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Frage zum Doppelspaltexperiment

Started byManfred Ullrich <manfred.ullrich@arcor.de>
First post2016-02-13 23:59 -0800
Last post2016-02-18 22:21 +0100
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Contents

  Frage zum Doppelspaltexperiment Manfred Ullrich <manfred.ullrich@arcor.de> - 2016-02-13 23:59 -0800
    Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2016-02-14 09:54 +0100
      Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Manfred Ullrich <manfred.ullrich@arcor.de> - 2016-02-14 01:53 -0800
      Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Oliver Jennrich <oliver.jennrich@gmx.net> - 2016-02-14 11:53 +0100
    Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Oliver Jennrich <oliver.jennrich@gmx.net> - 2016-02-14 11:52 +0100
    Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-02-14 15:11 +0100
      Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Der Mandarin <germanmidnightrunner@gmail.com> - 2016-02-14 11:08 -0800
        Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Manfred Ullrich <manfred.ullrich@arcor.de> - 2016-02-15 06:03 -0800
      Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Gregor Scholten <g.scholten@gmx.de> - 2016-02-14 20:26 +0100
        Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-02-15 17:50 +0100
          Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Oliver Jennrich <oliver.jennrich@gmx.net> - 2016-02-16 06:28 +0100
          Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Gregor Scholten <g.scholten@gmx.de> - 2016-02-16 23:15 +0100
            Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-02-17 09:30 +0100
              Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Gregor Scholten <g.scholten@gmx.de> - 2016-02-17 23:39 +0100
                Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-02-18 09:44 +0100
                  Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Gregor Scholten <g.scholten@gmx.de> - 2016-02-18 22:19 +0100
              Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Gregor Scholten <g.scholten@gmx.de> - 2016-02-20 21:40 +0100
                Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Sam Sung <no@mail.invalid> - 2016-02-20 21:45 +0100
                  Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Gregor Scholten <g.scholten@gmx.de> - 2016-02-20 21:51 +0100
                    Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Sam Sung <no@mail.invalid> - 2016-02-20 21:54 +0100
                      Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Gregor Scholten <g.scholten@gmx.de> - 2016-02-20 21:56 +0100
                        Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Sam Sung <no@mail.invalid> - 2016-02-20 22:00 +0100
                          Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Gregor Scholten <g.scholten@gmx.de> - 2016-02-20 22:43 +0100
            Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Manfred Ullrich <manfred.ullrich@arcor.de> - 2016-02-17 01:09 -0800
              Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Dieter Heidorn <d.heidorn@t-online.de> - 2016-02-17 11:11 +0100
              Re: Frage zum Doppelspaltexperiment "Dieter Grosch" <dgrosch@t-online.de> - 2016-02-17 17:44 +0100
                Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Manfred Ullrich <manfred.ullrich@arcor.de> - 2016-02-17 09:05 -0800
                  Re: Frage zum Doppelspaltexperiment "Dieter Grosch" <dgrosch@t-online.de> - 2016-02-17 18:17 +0100
                    Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Paul <Pirat_Paul_Maccaroni@gmx.invalid> - 2016-02-17 18:31 +0100
                  Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> - 2016-02-17 19:18 +0100
              Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Gregor Scholten <g.scholten@gmx.de> - 2016-02-17 23:41 +0100
                Re: Frage zum Doppelspaltexperiment "Dieter Grosch" <dgrosch@t-online.de> - 2016-02-18 06:10 +0100
                Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Ernst Sauer <Ernst.Sauer@kabelmail.de> - 2016-02-18 15:20 +0100
                  Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Gregor Scholten <g.scholten@gmx.de> - 2016-02-18 22:21 +0100

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#94368 — Frage zum Doppelspaltexperiment

FromManfred Ullrich <manfred.ullrich@arcor.de>
Date2016-02-13 23:59 -0800
SubjectFrage zum Doppelspaltexperiment
Message-ID<bfaf7dc6-32a8-4368-bada-c5ed20a3971d@googlegroups.com>
Wenn mit Hilfe von Detektoren an den beiden Spalten beobachtet wird, durch welchen Spalt das Photon geht, dann verhält sich das Photon wie ein Teilchen, heißt es. Gilt das gleichermaßen, wenn nur an einem Spalt ein Detektor ist? Dann wird entweder das Photon detektiert, man weiß, es ging durch diesen Spalt, oder es wird nicht detektiert, dann weiß man, es ist durch den anderen Spalt gegangen.

Manfred

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#94369

FromCarla Schneider <carla_sch@yahoo.com>
Date2016-02-14 09:54 +0100
Message-ID<56C040D1.D5E40233@yahoo.com>
In reply to#94368
Manfred Ullrich wrote:
> 
> Wenn mit Hilfe von Detektoren an den beiden Spalten beobachtet wird, durch welchen Spalt das Photon geht, dann verhält sich das Photon wie ein Teilchen, heißt es. Gilt das gleichermaßen, wenn nur an einem Spalt ein Detektor ist? Dann wird entweder das Photon detektiert, man weiß, es ging durch diesen Spalt, oder es wird nicht detektiert, dann weiß man, es ist durch den anderen Spalt gegangen.

Oder es ist durch gar keinen Spalt gegangen sondern von der Wand absorbiert
oder reflektiert worden, was noch warscheinlicher ist.

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#94370

FromManfred Ullrich <manfred.ullrich@arcor.de>
Date2016-02-14 01:53 -0800
Message-ID<b6457b08-47b5-42a1-9768-97beb7bf1953@googlegroups.com>
In reply to#94369
Am Sonntag, 14. Februar 2016 09:51:11 UTC+1 schrieb Carla Schneider:
> Manfred Ullrich wrote:
> > 
> > Wenn mit Hilfe von Detektoren an den beiden Spalten beobachtet wird, durch welchen Spalt das Photon geht, dann verhält sich das Photon wie ein Teilchen, heißt es. Gilt das gleichermaßen, wenn nur an einem Spalt ein Detektor ist? Dann wird entweder das Photon detektiert, man weiß, es ging durch diesen Spalt, oder es wird nicht detektiert, dann weiß man, es ist durch den anderen Spalt gegangen.
> 
> Oder es ist durch gar keinen Spalt gegangen sondern von der Wand absorbiert
> oder reflektiert worden, was noch warscheinlicher ist.

Okay, dann lassen wir den Fall weg, wo es absorbiert wurde, es trifft also auf den Beobachtungsschirm ein. Dann gibt es 2 Fälle, einmal gibt der (einzige) Detektor Signal, im anderen Fall nicht, weil das Photon durch den anderen Spalt ging. Und nun?

Manfred

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#94372

FromOliver Jennrich <oliver.jennrich@gmx.net>
Date2016-02-14 11:53 +0100
Message-ID<yg1si0vftqw.fsf@ID-371.news.uni-berlin.de>
In reply to#94369
Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> writes:

> Manfred Ullrich wrote:
>> 
>> Wenn mit Hilfe von Detektoren an den beiden Spalten beobachtet wird,
>> durch welchen Spalt das Photon geht, dann verhält sich das Photon
>> wie ein Teilchen, heißt es. Gilt das gleichermaßen, wenn nur an
>> einem Spalt ein Detektor ist? Dann wird entweder das Photon
>> detektiert, man weiß, es ging durch diesen Spalt, oder es wird nicht
>> detektiert, dann weiß man, es ist durch den anderen Spalt gegangen.
>
> Oder es ist durch gar keinen Spalt gegangen sondern von der Wand absorbiert
> oder reflektiert worden, was noch warscheinlicher ist.

Das lässt sich durch eine geeignete Wahl der experimentellen
Implementation wirkungsvoll verhindern.

-- 
Space - The final frontier

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#94371

FromOliver Jennrich <oliver.jennrich@gmx.net>
Date2016-02-14 11:52 +0100
Message-ID<yg1wpq7ftsf.fsf@ID-371.news.uni-berlin.de>
In reply to#94368
Manfred Ullrich <manfred.ullrich@arcor.de> writes:

> Wenn mit Hilfe von Detektoren an den beiden Spalten beobachtet wird,
> durch welchen Spalt das Photon geht, dann verhält sich das Photon wie
> ein Teilchen, heißt es.

Wenn damit gemeint sein soll "Wenn man mißt, durch *welchen* Spalt es
geht...", dann verschwindet idR das Interfernzmuster.

'In der Regel' deswegen, weil man sich Anordnungen vorstellen kann, bei
denen nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit der Weg des Photons
registriert wird. Dann verringert sich nur der Kontrast des
Interferenzmuster.

Besteht die Wahrscheinlichkeit Null, den Weg festzustellen hat man
vollen Kontrast, besteht die Wahrscheinlichkeit 1, hat man keinen
Kontrast mehr. Zwischenzustände sind denkbar und experimentell
realisierbar.


> Gilt das gleichermaßen, wenn nur an einem Spalt ein Detektor ist? Dann
> wird entweder das Photon detektiert, man weiß, es ging durch diesen
> Spalt, oder es wird nicht detektiert, dann weiß man, es ist durch den
> anderen Spalt gegangen.

Das wäre eine solche Anordnung, die den Kontrast auf Null reduzieren
würde, denn der Detektor in einem Spalt reicht aus um den Weg eindeutig
festzulegen.

-- 
Space - The final frontier

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#94385

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2016-02-14 15:11 +0100
Message-ID<dic0ugFi86pU2@mid.individual.net>
In reply to#94368
Manfred Ullrich schrieb:
> Wenn mit Hilfe von Detektoren an den beiden Spalten beobachtet wird,
> durch welchen Spalt das Photon geht, dann verhält sich das Photon wie
> ein Teilchen, heißt es. Gilt das gleichermaßen, wenn nur an einem
> Spalt ein Detektor ist? Dann wird entweder das Photon detektiert, man
> weiß, es ging durch diesen Spalt, oder es wird nicht detektiert, dann
> weiß man, es ist durch den anderen Spalt gegangen.

Möglicherweise bleibt das Photon dann in dem ersten Detektor hängen, der 
feststellt, daß da überhaupt ein Photon ist. Woher kann man denn sonst 
wissen, daß ein Photon existiert, das einen anderen Weg genommen hat?

DoDi

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#94388

FromDer Mandarin <germanmidnightrunner@gmail.com>
Date2016-02-14 11:08 -0800
Message-ID<368f0a9a-2d66-4b1a-b9ac-2cb7442f2b4b@googlegroups.com>
In reply to#94385
Am Sonntag, 14. Februar 2016 19:56:18 UTC+1 schrieb Hans-Peter Diettrich:
> Manfred Ullrich schrieb:
> > Wenn mit Hilfe von Detektoren an den beiden Spalten beobachtet wird,
> > durch welchen Spalt das Photon geht, dann verhält sich das Photon wie
> > ein Teilchen, heißt es. Gilt das gleichermaßen, wenn nur an einem
> > Spalt ein Detektor ist? Dann wird entweder das Photon detektiert, man
> > weiß, es ging durch diesen Spalt, oder es wird nicht detektiert, dann
> > weiß man, es ist durch den anderen Spalt gegangen.
> 
> Möglicherweise bleibt das Photon dann in dem ersten Detektor hängen, der 
> feststellt, daß da überhaupt ein Photon ist. Woher kann man denn sonst 
> wissen, daß ein Photon existiert, das einen anderen Weg genommen hat?
> 
> DoDi

Dieser Manfred Ullrich scheint ein Typ zu sein der unglaublich blöde zu sein scheint, er stellt jedesmal Fragen.
Der Vorlesungsstoff zum Doppelspalt ist eindeutig, bitte LERNEN !

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#94404

FromManfred Ullrich <manfred.ullrich@arcor.de>
Date2016-02-15 06:03 -0800
Message-ID<25853294-a1a9-4057-8340-6114ac7b6207@googlegroups.com>
In reply to#94388
Am Sonntag, 14. Februar 2016 20:08:46 UTC+1 schrieb Der Mandarin:
> Am Sonntag, 14. Februar 2016 19:56:18 UTC+1 schrieb Hans-Peter Diettrich:
> > Manfred Ullrich schrieb:
> > > Wenn mit Hilfe von Detektoren an den beiden Spalten beobachtet wird,
> > > durch welchen Spalt das Photon geht, dann verhält sich das Photon wie
> > > ein Teilchen, heißt es. Gilt das gleichermaßen, wenn nur an einem
> > > Spalt ein Detektor ist? Dann wird entweder das Photon detektiert, man
> > > weiß, es ging durch diesen Spalt, oder es wird nicht detektiert, dann
> > > weiß man, es ist durch den anderen Spalt gegangen.
> > 
> > Möglicherweise bleibt das Photon dann in dem ersten Detektor hängen, der 
> > feststellt, daß da überhaupt ein Photon ist. Woher kann man denn sonst 
> > wissen, daß ein Photon existiert, das einen anderen Weg genommen hat?
> > 
> > DoDi
> 
> Dieser Manfred Ullrich scheint ein Typ zu sein der unglaublich blöde zu sein scheint, er stellt jedesmal Fragen.
> Der Vorlesungsstoff zum Doppelspalt ist eindeutig, bitte LERNEN !

Da Du so "unglaublich klug zu sein scheinst", könntest Du mir vielleicht mitteilen, wo ich im Internet genau dazu die Antwort hätte finden können.

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#94389

FromGregor Scholten <g.scholten@gmx.de>
Date2016-02-14 20:26 +0100
Message-ID<n9qkdd$58m$1@news.albasani.net>
In reply to#94385
Am 14.02.2016 um 15:11 schrieb Hans-Peter Diettrich:

>> Wenn mit Hilfe von Detektoren an den beiden Spalten beobachtet wird,
>> durch welchen Spalt das Photon geht, dann verhält sich das Photon wie
>> ein Teilchen, heißt es. Gilt das gleichermaßen, wenn nur an einem
>> Spalt ein Detektor ist? Dann wird entweder das Photon detektiert, man
>> weiß, es ging durch diesen Spalt, oder es wird nicht detektiert, dann
>> weiß man, es ist durch den anderen Spalt gegangen.
>
> Möglicherweise bleibt das Photon dann in dem ersten Detektor hängen, der
> feststellt, daß da überhaupt ein Photon ist. Woher kann man denn sonst
> wissen, daß ein Photon existiert, das einen anderen Weg genommen hat?

Na daher, dass man den Versuchsaufbau so präpariert hat, dass man mit 
Sicherheit davon ausgehen kann, dass ein Photon da ist.

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#94415

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2016-02-15 17:50 +0100
Message-ID<dieiucF7rv5U2@mid.individual.net>
In reply to#94389
Gregor Scholten schrieb:
> Am 14.02.2016 um 15:11 schrieb Hans-Peter Diettrich:

>> Möglicherweise bleibt das Photon dann in dem ersten Detektor hängen, der
>> feststellt, daß da überhaupt ein Photon ist. Woher kann man denn sonst
>> wissen, daß ein Photon existiert, das einen anderen Weg genommen hat?
> 
> Na daher, dass man den Versuchsaufbau so präpariert hat, dass man mit 
> Sicherheit davon ausgehen kann, dass ein Photon da ist.

Wie willst Du das technisch erreichen?

Kugeln kann man einzeln abschießen, zu definierten Zeitpunkten in 
definierte Richtungen. Bei Photonen fällt mir aber nichts derartiges 
ein, die werden ziemlich statistisch abgestrahlt.

DoDi

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#94425

FromOliver Jennrich <oliver.jennrich@gmx.net>
Date2016-02-16 06:28 +0100
Message-ID<yg1y4alcjfo.fsf@ID-371.news.uni-berlin.de>
In reply to#94415
Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> writes:

> Gregor Scholten schrieb:
>> Am 14.02.2016 um 15:11 schrieb Hans-Peter Diettrich:
>
>>> Möglicherweise bleibt das Photon dann in dem ersten Detektor hängen, der
>>> feststellt, daß da überhaupt ein Photon ist. Woher kann man denn sonst
>>> wissen, daß ein Photon existiert, das einen anderen Weg genommen hat?
>>
>> Na daher, dass man den Versuchsaufbau so präpariert hat, dass man
>> mit Sicherheit davon ausgehen kann, dass ein Photon da ist.
>
> Wie willst Du das technisch erreichen?

Indem man einen Detektor dorthng stellt, wo man das Interferenzmuster
erwartet. Wenn es dort 'klick' macht, dann wird wohl ein Photon
angekommen sein.
>
> Kugeln kann man einzeln abschießen, zu definierten Zeitpunkten in
> definierte Richtungen. Bei Photonen fällt mir aber nichts derartiges
> ein, die werden ziemlich statistisch abgestrahlt.

Natürlich. Aber die *Abstrahlung* ist in dem Fall ja
unerheblich.

-- 
Space - The final frontier

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#94450

FromGregor Scholten <g.scholten@gmx.de>
Date2016-02-16 23:15 +0100
Message-ID<na071e$snc$1@news.albasani.net>
In reply to#94415
Am 15.02.2016 um 17:50 schrieb Hans-Peter Diettrich:

>>> Möglicherweise bleibt das Photon dann in dem ersten Detektor hängen, der
>>> feststellt, daß da überhaupt ein Photon ist. Woher kann man denn sonst
>>> wissen, daß ein Photon existiert, das einen anderen Weg genommen hat?
>>
>> Na daher, dass man den Versuchsaufbau so präpariert hat, dass man mit
>> Sicherheit davon ausgehen kann, dass ein Photon da ist.
>
> Wie willst Du das technisch erreichen?
>
> Kugeln kann man einzeln abschießen, zu definierten Zeitpunkten in
> definierte Richtungen. Bei Photonen fällt mir aber nichts derartiges
> ein, die werden ziemlich statistisch abgestrahlt.

Das ist ganz einfach. Man arbeitet selbstverständlich nicht nur mit 
einem einzigen Photon - was gar keinen Sinn machen würde, da dann nur 
ein einzelner Punkt auf dem Schirm erscheinen würde, dem überhaupt nicht 
anzusehen wäre, ob er zu dem Beugungsmuster eines der beiden Spalte oder 
zum Inteferenzmuster beider Spalte gehört - sondern mit ganz vielen 
Photonen. Dabei achtet man darauf, den Photonenstrom (Anzahl Photonen 
pro Zeiteinheit) so gering zu halten, dass der mittlere zeitliche 
Abstand zwischen zwei Photonen viel länger ist als die Zeitspanne, die 
ein Photon zum Durchlaufen des Versuchsaufbaus benötigt, und führt 
überdies eine Koinzidenzmessung durch: jedes Mal, wenn ein Punkt auf dem 
Schirm erscheint, wird überprüft, ob zeitgleich (heißt: innerhalb eines 
Tolerenzintervalls) ein Photon vom Detektor registriert wurde.

Wenn man also feststellt, dass sich ein Punkt auf dem Schirm bildet, der 
Detektor aber kein Photon registriert, dann kann man davon ausgehen, 
dass ein Photon da war, das einen anderen Weg als durch den Spalt, an 
dem der Detektor steht, genommen hat. Mit einer gewissen 
Wahrscheinlichkeit kann es zwar passieren, dass der Detektor ein Photon 
registriert und zeitgleich ein zweites Photon durch den anderen Spalt 
geht, diese Wahrscheinlichkeit kann man aber klein halten, indem man den 
Photonenstrom klein hält.

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#94461

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2016-02-17 09:30 +0100
Message-ID<diirh8Fam1dU1@mid.individual.net>
In reply to#94450
Gregor Scholten schrieb:

>> Kugeln kann man einzeln abschießen, zu definierten Zeitpunkten in
>> definierte Richtungen. Bei Photonen fällt mir aber nichts derartiges
>> ein, die werden ziemlich statistisch abgestrahlt.
> 
> Das ist ganz einfach. Man arbeitet selbstverständlich nicht nur mit 
> einem einzigen Photon - was gar keinen Sinn machen würde, da dann nur 
> ein einzelner Punkt auf dem Schirm erscheinen würde, dem überhaupt nicht 
> anzusehen wäre, ob er zu dem Beugungsmuster eines der beiden Spalte oder 
> zum Inteferenzmuster beider Spalte gehört - sondern mit ganz vielen 
> Photonen. Dabei achtet man darauf, den Photonenstrom (Anzahl Photonen 
> pro Zeiteinheit) so gering zu halten, dass der mittlere zeitliche 
> Abstand zwischen zwei Photonen viel länger ist als die Zeitspanne, die 
> ein Photon zum Durchlaufen des Versuchsaufbaus benötigt, und führt 
> überdies eine Koinzidenzmessung durch: jedes Mal, wenn ein Punkt auf dem 
> Schirm erscheint, wird überprüft, ob zeitgleich (heißt: innerhalb eines 
> Tolerenzintervalls) ein Photon vom Detektor registriert wurde.

Und genau bei diesem Detektor setzen meine Zweifel an. Gibt es einen 
Photonen-Detektor, der so rückwirkungsfrei arbeitet, daß ein 
detektiertes Photon danach überhaupt noch existiert, und in 
unveränderter Richtung (zumindest Richtung Spalte) weiterfliegt?

Heisenberg!?

Ich könnte mir allenfalls einen richtungsempfindlichen Schirm 
vorstellen, der sowohl das Auftreffen eines Photons als auch dessen 
Richtung anzeigen könnte. Ob der allerdings die Empfindlichkeit 
erreichen würde, um Photonen aus den beiden Spaltern zu unterscheiden, 
wage ich zu bezweifeln.

DoDi

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#94485

FromGregor Scholten <g.scholten@gmx.de>
Date2016-02-17 23:39 +0100
Message-ID<na2ss5$9g5$1@news.albasani.net>
In reply to#94461
Am 17.02.2016 um 09:30 schrieb Hans-Peter Diettrich:

>> Das ist ganz einfach. Man arbeitet selbstverständlich nicht nur mit
>> einem einzigen Photon - was gar keinen Sinn machen würde, da dann nur
>> ein einzelner Punkt auf dem Schirm erscheinen würde, dem überhaupt
>> nicht anzusehen wäre, ob er zu dem Beugungsmuster eines der beiden
>> Spalte oder zum Inteferenzmuster beider Spalte gehört - sondern mit
>> ganz vielen Photonen. Dabei achtet man darauf, den Photonenstrom
>> (Anzahl Photonen pro Zeiteinheit) so gering zu halten, dass der
>> mittlere zeitliche Abstand zwischen zwei Photonen viel länger ist als
>> die Zeitspanne, die ein Photon zum Durchlaufen des Versuchsaufbaus
>> benötigt, und führt überdies eine Koinzidenzmessung durch: jedes Mal,
>> wenn ein Punkt auf dem Schirm erscheint, wird überprüft, ob zeitgleich
>> (heißt: innerhalb eines Tolerenzintervalls) ein Photon vom Detektor
>> registriert wurde.
>
> Und genau bei diesem Detektor setzen meine Zweifel an. Gibt es einen
> Photonen-Detektor, der so rückwirkungsfrei arbeitet, daß ein
> detektiertes Photon danach überhaupt noch existiert, und in
> unveränderter Richtung (zumindest Richtung Spalte) weiterfliegt?

Da der Fokus darauf liegt, Punkte auf dem Schirm zu beobachten, die von 
Photonen stammen, die durch denjenigen Spalt gegangen sind, an dem kein 
Detektor steht, ist dies von nachrangiger Bedeutung. Die 
Koinzidenzmessung macht man ja nicht, um festzustellen, dass der 
Detektor ein Photon regstriert, wenn sich ein Punkt auf dem Schirm 
bildet, sondern um festzustellen, dass er genau dann gerade kein Photon 
registriert (da das Photon, von dem der Punkt auf dem Schirm stammt, 
durch den anderen Spalt gegangen ist, an dem kein Detektor steht).


> Heisenberg!?

Einen Heisenberg-Detektor kenne ich nicht.


> Ich könnte mir allenfalls einen richtungsempfindlichen Schirm
> vorstellen, der sowohl das Auftreffen eines Photons als auch dessen
> Richtung anzeigen könnte. Ob der allerdings die Empfindlichkeit
> erreichen würde, um Photonen aus den beiden Spaltern zu unterscheiden,
> wage ich zu bezweifeln.

Und wozu sollte so ein Schirm gut sein?

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#94497

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2016-02-18 09:44 +0100
Message-ID<dilh59F16tvU1@mid.individual.net>
In reply to#94485
Gregor Scholten schrieb:
> Am 17.02.2016 um 09:30 schrieb Hans-Peter Diettrich:

>> Und genau bei diesem Detektor setzen meine Zweifel an. Gibt es einen
>> Photonen-Detektor, der so rückwirkungsfrei arbeitet, daß ein
>> detektiertes Photon danach überhaupt noch existiert, und in
>> unveränderter Richtung (zumindest Richtung Spalte) weiterfliegt?
> 
> Da der Fokus darauf liegt, Punkte auf dem Schirm zu beobachten, die von 
> Photonen stammen, die durch denjenigen Spalt gegangen sind, an dem kein 
> Detektor steht, ist dies von nachrangiger Bedeutung.

Du schrammst ständig knapp am Thema vorbei :-(

DoDi

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#94526

FromGregor Scholten <g.scholten@gmx.de>
Date2016-02-18 22:19 +0100
Message-ID<na5ci6$ipi$2@news.albasani.net>
In reply to#94497
Am 18.02.2016 um 09:44 schrieb Hans-Peter Diettrich:

>>> Und genau bei diesem Detektor setzen meine Zweifel an. Gibt es einen
>>> Photonen-Detektor, der so rückwirkungsfrei arbeitet, daß ein
>>> detektiertes Photon danach überhaupt noch existiert, und in
>>> unveränderter Richtung (zumindest Richtung Spalte) weiterfliegt?
>>
>> Da der Fokus darauf liegt, Punkte auf dem Schirm zu beobachten, die
>> von Photonen stammen, die durch denjenigen Spalt gegangen sind, an dem
>> kein Detektor steht, ist dies von nachrangiger Bedeutung.
>
> Du schrammst ständig knapp am Thema vorbei :-(

Deine Behauptungen zu begründen, scheint wohl nicht deine Stärke zu 
sein, gell?

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#94611

FromGregor Scholten <g.scholten@gmx.de>
Date2016-02-20 21:40 +0100
Message-ID<naaivr$f5j$1@news.albasani.net>
In reply to#94461
Am 17.02.2016 um 09:30 schrieb Hans-Peter Diettrich:

>>> Kugeln kann man einzeln abschießen, zu definierten Zeitpunkten in
>>> definierte Richtungen. Bei Photonen fällt mir aber nichts derartiges
>>> ein, die werden ziemlich statistisch abgestrahlt.
>>
>> Das ist ganz einfach. Man arbeitet selbstverständlich nicht nur mit
>> einem einzigen Photon - was gar keinen Sinn machen würde, da dann nur
>> ein einzelner Punkt auf dem Schirm erscheinen würde, dem überhaupt
>> nicht anzusehen wäre, ob er zu dem Beugungsmuster eines der beiden
>> Spalte oder zum Inteferenzmuster beider Spalte gehört - sondern mit
>> ganz vielen Photonen. Dabei achtet man darauf, den Photonenstrom
>> (Anzahl Photonen pro Zeiteinheit) so gering zu halten, dass der
>> mittlere zeitliche Abstand zwischen zwei Photonen viel länger ist als
>> die Zeitspanne, die ein Photon zum Durchlaufen des Versuchsaufbaus
>> benötigt, und führt überdies eine Koinzidenzmessung durch: jedes Mal,
>> wenn ein Punkt auf dem Schirm erscheint, wird überprüft, ob zeitgleich
>> (heißt: innerhalb eines Tolerenzintervalls) ein Photon vom Detektor
>> registriert wurde.
>
> Und genau bei diesem Detektor setzen meine Zweifel an. Gibt es einen
> Photonen-Detektor, der so rückwirkungsfrei arbeitet, daß ein
> detektiertes Photon danach überhaupt noch existiert, und in
> unveränderter Richtung (zumindest Richtung Spalte) weiterfliegt?

Wobei, wenn man voraussetzen kann, dass der Detektor jedes von ihm 
registrierte Photon absorbiert, dann braucht man die Koinzidenzmessung 
eigentlich gar nicht mehr, es steht dann ja so schon fest, dass jeder 
Punkt auf dem Schirm von einem Photon stammt, das nicht vom Detektor 
registriert wurde, und somit durch den Spalt ging, an dem kein Detektor 
steht.

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#94613

FromSam Sung <no@mail.invalid>
Date2016-02-20 21:45 +0100
Message-ID<naaj33$mbf$1@dont-email.me>
In reply to#94611
Gregor Scholten schrieb:

> Am 17.02.2016 um 09:30 schrieb Hans-Peter Diettrich:
>> Und genau bei diesem Detektor setzen meine Zweifel an. Gibt es einen
>> Photonen-Detektor, der so rückwirkungsfrei arbeitet, daß ein
>> detektiertes Photon danach überhaupt noch existiert, und in
>> unveränderter Richtung (zumindest Richtung Spalte) weiterfliegt?
> 
> Wobei, wenn man voraussetzen kann, dass der Detektor jedes von ihm 
> registrierte Photon absorbiert, dann braucht man die Koinzidenzmessung 
> eigentlich gar nicht mehr, es steht dann ja so schon fest, dass jeder 
> Punkt auf dem Schirm von einem Photon stammt, das nicht vom Detektor 
> registriert wurde, und somit durch den Spalt ging, an dem kein Detektor 
> steht.

http://www.didaktik.physik.uni-erlangen.de/quantumlab/Koinzidenz/index.html 

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#94616

FromGregor Scholten <g.scholten@gmx.de>
Date2016-02-20 21:51 +0100
Message-ID<naajkc$fri$1@news.albasani.net>
In reply to#94613
Am 20.02.2016 um 21:45 sung Sam:

> http://www.didaktik.physik.uni-erlangen.de/quantumlab/Koinzidenz/index.html

Wird das wieder so ein Versuch, mich zu einer längeren Erläuterung zu 
bewegen, auf die du dann wieder nicht antwortest?

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#94617

FromSam Sung <no@mail.invalid>
Date2016-02-20 21:54 +0100
Message-ID<naajqi$ugn$1@gioia.aioe.org>
In reply to#94616
Gregor Scholten schrieb:

> Am 20.02.2016 um 21:45 sung Sam:
> 
>> http://www.didaktik.physik.uni-erlangen.de/quantumlab/Koinzidenz/index.html
> 
> Wird das wieder so ein Versuch, mich zu einer längeren Erläuterung zu 
> bewegen, auf die du dann wieder nicht antwortest?

Das da oben ist ein Link - wende dich an den Urheber, falls du Fragen hast.

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