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Groups > ger.ct > #594463 > unrolled thread

Meinungsfreiheit! Fuerchtet Euch nicht vor der neuen Zensur!

Started byFred.Alph <test10@anon.invalid>
First post2023-05-25 19:26 +0200
Last post2023-05-26 15:10 +0200
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Contents

  Meinungsfreiheit! Fuerchtet Euch nicht vor der neuen Zensur! Fred.Alph <test10@anon.invalid> - 2023-05-25 19:26 +0200
    Re: Meinungsfreiheit! Fuerchtet Euch nicht vor der neuen Zensur! Lothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de> - 2023-05-25 20:01 +0200
    Re: Meinungsfreiheit! Fuerchtet Euch nicht vor der neuen Zensur! Erika Ciesla <abc@xyz.invalid> - 2023-05-26 07:47 +0200
      Re: Meinungsfreiheit! Fuerchtet Euch nicht vor der neuen Zensur! Marco <mo01@posteo.de> - 2023-05-26 09:18 +0200
        Re: Meinungsfreiheit! Fuerchtet Euch nicht vor der neuen Zensur! "Der Habakuk." <habakuk@linuxmail.org> - 2023-05-26 10:03 +0200
          Re: Meinungsfreiheit! Fuerchtet Euch nicht vor der neuen Zensur! Heinz Tauer <heinztauer@arcor.de> - 2023-05-26 11:18 +0200
            Re: Meinungsfreiheit! Fuerchtet Euch nicht vor der neuen Zensur! Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-05-26 11:40 +0200
              Re: Meinungsfreiheit! Fuerchtet Euch nicht vor der neuen Zensur! Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-05-27 02:54 -0700
              Re: Meinungsfreiheit! Fuerchtet Euch nicht vor der neuen Zensur! Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-05-27 12:29 +0200
              Re: Meinungsfreiheit! Fuerchtet Euch nicht vor der neuen Zensur! Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2023-05-27 11:34 +0100
                Re: Meinungsfreiheit! Fuerchtet Euch nicht vor der neuen Zensur! Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-05-27 15:05 +0200
        Re: Meinungsfreiheit! Fuerchtet Euch nicht vor der neuen Zensur! Erika Ciesla <abc@xyz.invalid> - 2023-05-27 08:29 +0200
          Re: Meinungsfreiheit! Fuerchtet Euch nicht vor der neuen Zensur! "Der Habakuk." <habakuk@linuxmail.org> - 2023-05-27 09:28 +0200
            Re: Meinungsfreiheit! Fuerchtet Euch nicht vor der neuen Zensur! "Der Habakuk." <habakuk@linuxmail.org> - 2023-05-27 09:34 +0200
          Re: Meinungsfreiheit! Fuerchtet Euch nicht vor der neuen Zensur! "Klaus H." <kl.huller@web.de> - 2023-05-27 09:44 +0200
            Re: Meinungsfreiheit! Fuerchtet Euch nicht vor der neuen Zensur! Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2023-05-27 10:17 +0200
            Re: Meinungsfreiheit! Fuerchtet Euch nicht vor der neuen Zensur! Erika Ciesla <abc@xyz.invalid> - 2023-05-27 10:44 +0200
              Re: Meinungsfreiheit! Fuerchtet Euch nicht vor der neuen Zensur! "Klaus H." <kl.huller@web.de> - 2023-05-27 11:43 +0200
                Re: Meinungsfreiheit! Fuerchtet Euch nicht vor der neuen Zensur! Erika Ciesla <abc@xyz.invalid> - 2023-05-27 17:31 +0200
                  Re: Meinungsfreiheit! Fuerchtet Euch nicht vor der neuen Zensur! "DER GELAeUTERTE" <dergelaeuterte@web.de> - 2023-05-27 18:14 +0200
              Re: Meinungsfreiheit! Fuerchtet Euch nicht vor der neuen Zensur! "DER GELAeUTERTE" <dergelaeuterte@web.de> - 2023-05-27 15:33 +0200
          Re: Meinungsfreiheit! Fuerchtet Euch nicht vor der neuen Zensur! "DER GELAeUTERTE" <dergelaeuterte@web.de> - 2023-05-27 15:33 +0200
      Re: Meinungsfreiheit! Fuerchtet Euch nicht vor der neuen Zensur! "DER GELAeUTERTE" <dergelaeuterte@web.de> - 2023-05-26 15:10 +0200

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#594463 — Meinungsfreiheit! Fuerchtet Euch nicht vor der neuen Zensur!

FromFred.Alph <test10@anon.invalid>
Date2023-05-25 19:26 +0200
SubjectMeinungsfreiheit! Fuerchtet Euch nicht vor der neuen Zensur!
Message-ID<u4o5og$khf0$1@news.nnpt4.net>
25.05.2023
Achtung, Reichelt!
Meinungsfreiheit! Fürchtet Euch nicht vor der neuen Zensur!
| Achtung, Reichelt vom 25. Mai 2023

Seit einiger Zeit durchleben wir ein neues Zeitalter der Zensur.
Mit Begriffen wie „Schwurbler“, „Leugner“ oder „rechts“ sind
mediale Mauern um ganze Gruppen von Menschen errichtet worden,
die mit ihren unbequemen Ansichten oft genug Recht behalten
sollten. Auf unzähligen Social Media-Kanälen wurden Meinungen
gesperrt und Menschen zerstört, die unerwünscht waren.

Aber die gute Nachricht ist: Diese Mauern bröckeln und brechen.
Immer mehr Menschen sind nicht mehr bereit, sich durch Angst
und Einschüchterung regieren zu lassen. Immer mehr Menschen
wenden sich ab von der gebührenfinanzierten Propaganda von
ARD und ZDF. Immer mehr Menschen bekennen: Das werden wir
ja wohl noch sagen dürfen!

02:52 In was für einer Welt leben wir?
07:59 Leben in neuem Zeitalter der Zensur
09:24 Wo bleibt die Meinungsfreiheit?
13:20 Neue Dimension von Kontrolle
15:15 Cancel Culture: Seuche von links
(...)
mehr: https://www.youtube.com/watch?v=cGSjqd2qPt8

IMO:
Der härteste Gegner von Scheinheiligkeit,
Propaganda und Heuchelei in der Politik!

Danke Herr Reichelt für Ihre mutigen Worte.

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#594464

FromLothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de>
Date2023-05-25 20:01 +0200
Message-ID<1vut2xckfiy4j.dlg@kimmeringer.de>
In reply to#594463
Fred.Alph wrote:

> Seit einiger Zeit durchleben wir ein neues Zeitalter der Zensur.
[...]
> Immer mehr Menschen bekennen: Das werden wir
> ja wohl noch sagen dürfen!

Also doch kein neues Zeitalter der Zensur?

> Danke Herr Reichelt für Ihre mutigen Worte.

Das Wort, das du meintest, ist populistisch. Ich finde es immer
wieder erstaunlich, wie hier staendig Zensur!einself proklamiert
wird und niemand von den Nasen (man koennte sie auch Schwurbler
nennen) jemals zensiert wurde.


Gruesse, Lothar
-- 
Lothar Kimmeringer                E-Mail: spamfang@kimmeringer.de
               PGP-encrypted mails preferred (Key-ID: 0x8BC3CD81)

Always remember: The answer is forty-two, there can only be wrong
                 questions!

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#594503

FromErika Ciesla <abc@xyz.invalid>
Date2023-05-26 07:47 +0200
Message-ID<kdavgcFhdo7U4@mid.individual.net>
In reply to#594463
Am 25.05.23 um 19:26 Uhr Fred.Alph schrieb:

> Seit einiger Zeit durchleben wir ein neues Zeitalter der Zensur.

Nö! Eine Zensurbehörde gibt es nicht, also ist auch keiner da der die
Zensur durchführen kann.

> Mit Begriffen wie „Schwurbler“, „Leugner“ oder „rechts“ sind
> mediale Mauern um ganze Gruppen von Menschen errichtet worden,

Das sind Meinungen, und die sind rechtens. Aber wo ist da die Zensur?
Niemand hindert Euch daran zu schwurbeln und zu lügen.

> die mit ihren unbequemen Ansichten oft genug Recht behalten
> sollten. Auf unzähligen Social Media-Kanälen wurden Meinungen
> gesperrt und Menschen zerstört, die unerwünscht waren.

Ja, das kommt schonmal vor. Aber immer erst hinterher, nachdem der
Poster gegen geltendes Recht verstieß, und mithin eine Straftat beging.
Eine Zensur findet aber vorher statt – niemand schreibt da etwas, das
nicht zuvor von einem staatlich bestellten Zensor genehmigt wurde.

> Danke Herr Reichelt für Ihre mutigen Worte.

Allein die Tatsache, daß dieses A’ solches frank und frei behaupten
darf, beweist, daß er lügt.


 👋️😃️  ℰ𝓇𝒾𝓀𝒶 𝒞𝒾ℯ𝓈́𝓉𝒶

-- 

 Übrigens!

 Ab sofort wird gespart – koste es was es wolle! 😁️

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#594509

FromMarco <mo01@posteo.de>
Date2023-05-26 09:18 +0200
Message-ID<u4pmff$gfgo$1@solani.org>
In reply to#594503
Am 26.05.2023 schrieb Erika Ciesla <abc@xyz.invalid>:

> Am 25.05.23 um 19:26 Uhr Fred.Alph schrieb:
> 
> > Seit einiger Zeit durchleben wir ein neues Zeitalter der Zensur.  
> 
> Nö! Eine Zensurbehörde gibt es nicht, also ist auch keiner da der die
> Zensur durchführen kann.

Ersteres stimmt, Letzteres nicht. Zensur gibt es trotzdem in Form
von DNS-Sperren. Lutz Donnerhacke hat dazu was geschrieben.

> > Mit Begriffen wie „Schwurbler“, „Leugner“ oder „rechts“ sind
> > mediale Mauern um ganze Gruppen von Menschen errichtet worden,  
> 
> Das sind Meinungen, und die sind rechtens. Aber wo ist da die Zensur?
> Niemand hindert Euch daran zu schwurbeln und zu lügen.

Das wollen manche aber ändern. Nur bestimmte Institutionen wie die
Kirche sollen diese Möglichkeit haben, wenn es nach so manchen Leuten
geht.

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#594514

From"Der Habakuk." <habakuk@linuxmail.org>
Date2023-05-26 10:03 +0200
Message-ID<u4pp48$3tvtv$1@dont-email.me>
In reply to#594509
Am 26.05.2023 um 09:18 schrieb Marco:
> Am 26.05.2023 schrieb Erika Ciesla <abc@xyz.invalid>:
> 
>> Am 25.05.23 um 19:26 Uhr Fred.Alph schrieb:
>>
>>> Seit einiger Zeit durchleben wir ein neues Zeitalter der Zensur.
>>
>> Nö! Eine Zensurbehörde gibt es nicht, also ist auch keiner da der die
>> Zensur durchführen kann.
> 
> Ersteres stimmt, Letzteres nicht. Zensur gibt es trotzdem in Form
> von DNS-Sperren. Lutz Donnerhacke hat dazu was geschrieben.
> 
>>> Mit Begriffen wie „Schwurbler“, „Leugner“ oder „rechts“ sind
>>> mediale Mauern um ganze Gruppen von Menschen errichtet worden,
>>
>> Das sind Meinungen, und die sind rechtens. Aber wo ist da die Zensur?
>> Niemand hindert Euch daran zu schwurbeln und zu lügen.
> 
> Das wollen manche aber ändern. Nur bestimmte Institutionen wie die
> Kirche sollen diese Möglichkeit haben, wenn es nach so manchen Leuten
> geht.
> 


Ja aber dafür sollte man etwas Verständnis aufbringen. Was bliebe denen 
denn noch, wenn man Schwurbelei und Lügen streichen würde? So gut wie 
nichts.
-- 
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*

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#594527

FromHeinz Tauer <heinztauer@arcor.de>
Date2023-05-26 11:18 +0200
Message-ID<u4ptjt$gl3d$1@solani.org>
In reply to#594514
Am 26.05.2023 um 10:03 schrieb Der Habakuk.:
> Am 26.05.2023 um 09:18 schrieb Marco:
>> Am 26.05.2023 schrieb Erika Ciesla <abc@xyz.invalid>:
>>
>>> Am 25.05.23 um 19:26 Uhr Fred.Alph schrieb:
>>>
>>>> Seit einiger Zeit durchleben wir ein neues Zeitalter der Zensur.
>>> Nö! Eine Zensurbehörde gibt es nicht, also ist auch keiner da der die
>>> Zensur durchführen kann.
>> Ersteres stimmt, Letzteres nicht. Zensur gibt es trotzdem in Form
>> von DNS-Sperren. Lutz Donnerhacke hat dazu was geschrieben.
>>
>>>> Mit Begriffen wie „Schwurbler“, „Leugner“ oder „rechts“ sind
>>>> mediale Mauern um ganze Gruppen von Menschen errichtet worden,
>>> Das sind Meinungen, und die sind rechtens. Aber wo ist da die Zensur?
>>> Niemand hindert Euch daran zu schwurbeln und zu lügen.
>> Das wollen manche aber ändern. Nur bestimmte Institutionen wie die
>> Kirche sollen diese Möglichkeit haben, wenn es nach so manchen Leuten
>> geht.
>>
>
> Ja aber dafür sollte man etwas Verständnis aufbringen. Was bliebe denen
> denn noch, wenn man Schwurbelei und Lügen streichen würde? So gut wie
> nichts.

Auch das ist keine Zensur!

-- 
Gruß
Heinz

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#594531

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2023-05-26 11:40 +0200
Message-ID<u4pups$3ug1s$2@dont-email.me>
In reply to#594527
Salve allerseits,

Heinz Tauer schrieb:
> Am 26.05.2023 um 10:03 schrieb Der Habakuk.:
>> Am 26.05.2023 um 09:18 schrieb Marco:
>>> Am 26.05.2023 schrieb Erika Ciesla <abc@xyz.invalid>:
>>>> Am 25.05.23 um 19:26 Uhr Fred.Alph schrieb:
>>>>
>>>>> Seit einiger Zeit durchleben wir ein neues Zeitalter der Zensur.
>>>> Nö! Eine Zensurbehörde gibt es nicht, also ist auch keiner da der die
>>>> Zensur durchführen kann.
>>>
>>> Ersteres stimmt, Letzteres nicht. Zensur gibt es trotzdem in Form
>>> von DNS-Sperren. Lutz Donnerhacke hat dazu was geschrieben.
>>>
>>>>> Mit Begriffen wie „Schwurbler“, „Leugner“ oder „rechts“ sind
>>>>> mediale Mauern um ganze Gruppen von Menschen errichtet worden,
>>>>
>>>> Das sind Meinungen, und die sind rechtens. Aber wo ist da die Zensur?
>>>> Niemand hindert Euch daran zu schwurbeln und zu lügen.
>>>
>>> Das wollen manche aber ändern. Nur bestimmte Institutionen wie die
>>> Kirche sollen diese Möglichkeit haben, wenn es nach so manchen Leuten
>>> geht.
>>
>> Ja aber dafür sollte man etwas Verständnis aufbringen. Was bliebe denen
>> denn noch, wenn man Schwurbelei und Lügen streichen würde? So gut wie
>> nichts.
> 
> Auch das ist keine Zensur!
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Vor mehr als drei Jahrzehnten gab sich der saarländische SPD-Vorsitzende
| Lafontaine frech wie Oskar: «Helmut Schmidt spricht weiter von
| Pflichtgefühl, Berechenbarkeit, Machbarkeit, Standhaftigkeit. Das sind
| Sekundärtugenden. Ganz präzise gesagt: Damit kann man auch ein KZ
| betreiben.»
|
| Die Empörung war damals, im Sommer 1982, riesig, innerhalb wie
| ausserhalb der SPD. So gehe man nicht mit einem Bundeskanzler und
| Parteivorsitzenden um, lautete der Tenor. Nur kam niemand auf die Idee,
| Lafontaine vorzuwerfen, er verharmlose die Naziherrschaft und
| relativiere damit den Holocaust. Altkanzler Schmidt revanchierte sich
| sechzehn Jahre später ebenso knallhart. Er verglich den inzwischen zur
| Linkspartei gewechselten Lafontaine mit «Adolf Nazi»: Beide seien
| charismatische Redner gewesen.
|
| *Boris Palmers Judenstern-Vergleich*
|
| Nun sind Nazi-Vergleiche meistens völlig unangebracht. Entweder sie
| verharmlosen das NS-Regime, wenn sie irgendeine Äusserung oder Handlung
| von heute mit den Verbrechen der Nazis gleichsetzen, oder sie plustern
| eine Verfehlung des politischen Gegners zur monströsen Untat auf.
| Gleichwohl werden solche billigen Vergleiche immer wieder angestellt.
| Wer aus Sicht der deutschen Links-Grünen und der Mainstream-Medien nicht
| links genug ist, der wird schnell als Nazi gebrandmarkt.
|
| Das war erst kürzlich an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main zu
| beobachten. Die Professorin Susanne Schröter, Direktorin des
| Forschungszentrums Globaler Islam, hatte es gewagt, den Tübinger
| Oberbürgermeister Boris Palmer zu einer Tagung über Integration
| einzuladen. Der hat sich mit seiner Partei, den Grünen, längst
| überworfen. Palmer provoziert gerne, statt im politisch korrekten
| Mainstream mitzuschwimmen. Zu allem Übel hatte Palmer vor einiger Zeit
| einen schwarzen Fussballer im Internet mit dem Wort «Neger» belegt – was
| er satirisch gemeint haben wollte.
|
| So kam, was kommen musste. Auf dem Campus protestierten die
| Protagonisten einer lupenreinen Cancel-Culture gegen Palmers Auftritt,
| beschimpften ihn lautstark als Nazi. Als Palmer dann die auf ihn
| gemünzte Bezeichnung mit dem Judenstern verglich, kannte die Empörung
| kein Halten mehr.
|
| *Willige Helfer in den öffentlichrechtlichen Anstalten*
|
| Natürlich war dieser Vergleich mehr als deplatziert. Ebenso deplatziert
| war die darauffolgende Empörungswelle. Sie gipfelte in der Forderung,
| die Institutschefin Schröter mundtot zu machen. Wer da mitmischte, hatte
| sogar den Segen des Universitätspräsidenten Enrico Schleiff. Der
| verkündete ex cathedra: «Jede explizite oder implizite den Holocaust
| relativierende Aussage ist vollkommen inakzeptabel und wird an und von
| der Goethe-Universität nicht toleriert.»
|
| Das zielte auf den Judenstern-Vergleich. Offenkundig toleriert die
| Goethe-Universität jedoch die Gleichsetzung von Menschen mit politisch
| angeblich nicht korrekten Ansichten mit Nazis. Diese Form der
| Verharmlosung des Nationalsozialismus mit seiner kruden Rassentheorie
| und seinem mörderischen Charakter ist in linken Kreisen längst gang und
| gäbe. Die meisten Medien, allen voran die öffentlichrechtlichen
| Rundfunkanstalten, sind dabei willige Helfer.
|
| Der unterschiedliche Umgang mit Lafontaines KZ-Vergleich und Palmers
| Judenstern-Referenz zeigt, wie sehr sich das Meinungsklima in der
| Bundesrepublik verändert hat. Heute gleicht der Meinungskorridor einer
| zweispurigen Strasse, deren rechte Spur viel schmaler ist als die linke.
| Wer gegen eine Frauenquote oder das Gendern argumentiert, wer nicht
| unbegrenzt Flüchtlinge aufnehmen möchte, wer sich gegen eine noch höhere
| Besteuerung der Reichen ausspricht oder es gar wagt, dem Klimaschutz
| nicht eindeutig Priorität gegenüber der Konkurrenzfähigkeit der
| Unternehmen und der Sicherung von Arbeitsplätzen einzuräumen, der hat
| einen schweren Stand. Schlimmer noch: Er wird von vielen Medien
| ausgegrenzt.
|
| *Die SED-Nachfolgepartei ist willkommen, die AfD nicht*
|
| Es ist geradezu grotesk. Einerseits haben klassische Medien ihre
| Türwächterfunktion weitgehend eingebüsst. Dank den neuen Medien kann
| jeder sein eigener Chefredakteur sein. Andererseits klagen immer mehr
| Menschen, man dürfe so vieles nicht sagen. Bei einer Allensbach-Umfrage
| im Jahr 2021 stimmten nur 45 Prozent der Aussage zu, man könne seine
| politische Meinung frei äussern; 44 Prozent waren gegenteiliger Ansicht.
| 1991 waren noch 78 Prozent der Auffassung, nicht nur die Gedanken,
| sondern auch die Worte seien frei.
|
| Dabei spielt es keine Rolle, dass das Recht auf freie Meinungsäusserung
| verfassungsrechtlich garantiert ist. Entscheidend ist die gefühlte und
| erlebte Meinungsfreiheit, die Erfahrung, mit seiner Meinung nicht
| angeprangert zu werden. Bezeichnenderweise fühlen sich die Anhänger der
| Grünen am freiesten, die AfD-Sympathisanten dagegen am wenigsten frei.
| Dies ist ein bedenklicher Befund, und ein höchst gefährlicher obendrein.
| Denn ohne Meinungsfreiheit ist keine öffentliche Auseinandersetzung,
| kein Ringen um die Meinungsführerschaft mehr möglich – und damit auch
| keine liberale Demokratie.
|
| Dass weniger als die Hälfte der Deutschen noch ihre Meinung zu sagen
| wagen, ist ein durchschlagender Erfolg der Cancel-Culture. Diese
| Zuspitzung von Political Correctness verfolgt das Ziel, als unangemessen
| eingestufte Meinungen aus dem öffentlichen Diskurs herauszuhalten.
| Menschen, die «falsche» Ansichten vertreten, sollen erst gar nicht zu
| Wort kommen dürfen.
|
| Dies zeigt sich bei der Besetzung der Talkshows der
| öffentlichrechtlichen Sender. Vertreter der in Teilen
| rechtsextremistischen AfD sind davon praktisch ausgeschlossen,
| Repräsentanten der in Teilen linksradikalen Linkspartei alias SED
| dagegen stets willkommen. Auch wenn man der Meinung ist, die AfD mit
| ihren völkischen und rassistischen Tönen würde vom Wähler am besten
| wieder in die Versenkung geschickt, kann man ihre relativ starke
| parlamentarische Existenz nicht einfach ausblenden, jedenfalls nicht mit
| demokratischen Argumenten.
|
| Die politischen Tugendwächter sind selbst eine Minderheit, allerdings
| dank medialem Rückenwind eine mächtige. Die grosse Mehrheit der
| Bevölkerung hält beispielsweise die angeblich geschlechtergerechte
| Schluckaufsprache («Mitglieder – Pause – Innen») für Unsinn, ärgert
| sich, in Funk und Fernsehen ständig Gender-Sprech anhören zu müssen.
| Auch haben mehr als zwei Drittel der Deutschen mit Bezeichnungen wie
| «Zigeunerschnitzel» oder «Mohrenkopf» kein Problem. Aber sie achten
| darauf, was «man» noch sagen darf.
|
| Die vielfältigen Bemühungen, die Deutschen in die richtige, links-grüne
| Spur zu zwingen, sind nicht das Ergebnis einer grossen Verschwörung,
| eines «deep state». Vielmehr bilden unter den Journalisten jene mit
| linken und grünen Einstellungen die Mehrheit. Wobei der Begriff
| «Journalist» bei vielen Mitarbeitern der Öffentlichrechtlichen an
| Etikettenschwindel grenzt. Hier sind häufig politische Aktivisten am
| Werk, toleriert von ähnlich gesinnten oder konfliktscheuen Vorgesetzten.
| Mögen die rückständigen Zuschauer und Zuhörer sich über diese Umerzieher
| auch aufregen – ihre Zwangsgebühren müssen sie dennoch zahlen.
|
| *Erinnerungen an Viktor Orban*
|
| Die Strategie, bestimmte Meinungen aus dem politischen Diskurs zu
| verbannen, erinnert in gewisser Weise an die «illiberale Demokratie» à
| la Viktor Orban. Anders als in Ungarn wird «das Richtige» in Deutschland
| nicht von oben verordnet, sondern mehr oder weniger beiläufig
| implementiert. Getragen wird das alles keineswegs nur von den Medien
| oder Politikern aus den Reihen der Grünen, der SPD und der Linken. Dabei
| sind auch staatliche Instanzen hilfreich.
|
| Eine Errungenschaft von Rot-Grün sind beispielsweise die unzähligen
| Frauen- und Gleichstellungsbeauftragt:innen (m/w/d) auf ihren gut
| dotierten Stellen. Dass die CDU dabei in vielen Kommunen mitmacht, um
| als modern zu gelten, erleichtert den anderen das Geschäft. Vom Staat
| ebenso grosszügig gefördert werden Organisationen, die sich offiziell
| dem Kampf gegen Rassismus und Antifaschismus verschrieben haben.
|
| Dem Kampf gegen den Linksradikalismus wird politisch dagegen so gut wie
| kein Augenmerk geschenkt. Das ist kein Zufall. Denn viele der staatlich
| alimentierten Antifaschisten hängen ihrerseits einem linksradikalen
| Weltbild an, was ihre staatlichen Financiers aber kaum stört. Wer gegen
| angebliche Nazis kämpft, gehört aus links-grüner Sicht automatisch zu
| den Guten. Alle diese Anti-Vereine und Pro-Gleichstellungs-Initiativen
| haben einen hübschen Nebeneffekt: Hier lassen sich viele politisch
| korrekt Gesinnte auf Staatskosten unterbringen.
|
| Es ist ein bedenklicher Befund, wenn die Meinungsforscher von Allensbach
| feststellen: «Die Mehrheit fühlt sich gegängelt.» Diese Gängelung
| erfolgt indes nicht von oben, wie wir das von Ungarn oder gar aus der
| Türkei kennen. Der das Meinungsklima prägende links-grüne
| politisch-mediale Komplex ist eine Minderheit, die Druck auf die
| Mehrheit ausübt. Folglich hat die Mehrheit den Eindruck, ihr werde
| vorgeschrieben, was sie zu denken habe und was sie noch sagen dürfe.
|
| Political Correctness und Cancel-Culture sind mit einer freiheitlichen,
| pluralistischen Gesellschaft unvereinbar.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.nzz.ch/feuilleton/medien/meinungsklima-linksgruene-minderheit-schuechtert-die-mehrheit-ein-ld.1738540>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#594637

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2023-05-27 02:54 -0700
Message-ID<71bb840d-04d0-4009-b01a-25d464d0a683n@googlegroups.com>
In reply to#594531
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara schrieb am Freitag, 26. Mai 2023 um 11:40:15 UTC+2:

> +--- <hier abknabbern> --- 
> | Vor mehr als drei Jahrzehnten gab sich der saarländische SPD-Vorsitzende 
> | Lafontaine frech wie Oskar


> +--- </hier abknabbern> --- 
> 
> ©<https://www.nzz.ch/feuilleton/medien/meinungsklima-linksgruene-minderheit-schuechtert-die-mehrheit-ein-ld.1738540> 

Welch umwerfender Sprachwitz!

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#594639

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2023-05-27 12:29 +0200
Message-ID<kde4brF2bg8U1@mid.individual.net>
In reply to#594531
Am 26.05.23 um 11:40 kopierte Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
> +--- <hier abknabbern> --

> | So gehe man nicht mit einem  Parteivorsitzenden um,

So etwa?

https://images.tagesschau.de/image/1ebd8f0e-768f-4b1c-a779-086a0134ff58/AAABiFii7U0/AAABg8tMRzY/20x9-1280/putin-merkel-demonstrantin-100.webp

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#594640

FromGoetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk>
Date2023-05-27 11:34 +0100
Message-ID<u4smc0$3k3ag$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#594531
On 26/05/2023 10:40, Fidel Sebastián Hunrichse-Lara wrote:
> Salve allerseits,
> 

> 
> ©<https://www.nzz.ch/feuilleton/medien/meinungsklima-linksgruene-minderheit-schuechtert-die-mehrheit-ein-ld.1738540>
> 
> 	M.f.G.
> 

Netter Artikel. Gibt in etwa das wieder was mir schon seit Jahren 
vorschwebt. Minderheit ist laut genug und all kuschen. Ob zu Recht oder 
nicht lasse ich mal außen vor. Aber in einer Ära wo alle gleich 
beleidigt sind, passt das schon rein.

Sicher gibt es Anlässe wo es passt, aber gefühlt werden das immer 
weniger. Scheint als ob die "Nazi-Keule" gesellschaftsfähig geworden 
ist. So kann man jedwede Kritik im Ansatz ersticken.

-- 

Cheers,
    G.

Quis custodiet ipsos custodes?
---------------------------->8------------------------------
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    X   against HTML e-mail
   / \
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#594659

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2023-05-27 15:05 +0200
Message-ID<u4sv6g$dtvh$3@dont-email.me>
In reply to#594640
Salve allerseits,

Goetz Schultz schrieb:
> On 26/05/2023 10:40, Fidel Sebastián Hunrichse-Lara wrote:
>> 
>> ©<https://www.nzz.ch/feuilleton/medien/meinungsklima-linksgruene-minderheit-schuechtert-die-mehrheit-ein-ld.1738540>
> 
> Netter Artikel. Gibt in etwa das wieder was mir schon seit Jahren 
> vorschwebt. Minderheit ist laut genug und all kuschen. Ob zu Recht oder 
> nicht lasse ich mal außen vor. Aber in einer Ära wo alle gleich 
> beleidigt sind, passt das schon rein.
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Debatten über Meinungsfreiheit haben Konjunktur. Die einen sehen sie
| bedroht. Sie fühlen sich drangsaliert von Political Correctness und
| Cancel-Culture. Andere wittern in diesen Schlagworten Kampfbegriffe, mit
| denen versucht wird, die Demokratie zu untergraben. Natürlich wissen
| alle Beteiligten, dass es nur am Rande um Meinungsfreiheit geht, wenn
| von Meinungsfreiheit die Rede ist.
|
| Im Grunde geht es um gesellschaftliche Deutungshoheit. Wer bestimmt,
| welche Meinungen legitim sind, und wer festlegt, wo die Grenzen des
| Sagbaren liegen, der hat die Macht über die öffentliche Meinung. Und wer
| in einer Mediengesellschaft die Macht über die öffentliche Meinung hat,
| bestimmt die Agenda des politischen Handelns.
|
| Über Meinungsfreiheit zu reden, ist deshalb wichtig. Es geht um das
| entscheidende Grundrecht jeder Demokratie. Je enger die Grenzen des
| Sagbaren gesteckt sind, desto autoritärer ist eine Gesellschaft, auch
| wenn sie formal demokratisch ist. Es ist daher ein Alarmzeichen, dass
| eine steigende Anzahl von Bürgern eine Einschränkung der
| Meinungsfreiheit wahrzunehmen meint. Denn Demokratie ist nur in zweiter
| Linie eine Staatsform. Zunächst einmal ist sie ein Lebensgefühl. Und
| wenn dieses stirbt, gerät auch die Staatsform in Gefahr.
|
| *Aus dem Setzkasten der Erregung*
|
| Nur, Meinungsfreiheit ist erst relevant, wenn die Menschen auch freie
| Gedanken haben. Sie nützt wenig, wenn unser Denken zunehmend
| konfektioniert ist. Und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass
| nicht ein Mangel an Meinungsfreiheit unser Hauptproblem ist, sondern ein
| Mangel an freien, eigenständigen, widerständigen Gedanken.
|
| Gedanken-Klone aus dem Setzkasten der täglichen Erregung ersetzen
| zunehmend das selbständige Denken. Intellektuelle Schablonen formieren
| die Diskussionen. Es regiert gedankliche Konfektionsware, millionenfach
| herausgedröhnt via Twitter, Facebook und Co.
|
| «Die Gedanken sind frei», heisst es in einem alten Volkslied. Aber sind
| sie es wirklich? Sind wir nicht gefangen in einem Käfig aus Erlerntem
| und Eingeflüstertem, aus Übernommenem und Aufgeschwatztem? Muss man die
| Fähigkeit zum freien Denken nicht erst einmal herstellen? Ist es nicht
| so, wie Ernst Jünger einst sagte: dass man frei sein muss, um es zu
| werden?
|
| Natürlich halten wir alle uns für geistig frei. Ungeprüft würden wir
| niemals einer intellektuellen, kulturellen oder politischen Mode
| hinterherlaufen. Davon sind wir überzeugt. Schliesslich sind wir im
| Geist der Kritik erzogen worden. Autoritäten kritisch zu hinterfragen,
| gehörte da zum erklärten Lernziel. Vor allem in Deutschland wollte man
| nie wieder Kadavergehorsam und Ja-Sager. Der mündige Staatsbürger soll
| in der Lage sein, scheinbare Gewissheiten in Zweifel zu ziehen.
|
| *Nicht jeder Querdenker ist ein Denker*
|
| Beobachtet man die erregte Debatte zu Genderfragen oder Klimawandel,
| wird man sagen müssen: Selten ist ein Vorhaben krachender gescheitert.
| Die Generation derer, die in der Schule immer alles ausdiskutieren
| mussten, ist kein bisschen kritischer als jene ihrer Grosseltern. Nur
| die angeblichen Gewissheiten haben sich geändert. Ganz besonders im
| Milieu der akademisch Gebildeten hat sich eine erstaunlich homogene
| Weltsicht breitgemacht.
|
| Das linksbürgerliche Milieu schmückt sich mit den Symbolen achtsamen
| Wohlstandes, vom Lastenrad bis zu Öko-Sneakers. Man gibt sich
| nachhaltig, multikulturell und gendersensibel. Eigenständiges Denken,
| kritische Reflexion, intellektuelle Autonomie bleiben auf der Strecke.
| Und die, welche gegen den gedanklichen Mainstream ins Feld ziehen und
| für sich in Anspruch nehmen, gegen den Strich zu denken,
| verbarrikadieren sich hinter Schlagworten und dümmlichen
| Verschwörungstheorien. Nicht jeder Querdenker ist ein Denker. Oft ist er
| nur ein Opfer von Ressentiments.
|
| Natürlich, niemand denkt für sich allein. Jedes Denken ist von den
| Gedanken anderer abhängig. Worüber wir nachdenken, was wir für wichtig
| erachten, was wir überhaupt als Problem wahrnehmen und was nicht: Das
| ist auch Sache der Vermittlung. Die Prämissen unseres Denkens, die
| Normen, an denen sich unser Denken orientiert, haben wir zu einem
| grossen Teil unbewusst erlernt. Das prägt auch die Lösungsansätze, denen
| wir folgen. Wir denken in den Massstäben des Zeitgeistes.
|
| Selbst das Urteil darüber, was ein gutes Argument ausmacht, fällen wir
| oft nicht nach den Regeln der Logik, sondern nach denen der herrschenden
| Ideologie. Nur so können Menschen auf die Idee kommen, es sei möglich,
| Verbrennungsmotoren und fossile Heizungen zu verbieten, aus der
| Kohleverfeuerung und der Atomkraft auszusteigen – und trotzdem Wohlstand
| und wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit zu erhalten. Selbst Fachleute
| hangeln sich gedanklich den Argumentarien entlang, die das kollektive
| Meinen vorgibt, und sind damit kaum autonomer als die Priester
| vergangener Jahrhunderte.
|
| *Die schöne neue Welt*
|
| Hinzu kommt, dass wir in Begriffen unserer Sprache denken. Doch diese
| Sprache ist geprägt von Millionen von Sprechern. Und sie ist formatiert
| von Akteuren, die mit Sprache arbeiten und so unser Sprachverständnis
| verändern. Von Medien, politischen Parteien, Think-Tanks und Experten,
| die uns Begriffe und ihr angebrachtes Verständnis hinwerfen wie ein
| Bauer den Hühnern die Körner: Migrationskrise, Menschenrechte,
| Klimakrise, Pandemie, Populismus. Dieser Mainstream der Begriffe
| bestimmt unser Denken, er setzt die Themen, strukturiert unsere
| Argumente. Ob wir wollen oder nicht.
|
| «Geben Sie Gedankenfreiheit», liess Schiller den Marquis von Posa rufen.
| Tatsächlich hat sich unsere Gesellschaft seit Schillers Zeit ein hohes
| Mass an Gedankenfreiheit erkämpft. Die sozialen und technischen
| Modernisierungsprozesse haben die Menschen nicht nur räumlich mobiler
| gemacht, sondern auch geistig. Wir wissen besser über die Welt Bescheid
| als frühere Generationen. Das sollte uns auch die Freiheit geben, über
| dieses Wissen, seine Bedingungen und seine Bedingtheiten nachzudenken.
|
| Doch das Pendel schlägt zurück. Die Digitalisierung aller Lebensbereiche
| scheint uns nicht autonomer zu machen, sondern uns in ein Netz von
| Daten, Algorithmen und Statistiken zu zwingen. Wir lassen zu, dass sich
| die Gedanken und Wünsche anderer, denen wir auf Social Media folgen,
| anfühlen, als wären es unsere eigenen. Sie formen unsere Vorstellungen
| davon, was es heisst, gesund zu leben, achtsam, ökologisch bewusst und
| tolerant zu sein.
|
| Nachdruck verschaffen soll dem eine rigide Sprachpolitik, die an Schulen
| und Universitäten, in Medien und vielen privaten Unternehmen zusehends
| erfolgreicher durchgesetzt wird. Gewisse Begriffe dürfen nicht verwendet
| werden. Was nicht gesagt werden darf, das wird mit der Zeit auch nicht
| mehr gedacht, so das Kalkül dahinter.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.nzz.ch/feuilleton/meinungsfreiheit-sie-nuetzt-nur-wenn-die-menschen-frei-denken-ld.1737022>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#594615

FromErika Ciesla <abc@xyz.invalid>
Date2023-05-27 08:29 +0200
Message-ID<kddmaoF5g3U1@mid.individual.net>
In reply to#594509
Am 26.05.23 um 09:18 Uhr Marco schrieb:
> Am 26.05.2023 schrieb Erika Ciesla <abc@xyz.invalid>:

>> > Seit einiger Zeit durchleben wir ein neues Zeitalter der Zensur.  
>> 
>> Nö! Eine Zensurbehörde gibt es nicht, also ist auch keiner da der die
>> Zensur durchführen kann.
> 
> Ersteres stimmt, Letzteres nicht. Zensur gibt es trotzdem in Form
> von DNS-Sperren. Lutz Donnerhacke hat dazu was geschrieben.

Negativ! Die DNS-Sperre findet nachträglich statt, *nachdem* auf dieser
DNS eine Straftat begangen wurde. Zensur hingegen findet vorher statt.
Wo zensiert wird, da gibt es nichts das man sperren muß. Überdies
solltest Du dir mal anschauen *WAS* da gesperrt wird. Das sind Aufrufe
zu Haß und Anstiftungen zu Gewalt, und Kinderpornographie. Wer lediglich
die Regierung kritisiert, dem passiert gar nichts. Aber müßten nicht
gerade die das Ziel der Zensur sein?

Nicht wahr!?

Ich habe gestern zum Beispiel auf dem ZDF die Heute-Show geguckt, in der
unsere glorreiche Ampel gründlich in die Tonne getreten wurde. Diese
Sendung hätte niemals die Zensur passiert.


 👋️😃️  ℰ𝓇𝒾𝓀𝒶 𝒞𝒾ℯ𝓈́𝓉𝒶

-- 

 Übrigens!

 Ab sofort wird gespart – koste es was es wolle! 😁️

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#594617

From"Der Habakuk." <habakuk@linuxmail.org>
Date2023-05-27 09:28 +0200
Message-ID<u4sbfd$bdg2$1@dont-email.me>
In reply to#594615
Am 27.05.2023 um 08:29 schrieb Erika Ciesla:
> Am 26.05.23 um 09:18 Uhr Marco schrieb:
>> Am 26.05.2023 schrieb Erika Ciesla <abc@xyz.invalid>:
> 
>>>> Seit einiger Zeit durchleben wir ein neues Zeitalter der Zensur.
>>>
>>> Nö! Eine Zensurbehörde gibt es nicht, also ist auch keiner da der die
>>> Zensur durchführen kann.

Das schlimmste ist die Schere im eigenen Kopf!

"Die „Studie“, um die es geht, ist ein Projekt von Volontär*innen der 
Electronic Media School (EMS), die zum Teil vom RBB finanziert wird. Im 
Frühjahr hatten sie Volontär*innen anderer ARD-Anstalten gebeten, unter 
anderem zu beantworten, welchem Geschlecht sie sich zugehörig fühlen, ob 
sie einen Migrationshintergrund haben, eine Behinderung, einen 
Hochschulabschluss und so weiter. Auch Angaben zur Sexualität wurden 
abgefragt.
„Was würdest du wählen?“

Insgesamt wollte die Gruppe herausfinden, wie es um Diversität bei den 
redaktionellen Auszubildenden der ARD steht – was aber nun eher 
untergeht, weil sich die „Welt“ und andere auf ein einzelnes Ergebnis 
stürzen. Die Frage lautete: „Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, was 
würdest du wählen?“

Heraus kam dabei: eine absolute Mehrheit für die Grünen. Außerdem käme 
die Linke auf mehr als 20, die Union aber nicht mal auf drei Prozent.

Der „Journalist“ stellt dem Ergebnis der Volo-Wahl den 
Bundesdurchschnitt der 18- bis 39-Jährigen gegenüber, nach dem die Union 
an erster Stelle auf 33 Prozent käme und die Grünen zwar stark wären, 
aber lediglich bei 27 Prozent.

Das Ergebnis der Volo-Umfrage hat unter konservativen Journalisten und 
Politikern für Aufregung und Spott gesorgt. „Krasse Einseitigkeit im 
Staatsfunk“ und „extreme Linkslastigkeit“, twitterte etwa die AfD. Auch 
„Welt“-Chefredakteur Ulf Poschardt („überraschung“) und der frühere 
Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen („Ausgewogene 
Berichterstattung?“) sahen sich bemüßigt, die Umfrage eilig auf Twitter 
zu kommentieren."

Also diesem Nachwuchs brauchst du keine Linie mehr durch Zensur 
vorzugeben, keine grenzen durch Zensur aufzwingen. Die sind imho eher 
wie (Vorsicht, jetzt werde ich polemisch), wie gut dressierte und 
gedrillte grüne Hitlerjungen und BDM-Mädels, die eh von sich aus so 
stramm auf einem Kurs sind, daßte die gar nicht mehr zensieren mußt, 
weil die ihre eigene besten Zensoren sind.

Anders gesagt: wenn bei Essen&Trinken alle Redakteurinnen Veganer sind, 
wirdst du dort kaum noch Berichte über gute Steaks und Bratwürste 
finden, höchstens Gesundheitswarnungen dazu.

Und wenn im gesamten zukünftigen Staatsrundfunk ... Vastehste?!
>>
>> Ersteres stimmt, Letzteres nicht. Zensur gibt es trotzdem in Form
>> von DNS-Sperren. Lutz Donnerhacke hat dazu was geschrieben.
> 
> Negativ! Die DNS-Sperre findet nachträglich statt, *nachdem* auf dieser
> DNS eine Straftat begangen wurde. Zensur hingegen findet vorher statt.

Naja. Bevor es andere lesen können, aber nachdem es einer geschrieben hat.
> Wo zensiert wird, da gibt es nichts das man sperren muß. Überdies
> solltest Du dir mal anschauen *WAS* da gesperrt wird. Das sind Aufrufe
> zu Haß und Anstiftungen zu Gewalt, und Kinderpornographie. Wer lediglich
> die Regierung kritisiert, dem passiert gar nichts.

So im Prinzip. Aber das Nähere regeln die Ausführungsbestimmungen. Oder 
die Zensurbehörde, die vielleicht durch ein  Gericht kontrolliert wird, 
das aber auf Staatslinie ist und entscheidet. Selbst in den USA kannst 
du dir anschauen, welches gfrett es da gibt, welcher Präsident welcher 
Partei da neue, seiner Linie genehme Oberste Verfassungsrichter am 
Supreme Court durchdrücken und so auf Jahre und Jahrzehnte zukünftige 
Entscheidungen prägen und vorbahnen kann.
  Aber müßten nicht
> gerade die das Ziel der Zensur sein?
> 
> Nicht wahr!?
> 
> Ich habe gestern zum Beispiel auf dem ZDF die Heute-Show geguckt, in der
> unsere glorreiche Ampel gründlich in die Tonne getreten wurde. Diese
> Sendung hätte niemals die Zensur passiert.
> 
> 
>  👋️😃️  ℰ𝓇𝒾𝓀𝒶 𝒞𝒾ℯ𝓈́𝓉𝒶
> 

-- 
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*

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#594618

From"Der Habakuk." <habakuk@linuxmail.org>
Date2023-05-27 09:34 +0200
Message-ID<u4sbq9$bdg2$2@dont-email.me>
In reply to#594617
Am 27.05.2023 um 09:28 schrieb Der Habakuk.:
> Am 27.05.2023 um 08:29 schrieb Erika Ciesla:
>> Am 26.05.23 um 09:18 Uhr Marco schrieb:
>>> Am 26.05.2023 schrieb Erika Ciesla <abc@xyz.invalid>:
>>
>>>>> Seit einiger Zeit durchleben wir ein neues Zeitalter der Zensur.
>>>>
>>>> Nö! Eine Zensurbehörde gibt es nicht, also ist auch keiner da der die
>>>> Zensur durchführen kann.
> 
> Das schlimmste ist die Schere im eigenen Kopf!
> 
> "Die „Studie“, um die es geht, ist ein Projekt von Volontär*innen der 
> Electronic Media School (EMS), die zum Teil vom RBB finanziert wird. Im 
> Frühjahr hatten sie Volontär*innen anderer ARD-Anstalten gebeten, unter 
> anderem zu beantworten, welchem Geschlecht sie sich zugehörig fühlen, ob 
> sie einen Migrationshintergrund haben, eine Behinderung, einen 
> Hochschulabschluss und so weiter. Auch Angaben zur Sexualität wurden 
> abgefragt.
> „Was würdest du wählen?“
> 
> Insgesamt wollte die Gruppe herausfinden, wie es um Diversität bei den 
> redaktionellen Auszubildenden der ARD steht – was aber nun eher 
> untergeht, weil sich die „Welt“ und andere auf ein einzelnes Ergebnis 
> stürzen. Die Frage lautete: „Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, was 
> würdest du wählen?“
> 
> Heraus kam dabei: eine absolute Mehrheit für die Grünen. Außerdem käme 
> die Linke auf mehr als 20, die Union aber nicht mal auf drei Prozent.
> 
> Der „Journalist“ stellt dem Ergebnis der Volo-Wahl den 
> Bundesdurchschnitt der 18- bis 39-Jährigen gegenüber, nach dem die Union 
> an erster Stelle auf 33 Prozent käme und die Grünen zwar stark wären, 
> aber lediglich bei 27 Prozent.
> 
> Das Ergebnis der Volo-Umfrage hat unter konservativen Journalisten und 
> Politikern für Aufregung und Spott gesorgt. „Krasse Einseitigkeit im 
> Staatsfunk“ und „extreme Linkslastigkeit“, twitterte etwa die AfD. Auch 
> „Welt“-Chefredakteur Ulf Poschardt („überraschung“) und der frühere 
> Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen („Ausgewogene 
> Berichterstattung?“) sahen sich bemüßigt, die Umfrage eilig auf Twitter 
> zu kommentieren."
> 
> Also diesem Nachwuchs brauchst du keine Linie mehr durch Zensur 
> vorzugeben, keine grenzen durch Zensur aufzwingen. Die sind imho eher 
> wie (Vorsicht, jetzt werde ich polemisch), wie gut dressierte und 
> gedrillte grüne Hitlerjungen und BDM-Mädels, die eh von sich aus so 
> stramm auf einem Kurs sind, daßte die gar nicht mehr zensieren mußt, 
> weil die ihre eigene besten Zensoren sind.
> 
> Anders gesagt: wenn bei Essen&Trinken alle Redakteurinnen Veganer sind, 
> wirdst du dort kaum noch Berichte über gute Steaks und Bratwürste 
> finden, höchstens Gesundheitswarnungen dazu.
> 
> Und wenn im gesamten zukünftigen Staatsrundfunk ... Vastehste?!
>>>
>>> Ersteres stimmt, Letzteres nicht. Zensur gibt es trotzdem in Form
>>> von DNS-Sperren. Lutz Donnerhacke hat dazu was geschrieben.
>>
>> Negativ! Die DNS-Sperre findet nachträglich statt, *nachdem* auf dieser
>> DNS eine Straftat begangen wurde. Zensur hingegen findet vorher statt.
> 
> Naja. Bevor es andere lesen können, aber nachdem es einer geschrieben hat.
>> Wo zensiert wird, da gibt es nichts das man sperren muß. Überdies
>> solltest Du dir mal anschauen *WAS* da gesperrt wird. Das sind Aufrufe
>> zu Haß und Anstiftungen zu Gewalt, und Kinderpornographie. Wer lediglich
>> die Regierung kritisiert, dem passiert gar nichts.
> 
> So im Prinzip. Aber das Nähere regeln die Ausführungsbestimmungen. Oder 
> die Zensurbehörde, die vielleicht durch ein  Gericht kontrolliert wird, 
> das aber auf Staatslinie ist und entscheidet. Selbst in den USA kannst 
> du dir anschauen, welches gfrett es da gibt, welcher Präsident welcher 
> Partei da neue, seiner Linie genehme Oberste Verfassungsrichter am 
> Supreme Court durchdrücken und so auf Jahre und Jahrzehnte zukünftige 
> Entscheidungen prägen und vorbahnen kann.
>   Aber müßten nicht
>> gerade die das Ziel der Zensur sein?
>>
>> Nicht wahr!?
>>
>> Ich habe gestern zum Beispiel auf dem ZDF die Heute-Show geguckt, in der
>> unsere glorreiche Ampel gründlich in die Tonne getreten wurde. Diese
>> Sendung hätte niemals die Zensur passiert.

Schon im Mittelalter gab es Hofnarren, die eine ähnliche Funktion 
innehatten. Welche könnte das wohl sein, liebe Erika?
>>
>>
>>  👋️😃️  ℰ𝓇𝒾𝓀𝒶 𝒞𝒾ℯ𝓈́𝓉𝒶
>>
> 

-- 
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*

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#594620

From"Klaus H." <kl.huller@web.de>
Date2023-05-27 09:44 +0200
Message-ID<u4scdq$23m9u$1@newsreader4.netcologne.de>
In reply to#594615
Am 27.05.2023 um 08:29 schrieb Erika Ciesla:
>
> Die DNS-Sperre findet nachträglich statt, *nachdem* auf dieser
> DNS eine Straftat begangen wurde.
>
So wie auch die Gestapo und die Stasi immer erst eingeschritten sind, 
NACHDEM sie festgestellt hatten, daß der Betreffende eine Übeltat 
begangen hatte.

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#594622

FromGerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de>
Date2023-05-27 10:17 +0200
Message-ID<u4sebd$hhf1$1@solani.org>
In reply to#594620
Am 27.05.23 um 09:44 schrieb Klaus H.:
> Am 27.05.2023 um 08:29 schrieb Erika Ciesla:
>>
>> Die DNS-Sperre findet nachträglich statt, *nachdem* auf dieser
>> DNS eine Straftat begangen wurde.
>>
> So wie auch die Gestapo und die Stasi immer erst eingeschritten sind, 
> NACHDEM sie festgestellt hatten, daß der Betreffende eine Übeltat 
> begangen hatte.

Idi Amin soll gesagt haben:

There is freedom of speech, but I cannot guarantee freedom after speech!

Gerhard

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#594628

FromErika Ciesla <abc@xyz.invalid>
Date2023-05-27 10:44 +0200
Message-ID<kddu7eF5g3U8@mid.individual.net>
In reply to#594620
Am 27.05.23 um 09:44 Uhr Klaus H. schrieb:
> Am 27.05.2023 um 08:29 schrieb Erika Ciesla:

>> Die DNS-Sperre findet nachträglich statt, *nachdem* auf dieser
>> DNS eine Straftat begangen wurde.
>>
> So wie auch die Gestapo und die Stasi immer erst eingeschritten sind,
> NACHDEM sie festgestellt hatten, daß der Betreffende eine Übeltat
> begangen hatte.

Du vergleichst unsere Republik mit dem dritten Reich? Ist das noch
Dummheit, oder ist das schon kriminell?

Lieber Klaus!

Ich unterstelle Dir, daß Du genau so gut wie ich weißt, daß in diesen
Regimen Tatbestände verfolgt wurden, die nach unserem Rechtsverständnis
gar nicht strafbar sind und aktuell auch gar nicht belangt werden. Uns
damit zu vergleichen ist unerhört, dafür sollten Dich die Schweine
beißen!  Überdies ist das auch kein Vergleich, denn das war die Zensur
nicht, DAS war Repression.

Zensur fand in den Medien statt, wo man nicht ein einziges Wort
publizieren konnte das nicht zuvor von einem staatlich bestellten Zensor
genehmigt wurde – niemals jemals hat man dort auch nur den Hauch einer
Kritik an der glorreichen Staatsführung vernommen.


 👋️😃️  ℰ𝓇𝒾𝓀𝒶 𝒞𝒾ℯ𝓈́𝓉𝒶

-- 

 Übrigens!

 Wenn unser Gehirn so klein wäre, daß wir es verstehen könnten,
 dann wären wir so dumm, daß wir es nicht verstehen können! 😁️

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#594636

From"Klaus H." <kl.huller@web.de>
Date2023-05-27 11:43 +0200
Message-ID<u4sjb7$23ppf$1@newsreader4.netcologne.de>
In reply to#594628
Am 27.05.2023 um 10:44 schrieb Erika Ciesla:
> Am 27.05.23 um 09:44 Uhr Klaus H. schrieb:
>> Am 27.05.2023 um 08:29 schrieb Erika Ciesla:
>
>>> Die DNS-Sperre findet nachträglich statt, *nachdem* auf dieser
>>> DNS eine Straftat begangen wurde.
>>>
>> So wie auch die Gestapo und die Stasi immer erst eingeschritten sind,
>> NACHDEM sie festgestellt hatten, daß der Betreffende eine Übeltat
>> begangen hatte.
>
> Du vergleichst unsere Republik mit dem dritten Reich? Ist das noch
> Dummheit, oder ist das schon kriminell?
>
Du hast den Vergleich gezogen, indem du festgestellt hast, daß 
staatliche Strafmaßnahmen seitens der Exekutive routinemäßig ohne 
vorheriges Gerichtsverfahren erfolgen (können/sollen?)

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#594676

FromErika Ciesla <abc@xyz.invalid>
Date2023-05-27 17:31 +0200
Message-ID<kdem1kF4nhgU7@mid.individual.net>
In reply to#594636
Am 27.05.23 um 11:43 Uhr Klaus H. schrieb:


>>> So wie auch die Gestapo und die Stasi immer erst eingeschritten sind,
>>> NACHDEM sie festgestellt hatten, daß der Betreffende eine Übeltat
>>> begangen hatte.
>>
>> Du vergleichst unsere Republik mit dem dritten Reich? Ist das noch
>> Dummheit, oder ist das schon kriminell?
>>
> Du hast den Vergleich gezogen, indem du festgestellt hast, daß
> staatliche Strafmaßnahmen seitens der Exekutive routinemäßig ohne
> vorheriges Gerichtsverfahren erfolgen (können/sollen?)

DAS habe ich NICHT geschrieben.


 👋️😃️  ℰ𝓇𝒾𝓀𝒶 𝒞𝒾ℯ𝓈́𝓉𝒶

-- 

 Übrigens!

 Wenn unser Gehirn so klein wäre, daß wir es verstehen könnten,
 dann wären wir so dumm, daß wir es nicht verstehen werden! 😁️

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#594678

From"DER GELAeUTERTE" <dergelaeuterte@web.de>
Date2023-05-27 18:14 +0200
Message-ID<GHfoUPRZNnB@dergelaeuterte>
In reply to#594676
  abc@xyz.invalid (die untadelige Monnemer Totaldurchblickerin  
  und 'Nazi'-Profilerin Erika Ciesla, die gern mal Buchstaben tauscht:
  <http://al.howardknight.net/?&MSGI=%3Cbu3okjFb4amU1@mid.individual.net%3E>
  AKA 'plonky tonk woman' oder 'Schnatterliese' froente ihrem Hobby:
  <http://debeste.de/upload2/v/8226b00c88955d2cc7189bd75da96e679955.mp4>

> DAS habe ich NICHT geschrieben.

  Du hast ja NOCH NIE geschrieben, was Du schriebst:

  <http://al.howardknight.net/?&MSGI=%3CD9sWVRSznYB@tipota.de%3E>

  |Es gibt Nazis und es gibt Saeue, aber das Wort "Nazisau"
  |habe ich nie benutzt.
  
  <http://reusenet.froehlich.priv.at/posting.php?msgid=%3Cim4sh9Fo5hvU1@mid.individual.net%3E>

  Liebe Erika <bit.ly/3kh0LnU>, es tut mir SOOO leid, boese Woerter
  gegen Dich im Usenet benutzt zu haben: 
  <https://groups.google.com/g/de.soc.politik.misc/search?q=ciesla%20author%3Apoint%40tipota.de>
  Jetzt bin ich aber gelaeutert, moechte Dich jedoch trotzdem weiterhin
  freundlich bitten, Deine Verleumdung gelegentlich mal zu widerrufen:

  <http://reusenet.froehlich.priv.at/posting.php?msgid=%3CFL6t6YDznYB%40tipota.de%3E>

-- 
Du haettest vielleicht gerne was gegen Juden (zum Beispiel Zyklon-B), 
aber die Zeit ist abgelaufen.
[Schnatterliese Erika Ciesla beweist ihre Menschenkenntnis mit Vorahnungen:
<http://al.howardknight.net/?&MSGI=%3Caupu6gF5ravU1@mid.individual.net%3E>]
> Ich stampfe nicht, Du stampfst, ich habe einfach nur Recht.
> Ist es meine Schuld, wenn ihr mir intellektuell nicht gewachsen seid?
> Warum sollte ich nachgeben, wenn ich Recht habe?
<https://eulenspiegelblog.files.wordpress.com/2018/06/meinungsbildung_modern.jpg>
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken: <https://www.youtube.com/watch?v=W2l2kNQhtlQ>

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