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Groups > ger.ct > #566375 > unrolled thread
| Started by | Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> |
|---|---|
| First post | 2022-09-05 19:14 +0200 |
| Last post | 2022-09-07 11:30 +0200 |
| Articles | 20 on this page of 26 — 15 participants |
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Zwei AKW bleiben als Notreserve Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2022-09-05 19:14 +0200
Re: Zwei AKW bleiben als Notreserve Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-09-05 19:53 +0200
Re: Zwei AKW bleiben als Notreserve Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2022-09-05 20:14 +0200
Re: Zwei AKW bleiben als Notreserve Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2022-09-05 22:24 +0200
Re: Zwei AKW bleiben als Notreserve Heiko Rost <heiko.rost@gmx.de> - 2022-09-05 20:42 +0200
Re: Zwei AKW bleiben als Notreserve Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2022-09-06 00:33 +0200
Re: Zwei AKW bleiben als Notreserve "Martin K." <MartinKobil@epost.de> - 2022-09-05 15:40 -0700
Re: Zwei AKW bleiben als Notreserve Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2022-09-06 03:00 +0200
Re: Zwei AKW bleiben als Notreserve Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-09-05 23:54 -0700
Re: Zwei AKW bleiben als Notreserve Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2022-09-06 19:45 +0200
Re: Zwei AKW bleiben als Notreserve Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> - 2022-09-06 10:30 +0200
Re: Zwei AKW bleiben als Notreserve hc.ahlmann@gmx.de (HC Ahlmann) - 2022-09-06 12:42 +0200
Re: Zwei AKW bleiben als Notreserve Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-09-06 14:48 +0200
Re: Zwei AKW bleiben als Notreserve Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2022-09-06 19:47 +0200
Re: Zwei AKW bleiben als Notreserve Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2022-09-07 03:26 +0200
Re: Zwei AKW bleiben als Notreserve Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> - 2022-09-08 02:44 +0200
Re: Zwei AKW bleiben als Notreserve Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2022-09-08 04:46 +0200
Re: Zwei AKW bleiben als Notreserve Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-09-07 23:43 -0700
Re: Zwei AKW bleiben als Notreserve Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-09-08 00:46 -0700
Re: Zwei AKW bleiben als Notreserve Heiko Rost <heiko.rost@gmx.de> - 2022-09-05 20:31 +0200
Re: Zwei AKW bleiben als Notreserve Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-09-05 21:29 +0200
Re: Zwei AKW bleiben als Notreserve Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2022-09-06 00:15 +0200
Re: Zwei AKW bleiben als Notreserve Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2022-09-06 00:25 +0200
Re: Zwei AKW bleiben als Notreserve Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-09-06 09:03 +0200
Re: Zwei AKW bleiben als Notreserve Siegfried Blos <usenet@siegfried-blos.de> - 2022-09-07 11:09 +0200
Re: Zwei AKW bleiben als Notreserve Manfred <sanktionen.harakiri@mail1a.de> - 2022-09-07 11:30 +0200
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| From | Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-09-05 19:14 +0200 |
| Subject | Zwei AKW bleiben als Notreserve |
| Message-ID | <jnmp44F3b6U1@mid.individual.net> |
"Zwei der drei verbliebenen deutschen Atomkraftwerke sollen bis zum nächsten Frühjahr als Notreserve für die Stromversorgung bereitstehen. Das ist das Ergebnis eines Stresstests, den Wirtschaftsminister Robert Habeck in Berlin vorstellte. Demnach sollen die beiden Kraftwerke Neckarwestheim 2 in Baden-Württemberg und Isar 2 in Bayern eine "Einsatzreserve bis Mitte April 2023" bilden. Das dritte verbliebene Kraftwerk Emsland solle wie geplant zum 31. Dezember komplett abgeschaltet werden." https://www.tagesschau.de/wirtschaft/stresstest-akw-habeck-101.html I told you so :-) -- Schöne Grüße, Wolfgang
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2022-09-05 19:53 +0200 |
| Message-ID | <tf5d3h$gh9$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #566375 |
On 9/5/22 19:14, Wolfgang Kynast wrote: > > "Zwei der drei verbliebenen deutschen Atomkraftwerke sollen bis zum > nächsten Frühjahr als Notreserve für die Stromversorgung bereitstehen. > Das ist das Ergebnis eines Stresstests, den Wirtschaftsminister Robert > Habeck in Berlin vorstellte. Demnach sollen die beiden Kraftwerke > Neckarwestheim 2 in Baden-Württemberg und Isar 2 in Bayern eine > "Einsatzreserve bis Mitte April 2023" bilden. Das dritte verbliebene > Kraftwerk Emsland solle wie geplant zum 31. Dezember komplett > abgeschaltet werden." > https://www.tagesschau.de/wirtschaft/stresstest-akw-habeck-101.html > > > I told you so :-) Als Notreserve? Wie soll das gehen? Atomkraftwerke sind sehr träge bei der Regelung. Die fährt man nicht so kurz mal hoch oder wieder runter. Gerrit
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| From | Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-09-05 20:14 +0200 |
| Message-ID | <jnmsl4FkgoU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #566378 |
On Mon, 5 Sep 2022 19:53:53 +0200, "Gerrit Heitsch" posted: >On 9/5/22 19:14, Wolfgang Kynast wrote: >> >> "Zwei der drei verbliebenen deutschen Atomkraftwerke sollen bis zum >> nächsten Frühjahr als Notreserve für die Stromversorgung bereitstehen. >> Das ist das Ergebnis eines Stresstests, den Wirtschaftsminister Robert >> Habeck in Berlin vorstellte. Demnach sollen die beiden Kraftwerke >> Neckarwestheim 2 in Baden-Württemberg und Isar 2 in Bayern eine >> "Einsatzreserve bis Mitte April 2023" bilden. Das dritte verbliebene >> Kraftwerk Emsland solle wie geplant zum 31. Dezember komplett >> abgeschaltet werden." >> https://www.tagesschau.de/wirtschaft/stresstest-akw-habeck-101.html >> >> >> I told you so :-) > >Als Notreserve? Wie soll das gehen? Atomkraftwerke sind sehr träge bei >der Regelung. Die fährt man nicht so kurz mal hoch oder wieder runter. Man fährt sie am 1.1. auf das Minimum runter und dann erzeugen sie nur noch den Eigenbedarf. -- Schöne Grüße, Wolfgang
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2022-09-05 22:24 +0200 |
| Message-ID | <9g2iui-mhc21.ln1@hergen.spdns.de> |
| In reply to | #566381 |
Am 05.09.22 um 20:14 schrieb Wolfgang Kynast: > On Mon, 5 Sep 2022 19:53:53 +0200, "Gerrit Heitsch" posted: >> Als Notreserve? Wie soll das gehen? Atomkraftwerke sind sehr träge bei >> der Regelung. Die fährt man nicht so kurz mal hoch oder wieder runter. > > Man fährt sie am 1.1. auf das Minimum runter und dann erzeugen sie nur > noch den Eigenbedarf. Oder man fährt die Reaktoren ganz herunter, betreibt die Anlage aber so weiter, als würde man lediglich eine Wartung durchführen. Dann kann man sie jederzeit mit ein paar Tagen Vorwarnzeit wieder hochfahren.
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| From | Heiko Rost <heiko.rost@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-09-05 20:42 +0200 |
| Message-ID | <tf5n05.6k4.1@ID-23555.user.uni-berlin.de> |
| In reply to | #566378 |
Gerrit Heitsch schrieb:
> Als Notreserve? Wie soll das gehen? Atomkraftwerke sind sehr träge bei
> der Regelung. Die fährt man nicht so kurz mal hoch oder wieder runter.
Je nach Definition von sehr träge. Wenn man der Wikipedia glauben kann,
liegen die Zeiten irgendwo im Bereich von 20..50 Minuten. Außerdem
sollen die Kraftwerke nicht mit Maximalleistung betrieben werden, so daß
sich die Zeiten nochmal verkürzen.
<https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk#Betriebsweise>
Gruß Heiko
--
Volksparteien sind wie Gletscher: Langsam bis zur Erstarrung, alle paar
Jahre kracht es, und sie haben ihre beste Zeit hinter sich.
Sascha Lobo
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| From | Martin Ebert <mx300@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-09-06 00:33 +0200 |
| Message-ID | <tf5tgn$3mlsu$1@dont-email.me> |
| In reply to | #566378 |
Am 05.09.22 um 19:53 schrieb Gerrit Heitsch: > Als Notreserve? Wie soll das gehen? Lastfolgebetrieb, Quelle S. 30ff: <https://publikationen.bibliothek.kit.edu/1000102277/121070976> > Atomkraftwerke sind sehr träge bei der Regelung. Definitionsfrage.
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| From | "Martin K." <MartinKobil@epost.de> |
|---|---|
| Date | 2022-09-05 15:40 -0700 |
| Message-ID | <f770e007-62a1-4dab-a887-7ca133587b1en@googlegroups.com> |
| In reply to | #566378 |
Gerrit Heitsch schrieb am Montag, 5. September 2022 um 19:53:54 UTC+2: > > Als Notreserve? Wie soll das gehen? Atomkraftwerke sind sehr träge bei > der Regelung. Die fährt man nicht so kurz mal hoch oder wieder runter. So träge sind die nicht. Der Hauptgrund weshalb AKWs als Grundlastkraftwerke laufen ist betriebswirtschaftlicher Natur. Sehr hohes Invest und niedrige Grenzkosten.
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| From | Martin Ebert <mx300@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-09-06 03:00 +0200 |
| Message-ID | <tf662q$3na6v$1@dont-email.me> |
| In reply to | #566401 |
Am 06.09.22 um 00:40 schrieb Martin K.: > Gerrit Heitsch schrieb am Montag, 5. September 2022 um 19:53:54 UTC+2: >> Als Notreserve? Wie soll das gehen? Atomkraftwerke sind sehr träge bei >> der Regelung. Die fährt man nicht so kurz mal hoch oder wieder runter. > So träge sind die nicht. Der Hauptgrund weshalb AKWs als Grundlastkraftwerke > laufen ist betriebswirtschaftlicher Natur. Sehr hohes Invest und niedrige > Grenzkosten. Wenn ich recht erinnere, war das der Kompromiss für den früheren Ausstieg: Die verbliebenen KKW wurden der Grundlast zugeordnet und liefen (laufen) auf 100%. Am Rande: Vor knapp drei Jahren hatte ich Gelegenheit, mir ein in Betrieb befindliches Werk anzusehen; das war offiziell aber nicht touristisch. Der dortige Chef hielt einen Vortrag, diese Frage kam da auch auf. Er meinte, dass "sein" KKW spitzenlastfähig sei, aber dafür aktuell keine Zertifizierung habe. Wie ich schon damals schrieb: Er meinte zudem, dass eine Verlängerung der Laufzeit faktisch nicht möglich sei, da seit Jahren sämtliche Prozesse auf den Abschalttermin optimiert seien. Und ganz am Rande: Die meisten machen sich völlig falsche Vorstellungen von einem Brenn- stab. Ich durfte einen (Placebo) sehen. Falls Interesse besteht, kann ich berichten.
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-09-05 23:54 -0700 |
| Message-ID | <44e6b5b7-9519-4a1e-bec8-fca2dddd54efn@googlegroups.com> |
| In reply to | #566405 |
Martin Ebertchen schwadronierte am Dienstag, 6. September 2022 um 03:00:13 UTC+2: > Die meisten machen sich völlig falsche Vorstellungen von einem Brenn- > stab. Das hast Du wie ermittelt, Fresse-Ebertchen?
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| From | Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2022-09-06 19:45 +0200 |
| Message-ID | <tf80vj$3v87i$1@dont-email.me> |
| In reply to | #566405 |
Am 06.09.22 um 03:00 schrieb Martin Ebert: > Am 06.09.22 um 00:40 schrieb Martin K.: >> Gerrit Heitsch schrieb am Montag, 5. September 2022 um 19:53:54 UTC+2: > >>> Als Notreserve? Wie soll das gehen? Atomkraftwerke sind sehr träge bei >>> der Regelung. Die fährt man nicht so kurz mal hoch oder wieder runter. > >> So träge sind die nicht. Der Hauptgrund weshalb AKWs als >> Grundlastkraftwerke >> laufen ist betriebswirtschaftlicher Natur. Sehr hohes Invest und niedrige >> Grenzkosten. > > Wenn ich recht erinnere, war das der Kompromiss für den früheren > Ausstieg: Die verbliebenen KKW wurden der Grundlast zugeordnet > und liefen (laufen) auf 100%. > > Am Rande: > Vor knapp drei Jahren hatte ich Gelegenheit, mir ein in Betrieb > befindliches Werk anzusehen; das war offiziell aber nicht touristisch. > Der dortige Chef hielt einen Vortrag, diese Frage kam da auch auf. Er > meinte, dass "sein" KKW spitzenlastfähig sei, aber dafür aktuell > keine Zertifizierung habe. > > Wie ich schon damals schrieb: Er meinte zudem, dass eine Verlängerung > der Laufzeit faktisch nicht möglich sei, da seit Jahren sämtliche > Prozesse auf den Abschalttermin optimiert seien. > > Und ganz am Rande: > Die meisten machen sich völlig falsche Vorstellungen von einem Brenn- > stab. Ich durfte einen (Placebo) sehen. Falls Interesse besteht, kann > ich berichten. Hast du in deiner Fortbildung noch keinen gewechselt? Man wird damit Frequenzkompensation fahren. Dazu sind die Reststäbe noch gut geeignet. -- Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
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| From | Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> |
|---|---|
| Date | 2022-09-06 10:30 +0200 |
| Message-ID | <tf70e8$3s5jr$1@dont-email.me> |
| In reply to | #566378 |
Am 05.09.2022 um 19:53 schrieb Gerrit Heitsch: > On 9/5/22 19:14, Wolfgang Kynast wrote: >> >> "Zwei der drei verbliebenen deutschen Atomkraftwerke sollen bis zum >> nächsten Frühjahr als Notreserve für die Stromversorgung bereitstehen. >> Das ist das Ergebnis eines Stresstests, den Wirtschaftsminister Robert >> Habeck in Berlin vorstellte. Demnach sollen die beiden Kraftwerke >> Neckarwestheim 2 in Baden-Württemberg und Isar 2 in Bayern eine >> "Einsatzreserve bis Mitte April 2023" bilden. Das dritte verbliebene >> Kraftwerk Emsland solle wie geplant zum 31. Dezember komplett >> abgeschaltet werden." >> https://www.tagesschau.de/wirtschaft/stresstest-akw-habeck-101.html >> >> >> I told you so :-) > > Als Notreserve? Wie soll das gehen? Atomkraftwerke sind sehr träge bei > der Regelung. Die fährt man nicht so kurz mal hoch oder wieder runter. Kohlekraftwerke sind deutlich träger möchte ich behaupten. Ehe die mehr zugeführte Kohle Wärme freisetzen kann, muss sie selbst erstmal erhitzt werden. Und womöglich vorher ihre Feuchtigkeit verlieren. Dieser Prozess entzieht der Energiegewinnung erstmal selbst mehr Energie. In einem Reaktor (je nach Bauart) zieht man lediglich die Bremsstäbe zurück, die den Neutronenfluss kontrollieren und die Reaktion erfolgt quasi sofort, unverzüglich. Um diese Unterschiede zu kennen, sollte man beide Kraftwerkstypen einmal besucht und sich informiert haben. z.B. das Kohlekraftwerk Lippendorf hat ein Besucher- und Informationszentrum und es gab(gibt?) gelegentliche Führungen. http://www.server-alpha.de/lippendorf/ Ebenso gibt es im ehemaligen Kernkraftwerk Lubmin, Block 6 Möglichkeiten sich detaillierter zu informieren. http://server-alpha.de/lubmin/
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| From | hc.ahlmann@gmx.de (HC Ahlmann) |
|---|---|
| Date | 2022-09-06 12:42 +0200 |
| Message-ID | <1pxv1f8.711kaz1oxel48N%hc.ahlmann@gmx.de> |
| In reply to | #566431 |
Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> wrote: > In einem Reaktor (je nach Bauart) zieht man lediglich die Bremsstäbe > zurück, die den Neutronenfluss kontrollieren und die Reaktion erfolgt > quasi sofort, unverzüglich. Beliebig senken und heben lässt sich die Leistung von Kernreaktoren nicht, denn der Neutronenfluss wird nicht nur durch die Steuerstäbe geregelt. Auch Zerfallsprodukte wie Xenon haben einen Einfluss auf die Kritikalität des Reaktors und können nicht direkt durch Bedienhandlungen beeinflusst werden, dann hilft nur Zeit bis zur erneuten Leistungsanhebung. vgl. <https://de.wikipedia.org/wiki/Xenonvergiftung> -- Munterbleiben HC
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2022-09-06 14:48 +0200 |
| Message-ID | <63174191.28DF0E82@yahoo.com> |
| In reply to | #566449 |
HC Ahlmann wrote: > > Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> wrote: > > > In einem Reaktor (je nach Bauart) zieht man lediglich die Bremsstäbe > > zurück, die den Neutronenfluss kontrollieren und die Reaktion erfolgt > > quasi sofort, unverzüglich. > > Beliebig senken und heben lässt sich die Leistung von Kernreaktoren > nicht, denn der Neutronenfluss wird nicht nur durch die Steuerstäbe > geregelt. Auch Zerfallsprodukte wie Xenon haben einen Einfluss auf die > Kritikalität des Reaktors und können nicht direkt durch Bedienhandlungen > beeinflusst werden, dann hilft nur Zeit bis zur erneuten > Leistungsanhebung. > > vgl. <https://de.wikipedia.org/wiki/Xenonvergiftung> Man kann einen Reaktor wenn er einige Zeit unter Vollast gelaufen nur etwa auf halbe Last schnell herunterfahren und ihn dann so weiterbetreiben. Senkt man die Last weiter ab muss man sich nach einigen Stunden entscheiden ob man ihn wieder auf hoehere Leistung als 1/2 bringt, oder ganz abschaltet und eine Woche ruhen laesst. Man kann ihn aber langsam ueber mehrere Tage auf eine niedrigere Leistung herunterfahren und ihn dann laenger so weiterbetreiben, und auch schnell wieder bis auf Vollast hochfahren.
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| From | Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2022-09-06 19:47 +0200 |
| Message-ID | <tf8139$3v87i$2@dont-email.me> |
| In reply to | #566449 |
Am 06.09.22 um 12:42 schrieb HC Ahlmann: > Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> wrote: > >> In einem Reaktor (je nach Bauart) zieht man lediglich die Bremsstäbe >> zurück, die den Neutronenfluss kontrollieren und die Reaktion erfolgt >> quasi sofort, unverzüglich. > > Beliebig senken und heben lässt sich die Leistung von Kernreaktoren > nicht, denn der Neutronenfluss wird nicht nur durch die Steuerstäbe > geregelt. Auch Zerfallsprodukte wie Xenon haben einen Einfluss auf die > Kritikalität des Reaktors und können nicht direkt durch Bedienhandlungen > beeinflusst werden, dann hilft nur Zeit bis zur erneuten > Leistungsanhebung. > > vgl. <https://de.wikipedia.org/wiki/Xenonvergiftung> Im Prinzip richtig, aber eben auch ne Frage der Bauweise des Reaktors. -- Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
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| From | Martin Ebert <mx300@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-09-07 03:26 +0200 |
| Message-ID | <tf8rv8$1s4o$1@dont-email.me> |
| In reply to | #566431 |
Am 06.09.22 um 10:30 schrieb Wolf gang P u f f e: > Kohlekraftwerke sind deutlich träger möchte ich behaupten. Es kommt darauf an. Das war die für mich verblüffendste Erkenntnis: Um bei fallender Nachfrage Last aus dem Netz zu nehmen, seien Kohlekraftwerke wie auch Gaskraftwerke ideal: Du nimmst einfach einen Teil der Wärme raus (oder notfalls die komplette Wärme) und schickst die gen Himmel ... macht schöne Wölkchen. Das ist ökologisch nicht so der Traum, aber funktioniert.
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| From | Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> |
|---|---|
| Date | 2022-09-08 02:44 +0200 |
| Message-ID | <tfbdsb$bqu7$1@dont-email.me> |
| In reply to | #566520 |
Am 07.09.2022 um 03:26 schrieb Martin Ebert: > Am 06.09.22 um 10:30 schrieb Wolf gang P u f f e: > >> Kohlekraftwerke sind deutlich träger möchte ich behaupten. > > Es kommt darauf an. > > Das war die für mich verblüffendste Erkenntnis: Um bei fallender > Nachfrage Last aus dem Netz zu nehmen, seien Kohlekraftwerke wie > auch Gaskraftwerke ideal: Du nimmst einfach einen Teil der Wärme > raus (oder notfalls die komplette Wärme) und schickst die gen > Himmel ... macht schöne Wölkchen. > > Das ist ökologisch nicht so der Traum, aber funktioniert. Das wäre der Fall des schnellen Herunterfahrens. Wenn ich mich recht an die Worte in Lippendorf (Kohle) erinnere, geht aber gerade das Hochfahren der Leistung (je schneller um so drastischer) zu Lasten irgendwelcher Umweltparameter, die man eigentlich einhalten muss.
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| From | Martin Ebert <mx300@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-09-08 04:46 +0200 |
| Message-ID | <tfbl2n$f6o7$1@dont-email.me> |
| In reply to | #566616 |
Am 08.09.22 um 02:44 schrieb Wolf gang P u f f e: > Am 07.09.2022 um 03:26 schrieb Martin Ebert: >> Das war die für mich verblüffendste Erkenntnis: Um bei fallender >> Nachfrage Last aus dem Netz zu nehmen, seien Kohlekraftwerke wie >> auch Gaskraftwerke ideal: Du nimmst einfach einen Teil der Wärme >> raus (oder notfalls die komplette Wärme) und schickst die gen >> Himmel ... macht schöne Wölkchen. >> >> Das ist ökologisch nicht so der Traum, aber funktioniert. > Das wäre der Fall des schnellen Herunterfahrens. Umgekehrt geht natürlich auch. > Wenn ich mich recht an die Worte in Lippendorf (Kohle) erinnere, > geht aber gerade das Hochfahren der Leistung (je schneller um so > drastischer) zu Lasten irgendwelcher Umweltparameter, die man > eigentlich einhalten muss. Irgendwas ist immer. Wir müssen uns für den kommenden Winter mal entscheiden: Wollen wir, dass niemand friert, auch Oma Schnulzke nicht? Oder wollen wir aus der Luft geschossene Grenzwerte wegens des Umweltschutzes einhalten - um den Preis, dass die Oma erfriert? Darum geht es doch im Grunde.
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| From | Peter Veith <veith@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2022-09-07 23:43 -0700 |
| Message-ID | <9ff22261-6319-4e87-bbd8-de9b5ae130b0n@googlegroups.com> |
| In reply to | #566619 |
Martin Ebert schrieb am Donnerstag, 8. September 2022 um 04:46:49 UTC+2: > Wir müssen uns für den kommenden Winter mal entscheiden: > Wollen wir, dass niemand friert, auch Oma Schnulzke nicht? > Oder wollen wir aus der Luft geschossene Grenzwerte wegens > des Umweltschutzes einhalten - um den Preis, dass die Oma > erfriert? > > Darum geht es doch im Grunde. Nein, es geht im Grunde darum, ob wir uns es leisten können, Oma Schnulzke wegen unserem Krieg gegen Rußland frieren oder gar erfrieren zu lassen (Zumutbarkeitsgrenze, wissennoch). Dabei soll auch nicht vergessen werden, alle diese Probleme könnten sich mit einem "Fingerschnippsen" in Wohlgefallen auflösen. Gut, ich würde nicht so weit gehen wollen, anschließend den Amerikan^^^ Russen auch Jagdbomber mit Besatzung zum Kampf gegen die Serb^^^^ Ukrainer zur Verfügung zu stellen und gar noch Besatzungstruppen zu stellen, wie weiland 1999. Aber, den Wirschaftskrieg zu Gunsten der USA einzustellen, wäre ein guter Anfang. Peter
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-09-08 00:46 -0700 |
| Message-ID | <85f2a412-eb8a-4c4b-9551-71a868a26a8fn@googlegroups.com> |
| In reply to | #566619 |
Martin Ebertchen schrieb am Donnerstag, 8. September 2022 um 04:46:49 UTC+2: > Wollen wir, dass niemand friert, auch Oma Schnulzke nicht? Du scheinst mir ja süße Familiennamen mütterlicherseits zu haben.
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| From | Heiko Rost <heiko.rost@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-09-05 20:31 +0200 |
| Message-ID | <tf5mau.cig.1@ID-23555.user.uni-berlin.de> |
| In reply to | #566375 |
Wolfgang Kynast schrieb:
> ...
> https://www.tagesschau.de/wirtschaft/stresstest-akw-habeck-101.html
| Die Netzbetreiber empfehlen daher auch weitere Maßnahmen, wie unter
| anderem die Nord-Süd-Transportkapazität zu erhöhen...
Es ist ja noch etwas Zeit bis zum Winter, das schaffrn wir schon. Konnte
ja keiner ahnen, daß man bei Wegfall der in der Nähe stehenden Versorger
den Strom von woanders holen muß.
Gruß Heiko
--
Volksparteien sind wie Gletscher: Langsam bis zur Erstarrung, alle paar
Jahre kracht es, und sie haben ihre beste Zeit hinter sich.
Sascha Lobo
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