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Groups > ger.ct > #335517 > unrolled thread

[OT] Hoffentlich nicht privat versichert!

Started byWolfgang Kynast <wky@gmx.de>
First post2018-01-05 00:03 +0100
Last post2018-01-05 18:40 +0100
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Contents

  [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2018-01-05 00:03 +0100
    Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Heiner Hass <heinerh@gmx.net> - 2018-01-05 02:06 +0100
      Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2018-01-05 06:39 +0000
        Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2018-01-05 06:57 +0000
          Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Andreas Quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> - 2018-01-05 08:19 +0000
            Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2018-01-05 09:06 +0000
            Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Volker Neurath  <volker.neurath@gmx.de> - 2018-01-05 12:36 +0100
            Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2018-01-05 18:16 +0100
              Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2018-01-05 19:16 +0100
              Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Andreas Quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> - 2018-01-06 10:01 +0000
                Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2018-01-06 13:53 +0100
          Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2018-01-05 11:53 +0100
        Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Heiner Hass <heinerh@gmx.net> - 2018-01-05 15:48 +0100
          Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2018-01-05 16:48 +0100
      Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2018-01-05 10:22 +0100
        Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2018-01-05 10:22 +0000
          Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2018-01-05 12:57 +0100
            Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2018-01-05 20:24 +0000
              Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2018-01-06 02:04 +0100
          Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Rico Heil <news-spam@silmaril.de> - 2018-01-05 17:10 +0100
            Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2018-01-05 18:42 +0000
              Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Rico Heil <news-spam@silmaril.de> - 2018-01-05 20:04 +0100
                Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2018-01-05 22:13 +0000
                  Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2018-01-05 23:23 +0100
                    Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2018-01-05 23:09 +0000
                    Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2018-01-06 07:02 +0000
                      Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2018-01-06 04:35 -0800
                  Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Rico Heil <news-spam@silmaril.de> - 2018-01-07 20:56 +0100
                    Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2018-01-08 08:21 +0000
        Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2018-01-05 12:35 +0100
        Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Heiner Hass <heinerh@gmx.net> - 2018-01-05 15:56 +0100
    Re: [OT] Hoffentlich nicht privat versichert! Volker Neurath <neanderix@gmx.de> - 2018-01-05 18:40 +0100

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#335517 — [OT] Hoffentlich nicht privat versichert!

FromWolfgang Kynast <wky@gmx.de>
Date2018-01-05 00:03 +0100
Subject[OT] Hoffentlich nicht privat versichert!
Message-ID<fb7q6vFnr9iU1@mid.individual.net>
Moin,

meine Rede:

"Privatpatienten werden bevorzugt - und zwar bevorzugt unnötig
behandelt. Eine Krankenversicherung für alle ist aus medizinischer
Sicht sinnvoll. 

Wer ein Herz für Besserverdiener, Freiberufler und Beamte hat und es
gut mit ihnen meint, der muss warnen: hoffentlich nicht privat
versichert. Schließlich sind diverse Risiken für Leib und Leben damit
verbunden. Wer privat versichert ist, wartet kürzer auf unnötige
Röntgenaufnahmen, auf überflüssige Tests und Therapien.

Nachweislich erleiden Privatversicherte mehr Doppeluntersuchungen und
fragwürdige Behandlungen. Sie sind die Cashcows der Ärzte. Deshalb
werden sie früher drangenommen und medizinisch ausgiebiger traktiert.
Darin liegt das eigentliche Übel der Zwei-Klassen-Medizin.

Insofern ist die Diskussion über die Bürgerversicherung und die
Existenzberechtigung der privaten Krankenversicherung eine
Scheindebatte. Sie geht von falschen Annahmen aus, etwa: dass mehr
Medizin automatisch gesünder macht. Die alten Mythen werden gern
aufrechterhalten, weil gleich mehrere Interessengruppen davon
profitieren. Neben den Ärzten auch die Kliniken, Krankenhaus- und
IT-Konzerne, die Medizinindustrie, also die ganze wuchernde Branche,
die sich - so paradox wie beschönigend - Gesundheitswirtschaft nennt,
obwohl sie davon lebt, die Menschen kränker zu machen.

Patienten werden krank geredet und so auch krank gemacht

Die Patienten selbst pflegen ihren Irrglauben, dass sie besser
versorgt werden, wenn sie privat versichert sind. Dabei ist längst
bekannt, dass eine der größten Bedrohungen im modernen
Gesundheitswesen Überdiagnostik und Übertherapie ist, also ein Zuviel
sowie falsche Untersuchungen und Behandlungen. Schon 2002 warnten
Ärzte in weltweit führenden Fachzeitschriften vor "zu viel Medizin".
2011 starteten weitsichtige Ärzte die internationale Kampagne "Klug
entscheiden" mit dem Aufruf "Weniger ist mehr" und forderten ihre
Kollegen auf, sich auf das erwiesenermaßen Sinnvolle und Nützliche zu
beschränken. Nicht um an den Patienten zu sparen, sondern um ihnen
Überflüssiges zu ersparen."

weiter:
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/buergerversicherung-hoffentlich-nicht-privat-versichert-1.3812302


-- 
Schöne Grüße,
Wolfgang

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#335526

FromHeiner Hass <heinerh@gmx.net>
Date2018-01-05 02:06 +0100
Message-ID<fb81ceFpbqaU1@mid.individual.net>
In reply to#335517
Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> schrieb:

>http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/buergerversicherung-hoffentlich-nicht-privat-versichert-1.3812302

Werner Bartens trifft den Nagel mal wieder auf den Kopf (auch wenn unser
iDoc ihn nicht leiden mag).

Gruß Heiner (privat versichert)

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#335530

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2018-01-05 06:39 +0000
Message-ID<p2n6jf$gsa$1@solani.org>
In reply to#335526
Heiner Hass <heinerh@gmx.net> wrote:
> Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> schrieb:
> 
>> http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/buergerversicherung-hoffentlich-nicht-privat-versichert-1.3812302
> 
> Werner Bartens trifft den Nagel mal wieder auf den Kopf (auch wenn unser
> iDoc ihn nicht leiden mag).
> 
> Gruß Heiner (privat versichert)
> 

Ich würde ihn mehr achten, wenn um ihn herum nicht laufend die jungen SZ
Redakteure wie die Fliegen sterben würden. Letztes Jahr z.B. der Feuilleton
Chef,  52. Und das war nicht der einzige.
„Sprechende Medizin“ wie Bartens es für alles und jedem empfiehlt, reicht
wohl doch nicht.

-- 
please forgive my iPhone typos

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#335531

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2018-01-05 06:57 +0000
Message-ID<p2n7ld$hf9$1@solani.org>
In reply to#335530
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote:
> Heiner Hass <heinerh@gmx.net> wrote:
>> Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> schrieb:
>> 
>>> http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/buergerversicherung-hoffentlich-nicht-privat-versichert-1.3812302
>> 
>> Werner Bartens trifft den Nagel mal wieder auf den Kopf (auch wenn unser
>> iDoc ihn nicht leiden mag).
>> 
>> Gruß Heiner (privat versichert)
>> 
> 
> Ich würde ihn mehr achten, wenn um ihn herum nicht laufend die jungen SZ
> Redakteure wie die Fliegen sterben würden. Letztes Jahr z.B. der Feuilleton
> Chef,  52. Und das war nicht der einzige.
> „Sprechende Medizin“ wie Bartens es für alles und jedem empfiehlt, reicht
> wohl doch nicht.
> 

Ergänzung: mit der grundsätzliche Sorge, Privatpatienten würden eher zu
viele als zu wenige medizinische Leistungen erhalten, hat er natürlich
recht. Wenn PP in die Klinik müssen, warne ich sie oft davor, nicht die
„große Hafenrundfahrt“ zu machen. Das meiste sinnvolle geht auch ambulant,
das überflüssige kann eh’ entfallen. Ist für den Laien natürlich oft
schwierig zu unterscheiden.

-- 
please forgive my iPhone typos

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#335538

FromAndreas Quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de>
Date2018-01-05 08:19 +0000
Message-ID<p2ncfd$ubt$3@dont-email.me>
In reply to#335531
Am Fri, 05 Jan 2018 06:57:49 +0000 schrieb Dr. Joachim Neudert:

> Ergänzung: mit der grundsätzliche Sorge, Privatpatienten würden eher zu
> viele als zu wenige medizinische Leistungen erhalten, hat er natürlich
> recht. Wenn PP in die Klinik müssen, warne ich sie oft davor, nicht die
> „große Hafenrundfahrt“ zu machen. Das meiste sinnvolle geht auch
> ambulant,
> das überflüssige kann eh’ entfallen. Ist für den Laien natürlich oft
> schwierig zu unterscheiden.

Regel 13:
The best delivery of medical care is to do as much nothing as possible
<http://flexikon.doccheck.com/de/Regeln_des_House_of_God>

Nun wird die Zweiklassenmedizin ja nicht mit der Bürgerversicherung 
abgeschafft, da unsere Versicherungswirtschaft mit Hilfe der polit. 
Parteien sicher einen Ausgleich in der Art sinniger Zusatzversicherungen 
erhalten wird.

Am Ende wird die Bürgerversicherung nur eingeführt, um die GKV zu retten. 
Ihr zahlenmäßiger Zuwachs ist ein fraghafter Erfolg, wird er doch durch 
die massenhafte Aufnahme von mikrobeitragszahlenden Zuwanderern 
hervorgerufen, die durch ihren Nachholbedarf an Gesundheitsversorgung für 
die GKV enorme Kosten verursachen. Sollten etwas Beamte, Abgeordnete und 
Selbständige (endlich) daran beteiligt werden?

Wer sich noch etwas wundern kann noch mal dies:
<https://www.heise.de/tp/features/Buergerversicherung-Warum-nicht-einfach-
das-oesterreichische-Modell-uebernehmen-3916798.html>

Tja,
aq

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#335543

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2018-01-05 09:06 +0000
Message-ID<3t5a4f3f7ci77aen3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#335538
On Fri, 05 Jan 2018 09:19:57 Andreas Quast wrote:
> Wer sich noch etwas wundern kann noch mal dies:
> <https://www.heise.de/tp/features/Buergerversicherung-Warum-nicht-einfach-
> das-oesterreichische-Modell-uebernehmen-3916798.html>

Predige ich doch (u.a. hier) schon seit Jahren. Aber unsere neue
Regierung hat in den letzten Wochen dermaßen oft und laut über das
aktuelle und ach so ineffiziente, reformbedürftige System geredet,
dass schlimmes zu befürchten ist.

Also übernehmt doch bitte möglichst rasch unser System, dann kann
ich ggf. immer noch auswandern...

Servus,
   Stefan

-- 
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan: Der Traum vom großen Glück.
(Sloganizer)

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#335573

FromVolker Neurath <volker.neurath@gmx.de>
Date2018-01-05 12:36 +0100
Message-ID<fb96aiF2nloU1@mid.individual.net>
In reply to#335538
Andreas Quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> Wrote in message:
> Am Fri, 05 Jan 2018 06:57:49 +0000 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> 
>> 
> Am Ende wird die Bürgerversicherung nur eingeführt, um die GKV zu retten. 

Wie kommst du darauf, dasd dir gerettet werden muss? 

Volker 


-- 

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#335598

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2018-01-05 18:16 +0100
Message-ID<p2ofej.2ak.1@privat.lahls.de>
In reply to#335538
On 05.01.2018 09:19, Andreas Quast wrote:

> Am Ende wird die Bürgerversicherung nur eingeführt, um die GKV zu retten.
> Ihr zahlenmäßiger Zuwachs ist ein fraghafter Erfolg, wird er doch durch
> die massenhafte Aufnahme von mikrobeitragszahlenden Zuwanderern
> hervorgerufen, die durch ihren Nachholbedarf an Gesundheitsversorgung für
> die GKV enorme Kosten verursachen.

Waren das nicht alles gesunde junge Männer, die einen Marsch von
mehreren Tausend Kilometern wegstecken konnten? Frag doch mal die
ArschlöcherFürDeeppen, die werden dir das bestätigen. Sind ja alles
Vergewaltiger. Die müssten doch körperlich recht fit sein. In Siechtum
würden sie eine deutsche Frau ja wohl nicht überwältigen können...
-- 
bis denne

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#335605

FromDietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de>
Date2018-01-05 19:16 +0100
Message-ID<3076172.QJadu78ljV@rotfl.franken.de>
In reply to#335598
Ruediger Lahl wrote:

> On 05.01.2018 09:19, Andreas Quast wrote:
> 
>> Am Ende wird die Bürgerversicherung nur eingeführt, um die GKV zu retten.
>> Ihr zahlenmäßiger Zuwachs ist ein fraghafter Erfolg, wird er doch durch
>> die massenhafte Aufnahme von mikrobeitragszahlenden Zuwanderern
>> hervorgerufen, die durch ihren Nachholbedarf an Gesundheitsversorgung für
>> die GKV enorme Kosten verursachen.
> 
> Waren das nicht alles gesunde junge Männer, die einen Marsch von
> mehreren Tausend Kilometern wegstecken konnten? Frag doch mal die
> ArschlöcherFürDeeppen, die werden dir das bestätigen. Sind ja alles
> Vergewaltiger. Die müssten doch körperlich recht fit sein. In Siechtum
> würden sie eine deutsche Frau ja wohl nicht überwältigen können...

... nur solange sie vorher kein deutsches, blondes Kind verspeist haben, die 
Presse berichte,
http://www.der-postillon.com/2015/08/fluchtling-renkt-seinen-unterkiefer-aus.html

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#335645

FromAndreas Quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de>
Date2018-01-06 10:01 +0000
Message-ID<p2q6pt$ion$1@dont-email.me>
In reply to#335598
Am Fri, 05 Jan 2018 18:16:50 +0100 schrieb Ruediger Lahl:

> Waren das nicht alles gesunde junge Männer, die einen Marsch von
> mehreren Tausend Kilometern wegstecken konnten? Frag doch mal die
> ArschlöcherFürDeeppen, die werden dir das bestätigen. Sind ja alles
> Vergewaltiger. Die müssten doch körperlich recht fit sein. In Siechtum
> würden sie eine deutsche Frau ja wohl nicht überwältigen können...

wenn Du mal in einer Erstaufnahmeambulanz arbeitest, triffst Du 
komischerweise auf Mengen von älteren chronisch Kranken, pflegebedürftige 
Alte aus den "gesunden-jungen-Männern-Ländern" (eingeflogen) und das 
komplette Diagnosespektrum vom Balkan, die eine lange Liste mitbringen, 
was alles repariert werden soll. Vom Balkan bringen sie die 
Krankenkassenkarte vom letzten Aufenthalt gleich mit. Typisch, dass 
dieser Missbrauch nicht von der Politik kommuniziert wird. Im 
Asylbewerberleistungsgesetz ist Asyl explizit ausgeschlossen, wenn es 
lediglich zum Zwecke med. Versorgung begehrt wird. Das interessiert aber 
weder die Zuwanderer noch Verwaltung oder gar Gerichte. Die 
Gesundheitsanbieter bekommen ja auch ihr Geld und werden deshalb auch 
nicht meckern. Also alles win-win-win-Situationen. Und die GKV-
Versicherten bezahlen.

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#335662

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2018-01-06 13:53 +0100
Message-ID<p2qkc7.69g.1@privat.lahls.de>
In reply to#335645
On 06.01.2018 11:01, Andreas Quast wrote:

> Am Fri, 05 Jan 2018 18:16:50 +0100 schrieb Ruediger Lahl:
>
>> Waren das nicht alles gesunde junge Männer, die einen Marsch von
>> mehreren Tausend Kilometern wegstecken konnten? Frag doch mal die
>> ArschlöcherFürDeeppen, die werden dir das bestätigen. Sind ja alles
>> Vergewaltiger. Die müssten doch körperlich recht fit sein. In Siechtum
>> würden sie eine deutsche Frau ja wohl nicht überwältigen können...
>
> wenn Du mal in einer Erstaufnahmeambulanz arbeitest,

Das hast du mir anscheinend voraus.
-- 
bis denne

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#335569

FromDietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de>
Date2018-01-05 11:53 +0100
Message-ID<8192789.CDJkKcVGEf@rotfl.franken.de>
In reply to#335531
Dr.  Joachim Neudert wrote:

> Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote:
>> Heiner Hass <heinerh@gmx.net> wrote:
>>> Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> schrieb:
>>> 
>>>> http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/buergerversicherung-hoffentlich-nicht-privat-versichert-1.3812302
>>> 
>>> Werner Bartens trifft den Nagel mal wieder auf den Kopf (auch wenn unser
>>> iDoc ihn nicht leiden mag).
>> 
>> Ich würde ihn mehr achten, wenn um ihn herum nicht laufend die jungen SZ
>> Redakteure wie die Fliegen sterben würden. Letztes Jahr z.B. der Feuilleton
>> Chef,  52. Und das war nicht der einzige.
>> „Sprechende Medizin“ wie Bartens es für alles und jedem empfiehlt, reicht
>> wohl doch nicht.
> 
> Ergänzung: mit der grundsätzliche Sorge, Privatpatienten würden eher zu
> viele als zu wenige medizinische Leistungen erhalten, hat er natürlich
> recht. Wenn PP in die Klinik müssen, warne ich sie oft davor, nicht die
> „große Hafenrundfahrt“ zu machen. Das meiste sinnvolle geht auch ambulant,
> das überflüssige kann eh’ entfallen. Ist für den Laien natürlich oft
> schwierig zu unterscheiden.

Naja, das Hauptproblem ist imo ein anderes - der uninformierte Patient. Dem 
kann man ohne Grund Zuschläge für "schwierig" berechnen, bei einer komplett 
klaren Falllage (Rückenschmerzen weil faule Sau) mal was für die Auslastung 
des neuen MRT machen etc. etc.

Als Privatpatient bekomme ich zumindest zu sehen, was der Herr Doktor alles 
abrechnet (und habe schon mehr als einmal eine Rechnung mit dem Verweis 
darauf, dass Betrug strafbar sei nicht beglichen).

Interessante Beobachtung an der Stelle - Deine Kollegen werden häufig sehr 
schnell sehr emotional, wenn man ganz direkt fragt, ob die Maßnahmen auch bei 
Kassenschweinen betrieben würden ...

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#335583

FromHeiner Hass <heinerh@gmx.net>
Date2018-01-05 15:48 +0100
Message-ID<fb9hhhF5bmtU1@mid.individual.net>
In reply to#335530
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> schrieb:

>Ich würde ihn mehr achten, wenn um ihn herum nicht laufend die jungen SZ
>Redakteure wie die Fliegen sterben würden. Letztes Jahr z.B. der Feuilleton
>Chef,  52. Und das war nicht der einzige.

das Herrn Bartens anzulasten, ist doch ziemlich weit hergeholt. Oder
glaubst du ernsthaft, dass alle SZ-Redakteure sich ausschliesslich an
seinen medizinkritischen Artikeln orientieren? Und selbst wenn: so
toxisch sind die Artikel auch wieder nicht, dass die Leute allein
deshalb schon tot umfallen.

Gruß Heiner

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#335593

FromDietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de>
Date2018-01-05 16:48 +0100
Message-ID<1754431.usQuhbGJ8B@rotfl.franken.de>
In reply to#335583
Heiner Hass wrote:

> Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> schrieb:
> 
>>Ich würde ihn mehr achten, wenn um ihn herum nicht laufend die jungen SZ
>>Redakteure wie die Fliegen sterben würden. Letztes Jahr z.B. der Feuilleton
>>Chef,  52. Und das war nicht der einzige.
> 
> das Herrn Bartens anzulasten, ist doch ziemlich weit hergeholt. Oder
> glaubst du ernsthaft, dass alle SZ-Redakteure sich ausschliesslich an
> seinen medizinkritischen Artikeln orientieren? Und selbst wenn: so
> toxisch sind die Artikel auch wieder nicht, dass die Leute allein
> deshalb schon tot umfallen.

man Strohhalm.

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#335548

FromWolfgang Kynast <wky@gmx.de>
Date2018-01-05 10:22 +0100
Message-ID<fb8uevFtauU1@mid.individual.net>
In reply to#335526
On Fri, 05 Jan 2018 02:06:19 +0100, "Heiner Hass" posted:

>Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> schrieb:
>
>>http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/buergerversicherung-hoffentlich-nicht-privat-versichert-1.3812302
>
>Werner Bartens trifft den Nagel mal wieder auf den Kopf (auch wenn unser
>iDoc ihn nicht leiden mag).
>
>Gruß Heiner (privat versichert)

Ich denke, jeder privat Versicherte unseres Alters kennt das aus
eigener Erfahrung.

Ich bin mal über 6000€ losgeworden für etwas, was letztlich mein
Physiotherapeut richtig diagnostiziert und mit manueller Therapie
erfolgreich behandelt hat. 

-- 
Schöne Grüße,
Wolfgang

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#335557

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2018-01-05 10:22 +0000
Message-ID<p2njlt$p3m$1@solani.org>
In reply to#335548
Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> wrote:
> On Fri, 05 Jan 2018 02:06:19 +0100, "Heiner Hass" posted:
> 



> 
> Ich denke, jeder privat Versicherte unseres Alters kennt das aus
> eigener Erfahrung.
> 
> Ich bin mal über 6000€ losgeworden für etwas, was letztlich mein
> Physiotherapeut richtig diagnostiziert und mit manueller Therapie
> erfolgreich behandelt hat. 
> 

Hättest Du da ohne private Krankenversicherung hingehen dürfen? Die Ärzte
dachten offenbar ja es ist was anderes und wollten dich nicht hinschicken. 

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please forgive my iPhone typos

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#335576

FromWolfgang Kynast <wky@gmx.de>
Date2018-01-05 12:57 +0100
Message-ID<fb97i1F30ftU1@mid.individual.net>
In reply to#335557
On Fri, 5 Jan 2018 10:22:53 +0000 (UTC), "Dr. Joachim Neudert" posted:

>Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> wrote:
>> On Fri, 05 Jan 2018 02:06:19 +0100, "Heiner Hass" posted:
>> 
>
>
>
>> 
>> Ich denke, jeder privat Versicherte unseres Alters kennt das aus
>> eigener Erfahrung.
>> 
>> Ich bin mal über 6000€ losgeworden für etwas, was letztlich mein
>> Physiotherapeut richtig diagnostiziert und mit manueller Therapie
>> erfolgreich behandelt hat. 
>> 
>
>Hättest Du da ohne private Krankenversicherung hingehen dürfen? 

Zumindest eine Staffel hätte auch der Hausarzt bzw. Neurologe bei GKV
verschreiben dürfen.

>Die Ärzte
>dachten offenbar ja es ist was anderes und wollten dich nicht hinschicken. 

Der letzte in der Kette (Neurologe - "das Problem hab ich auch") hat
mich ja hingeschickt.

-- 
Schöne Grüße,
Wolfgang

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#335620

Fromv_borchert@despammed.com (Volker Borchert)
Date2018-01-05 20:24 +0000
Message-ID<p2omt2$9fg$4@Gaia.teknon.de>
In reply to#335576
Wolfgang Kynast wrote:
> On Fri, 5 Jan 2018 10:22:53 +0000 (UTC), "Dr. Joachim Neudert" posted:
> >Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> wrote:
> >> 
> >> Ich denke, jeder privat Versicherte unseres Alters kennt das aus
> >> eigener Erfahrung.
> >> 
> >> Ich bin mal über 6000? losgeworden für etwas, was letztlich mein
> >> Physiotherapeut richtig diagnostiziert und mit manueller Therapie
> >> erfolgreich behandelt hat. 
> >> 
> >
> >Hättest Du da ohne private Krankenversicherung hingehen dürfen? 

Freilich. Hingehen darf man immer. Möglicherweise muß man allerdings
B.A.T. bezahlen.

> Zumindest eine Staffel hätte auch der Hausarzt bzw. Neurologe bei GKV
> verschreiben dürfen.

Manuelle Therapie geht schätzungsweise eher selten in die Tausende,
das sollte eigentlich jeder, der nicht auf staatliche Grundsicherung
angewiesen ist, aus den hoffentlich vorhandenen Notfallrücklagen
bezahlen können.

-- 

"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mccoy@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert  <v_borchert@despammed.com>

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#335631

FromMartin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>
Date2018-01-06 02:04 +0100
Message-ID<0g405d5979fuvpikg1d2jduimua9rf6992@4ax.com>
In reply to#335620
v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) schrieb:

>>>> Ich denke, jeder privat Versicherte unseres Alters kennt das aus
>>>> eigener Erfahrung.

>>>> Ich bin mal über 6000? losgeworden für etwas, was letztlich mein
>>>> Physiotherapeut richtig diagnostiziert und mit manueller Therapie
>>>> erfolgreich behandelt hat. 

>>>Hättest Du da ohne private Krankenversicherung hingehen dürfen? 

> Freilich. Hingehen darf man immer. Möglicherweise muß man allerdings
> B.A.T. bezahlen.

Möglicherweise bekommt man als GKV-Patient einfach nur eine ganz normale
Rechnung (über deren Erstattung man sich eventuell sogar mit seiner GKV
herumstreiten kann. Der Dienstleister selbst ist dabei allerdings außen
vor).

>> Zumindest eine Staffel hätte auch der Hausarzt bzw. Neurologe bei GKV
>> verschreiben dürfen.

>Manuelle Therapie geht schätzungsweise eher selten in die Tausende,
>das sollte eigentlich jeder, der nicht auf staatliche Grundsicherung
>angewiesen ist, aus den hoffentlich vorhandenen Notfallrücklagen
>bezahlen können.

Klar. Er fragt sich dann aber halt nur, warum er eine
Gesundheitsleistung aus der eigenen Tasche bezahlen soll, wenn er jeden
Monat einige hundert Euro "Beitrag" zahlt. 

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#335595

FromRico Heil <news-spam@silmaril.de>
Date2018-01-05 17:10 +0100
Message-ID<p2o814$79d$1@solani.org>
In reply to#335557
Am 05.01.2018 um 11:22 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> wrote:
>>
>> Ich bin mal über 6000€ losgeworden für etwas, was letztlich mein
>> Physiotherapeut richtig diagnostiziert und mit manueller Therapie
>> erfolgreich behandelt hat.
>>
> 
> Hättest Du da ohne private Krankenversicherung hingehen dürfen? Die Ärzte
> dachten offenbar ja es ist was anderes und wollten dich nicht hinschicken.


Ob Du's glaubst oder nicht: Jeder darf einfach so zu einem beliebigen 
Physiotherapeuten gehen, sofern er bereit ist, das selbst zu bezahlen.
Im Verhältnis zu üblichen Versicherungsbeiträgen kosten ein paar Termine 
wirklich nicht die Welt.

Leider dürfen Physiotherapeuten in Deutschland keine Diagnosen stellen 
(in Österreich ist das wohl anders). Deshalb muss man für den 
ordnungsgemäßen Weg doch wieder durch den Instrumentenfuhrpark der 
Ärzte, nur um sich nach ganz viel teurer Diagnostik die Bestätigung des 
Verdachts zu holen, den der Physiotherapeut nach einer zehnminütigen 
manuellen Untersuchung geäußert hat.

Ja, ich bin befangen, weil ich mit einem sehr kompetenten 
Physiotherapeuten befreundet bin. Der ist inzwischen mein erster 
Ansprechpartner in allen orthopädischen Belangen - und meist auch mein 
letzter, weil ich nicht das geringste Gefühl habe, dass der zusätzliche 
Einsatz eines Orthopäden für mich als Patienten irgendwelche Vorteile hätte.

Rico

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