.systemli.org/security/firefox/safebrowsing>

Ciao
Walter

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#637219

FromStephan Elinghaus <seli@spamgourmet.com>
Date2025-04-15 13:05 +0000
Message-ID<m673slFe5jvU2@mid.individual.net>
In reply to#637215
Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> schrieb:
> Hier wird von der Benutzung abgeraten: 
><https://wiki.systemli.org/security/firefox/safebrowsing>

Danke, habe ich mir mal angeschaut. So kann man das natürlich auch
sehen.
Für den ONU halte ich diese Funktion allerdings durchaus für sinnvoll.

-- 
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#637224

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2025-04-15 17:13 +0200
Message-ID<vtm43s.4qs.1@privat.lahls.de>
In reply to#637215
*Walter Brill* schrieb:

[Safebrowsing]> Hier wird von der Benutzung abgeraten:
> <https://wiki.systemli.org/security/firefox/safebrowsing>

Oh Mann, ich hab schon drauf gewartet. Die Safebrowsing-API ist
lückenlos dokumentiert und sicher. Sonst würde Mozilla sie nicht benutzen.

Webseiten-URLs werden gehasht. Soweit stimmt das noch. Übertragen werden
aber nur die ersten 4 Bit des 32 Bit Hash und Google schickt alle Hashes
zurück, die mit den gleichen 4 Bit beginnen.

Damit erfährt google keine einzige URL. Der Abgleich findet
ausschließlich offline im Browser statt.

Ich weiß nicht ob und wann Mozilla sich der neusten Version des Schutzes
zuwendet. Die prüft dann direkt bei google, ist aber genauso sicher.

https://heise.de/-9655635

Natürlich erhält google die IP, sonst könnten sie ja die Hashes nicht
zurückschicken. Inwieweit google dann die IP speichert weiß ich nicht,
es bringt ihnen hier jedenfalls nichts.
-- 
bis denne

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#637217

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2025-04-15 14:20 +0200
Message-ID<vtlq09.ebc.1@privat.lahls.de>
In reply to#637211
*Stephan Elinghaus* schrieb:

> Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> schrieb:
>> *Stephan Elinghaus* schrieb:
>> Nun könnte man den Link auch ohne pösen Inhalt "einreichen" und den
>> Inhalt dann später ändern. Google verkauft nur den Platz in der
>
> Könnte man tun. Nun ist es aber nicht so, daß der Google-Bot nur ein
> mal alle paar Jahre vorbeischaut.

Ach, der bezahlte Link verweist einfach auf eine Weiterleitung und deren
Ziel ist eine weitere Weiterleitung und was dahinter geschieht, kann
dann bei Bedarf geändert werden. Daneben gibt es JavaScript, das erst
sichtbar wird, wenn bestimmte Funktionen auf der Seite ausgeführt
werden. Da kommt kein Bot mehr dran.

> Die Frage war, ob und welche Wirkung eingereichte Meldungen haben.

Kann ich nicht sagen, aber da der Service verfügbar ist, sollte auch
eine Wirkung dahinter stehen. Im Zweifelsfall kochen die auch nur
einfach mit Wasser. Alles andere macht die Sache nur ineffektiv.
Man schaut vielleicht zuerst bei den Seiten vorbei, die vermehrt
gemeldet werden, da hier dann die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass es
auch mehr Unser treffen könnte. Das sprichwörtliche Einzelschicksal kann
dann schon mal hinten runter fallen.
-- 
bis denne

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#637218

FromStephan Elinghaus <seli@spamgourmet.com>
Date2025-04-15 13:02 +0000
Message-ID<m673n6Fe5jvU1@mid.individual.net>
In reply to#637217
Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> schrieb:
> Ach, der bezahlte Link verweist einfach auf eine Weiterleitung und deren
> Ziel ist eine weitere Weiterleitung und was dahinter geschieht, kann
> dann bei Bedarf geändert werden. Daneben gibt es JavaScript, das erst
> sichtbar wird, wenn bestimmte Funktionen auf der Seite ausgeführt
> werden. Da kommt kein Bot mehr dran.

Stimmt natürlich - das bekannte Hase-Igel-Spiel, wie man es auch
von anderen Stellen her bereits kennt.


>> Die Frage war, ob und welche Wirkung eingereichte Meldungen haben.
>
> Kann ich nicht sagen, aber da der Service verfügbar ist, sollte auch
> eine Wirkung dahinter stehen. Im Zweifelsfall kochen die auch nur
> einfach mit Wasser. Alles andere macht die Sache nur ineffektiv.
> Man schaut vielleicht zuerst bei den Seiten vorbei, die vermehrt
> gemeldet werden, da hier dann die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass es
> auch mehr Unser treffen könnte. Das sprichwörtliche Einzelschicksal kann
> dann schon mal hinten runter fallen.

Vermutlich wird es so sein. Einzelmeldungen sind wahrscheinlich erst
mal nur ein Tropfen. Macht einerseits Sinn, sonst könnte jeder beliebige
URL böswillig auf der Blacklist landen, sofern das nicht wirklich
überprüft wird. Andererseits muß halt mutmaßlich erst ein gewisser
Schaden entstanden sein, bis die Site geblockt wird.

-- 
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#637192

FromStephan Elinghaus <seli@spamgourmet.com>
Date2025-04-15 05:49 +0000
Message-ID<m66aboFa8lfU1@mid.individual.net>
In reply to#637177
Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> schrieb:
> Ich finde dazu nichts. Lediglich die Seite, wo man seine eigenen
> Fundstücke einwerfen kann.

Danke für die Antwort. Genau so geht es mir auch.

>> Ich habe schon öfters Fake-Shops bzw. von Betrügern beworbene
>> Fake-Banking oder Phishing-URLs dort eingeworfen. Es hat nie etwas
>> bewirkt. Die Fakes sind auch nach Monaten nach wie vor ohne eine Warnung
>> erreichbar.
>
> Waren das vielleicht personalisierte Links, die Rückschlüsse auf den
> User zulassen? 

Nein. Ich entferne generell alles, was irgendwie mit Personalisierung
zu tun haben könnte. URLs, bei denen ich den Eindruck habe, daß hier
der gesamte URL der Rückverfolgung dient, werfe ich ungemeldet weg.


> wertlos. Ist aber nur eine Vermutung. Ich denke, dass sich google bei
> der Bewertung der eingereichten Fundstücke auch nicht unbedingt in die
> Karten sehen lassen will.

Kann gut sein. Allerdings würde mich schon interessieren, was genau
da im Hintergrund abläuft - und ob es für mich generell Sinn macht,
solche URLs überhaupt noch zu melden.
Es sieht für mich halt etwas frustrierend aus, wenn Betreiber 
unseriöser Sites auch nach Monaten weiter unbehelligt Tag für Tag
andere Leute betrügen. 
Sicher, so ein Fake-Shop ist heutzutage eine Sache von drei Mausklicks.
Aber ich kann und will bei sowas einfach nicht wegschauen und 
weitergehen.

-- 
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