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| Started by | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| First post | 2017-01-10 00:09 +0100 |
| Last post | 2017-01-10 09:00 +0100 |
| Articles | 20 on this page of 50 — 15 participants |
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Re: Then you win. Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2017-01-10 00:09 +0100
Re: Then you win. "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-01-10 06:30 +0000
Re: Then you win. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-01-10 08:47 +0100
Re: Then you win. Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2017-01-10 16:42 +0100
Re: Then you win. "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-01-11 06:00 +0000
Re: Then you win. Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2017-01-11 16:02 +0100
Re: Then you win. "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-01-13 06:26 +0000
Re: Then you win. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-01-13 07:56 +0100
Re: Then you win. "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-01-13 06:57 +0000
Re: Then you win. Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2017-01-13 16:04 +0100
Re: Then you win. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2017-01-13 19:28 +0000
Re: Then you win. Ricardo Szabo <usenet13@rickszabo.de> - 2017-01-13 20:40 +0000
Re: Then you win. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2017-01-13 21:22 +0000
Re: Then you win. Ricardo Szabo <usenet13@rickszabo.de> - 2017-01-14 07:41 +0000
Re: Then you win. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-01-14 09:15 +0100
Re: Then you win. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2017-01-14 09:28 +0100
Re: Then you win. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2017-01-14 12:26 +0100
Re: Then you win. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2017-01-14 12:36 +0000
Re: Then you win. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2017-01-14 13:44 +0100
Re: Then you win. Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-01-14 19:30 +0200
Re: Then you win. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2017-01-14 10:57 +0000
Re: Then you win. spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2017-01-13 21:57 +0100
Re: Then you win. Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2017-01-13 22:58 +0100
Re: Then you win. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2017-01-13 23:49 +0000
Re: Then you win. Ricardo Szabo <usenet13@rickszabo.de> - 2017-01-14 07:36 +0000
Re: Then you win. Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2017-01-15 01:57 +0100
Re: Then you win. Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2017-01-14 15:14 +0100
Re: Then you win. Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2017-01-14 18:02 +0100
Re: Then you win. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-01-14 18:31 +0100
Re: Then you win. Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2017-01-15 01:57 +0100
Re: Then you win. Ricardo Szabo <usenet13@rickszabo.de> - 2017-01-15 09:29 +0000
Re: Then you win. spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2017-01-16 12:07 +0100
Re: Then you win. "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-01-16 12:17 +0000
Re: Then you win. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-01-10 09:06 +0100
Re: Then you win. Friederich Daumeyer <fdaumeyer@t-online.de> - 2017-01-10 11:59 +0100
Re: Then you win. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-01-10 12:03 +0100
Re: Then you win. Friederich Daumeyer <fdaumeyer@t-online.de> - 2017-01-10 12:32 +0100
Re: Then you win. Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2017-01-10 18:28 +0100
Re: Then you win. Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2017-01-10 18:56 +0100
Re: Then you win. "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-01-11 06:10 +0000
Re: Then you win. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2017-01-10 19:07 +0100
Re: Then you win. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2017-01-10 18:34 +0000
Re: Then you win. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2017-01-10 20:14 +0100
Re: Then you win. Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2017-01-10 20:36 +0100
Re: Then you win. Ricardo Szabo <usenet13@rickszabo.de> - 2017-01-11 05:25 +0000
Re: Then you win. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2017-01-11 07:24 +0100
Re: Then you win. Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2017-01-11 10:18 +0100
Re: Then you win. Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2017-01-11 16:06 +0100
Re: Then you win. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-01-10 08:38 +0100
Re: Then you win. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-01-10 09:00 +0100
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-10 00:09 +0100 |
| Subject | Re: Then you win. |
| Message-ID | <p3387cduqtg638s6ktruqgbp9195vrispn@4ax.com> |
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> schrieb: >First they ignore you. >Then they laugh at you. >Then they fight you. >Then you win. >http://www.heise.de/newsticker/meldung/Pkw-Maut-EU-Kommission-stellt-sich-nicht-mehr-quer-3456029.html >Na bitte. Nach dem beendeten Länderfinanzausgleich ordnet sich jetzt die >nächste Sache wie gewünscht. Dobrindt auf seinem Weg. >Vergnügte Grüße aus Bayern http://www.spiegel.de/spiegel/maut-die-autobahngebuehr-als-finanzielles-risiko-a-1129004.html 09. Januar 2017, 16:16 Uhr Autobahngebühren Der Schmu mit der Maut Was kostet es, auf deutschen Autobahnen die Maut einzuführen? Und was brächte ein solches System? Klar ist: Die finanziellen Risiken sind groß. Trotzdem wird der Bundestag das Vorhaben wohl beschließen. ... Weitgehend unbemerkt blieb damals, daß der CDU-Mann [Oettinger] in seiner Rede auch über die Pläne von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) lästerte: Er nannte das Prestigeprojekt des Bundesverkehrsministers nur die "komische Maut". In Berlin fällt das Urteil sogar noch schärfer aus: Nicht wenige sind der Überzeugung, die Ausländermaut sei eines der irrsinnigsten Vorhaben, die in den vergangenen Jahrzehnten Gesetz wurden. ... Denn das Projekt, dessen prognostizierte Einnahmen im Verhältnis zum Aufwand immer schon bescheiden ausfielen, ist seither finanziell noch wackeliger geworden. Das verheißt nichts Gutes. ... Seit der Minister sein erstes Mautgesetz 2014 vorstellte, hat sich der Bestand dieser Autos [Euro 6] verzwanzigfacht ... Erste Schätzungen von Experten lassen befürchten, daß die Nettoeinnahmen der Maut durch den Euro-6-Effekt weiter zurückgehen: jedes Jahr um rund 30 Millionen Euro. ... Trotzdem kann Dobrindt sicher sein, daß sein Projekt bis zur Sommerpause im Gesetzblatt steht. Zu verdanken hat er das vor allem Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD), der als einer der wenigen Mautfans seiner Partei gilt. Noch vor Weihnachten schwor der SPD-Chef die renitente Bundestagsfraktion auf Koalitionstreue ein. Man könne nicht mit der Union zig eigene Projekte durchsetzen und dann das einzige Vorhaben, das die CSU habe, blockieren, so Gabriel. Daß der Bundesrat das Projekt verschleppt, ist unwahrscheinlich. ... In Deutschland hat Dobrindt also nichts zu befürchten. Und der Widerstand im Ausland nervt, ist aber nicht gefährlich. ... Daß Österreich und andere Anrainerstaaten eine Klage gegen die Bundesrepublik vor dem Europäischen Gerichtshof erwägen, ist für Dobrindt ebenfalls ungefährlich. Zumindest derzeit. Entscheiden würden die Richter wohl erst in ein paar Jahren. Und bis dahin ist Dobrindt aller Voraussicht nach nicht mehr Minister, jedenfalls nicht für Verkehr.
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| From | "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> |
|---|---|
| Date | 2017-01-10 06:30 +0000 |
| Message-ID | <37751.20504.1484029819@news.jors.net> |
| In reply to | #292385 |
Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>: > ... > > Daß Österreich und andere Anrainerstaaten eine Klage gegen die > Bundesrepublik vor dem Europäischen Gerichtshof erwägen, ist für > Dobrindt ebenfalls ungefährlich. Zumindest derzeit. Entscheiden würden > die Richter wohl erst in ein paar Jahren. Und bis dahin ist Dobrindt > aller Voraussicht nach nicht mehr Minister, jedenfalls nicht für > Verkehr. Ich glaube zudem kaum, dass einer der Anreinerstaaten so Dumm ist, Klage gegen die derzeit formulierte Version zu fuehren. (Naja, vielleicht die Polen, aber die drehen ja derzeit sowieso voll ab). Unabhaengig vom Urteilsspruch des EUGH waere das naemlich ein Schuss in die eigenen Fuesse, denn eines kannst du als gesichert annehmen: Deutschland wird postwendend mit genau den selben Argumenten Klage gegen die Anreinerstaaten und ihre Mautsysteme einreichen. Und wehe die Richter geaeben den Klaegern Recht: Sie wuerden Milliarden verlieren. Juergen -- Juergen P. Meier - "This World is about to be Destroyed!" end If you think technology can solve your problems you don't understand technology and you don't understand your problems. (Bruce Schneier)
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2017-01-10 08:47 +0100 |
| Message-ID | <o523ik$2f4$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #292390 |
Am 10.01.17 um 07:30 schrieb Juergen P. Meier: > Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>: >> ... >> >> Daß Österreich und andere Anrainerstaaten eine Klage gegen die >> Bundesrepublik vor dem Europäischen Gerichtshof erwägen, ist für >> Dobrindt ebenfalls ungefährlich. Zumindest derzeit. Entscheiden würden >> die Richter wohl erst in ein paar Jahren. Und bis dahin ist Dobrindt >> aller Voraussicht nach nicht mehr Minister, jedenfalls nicht für >> Verkehr. > > Ich glaube zudem kaum, dass einer der Anreinerstaaten so Dumm ist, > Klage gegen die derzeit formulierte Version zu fuehren. (Naja, > vielleicht die Polen, aber die drehen ja derzeit sowieso voll ab). > > Unabhaengig vom Urteilsspruch des EUGH waere das naemlich ein Schuss > in die eigenen Fuesse, denn eines kannst du als gesichert annehmen: > Deutschland wird postwendend mit genau den selben Argumenten Klage > gegen die Anreinerstaaten und ihre Mautsysteme einreichen. Und wehe > die Richter geaeben den Klaegern Recht: Sie wuerden Milliarden verlieren. > > Juergen > Noch viel besser wäre es, wenn deu EUGH den Deutschen in ihr Steuersystem dreinreden würde- wie stark wir also zufällig unsere KFZ-Steuern 2 Tage nach der Mauteinfuhr senken: Das öffnet die Büchse der Pandora, Steuerrecht ist bislang unangefochten nationale Souveränität. Eine Angleichung der Steuersätze, z.B. der Körperschaftssteuern in Luxemburg und Irland- das wäre der Wunschtraum Schäubles...
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| From | Hartmut Ott <hottm@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-10 16:42 +0100 |
| Message-ID | <edklimFpd0fU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #292398 |
Hej, Am 10.01.2017 um 08:47 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Noch viel besser wäre es, wenn deu EUGH den Deutschen in ihr > Steuersystem dreinreden würde- wie stark wir also zufällig unsere > KFZ-Steuern 2 Tage nach der Mauteinfuhr senken: Das öffnet die Büchse Naja, für die Maut soll man wohl, wie ich gelesen habe, so 130 Euro im Jahr zahlen - für einen Hyundai i10 mit Euro 6 zahlt man 42 Euro im Jahr an Steuern. mfg Hartmut Ott *Wir alle tragen den Heiligenschein des gewöhnlichen Wahnsinns* -- Trage es lachend
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| From | "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> |
|---|---|
| Date | 2017-01-11 06:00 +0000 |
| Message-ID | <37767.23534.1484114419@news.jors.net> |
| In reply to | #292489 |
Hartmut Ott <hottm@arcor.de>: > Naja, für die Maut soll man wohl, wie ich gelesen habe, so 130 Euro im > Jahr zahlen - für einen Hyundai i10 mit Euro 6 zahlt man 42 Euro im Jahr > an Steuern. Mit Euro6 zahlst du aber keine 130 Euro/Jahr Maut. Genauer: Fuer deinen 1086 ccm Fremdzuendungsmotor zahlst du knapp unter 20 Euro. D.h. deine KFZ Steuer wird auf 22,20 Euro abgesenkt, damit du dir auch weiterhin zweimal im Jahr ein Menue in einem Schnellrestaurant leisten kannst. Tolle Wurst.
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| From | Hartmut Ott <hottm@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-11 16:02 +0100 |
| Message-ID | <edn6egFdiouU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #292545 |
Hej, Am 11.01.2017 um 07:00 schrieb Juergen P. Meier: > Hartmut Ott <hottm@arcor.de>: >> Naja, für die Maut soll man wohl, wie ich gelesen habe, so 130 Euro im >> Jahr zahlen - für einen Hyundai i10 mit Euro 6 zahlt man 42 Euro im Jahr >> an Steuern. > > Mit Euro6 zahlst du aber keine 130 Euro/Jahr Maut. Genauer: > > Fuer deinen 1086 ccm Fremdzuendungsmotor zahlst du knapp unter 20 Euro. > > D.h. deine KFZ Steuer wird auf 22,20 Euro abgesenkt, damit du dir auch Nein - denn da ich den Nachteilsausgleich in Anspruch nehme zahle ich z.Z. 21,00 Euro an Steuer. > weiterhin zweimal im Jahr ein Menue in einem Schnellrestaurant leisten > kannst. So ein Pech, das mache ich höchsten alle paar Jahre einmal. Ich frage mich nur, wo die von Dobrind erhofften Einnahmen herkommen sollen, denn seit 2014 hat sich der Bestand der Euro 6 Fahrzeuge von 300.000 auf über 6 Millionen erhöht. mfg Hartmut Ott *Wir alle tragen den Heiligenschein des gewöhnlichen Wahnsinns* -- Trage es lachend
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| From | "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> |
|---|---|
| Date | 2017-01-13 06:26 +0000 |
| Message-ID | <37787.16020.1484288799@news.jors.net> |
| In reply to | #292652 |
Hartmut Ott <hottm@arcor.de>: > Hej, > > Am 11.01.2017 um 07:00 schrieb Juergen P. Meier: >> Hartmut Ott <hottm@arcor.de>: >>> Naja, für die Maut soll man wohl, wie ich gelesen habe, so 130 Euro im >>> Jahr zahlen - für einen Hyundai i10 mit Euro 6 zahlt man 42 Euro im Jahr >>> an Steuern. >> >> Mit Euro6 zahlst du aber keine 130 Euro/Jahr Maut. Genauer: >> >> Fuer deinen 1086 ccm Fremdzuendungsmotor zahlst du knapp unter 20 Euro. >> >> D.h. deine KFZ Steuer wird auf 22,20 Euro abgesenkt, damit du dir auch > > Nein - denn da ich den Nachteilsausgleich in Anspruch nehme zahle ich > z.Z. 21,00 Euro an Steuer. Und wieder machst du einen Denkfehler. NATUERLICH wird ZUERST deine Steuer um 20 Euro gesenkt, DANN wird deine Beguenstigung NEU BERECHNET. > Ich frage mich nur, wo die von Dobrind erhofften Einnahmen herkommen > sollen, denn seit 2014 hat sich der Bestand der Euro 6 Fahrzeuge von > 300.000 auf über 6 Millionen erhöht. Du hast es scheints immer noch nicht kapiert: Die Einnahmen werden *NICHT* *VON* *DEN* *DEUTSCHEN* *AUTOFAHRERN* kommen. Darum ist es auch SCHEISS EGAL wieviele Euro-6 Fahrzeuge *IN* *DEUTSCHLAND* zugelassen sind. Warum ist das eigentlich so unglaublich schwer zu verstehen? "Das wird eine reine Auslaendermaut sein, fuer alle Deutschen Autobesitzer wird das Kostenneutral durch Steuersenkung kompensiert" - "Aber in Deutschland sind schon 6 Mio Euro-6 Autos zugelassen, das senkt doch die Einnahmen massiv" - http://i3.kym-cdn.com/entries/icons/original/000/000/554/facepalm.jpg
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2017-01-13 07:56 +0100 |
| Message-ID | <o59tm5$li3$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #292871 |
Am 13.01.17 um 07:26 schrieb Juergen P. Meier: > Hartmut Ott <hottm@arcor.de>: >> Hej, >> >> Am 11.01.2017 um 07:00 schrieb Juergen P. Meier: >>> Hartmut Ott <hottm@arcor.de>: >>>> Naja, für die Maut soll man wohl, wie ich gelesen habe, so 130 Euro im >>>> Jahr zahlen - für einen Hyundai i10 mit Euro 6 zahlt man 42 Euro im Jahr >>>> an Steuern. >>> >>> Mit Euro6 zahlst du aber keine 130 Euro/Jahr Maut. Genauer: >>> >>> Fuer deinen 1086 ccm Fremdzuendungsmotor zahlst du knapp unter 20 Euro. >>> >>> D.h. deine KFZ Steuer wird auf 22,20 Euro abgesenkt, damit du dir auch >> >> Nein - denn da ich den Nachteilsausgleich in Anspruch nehme zahle ich >> z.Z. 21,00 Euro an Steuer. > > Und wieder machst du einen Denkfehler. > > NATUERLICH wird ZUERST deine Steuer um 20 Euro gesenkt, DANN wird deine > Beguenstigung NEU BERECHNET. > >> Ich frage mich nur, wo die von Dobrind erhofften Einnahmen herkommen >> sollen, denn seit 2014 hat sich der Bestand der Euro 6 Fahrzeuge von >> 300.000 auf über 6 Millionen erhöht. > > Du hast es scheints immer noch nicht kapiert: Die Einnahmen werden > *NICHT* *VON* *DEN* *DEUTSCHEN* *AUTOFAHRERN* kommen. > > Darum ist es auch SCHEISS EGAL wieviele Euro-6 Fahrzeuge *IN* > *DEUTSCHLAND* zugelassen sind. > > Warum ist das eigentlich so unglaublich schwer zu verstehen? > > "Das wird eine reine Auslaendermaut sein, fuer alle Deutschen > Autobesitzer wird das Kostenneutral durch Steuersenkung kompensiert" > - > "Aber in Deutschland sind schon 6 Mio Euro-6 Autos zugelassen, das > senkt doch die Einnahmen massiv" Was sonst für intelligente Leute da für eine Denkblockade haben, ist erstaunlich. Leute: die CSU-ler sind doch alle blöd und doof, ist doch immer euer Konsens? Wieso schafft Ihr es dann nicht, Dobrindts Modell zu kapieren? Und daß er, Brüssel zuliebe, das ganze nicht mehr "Ausländermaut" nennt, verwirrt Euch noch vollends? Seid ihr nicht in der Lage das Rechenmodell zu verstehen? Autofahrer deren KFZ in D zugelassen sind, werden entweder gleichgestellt oder netto sogar entlastet. Die Nettoeinnahmen für den Bund werden generiert von der Maut der durchreisenden Fahrzeuge die NICHT in D zugelassen sind. Und dieses Modell hilft den Österreichischen und Schweizer und Italiener Bürgern seit schon mehr 40 Jahren, Steuern zu sparen, weil Ausländer an dem Erhalt ihres Strassennetzes mitzahlen müssen. Auf jede Klage kann man sich freuen. Wir wollen dann Rückzahlungen für die letzten 40 Jahre. Aber der Gedanke ist hier einfach nicht vermittelbar. Es ist doch weiter das blödeste Land mit den naivsten Gutbürgern auf dem Erdball.
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| From | "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> |
|---|---|
| Date | 2017-01-13 06:57 +0000 |
| Message-ID | <37795.17523.1484290669@news.jors.net> |
| In reply to | #292878 |
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>: > Aber der Gedanke ist hier einfach nicht vermittelbar. Es ist doch weiter > das blödeste Land mit den naivsten Gutbürgern auf dem Erdball. GeBILDete Gutbuerger bitte. Soviel Zeit muss sein.
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| From | Hartmut Ott <hottm@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-13 16:04 +0100 |
| Message-ID | <edsi5hFn8d7U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #292871 |
Hej, Am 13.01.2017 um 07:26 schrieb Juergen P. Meier: >>> Fuer deinen 1086 ccm Fremdzuendungsmotor zahlst du knapp unter 20 Euro. >>> >>> D.h. deine KFZ Steuer wird auf 22,20 Euro abgesenkt, damit du dir auch >> >> Nein - denn da ich den Nachteilsausgleich in Anspruch nehme zahle ich >> z.Z. 21,00 Euro an Steuer. > > Und wieder machst du einen Denkfehler. Meinetwegen. ,-) > > NATUERLICH wird ZUERST deine Steuer um 20 Euro gesenkt, DANN wird deine > Beguenstigung NEU BERECHNET. Das werde ich dann ja sehen. >> Ich frage mich nur, wo die von Dobrind erhofften Einnahmen herkommen >> sollen, denn seit 2014 hat sich der Bestand der Euro 6 Fahrzeuge von >> 300.000 auf über 6 Millionen erhöht. > > Du hast es scheints immer noch nicht kapiert: Die Einnahmen werden > *NICHT* *VON* *DEN* *DEUTSCHEN* *AUTOFAHRERN* kommen. Schön, wenn es denn so kommt, was ich auf Dauer gar heftig bezweifele, schließlich hieß es damals ja auch, das es nur eine LKW Maut geben werde. > Darum ist es auch SCHEISS EGAL wieviele Euro-6 Fahrzeuge *IN* > *DEUTSCHLAND* zugelassen sind. Das wird die Zukunft zeigen. > Warum ist das eigentlich so unglaublich schwer zu verstehen? > > "Das wird eine reine Auslaendermaut sein, fuer alle Deutschen > Autobesitzer wird das Kostenneutral durch Steuersenkung kompensiert" Und die Einnahmen durch die Ausländermaut reichen aus um all das zu finanzieren? So das zumindest eine schwarze Null dabei herauskommt? Wenn ich das richtig lese, dann hat die EU ja die "Eins zu Eins-Verrechnung" nicht akzeptiert und Dobindts Ausweg war die Fahrzeuge mit Euro 6 bei der Kfz-Steuer nun um 100 Millionen zu entlasten. Was eben bedeutet, das die Nettoeinnahmen um 100 Millionen sinken. Und da immer mehr Euro 6 Fahrzeuge auf den Markt kommen, wird das, so die Reglungen so bleiben für weitere Minderung der Nettoeinnahmen sorgen. Schätzungen zufolge so um 30 Millionen je Jahr. Von den ursprünglichen geplanten 500 Millionen Einnahme bleiben nach Schätzungen, die vor dem Kompromiss gemacht wurden im schlechtesten Fall 80 bis 140 Millionen übrig. Was dann mit Pech ein 20 Millionen Minusgeschäft ist und dieser Betrag sich jedes Jahr erhöht, bis alle Euro 6 haben . Kein Wunder, das man so etwas Wahnsinn nennt. mfg Hartmut Ott *Wir alle tragen den Heiligenschein des gewöhnlichen Wahnsinns* -- Trage es lachend
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2017-01-13 19:28 +0000 |
| Message-ID | <o5b9p3$alb$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #292979 |
Hartmut Ott <hottm@arcor.de> wrote: > Hej, > > Am 13.01.2017 um 07:26 schrieb Juergen P. Meier: > >>>> Fuer deinen 1086 ccm Fremdzuendungsmotor zahlst du knapp unter 20 Euro. >>>> >>>> D.h. deine KFZ Steuer wird auf 22,20 Euro abgesenkt, damit du dir auch >>> >>> Nein - denn da ich den Nachteilsausgleich in Anspruch nehme zahle ich >>> z.Z. 21,00 Euro an Steuer. >> >> Und wieder machst du einen Denkfehler. > > Meinetwegen. ,-) > >> >> NATUERLICH wird ZUERST deine Steuer um 20 Euro gesenkt, DANN wird deine >> Beguenstigung NEU BERECHNET. > > Das werde ich dann ja sehen. > >>> Ich frage mich nur, wo die von Dobrind erhofften Einnahmen herkommen >>> sollen, denn seit 2014 hat sich der Bestand der Euro 6 Fahrzeuge von >>> 300.000 auf über 6 Millionen erhöht. >> >> Du hast es scheints immer noch nicht kapiert: Die Einnahmen werden >> *NICHT* *VON* *DEN* *DEUTSCHEN* *AUTOFAHRERN* kommen. > > Schön, wenn es denn so kommt, was ich auf Dauer gar heftig bezweifele, > schließlich hieß es damals ja auch, das es nur eine LKW Maut geben werde. > >> Darum ist es auch SCHEISS EGAL wieviele Euro-6 Fahrzeuge *IN* >> *DEUTSCHLAND* zugelassen sind. > > Das wird die Zukunft zeigen. > > >> Warum ist das eigentlich so unglaublich schwer zu verstehen? >> >> "Das wird eine reine Auslaendermaut sein, fuer alle Deutschen >> Autobesitzer wird das Kostenneutral durch Steuersenkung kompensiert" > > Und die Einnahmen durch die Ausländermaut reichen aus um all das zu > finanzieren? So das zumindest eine schwarze Null dabei herauskommt? > > Wenn ich das richtig lese, dann hat die EU ja die "Eins zu > Eins-Verrechnung" nicht akzeptiert und Dobindts Ausweg war die Fahrzeuge > mit Euro 6 bei der Kfz-Steuer nun um 100 Millionen zu entlasten. Was > eben bedeutet, das die Nettoeinnahmen um 100 Millionen sinken. Und da > immer mehr Euro 6 Fahrzeuge auf den Markt kommen, wird das, so die > Reglungen so bleiben für weitere Minderung der Nettoeinnahmen sorgen. > Schätzungen zufolge so um 30 Millionen je Jahr. > > Von den ursprünglichen geplanten 500 Millionen Einnahme bleiben nach > Schätzungen, die vor dem Kompromiss gemacht wurden im schlechtesten Fall > 80 bis 140 Millionen übrig. Was dann mit Pech ein 20 Millionen > Minusgeschäft ist und dieser Betrag sich jedes Jahr erhöht, bis alle > Euro 6 haben . > Für Österreich ist es ein Geschäft. Für die Schweiz ist es ein Geschäft. Für Italien ist es ein Geschäft. Aber du hast Panik... -- please forgive my iPhone typos -sent via Newstap
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| From | Ricardo Szabo <usenet13@rickszabo.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-13 20:40 +0000 |
| Message-ID | <edssadFpntgU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #292996 |
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote: > Für Österreich ist es ein Geschäft. > Für die Schweiz ist es ein Geschäft. > Für Italien ist es ein Geschäft. > > Aber du hast Panik... Wobei man natürlich zugeben muss, dass keines dieser Länder ein derart hochtechnisches System Wie Deutschland für die Maut verwendet. Bye Rick -- Bevor i mi afreg, is ma liaba wurscht...
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2017-01-13 21:22 +0000 |
| Message-ID | <o5bgfb$pjb$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #293006 |
Ricardo Szabo <usenet13@rickszabo.de> wrote: > Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote: > >> Für Österreich ist es ein Geschäft. >> Für die Schweiz ist es ein Geschäft. >> Für Italien ist es ein Geschäft. >> >> Aber du hast Panik... > > Wobei man natürlich zugeben muss, dass keines dieser Länder ein derart > hochtechnisches System Wie Deutschland für die Maut verwendet. > > Bye > Rick > > Man braucht genau eine Datenbank. Die deutschen Kennzeichen sind schon erfasst, darum braucht man sich nicht zu kümmern. Man braucht eine Datenbank für alle Ausländer die in diesem Jahr bezahlt haben. Wie viele sind das 1 Million? 2 Millionen? Dann braucht man das Kennzeichen mit zehn Byte und ein Flag bezahlt ja/nein. Eine 20 MB Datenbank langt für 2 Millionen Autos. 200 MB für 20 Millionen Autos. Wie viel Gigabyte Speicher hat dein iPhone SE? 32 GByte? 64? GByteA? Auf dem könnte das als zentraler bundesweiter Server laufen. Und die Polizei hat Android Smartphone Clients: Autokennzeichen knipsen, erkennen und schauen ob es schon bezahlt hat. Fertig. -- please forgive my iPhone typos -sent via Newstap
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| From | Ricardo Szabo <usenet13@rickszabo.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-14 07:41 +0000 |
| Message-ID | <edu315F3jinU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #293011 |
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote: >> Wobei man natürlich zugeben muss, dass keines dieser Länder ein derart >> hochtechnisches System Wie Deutschland für die Maut verwendet. > Man braucht genau eine Datenbank. Die deutschen Kennzeichen sind schon > erfasst, darum braucht man sich nicht zu kümmern. Man braucht eine > Datenbank für alle Ausländer die in diesem Jahr bezahlt haben. Wie viele > sind das 1 Million? 2 Millionen? Dann braucht man das Kennzeichen mit zehn > Byte und ein Flag bezahlt ja/nein. > > Eine 20 MB Datenbank langt für 2 Millionen Autos. 200 MB für 20 Millionen > Autos. Wie viel Gigabyte Speicher hat dein iPhone SE? 32 GByte? 64? GByteA? > Auf dem könnte das als zentraler bundesweiter Server laufen. > > Und die Polizei hat Android Smartphone Clients: Autokennzeichen knipsen, > erkennen und schauen ob es schon bezahlt hat. > > Fertig. Soweit die Theorie. Und die Praxis? Sieh dir mal die Lkw Maut an. In Österreich ein Kasterl für 5 Euro, das durch einen Piepser signalisiert, was gerade abgebucht wurde. Die Verantwortung liegt beim Fahrer, dass Signal richtig zu deuten und vor allem, wenn das Signal nicht mit dem eigenen Fahrzeug übereinstimmt, sofort die nächste Asfinag - Stelle anzufahren und die Buchung korrigieren zu lassen. Und sofort heißt sofort, nicht erst am nächsten Tag oder am Abend. Macht man das nicht, kommt ein Bußgeld von mehreren hundert Euro. Und da wird nicht mal diskutiert, ob und warum das Kasterl vielleicht nicht funktioniert hat. In Deutschland? Eine OnBoardUnit für mehrere hundert Euro, ein Online Buchungssystem, SB-Terminals, dahinter ein aufgeblähtes Konsortium großer Konzerne, ein Aufwand, der etliche Jahre benötigt hat, um erstmal in die schwarzen Zahlen zu kommen. Zu Beginn musste man sogar noch separate Zahlungsverfahren abschließen, mittlerweile lässt sich das wenigstens an die großen Tankkartenanbieter koppeln. Das meinte ich mit hochtechnisiert. Und warum sich das bei den Österreichern und Schweizern (schneller) rentiert, während man in Deutschland zumindest nicht ganz ausschließen kann, dass es länger dauern wird, bis schwarze Zahlen dabei raus kommen. Bye Rick -- Bevor i mi afreg, is ma liaba wurscht ...
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2017-01-14 09:15 +0100 |
| Message-ID | <o5cmml$a7r$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #293035 |
Am 14.01.17 um 08:41 schrieb Ricardo Szabo: > Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote: > >>> Wobei man natürlich zugeben muss, dass keines dieser Länder ein derart >>> hochtechnisches System Wie Deutschland für die Maut verwendet. > >> Man braucht genau eine Datenbank. Die deutschen Kennzeichen sind schon >> erfasst, darum braucht man sich nicht zu kümmern. Man braucht eine >> Datenbank für alle Ausländer die in diesem Jahr bezahlt haben. Wie viele >> sind das 1 Million? 2 Millionen? Dann braucht man das Kennzeichen mit zehn >> Byte und ein Flag bezahlt ja/nein. >> >> Eine 20 MB Datenbank langt für 2 Millionen Autos. 200 MB für 20 Millionen >> Autos. Wie viel Gigabyte Speicher hat dein iPhone SE? 32 GByte? 64? GByteA? >> Auf dem könnte das als zentraler bundesweiter Server laufen. >> >> Und die Polizei hat Android Smartphone Clients: Autokennzeichen knipsen, >> erkennen und schauen ob es schon bezahlt hat. >> >> Fertig. > > Soweit die Theorie. Und die Praxis? > > Sieh dir mal die Lkw Maut an. In Österreich ein Kasterl für 5 Euro, das > durch einen Piepser signalisiert, was gerade abgebucht wurde. Die > Verantwortung liegt beim Fahrer, dass Signal richtig zu deuten und vor > allem, wenn das Signal nicht mit dem eigenen Fahrzeug übereinstimmt, sofort > die nächste Asfinag - Stelle anzufahren und die Buchung korrigieren zu > lassen. Und sofort heißt sofort, nicht erst am nächsten Tag oder am Abend. > Macht man das nicht, kommt ein Bußgeld von mehreren hundert Euro. Und da > wird nicht mal diskutiert, ob und warum das Kasterl vielleicht nicht > funktioniert hat. > > In Deutschland? Eine OnBoardUnit für mehrere hundert Euro, ein Online > Buchungssystem, SB-Terminals, dahinter ein aufgeblähtes Konsortium großer > Konzerne, ein Aufwand, der etliche Jahre benötigt hat, um erstmal in die > schwarzen Zahlen zu kommen. Zu Beginn musste man sogar noch separate > Zahlungsverfahren abschließen, mittlerweile lässt sich das wenigstens an > die großen Tankkartenanbieter koppeln. > > Das meinte ich mit hochtechnisiert. Und warum sich das bei den > Österreichern und Schweizern (schneller) rentiert, während man in > Deutschland zumindest nicht ganz ausschließen kann, dass es länger dauern > wird, bis schwarze Zahlen dabei raus kommen. > > Bye > Rick > > > Ja, daß sie es in der Praxis bei uns so machen werden wie in einer Satire von Ephraim Kishon, ist mir schon auch klar. Ich wollte nur mal aufzeigen, was es eigentlich braucht: Einer Datenbank der KFZ-Nummern- hat bezahlt ja/nein.
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-14 09:28 +0100 |
| Message-ID | <edu5q5F46mjU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #293037 |
Am 14.01.2017 um 09:15 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Am 14.01.17 um 08:41 schrieb Ricardo Szabo: >> Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote: >> >>>> Wobei man natürlich zugeben muss, dass keines dieser Länder ein derart >>>> hochtechnisches System Wie Deutschland für die Maut verwendet. >> >>> Man braucht genau eine Datenbank. Die deutschen Kennzeichen sind schon >>> erfasst, darum braucht man sich nicht zu kümmern. Man braucht eine >>> Datenbank für alle Ausländer die in diesem Jahr bezahlt haben. Wie viele >>> sind das 1 Million? 2 Millionen? Dann braucht man das Kennzeichen mit zehn >>> Byte und ein Flag bezahlt ja/nein. >>> >>> Eine 20 MB Datenbank langt für 2 Millionen Autos. 200 MB für 20 Millionen >>> Autos. Wie viel Gigabyte Speicher hat dein iPhone SE? 32 GByte? 64? GByteA? >>> Auf dem könnte das als zentraler bundesweiter Server laufen. >>> >>> Und die Polizei hat Android Smartphone Clients: Autokennzeichen knipsen, >>> erkennen und schauen ob es schon bezahlt hat. >>> >>> Fertig. >> >> Soweit die Theorie. Und die Praxis? >> >> Sieh dir mal die Lkw Maut an. In Österreich ein Kasterl für 5 Euro, das >> durch einen Piepser signalisiert, was gerade abgebucht wurde. Die >> Verantwortung liegt beim Fahrer, dass Signal richtig zu deuten und vor >> allem, wenn das Signal nicht mit dem eigenen Fahrzeug übereinstimmt, sofort >> die nächste Asfinag - Stelle anzufahren und die Buchung korrigieren zu >> lassen. Und sofort heißt sofort, nicht erst am nächsten Tag oder am Abend. >> Macht man das nicht, kommt ein Bußgeld von mehreren hundert Euro. Und da >> wird nicht mal diskutiert, ob und warum das Kasterl vielleicht nicht >> funktioniert hat. >> >> In Deutschland? Eine OnBoardUnit für mehrere hundert Euro, ein Online >> Buchungssystem, SB-Terminals, dahinter ein aufgeblähtes Konsortium großer >> Konzerne, ein Aufwand, der etliche Jahre benötigt hat, um erstmal in die >> schwarzen Zahlen zu kommen. Zu Beginn musste man sogar noch separate >> Zahlungsverfahren abschließen, mittlerweile lässt sich das wenigstens an >> die großen Tankkartenanbieter koppeln. >> >> Das meinte ich mit hochtechnisiert. Und warum sich das bei den >> Österreichern und Schweizern (schneller) rentiert, während man in >> Deutschland zumindest nicht ganz ausschließen kann, dass es länger dauern >> wird, bis schwarze Zahlen dabei raus kommen. >> >> Bye >> Rick >> >> >> > Ja, daß sie es in der Praxis bei uns so machen werden wie in einer > Satire von Ephraim Kishon, ist mir schon auch klar. Ich wollte nur mal > aufzeigen, was es eigentlich braucht: Einer Datenbank der KFZ-Nummern- > hat bezahlt ja/nein. Wie gut, dass die Verantwortung dafür ein Bayer hat. Die sind ja nicht blöd und werden das schon vernünftig machen. Nur der Schwabe Schäuble glaubt nicht daran. Aber was verstehen Schwaben schon vom Sparen?
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-14 12:26 +0100 |
| Message-ID | <o5d5e7.5n4.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #293037 |
*Dr. Joachim Neudert* schrieb: > Ja, daß sie es in der Praxis bei uns so machen werden wie in einer > Satire von Ephraim Kishon, ist mir schon auch klar. Ich wollte nur mal > aufzeigen, was es eigentlich braucht: Einer Datenbank der KFZ-Nummern- > hat bezahlt ja/nein. Die benötigt man nicht, da die Abgabe an die KFZ-Steuer geknüpft ist. Das heißt, jedes zugelassene Autobahnfähige Fahrzeug hat automatisch gezahlt, denn ohne Lastschriftverfahren für die KFZ-Steuer, bekommst du dein Fahrzeug heute gar nicht mehr zugelassen. Damit wird das Siegel auf dem Kennzeichen zur Mautplakette. Trotzdem werden wir jedes Jahr einen neuen Fetzen hinter die Windschutzscheibe kleben müssen, das halte ich für sicher... -- bis denne
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
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| Date | 2017-01-14 12:36 +0000 |
| Message-ID | <o5d5vl$hmb$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #293068 |
Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> wrote: > *Dr. Joachim Neudert* schrieb: > >> Ja, daß sie es in der Praxis bei uns so machen werden wie in einer >> Satire von Ephraim Kishon, ist mir schon auch klar. Ich wollte nur mal >> aufzeigen, was es eigentlich braucht: Einer Datenbank der KFZ-Nummern- >> hat bezahlt ja/nein. > > Die benötigt man nicht, da die Abgabe an die KFZ-Steuer geknüpft ist. > Das heißt, jedes zugelassene Autobahnfähige Fahrzeug hat automatisch > gezahlt, denn ohne Lastschriftverfahren für die KFZ-Steuer, bekommst du > dein Fahrzeug heute gar nicht mehr zugelassen. > Du hast mein Posting nicht gelesen. In Deutschland zugelassene KFZ müssen nicht in der Datenbank enthalten sein, schrieb ich, die sind bereits erfasst und haben schon bezahlt. Das macht es nochmal einfacher. > Damit wird das Siegel auf dem Kennzeichen zur Mautplakette. Trotzdem > werden wir jedes Jahr einen neuen Fetzen hinter die Windschutzscheibe > kleben müssen, das halte ich für sicher... Sicher nicht. -- please forgive my iPhone typos -sent via Newstap
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-14 13:44 +0100 |
| Message-ID | <edukpfF7pvaU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #293068 |
Am 14.01.2017 um 12:26 schrieb Ruediger Lahl: > *Dr. Joachim Neudert* schrieb: > >> Ja, daß sie es in der Praxis bei uns so machen werden wie in einer >> Satire von Ephraim Kishon, ist mir schon auch klar. Ich wollte nur mal >> aufzeigen, was es eigentlich braucht: Einer Datenbank der KFZ-Nummern- >> hat bezahlt ja/nein. > > Die benötigt man nicht, da die Abgabe an die KFZ-Steuer geknüpft ist. > Das heißt, jedes zugelassene Autobahnfähige Fahrzeug hat automatisch > gezahlt, denn ohne Lastschriftverfahren für die KFZ-Steuer, bekommst du > dein Fahrzeug heute gar nicht mehr zugelassen. > > Damit wird das Siegel auf dem Kennzeichen zur Mautplakette. Trotzdem > werden wir jedes Jahr einen neuen Fetzen hinter die Windschutzscheibe > kleben müssen, das halte ich für sicher... Eigentlich interessant, dass offenbar immer noch niemand weiß, wie die Maut, die es angeblich schon seit 2 Jahren geben soll(*) konkret funktionieren soll. (*)http://www.zeit.de/mobilitaet/2013-12/einfuehrung-pkw-maut-dobrindt
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| From | Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-14 19:30 +0200 |
| Message-ID | <o5dn4b$nks$2@dont-email.me> |
| In reply to | #293090 |
Salve allerseits, Michael Bode schrieb: > Am 14.01.2017 um 12:26 schrieb Ruediger Lahl: >> *Dr. Joachim Neudert* schrieb: >> >>> Ja, daß sie es in der Praxis bei uns so machen werden wie in einer >>> Satire von Ephraim Kishon, ist mir schon auch klar. Ich wollte nur mal >>> aufzeigen, was es eigentlich braucht: Einer Datenbank der KFZ-Nummern- >>> hat bezahlt ja/nein. >> >> Die benötigt man nicht, da die Abgabe an die KFZ-Steuer geknüpft ist. >> Das heißt, jedes zugelassene Autobahnfähige Fahrzeug hat automatisch >> gezahlt, denn ohne Lastschriftverfahren für die KFZ-Steuer, bekommst du >> dein Fahrzeug heute gar nicht mehr zugelassen. >> >> Damit wird das Siegel auf dem Kennzeichen zur Mautplakette. Trotzdem >> werden wir jedes Jahr einen neuen Fetzen hinter die Windschutzscheibe >> kleben müssen, das halte ich für sicher... > > Eigentlich interessant, dass offenbar immer noch niemand weiß, wie die > Maut, die es angeblich schon seit 2 Jahren geben soll(*) konkret > funktionieren soll. > --- <hier abknabbern> --- Auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) befürchtet nach einem Bericht des Magazins „Der Spiegel“ Mindereinnahmen in Verbindung mit der Einführung der Pkw-Maut. Die Pläne von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) würden ab etwa 2020 zu Mindereinnahmen führen, hieß es unter Berufung auf Schätzungen aus dem Finanzministerium. Zu ähnlichen Ergebnissen war kürzlich auch eine Studie im Auftrag der Grünen gekommen. Hintergrund ist ein Kompromiss zwischen Dobrindt und der EU-Kommission, der dazu führt, dass Besitzer von Kfz der anspruchsvollen Abgasnorm Euro 6 unter dem Strich entlastet werden. Weil mittlerweile fast nur noch solche Fahrzeuge zugelassen würden, dürften in wenigen Jahren die Einnahmeausfälle bei der Kfz-Steuer die Einnahmen aus der Maut übersteigen, erwartet das Finanzministerium laut „Spiegel“. Weiter heißt es in dem Bericht, dass sich die eigentlich für den 18. Januar geplante Kabinettsbefassung mit dem neuen Gesetz wegen dieser und weiterer noch offener Fragen um mindestens eine Woche verzögern dürfte. Die endgültige Verabschiedung würde daher voraussichtlich erst im Juni erfolgen, deutlich später als bislang vorgesehen. --- </hier abknabbern> --- ©<https://www.welt.de/politik/deutschland/article161157595/Schaeuble-befuerchtet-Finanzeinbussen-durch-Pkw-Maut.html> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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