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Groups > de.sci.electronics > #218001 > unrolled thread
| Started by | Franklin Schiftan <fraschi_usenet@arcor.de> |
|---|---|
| First post | 2016-12-07 09:16 +0100 |
| Last post | 2016-12-07 21:20 +0100 |
| Articles | 8 on this page of 28 — 10 participants |
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Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Franklin Schiftan <fraschi_usenet@arcor.de> - 2016-12-07 09:16 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Christian Müller <spamalottomat@yahoo.de> - 2016-12-07 14:01 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Eric Brücklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2016-12-07 14:13 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-12-07 15:05 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Christian Müller <spamalottomat@yahoo.de> - 2016-12-07 16:17 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-12-07 16:33 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Eric Brücklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2016-12-07 17:35 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Christian Müller <spamalottomat@yahoo.de> - 2016-12-08 15:44 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Eric Brücklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2016-12-08 16:51 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-12-07 21:24 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-12-08 09:31 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Franklin Schiftan <fraschi_usenet@arcor.de> - 2016-12-07 14:17 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Christian Müller <spamalottomat@yahoo.de> - 2016-12-07 15:28 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Heiko Lechner <no.spam.to.me@arcor.de> - 2016-12-07 15:55 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Christian Müller <spamalottomat@yahoo.de> - 2016-12-07 16:29 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Franklin Schiftan <fraschi_usenet@arcor.de> - 2016-12-07 17:13 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Stefan Krister <stefan.krister@creative.chaos.de> - 2016-12-12 19:01 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Christian Müller <spamalottomat@yahoo.de> - 2016-12-13 09:22 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Stefan Krister <stefan.krister@creative.chaos.de> - 2016-12-13 10:18 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Christian Müller <spamalottomat@yahoo.de> - 2016-12-13 11:17 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> - 2016-12-13 17:40 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2016-12-13 21:17 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Franklin Schiftan <fraschi_usenet@arcor.de> - 2016-12-07 17:08 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> - 2016-12-07 17:38 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Franklin Schiftan <fraschi_usenet@arcor.de> - 2016-12-07 18:14 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Christian Müller <spamalottomat@yahoo.de> - 2016-12-08 16:04 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> - 2016-12-08 17:50 +0100
Re: Verkehrsdurchsagen bei Digitalradio Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-12-07 21:20 +0100
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| From | Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-13 17:40 +0100 |
| Message-ID | <o2pbpq.474.1@stefan.msgid.phost.de> |
| In reply to | #218380 |
Am 13.12.2016 um 09:22 schrieb Christian Müller: > Stefan Krister schrieb: >> Mein Digitalradio kann Verkehrsdurchsagen nur analog. > > Nanu? > Du mienst mit "Digitalradio" das DAB und nicht etwa ein > Autoradio mit RDS? > > Ich finde diese Konstellation ungewöhnlich, da dein > Radio zwei Tuner haben müsste, auf denen dann über > drei Wege die Verkehrsfunkwiedergabe erfolgt: Ich würde es eher ungewöhnlich finden, wenn das Gerät *nur* zwei Tuner hätte. Wir verbauen mehr. DAB braucht schon mal einen eigenen Tuner, weil es in anderen Frequenzbändern und mit anderen Modulationsverfahren arbeitet. Und für FM hilft es der Qualität, mit mehreren Tunern Diversity zu betreiben und/oder im Hintergrund Dinge wie die Suche nach neuen Sendern zu betreiben. Gerade im Auto. Das RDS und damit das Verkehrsdurchsagensignal bekommt man hingegen vom Hörtuner direkt mit. Stefan
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| From | Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-13 21:17 +0100 |
| Message-ID | <o2pl1s$jc4$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #218414 |
Am 13.12.2016 um 17:40 schrieb Stefan Reuther: > Am 13.12.2016 um 09:22 schrieb Christian Müller: >> Stefan Krister schrieb: >>> Mein Digitalradio kann Verkehrsdurchsagen nur analog. >> >> Nanu? >> Du mienst mit "Digitalradio" das DAB und nicht etwa ein >> Autoradio mit RDS? >> >> Ich finde diese Konstellation ungewöhnlich, da dein >> Radio zwei Tuner haben müsste, auf denen dann über >> drei Wege die Verkehrsfunkwiedergabe erfolgt: > > Ich würde es eher ungewöhnlich finden, wenn das Gerät *nur* > zwei Tuner hätte. Wir verbauen mehr. > > DAB braucht schon mal einen eigenen Tuner, weil es in anderen > Frequenzbändern und mit anderen Modulationsverfahren arbeitet. > Und für FM hilft es der Qualität, mit mehreren Tunern Diversity > zu betreiben und/oder im Hintergrund Dinge wie die Suche nach > neuen Sendern zu betreiben. Gerade im Auto. Genau. Diesbezügl. war ich auch mit "billigen" Autoradios restlos zufrieden, die "nur" FM konnten und für Verkehrsmeldungen "automatisch" - fragmichmalwie - Kassette oder Radio mal kurz stummgetastet haben. Aber ohne so'n Firlefanz wie die beschriebenen Effekte, aber mit ständiger "automatischer" Suche des stärksten Senders, der das gerade eingestellte Programm draufhatte - so lange es eben ging. War bei längeren Fahrten immer schön zu beobachten. Naja, lang, lang ist's her ... Ach ja: "Nachbrenner" in Form kräftigerer NF-Endstufe waren allerdings prinzipiell notwendig - sowas wie 2 * 5 oder 10W haben's echt nicht gebracht. Als Bastelobjekt aber auch kein Problem. -- http://www.hkraus.eu/
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| From | Franklin Schiftan <fraschi_usenet@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-07 17:08 +0100 |
| Message-ID | <eaqqgoF3aa9U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #218039 |
Christian Müller schrieb am 07.12.2016 um 15:28 Uhr:
> Franklin Schiftan schrieb:
>
>> Warum wird denn dann der Hintz-Triller überhaupt noch gesendet, wenn
>> man ihn eigentlich eh gar nicht mehr braucht?
> Ich habe längere Zeit bei einem Rundfunksender gearbeitet.
Vielen herzlichen Dank für Deinen sehr aufschlussreichen Blick
hinter die Kulissen. Es war vieles dabei, was für mich völlig neu
oder gar nicht so bewusst war, insbesondere mit dem möglichen
Zeitverzug bei Nicht-Live-Durchsagen.
> Gruß Christian
--
..... und tschüss
Franklin
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| From | Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-07 17:38 +0100 |
| Message-ID | <o29hfk.25k.1@stefan.msgid.phost.de> |
| In reply to | #218035 |
Am 07.12.2016 um 14:17 schrieb Franklin Schiftan: > Hmm, das hört sich so an, als wenn mein Autoradio zu schnell wäre. > Aber irgendjemand muss doch vor und nach den Verkehrsmeldungen einen > Knopf drücken, damit die entsprechenden Informationen über Beginn > und Ende einer Verkehrsdurchsage ausgestrahlt werden können, oder? > > Und diese unhörbaren Informationen sollten dann doch eigentlich > zeitgleich mit dem hörbaren Hintz-Triller erfolgen, oder nicht? Es sind halt verschiedene Technologien. Beim FM hast du in den Radios gerne mal Logik a la "das TA-Telegramm muss mindestens N mal korrekt empfangen worden sein, damit die Verkehrsnachricht laut gemacht wird", einfach um zu verhindern, dass ein spontaner Bitkipper Unsinn macht. Beim DAB hingegen ist sowieso alles digital, da kann man bis zu einem gewissen Grad davon ausgehen, dass die Bits korrekt ankommen. Dazu kommt dann noch, dass durch die Digitalisierung ebenfalls Zeit vergeht, einmal durch den Encoder im Sender, einmal durch den Decoder im Empfänger. Wenn die jetzt beide das Verkehrsfunk-Bit besonders zügig durchreichen, wird der Ton beim Digitalrundfunk halt eher laut (...weil die dazugehörigen Audiodaten erst später kommen). Stefan
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| From | Franklin Schiftan <fraschi_usenet@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-07 18:14 +0100 |
| Message-ID | <eaquckF48paU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #218056 |
Stefan Reuther schrieb am 07.12.2016 um 17:38 Uhr:
> Beim FM hast du in den Radios gerne mal Logik a la "das TA-Telegramm
> muss mindestens N mal korrekt empfangen worden sein, damit die
> Verkehrsnachricht laut gemacht wird", einfach um zu verhindern, dass ein
> spontaner Bitkipper Unsinn macht. Beim DAB hingegen ist sowieso alles
> digital, da kann man bis zu einem gewissen Grad davon ausgehen, dass die
> Bits korrekt ankommen.
>
> Dazu kommt dann noch, dass durch die Digitalisierung ebenfalls Zeit
> vergeht, einmal durch den Encoder im Sender, einmal durch den Decoder im
> Empfänger. Wenn die jetzt beide das Verkehrsfunk-Bit besonders zügig
> durchreichen, wird der Ton beim Digitalrundfunk halt eher laut (...weil
> die dazugehörigen Audiodaten erst später kommen).
Ah danke, auch das klingt für mich logisch nachvollziehbar (hätte
nur nicht vermutet, dass diese A/D- bzw. D/A-Wandlung doch so eine
merkbare Zeit braucht.
Dumm ist halt nur, dass man dadurch dann möglicherweise am Ende eben
nicht mehr wirklich alles von den Verkehrsmeldungen mitbekommt,
zumal während dieses kurzen Lautstärke-Umschaltens dann überhaupt
keine Audio-Signale zu hören sind, also einen Moment lang totale
Stille herrscht, bis es dann in der anderen Lautstärke weiter geht.
> Stefan
--
..... und tschüss
Franklin
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| From | Christian Müller <spamalottomat@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-08 16:04 +0100 |
| Message-ID | <o2bsvm$ool$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #218060 |
Franklin Schiftan schrieb: > hätte nur nicht vermutet, dass diese A/D- bzw. D/A-Wandlung > doch so eine merkbare Zeit braucht. Diese Wandlung ist zeitunkritisch. Wenn man will, kann man einen AD-DA-Wandlung innerhalb zweier Samples hinbekommen. Was Zeit kostet, ist die Paket-Bildung, sowie die Pufferung. Normalerweise sollte es dem Zuhörer oder Zuschauer nicht auffallen, wenn *alle* Signale diese Zeitverzögerung haben. Nimm mal die Tagesschau der ARD und der dritten Programme zeitgleich auf. Der Inhalt und die Abfolge ist absolut identisch - klar, die Tagesschau wird ja nur einmal produziert. Trotzdem kannst du beim Springen durch die Kanäle hinbekommen, dass du einen gesprochenen Satz ein zweites mal hörst. > Dumm ist halt nur, dass man dadurch dann möglicherweise am Ende eben > nicht mehr wirklich alles von den Verkehrsmeldungen mitbekommt, Da muss der Sender dran arbeiten und lange genug den Finger auf der Taste lassen. > zumal während dieses kurzen Lautstärke-Umschaltens dann überhaupt > keine Audio-Signale zu hören sind, also einen Moment lang totale > Stille herrscht, bis es dann in der anderen Lautstärke weiter geht. Das liegt aber dann an deinem Autoradio. Denn der Sender führt ja keine Lautstärkeänderung durch, sondern sagt deinem Empfangsgerät, dass es lauter werden soll. Gruß Christian
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| From | Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-08 17:50 +0100 |
| Message-ID | <o2c6h8.47g.1@stefan.msgid.phost.de> |
| In reply to | #218060 |
Am 07.12.2016 um 18:14 schrieb Franklin Schiftan: > Stefan Reuther schrieb am 07.12.2016 um 17:38 Uhr: >> Dazu kommt dann noch, dass durch die Digitalisierung ebenfalls Zeit >> vergeht, einmal durch den Encoder im Sender, einmal durch den Decoder im >> Empfänger. Wenn die jetzt beide das Verkehrsfunk-Bit besonders zügig >> durchreichen, wird der Ton beim Digitalrundfunk halt eher laut (...weil >> die dazugehörigen Audiodaten erst später kommen). > > Ah danke, auch das klingt für mich logisch nachvollziehbar (hätte > nur nicht vermutet, dass diese A/D- bzw. D/A-Wandlung doch so eine > merkbare Zeit braucht. Das ist nicht die A/D- und D/A-Wandlung, sondern der MPEG-Codec. Zum einen arbeitet der blockbasiert: wenn ich das richtig in Erinnerung habe, 1152 Samples / 48000 Hz = 24 ms pro Block. Davon brauchst du auf Decoderseite mindestens zwei Stück, um Audio produzieren zu können. Wieviele sich der Encoder aus Senderseite für seine Psycho-Tricks gönnt, weiß man nicht. Zum anderen brauchst du eine Sampleratenwandlung, um Unterschiede zwischen dem 48-kHz-Quarz im Radio und dem im Sendeturm auszugleichen. Als ich das Pech hatte, das mal implementieren zu müssen, habe ich ein paar 100 ms Puffer benötigt. > Dumm ist halt nur, dass man dadurch dann möglicherweise am Ende eben > nicht mehr wirklich alles von den Verkehrsmeldungen mitbekommt, > zumal während dieses kurzen Lautstärke-Umschaltens dann überhaupt > keine Audio-Signale zu hören sind, also einen Moment lang totale > Stille herrscht, bis es dann in der anderen Lautstärke weiter geht. Das klingt dann danach, als ob dazwischen auch noch irgendwie der Sender gewechselt wird. Stefan
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2016-12-07 21:20 +0100 |
| Message-ID | <o29qs4$e6p$1@dont-email.me> |
| In reply to | #218033 |
Christian Müller schrieb: > > Wenn das (analoge) Autoradio Empfangsprobleme hat, kann es gut sein, dass > die Hin- und Rückschalttung auf Verkehrsfunk verzögert ist, da möglicherweise > der Datenstrom so fehlerbehaftet ist, dass das Autoradio da nichts "lesen" kann. > Analoger UKW-Rundfunk ist immens fehlertolerant, da Störungen des analogen > Audios von unserem Gehirn weitgehend kompensiert werden. > Die Datenübertragung ist aber digital und kann schon ausgefallen sein, > wenn die Musik noch hörbar ist. Unpräzises Umschalten oder gar vergessenes kann allerdings auch am Logorrhoe-geplagten Billigpersonal im Studio liegen, wenn's Morgenquietscherl s Gnebble nicht findet. -- mfg Rolf Bombach
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