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"So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie)

Started by"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
First post2023-02-15 10:24 +0100
Last post2023-02-16 16:00 +0100
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Contents

  "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-02-15 10:24 +0100
    Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-02-15 11:19 +0100
      Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2023-02-15 11:21 +0100
        Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2023-02-15 02:50 -0800
          Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Horst Balzer <horst@hbalzer.de> - 2023-02-15 12:18 +0100
            Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2023-02-15 14:28 +0100
              Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2023-02-15 14:52 +0100
              Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Horst Balzer <horst@hbalzer.de> - 2023-02-15 14:56 +0100
        Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Uwe Bonnes <bon@hertz.ikp.physik.tu-darmstadt.de> - 2023-02-15 12:32 +0000
          Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-02-15 13:48 +0100
            Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-02-15 15:06 +0100
          Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2023-02-16 20:08 +0100
            Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2023-02-16 21:05 +0000
              Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2023-02-17 06:52 +0100
              Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-02-16 23:30 -0800
                Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2023-02-17 08:06 +0000
              Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2023-02-19 00:45 +0100
                Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2023-02-19 11:11 +0000
                  Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-02-19 03:25 -0800
                    Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2023-02-19 13:22 +0000
                      Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-02-19 05:47 -0800
                        Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2023-02-19 14:12 +0000
                          Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2023-03-01 22:18 +0000
        Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2023-02-15 15:20 +0000
          Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-02-15 16:53 +0100
          Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-02-15 07:58 -0800
            Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-02-15 16:59 +0100
      Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2023-02-16 00:41 +0100
        Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-02-16 08:13 +0100
          Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-02-15 23:29 -0800
          Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2023-02-16 14:55 +0100
            Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-02-16 07:20 -0800
            Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-02-16 16:27 +0100
              Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-02-16 07:36 -0800
    Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2023-02-16 05:26 +0100
      Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> - 2023-02-16 10:32 +0100
        Re: "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie) Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2023-02-16 16:00 +0100

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#584534 — "So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie)

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2023-02-15 10:24 +0100
Subject"So tödlich war Corona für Ärzte" (US-Studie)
Message-ID<tsi8bl$u3cc$1@solani.org>
https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4912142?ecd=mkm_ret_230215_mscpmrk-DE_SpeMailer&uac=181545HT&impID=5164701&faf=1#vp_2



"So gefährlich war die Pandemie zu Beginn für Ärzte

Mitarbeiter des Gesundheitswesens waren zu Beginn der Pandemie extrem 
gefährdet, da sie sich kaum schützen konnten und mit vielen Patienten zu 
tun hatten. Eine neue Studie versucht, das Risiko zu quantifizieren. 
Darüber hat Medscape.com berichtet.
Wissenschaftler der Stanford University untersuchten Sterberaten von 
US-Ärzten anhand der Datei der American Medical Association (AMA). Von 
März 2020 bis Dezember 2021 starben laut AMA von 800.000 berufstätigen 
Ärzten 4.511 Kollegen. Das waren 622 Todesfälle mehr (95%-KI 476 bis 
796) als auf Grundlage der Mortalitätsraten vor der Pandemie zu erwarten 
gewesen wären. Etwa 2 Drittel (65,3%) der Todesfälle betrafen Männer.
In allen Altersgruppen starben Ärzte, die Patienten direkt versorgten, 
mit höherer Wahrscheinlichkeit als Ärzte, die keine direkten 
Patientenkontakte hatten.
Bei Medizinern zwischen 45 und 64 Jahren mit direktem Patientenkontakt 
waren es im untersuchten Zeitraum von 81 zusätzliche Todesfälle (Spanne 
27 bis 136 Todesfälle) – verglichen mit 13 zusätzlichen Todesfällen 
(Spanne 1 bis 26 Todesfälle) bei Ärzten mit anderen Tätigkeiten.
Bei Ärzten im Alter von 65 bis 74 Jahren fanden die Autoren 108 
zusätzliche Todesfälle (Spanne 52 bis 163) in der Gruppe mit 
Patientenkontakt versus -8 (Spanne -29 bis 13) bei Medizinern aus 
anderen Bereichen.
Und bei Ärzten im Alter von 75 bis 84 Jahren gab es 85 (Spanne 46 bis 
125) versus 10 (-12 bis 32) überzählige Todesfälle.

Ab Ende April 2021 normalisierten sich die Zahlen auf ein 
vorpandemisches Niveau – etwa zu dem Zeitpunkt, als Impfstoffe in großem 
Umfang eingesetzt wurden. Außerdem waren Masken, Kittel, Handschuhe und 
Visiere in größerem Umfang verfügbar."


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#584542

FromDietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de>
Date2023-02-15 11:19 +0100
Message-ID<20230215111921.57e650b9.dietz.usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#584534
"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> wrote:
> Mitarbeiter des Gesundheitswesens waren zu Beginn der Pandemie extrem 
> gefährdet, da sie sich kaum schützen konnten und mit vielen Patienten
> zu tun hatten. Eine neue Studie versucht, das Risiko zu
> quantifizieren.
[...]
> Ab Ende April 2021 normalisierten sich die Zahlen auf ein 
> vorpandemisches Niveau[...] Außerdem waren Masken, Kittel,
> Handschuhe und Visiere in größerem Umfang verfügbar."

Well ...

Ich erinnere mich auch vage an Berichte Dritter, die so richtig erfreut
waren, als in ihren Einrichtungen Juli 2020 die Masken immer noch
regelmäßig getauscht wurden, Müller mit Meyer usw..

Zumindest in meiner Wahrnehmung hat man halt die Jahre vorher verpennt,
die (iirc) 20Mio € p.a. in die Hand zu nehmen um "angemessen" auf eine
Pandemie vorbereitet zu sein. Das ist imho das eigentlich ärgerliche.
Und ja, man hätte auch schon Jahre vorher Notfallplanung betreiben
können.

Ich weiß nicht, ob sich da viel geändert hat, befürchte aber, wie
üblich, schlimmes.

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#584543

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2023-02-15 11:21 +0100
Message-ID<tsibgl$4gb$1@news.bawue.net>
In reply to#584542
On 2/15/23 11:19, Dietz Proepper wrote:
> 
> Zumindest in meiner Wahrnehmung hat man halt die Jahre vorher verpennt,
> die (iirc) 20Mio € p.a. in die Hand zu nehmen um "angemessen" auf eine
> Pandemie vorbereitet zu sein. Das ist imho das eigentlich ärgerliche.
> Und ja, man hätte auch schon Jahre vorher Notfallplanung betreiben
> können.
> 
> Ich weiß nicht, ob sich da viel geändert hat, befürchte aber, wie
> üblich, schlimmes.

Die nächste Pandemie kommt bestimmt. Und es wird laufen wie bei der 
letzten, weil, es hat ja keiner ahnen können.

  Gerrit

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#584545

FromHerwig <herwig.huener@t-online.de>
Date2023-02-15 02:50 -0800
Message-ID<2937ea29-aa2e-46d0-a504-74313a0478c1n@googlegroups.com>
In reply to#584543
2023-02-15 11:51:00 +0100

> ...

> > Ich weiß nicht, ob sich da viel geändert hat, befürchte aber, wie 
> > üblich, schlimmes.

> Die nächste Pandemie kommt bestimmt. Und es wird laufen wie bei der 
> letzten, weil, es hat ja keiner ahnen können. 

Schon deshalb, weil es neue Prioritäten gibt. MassenProduktion von
Masken und ImpfStoff? Jetzt brauchen wir erst einmal Munition.
Man kann sich ja nicht auf alles gleichzeitig konzentrieren!

Herwig

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#584549

FromHorst Balzer <horst@hbalzer.de>
Date2023-02-15 12:18 +0100
Message-ID<k53tbfFegfrU1@mid.individual.net>
In reply to#584545
Am 15.02.23 um 11:50 schrieb Herwig:

> Jetzt brauchen wir erst einmal Munition.

Hä? Wer braucht Munition? Du?
Ich brauche jedenfalls keine!

Gruß Horst

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#584564

FromHartmut Ott <hottm@arcor.de>
Date2023-02-15 14:28 +0100
Message-ID<k5450mFgireU1@mid.individual.net>
In reply to#584549
Hej,

Am 15.02.23 um 12:18 schrieb Horst Balzer:
> Am 15.02.23 um 11:50 schrieb Herwig:
> 
>> Jetzt brauchen wir erst einmal Munition.
> 
> Hä? Wer braucht Munition? Du?


Um das zu wissen hätte man nur mal die Nachrichten mitbekommen müssen,
wo Nato-Generalsekretär Stoltenberg rumjammert.

..................................
 Die Wartezeiten für die Beschaffung neuer großkalibriger Munition sind
von 12 auf 28 Monate gestiegen, selbst wenn die Verträge sofort
unterzeichnet werden, sagte er, während die NATO-Länder versuchen, die
Produktion hochzufahren.

    Jens Stoltenberg, New York Times
..................................


-- 
--
mfg
Hartmut Ott

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#584566

FromCarlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid>
Date2023-02-15 14:52 +0100
Message-ID<tsio31$2tc5i$1@dont-email.me>
In reply to#584564
Hartmut Ott wrote on 15.02.23 14:28:

> Am 15.02.23 um 12:18 schrieb Horst Balzer:
>> Am 15.02.23 um 11:50 schrieb Herwig:
>>
>>> Jetzt brauchen wir erst einmal Munition.
>>
>> Hä? Wer braucht Munition? Du?
> 
> Um das zu wissen hätte man nur mal die Nachrichten mitbekommen müssen,
> wo Nato-Generalsekretär Stoltenberg rumjammert.

Wie? Jens schreibt hier[tm] unter dem Pseudonym "Herwig"?

Da bekommt "Falscher Mann am falschen Ort"
gleich eine ganz andere Bedeutung ..

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#584567

FromHorst Balzer <horst@hbalzer.de>
Date2023-02-15 14:56 +0100
Message-ID<k546knFegfsU1@mid.individual.net>
In reply to#584564
Am 15.02.23 um 14:28 schrieb Hartmut Ott:

>> Hä? Wer braucht Munition? Du?
> 
> 
> Um das zu wissen hätte man nur mal die Nachrichten mitbekommen müssen,
> wo Nato-Generalsekretär Stoltenberg rumjammert.

Ich sags ja immer, NATO abschaffen!
Frieden schaffen ohne Waffen!

Gruß Horst

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#584559

FromUwe Bonnes <bon@hertz.ikp.physik.tu-darmstadt.de>
Date2023-02-15 12:32 +0000
Message-ID<k541n4FgjtpU1@mid.individual.net>
In reply to#584543
Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> wrote:
> On 2/15/23 11:19, Dietz Proepper wrote:
>> 
>> Zumindest in meiner Wahrnehmung hat man halt die Jahre vorher verpennt,
>> die (iirc) 20Mio € p.a. in die Hand zu nehmen um "angemessen" auf eine
>> Pandemie vorbereitet zu sein. Das ist imho das eigentlich ärgerliche.
>> Und ja, man hätte auch schon Jahre vorher Notfallplanung betreiben
>> können.
>> 
>> Ich weiß nicht, ob sich da viel geändert hat, befürchte aber, wie
>> üblich, schlimmes.
> 
> Die nächste Pandemie kommt bestimmt. Und es wird laufen wie bei der 
> letzten, weil, es hat ja keiner ahnen können.
> 
Nein, noch schlechter, denn Masken und Impfung wurden schlechtgemacht...
-- 
Uwe Bonnes                bon@elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de

Institut fuer Kernphysik  Schlossgartenstrasse 9  64289 Darmstadt
--------- Tel. 06151 1623569 ------- Fax. 06151 1623305 ---------

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#584561

FromLars Gebauer <lgebauer@live.de>
Date2023-02-15 13:48 +0100
Message-ID<tsikb0$2r0b5$2@dont-email.me>
In reply to#584559
Am 15.02.2023 um 13:32 schrieb Uwe Bonnes:
> Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> wrote:
>> Die nächste Pandemie kommt bestimmt. Und es wird laufen wie bei der
>> letzten, weil, es hat ja keiner ahnen können.
>>
> Nein, noch schlechter, denn Masken und Impfung wurden schlechtgemacht...

Allerdings. Das haben die Verantwortlichen, insbesonders Plauderbach & 
Co., wirklich extrem gründlich versaut.
-- 
German Dream: Vom Tellerwäscher zum Tellerwaschenden.

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#584569

FromDietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de>
Date2023-02-15 15:06 +0100
Message-ID<20230215150659.76281c43.dietz.usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#584561
Lars Gebauer <lgebauer@live.de> wrote:

> Am 15.02.2023 um 13:32 schrieb Uwe Bonnes:
> > Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> wrote:  
> >> Die nächste Pandemie kommt bestimmt. Und es wird laufen wie bei der
> >> letzten, weil, es hat ja keiner ahnen können.
> >>  
> > Nein, noch schlechter, denn Masken und Impfung wurden
> > schlechtgemacht...  
> 
> Allerdings. Das haben die Verantwortlichen, insbesonders Plauderbach
> & Co., wirklich extrem gründlich versaut.

Nur bei Nulpen wie deiner Wenigkeit.

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#584697

FromMartin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>
Date2023-02-16 20:08 +0100
Message-ID<v44suhloho60tlctu2ek8n1n3i270b9krj@4ax.com>
In reply to#584559
Uwe Bonnes <bon@hertz.ikp.physik.tu-darmstadt.de> schrieb:

>> Die nächste Pandemie kommt bestimmt. Und es wird laufen wie bei der 
>> letzten, weil, es hat ja keiner ahnen können.
 
> Nein, noch schlechter, denn Masken und Impfung wurden schlechtgemacht.

Die Gesellschaft ist diesbezüglich geteilt. Es gibt in Germanistan
typisch besonders viele Aluhutträger; ein Großteil der Bevölkerung aber
sieht den Wert von Masken und Impfung. Wie angekündigt, scheint Covid-19
in eine Art chronischen Zustand überzugehen, wie die "Spanische Grippe"
auch, deren Viren sich in der Gesellschaft festgesetzt haben, aber halt
keine Millionen Toten binnen kurzer Zeit verursachen. 

Wir sollten nicht verkennen, daß Covid-19 als Krankheit nicht besonders
schlimm war, verglichen etwa mit der Pest, die (vielleicht auch durch
den damals quasi nicht vorhandenen medizinischen Standard) einen
nennenswerten Teil der Bevölkerung auf den Friedhof gebracht hat. An
Covid-19 sind zwar durchaus eine Menge Menschen verstorben (teilweise
ziemlich häßlich), aber es sind nicht etwa 25% der Bevölkerung
verstorben (oder gar mehr), sondern irgendwelche Promille. 

Damit kann die Gesellschaft leben (oder muß es, je nach Sichtweise).
Eine große Wahl besteht diesbezüglich ja nicht. 

Würde sich eine wirklich schlimme Krankheit auf der Welt verbreiten (an
der ein zweistelliger Prozentsatz der Erkrankten verstürbe), wäre das
vermutlich ein anderer Schnack.

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#584706

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2023-02-16 21:05 +0000
Message-ID<1t63ee982fi249df6n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#584697
On Thu, 16 Feb 2023 20:08:18 Martin Gerdes wrote:
> Wie angekündigt, scheint Covid-19 in eine Art chronischen Zustand
> überzugehen, wie die "Spanische Grippe" auch, deren Viren sich in
> der Gesellschaft festgesetzt haben, aber halt keine Millionen
> Toten binnen kurzer Zeit verursachen.

Die Spanische Grippe hat übrigens nach den bekannten 2-3 Wellen noch
gut ein Jahrzehnt weiter für erhebliche Übersterblichkeit gesorgt.
Bis dato sehe ich wenig Anhaltspunkte, dass das diesmal nicht
ähnlich laufen könnte, abzüglich vielleicht von ein paar
Bonuspunkten durch medizinische Fortschritte.

> Wir sollten nicht verkennen, daß Covid-19 als Krankheit nicht
> besonders schlimm war, verglichen etwa mit der Pest, die
> (vielleicht auch durch den damals quasi nicht vorhandenen
> medizinischen Standard) einen nennenswerten Teil der Bevölkerung
> auf den Friedhof gebracht hat.

Fun fact: Die Pestwellen in Europa haben ausgereicht, um in der DNA
der Menschen nachweisbare Spuren zu hinterlassen; irgendwo in UK hat
man das unlängst aufgedröselt. Die Mutationen, die am Ende ca. die
Hälfte der Bevölkerung intus hatte ist auch heute noch in 20-30%
nachweisbar und bewirkt - weniger fun fact - neben einer inzwischen
recht nutzlosen Resistenz gegen die Pest auch zu einer größeren
Anfälligkeit für Autoimmunerkrankungen (die dann auch wieder unschön
in Bezug auf Covid sind).

> An Covid-19 sind zwar durchaus eine Menge Menschen verstorben
> (teilweise ziemlich häßlich), aber es sind nicht etwa 25% der
> Bevölkerung verstorben (oder gar mehr), sondern irgendwelche
> Promille. 

> Damit kann die Gesellschaft leben (oder muß es, je nach
> Sichtweise).  Eine große Wahl besteht diesbezüglich ja nicht. 

Korrekt. Wobei ich mich frage, ob und was wir anders gemacht hätten,
wenn 25% der Infizierten gestorben wären. Kurzfristig vermutlich
einiges, aber nach 3 Jahren? Ich glaube, ich will es gar nicht
wissen.

Servus,
   Stefan

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Stefan - welch rasanter Gedanke.
(Sloganizer)

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#584716

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2023-02-17 06:52 +0100
Message-ID<tsn4g9$4fa$1@news.bawue.net>
In reply to#584706
On 2/16/23 22:05, Stefan Froehlich wrote:
> 
> Korrekt. Wobei ich mich frage, ob und was wir anders gemacht hätten,
> wenn 25% der Infizierten gestorben wären. Kurzfristig vermutlich
> einiges, aber nach 3 Jahren? Ich glaube, ich will es gar nicht
> wissen.

Bei einer Krankheit mit einer IFR von 25% hat man ganz andere Anreize 
die Infektion zu vermeiden und weniger die gegen strikte Maßnahmen sind.


  Gerrit

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#584730

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2023-02-16 23:30 -0800
Message-ID<837c2513-a371-4162-a7db-caf252b62491n@googlegroups.com>
In reply to#584706
Stefan Froehlich schrieb am Donnerstag, 16. Februar 2023 um 22:05:18 UTC+1:
 
> Fun fact: Die Pestwellen in Europa haben ausgereicht, um in der DNA 
> der Menschen nachweisbare Spuren zu hinterlassen; irgendwo in UK hat 
> man das unlängst aufgedröselt. Die Mutationen, die am Ende ca. die 
> Hälfte der Bevölkerung intus hatte ist auch heute noch in 20-30% 
> nachweisbar und bewirkt - weniger fun fact - neben einer inzwischen 
> recht nutzlosen Resistenz gegen die Pest

Das willst Du gar nicht so genau wissen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Pest#Die_Pest_heute

Gruß, ULF

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#584735

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2023-02-17 08:06 +0000
Message-ID<3t63ef3520i25dd19n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#584730
On Fri, 17 Feb 2023 08:30:29 Ulf Kutzner wrote:
> Stefan Froehlich schrieb am Donnerstag, 16. Februar 2023 um 22:05:18 UTC+1:
>> Fun fact: Die Pestwellen in Europa haben ausgereicht, um in der
>> DNA der Menschen nachweisbare Spuren zu hinterlassen; irgendwo in
>> UK hat man das unlängst aufgedröselt. Die Mutationen, die am Ende
>> ca. die Hälfte der Bevölkerung intus hatte ist auch heute noch in
>> 20-30% nachweisbar und bewirkt - weniger fun fact - neben einer
>> inzwischen recht nutzlosen Resistenz gegen die Pest

> Das willst Du gar nicht so genau wissen.
> https://de.wikipedia.org/wiki/Pest#Die_Pest_heute

Stimmt schon, aber ob das bisschen Mutation derzeit den
entscheidenden Unterschied zwischen 3k Fällen und der großen
Katastrophe ausmachen würde?

Servus,
   Stefan

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Im Rausch der Sinne! Stefan - Das wird wohl schwer fallen!
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#584992

FromMartin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>
Date2023-02-19 00:45 +0100
Message-ID<j5p1vh9gc4k71qhd696ckd9u4nk484vk12@4ax.com>
In reply to#584706
Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) schrieb:

>> Wie angekündigt, scheint Covid-19 in eine Art chronischen Zustand
>> überzugehen, wie die "Spanische Grippe" auch, deren Viren sich in
>> der Gesellschaft festgesetzt haben, aber halt keine Millionen
>> Toten binnen kurzer Zeit verursachen.

> Die Spanische Grippe hat übrigens nach den bekannten 2-3 Wellen 

1918/1919

> noch gut ein Jahrzehnt weiter für erhebliche Übersterblichkeit gesorgt.

Wo kann ich darüber mehr lesen? 

> Bis dato sehe ich wenig Anhaltspunkte, dass das diesmal nicht
> ähnlich laufen könnte, abzüglich vielleicht von ein paar
> Bonuspunkten durch medizinische Fortschritte.

Covid-19 ist etwas aus dem Blickpunkt geraten. Man kann gelegentlich
noch etwas darüber lesen, aber in erster Linie geht es aktuell darum,
daß irgendwelche Schutzmaßnahmen aufgehoben werden. Die einschlägigen
Webseiten werden noch regelmäßig upgedatet, aber die Topmeldungen sind
Meldungen über Covid-19-Infektionen nicht mehr. 

>> Wir sollten nicht verkennen, daß Covid-19 als Krankheit nicht
>> besonders schlimm war, verglichen etwa mit der Pest, die
>> ... einen nennenswerten Teil der Bevölkerung
>> auf den Friedhof gebracht hat.

>> An Covid-19 sind zwar durchaus eine Menge Menschen verstorben
>> ... aber es sind nicht etwa 25% der Bevölkerung verstorben ... ,
>> sondern irgendwelche Promille. 

>> Damit kann die Gesellschaft leben (oder muß es, je nach
>> Sichtweise).  Eine große Wahl besteht diesbezüglich ja nicht. 

> Korrekt. Wobei ich mich frage, ob und was wir anders gemacht hätten,
> wenn 25% der Infizierten gestorben wären. 

In dem Fall hätten die in diesem Land offensichtlich recht zahlreichen
Querlenker sicherlich keine öffentlichen Demos aufgezogen. 

Ich als Mittelalter (und somit statistisch Mittelgefährdeter) habe mein
Privatleben zwar praktisch auf 0 heruntergefahren, meinen Beruf aber
fast unbeeinträchtigt durchführen können (Ok: Jeden Morgen die Bastelei
mit den Maskenstribbeln, damit einem untertags nicht die Ohren abfallen,
aber sonst?). In Bergamo und in Zittau sind die Krematorien kaum
nachgekommen, im restlichen Europa aber wohl. Bei einer Sterberate wie
bei der Pest wäre das Leben vermutlich ziemlich komplett zum Stehen
gekommen. 

> Kurzfristig vermutlich einiges, aber nach 3 Jahren? Ich glaube, ich 
> will es gar nicht wissen.

Keiner will das. :-|

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#585029

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2023-02-19 11:11 +0000
Message-ID<1t63f200fdi2b946an3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#584992
On Sun, 19 Feb 2023 00:45:58 Martin Gerdes wrote:
> Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) schrieb:
>>> Wie angekündigt, scheint Covid-19 in eine Art chronischen
>>> Zustand überzugehen, wie die "Spanische Grippe" auch, deren
>>> Viren sich in der Gesellschaft festgesetzt haben, aber halt
>>> keine Millionen Toten binnen kurzer Zeit verursachen.

>> Die Spanische Grippe hat übrigens nach den bekannten 2-3 Wellen 

> 1918/1919

>> noch gut ein Jahrzehnt weiter für erhebliche Übersterblichkeit
>> gesorgt.

> Wo kann ich darüber mehr lesen? 

Gute Frage; gibt's sicherlich, aber ich habe keine sachdienlichen
Hinweise. Es gab während des ersten Lockdowns vermutlich jede Menge
Beiträge zur Spanischen Grippe - ein sehr ausführlicher dazu ist mir
im Radio untergekommen, und da unser Rundfunk seine Archive ja von
Gesetzes wegen nicht öffentlich zugänglich machen darf...

Wikipedia schreibt lapidar "Folgende Grippewellen [...] waren von
geringerem Ausmaß und von anderer Altersverteilung geprägt", aber
eventuell wären die dort angegebenen Referenzen brauchbar; sind halt
beide nicht online.

>> Bis dato sehe ich wenig Anhaltspunkte, dass das diesmal nicht
>> ähnlich laufen könnte, abzüglich vielleicht von ein paar
>> Bonuspunkten durch medizinische Fortschritte.

> Covid-19 ist etwas aus dem Blickpunkt geraten.

Für die, die kein Problem damit haben, richtig. Unser
Bundespräsident meinte am Donnerstag zur Eröffnung des Opernballs
"es ist schön, dass wir die Pandemie hinter uns gebracht haben und
endlich wieder richtig feiern können", während ich daheim vor dem
Bildschirm saß, weil ich eben genau das immer noch nicht tun kann.
Survivors bias.

> Die einschlägigen Webseiten werden noch regelmäßig upgedatet, aber
> die Topmeldungen sind Meldungen über Covid-19-Infektionen nicht
> mehr. 

Auch die einschlägigen Webseiten werden Stück für Stück vom Netz
genommen; der Rest wird bei uns spätestens im Frühjahr folgen, weil
dann keine Daten mehr erhoben werden - was sollte man also noch
veröffentlichen?

Derweil sind in einer mir bekannten Schule gerade 4 von 7 Lehrern im
Krankenstand, was aber nicht ganz so schlimm ist, wie es sich auf
den ersten Blick liest, da ohnehin auch ein Drittel der Schüler
krankheitsbedingt daheim ist. Aus England habe ich gelesen, dass
dieses Jahr in der Sek-I 25% der Schüler als "langzeitabwesend"
geführt werden, was in Österreich wohl "versetzungsgefährdet wegen
nicht möglicher Leistungsbeurteilung" entsprechen würde.

Mir ist ein Rätsel, wie die Gesellschaft so ein Paralleldenken
hinbekommt.

>> Wobei ich mich frage, ob und was wir anders gemacht hätten, wenn
>> 25% der Infizierten gestorben wären. 

> In dem Fall hätten die in diesem Land offensichtlich recht
> zahlreichen Querlenker sicherlich keine öffentlichen Demos
> aufgezogen.

Tatsächlich bin ich mir da nicht mehr so sicher, wie ich es mir vor
zwei oder drei Jahren gewesen wäre.

Natürlich nicht gleich, klar - da regiert erst einmal die
berechtigte Angst. Aber der menschliche Geist geht seltsame Wege,
und wenn man erst einmal ein, zwei Jahre hinter sich und die Pest
bis dahin doch ganz offensichtlich überlebt hat...

Aber ja:

>> Ich glaube, ich will es gar nicht wissen.

> Keiner will das. :-|

...besser, wir müssen das gar nicht erst herausfinden, unabhängig
vom Ergebnis.

Servus,
   Stefan

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#585035

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2023-02-19 03:25 -0800
Message-ID<6db716a3-f70d-420f-9891-f944ebd709een@googlegroups.com>
In reply to#585029
Stefan Froehlich schrieb am Sonntag, 19. Februar 2023 um 12:11:39 UTC+1:
> On Sun, 19 Feb 2023 00:45:58 [...] Gerdes wrote: 
> > Stefan...@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) schrieb:

> >>> Wie angekündigt, scheint Covid-19 in eine Art chronischen 
> >>> Zustand überzugehen, wie die "Spanische Grippe" auch, deren 
> >>> Viren sich in der Gesellschaft festgesetzt haben, aber halt 
> >>> keine Millionen Toten binnen kurzer Zeit verursachen. 
> 
> >> Die Spanische Grippe hat übrigens nach den bekannten 2-3 Wellen

> > 1918/1919

> >> noch gut ein Jahrzehnt weiter für erhebliche Übersterblichkeit 
> >> gesorgt.

> > Wo kann ich darüber mehr lesen? 
> 
> Gute Frage; gibt's sicherlich, aber ich habe keine sachdienlichen 
> Hinweise. Es gab während des ersten Lockdowns vermutlich jede Menge 
> Beiträge zur Spanischen Grippe - ein sehr ausführlicher dazu ist mir 
> im Radio untergekommen, und da unser Rundfunk seine Archive ja von 
> Gesetzes wegen nicht öffentlich zugänglich machen darf... 
> 
> Wikipedia schreibt lapidar "Folgende Grippewellen [...] waren von 
> geringerem Ausmaß und von anderer Altersverteilung geprägt", aber 
> eventuell wären die dort angegebenen Referenzen brauchbar; sind halt 
> beide nicht online.

Und demzufolge gehe man davon aus, daß es nicht mehr
diese Art von Grippe war.

https://de.wikipedia.org/wiki/Spanische_Grippe#Ende_der_Pandemie

Gruß, ULF

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#585062

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2023-02-19 13:22 +0000
Message-ID<9t63f22033i2bcb1bn3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#585035
On Sun, 19 Feb 2023 12:25:32 Ulf Kutzner wrote:
> Stefan Froehlich schrieb am Sonntag, 19. Februar 2023 um 12:11:39 UTC+1:
>> On Sun, 19 Feb 2023 00:45:58 [...] Gerdes wrote: 
>> > Stefan...@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) schrieb:
> 
>> >>> Wie angekündigt, scheint Covid-19 in eine Art chronischen 
>> >>> Zustand überzugehen, wie die "Spanische Grippe" auch, deren 
>> >>> Viren sich in der Gesellschaft festgesetzt haben, aber halt 
>> >>> keine Millionen Toten binnen kurzer Zeit verursachen. 
>> 
>> >> Die Spanische Grippe hat übrigens nach den bekannten 2-3 Wellen
>> >> noch gut ein Jahrzehnt weiter für erhebliche Übersterblichkeit 
>> >> gesorgt.

>> > Wo kann ich darüber mehr lesen? 
 
>> [...] Wikipedia schreibt lapidar "Folgende Grippewellen [...]
>> waren von geringerem Ausmaß und von anderer Altersverteilung
>> geprägt", aber eventuell wären die dort angegebenen Referenzen
>> brauchbar; sind halt beide nicht online.

> Und demzufolge gehe man davon aus, daß es nicht mehr
> diese Art von Grippe war.

> https://de.wikipedia.org/wiki/Spanische_Grippe#Ende_der_Pandemie

"Nicht mehr in Verbindung gebracht" bezieht sich IMO vor allem auf
die Betrachtung als Teil der Pandemie, denn rein genetisch
betrachtet sind nahezu alle Grippewellen seit damals Abkömmlinge der
Spanischen Grippe, mal mehr mal weniger weit davon entfernt (Du
kannst z.B. bei der Russischen Grippe 1977/78 nachlesen "dass A/H1N1
ab 1918 weltweit vorherrschend war und erst 1957 durch den Subtyp
A/H2N2, den Erreger der Asiatischen Grippe, verdrängt wurde"). Es
macht bloß irgendwann keinen Sinn mehr, das bei jedem Ereignis
explizit zu erwähnen.

Die Russische Grippe wurde in dem von mir erwähnten Hörfunkbeitrag
auch durchdiskutiert; ich meine mich zu erinnern, dass die
Laborhypothese dort als unwahrscheinlich bezeichnet wurde, aber so
im Detail habe ich das leider nicht mehr in Erinnerung.

Servus,
   Stefan

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Stefan, mit dem ewigen Emblem der Gier.
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