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Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook?

Started byHerwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>
First post2017-01-15 11:00 -0800
Last post2017-03-02 03:41 -0800
Articles 20 on this page of 52 — 19 participants

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Contents

  Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-01-15 11:00 -0800
    Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2017-01-15 20:05 +0100
    Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-01-15 20:06 +0100
      Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-01-15 14:22 -0800
      Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> - 2017-01-16 06:50 +0100
    Re: Billig-Anmache jetzt auch noch ??ber FaceBook? v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2017-01-15 19:18 +0000
    Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2017-01-15 20:59 +0000
      Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2017-01-16 02:21 +0100
        Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2017-01-16 09:03 +0000
        Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-01-16 06:50 -0800
        Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2017-01-16 18:32 +0100
      Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Sepp Neuper <Sepp_Neuper@web.de> - 2017-01-16 02:37 +0100
        Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2017-01-16 06:05 +0000
          Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2017-01-16 09:41 +0100
            Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Andreas Karrer <ak-7a@gmx.ch> - 2017-01-16 21:16 +0000
              Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2017-01-17 07:11 +0100
                Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> - 2017-03-02 14:21 +0100
                  Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Th.me@thomas-heier.de (Thomas Heier) - 2017-03-02 15:44 +0100
                    Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2017-03-02 16:26 +0100
                      Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-03-02 16:34 +0100
                        Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2017-03-02 17:04 +0100
                          Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-03-02 08:08 -0800
                            Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-03-03 14:56 +0100
                              Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-03-03 06:10 -0800
                                Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-03-03 15:45 +0100
                              Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2017-03-03 19:02 +0100
                        Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2017-03-02 17:47 +0100
                  Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2017-03-02 19:14 +0100
                    Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Bernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com> - 2017-03-02 20:24 +0100
            Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-01-17 18:07 +0100
            Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-03-02 05:35 -0800
          Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-01-16 13:28 -0800
            Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-01-17 18:20 +0100
              Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-01-17 13:14 -0800
                Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-01-19 12:16 +0100
              Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-01-18 05:44 -0800
                Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-01-19 12:35 +0100
              Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2017-01-18 15:14 +0100
                Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-01-19 12:43 +0100
                  Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Sepp Neuper <Sepp_Neuper@web.de> - 2017-01-19 18:07 +0100
                    Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-01-19 18:29 +0100
                  Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2017-01-19 18:47 +0100
        Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-01-16 14:18 +0100
    Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-01-15 22:18 -0800
    Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2017-01-16 15:42 +0100
      Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-01-16 07:05 -0800
        Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? ;-) Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> - 2017-03-02 14:25 +0100
    Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> - 2017-01-16 21:16 +0100
    Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-01-18 05:54 -0800
      Re: Billig-Anmache jetzt auch noch ??ber FaceBook? v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2017-01-18 21:14 +0000
        Re: Billig-Anmache jetzt auch noch ??ber FaceBook? Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-01-18 19:01 -0800
    Re: Billig-Anmache jetzt auch noch über FaceBook? Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-03-02 03:41 -0800

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#299843

FromDietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de>
Date2017-03-02 17:04 +0100
Message-ID<1896670.irdbgypaU6@rotfl.franken.de>
In reply to#299842
Dr. Joachim Neudert wrote:

> Am 02.03.17 um 16:26 schrieb Ruediger Lahl:
>> *Thomas Heier* schrieb:
>>> Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> wrote:
>>>
>>>>  der wegen seines Gartens
>>>>     http://www.hermann-riemann.de/pic/mein_garten.jpg
>>>>     noch keine Anfrage erhalten hat.
>>>
>>> Fragt doch mal bei den Hanf-Jüngern...
>> 
>> Die waren vor 5 Jahren zur Ortsbesichtigung da. Haben aber nie wieder
>> aus dem Dickicht herausgefunden. Ab und zu sieht man ihre Lagerfeuer
>> durch die Sträucher scheinen. Es geht ihnen also offensichtlich gut...
>> 
> 
> In diesem Biotop entdeckten Biologen Anfang 2017 3 bisher unbekannte
> Käferarten, eine Spinne unklarer Klassifikation und eine bisher als
> ausgestorben gewähnte Nacktmullart in ihrem unterirdischen Bau.

Deswegen wird das Planfeststellungsverfahren für den neuen Münchner Flughafen 
um *JAHRE* verzögert werden!!111

Diese Grünen sind Aliens, welche die Entwicklung der Menschheit bremsen 
sollen!

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#299844

FromLothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de>
Date2017-03-02 08:08 -0800
Message-ID<f47ed9e6-97f1-4d90-8ea8-b682baa7458c@googlegroups.com>
In reply to#299843
Dietz Proepper tat kund:

> Diese Grünen sind Aliens, welche die Entwicklung der Menschheit bremsen 
> sollen!

Angesichts der Richtung dieser Entwicklung
fühle ich mich fast zu Dankbarkeit veranlaßt.

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#299922

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2017-03-03 14:56 +0100
Message-ID<o9bsji$4gr$2@dont-email.me>
In reply to#299844
Salve allerseits,

Lothar Frings schrieb:
> Dietz Proepper tat kund:
> 
>> Diese Grünen sind Aliens, welche die Entwicklung der Menschheit bremsen 
>> sollen!
> 
> Angesichts der Richtung dieser Entwicklung
> fühle ich mich fast zu Dankbarkeit veranlaßt.
> 
<http://users.skynet.be/lit/Menschheit.jpg>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#299923

FromLothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de>
Date2017-03-03 06:10 -0800
Message-ID<357c30e5-c65e-4888-8067-2b200c79f7ae@googlegroups.com>
In reply to#299922
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara tat kund:

> Salve allerseits,
> 
> Lothar Frings schrieb:
> > Dietz Proepper tat kund:
> > 
> >> Diese Grünen sind Aliens, welche die Entwicklung der Menschheit bremsen 
> >> sollen!
> > 
> > Angesichts der Richtung dieser Entwicklung
> > fühle ich mich fast zu Dankbarkeit veranlaßt.
> > 
> <http://users.skynet.be/lit/Menschheit.jpg>

Oder eben so:

<http://techemergence.com/wp-content/uploads/2013/11/Robot-Evolution.png>

Bazinga!

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#299927

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2017-03-03 15:45 +0100
Message-ID<o9bvek$gba$1@dont-email.me>
In reply to#299923
Salve allerseits,

Lothar Frings schrieb:
> Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara tat kund:
>> Lothar Frings schrieb:
>> > Dietz Proepper tat kund:
>> > 
>> >> Diese Grünen sind Aliens, welche die Entwicklung der Menschheit bremsen 
>> >> sollen!
>> > 
>> > Angesichts der Richtung dieser Entwicklung
>> > fühle ich mich fast zu Dankbarkeit veranlaßt.
>> > 
>> <http://users.skynet.be/lit/Menschheit.jpg>
> 
> Oder eben so:
> 
> <http://techemergence.com/wp-content/uploads/2013/11/Robot-Evolution.png>
> 
> Bazinga!
> 
<http://wanna-joke.com/wp-content/uploads/2013/06/computer-future.jpg>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#299946

FromDietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de>
Date2017-03-03 19:02 +0100
Message-ID<1969152.iZASKD2KPV@rotfl.franken.de>
In reply to#299922
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara wrote:

> Salve allerseits,
> 
> Lothar Frings schrieb:
>> Dietz Proepper tat kund:
>> 
>>> Diese Grünen sind Aliens, welche die Entwicklung der Menschheit bremsen
>>> sollen!
>> 
>> Angesichts der Richtung dieser Entwicklung
>> fühle ich mich fast zu Dankbarkeit veranlaßt.
>> 
> <http://users.skynet.be/lit/Menschheit.jpg>

Wo in dem Bild verortest Du Dich?

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#299846

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2017-03-02 17:47 +0100
Message-ID<o99lrp.6c0.1@privat.lahls.de>
In reply to#299842
*Dr. Joachim Neudert* schrieb:

> Am 02.03.17 um 16:26 schrieb Ruediger Lahl:
>> *Thomas Heier* schrieb:
>>> Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> wrote:
>>>
>>>>  der wegen seines Gartens
>>>>     http://www.hermann-riemann.de/pic/mein_garten.jpg
>>>>     noch keine Anfrage erhalten hat.
>>>
>>> Fragt doch mal bei den Hanf-Jüngern...
>>
>> Die waren vor 5 Jahren zur Ortsbesichtigung da. Haben aber nie wieder
>> aus dem Dickicht herausgefunden. Ab und zu sieht man ihre Lagerfeuer
>> durch die Sträucher scheinen. Es geht ihnen also offensichtlich gut...
>
> In diesem Biotop entdeckten Biologen Anfang 2017 3 bisher unbekannte
> Käferarten, eine Spinne unklarer Klassifikation und eine bisher als
> ausgestorben gewähnte Nacktmullart in ihrem unterirdischen Bau.

Die Hanf-Jünger haben aber auch sie nicht gefunden. :-(
-- 
bis denne

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#299856

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2017-03-02 19:14 +0100
Message-ID<ehr5nuF7hatU1@mid.individual.net>
In reply to#299826
Am 02.03.2017 um 14:21 schrieb Hermann Riemann:
> Am 17.01.2017 um 07:11 schrieb Michael Bode:
> 
>> Man stelle sich mal vor,
>> der Putin könnte sich einfach so bei Google meinen Vorgarten angucken!
> 
> Gibt es da Erdöl?

Kann sein, hab noch nicht gebohrt.

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#299868

FromBernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com>
Date2017-03-02 20:24 +0100
Message-ID<ehr9s0F8fhoU1@mid.individual.net>
In reply to#299856
Am 02.03.2017 um 19:14 schrieb Michael Bode:
> Am 02.03.2017 um 14:21 schrieb Hermann Riemann:
>> Am 17.01.2017 um 07:11 schrieb Michael Bode:
>>
>>> Man stelle sich mal vor,
>>> der Putin könnte sich einfach so bei Google meinen Vorgarten angucken!

>> Gibt es da Erdöl?

> Kann sein, hab noch nicht gebohrt.

Wenn Dich deine Nachbarn besonders freundlich grüßen würde ich an deiner 
Stelle doch mal nachsehen. Eventuell tritt das Zeug alleine aus der 
Oberfläche aus ,läuft dann zu denen und die werden damit steinreich.

  BU

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#293414

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2017-01-17 18:07 +0100
Message-ID<o5liu1$pne$1@dont-email.me>
In reply to#293363
Salve allerseits,

Rainer Knaepper schrieb:
> v_borchert@despammed.com (Volker Borchert)  am 16.01.17 um 06:05:
>> Sepp Neuper wrote:
> 
>>> Aber wenn unsere Minister tatsächlich ernstmachen mit der
>>> Haftbarmachung von Facebook wegen Hate Speech, dann
>>> könnte ich mir durchaus vorstellen, daß Facebook einfach sagt:
>>> "Okay, dann ist eben Schluß mit Facebook in Deutschland".
> 
>> Zu schön, um wahr zu werden.
> 
> Endlich mal eine gute, vernünftige, aber leider nicht durchführbare
> Idee!
> 
--- <hier abknabbern> ---
Soeben lebten wir noch im faktischen Zeitalter. Soeben sagten Politiker
noch die Wahrheit. (Über die Sicherheit der Renten, die fiskalische Lage
Griechenlands, Massenvernichtungswaffen im Irak, Restlaufzeiten,
Elbphilharmoniekosten, CDU-Parteispenden, das No-Spy-Abkommen und so
weiter). Soeben glaubten ihnen deshalb alle noch.

Überhaupt sagten bis soeben noch alle die Wahrheit: die Eheleute
einander, die Bürger dem Finanzamt, die Eltern den Kindern, die Chefs
den Beschäftigten und diese ihnen, die Kirche den Gläubigen und die
Sportler den Dopingkommissionen. Darum konnten auch die Massenmedien,
allein schon um nicht negativ aufzufallen, gar nicht anders, als
ihrerseits stets bei den Tatsachen zu bleiben. Bis vor kurzem gab es
beispielsweise gar keine „Bild“-Zeitung. Lange war sie eine Erfindung
von Günter Wallraff. Der hat – wahrscheinlich, wir wollen ja nichts
Falsches behaupten – im neunzehnten Jahrhundert auch das Wort „Ente“
erfunden.

*Epochendiagnose des Postfaktischen*

Dann aber kam am Ende des zwanzigsten das Internet, und mit ihm kam die
Lüge. Das falsche Gerücht, die erfundene Neuigkeit hielten Einzug, und
wurden immer schneller verbreitet und verwirrten immer mehr Leute.
Seitdem leben wir im postfaktischen Zeitalter, in der Epoche der
„Fake-News“ wie es spätestens seit diesem Wochenende überall heißt, weil
der amerikanische Präsident das Wort verwendet hat. In seiner Verwendung
lag natürlich eine besondere Pointe. War es doch derselbe Politiker, der
in seinem Wahlkampf die Arbeitslosenzahlen der Vereinigten Staaten mal
mit 23 Prozent, mal mit 42 Prozent bezifferte, was nicht nur voneinander
weit weg war, sondern auch von den knapp fünf Prozent, die die
Statistikämter auswiesen.

Bei aller Diskussion, die darüber geführt werden kann und auch geführt
wird, was solche eine Zahl ein- oder ausschließt – eigentlich log Donald
Trump erfreulich offenkundig; es war nicht schwer zu sehen, dass er es
tat. Da nun aber andererseits auch die Clintons ihre Beiträge zum
Eindruck postfaktischer Zeiten geleistet hatten, kamen viele Wähler
anscheinend auf dieser Ebene nicht weiter. Wer möchte garantieren, dass
die vielen politischen Talkshows im deutschen Fernsehen nicht genau
dieselbe Wirkung haben, wenn dort im Grunde fast alle stereotypen und
halbinformierten Unfug reden, so dass am Ende die Leute mit den
krassesten Einstellungen besser abschneiden, als ihr Gerede eigentlich
erwarten ließe?

Weil eine klare Analyse der politischen Lage und der massenmedialen
Beiträge zu ihr aber fehlt, kaprizieren sich jetzt viele auf jene
Epochendiagnose des Postfaktischen. Es sei, so heißt es, gezielte
Desinformation aus dem Internet der Grund dafür, dass merkwürdige
Politiker immer mehr Zulauf bekommen. Mit der Tatsache, dass es
beispielsweise bei Silvio Berlusconi und den Kaczinsky-Brüdern einst
nicht an Facebook-Unterstützung lag, ist diese Erklärung zwar nicht
abgeglichen. Und wenn Juraprofessoren gar schreiben, Wahlen seien
rechtswidrig, wenn sie nicht mehr (!) auf der Basis von Fakten
entschieden würden, möchte man diese Formulierung sofort als lustigsten
Kategorienfehler des Jahres nominieren („Wiedervereinigung ungültig:
Kohl war gedopt!“, hieß es einst satirisch, „Bundestagswahl illegal:
Steuersenkungsversprechen gebrochen“ wäre das Analogon).

*Rettet Recherche die Demokratie*?

Doch jenseits solcher Kuriositäten: Die Bearbeitung amerikanischer
Wähler durch Big-Data-gestütztes Marketing und russische Staatstrolle
zum einen, sowie zum anderen Leute, die irgendeinen niederträchtigen
Blödsinn über Flüchtlingspolitik verbreiten, erscheinen manchem jetzt
als Paradigmen gegenwärtiger Meinungsbildung. Ihm treten nun
Projektemacher entgegen. Genauer: Sie meinen dieser Meinungsmache
mittels haarsträubender Desinformation durch Projekte entgegentreten zu
können. Eine Art Stiftung Warentest für Kommunikation im Netz und auch
sonst ist ihr Ideal.

Facebook möchte in diesem Sinne eindeutige Falschmeldungen, die durch
seine Netzwerke wandern, identifizieren und als solche kenntlich machen.
Dabei sollen neben Lesern, die solche Meldungen bei Facebook zur Anzeige
bringen, hierzulande auch Mitarbeiter des Recherchebüros „Correctiv“
helfen, die dem Tatsachengehalt der jeweiligen Mitteilungen nachgehen
wollen.

Wenn der Redaktionsleiter von „Correctiv“ einschränkt, dieser Ansatz
reiche nicht aus, um Fake-News zu bekämpfen, kann man ihm nicht
widersprechen. Die bislang, wenn wir richtig gezählt haben, siebzehn
Redaktionsmitglieder der von Stiftungen finanzierten Einrichtung, sind
dabei noch das geringste Problem, wenn auch kein kleines. Mit wie viel
Recherche in wie kurzer Zeit zu wie vielen zweifelhaften Meldungen
rechnen diejenigen, die von ihrer Flut die Demokratie bedroht sehen? Und
glauben sie ernsthaft, dass nicht dieselben Leute, die derzeit das Netz
mit Verschwörungsbehauptungen und Lügen überschwemmen, auch alles zur
Anzeige und Prüfung bringen werden, was ihren Weltsichten widerspricht?

*Das Problem wird weggelassen*

Kommunikation hat, Stichwort Warentest, gegenüber Geschirrspülmaschinen
den Vor- wie Nachteil, dass sie ganz leicht hervorzubringen ist und umso
leichter, wenn in Lügenabsicht einfach nur das Gegenteil von anderer
Kommunikation behauptet werden soll. Es genügt, sich das Wettrüsten
zwischen Fake-News-Produzenten und Nachrechercheuren auszumalen, um zu
erkennen, wer hier Hase und wer Igel sein würde.

Doch das ist, wie gesagt, noch das geringste Problem. Wer die Wächter
bewacht, wer also das Vertrauen in sie garantieren soll, stellt das viel
größere dar. Oder denkt wirklich jemand, eine Leserschaft, die an
Verschwörungstheorien oder krass erfundenen Behauptungen über die
Kanzlerin Geschmack findet, wäre durch ein Gütesiegel „Powered by
cognition“ oder von Eigenwerbung wie „Es gibt sie noch, die
recherchierten Dinge“ zu beeindrucken? Das entspräche dem Scharfsinn
derer, die sich mehr Güte in der Welt durch Ethik-Kommissionen
versprechen, mehr Transparenz durch laufende Kameras und mehr Demokratie
durch Einladung aller Betroffenen zum ergebnisoffenen Gespräch. Die
Lösung besteht bei solchen Vorschlägen nämlich stets darin, das Problem
wegzulassen.

Das Problem ist im Fall der Fake-News nicht ihre Produktion, sondern die
Empfänglichkeit für sie. Zu vermuten, sie beruhe darauf, dass den Leuten
einfach niemand die richtige, die echt wirkliche, die ganz und gar
nachrecherchierte Arbeitslosenziffer mitgeteilt hat, unterschätzt die
Situation.

[...]

Realität wird, wie Niklas Luhmann in seinem Buch über die Massenmedien
einst formuliert hat, ohnehin nicht als konsenspflichtig erlebt. Daran
werden Kommissionen und Projekte nichts ändern. Niemand kann dazu
gezwungen werden, den Irrtum seiner selbstverfertigten Projektionen
einzusehen, außer, vielleicht, durch deren Scheitern.
--- </hier abknabbern> ---

©<http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/was-tun-gegen-fake-news-die-realitaet-ist-nicht-konsenspflichtig-14670489.html?printPagedArticle=true>

	M.f.G.

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#299828

FromLothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de>
Date2017-03-02 05:35 -0800
Message-ID<7329455d-e04d-487c-9837-efaf680720e6@googlegroups.com>
In reply to#293363
Rainer Knaepper tat kund:

> v_borchert@despammed.com (Volker Borchert)  am 16.01.17 um 06:05:
> > Sepp Neuper wrote:
> 
> >> Aber wenn unsere Minister tatsächlich ernstmachen mit der
> >> Haftbarmachung von Facebook wegen Hate Speech, dann
> >> könnte ich mir durchaus vorstellen, daß Facebook einfach sagt:
> >> "Okay, dann ist eben Schluß mit Facebook in Deutschland".
> 
> > Zu schön, um wahr zu werden.
> 
> Endlich mal eine gute, vernünftige, aber leider nicht durchführbare
> Idee!

Was wäre so gut daran?

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#293365

FromLothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de>
Date2017-01-16 13:28 -0800
Message-ID<b090a719-b640-4460-9ad7-c94fca1b6de6@googlegroups.com>
In reply to#293289
Volker Borchert tat kund:

> Sepp Neuper wrote:
> 
> > Aber wenn unsere Minister tatsächlich ernstmachen mit der
> > Haftbarmachung von Facebook wegen Hate Speech, dann
> > könnte ich mir durchaus vorstellen, daß Facebook einfach sagt:
> > "Okay, dann ist eben Schluß mit Facebook in Deutschland".
> 
> Zu schön, um wahr zu werden.

Was würde sich dadurch verbessern?

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#293418

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2017-01-17 18:20 +0100
Message-ID<o5ljmf$sse$1@dont-email.me>
In reply to#293365
Salve allerseits,

Lothar Frings schrieb:
> Volker Borchert tat kund:
>> Sepp Neuper wrote:
>> 
>> > Aber wenn unsere Minister tatsächlich ernstmachen mit der
>> > Haftbarmachung von Facebook wegen Hate Speech, dann
>> > könnte ich mir durchaus vorstellen, daß Facebook einfach sagt:
>> > "Okay, dann ist eben Schluß mit Facebook in Deutschland".
>> 
>> Zu schön, um wahr zu werden.
> 
> Was würde sich dadurch verbessern?
> 
--- <hier abknabbern> ---
Um wenige Minuten nach zehn waren die ersten Meldungen zum Urteil des
Bundesverfassungsgerichts über ein mögliches NPD-Verbot bereits online.
Das Problem: Sie waren falsch. Mehrere etablierte Medienkanäle meldeten,
das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe habe die rechtsextreme Partei
NPD verboten. Grund für das Missverständnis war, wie es „Zeit online“ in
einem kurz darauf veröffentlichten Blog-Eintrag beschreibt, dass Andreas
Voßkuhle zu Beginn der Sitzung nochmals den Verbotsantrag vorlas, den
die überschnellen Kommentatoren für die Urteilsverkündung hielten.

Die Zeitung „Die Zeit“ meldete über Twitter bereits um 10.05 Uhr:
„Bundesverfassungsgericht verbietet NPD“, wenig gefolgt von der
gegenteiligen Meldung: „Bundesverfassungsgericht lehnt NPD-Verbot ab“.

In dem eilig verfassten Blog-Eintrag entschuldigt sich die Chefin vom
Dienst bei „Zeit online“, Rieke Havertz, mit den Worten: „Das ist ein
Fehler, der nicht hätte passieren dürfen und für den wir uns entschuldigen“.

Doch nicht nur bei „Zeit online“ wurden aus breaking news versehentlich
fake news. Auch „Spiegel online“ meldete nur wenige Minuten nach der
„Zeit“ ein vermeintliches Verbot der NPD.

Auch „Spiegel online“ beeilte sich, die Falschmeldung zu kommentieren
und den Fehler einzugestehen.

Inzwischen jedoch hatte sich die Nachricht über das vermeintliche
NPD-Verbot verbreitet und wurde von diversen anderen Kanälen aufgegriffen.

[...]

Und „Spiegel online“ gibt bekannt, aus dem Irrtum im Übereifer gelernt
zu haben. Eine Lehre ist: Wird die Informationskette einmal falsch
besetzt, verbreiten sich auch Falschmeldungen aus gutem Hause wie die
vielfach kritisierten fake news.
--- </hier abknabbern> ---

©<http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/falschmeldungen-ueber-das-urteil-zum-npd-verbot-14677930.html>

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#293439

FromLothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de>
Date2017-01-17 13:14 -0800
Message-ID<6a9b51f8-9a82-4098-a3ac-e2f670949a02@googlegroups.com>
In reply to#293418
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara tat kund:

> Um wenige Minuten nach zehn waren die ersten Meldungen zum Urteil des
> Bundesverfassungsgerichts über ein mögliches NPD-Verbot bereits online.
> Das Problem: Sie waren falsch. Mehrere etablierte Medienkanäle meldeten,
> das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe habe die rechtsextreme Partei
> NPD verboten. Grund für das Missverständnis war, wie es „Zeit online“ in
> einem kurz darauf veröffentlichten Blog-Eintrag beschreibt, dass Andreas
> Voßkuhle zu Beginn der Sitzung nochmals den Verbotsantrag vorlas, den
> die überschnellen Kommentatoren für die Urteilsverkündung hielten.

Ich verstehe das Problem nicht. Die etablierten
Parteien können die NPD doch einfach durch
eine Verfassungsänderung wegbeißen.

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#293578

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2017-01-19 12:16 +0100
Message-ID<o5q736$3vf$1@dont-email.me>
In reply to#293439
Salve allerseits,

Lothar Frings schrieb:
> Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara tat kund:
> 
>> Um wenige Minuten nach zehn waren die ersten Meldungen zum Urteil des
>> Bundesverfassungsgerichts über ein mögliches NPD-Verbot bereits online.
>> Das Problem: Sie waren falsch. Mehrere etablierte Medienkanäle meldeten,
>> das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe habe die rechtsextreme Partei
>> NPD verboten. Grund für das Missverständnis war, wie es „Zeit online“ in
>> einem kurz darauf veröffentlichten Blog-Eintrag beschreibt, dass Andreas
>> Voßkuhle zu Beginn der Sitzung nochmals den Verbotsantrag vorlas, den
>> die überschnellen Kommentatoren für die Urteilsverkündung hielten.
> 
> Ich verstehe das Problem nicht.
> 
--- <hier abknabbern> ---
Der ehemalige norwegische Ministerpräsident Thorbjørn Jagland, der seit
2009 Generalsekretär des Europarates ist, hat vor aktuellen Bestrebungen
in Deutschland und der EU gewarnt, schärfer als bisher gegen so genannte
"Fake News" vorzugehen. Seiner Ansicht nach muss man sehr klar zwischen
eindeutig und bereits jetzt strafbaren Inhalten wie Gewaltandrohung,
Holocaustleugnung und Kinderpornographie auf der einen und "Inhalten,
die nicht klar illegal sind" auf der anderen Seite unterscheiden. Bei
letzteren sollte man der Warnung des Sozialdemokraten alter Schule nach
nach "vorsichtig sein", weil Maßnahmen hier "auf die falsche Weise
genutzt" und "zu einer Art Zensur werden" könnten, mit der unliebsame
Meinungen verboten und Debatten abgewürgt werden könnten.

Sozialdemokraten neuer Schule und andere Politiker, die in den letzten
Wochen eine Verstärkung staatlicher Repression forderten, hatten dabei
vor allem Privatnutzer von Sozialen Medien wie Facebook im Visier.
Anscheinend ungewollt lenkte die Debatte über "Fake News" die
Aufmerksamkeit aber auch darauf, wie viele Falschmeldungen Medien
produzieren, die traditionell ein eher engeres Verhältnis zur Politik
haben. So fiel zum Beispiel auf, dass die Wochenzeitung Die Zeit den
(später von Zuhörern häufig kritisierten) Klang der Hamburger
Elbphilharmonie schon bejubelte, als das Eröffnungskonzert dort noch gar
nicht begonnen hatte.

*Deutsche Medien meldeten, das Bundesverfassungsgericht habe die NPD*
*verboten*

Mit einer Erwartungs-"Haltung" und mit den Wünschen von Journalisten hat
wahrscheinlich nicht nur dieser "Fake-News"-Fall zu tun, sondern auch
einer, der gestern nicht nur die Zeit, sondern auch Spiegel Online, den
Stern und die ARD betraf: Sie alle meldeten, das
Bundesverfassungsgericht habe die Nationaldemokratische Partei
Deutschlands (NPD) verboten. Ursache dieser "Fake News" war offenbar,
dass "Haltung" im Journalismus heute mehr zu zählen scheint, als ein
paar Grundkenntnisse darüber, wie eine Sache funktioniert, über die man
schreibt.

Anders ist schwer zu erklären, dass die üblicherweise zuerst erfolgende
und eigentlich klar als solche gekennzeichnete Verlesung des
Verbotsantrags durch den Verfassungsgerichtspräsidenten Andreas Voßkuhle
für das Urteil gehalten wurde, wie die Medien später bei ihren
Korrekturen einräumten.

*ORF kompetenter*

Der österreichische ORF hatte offenbar einen Journalisten mit dem Thema
beauftragt, der sich mit der Praxis an deutschen Gerichten besser
auskennt: Er meldete die richtige Entscheidung (dass die NPD nicht
verboten wird), als bei Spiegel Online und anderswo noch die
Falschmeldung stand, die das ehemalige Nachrichten- und jetzige
Meinungsmagazin in einem etwas bemüht klingenden Definitionsartikel
nicht als "Fake News" gewertet wissen will. Die schweizerische NZZ
dagegen machte nach eigenen Angaben "den Fehler [...], sich auf Spiegel
Online zu verlassen".

Für Stefan Winterbauer vom Branchenmagazin Meedia ist der Vorfall
"keinesfalls eine Petitesse":

  Dass Qualitätsmedien in so großer Zahl eine Entscheidungsverkündung
  des Bundesverfassungsgerichts derart missverstehen und als falsche
  Eilmeldung verschicken, ohne das Ende der Verkündung überhaupt
  abzuwarten, ist erschreckend, um das Mindeste zu sagen. All die
  Sprüche von 'Be first, but be first right', Qualitätsmanagement und
  'aus Fehlern lernen' werden hier als Sonntagsreden entlarvt.
  Gleichzeitig bekommen die Kritiker der so genannten
  'Mainstreammedien' reichlich neues Futter und man kann in diesem Fall
  auch kaum widersprechen.

*Altes Phänomen*

Neu ist das Phänomen, dass auch große Medien "Fake News" verbreiten,
aber keineswegs: In Sozialen Medien erinnert man in diesem Zusammenhang
unter anderem an den ehemaligen Bundespräsidenten Heinrich Lübke, der
zurücktreten musste, weil Stern und Spiegel auf eine im DDR-Ministerium
für Staatssicherheit erdachte Kampagne hereinfielen und unwahr
behaupteten, er habe im Dritten Reich Baupläne für Konzentrationslager
entworfen.

Der Fall zeigt auch, dass die Frage, was wahr und was unwahr ist, in
vielen Fällen zu verschiedenen Zeitpunkten, mit verschiedenen
Informationen, aber auch unter verschiedenen Prämissen ganz
unterschiedlich beantwortet werden kann: So hätte man die (wie sich
später herausstellte: berechtigten) Warnungen einzelner Mahner vor der
Finanzkrise 2008 damals insofern als "Fake News" brandmarken können, als
ihnen die ganz überwiegende Zahl der etablierten Ökonomen widersprach.
Nachdem das Ereignis dann entgegen der Erwartung dieser Mehrheit doch
eintraf, waren plötzlich die Beruhigungen dieses Mainstreams "Fake
News". Mit Nachrichten zum Kosovokrieg, zum Irakkrieg oder zum Umfang
der NSA-Spionage verhält es sich ähnlich.

*Facebooks problematischer Beauftragter*

Auch bei den Maßnahmen, die Facebook auf politischen Druck hin
ankündigte, um selbst gegen "Fake News" vorzugehen, muss man Jaglands
Ansicht nach "aufpassen, weil es da auch um Meinungsfreiheit geht". In
Deutschland will das Unternehmen die Prüfung von "Fake News" der
SPD-nahen GmbH "Correctiv" übertragen, die vom ehemaligen Taz- und
WAZ-Journalisten David Schraven gegründet wurde (vgl. Facebook, "Fake
News" und die Privatisierung der Zensur). Jens Berger sieht diese
Übertragung insofern als problematisch an, als sich Correctiv in der
Vergangenheit "alles andere als neutral" gab, durch "kaum verhohlene
Kampfrhetorik" auffiel und von George Soros und seiner
Open-Europe-Stiftung mitfinanziert wurde. Der gewinnt regelmäßig Geld,
wenn politische Entscheidungen so ausgehen, wie er sich das erwartet.
Andere Correctiv-Finanziers sind die Deutsche Bank und die GLS-Bank. Sie
sind potenzielle Profiteure der auffällig scharfen Attacken von
Correctiv gegen die Sparkassen.
--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.heise.de/tp/features/Generalsekretaer-des-Europarates-warnt-vor-Zensur-durch-Massnahmen-gegen-Fake-News-3601378.html>

	M.f.G.


P.S.: Die Begrifflichkeit „das ehemalige Nachrichten- und jetzige
      Meinungsmagazin“ gefällt mir... :-D
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#293479

FromLothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de>
Date2017-01-18 05:44 -0800
Message-ID<f1ca7fea-6239-468c-ae82-f6694b483fe6@googlegroups.com>
In reply to#293418
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara tat kund:

> Um wenige Minuten nach zehn waren die ersten Meldungen zum Urteil des
> Bundesverfassungsgerichts über ein mögliches NPD-Verbot bereits online.
> Das Problem: Sie waren falsch. Mehrere etablierte Medienkanäle meldeten,
> das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe habe die rechtsextreme Partei
> NPD verboten. 

De facto haben sie das auch. Die NPD hat nur zwei
Möglichkeiten: Bedeutungslos bleiben oder bei
einem erneuten Verfahren verboten werden.

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#293580

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2017-01-19 12:35 +0100
Message-ID<o5q86v$7hr$1@dont-email.me>
In reply to#293479
Salve allerseits,

Lothar Frings schrieb:
> Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara tat kund:
> 
>> Um wenige Minuten nach zehn waren die ersten Meldungen zum Urteil des
>> Bundesverfassungsgerichts über ein mögliches NPD-Verbot bereits online.
>> Das Problem: Sie waren falsch. Mehrere etablierte Medienkanäle meldeten,
>> das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe habe die rechtsextreme Partei
>> NPD verboten. 
> 
> De facto haben sie das auch.
> 
--- <hier abknabbern> ---
Doch ähnlich wie Ministerpräsident Müller der politischen
Auseinandersetzung mit der NPD den Vorzug gegeben hatte, urteilten nun
die Verfassungsrichter einstimmig: Die NPD ist nicht zu verbieten,
sondern nur mit politischen Mitteln zu bekämpfen - jedenfalls derzeit.

*Eine dreifache Klatsche für die NPD*

Das Urteil hat 298 Seiten. Doch um seinen Kern zu erfassen, muss man nur
die letzte lesen. Ausdrücklich heißt es dort, dass das Handeln der
Partei "auf die Beseitigung der freiheitlichen demokratischen
Grundordnung gerichtet ist", und sie nur deswegen nicht verboten werden
konnte, weil ihr derzeit die "Potentialität" fehlt, also letztlich der
politische Einfluss, ihre Ziele auch in die Tat umzusetzen, sei es
alleine, sei es in einer Koalition mit anderen Parteien.

Für die Partei ist das zunächst eine doppelte, sogar dreifache Klatsche:
Sie hat nicht nur attestiert bekommen, dass sie verfassungsfeindlich
ist, sondern dass sie derzeit zu unbedeutend ist, um verbotswürdig zu
sein. Weil das Verbot aber nur daran scheitert, und nicht an ihrem im
Kern nationalsozialistischen, Menschenwürde und Demokratie verachtenden
Charakter, muss sie auch noch ihre Verfahrenskosten selbst tragen.

Allerdings könnte die NPD, und das ist die sicher unangenehmste Folge
dieses Urteils, ausgerechnet dieses Verdikt nutzen, um sich nun sogar
gänzlich ungeniert zu ihren verfassungsfeindlichen Zielen zu bekennen.
Denn im Grunde hat die NPD nun Narrenfreiheit - solange sie nicht, durch
neue Wahlerfolge, eine politische Bedeutung erlangt, die sie, im Moment
jedenfalls, wo sie aus allen Landtagen geflogen ist, und auch sonst als
Partei sehr schwach dasteht, nicht hat.

*Der jetzige Verbotsantrag kam zu spät*

Immerhin feierte die NPD ihre bislang größten Erfolge ausgerechnet nach
dem Scheitern des ersten Verbotsverfahrens - damals zog sie in mehrere
Landtage ein, erreichte in Sachsen sogar ein fast zweistelliges
Stimmenergebnis. Doch nachdem das erste Verfahren an der sogenannten
V-Mann-Problematik gescheitert war, also der Durchsetzung der Partei mit
staatlichen Spitzeln, brauchten die Länder lange, zu lange, um sich zu
einem erneuten Antrag durchzuringen. Als die V-Leute endlich aus den
Führungszirkeln abgezogen und der zweite Verbotsantrag 2013 gestellt
war, befand sich die NPD wieder im Niedergang. Und mit dem Aufkommen der
AfD, die inzwischen viele der Parolen und Anliegen der NPD übernommen
hat, wird es dem rechtsextremistischen Original nicht gerade leichter
fallen, an alte Erfolge anzuknüpfen oder diese gar zu übertreffen.
--- </hier abknabbern> ---

©<http://www.spiegel.de/politik/deutschland/npd-urteil-narrenfreiheit-fuer-die-extremisten-kommentar-a-1130423.html>

	M.f.G.

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Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#293486

FromHergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de>
Date2017-01-18 15:14 +0100
Message-ID<kr94ld-95s.ln1@hergen.dyndns.org>
In reply to#293418
Am 17.01.2017 um 18:20 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:

> Und „Spiegel online“ gibt bekannt, aus dem Irrtum im Übereifer gelernt
> zu haben. Eine Lehre ist: Wird die Informationskette einmal falsch
> besetzt, verbreiten sich auch Falschmeldungen aus gutem Hause wie die
> vielfach kritisierten fake news.

Die entscheidenden Unterschiede:

- während die "etablierten Medienkanäle" die Meldung direkt an der 
Quelle korrigieren können (und dies meist auch umgehend tun), bleiben 
fake news oft lange Zeit im Original online und werden immer wieder neu 
verlinkt. Sie überleben dabei leicht die echten News.

- während Journalisten aus einem Fauxpas lernen können, sterben die fake 
news-Autoren nicht aus, sei es aus Dummheit oder Vorsatz.

Hergen

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#293584

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2017-01-19 12:43 +0100
Message-ID<o5q8m3$91t$1@dont-email.me>
In reply to#293486
Salve allerseits,

Hergen Lehmann schrieb:
> Am 17.01.2017 um 18:20 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
> 
>> Und „Spiegel online“ gibt bekannt, aus dem Irrtum im Übereifer gelernt
>> zu haben. Eine Lehre ist: Wird die Informationskette einmal falsch
>> besetzt, verbreiten sich auch Falschmeldungen aus gutem Hause wie die
>> vielfach kritisierten fake news.
> 
> Die entscheidenden Unterschiede:
> 
> - während die "etablierten Medienkanäle" die Meldung direkt an der 
> Quelle korrigieren können (und dies meist auch umgehend tun), bleiben 
> fake news oft lange Zeit im Original online und werden immer wieder neu 
> verlinkt. Sie überleben dabei leicht die echten News.
> 
Nope! Das ist postfaktischer Unsinn! Der Verbreitungsgrad der erwiesenen
Fake News des ehemaligen Nachrichten- und jetzigen Meinungsmagazins ist um
ein Mehrfaches höher als der Verbreitungsgrad der Korrektur! Wird die
Informationskette einmal falsch besetzt, besteht praktisch keine
Möglichkeit mehr zur Revidierung... >:o

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#293624

FromSepp Neuper <Sepp_Neuper@web.de>
Date2017-01-19 18:07 +0100
Message-ID<o5qrlb$7je$3@dont-email.me>
In reply to#293584
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
<Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> schrieb:

>Hergen Lehmann schrieb:
>> - während die "etablierten Medienkanäle" die Meldung direkt an der 
>> Quelle korrigieren können (und dies meist auch umgehend tun), bleiben 
>> fake news oft lange Zeit im Original online und werden immer wieder neu 
>> verlinkt. Sie überleben dabei leicht die echten News.

>Nope! Das ist postfaktischer Unsinn! Der Verbreitungsgrad der erwiesenen
>Fake News des ehemaligen Nachrichten- und jetzigen Meinungsmagazins ist um
>ein Mehrfaches höher als der Verbreitungsgrad der Korrektur! Wird die
>Informationskette einmal falsch besetzt, besteht praktisch keine
>Möglichkeit mehr zur Revidierung... >:o

Und was ist jetzt der Unterschied zu Hergens Posting?

bye, Sepp

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