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Groups > ger.ct > #573221 > unrolled thread

Standby gepfuscht

Started byHerwig <herwig.huener@t-online.de>
First post2022-11-04 05:36 -0700
Last post2022-11-06 23:50 -0800
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Contents

  Standby gepfuscht Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2022-11-04 05:36 -0700
    Re: Standby gepfuscht Christian Treffler <CTreffler.NG.Dev0@gmx.net> - 2022-11-04 14:11 +0100
      Re: Standby gepfuscht Heiko Rost <heiko.rost@gmx.de> - 2022-11-04 14:39 +0100
        Re: Standby gepfuscht Christian Treffler <CTreffler.NG.Dev0@gmx.net> - 2022-11-04 15:35 +0100
          Re: Standby gepfuscht Heiko Rost <heiko.rost@gmx.de> - 2022-11-04 19:19 +0100
          Re: Standby gepfuscht "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2022-11-07 11:46 +0000
            Re: Standby gepfuscht Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-11-07 12:51 +0100
              Re: Standby gepfuscht "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2022-11-07 12:43 +0000
                Re: Standby gepfuscht Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-11-07 15:11 +0100
                  Re: Standby gepfuscht "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2022-11-07 15:13 +0000
      Re: Standby gepfuscht Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-11-06 03:26 +0100
        Re: Standby gepfuscht Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-11-06 08:30 +0100
          Re: Standby gepfuscht Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-11-06 19:55 +0100
            Re: Standby gepfuscht Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-11-06 20:30 +0100
        Re: Standby gepfuscht Christian Treffler <CTreffler.NG.Dev0@gmx.net> - 2022-11-06 18:29 +0100
          Re: Standby gepfuscht Christian Treffler <CTreffler.NG.Dev0@gmx.net> - 2022-11-06 19:10 +0100
          Re: Standby gepfuscht Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-11-07 18:52 +0100
    Re: Standby gepfuscht Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2022-11-04 14:58 +0100
    Re: Standby gepfuscht Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2022-11-04 16:38 +0100
    Re: Standby gepfuscht Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-11-05 18:41 +0100
      Re: Standby gepfuscht Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-11-05 19:19 +0100
        Re: Standby gepfuscht Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-11-05 19:28 +0100
          Re: Standby gepfuscht Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-11-05 19:42 +0100
          Re: Standby gepfuscht Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2022-11-06 14:07 +0100
      Re: Standby gepfuscht Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-11-06 03:26 +0100
        Re: Standby gepfuscht Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2022-11-06 11:19 +0100
          Re: Standby gepfuscht Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-11-06 19:55 +0100
            Re: Standby gepfuscht Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2022-11-06 20:59 +0100
              Re: Standby gepfuscht Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-11-06 23:50 -0800

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#573221 — Standby gepfuscht

FromHerwig <herwig.huener@t-online.de>
Date2022-11-04 05:36 -0700
SubjectStandby gepfuscht
Message-ID<18069943-a808-4c76-8fd1-47dcb041644en@googlegroups.com>
2022-11-04 13:37:00 +0100

Immer wieder tauchen in den Medien die
RatSchläge auf, wie man durch Stecker-ziehen
den StandBy-Verbrauch einiger Geräte reduzieren
kann. Das Ärgerliche daran ist, dass von Seiten
der Hersteller gar nicht ausgenutzt wird, wie
stromsparend man eine Standby-Logik tatsächlich
bauen kann.

Die Menge der Informationen, die eine Fernbedienung
makeln kann, ist sehr überschaubar - und das lässt
sich mit bescheidenen Frequenzen machen. Warum
die üblichen Elektroniken nicht längst im MilliWattBereich
sind, verstehe ich nicht. Bei einem StromVerbrauch
im MilliWattBereich liesse sich eine FernBedienung
auch mit einem klitzekleinen SolarPanel versorgen
- dann ist Standby-Betrieb ganz umsonst. (Einige
ErbsenZähler werden hier auf die ZimmerBeleuchtung
hinweisen, die zur NachtZeit die FernBedienungen mit
versorgt. Das Argument darf noch einmal durchdacht
werden!)

Wegen "stromschluckenden" Fernbedienungen jetzt
Smart-TVs und XBoxen wegzuschmeissen ist aber
nicht nötig. Ein fernbedienbares Vorschalt-Stecker-raus-Gerät
ist alles, was nötig ist. IR-Signal an dieses schaltet
Smart-TV und Verwandte ein, die dann ihrerseits
auf ein IR-Signal lauschen. Das Vorschalt-Stecker-raus-Gerät
kann dann im eingeschalteten Zustand durchaus wieder
mehr Strom verbrauchen - es muss sich ja auch auschalten
lassen, und das von den verschiedensten FernBedienungen
- dazu ist eine komplexere Logik vonnöten.

Aber abgesehen von diesen technischen Erwägungen:
Sich wegen einem StandBy-Verbrauch im dreistelligen
MilliWattBereich Sorgen zu machen zeugt davon, dass
man verschiedene GesichtsPunkte nicht gegeneinander
abwägen kann. Beispiel die GlimmLeuchte im Flur,
häufig verwendet, damit man nachts im Dunklen nicht
gegen Schränke und Türklingen rennt. Alternative ist
ein HausUnfall, der auch bei einer geringen
EintrittsWahrscheinlichkeit weitaus teurer kommen kann
als jede StromSparHektik.

Einziges Problem, was mir als schwer lösbar einfällt:
Ein Router. Kriegt man so ein Gerät mit einem StromVerbrauch
im MilliWattBereich gebaut? Physikalisch ist die Antwort ja,
aber gibt es Hersteller, die das zur Zeit machen?

Herwig (morning reboot)

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#573227

FromChristian Treffler <CTreffler.NG.Dev0@gmx.net>
Date2022-11-04 14:11 +0100
Message-ID<5yse7gial53q.dlg@ID-425.user.individual.de>
In reply to#573221
Herwig schrieb:
> Wegen "stromschluckenden" Fernbedienungen jetzt
> Smart-TVs und XBoxen wegzuschmeissen ist aber
> nicht nötig. Ein fernbedienbares Vorschalt-Stecker-raus-Gerät
> ist alles, was nötig ist. IR-Signal an dieses schaltet
> Smart-TV und Verwandte ein, die dann ihrerseits
> auf ein IR-Signal lauschen. 

Dein Problem ist das Einschalten. Eine typische Haushalts-Steckdose kann
10A Dauerstrom verkraften. So ein Vorschalt-Gerät muss das auch können.
Da reicht es nicht, "Achtung! Nur zum Schalten von Leistungen von
maximal 240W!" drauf zu schreiben. Es wird immer Honks geben, die damit
trotzdem die Waschmaschine schalten.
Also muss das Gerät ein Relais beinhalten, welches mindestens 10A
schalten kann. Und solche Relais brauchen zum Schalten einen höheren
Strom. Da sind wir locker bei einer Leistung im Bereich von 1/4 W. Das
geht mit Solar-Panels nicht mehr. 
Da brauchen wir also ein Netzteil, welches sowohl besagtes Relais
beliefern kann, als auch die Empfänger-Elektronik allein, welche
wirklich nur ein paar mW braucht. Das wird über den gesamte
Leistungs-Bereich den besten Wirkungsgrad haben, und schon braucht das
Gesamt-Konzept so viel eigenen Strom, dass es rentabler ist, den
Fernseher selber im Standby zu belassen.

Ich habe mir selber eine kleine Schaltung gebaut, welche den WLAN-Router
nur einschaltet, wenn Computer in Betrieb sind. Da wollte ich anfangs
mit Master-Slave-Steckdoesen arbeiten, welche auch per USB schalten
können. Die Teile ziehen über USB zum Schalten so viel Strom, dass man
es auch gleich lassen kann. Ich spreche aus Erfahrung: Eine
Standby-Schaltung zu bauen, welche selbst nicht mehr verbraucht, als sie
spart, ist gar nicht so einfach.

> Einziges Problem, was mir als schwer lösbar einfällt:
> Ein Router. Kriegt man so ein Gerät mit einem StromVerbrauch
> im MilliWattBereich gebaut? 

WLAN, oder nur Kabel? Wenn WLAN: Vergiss es, Du willst ja schließlich
eine Reichweite von mehr als 3m und sicherlich auch noch Empfang durch
die Wände Deiner Wohnung.

> Physikalisch ist die Antwort ja,
> aber gibt es Hersteller, die das zur Zeit machen?

Ohne WLAN: Habe hier einen Netgear-Switch im Einsatz, der nicht ganz 1W
am 12V-Netzteil braucht. Drunter wirst Du nicht kommen, es sei denn, Du
verzichtest auf Übertragungs-Geschwindigkeit.
Der Strom-Verbrauch in der CMOS-Technologie entsteht nämlich beim
Schalten der Logik-Schaltkreise. Je höher die Taktrate, desto mehr
Leistung wird benötigt.

CU,
Christian 

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#573232

FromHeiko Rost <heiko.rost@gmx.de>
Date2022-11-04 14:39 +0100
Message-ID<tk3867.51s.1@ID-23555.user.uni-berlin.de>
In reply to#573227
Christian Treffler schrieb:

> Also muss das Gerät ein Relais beinhalten, welches mindestens 10A
> schalten kann. Und solche Relais brauchen zum Schalten einen höheren
> Strom. Da sind wir locker bei einer Leistung im Bereich von 1/4 W. Das
> geht mit Solar-Panels nicht mehr. 
>
> Da brauchen wir also ein Netzteil, welches sowohl besagtes Relais
> beliefern kann, als auch die Empfänger-Elektronik allein, welche
> wirklich nur ein paar mW braucht. 

Weißt Du, mit wieviel Leistung man das benötigte Magnetfeld für einen
Reedschalter erzeugen kann? Falls das wenig genug ist, könnte man damit
die Spannungsversorgung für das Netzteil (falls man eines braucht und
das Relais nicht gleich mit Netzspannung betreibt) und das Hauptrelais
einschalten. 

> Das wird über den gesamte
> Leistungs-Bereich den besten Wirkungsgrad haben, und schon braucht das
> Gesamt-Konzept so viel eigenen Strom, dass es rentabler ist, den
> Fernseher selber im Standby zu belassen.

Das muß man natürlich beachten. Wobei es auch davon abhängt, wie lange
das einzuschaltende Gerät in Betrieb ist. Für Menschen, die als erstes
nach Betreten der Wohnung den Fernseher einschalten und erst vor dem
Schlafengehen ausschalten, bringt das wahrscheinlich keine Ersparnis.

Gruß Heiko
-- 
Volksparteien sind wie Gletscher: Langsam bis zur Erstarrung, alle paar 
Jahre kracht es, und sie haben ihre beste Zeit hinter sich.
                                                            Sascha Lobo

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#573238

FromChristian Treffler <CTreffler.NG.Dev0@gmx.net>
Date2022-11-04 15:35 +0100
Message-ID<1h3cmtjeeqnbi.dlg@ID-425.user.individual.de>
In reply to#573232
Heiko Rost schrieb:

> Weißt Du, mit wieviel Leistung man das benötigte Magnetfeld für einen
> Reedschalter erzeugen kann?

Kurz recherchiert, unter anderem bei:
https://de.wikipedia.org/wiki/Reedschalter

Schaltströme bis 5A - Naja.

Wir wollen mindestens solche Ströme schalten, brauchen also entsprechend
große Kontakte und auch eine zuverlässige Trennung, d.h. genug
mechanische Spannung. 
Wir dürfen durchaus von täglichem Schalten ausgehen und die
Schaltkontakte nutzen sich ab. Auch hier kann Zuverlässigkeit nur durch
mechanische Auslegung erreicht werden, welche höhere Kräfte erfordert.
Wir brauchen also auch ein stärkeres Magnetfeld. Ich wage zu behaupten,
dass ein Reed-Relais kaum weniger Schaltstrom braucht, als ein
herkömmliches.

CU,
Christian

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#573268

FromHeiko Rost <heiko.rost@gmx.de>
Date2022-11-04 19:19 +0100
Message-ID<tk3okf.qfo.1@ID-23555.user.uni-berlin.de>
In reply to#573238
Christian Treffler schrieb:

> Heiko Rost schrieb:
> 
>> Weißt Du, mit wieviel Leistung man das benötigte Magnetfeld für einen
>> Reedschalter erzeugen kann?
> 
> Kurz recherchiert, unter anderem bei:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Reedschalter
> 
> Schaltströme bis 5A - Naja.
>
> Wir wollen mindestens solche Ströme schalten, brauchen also entsprechend
> große Kontakte und auch eine zuverlässige Trennung, d.h. genug
> mechanische Spannung. 

Den zweiten Teil meines Postings hast Du weggelassen: Der Reedschalter
soll nicht die Netzlast schalten, sondern ein zweites, entsprechend
stärker ausgelegtes Relais, ggf. durch ein erst beim Einschalten mit
Strom versorgtes Netzteil. Dadurch muß der über Solarzellen versorgte
Bereich nicht so stark ausgelegt werden, und im ausgeschalteten Zustand
wird keine Energie aus dem Stromnetz benötigt.

Gruß Heiko
-- 
Volksparteien sind wie Gletscher: Langsam bis zur Erstarrung, alle paar 
Jahre kracht es, und sie haben ihre beste Zeit hinter sich.
                                                            Sascha Lobo

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#573611

From"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de>
Date2022-11-07 11:46 +0000
Message-ID<jss9g2FqoimU1@mid.individual.net>
In reply to#573238
Christian Treffler <CTreffler.NG.Dev0@gmx.net> wrote:
>Heiko Rost schrieb:

>> Weißt Du, mit wieviel Leistung man das benötigte Magnetfeld für einen
>> Reedschalter erzeugen kann?

>Kurz recherchiert, unter anderem bei:
>https://de.wikipedia.org/wiki/Reedschalter

>Schaltströme bis 5A - Naja.

>Wir wollen mindestens solche Ströme schalten, brauchen also entsprechend
>große Kontakte und auch eine zuverlässige Trennung, d.h. genug
>mechanische Spannung. 
>Wir dürfen durchaus von täglichem Schalten ausgehen und die
>Schaltkontakte nutzen sich ab. Auch hier kann Zuverlässigkeit nur durch
>mechanische Auslegung erreicht werden, welche höhere Kräfte erfordert.
>Wir brauchen also auch ein stärkeres Magnetfeld. Ich wage zu behaupten,
>dass ein Reed-Relais kaum weniger Schaltstrom braucht, als ein
>herkömmliches.

>CU,
>Christian
Man kann allerdings beim Relais einiges einsparen, wenn man es mit geringerer
Spannung betreibt, sobald es angezogen hat. Typische Relais benötigen 75% der
Nennspannung zum Anziehen und fallen erst unter 20-25% der Nennspannung ab.
Ein Relais kann deshalb mit 1/16 der Leistung angezogen bleiben.
Bei den im Thread erwähnten 250 mW wären das knapp 16 mW. Nimmt man zur 
Sicherheit die halbe Nennspannung kommt man auf etwas über 60 mW.
Man könnte also ein 24 V Relais an einem sparsamen USB-Ladegerät betreiben,
wenn man für den Einschaltvorgang kurzzeitig eine höhere Spannung via 
kleinem Boostwandler an die Spule legt.

-- 
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de

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#573612

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2022-11-07 12:51 +0100
Message-ID<tkarcr$e7i$2@news.bawue.net>
In reply to#573611
On 11/7/22 12:46, Peter Heitzer wrote:
> Christian Treffler <CTreffler.NG.Dev0@gmx.net> wrote:
>> Heiko Rost schrieb:
> 
>>> Weißt Du, mit wieviel Leistung man das benötigte Magnetfeld für einen
>>> Reedschalter erzeugen kann?
> 
>> Kurz recherchiert, unter anderem bei:
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Reedschalter
> 
>> Schaltströme bis 5A - Naja.
> 
>> Wir wollen mindestens solche Ströme schalten, brauchen also entsprechend
>> große Kontakte und auch eine zuverlässige Trennung, d.h. genug
>> mechanische Spannung.
>> Wir dürfen durchaus von täglichem Schalten ausgehen und die
>> Schaltkontakte nutzen sich ab. Auch hier kann Zuverlässigkeit nur durch
>> mechanische Auslegung erreicht werden, welche höhere Kräfte erfordert.
>> Wir brauchen also auch ein stärkeres Magnetfeld. Ich wage zu behaupten,
>> dass ein Reed-Relais kaum weniger Schaltstrom braucht, als ein
>> herkömmliches.
> 
>> CU,
>> Christian
> Man kann allerdings beim Relais einiges einsparen, wenn man es mit geringerer
> Spannung betreibt, sobald es angezogen hat. Typische Relais benötigen 75% der
> Nennspannung zum Anziehen und fallen erst unter 20-25% der Nennspannung ab.
> Ein Relais kann deshalb mit 1/16 der Leistung angezogen bleiben.
> Bei den im Thread erwähnten 250 mW wären das knapp 16 mW. Nimmt man zur
> Sicherheit die halbe Nennspannung kommt man auf etwas über 60 mW.
> Man könnte also ein 24 V Relais an einem sparsamen USB-Ladegerät betreiben,
> wenn man für den Einschaltvorgang kurzzeitig eine höhere Spannung via
> kleinem Boostwandler an die Spule legt.

Man kann das auch anders machen... Kondensatornetzteil mit Elko nach dem 
Gleichrichter. Wird gerne benutzt wenn man keine Netztrennung braucht. 
Allerdings muss man beim Design aufpassen, sonst verbrät man zuviel 
Strom unnütz wenn das Relais nicht eingeschaltet ist.

  Gerrit





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#573620

From"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de>
Date2022-11-07 12:43 +0000
Message-ID<jsscrdFqoimU3@mid.individual.net>
In reply to#573612
Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> wrote:
>Man kann das auch anders machen... Kondensatornetzteil mit Elko nach dem 
>Gleichrichter. Wird gerne benutzt wenn man keine Netztrennung braucht. 
>Allerdings muss man beim Design aufpassen, sonst verbrät man zuviel 
>Strom unnütz wenn das Relais nicht eingeschaltet ist.

> Gerrit
Das ist das Hauptproblem von Kondensatornetzteilen, daß sie immer gleich
viel Strom ziehen. Bei Funksteckdosen und Schaltuhren wird der Strom durch
den X2 Kondensator auf den Strom, den das Relais zum Einschalten braucht,
dimensioniert. Der Spulenstrom ist i.d.R. der grösste Verbraucher; die
Elektronik käme mit einem Bruchteil aus. Man bräuchte eine Schaltung, die
den für den zusätzlichen Strom zum Einschalten benötigten Kondensator
nur bei Bedarf zuschaltet. Das ginge mittels Hochvolt-FET oder -Transistor,
aber das macht das Produkt merklich teurer. Bei nur einer Steckdose ist die
dadurch erzielbare Einsparung auch nicht so gross. Funksteckdosen werden aber
gern im "Rudel" betrieben und da wäre es IMO schon sinnvoll, das Netzteil
effizienter aufzubauen.


-- 
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de

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#573632

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2022-11-07 15:11 +0100
Message-ID<tkb3k8$jih$2@news.bawue.net>
In reply to#573620
On 11/7/22 13:43, Peter Heitzer wrote:
> Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> wrote:
>> Man kann das auch anders machen... Kondensatornetzteil mit Elko nach dem
>> Gleichrichter. Wird gerne benutzt wenn man keine Netztrennung braucht.
>> Allerdings muss man beim Design aufpassen, sonst verbrät man zuviel
>> Strom unnütz wenn das Relais nicht eingeschaltet ist.
> 
>> Gerrit
> Das ist das Hauptproblem von Kondensatornetzteilen, daß sie immer gleich
> viel Strom ziehen. Bei Funksteckdosen und Schaltuhren wird der Strom durch
> den X2 Kondensator auf den Strom, den das Relais zum Einschalten braucht,
> dimensioniert.

Nein, das sollte mit weniger gehen wenn man einen Elko hat. Der kann den 
Stromstoß beim Einschalten des Relais abpuffern und darf sich nach dem 
Abschalten gerne etwas Zeit zum Laden nehmen. Wenn das Relais angezogen 
hat darf die Spannung ja etwas zurückgehen.



> Bei nur einer Steckdose ist die
> dadurch erzielbare Einsparung auch nicht so gross. Funksteckdosen werden aber
> gern im "Rudel" betrieben und da wäre es IMO schon sinnvoll, das Netzteil
> effizienter aufzubauen.

Ich habe hier ein paar Funksteckdosen im Einsatz, die brauchen ca. 0.6W 
(gemessen) pro Stück. Das kann man noch gelten lassen wenn dadurch 
effektiv Strom gespart wird.

  Gerrit




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#573639

From"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de>
Date2022-11-07 15:13 +0000
Message-ID<jssllfFsmfcU1@mid.individual.net>
In reply to#573632
Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> wrote:
>On 11/7/22 13:43, Peter Heitzer wrote:
>> Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> wrote:
>>> Man kann das auch anders machen... Kondensatornetzteil mit Elko nach dem
>>> Gleichrichter. Wird gerne benutzt wenn man keine Netztrennung braucht.
>>> Allerdings muss man beim Design aufpassen, sonst verbrät man zuviel
>>> Strom unnütz wenn das Relais nicht eingeschaltet ist.
>> 
>>> Gerrit
>> Das ist das Hauptproblem von Kondensatornetzteilen, daß sie immer gleich
>> viel Strom ziehen. Bei Funksteckdosen und Schaltuhren wird der Strom durch
>> den X2 Kondensator auf den Strom, den das Relais zum Einschalten braucht,
>> dimensioniert.

>Nein, das sollte mit weniger gehen wenn man einen Elko hat. Der kann den 
>Stromstoß beim Einschalten des Relais abpuffern und darf sich nach dem 
>Abschalten gerne etwas Zeit zum Laden nehmen. Wenn das Relais angezogen 
>hat darf die Spannung ja etwas zurückgehen.
Stimmt. Hatte ich vor vielen Jahren in etwas anderer Form im Einsatz.
Ich hatte mir einen Videoumschalter für Scart gebastelt, der mittels
bistabilem Relais und und einem Kipptaster mit Mittelstellung gearbeitet hat.
Zum Betrieb habe ich die Schaltspannung benutzt und da die zuwenig Strom
für das Relais brachte (max. 10 mA) habe ich damit einen Elko aufgeladen
und mit dessen Ladung das Relais umgeschaltet.

>> Bei nur einer Steckdose ist die
>> dadurch erzielbare Einsparung auch nicht so gross. Funksteckdosen werden aber
>> gern im "Rudel" betrieben und da wäre es IMO schon sinnvoll, das Netzteil
>> effizienter aufzubauen.

>Ich habe hier ein paar Funksteckdosen im Einsatz, die brauchen ca. 0.6W 
>(gemessen) pro Stück. Das kann man noch gelten lassen wenn dadurch 
>effektiv Strom gespart wird.

0.6 W sind OK. Leider steht der genaue Verbrauch meist nicht auf der 
Verpackung drauf.

-- 
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de

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#573466

FromMartin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>
Date2022-11-06 03:26 +0100
Message-ID<135emhd28r9993cr53mbjg2htafklt54qp@4ax.com>
In reply to#573227
Christian Treffler <CTreffler.NG.Dev0@gmx.net> schrieb:

> Ich habe mir selber eine kleine Schaltung gebaut, welche den WLAN-Router
> nur einschaltet, wenn Computer in Betrieb sind. 

Hast Du die irgendwo dokumentiert? Die Schaltung würde mich
interessieren. 

> Da wollte ich anfangs mit Master-Slave-Steckdoesen arbeiten, welche auch 
> per USB schalten können. Die Teile ziehen über USB zum Schalten so 
> viel Strom, dass man es auch gleich lassen kann. Ich spreche aus 
> Erfahrung: Eine Standby-Schaltung zu bauen, welche selbst nicht mehr 
> verbraucht, als sie spart, ist gar nicht so einfach.

>> Einziges Problem, was mir als schwer lösbar einfällt:
>> Ein Router. Kriegt man so ein Gerät mit einem StromVerbrauch
>> im MilliWattBereich gebaut? 

> WLAN, oder nur Kabel? Wenn WLAN: Vergiss es, Du willst ja schließlich
> eine Reichweite von mehr als 3m und sicherlich auch noch Empfang durch
> die Wände Deiner Wohnung.

Die WLAN-Funktion schluckt bei meiner Fritzbox nicht viel. Es wird immer
geraten, die WLAN-Funktion in der Nacht abzuschalten (wenn man sie nicht
braucht). Ich habe das nachgemessen, WLAN abschalten spart etwa 0,5 W.
Das macht den Kohl nicht fett.

Die ganze Fritzbox abschalten hieße das Festnetz komplett deaktivieren.
Ok, man könnte den providerseitigen Anrufbeantworter einschalten, der
kostet in der Vermittlung vermutlich keinen Strom extra. Aber er ist
vermutlich umständlich zu bedienen (schlechter WAF). 

Was sagt der Provider, wenn man jeden Tag stundenlang die Gegenstelle
abschaltet? 

> Ohne WLAN: Habe hier einen Netgear-Switch im Einsatz, der nicht ganz 1W
> am 12V-Netzteil braucht. Drunter wirst Du nicht kommen, es sei denn, Du
> verzichtest auf Übertragungs-Geschwindigkeit.

Ich habe ein Nano-WLAN-Routerchen, das ich zeitweise einschalte, um
einen selten genutzten Raum des Hauses auszuleuchten. Das braucht gerade
mal 1 W. MIT WLAN. 

Die WLAN-Funktion kanns also nicht sein. 

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#573471

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2022-11-06 08:30 +0100
Message-ID<tk7no7$tau$5@news.bawue.net>
In reply to#573466
On 11/6/22 03:26, Martin Gerdes wrote:
> Was sagt der Provider, wenn man jeden Tag stundenlang die Gegenstelle
> abschaltet?

Nichts. Habe ich ich in der Zeit vor HomeOffice täglich gemacht. Gab nie 
Probleme.

  Gerrit


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#573557

FromMartin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>
Date2022-11-06 19:55 +0100
Message-ID<d6vfmhp33fsg4t31d0g6uhge24sdgfj2vf@4ax.com>
In reply to#573471
Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> schrieb:

>> Was sagt der Provider, wenn man jeden Tag stundenlang die Gegenstelle
>> abschaltet?

> Nichts. Habe ich ich in der Zeit vor HomeOffice täglich gemacht. Gab nie 
> Probleme.

Ich habe Dauerstromverbraucher im Auge und frage mich bei diesen, ob die
in meiner Abwesenheit und auch während der Nachtruhe Strom verbrauchen
müssen. Die Fritzbox zählt dazu, der Garagentorheber ist auch so einer.
Andererseits möchte man sich selbst ja nicht aussperren. 

Ich habe mal die Fritzbox selbst die Zwangstrennung machen lassen und
habe dann nach einigen Tagen eine Mail vom Anbieter bekommen: "Ihr
Anschluß läuft instabil." Lief er nicht, ich habe die Verbindung ja
selbst unterbrochen, möchte aber natürlich nicht, daß der Anbieter mir
z.B. die Datenrate runtersetzt in dem Bemühen, die Leitung
(vermeintlich) stabiler zu bekommen. 

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#573561

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2022-11-06 20:30 +0100
Message-ID<tk91tr$bm7$4@news.bawue.net>
In reply to#573557
On 11/6/22 19:55, Martin Gerdes wrote:
> Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> schrieb:
> 
>>> Was sagt der Provider, wenn man jeden Tag stundenlang die Gegenstelle
>>> abschaltet?
> 
>> Nichts. Habe ich ich in der Zeit vor HomeOffice täglich gemacht. Gab nie
>> Probleme.
> 
> Ich habe Dauerstromverbraucher im Auge und frage mich bei diesen, ob die
> in meiner Abwesenheit und auch während der Nachtruhe Strom verbrauchen
> müssen. Die Fritzbox zählt dazu, der Garagentorheber ist auch so einer.
> Andererseits möchte man sich selbst ja nicht aussperren.
> 
> Ich habe mal die Fritzbox selbst die Zwangstrennung machen lassen und
> habe dann nach einigen Tagen eine Mail vom Anbieter bekommen: "Ihr
> Anschluß läuft instabil." Lief er nicht, ich habe die Verbindung ja
> selbst unterbrochen, möchte aber natürlich nicht, daß der Anbieter mir
> z.B. die Datenrate runtersetzt in dem Bemühen, die Leitung
> (vermeintlich) stabiler zu bekommen.

Telekom und Vodafone haben mir hier nie Probleme gemacht.

  Gerrit


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#573548

FromChristian Treffler <CTreffler.NG.Dev0@gmx.net>
Date2022-11-06 18:29 +0100
Message-ID<abgrqucbrrcb$.dlg@ID-425.user.individual.de>
In reply to#573466
Martin Gerdes schrieb:

> Christian Treffler <CTreffler.NG.Dev0@gmx.net> schrieb:
> 
>> Ich habe mir selber eine kleine Schaltung gebaut, welche den WLAN-Router
>> nur einschaltet, wenn Computer in Betrieb sind. 
> 
> Hast Du die irgendwo dokumentiert? Die Schaltung würde mich
> interessieren. 

Muss ich etwas aufbereiten. Im Prinzip besteht die aus zwei Platinen.
Eine als Huckepack für einen Arduino Ethernet, die mit der anderen via
Flachband-Kabel verbunden ist. Diese andere habe ich in einen
Netgear-Switch geklebt und ein paar Drähte zu den LEDs in diesem Switch.
Die LEDs leuchten nur bei Aktivität am entsprechenden Port, was an den
Arduino übermittelt wird.

> Die ganze Fritzbox abschalten hieße das Festnetz komplett deaktivieren.

In meinem Fall ist die Fritz!Box am Hausanschluss im Keller und immer in
Betrieb. Mit deaktiviertem WLAN, weil die Reichweite durch die
Betondecken bescheiden ist. Der separate WLAN-Router, der auch
abgeschaltet wird, steht im Erdgeschoss.

> Was sagt der Provider, wenn man jeden Tag stundenlang die Gegenstelle
> abschaltet? 

Hat früher, als nur ein Computer im Haus war und Telefon noch analog,
problemlos per Master-Slave funktioniert.
Ich erinnere mich noch gern an das Telefon-Gespräch mit dem
Telekom-Support, als das Internet mal nicht funktioniert hat (Am
gleichen Tag wurde kurz vorher ein Techniker am Verteiler in der Straße
beobachtet). Der Telekom-Support hat während dieses Gesprächs die
Leitung durchgemessen und gesagt, das Problem läge bei mir. Er könne
problemlos meinen Router erkennen. Was mich verwundert auf meinen Router
blicken lies, der war nämlich per Master-Slave-Steckdose ausgeschaltet
(Waren das noch Zeiten, als man ohne DSL telefonieren konnte). Mein
entsprechender Hinweis, dass er da auf meiner Leitung einen Router
sieht, der definitiv nicht mir gehört, triggerte dann einen weiteren
Besuch eines Technikers am Verteiler. Bald danach ging das Internet
wieder :-)

CU,
Christian

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#573551

FromChristian Treffler <CTreffler.NG.Dev0@gmx.net>
Date2022-11-06 19:10 +0100
Message-ID<1gn0p0xpyg3k8$.dlg@ID-425.user.individual.de>
In reply to#573548
Christian Treffler schrieb:

> Martin Gerdes schrieb:
> 
>> Hast Du die irgendwo dokumentiert? Die Schaltung würde mich
>> interessieren. 
> 
> Muss ich etwas aufbereiten.

Bitte sehr:
https://preview.tinyurl.com/wetransferRouterSwitch

Achtung, nur 1 Woche gültig.

CU,
Chrisitan

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#573648

FromMartin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>
Date2022-11-07 18:52 +0100
Message-ID<6vgimh1698ceig2vkuvkdql7tcs6180q45@4ax.com>
In reply to#573548
Christian Treffler <CTreffler.NG.Dev0@gmx.net> schrieb:


>> Was sagt der Provider, wenn man jeden Tag stundenlang die Gegenstelle
>> abschaltet? 

> Hat früher, als nur ein Computer im Haus war und Telefon noch analog,
> problemlos per Master-Slave funktioniert.

> Ich erinnere mich noch gern an das Telefon-Gespräch mit dem
> Telekom-Support, als das Internet mal nicht funktioniert hat (Am
> gleichen Tag wurde kurz vorher ein Techniker am Verteiler in der Straße
> beobachtet). Der Telekom-Support hat während dieses Gesprächs die
> Leitung durchgemessen und gesagt, das Problem läge bei mir. Er könne
> problemlos meinen Router erkennen. Was mich verwundert auf meinen Router
> blicken ließ, der war nämlich per Master-Slave-Steckdose ausgeschaltet

> (Waren das noch Zeiten, als man ohne DSL telefonieren konnte). 

Damals konnte man Mobiltelefonate kaum bezahlen. Das ist heute anders. 

> Mein entsprechender Hinweis, dass er da auf meiner Leitung einen Router
> sieht, der definitiv nicht mir gehört, triggerte dann einen weiteren
> Besuch eines Technikers am Verteiler. Bald danach ging das Internet
> wieder :-)

:-)

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#573234

FromFrank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net>
Date2022-11-04 14:58 +0100
Message-ID<11t13dfa8lsx1$.11zd3dj86aeab$.dlg@40tude.net>
In reply to#573221
Am Fri, 4 Nov 2022 05:36:50 -0700 (PDT) schrieb Herwig:

> Beispiel die GlimmLeuchte im Flur,
> häufig verwendet, damit man nachts im Dunklen nicht
> gegen Schränke und Türklingen rennt.

Türklingen sind kreuzgefährlich, da kann man sich böse Schnittwunden dran
zuziehen.

SCNR,

Frank

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#573244

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2022-11-04 16:38 +0100
Message-ID<jskq08Fmj2eU1@mid.individual.net>
In reply to#573221
Am 04.11.22 um 13:36 schrieb Herwig:
> 2022-11-04 13:37:00 +0100
> 
> Immer wieder tauchen in den Medien die
> RatSchläge auf, wie man durch Stecker-ziehen

Da fallen mir Steckernetzteil ein.
So ein Gerät hat im Extremfall folgende Eigenschaften:

- Auf einer Steckdosenleiste werden 3 Plätze belegt.
- Es hat keinen Schalter und braucht auch in ausgeschaltenen Zustand
   mehr Leistung als wie das angeschlossene Gerät.
- Die Kabelheizleistung I²R ist nicht bei 230V sondern bei 5V
   ( auch bei Kabeldicke )
- Der Spannungsabfall auf der Leitung zwischen Netzteil
   und Klinke am gerät ist so groß,
   dass das Gerät nicht funktioniert.
   ( Z.B. einige Aten KVM switch.
     raspberry pi 4 will 5,1 V statt 5 V Spannugsversorgung haben.)
- 2? Steckernetzteile, die gleichzeitig über eine Steckdosenleiste
   eingeschaltet werden, ziehen beim Einschalten soviel Strom
   das die 16 Ampere Sicherung weitere Benutzung verhindert.

> den StandBy-Verbrauch einiger Geräte reduzieren
> kann.

Ich verwende schaltbare Steckdosenleisten.
Mehr oder weniger einzeln schaltbar.

> Das Ärgerliche daran ist, dass von Seiten
> der Hersteller gar nicht ausgenutzt wird, wie
> stromsparend man eine Standby-Logik tatsächlich
> bauen kann.

Der standby Betrieb fontioniert teilweise besser als früher.
Teilweise ( wenn überhaupt)
Wenn man auf dem PC Tisch klopft, so dass sich die Maustaste
um ein Pixel bewegt, fährt der PC hoch.

> Die Menge der Informationen, die eine Fernbedienung
> makeln kann, ist sehr überschaubar

2 DVB-recorder oder player vom selben Hersteller
und schon schaltet eine Bedienung beide Geräte gleichzeitig.

..

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#573416

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2022-11-05 18:41 +0100
Message-ID<tk6765$5b7$1@news.bawue.net>
In reply to#573221
On 11/4/22 13:36, Herwig wrote:
> 2022-11-04 13:37:00 +0100
> 
> Immer wieder tauchen in den Medien die
> RatSchläge auf, wie man durch Stecker-ziehen
> den StandBy-Verbrauch einiger Geräte reduzieren
> kann. Das Ärgerliche daran ist, dass von Seiten
> der Hersteller gar nicht ausgenutzt wird, wie
> stromsparend man eine Standby-Logik tatsächlich
> bauen kann.

Doch, wird es. Mein dieses Jahr gekaufter Fernseher braucht gemessene 
0,1W im Standby. Also noch nicht einmal 1 kWh im Jahr. Da lohnt sich das 
vom Netz trennen nicht mehr.

  Gerrit


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