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| Started by | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| First post | 2019-01-18 14:55 -0800 |
| Last post | 2019-01-20 10:56 +0100 |
| Articles | 19 on this page of 39 — 14 participants |
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"Gehetzte Technologie" Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2019-01-18 14:55 -0800
Re: "Gehetzte Technologie" Andreas Fecht <forum@aftec.de> - 2019-01-19 00:32 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2019-01-19 11:48 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2019-01-19 03:35 -0800
Re: "Gehetzte Technologie" Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2019-01-19 13:18 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2019-01-19 13:10 +0000
Re: "Gehetzte Technologie" Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2019-01-19 13:54 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2019-01-19 14:04 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2019-01-19 14:27 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2019-01-19 15:21 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2019-01-19 15:47 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2019-01-19 16:01 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2019-01-19 16:08 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2019-01-19 16:33 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2019-01-19 16:40 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2019-01-19 16:55 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2019-01-19 18:21 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2019-01-19 18:28 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2019-01-19 18:26 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2019-01-19 21:24 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2019-01-20 11:24 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2019-01-19 15:44 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2019-01-19 22:38 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Matthias Eißing <meissing@gmx.de> - 2019-01-19 14:13 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2019-01-20 03:56 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2019-01-19 12:34 +0000
Re: "Gehetzte Technologie" Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2019-01-19 14:45 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Siegfried Blos <usenet@siegfried-blos.de> - 2019-01-25 12:45 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2019-01-19 14:42 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2019-01-19 15:43 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2019-01-19 20:10 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2019-01-19 20:23 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2019-01-19 23:22 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2019-01-20 00:08 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2019-01-20 08:21 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2019-01-19 14:04 -0800
Re: "Gehetzte Technologie" Andreas Fecht <forum@aftec.de> - 2019-01-19 23:21 +0100
Re: "Gehetzte Technologie" Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2019-01-19 15:59 -0800
Re: "Gehetzte Technologie" Andreas Fecht <forum@aftec.de> - 2019-01-20 10:56 +0100
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| From | Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2019-01-20 11:24 +0100 |
| Message-ID | <5979604.G0QQBjFxQf@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #385518 |
Hanno Foest wrote: > Am 19.01.19 um 18:26 schrieb Dietz Proepper: > >>> Dann ist TRIM allerdings kontraproduktiv denn dadurch ist erkennbar wo >>> interessantes liegt und was leer ist. >> >> Mir langt Verschlüsselung. Ich brauche keine deniability. > > Ist wohl nicht nur deniability - siehe > > https://www.saout.de/pipermail/dm-crypt/2012-April/002420.html > > Das Informationsleck ist zwar offenbar gering, aber der Nutzen von TRIM > auch, oder? Letzterer kann durchaus erheblich sein. Die erste SSD, welche ich besaß wurde irgendwann sehr langsam. 1x TRIMM behob das damals. Aber ok, war 2013 oder so. > Ich bin kein Kryptologe und kann das Risiko daher nicht > einschätzen, entsprechend irre ich lieber auf der sicheren Seite. YMMV. Ich bin auch keiner (zumindest kein guter), aber die Leakage dünkt mir überschaubar. Mir geht's auch nicht 'drum, meine Pläne zur world domination von der NSA zu verbergen. Und für das Szenario "Laptop geklaut" sollte TRIM keinen Nachteil ergeben. -- CASE NIGHTMARE GREEN
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2019-01-19 15:44 +0100 |
| Message-ID | <q1vd4u$2ri$2@news.bawue.net> |
| In reply to | #385456 |
On 1/19/19 2:27 PM, Peter McD wrote: > Am 19.01.19 um 14:04 schrieb Gerrit Heitsch: >> On 1/19/19 1:54 PM, Rainer Knaepper wrote: >>> >>> Btw: SSD können, wenn sie sehr vollgelaufen sind, (nicht) überraschend >>> langsam werden. >> >> Deshalb lasse icb beim Partionieren immer ein paar GB unbenutzt. Damit >> hat der Controller immer einen Pool von Blöcken von denen er weiss, >> daß sie unbenutzt sind. >> > > Ich denke, dem SSD Controller ist Dein Partitionsschema wurscht. > > Aus der c't > "Die SSD nutzt den ungenutzten Speicher ohnehin – ob er nun einer > Partition zugeordnet ist oder nicht." Ja, aber er kann nie in Benutzung kommen da eben nicht von einer Partition belegt, auch wenn alle Partitionen voll sind. Damit hat der Controller immer Blöcke von denen er weiss, daß sie leer sind. Auch wenn TRIM nicht verwendet wird. Gerrit
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| From | Peter McD <peter.posts@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2019-01-19 22:38 +0100 |
| Message-ID | <gahjn8FdsmvU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #385470 |
Am 19.01.19 um 15:44 schrieb Gerrit Heitsch: > On 1/19/19 2:27 PM, Peter McD wrote: >> Am 19.01.19 um 14:04 schrieb Gerrit Heitsch: >>> On 1/19/19 1:54 PM, Rainer Knaepper wrote: >>>> >>>> Btw: SSD können, wenn sie sehr vollgelaufen sind, (nicht) überraschend >>>> langsam werden. >>> >>> Deshalb lasse icb beim Partionieren immer ein paar GB unbenutzt. >>> Damit hat der Controller immer einen Pool von Blöcken von denen er >>> weiss, daß sie unbenutzt sind. >> >> Ich denke, dem SSD Controller ist Dein Partitionsschema wurscht. >> >> Aus der c't >> "Die SSD nutzt den ungenutzten Speicher ohnehin – ob er nun einer >> Partition zugeordnet ist oder nicht." > > Ja, aber er kann nie in Benutzung kommen da eben nicht von einer > Partition belegt, auch wenn alle Partitionen voll sind. Damit hat der > Controller immer Blöcke von denen er weiss, daß sie leer sind. Auch wenn > TRIM nicht verwendet wird. Das ist das gleiche, wie eine Partition anzulegen, die man nicht benutzt. So etwas habe ich bei meinen tmpfs mit der Fallback swap Partiton, die bleibt im regulären Betrieb leer. Also wie ich die Arbeit des SSD-Controllers verstehe, sorgt er für die gleichmäßige Benutzung alle Speicherzellen. Ob die einer Partition zugeordnet sind ist dem Controller egal. Aus dem Grund sollte man dafür sorgen, dass vor der Weitergabe einer SSD alle Speicherzellen "auf Null" gesetzt werden, wenn man sicher sein möchte, dass alle Daten vertraulich bleiben, ganz unabhängig von irgendwelchen Partitionen. Peter
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| From | Matthias Eißing <meissing@gmx.de> |
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| Date | 2019-01-19 14:13 +0100 |
| Message-ID | <q1v7qi$14l$1@solani.org> |
| In reply to | #385448 |
Am 19.01.19 um 13:54 schrieb Rainer Knaepper: > Seit geraumer Zeit ist ja dieses "optane" zeugs > der heiße Scheiß. Optane wurde kürzlich eingestellt. -- cu://Matthias.Eißing.de
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| From | Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> |
|---|---|
| Date | 2019-01-20 03:56 +0100 |
| Message-ID | <EeCv2UxyrLB@smial.prima.de> |
| In reply to | #385453 |
meissing@gmx.de (Matthias Eißing) am 19.01.19: > Am 19.01.19 um 13:54 schrieb Rainer Knaepper: >> Seit geraumer Zeit ist ja dieses "optane" zeugs >> der heiße Scheiß. > Optane wurde kürzlich eingestellt. ok, s/Seit geraumer Zeit ist/Geraume Zeit war/ Man könnte beinahe meinen, Intel geriete in Panik. Beim i860 haben sie es afair länger durchgehalten. Rainer -- Ja, wo laufen sie denn?
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| From | Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> |
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| Date | 2019-01-19 12:34 +0000 |
| Message-ID | <slrnq466ac.1un.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com> |
| In reply to | #385398 |
* Herwig AQSR: > Manchmal kommt es vor, dass eine neue > Technologie eine alte ablöst (ach was?!). Das kommt nicht nur "manchmal" vor sondern das ist fast immer der Fall. Eine neue Technik wird entwickelt, verbreitet sich, wird noch höher entwickelt - und irgendwann ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Dann treten die Unzulänglichkeiten dieser Technik immer deutlicher zu Tage. Anfänglich hatten die Vorteile der neuen Technik die Nachteile mehr als deutlich ausgeglichen. Aber die Welt bleibt nicht stehen. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem die anfänglich neue Technik nur noch aus Nachteilen zu bestehen scheint. Dann kommt eine neue Technik, bricht sich Bahn und das gesamte Spiel beginnt von vorne. Wie im Leben: Laufend sterben Menschen - und ebenso laufend werden neue geboren. Der ewige Kreislauf. Wie in der Natur: Frühling, Sommer, Herbst, Winter. Und wieder von vorne. > Dann hat man manchmal die Beobachtung, > dass die Protagonisten der alten > Technologie noch mal einen Spurt > drauflegen. Dann war die Technik noch nicht vollständig ausentwickelt. Dies geschieht aber, typischerweise, erst kurz vor ihrem Niedergang. > Beispiel: Das SegelSchiff > erreichte seine höchste Blüte, als bereits > klar war, dass das DampfSchiff das Rennen > machen würde. Das war - damals - überhaupt nicht klar. Oder es war ur denen klar, die an das Segelschiff geglaubt[sic!] hatten. "Uns" ist das nur deswegen klar, weil wir ja den Verlauf der Geschichte kennen. > GegenBeispiel: der Röhren-NF-EndVerstärker. > Oder die Analoge SchallPlatte. Es gibt > Leute, die schwören auf die höhere Qualität > derselben, obwohl eigentlich jedem klar > ist, dass Elektronik mit Röhren einfach > nur eine teure ElektroHeizung ist, und > SchallPlatten nur dazu taugen, Diamanten > auf Abrieb zu testen. Digitale NF-Technik > hat längst gewonnen, like it or not. Sie hat in ihrer Verbreitung gewonnen. Mehr nicht. Und sie versucht, oft mit mäßigem Erfolg, das Klangbild von Röhren-Verstärkern zu simulieren. Schon mal eine moderne, digitale Filmkamera aus der Nähe gesehen? Eine Arri Alexa, bspw.? - An der kannst Du den typischen analogen Film-Look schon bei der Aufnahme simulieren. > Gibt es also das Prinzip der "Gehetzten > Technologie", oder gibt es es nicht? Ist ein neues Wort für etwas, was schon lange so ist. > Technologisch haben die LED das Rennen um > die Effiziens schon gewonnen Als ob Effizienz das einzige Kriterium wäre. > - aber es gibt > kein NaturGesetz, das verbietet, aus einer > LeuchtStoffRöhre noch mehr rauszuholen. Eben. Es gibt kaum eine scheußlichere Entwicklung der letzten Jahre, als dieses rotzige LED-Licht. Abscheulichkeit, in Effizienz gegossen. Es hat einen Grund, warum LED-Mist-Hersteller immer öfters versuchen, Glühlampenlicht zu simulieren. Erinnere Dich mal an eine Großstadt in den 60er, 70er oder 80er Jahren mit ihrer phantastischen Neon-Werbung. Ein Anblick, den man nie wieder vergißt. Und jetzt schaue Dir eine moderne Großstadt an. Mit ihrer lächerlichen, funzligen LED-Werbung.
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| From | Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2019-01-19 14:45 +0100 |
| Message-ID | <6ktw53pd7css$.fbui5dbu0rq7.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #385442 |
Am Sat, 19 Jan 2019 12:34:53 -0000 (UTC) schrieb Lars Gebauer: > Erinnere Dich mal an eine Großstadt in den 60er, 70er oder 80er Jahren > mit ihrer phantastischen Neon-Werbung. Ein Anblick, den man nie wieder > vergißt. > > Und jetzt schaue Dir eine moderne Großstadt an. Mit ihrer lächerlichen, > funzligen LED-Werbung. Geh mal an den Times Square. Nachts. Und du wirst Deine Meinung revidieren. Grüße, Frank (BDDTGTT)
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| From | Siegfried Blos <usenet@siegfried-blos.de> |
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| Date | 2019-01-25 12:45 +0100 |
| Message-ID | <gb7th7FasbgU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #385460 |
Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> schrieb: >Am Sat, 19 Jan 2019 12:34:53 -0000 (UTC) schrieb Lars Gebauer: > >> Erinnere Dich mal an eine Großstadt in den 60er, 70er oder 80er Jahren >> mit ihrer phantastischen Neon-Werbung. Ein Anblick, den man nie wieder >> vergißt. >> >> Und jetzt schaue Dir eine moderne Großstadt an. Mit ihrer lächerlichen, >> funzligen LED-Werbung. > >Geh mal an den Times Square. Nachts. Und du wirst Deine Meinung revidieren. > Oder was hier in manchen Geschäften an großen Monitoren rumhängt und darauf nervige Werbefilmchen o.ä. flimmern. An der Metzgertheke im Supermarkt z.B. im Sekundentakt die aktuellen Sonderangebote. Siegfried -- Ironie? Kenn ich nicht. Hat sich mir nie vorgestellt.
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| From | Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2019-01-19 14:42 +0100 |
| Message-ID | <1cxprjiexgrwx$.1twy14rt6lu6y$.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #385398 |
Am Fri, 18 Jan 2019 14:55:44 -0800 (PST) schrieb Herwig AQSR: > GegenBeispiel: der Röhren-NF-EndVerstärker. > Oder die Analoge SchallPlatte. Es gibt > Leute, die schwören auf die höhere Qualität > derselben, obwohl eigentlich jedem klar > ist, dass Elektronik mit Röhren einfach > nur eine teure ElektroHeizung ist, und > SchallPlatten nur dazu taugen, Diamanten > auf Abrieb zu testen. Digitale NF-Technik > hat längst gewonnen, like it or not. Erzähl das mal keinem Gitarristen. Die besten Gitarrenverstärker sind die mit Röhren. Da gibt es sehr feine Geräte aus dem Hause Marchall oder Hughes&Kettner. Reußenzehn auch noch. Die klingen anders/besser, als Verstärker mit Transistoren. Allerdings geht es bei E-Gitarrenverstärkern ja auch gerade nicht um einen möglichst sauberen, glasklaren Klang, sondern um verzerrte Sounds. Und das können Röhren nunmal besser. Grüße, Frank (der mit seinem Sohn vor ein paar Jahren ein Kurzwellen-Röhrenradio zusammengelötet hat, gab es als Bausatz bei Franzis, befeuert von einer Röhre aus angeblich chinesischen Militärbeständen)
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2019-01-19 15:43 +0100 |
| Message-ID | <q1vd1u$2ri$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #385459 |
On 1/19/19 2:42 PM, Frank Hucklenbroich wrote: > > Erzähl das mal keinem Gitarristen. Die besten Gitarrenverstärker sind die > mit Röhren. Da gibt es sehr feine Geräte aus dem Hause Marchall oder > Hughes&Kettner. Reußenzehn auch noch. > > Die klingen anders/besser, als Verstärker mit Transistoren. Allerdings geht > es bei E-Gitarrenverstärkern ja auch gerade nicht um einen möglichst > sauberen, glasklaren Klang, sondern um verzerrte Sounds. Und das können > Röhren nunmal besser. Der Deacy-Amp den Queen benutzt hat (ein Selbstbau aus Schrottteilen) benutzt allerdings Transistoren. https://hackaday.com/2017/05/08/a-queen-mystery-the-legend-of-the-deacy-amp/ Gerrit
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| From | Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2019-01-19 20:10 +0100 |
| Message-ID | <vcih2p8ap50b.1lmiz80wm0kz7$.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #385469 |
Am Sat, 19 Jan 2019 15:43:10 +0100 schrieb Gerrit Heitsch: > On 1/19/19 2:42 PM, Frank Hucklenbroich wrote: >> >> Erzähl das mal keinem Gitarristen. Die besten Gitarrenverstärker sind die >> mit Röhren. Da gibt es sehr feine Geräte aus dem Hause Marchall oder >> Hughes&Kettner. Reußenzehn auch noch. >> >> Die klingen anders/besser, als Verstärker mit Transistoren. Allerdings geht >> es bei E-Gitarrenverstärkern ja auch gerade nicht um einen möglichst >> sauberen, glasklaren Klang, sondern um verzerrte Sounds. Und das können >> Röhren nunmal besser. > > Der Deacy-Amp den Queen benutzt hat (ein Selbstbau aus Schrottteilen) > benutzt allerdings Transistoren. > > https://hackaday.com/2017/05/08/a-queen-mystery-the-legend-of-the-deacy-amp/ Hat Brian May den auch später benutzt? Irgendwo habe ich noch die DVD "Queen live at the Bowl", auf dem Amp habe ich aber nie so wirklich geachtet. Gut, der hatte einen sehr speziellen Sound, in den 80ern hatte der ja seine Gitarre die von Guild gebaut wurde, und er spielte die über ein Spiralkabel, was im Prinzip ein absolutes No-No ist, weil man sich damit überproportional viele Störungen einfängt. Bei klaren, cleanen Sounds sind Transistoren auch gut, aber wenn es um weiche oder verzerrte Sounds geht sind Röhren kaum zu schlagen. Grüße, Frank
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2019-01-19 20:23 +0100 |
| Message-ID | <q1vtfp$9mr$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #385507 |
On 1/19/19 8:10 PM, Frank Hucklenbroich wrote: > Am Sat, 19 Jan 2019 15:43:10 +0100 schrieb Gerrit Heitsch: > >> On 1/19/19 2:42 PM, Frank Hucklenbroich wrote: >>> >>> Erzähl das mal keinem Gitarristen. Die besten Gitarrenverstärker sind die >>> mit Röhren. Da gibt es sehr feine Geräte aus dem Hause Marchall oder >>> Hughes&Kettner. Reußenzehn auch noch. >>> >>> Die klingen anders/besser, als Verstärker mit Transistoren. Allerdings geht >>> es bei E-Gitarrenverstärkern ja auch gerade nicht um einen möglichst >>> sauberen, glasklaren Klang, sondern um verzerrte Sounds. Und das können >>> Röhren nunmal besser. >> >> Der Deacy-Amp den Queen benutzt hat (ein Selbstbau aus Schrottteilen) >> benutzt allerdings Transistoren. >> >> https://hackaday.com/2017/05/08/a-queen-mystery-the-legend-of-the-deacy-amp/ > > Hat Brian May den auch später benutzt? Steht doch im verlinkten Artikel: Brian used The Deacy in many recording sessions from the 1970’s all the way through the 90’s. > Gut, der hatte einen sehr speziellen Sound, in den 80ern hatte der ja seine > Gitarre die von Guild gebaut wurde, und er spielte die über ein > Spiralkabel, was im Prinzip ein absolutes No-No ist, weil man sich damit > überproportional viele Störungen einfängt. Auch wenn es geschirmt ist? Sieht man dem Kabel nicht unbedingt an. > Bei klaren, cleanen Sounds sind Transistoren auch gut, aber wenn es um > weiche oder verzerrte Sounds geht sind Röhren kaum zu schlagen. Soll heissen, wenn es darum geht Dinge zu verzerren sind Röhren gut. Für möglichst realistische Wiedergaben hingegen taugen sie weniger. Gerrit
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| From | Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2019-01-19 23:22 +0100 |
| Message-ID | <k8mebjkjqpkc.1eiu7bv5kw1jc.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #385513 |
Am Sat, 19 Jan 2019 20:23:37 +0100 schrieb Gerrit Heitsch: > On 1/19/19 8:10 PM, Frank Hucklenbroich wrote: >> Am Sat, 19 Jan 2019 15:43:10 +0100 schrieb Gerrit Heitsch: >> >>> On 1/19/19 2:42 PM, Frank Hucklenbroich wrote: >>>> >>>> Erzähl das mal keinem Gitarristen. Die besten Gitarrenverstärker sind die >>>> mit Röhren. Da gibt es sehr feine Geräte aus dem Hause Marchall oder >>>> Hughes&Kettner. Reußenzehn auch noch. >>>> >>>> Die klingen anders/besser, als Verstärker mit Transistoren. Allerdings geht >>>> es bei E-Gitarrenverstärkern ja auch gerade nicht um einen möglichst >>>> sauberen, glasklaren Klang, sondern um verzerrte Sounds. Und das können >>>> Röhren nunmal besser. >>> >>> Der Deacy-Amp den Queen benutzt hat (ein Selbstbau aus Schrottteilen) >>> benutzt allerdings Transistoren. >>> >>> https://hackaday.com/2017/05/08/a-queen-mystery-the-legend-of-the-deacy-amp/ >> >> Hat Brian May den auch später benutzt? > > Steht doch im verlinkten Artikel: > > Brian used The Deacy in many recording sessions from the 1970’s all the > way through the 90’s. > > >> Gut, der hatte einen sehr speziellen Sound, in den 80ern hatte der ja seine >> Gitarre die von Guild gebaut wurde, und er spielte die über ein >> Spiralkabel, was im Prinzip ein absolutes No-No ist, weil man sich damit >> überproportional viele Störungen einfängt. > > Auch wenn es geschirmt ist? Sieht man dem Kabel nicht unbedingt an. Was soll das sein? Gitarrenkabel sind nicht geschirmt, zumindest die Anschlüsse in E-Gitarren und Amps sind es nicht. Das sind normale Klinkenstecker. In den 70ern waren da Spiralkabel in Mode, die lagen nicht so im Weg herum wie herkömmlichen Kabel, haben aber gebrummt wie der Teufel. Bei lauter Rockmusik war das aber egal. >> Bei klaren, cleanen Sounds sind Transistoren auch gut, aber wenn es um >> weiche oder verzerrte Sounds geht sind Röhren kaum zu schlagen. > > Soll heissen, wenn es darum geht Dinge zu verzerren sind Röhren gut. Für > möglichst realistische Wiedergaben hingegen taugen sie weniger. Genau so. Verstärker für Akustikgitarren oder solche für klare E-Gitarrensound (Fender Strat oder Tele) kommen besser mit Transistoren aus. Die Röhren sind dann für die Rocker mit der Paula oder der SG. Grüße, Frank
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2019-01-20 00:08 +0100 |
| Message-ID | <q20e5l.2bk.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #385526 |
On 19.01.2019 23:22, Frank Hucklenbroich wrote: > Was soll das sein? Gitarrenkabel sind nicht geschirmt, zumindest die > Anschlüsse in E-Gitarren und Amps sind es nicht. Das sind normale > Klinkenstecker. In den 70ern waren da Spiralkabel in Mode, die lagen nicht > so im Weg herum wie herkömmlichen Kabel, haben aber gebrummt wie der > Teufel. Bei lauter Rockmusik war das aber egal. Jetzt wollte ich gerade klugscheißen und 'I feel fine' von den Beatles[1] einwerfen, aber da ist der Ton kein Brumm, sondern eine Rückkopplung. Gut, dass ich vor dem Posten noch einen Blick in Wikipedia geworfen habe :-) [1] https://www.youtube.com/watch?v=WrAV5EVI4tU -- bis denne
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2019-01-20 08:21 +0100 |
| Message-ID | <q217hf$r6t$2@news.bawue.net> |
| In reply to | #385526 |
On 1/19/19 11:22 PM, Frank Hucklenbroich wrote: > Am Sat, 19 Jan 2019 20:23:37 +0100 schrieb Gerrit Heitsch: >> >> Auch wenn es geschirmt ist? Sieht man dem Kabel nicht unbedingt an. > > Was soll das sein? Gitarrenkabel sind nicht geschirmt, zumindest die > Anschlüsse in E-Gitarren und Amps sind es nicht. Das sind normale > Klinkenstecker. In den 70ern waren da Spiralkabel in Mode, die lagen nicht > so im Weg herum wie herkömmlichen Kabel, haben aber gebrummt wie der > Teufel. Bei lauter Rockmusik war das aber egal. Auch bei Klinkenstecker ist eine Schirmung möglich, Schirm auf Ring und Signal auf Tip. So a la Koax. Gerrit
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| From | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2019-01-19 14:04 -0800 |
| Message-ID | <933c27dd-5860-476e-b6ac-6a923ba31303@googlegroups.com> |
| In reply to | #385507 |
2019-01-19 23:05:00 +0100 > ... > Gut, der hatte einen sehr speziellen Sound, in den 80ern hatte der ja seine > Gitarre die von Guild gebaut wurde, und er spielte die über ein > Spiralkabel, was im Prinzip ein absolutes No-No ist, weil man sich damit > überproportional viele Störungen einfängt. Abschirmung ist Dein Freund. Altes MAD-Motto. > Bei klaren, cleanen Sounds sind Transistoren auch gut, aber wenn es um > weiche oder verzerrte Sounds geht sind Röhren kaum zu schlagen. Sind TransistorVerstärker, die RöhrenVerstärker emulieren, besser als RöhrenVerstärker, die TransistorVerstärker emulieren? Herwig
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| From | Andreas Fecht <forum@aftec.de> |
|---|---|
| Date | 2019-01-19 23:21 +0100 |
| Message-ID | <q207t7$og6$1@solani.org> |
| In reply to | #385459 |
Am 19.01.2019 um 14:42 schrieb Frank Hucklenbroich: > > Die klingen anders/besser, als Verstärker mit Transistoren. Allerdings geht > es bei E-Gitarrenverstärkern ja auch gerade nicht um einen möglichst > sauberen, glasklaren Klang, sondern um verzerrte Sounds. Und das können > Röhren nunmal besser. Wenn man beide Verstärkertypen vergleicht, kommt man zu folgendem Ergebnis: 1. Die Kennlinie eines Bipolartransistors entspricht einer Exponentialfunktion. Bei einer Exponentialfunktion erscheinen die meisten Verzerrungsanteile als *ungeradzahlige* Oberwellen. Das ist für die meisten Ohren eher unangenehm. 2. Die Kennlinie einer Röhre entspricht einer Parabel. Bei einer Parabel erscheinen die meisten Verzerrungsanteile als *geradzahlige* Oberwellen. Das machen Musikinstrumente im Prinzip auch so d.h. ein hoher K2 erhöht die Klangcharakteristik vieler Musikinstrumente. Das spielt aber nur eine Rolle, wenn der Verstärker ohne starke Gegenkopplung arbeitet (idealerweise Eintakt Class-A Betrieb). Da die meisten Transistorverstärker fast alle mit einer starken Gegenkopplung arbeiten, treten hier so gut wie keine hörbaren Verzerrungen auf. Das klingt im Vergleich zu einem hohen K2 eher langweilig. Das ist vermutlich der Hauptgrund warum wohl viele auf diesen Röhrensound abfahren. Für viele Musikersoftware (ich habe hier Cubase) gibt es Röhrensound als DSP-Effekt-Plugin. Gruß Andreas
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| From | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2019-01-19 15:59 -0800 |
| Message-ID | <a92738d4-c085-4225-8380-7620f3e69162@googlegroups.com> |
| In reply to | #385525 |
2019-01-20 01:00:00 +0100 > ... > Wenn man beide Verstärkertypen vergleicht, kommt man zu folgendem Ergebnis: > > 1. Die Kennlinie eines Bipolartransistors entspricht einer > Exponentialfunktion. Möge der Geist von Arrhenius Dich noch im Jenseits heimsuchen. > Bei einer Exponentialfunktion erscheinen die meisten Verzerrungsanteile > als *ungeradzahlige* Oberwellen. Das ist für die meisten Ohren eher > unangenehm. > > 2. Die Kennlinie einer Röhre entspricht einer Parabel. > > Bei einer Parabel erscheinen die meisten Verzerrungsanteile als > *geradzahlige* Oberwellen. Das machen Musikinstrumente im Prinzip auch > so d.h. ein hoher K2 erhöht die Klangcharakteristik vieler Musikinstrumente. > > Das spielt aber nur eine Rolle, wenn der Verstärker ohne starke > Gegenkopplung arbeitet (idealerweise Eintakt Class-A Betrieb). > > Da die meisten Transistorverstärker fast alle mit einer starken > Gegenkopplung arbeiten, treten hier so gut wie keine hörbaren > Verzerrungen auf. ... Genau. GegenKopplung ist das PatentRezept. Mit OP-Verstärkern billigst hinzukriegen. > ... Das klingt im Vergleich zu einem hohen K2 eher > langweilig. ... Kann ich nicht nachvollziehen, aber das ist ja subjektiv. > ... Das ist vermutlich der Hauptgrund warum wohl viele auf > diesen Röhrensound abfahren. Herwig
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| From | Andreas Fecht <forum@aftec.de> |
|---|---|
| Date | 2019-01-20 10:56 +0100 |
| Message-ID | <q21gk3$h4h$1@solani.org> |
| In reply to | #385532 |
Am 20.01.2019 um 00:59 schrieb Herwig AQSR: >> Da die meisten Transistorverstärker fast alle mit einer starken >> Gegenkopplung arbeiten, treten hier so gut wie keine hörbaren >> Verzerrungen auf. ... > > Genau. GegenKopplung ist das PatentRezept. > Mit OP-Verstärkern billigst hinzukriegen. > >> ... Das klingt im Vergleich zu einem hohen K2 eher >> langweilig. ... > > Kann ich nicht nachvollziehen, aber das ist ja subjektiv. Wie schon erwähnt, probiers doch einfach selber aus: https://zeuch.vetter-und-fecht.de/SpiceTAmp/ Gruß Andreas
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