Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]


Groups > de.sci.electronics > #369013 > unrolled thread

ChatGPT mit mittlerer Aufgabenstellung getestet

Started byHelmut Schellong <var@schellong.biz>
First post2026-08-25 12:57 +0200
Last post2026-08-25 15:42 +0200
Articles 20 on this page of 21 — 9 participants

Back to article view | Back to de.sci.electronics


Contents

  ChatGPT mit mittlerer Aufgabenstellung getestet Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-08-25 12:57 +0200
    Re: ChatGPT mit mittlerer Aufgabenstellung getestet Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> - 2026-08-25 13:38 +0200
      Re: ChatGPT mit mittlerer Aufgabenstellung getestet Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2026-08-25 15:06 +0200
        Re: ChatGPT mit mittlerer Aufgabenstellung getestet Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-08-25 15:40 +0200
      Re: ChatGPT mit mittlerer Aufgabenstellung getestet Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-08-25 15:27 +0200
        Re: ChatGPT mit mittlerer Aufgabenstellung getestet Marc Haber <mh+usenetspam2616@zugschl.us> - 2026-08-25 20:48 +0200
          Re: ChatGPT mit mittlerer Aufgabenstellung getestet Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-08-25 23:33 +0200
            Re: ChatGPT mit mittlerer Aufgabenstellung getestet Marc Haber <mh+usenetspam2616@zugschl.us> - 2026-08-26 07:56 +0200
              Re: ChatGPT mit mittlerer Aufgabenstellung getestet Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-08-26 18:27 +0200
                Re: ChatGPT mit mittlerer Aufgabenstellung getestet Marc Haber <mh+usenetspam2616@zugschl.us> - 2026-08-26 19:00 +0200
                  Re: ChatGPT mit mittlerer Aufgabenstellung getestet Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-08-26 22:30 +0200
                Re: ChatGPT mit mittlerer Aufgabenstellung getestet Alexander Schreiber <als@usenet.thangorodrim.de> - 2026-08-26 21:06 +0200
                  Re: ChatGPT mit mittlerer Aufgabenstellung getestet Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-08-26 23:11 +0200
                Re: ChatGPT mit mittlerer Aufgabenstellung getestet Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2026-08-26 21:21 +0200
                  Re: ChatGPT mit mittlerer Aufgabenstellung getestet Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-08-26 23:30 +0200
            Re: ChatGPT mit mittlerer Aufgabenstellung getestet Alexander Schreiber <als@usenet.thangorodrim.de> - 2026-08-26 12:18 +0200
              Re: ChatGPT mit mittlerer Aufgabenstellung getestet Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-08-26 22:07 +0200
    Re: ChatGPT mit mittlerer Aufgabenstellung getestet Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2026-08-25 15:03 +0200
      Re: ChatGPT mit mittlerer Aufgabenstellung getestet Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-08-25 15:43 +0200
        Re: ChatGPT mit mittlerer Aufgabenstellung getestet Heinz Schmitz <sch@example.invalid> - 2026-08-26 08:25 +0200
      Re: ChatGPT mit mittlerer Aufgabenstellung getestet Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2026-08-25 15:42 +0200

Page 1 of 2  [1] 2  Next page →


#369013 — ChatGPT mit mittlerer Aufgabenstellung getestet

FromHelmut Schellong <var@schellong.biz>
Date2026-08-25 12:57 +0200
SubjectChatGPT mit mittlerer Aufgabenstellung getestet
Message-ID<116jsf2$134ai$1@solani.org>
Ich habe mal zum Test eine genaue und vollständige Aufgabenstellung formuliert
und diese MS-Copilot vorgelegt:

----------------------------------------------------------------------------------------------------
Nachfolgend wird eine Programmieraufgabe beschrieben.
Aufgabenstellung:
Ein Skript für das Shell-Programm bash soll hergestellt werden.
Dieses Skript soll jeweils eine Datei variabel verschlüsseln oder entschlüsseln.
Das Skript soll 2 oder optional 3 Argumente entgegen nehmen.
Das erste Argument soll die zu bearbeitende Datei angeben.
Das zweite Arg soll 1 bis 6 Zeichen angeben, {
  die die Verschlüsselungs-Algorithmen kennzeichnen
  und gleichzeitig die Reihenfolge ihrer Verwendung anzeigen.
  Jeder Algorithmus kann mehr als 1-mal angegeben werden.
  Diese 1 bis 6 Zeichen sollen als Endung mit Punkt vorne an den Dateinamen (Arg1)
  des nun verschlüsselten Inhalts der Datei angehängt werden.
  Von diesem Inhalt soll ein Hash sha3_256 genommen und aufbewahrt werden.
  Diese Backup-Inhalte sind für die Aufbewahrung im Internet beabsichtigt.
}
Es sollen 3 Algorithmen zur Auswahl vorhanden sein.
Mindestens 2 der 3 Algorithmen sollen kryptographische Qualität besitzen.
Die Algorithmen sollen Argumente für eine Input-Datei und eine Output-Datei entgegen nehmen.

Das zweite Arg soll mit einem geeigneten Zeichen eine Entschlüsselung anzeigen.
Das erste Arg enthält hierbei den Dateinamen mit der speziellen Endung aus 1 bis 6 Zeichen.
Diese 1 bis 6 Zeichen sollen zur internen Steuerung verwendet werden.
Vor dem Entschlüsselungsvorgang soll der zugehörige Hash auf Gleichheit geprüft werden.

Optional kann links als erstes Arg ein wählbares Arbeitsverzeichnis angegeben werden.
Die bisherigen Arg1 und Arg2 werden dadurch zu Arg2 und Arg3.

Jemand, der den Dateinamen des verschlüsselten Inhalts betrachtet, soll durch die
dort angegebenen 1 bis 6 Zeichen der Endung nicht die verwendeten Algorithmen erkennen können.
Es soll hier folglich eine Verschleierung wirken.
Der Aufwand dieser Verschleierung soll gering gehalten werden, weil bei Verwendung von mehr als
einer Verschlüsselung hintereinander zu keinem Zeitpunkt der Erfolg eines Entschlüsselungs-Versuchs
eines Angreifers erkennbar ist.
----------------------------------------------------------------------------------------------------

Prinzipiell hat ChatGPT seine Aufgabe korrekt erfüllt.
Das war erwartbar, weil meine Anforderung vollständig und logisch stimmig ist.
ChatGPT blieb daher nicht anderes übrig, als brauchbar zu antworten.
Ich habe ChatGPT allerdings bewußt einige Freiheiten gelassen.

Vor konkreter Inbetriebnahme als Werkzeug in der Praxis muß seine Ausgabe allerdings
einer gründlichen Untersuchung unterzogen werden, die wohl von allerlei Änderungen
und Erweiterungen gefolgt werden muß, so scheint mir.


ChatGPT:
====================================================================================================
#!/usr/bin/env bash
set -euo pipefail

# ------------------------------------------------------------
# konfigurierbare Zuordnung "verschleierter" Zeichen -> Algorithmen
# mind. 2 kryptographisch, 1 optional nicht-kryptographisch
#
# Wir verwenden hier:
#   X -> AES-256-CBC (OpenSSL, symmetrisch, kryptographisch)
#   7 -> CHACHA20 (OpenSSL, symmetrisch, kryptographisch)
#   _ -> gzip (Kompression, nicht kryptographisch)
#
# Die Zeichen X,7,_ verraten die Algorithmen nicht direkt.
# ------------------------------------------------------------

# Pfad zu openssl und gzip
OPENSSL_BIN=openssl
GZIP_BIN=gzip

usage() {
     cat <<EOF
Usage:
   Verschlüsseln:
     $0 [arbeitsverzeichnis] <datei> <seq>
       <seq> = 1..6 Zeichen aus {X,7,_}, Reihenfolge = Reihenfolge der Algorithmen
       Ergebnis: <datei>.<seq> und Hash-Datei <datei>.<seq>.sha3

   Entschlüsseln:
     $0 [arbeitsverzeichnis] <datei.muster> d
       <datei.muster> = Dateiname mit Endung .<seq>
       'd' = Entschlüsselungsmodus
       Vor Entschlüsselung wird Hash aus <datei>.<seq>.sha3 geprüft.

Beispiele:
   $0 geheim.txt X7_
   $0 geheim.txt.X7_ d
   $0 /tmp geheim.txt X7_
EOF
     exit 1
}

# ------------------------------------------------------------
# Algorithmus-Funktionen: jeweils in/out-Datei
# ------------------------------------------------------------

algo_X_encrypt() {
     local in="$1" out="$2" pass="$3"
     "$OPENSSL_BIN" enc -aes-256-cbc -pbkdf2 -salt \
         -in "$in" -out "$out" -pass pass:"$pass"
}

algo_X_decrypt() {
     local in="$1" out="$2" pass="$3"
     "$OPENSSL_BIN" enc -d -aes-256-cbc -pbkdf2 \
         -in "$in" -out "$out" -pass pass:"$pass"
}

algo_7_encrypt() {
     local in="$1" out="$2" pass="$3"
     "$OPENSSL_BIN" enc -chacha20 -pbkdf2 -salt \
         -in "$in" -out "$out" -pass pass:"$pass"
}

algo_7_decrypt() {
     local in="$1" out="$2" pass="$3"
     "$OPENSSL_BIN" enc -d -chacha20 -pbkdf2 \
         -in "$in" -out "$out" -pass pass:"$pass"
}

algo__encrypt() {
     local in="$1" out="$2"
     "$GZIP_BIN" -c "$in" > "$out"
}

algo__decrypt() {
     local in="$1" out="$2"
     gunzip -c "$in" > "$out"
}

# ------------------------------------------------------------
# Hilfsfunktionen
# ------------------------------------------------------------

calc_sha3() {
     local file="$1" hashfile="$2"
     "$OPENSSL_BIN" dgst -sha3-256 "$file" > "$hashfile"
}

check_sha3() {
     local file="$1" hashfile="$2"
     if [ ! -f "$hashfile" ]; then
         echo "Fehler: Hash-Datei '$hashfile' fehlt." >&2
         exit 1
     fi
     local current stored
     current=$("$OPENSSL_BIN" dgst -sha3-256 "$file")
     stored=$(cat "$hashfile")
     if [ "$current" != "$stored" ]; then
         echo "Fehler: Hash-Prüfung fehlgeschlagen (Integrität verletzt)." >&2
         exit 1
     fi
}

apply_encrypt_sequence() {
     local infile="$1" seq="$2" outfile="$3" pass="$4"

     local tmp_in="$infile"
     local tmp_out

     for ((i=0; i<${#seq}; i++)); do
         local c="${seq:i:1}"
         tmp_out="$(mktemp)"

         case "$c" in
             X) algo_X_encrypt "$tmp_in" "$tmp_out" "$pass" ;;
             7) algo_7_encrypt "$tmp_in" "$tmp_out" "$pass" ;;
             _) algo__encrypt "$tmp_in" "$tmp_out" ;;
             *)
                 echo "Unbekanntes Algorithmus-Zeichen: '$c'" >&2
                 rm -f "$tmp_out"
                 exit 1
                 ;;
         esac

         # nächster Schritt: tmp_out wird zum neuen tmp_in
         if [ "$tmp_in" != "$infile" ]; then
             rm -f "$tmp_in"
         fi
         tmp_in="$tmp_out"
     done

     mv "$tmp_in" "$outfile"
}

apply_decrypt_sequence() {
     local infile="$1" seq="$2" outfile="$3" pass="$4"

     local tmp_in="$infile"
     local tmp_out

     # Entschlüsselung in umgekehrter Reihenfolge
     for ((i=${#seq}-1; i>=0; i--)); do
         local c="${seq:i:1}"
         tmp_out="$(mktemp)"

         case "$c" in
             X) algo_X_decrypt "$tmp_in" "$tmp_out" "$pass" ;;
             7) algo_7_decrypt "$tmp_in" "$tmp_out" "$pass" ;;
             _) algo__decrypt "$tmp_in" "$tmp_out" ;;
             *)
                 echo "Unbekanntes Algorithmus-Zeichen: '$c'" >&2
                 rm -f "$tmp_out"
                 exit 1
                 ;;
         esac

         if [ "$tmp_in" != "$infile" ]; then
             rm -f "$tmp_in"
         fi
         tmp_in="$tmp_out"
     done

     mv "$tmp_in" "$outfile"
}

# ------------------------------------------------------------
# Argumente auswerten (inkl. optionalem Arbeitsverzeichnis)
# ------------------------------------------------------------

if [ "$#" -lt 2 ] || [ "$#" -gt 3 ]; then
     usage
fi

workdir="."
file_arg=""
seq_or_flag=""

if [ "$#" -eq 3 ]; then
     workdir="$1"
     file_arg="$2"
     seq_or_flag="$3"
else
     file_arg="$1"
     seq_or_flag="$2"
fi

cd "$workdir"

# ------------------------------------------------------------
# Modus bestimmen: Verschlüsseln vs. Entschlüsseln
# ------------------------------------------------------------

if [ "$seq_or_flag" = "d" ]; then
     # Entschlüsselung
     enc_file="$file_arg"

     if [ ! -f "$enc_file" ]; then
         echo "Fehler: Datei '$enc_file' nicht gefunden." >&2
         exit 1
     fi

     # Dateiname und Sequenz aus Endung extrahieren:
     # erwartet: name.<seq>
     base="${enc_file%.*}"
     seq="${enc_file##*.}"

     if [ -z "$seq" ] || [ "${#seq}" -gt 6 ]; then
         echo "Fehler: ungültige Sequenz in Dateiendung." >&2
         exit 1
     fi

     hashfile="${enc_file}.sha3"
     check_sha3 "$enc_file" "$hashfile"

     # Passphrase abfragen (für kryptographische Algorithmen)
     read -r -s -p "Passphrase für Entschlüsselung: " pass
     echo

     out_file="$base"  # ursprünglicher Name ohne .<seq>

     apply_decrypt_sequence "$enc_file" "$seq" "$out_file" "$pass"

     echo "Entschlüsselt: $out_file"

else
     # Verschlüsselung
     plain_file="$file_arg"
     seq="$seq_or_flag"

     if [ ! -f "$plain_file" ]; then
         echo "Fehler: Datei '$plain_file' nicht gefunden." >&2
         exit 1
     fi

     if [ -z "$seq" ] || [ "${#seq}" -gt 6 ]; then
         echo "Fehler: Sequenz muss 1..6 Zeichen lang sein." >&2
         exit 1
     fi

     # Passphrase abfragen (für kryptographische Algorithmen)
     read -r -s -p "Passphrase für Verschlüsselung: " pass
     echo

     out_file="${plain_file}.${seq}"

     apply_encrypt_sequence "$plain_file" "$seq" "$out_file" "$pass"

     # Hash des verschlüsselten Inhalts berechnen und speichern
     hashfile="${out_file}.sha3"
     calc_sha3 "$out_file" "$hashfile"

     echo "Verschlüsselt: $out_file"
     echo "Hash gespeichert in: $hashfile"
fi
====================================================================================================


-- 
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong

[toc] | [next] | [standalone]


#369014

FromManuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de>
Date2026-08-25 13:38 +0200
Message-ID<116jus6$3mht8$1@dont-email.me>
In reply to#369013
On 25.08.26 12:57, Helmut Schellong wrote:
> Ich habe mal zum Test eine genaue und vollständige Aufgabenstellung 
> formuliert
> und diese MS-Copilot vorgelegt:
> [...]
> Prinzipiell hat ChatGPT seine Aufgabe korrekt erfüllt.
> [...]

Was nun? Copilot oder ChatGPT? Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

Wenn ich mir den Code, der rausfällt, dann so anschaue, dann hast du nun 
zwei Optionen: Du vertraust dieser KI blind und führst das einfach aus 
ODER du hast jetzt erstmal ein/zwei Stunden damit zu tun diesen Code zu 
reviewen.

Wenn ich mir deinen umfangreichen Prompt und das Resultat (welches ich 
auf jeden Fall noch Zeile für Zeile reviewen wollen würde BEVOR das zur 
Ausführung kommt) so anschaue, dann bestärkt mich das in meiner Meinung, 
dass ich einfache Skripte dann lieber selbst schreibe anstatt erst 
umfangreich einer KI zu beschreiben was ich haben will.

Gruß

Manuel

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#369016

FromAxel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De>
Date2026-08-25 15:06 +0200
Message-ID<nf5ib4FavssU1@mid.individual.net>
In reply to#369014
On 2026-08-25 13:38, Manuel Reimer wrote:
> dann bestärkt mich das in meiner Meinung,
> dass ich einfache Skripte dann lieber selbst schreibe anstatt erst
> umfangreich einer KI zu beschreiben was ich haben will.
Im Grunde ist das genau mein Ansatz und möchte ich Dir voll zustimmen.
Praktisch ist es nicht so einfach.

Ich habe etliche immer noch viel und regelmäßig genutzte Skripte für
4DOS auf Windows98. Die 4DOS Helpfiles sind hervorragend und eignen sich
gleich gut als Lehrbuch und Nachschlagewerk. Damit war es kein Problem
und kann ich noch heute auf Anhieb laufende Skripte schreiben.

Jetzt ziehe ich zunehmend zu Windows 10 um. Eine auch nur ansatzweise
brauchbare Doku zu CMD finde ich nirgends, nur den ungeordneten Wust der
Microsoft Website. Ein Skript zu lesen und zu verstehen ist weit
einfacher, als es in korrekter und fehlerfreier Syntax zu schreiben.
Also lasse ich meine alten Skripte mit bisher gutem Erfolg von ChatGPT
übersetzen.

Korrekturlesen und ein erster Test an unkritischem Ort sind
selbstverständlich.


-- 
/¯\   No  |    Dipl.-Ing. F. Axel Berger    Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\ /  HTML |    Roald-Amundsen-Straße 2a     Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X    in  |    D-50829 Köln-Ossendorf      http://berger-odenthal.de
/ \  Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#369018

FromHelmut Schellong <var@schellong.biz>
Date2026-08-25 15:40 +0200
Message-ID<116k607$13c82$1@solani.org>
In reply to#369016
Axel Berger wrote on 25.08.2026 15:06:
> On 2026-08-25 13:38, Manuel Reimer wrote:
>> dann bestärkt mich das in meiner Meinung,
>> dass ich einfache Skripte dann lieber selbst schreibe anstatt erst
>> umfangreich einer KI zu beschreiben was ich haben will.
> Im Grunde ist das genau mein Ansatz und möchte ich Dir voll zustimmen.
> Praktisch ist es nicht so einfach.
> 
> Ich habe etliche immer noch viel und regelmäßig genutzte Skripte für
> 4DOS auf Windows98. Die 4DOS Helpfiles sind hervorragend und eignen sich
> gleich gut als Lehrbuch und Nachschlagewerk. Damit war es kein Problem
> und kann ich noch heute auf Anhieb laufende Skripte schreiben.
> 
> Jetzt ziehe ich zunehmend zu Windows 10 um. Eine auch nur ansatzweise
> brauchbare Doku zu CMD finde ich nirgends, nur den ungeordneten Wust der
> Microsoft Website. Ein Skript zu lesen und zu verstehen ist weit
> einfacher, als es in korrekter und fehlerfreier Syntax zu schreiben.
> Also lasse ich meine alten Skripte mit bisher gutem Erfolg von ChatGPT
> übersetzen.

Eine Nutzung von KI ist nicht selten anregend und hin und wieder lehrreich.
Denn KI kennt die Daten der Welt, beispielsweise wohl alle rfc8888, somit
alle Programmiersprachen, und kann das alles superschnell handhaben.
Das sind die Vorteile einer Maschine!


-- 
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#369017

FromHelmut Schellong <var@schellong.biz>
Date2026-08-25 15:27 +0200
Message-ID<116k57e$13bg7$1@solani.org>
In reply to#369014
Manuel Reimer wrote on 25.08.2026 13:38:
> On 25.08.26 12:57, Helmut Schellong wrote:
>> Ich habe mal zum Test eine genaue und vollständige Aufgabenstellung formuliert
>> und diese MS-Copilot vorgelegt:
>> [...]
>> Prinzipiell hat ChatGPT seine Aufgabe korrekt erfüllt.
>> [...]
> 
> Was nun? Copilot oder ChatGPT? Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

Wikipedia:  "Copilot nutzt das Large Language Model GPT-5 von OpenAI"
Darauf kommt es mir an.

> Wenn ich mir den Code, der rausfällt, dann so anschaue, dann hast du nun zwei Optionen: Du vertraust dieser KI blind und führst das 
> einfach aus ODER du hast jetzt erstmal ein/zwei Stunden damit zu tun diesen Code zu reviewen.

Nach etwa 10 s Ansicht wußte ich, daß das nach Ausführung unter Unix aussieht.
Bereits die Shebang-Konstruktion...
Ich muß unter FreeBSD mal testen, ob 'Shebang/usr/bin/env bash' und 'openssl' direkt nutzbar sind.

Bei jedem Skript-Aufruf den Key für jede verwendete Verschlüsselung per Hand einzugeben, ist ein NoGo.
Außerdem ist nicht klar, wie ein Key (per 'read') inhaltlich aussehen muß.
Das Merken des Hashes habe ich selbst viel besser gelöst.
Ich bemerkte, daß die KI keine kreativen Eigenentwicklungen (stellenweise) vornahm, auch nicht
als Reaktion auf entsprechende Diskussionen - weil die KI solches eben gar nicht kann.
Etc.

Wirklich blind vertrauen werde ich anderen Quellen nie.
Die sind oft direkt gar nicht lauffähig.

Zumal ich auch Fehler bei Copilot bemerkte.
Beispielsweise, daß { ... } ein Subshell-Aufruf sein soll.
Als ich stattdessen ( ... ) erwähnte, redete sich die KI heraus, daß in der klassischen Bourne-Shell
{ ... } nur eine Gruppierung ist, in der bash jedoch nicht, was ich jedoch nicht glaube, weil
man auf eine cmd-Gruppierung mittels { } in Shells nicht wirklich verzichten kann.

Ich beherrsche etwa 20 Programmiersprachen mehr oder weniger gut.
Schon deshalb bin ich in der Lage, einfach alles selbst kreativ zu entwickeln.

> Wenn ich mir deinen umfangreichen Prompt und das Resultat (welches ich auf jeden Fall noch Zeile für Zeile reviewen wollen würde 
> BEVOR das zur Ausführung kommt) so anschaue, dann bestärkt mich das in meiner Meinung, dass ich einfache Skripte dann lieber selbst 
> schreibe anstatt erst umfangreich einer KI zu beschreiben was ich haben will.

Du vergißt, daß das von mir ein Test der KI war.
Ich wollte genau wissen, wie meine Aufgabenstellung umgesetzt wird.
Das beeinflußt künftige Fragestellungen von mir.

Meine Beschreibung an die KI finde ich eher nicht umfangreich - etwa 17..22 Minuten.

Das zugrunde liegende Skript 'encode.bish' für meine eigene Shell ist etwa 5 Monate alt
und ebenso lange in Gebrauch.
Die Lösung der KI ist konzeptionell interessant, weil eine andere Handschrift, jedoch mir
nicht so erfreulich und zufriedenstellend, wie der Inhalt meines eigenen Skripts.


-- 
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#369021

FromMarc Haber <mh+usenetspam2616@zugschl.us>
Date2026-08-25 20:48 +0200
Message-ID<116ko1e$tsps$1@news1.tnib.de>
In reply to#369017
Helmut Schellong <var@schellong.biz> wrote:
>Manuel Reimer wrote on 25.08.2026 13:38:
>> On 25.08.26 12:57, Helmut Schellong wrote:
>>> Ich habe mal zum Test eine genaue und vollständige Aufgabenstellung formuliert
>>> und diese MS-Copilot vorgelegt:
>>> [...]
>>> Prinzipiell hat ChatGPT seine Aufgabe korrekt erfüllt.
>>> [...]
>> 
>> Was nun? Copilot oder ChatGPT? Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
>
>Wikipedia:  "Copilot nutzt das Large Language Model GPT-5 von OpenAI"
>Darauf kommt es mir an.

Du bist doch immer vollständig logisch und korrekt. Warum schreibst Du
dann ChatGPT; wenn Du doch ein ganz anderes Frontend benutzt hast, das
GPT-5 als Backend benutzt?

>Nach etwa 10 s Ansicht wußte ich, daß das nach Ausführung unter Unix aussieht.
>Bereits die Shebang-Konstruktion...
>Ich muß unter FreeBSD mal testen, ob 'Shebang/usr/bin/env bash' und 'openssl' direkt nutzbar sind.

Ist FreeBSD etwa kein Unix?

>Bei jedem Skript-Aufruf den Key für jede verwendete Verschlüsselung per Hand einzugeben, ist ein NoGo.

Dann war wohl Dein Prompt suboptimal.

Grüße
Marc
-- 
----------------------------------------------------------------------------
Marc Haber         |   " Questions are the         | Mailadresse im Header
Rhein-Neckar, DE   |     Beginning of Wisdom "     | 
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 6224 1600402

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#369022

FromHelmut Schellong <var@schellong.biz>
Date2026-08-25 23:33 +0200
Message-ID<116l1n1$140dg$1@solani.org>
In reply to#369021
Marc Haber wrote on 25.08.2026 20:48:
> Helmut Schellong <var@schellong.biz> wrote:
>> Manuel Reimer wrote on 25.08.2026 13:38:
>>> On 25.08.26 12:57, Helmut Schellong wrote:
>>>> Ich habe mal zum Test eine genaue und vollständige Aufgabenstellung formuliert
>>>> und diese MS-Copilot vorgelegt:
>>>> [...]
>>>> Prinzipiell hat ChatGPT seine Aufgabe korrekt erfüllt.
>>>> [...]
>>>
>>> Was nun? Copilot oder ChatGPT? Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
>>
>> Wikipedia:  "Copilot nutzt das Large Language Model GPT-5 von OpenAI"
>> Darauf kommt es mir an.
> 
> Du bist doch immer vollständig logisch und korrekt. Warum schreibst Du
> dann ChatGPT; wenn Du doch ein ganz anderes Frontend benutzt hast, das
> GPT-5 als Backend benutzt?

Hätte ChatGPT eine semantisch _andere_ Aufgaben-Lösung präsentiert, bei Nutzung
desselben Modells und desselben Herstellers?
Ich halte das (bei meiner Vorgabe) für ausgeschlossen.

Ich wählte die Bezeichnung ChatGPT, weil die jeder semantisch gut kennt.
Copilot ist microsoft-spezifisch und weit weniger bekannt, so daß ich in Zukunft
Copilot und 'KI' zusätzlich nennen werde.
Ist dadurch etwas gewonnen? Ich meine, nein.

>> Nach etwa 10 s Ansicht wußte ich, daß das nach Ausführung unter Unix aussieht.
>> Bereits die Shebang-Konstruktion...
>> Ich muß unter FreeBSD mal testen, ob 'Shebang/usr/bin/env bash' und 'openssl' direkt nutzbar sind.
> 
> Ist FreeBSD etwa kein Unix?

Streng gesehen ist FreeBSD ein unixoides System, kein Unix.
Auch Linux ist nicht das originale Unix.
Das wahre Unix kam zu Beginn von AT&T, oder später Unix386-SystemV von SCO.

>> Bei jedem Skript-Aufruf den Key für jede verwendete Verschlüsselung per Hand einzugeben, ist ein NoGo.
> 
> Dann war wohl Dein Prompt suboptimal.

Wieso?
Mein Prompt hat mit dem NoGo nichts zu tun. Es ist semantisch etwas anderes.
Willst Du anregen, daß Vorgaben für die KI künftig aus 0 Zeichen bestehen?
Also Vorgabe per direkter Übergabe aus dem Gehirn?

Ich werde weiterhin Copilot von MS verwenden.
Es ist in den Browser eingebaut, liest den aktuell offenen Tab, nimmt direkt
oder durch Upload Texte entgegen, bietet die Modi 'Smart' und 'Deeper' an.


-- 
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#369023

FromMarc Haber <mh+usenetspam2616@zugschl.us>
Date2026-08-26 07:56 +0200
Message-ID<116lv71$101me$1@news1.tnib.de>
In reply to#369022
Helmut Schellong <var@schellong.biz> wrote:
>Ich halte das (bei meiner Vorgabe) für ausgeschlossen.

Du hältst Dich also auch in diesem Thema für unfehlbar, obwohl Du
offensichtlich ungefähr keine Erfahrung mit dem Thema hast. Wie
peinlich.

>Ich wählte die Bezeichnung ChatGPT, weil die jeder semantisch gut kennt.
>Copilot ist microsoft-spezifisch und weit weniger bekannt, so daß ich in Zukunft
>Copilot und 'KI' zusätzlich nennen werde.
>Ist dadurch etwas gewonnen? Ich meine, nein.

Ingenieure bemühen sich um exakte Formulierungen und Terminologie, um
Mißverständnisse zu vermeiden. Deine Kommunikation ist
uningenieurisch.

>>> Nach etwa 10 s Ansicht wußte ich, daß das nach Ausführung unter Unix aussieht.
>>> Bereits die Shebang-Konstruktion...
>>> Ich muß unter FreeBSD mal testen, ob 'Shebang/usr/bin/env bash' und 'openssl' direkt nutzbar sind.
>> 
>> Ist FreeBSD etwa kein Unix?
>
>Streng gesehen ist FreeBSD ein unixoides System, kein Unix.
>Auch Linux ist nicht das originale Unix.
>Das wahre Unix kam zu Beginn von AT&T, oder später Unix386-SystemV von SCO.

Du lenkst vom Thema, deiner mißverständlichen und fehlleitenden
Ausdrucksweise ab.

>>> Bei jedem Skript-Aufruf den Key für jede verwendete Verschlüsselung per Hand einzugeben, ist ein NoGo.
>> 
>> Dann war wohl Dein Prompt suboptimal.
>
>Wieso?
>Mein Prompt hat mit dem NoGo nichts zu tun. Es ist semantisch etwas anderes.
>Willst Du anregen, daß Vorgaben für die KI künftig aus 0 Zeichen bestehen?
>Also Vorgabe per direkter Übergabe aus dem Gehirn?

Du redest wirr.

>Ich werde weiterhin Copilot von MS verwenden.
>Es ist in den Browser eingebaut, liest den aktuell offenen Tab, nimmt direkt
>oder durch Upload Texte entgegen, bietet die Modi 'Smart' und 'Deeper' an.

Und es wird von der Fachpresse im Allgemeinen als "unfertig"
bezeichnet. Und es ist halt nicht ChatGPT, auch wenn am Ende dasselbe
Modell verwendet wird.

-- 
----------------------------------------------------------------------------
Marc Haber         |   " Questions are the         | Mailadresse im Header
Rhein-Neckar, DE   |     Beginning of Wisdom "     | 
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 6224 1600402

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#369026

FromHelmut Schellong <var@schellong.biz>
Date2026-08-26 18:27 +0200
Message-ID<116n44o$15e1s$1@solani.org>
In reply to#369023
Marc Haber wrote on 26.08.2026 07:56:
> Helmut Schellong <var@schellong.biz> wrote:
>> Ich halte das (bei meiner Vorgabe) für ausgeschlossen.
> 
> Du hältst Dich also auch in diesem Thema für unfehlbar, obwohl Du
> offensichtlich ungefähr keine Erfahrung mit dem Thema hast. Wie
> peinlich.

Meine Vorgabe läßt der KI keinen Raum für eine unbrauchbare Antwort.
Das schätze ich so ein, aufgrund meiner immensen Ausbildung und Erfahrung.
Ich habe mannigfaltig gelernt, wie so etwas gemacht wird.
(Eine korrekte Funktion der KI vorausgesetzt.)

Die KI hatte innerhalb von wenigen Zehntel Sekunden auf meinen
Anforderungstext komplett geantwortet, ohne irgendwelche Fragen oder Bemerkungen.
Meine Erfahrung damit sagt mir, daß meine Formulierungen ziemlich optimal sind.

Zu Deinen Behauptungen:
Ich habe mich noch nie als unfehlbar erklärt.
Bei welchen Themen außerdem hatte ich mich mich als unfehlbar erklärt?
Ich hätte 'ungefähr keine Erfahrung mit dem Thema', ist falsch.

>> Ich wählte die Bezeichnung ChatGPT, weil die jeder semantisch gut kennt.
>> Copilot ist microsoft-spezifisch und weit weniger bekannt, so daß ich in Zukunft
>> Copilot und 'KI' zusätzlich nennen werde.
>> Ist dadurch etwas gewonnen? Ich meine, nein.
> 
> Ingenieure bemühen sich um exakte Formulierungen und Terminologie, um
> Mißverständnisse zu vermeiden. Deine Kommunikation ist
> uningenieurisch.

Demnach sollte ich optimalerweise zu dem Begriff ChatGPT zurückkehren, denn
alles andere ist offenbar noch schlimmer.
Die Verwendung von 'Copilot' hatte Anderen gegenüber mehrfach Verwirrung ausgelöst.
Die Verwendung von 'ChatGPT' jedoch nicht.

>>>> Nach etwa 10 s Ansicht wußte ich, daß das nach Ausführung unter Unix aussieht.
>>>> Bereits die Shebang-Konstruktion...
>>>> Ich muß unter FreeBSD mal testen, ob 'Shebang/usr/bin/env bash' und 'openssl' direkt nutzbar sind.
>>>
>>> Ist FreeBSD etwa kein Unix?
>>
>> Streng gesehen ist FreeBSD ein unixoides System, kein Unix.
>> Auch Linux ist nicht das originale Unix.
>> Das wahre Unix kam zu Beginn von AT&T, oder später Unix386-SystemV von SCO.
> 
> Du lenkst vom Thema, deiner mißverständlichen und fehlleitenden
> Ausdrucksweise ab.

Und Du lenkst vom Thema im Subject ab, wie so oft.

>>>> Bei jedem Skript-Aufruf den Key für jede verwendete Verschlüsselung per Hand einzugeben, ist ein NoGo.
>>>
>>> Dann war wohl Dein Prompt suboptimal.
>>
>> Wieso?
>> Mein Prompt hat mit dem NoGo nichts zu tun. Es ist semantisch etwas anderes.
>> Willst Du anregen, daß Vorgaben für die KI künftig aus 0 Zeichen bestehen?
>> Also Vorgabe per direkter Übergabe aus dem Gehirn?
> 
> Du redest wirr.

Ich antworte immerhin auf Deine Fragen.

>> Ich werde weiterhin Copilot von MS verwenden.
>> Es ist in den Browser eingebaut, liest den aktuell offenen Tab, nimmt direkt
>> oder durch Upload Texte entgegen, bietet die Modi 'Smart' und 'Deeper' an.
> 
> Und es wird von der Fachpresse im Allgemeinen als "unfertig"
> bezeichnet. Und es ist halt nicht ChatGPT, auch wenn am Ende dasselbe
> Modell verwendet wird.

Das ist für mich irrelevant, mir kommt es auf dasselbe Modell vom selben Hersteller an.
Ich schrieb das bereits.
Warum ist das für mich irrelevant?
Weil ich KI als Privatmann indirekt hobby-mäßig nutze.
Das soll folglich alles möglichst komfortabel ablaufen.
Spitzfindigkeiten außerhalb meines Prompt-Themas sind mir reichlich egal.

Ich war schon mal auf chatgpt.com und empfand das Erlebnis dort deutlich schlechter als in Copilot.
Deshalb habe ich nennenswerte Erfahrung nur mit Copilot.


-- 
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#369027

FromMarc Haber <mh+usenetspam2616@zugschl.us>
Date2026-08-26 19:00 +0200
Message-ID<116n63d$1245g$1@news1.tnib.de>
In reply to#369026
Helmut Schellong <var@schellong.biz> wrote:
>Marc Haber wrote on 26.08.2026 07:56:
>> Helmut Schellong <var@schellong.biz> wrote:
>>> Ich halte das (bei meiner Vorgabe) für ausgeschlossen.
>> 
>> Du hältst Dich also auch in diesem Thema für unfehlbar, obwohl Du
>> offensichtlich ungefähr keine Erfahrung mit dem Thema hast. Wie
>> peinlich.
>
>Meine Vorgabe läßt der KI keinen Raum für eine unbrauchbare Antwort.

Offensichtlich schon.

>Das schätze ich so ein, aufgrund meiner immensen Ausbildung und Erfahrung.

Ich könnte Dir jetzt zustimmen, aber dann lägen wir beide daneben.

>Die KI hatte innerhalb von wenigen Zehntel Sekunden auf meinen
>Anforderungstext komplett geantwortet, ohne irgendwelche Fragen oder Bemerkungen.
>Meine Erfahrung damit sagt mir, daß meine Formulierungen ziemlich optimal sind.

Meine Erfahrung damit sagt mir, dass KI nur in ganz wenigen Fällen
zurückfragt und lieber irgendwelchen Mist antwortet.

>Zu Deinen Behauptungen:
>Ich habe mich noch nie als unfehlbar erklärt.

Siehe oben.

>Bei welchen Themen außerdem hatte ich mich mich als unfehlbar erklärt?

KI.

>>> Ich wählte die Bezeichnung ChatGPT, weil die jeder semantisch gut kennt.
>>> Copilot ist microsoft-spezifisch und weit weniger bekannt, so daß ich in Zukunft
>>> Copilot und 'KI' zusätzlich nennen werde.
>>> Ist dadurch etwas gewonnen? Ich meine, nein.
>> 
>> Ingenieure bemühen sich um exakte Formulierungen und Terminologie, um
>> Mißverständnisse zu vermeiden. Deine Kommunikation ist
>> uningenieurisch.
>
>Demnach sollte ich optimalerweise zu dem Begriff ChatGPT zurückkehren, denn
>alles andere ist offenbar noch schlimmer.

"GPT 5 über Copilot", "ein LLM über Webinterface", von mir aus "ein
LLM" oder "die KI".

Aber ChatGPT sagen wenn Du Copilot meinst ist einfach flasch.

[der Rest des Artikels ist wegen verfälschtem Quoting nicht
beantwortbar]

Grüße
Marc
-- 
----------------------------------------------------------------------------
Marc Haber         |   " Questions are the         | Mailadresse im Header
Rhein-Neckar, DE   |     Beginning of Wisdom "     | 
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 6224 1600402

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#369035

FromHelmut Schellong <var@schellong.biz>
Date2026-08-26 22:30 +0200
Message-ID<116nidm$15pht$1@solani.org>
In reply to#369027
Marc Haber wrote on 26.08.2026 19:00:
> Helmut Schellong <var@schellong.biz> wrote:
>> Marc Haber wrote on 26.08.2026 07:56:
>>> Helmut Schellong <var@schellong.biz> wrote:
>>>> Ich halte das (bei meiner Vorgabe) für ausgeschlossen.
>>>
>>> Du hältst Dich also auch in diesem Thema für unfehlbar, obwohl Du
>>> offensichtlich ungefähr keine Erfahrung mit dem Thema hast. Wie
>>> peinlich.
>>
>> Meine Vorgabe läßt der KI keinen Raum für eine unbrauchbare Antwort.
> 
> Offensichtlich schon.

Woran ist das offensichtlich zu erkennen?

Ich habe chatgpt.com mal bemüht.
Es sieht sehr danach aus, als würde meine Vorgabe der KI keinen Raum
für eine unbrauchbare Antwort lassen.

>> Das schätze ich so ein, aufgrund meiner immensen Ausbildung und Erfahrung.
> 
> Ich könnte Dir jetzt zustimmen, aber dann lägen wir beide daneben.
> 
>> Die KI hatte innerhalb von wenigen Zehntel Sekunden auf meinen
>> Anforderungstext komplett geantwortet, ohne irgendwelche Fragen oder Bemerkungen.
>> Meine Erfahrung damit sagt mir, daß meine Formulierungen ziemlich optimal sind.
> 
> Meine Erfahrung damit sagt mir, dass KI nur in ganz wenigen Fällen
> zurückfragt und lieber irgendwelchen Mist antwortet.

Mir gegenüber hat sie wenige Bemerkungen gemacht: "... ist nicht klar ..."
Fragen allerdings hat sie mir bisher nicht gestellt.

>> Zu Deinen Behauptungen:
>> Ich habe mich noch nie als unfehlbar erklärt.
> 
> Siehe oben.

Da habe ich mich nicht als unfehlbar erklärt.

>> Bei welchen Themen außerdem hatte ich mich mich als unfehlbar erklärt?
> 
> KI.

In welcher Hinsicht? Wo denn? Ich weiß von nichts.

>>>> Ich wählte die Bezeichnung ChatGPT, weil die jeder semantisch gut kennt.
>>>> Copilot ist microsoft-spezifisch und weit weniger bekannt, so daß ich in Zukunft
>>>> Copilot und 'KI' zusätzlich nennen werde.
>>>> Ist dadurch etwas gewonnen? Ich meine, nein.
>>>
>>> Ingenieure bemühen sich um exakte Formulierungen und Terminologie, um
>>> Mißverständnisse zu vermeiden. Deine Kommunikation ist
>>> uningenieurisch.
>>
>> Demnach sollte ich optimalerweise zu dem Begriff ChatGPT zurückkehren, denn
>> alles andere ist offenbar noch schlimmer.
> 
> "GPT 5 über Copilot", "ein LLM über Webinterface", von mir aus "ein
> LLM" oder "die KI".
> 
> Aber ChatGPT sagen wenn Du Copilot meinst ist einfach flasch.

Siehe oben meinen Besuch auf chatgpt.com.


-- 
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong   var@schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm  http://www.schellong.de/c2x.htm  http://www.schellong.de/c_padding_bits.htm
http://www.schellong.de/htm/bishmnk.htm  http://www.schellong.de/htm/rpar.bish.html  http://www.schellong.de/htm/sieger.bish.html
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm  http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm  http://www.schellong.de/htm/tuner.htm
http://www.schellong.de/htm/string.htm  http://www.schellong.de/htm/string.c.html  http://www.schellong.de/htm/deutsche_bahn.htm
http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm  http://www.schellong.de/htm/math87.htm  http://www.schellong.de/htm/dragon.c.html

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#369030

FromAlexander Schreiber <als@usenet.thangorodrim.de>
Date2026-08-26 21:06 +0200
Message-ID<slrn118ue92.3r4g5.als@mordor.angband.thangorodrim.de>
In reply to#369026
Helmut Schellong <var@schellong.biz> wrote:
> Marc Haber wrote on 26.08.2026 07:56:
>> Helmut Schellong <var@schellong.biz> wrote:
>>> Ich halte das (bei meiner Vorgabe) für ausgeschlossen.
>> 
>> Du hältst Dich also auch in diesem Thema für unfehlbar, obwohl Du
>> offensichtlich ungefähr keine Erfahrung mit dem Thema hast. Wie
>> peinlich.
>
> Meine Vorgabe läßt der KI keinen Raum für eine unbrauchbare Antwort.

Oh heilige Einfalt.

> Das schätze ich so ein, aufgrund meiner immensen Ausbildung und Erfahrung.
> Ich habe mannigfaltig gelernt, wie so etwas gemacht wird.
> (Eine korrekte Funktion der KI vorausgesetzt.)

Um die Figur Bayaz aus Joe Abercrombie's "Heros" zu zitieren: "Nur die
wahrhaft ignoranten glauben, sie hätten an alles gedacht."

> Die KI hatte innerhalb von wenigen Zehntel Sekunden auf meinen
> Anforderungstext komplett geantwortet, ohne irgendwelche Fragen oder Bemerkungen.
> Meine Erfahrung damit sagt mir, daß meine Formulierungen ziemlich optimal sind.

Soso.

> Zu Deinen Behauptungen:
> Ich habe mich noch nie als unfehlbar erklärt.

Na das klang ein paar Zeilen weiter oben noch ganz anders.

> Bei welchen Themen außerdem hatte ich mich mich als unfehlbar erklärt?

Zitat: "Meine Vorgabe läßt der KI keinen Raum für eine unbrauchbare Antwort.
Das schätze ich so ein, aufgrund meiner immensen Ausbildung und Erfahrung."

>
>>> Ich werde weiterhin Copilot von MS verwenden.
>>> Es ist in den Browser eingebaut, liest den aktuell offenen Tab, nimmt direkt
>>> oder durch Upload Texte entgegen, bietet die Modi 'Smart' und 'Deeper' an.
>> 
>> Und es wird von der Fachpresse im Allgemeinen als "unfertig"
>> bezeichnet. Und es ist halt nicht ChatGPT, auch wenn am Ende dasselbe
>> Modell verwendet wird.
>
> Das ist für mich irrelevant, mir kommt es auf dasselbe Modell vom selben Hersteller an.
> Ich schrieb das bereits.
> Warum ist das für mich irrelevant?
> Weil ich KI als Privatmann indirekt hobby-mäßig nutze.

Und einige von uns nutzen diese Systeme - mit sehr kritischem Blick - vor
allem beruflich. Zum Teil auch durchaus mit Einsicht in Hintergründe.

Man liest sich,
            Alex.
-- 
"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and
 looks like work."                                      -- Thomas A. Edison

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#369038

FromHelmut Schellong <var@schellong.biz>
Date2026-08-26 23:11 +0200
Message-ID<116nkp8$15r31$1@solani.org>
In reply to#369030
Alexander Schreiber wrote on 26.08.2026 21:06:
> Helmut Schellong <var@schellong.biz> wrote:
>> Marc Haber wrote on 26.08.2026 07:56:
>>> Helmut Schellong <var@schellong.biz> wrote:
>>>> Ich halte das (bei meiner Vorgabe) für ausgeschlossen.
>>>
>>> Du hältst Dich also auch in diesem Thema für unfehlbar, obwohl Du
>>> offensichtlich ungefähr keine Erfahrung mit dem Thema hast. Wie
>>> peinlich.
>>
>> Meine Vorgabe läßt der KI keinen Raum für eine unbrauchbare Antwort.
> 
> Oh heilige Einfalt.

Ich kann solches auch beliebig wiederholen.
Wenn ich will, ist die Antwort stets brauchbar.

Ich habe doch inzwischen meinen Besuch auf chatgpt.com gepostet.
Die Antwort von dort ist ebenso brauchbar wie die von Copilot.
Also.

>> Das schätze ich so ein, aufgrund meiner immensen Ausbildung und Erfahrung.
>> Ich habe mannigfaltig gelernt, wie so etwas gemacht wird.
>> (Eine korrekte Funktion der KI vorausgesetzt.)
> 
> Um die Figur Bayaz aus Joe Abercrombie's "Heros" zu zitieren: "Nur die
> wahrhaft ignoranten glauben, sie hätten an alles gedacht."

Guter Spruch.
Ich gehöre zu denen, die nicht glauben, daß sie in allen Fällen an alles denken.
Der Bayaz muß noch die Vollständigkeit lernen.

>> Die KI hatte innerhalb von wenigen Zehntel Sekunden auf meinen
>> Anforderungstext komplett geantwortet, ohne irgendwelche Fragen oder Bemerkungen.
>> Meine Erfahrung damit sagt mir, daß meine Formulierungen ziemlich optimal sind.
> 
> Soso.

Ja, fast immer dauert eine Antwort 2..8 Sekunden.
Ein Beweis ist diese Beobachtung jedoch nicht!

>> Zu Deinen Behauptungen:
>> Ich habe mich noch nie als unfehlbar erklärt.
> 
> Na das klang ein paar Zeilen weiter oben noch ganz anders.

Wo? Ich habe langsam das Gefühl, ihr könnt nicht so ganz richtig Deutsch.

>> Bei welchen Themen außerdem hatte ich mich mich als unfehlbar erklärt?
> 
> Zitat: "Meine Vorgabe läßt der KI keinen Raum für eine unbrauchbare Antwort.
> Das schätze ich so ein, aufgrund meiner immensen Ausbildung und Erfahrung."

Ich sehe dort keine Unfehlbarkeits-Erklärung meinerseits.
Die deutsche Sprache läßt es nicht zu, dort eine Unfehlbarkeits-Erklärung zu sehen.

Hinweis: Es steht dort "Meine Vorgabe". In der Einzahl.
Damit ist diejenige Vorgabe adressiert, die ich hier 1-mal postete
und die am Anfang des Threads steht.

Bisher hat diese meine Vorgabe nur brauchbare Antworten hervorgerufen.
Das ist auch fortführbar, falls keine Schrott-KI verwendet wird.


-- 
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#369033

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2026-08-26 21:21 +0200
Message-ID<116nebe$1ge46$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#369026
Hi Helmut,

>> Du hältst Dich also auch in diesem Thema für unfehlbar, obwohl Du
>> offensichtlich ungefähr keine Erfahrung mit dem Thema hast. Wie
>> peinlich.

> Meine Vorgabe läßt der KI keinen Raum für eine unbrauchbare Antwort.

Du bist von Dir und Deinem Halbwissen schon furchtbar überzeugt. An 
(übersteigertem) Selbstbewusstsein fehlt es Dir jedenfalls nicht.

> Das schätze ich so ein, aufgrund meiner immensen Ausbildung und Erfahrung.

Insbesondere Deine immense Erfahrung mit KI-Agenten und deren 
Möglichkeiten. Ich hab da ein paar Kollegen, die da aktiv drin stecken. 
Die erzählen mir andere Stories. Deren Prompts sehen aber auch ganz 
anders aus, als Deine.

> Ich habe mannigfaltig gelernt, wie so etwas gemacht wird.

Hör hör... Mit welchen APIs arbeitest Du denn so gelehrig?

> (Eine korrekte Funktion der KI vorausgesetzt.)
                           ###
Als ob es nur eine KI gäbe...

> Die KI hatte innerhalb von wenigen Zehntel Sekunden auf meinen
> Anforderungstext komplett geantwortet, ohne irgendwelche Fragen oder 
> Bemerkungen.

Das bestätigt Deine Ahnungslosigkeit.

> Ich war schon mal auf chatgpt.com und empfand das Erlebnis dort deutlich 
> schlechter als in Copilot.
> Deshalb habe ich nennenswerte Erfahrung nur mit Copilot.

Und meinst, das sei KI. Das ist so, als wenn Du mal in einem Käfer 
(meinetwegen auch Golf ;-) gefahren bist und seither genau Bescheid 
weißt, wie Autofahren ist und welche Möglichkeiten man mit Autos hat.

Marte

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#369039

FromHelmut Schellong <var@schellong.biz>
Date2026-08-26 23:30 +0200
Message-ID<116nlt9$15rri$1@solani.org>
In reply to#369033
Marte Schwarz wrote on 26.08.2026 21:21:
> Hi Helmut,
> 
>>> Du hältst Dich also auch in diesem Thema für unfehlbar, obwohl Du
>>> offensichtlich ungefähr keine Erfahrung mit dem Thema hast. Wie
>>> peinlich.
> 
>> Meine Vorgabe läßt der KI keinen Raum für eine unbrauchbare Antwort.
> 
> Du bist von Dir und Deinem Halbwissen schon furchtbar überzeugt. An (übersteigertem) Selbstbewusstsein fehlt es Dir jedenfalls nicht.
> 
>> Das schätze ich so ein, aufgrund meiner immensen Ausbildung und Erfahrung.
> 
> Insbesondere Deine immense Erfahrung mit KI-Agenten und deren Möglichkeiten. Ich hab da ein paar Kollegen, die da aktiv drin 
> stecken. Die erzählen mir andere Stories. Deren Prompts sehen aber auch ganz anders aus, als Deine.

Ich bin ganz und gar nicht ein KI-Spezialist, sondern ich löse das alles
mit Boolescher Algebra, Logik, Programmiertalent und Erfahrung.

>> Ich habe mannigfaltig gelernt, wie so etwas gemacht wird.
> 
> Hör hör... Mit welchen APIs arbeitest Du denn so gelehrig?

Im KI-Bereich kenne ich keine APIs, aber im Bereich der Programmiersprachen schon.
Jedoch sind APIs eine langweilige Auswendiglernangelegenheit, kreativ programmieren ist interessanter.

>> (Eine korrekte Funktion der KI vorausgesetzt.)
>                            ###
> Als ob es nur eine KI gäbe...

Der Kontext ist das Subject hier.

>> Die KI hatte innerhalb von wenigen Zehntel Sekunden auf meinen
>> Anforderungstext komplett geantwortet, ohne irgendwelche Fragen oder Bemerkungen.
> 
> Das bestätigt Deine Ahnungslosigkeit.

Nein, noch nicht, ich würde mich jedoch irren, falls ich behaupten würde, diese Beobachtung sei ein Beweis.

>> Ich war schon mal auf chatgpt.com und empfand das Erlebnis dort deutlich schlechter als in Copilot.
>> Deshalb habe ich nennenswerte Erfahrung nur mit Copilot.
> 
> Und meinst, das sei KI. Das ist so, als wenn Du mal in einem Käfer (meinetwegen auch Golf ;-) gefahren bist und seither genau 
> Bescheid weißt, wie Autofahren ist und welche Möglichkeiten man mit Autos hat.

Dahinter steht selbstverständlich eine KI.
Mit KI bin ich bisher _nur_ mittels Copilot umgegangen.
An (viel) mehr habe ich gar kein Interesse.
Ich programmiere viel lieber.


-- 
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#369025

FromAlexander Schreiber <als@usenet.thangorodrim.de>
Date2026-08-26 12:18 +0200
Message-ID<slrn118tfb7.meqp.als@frodo.angband.thangorodrim.de>
In reply to#369022
Helmut Schellong <var@schellong.biz> wrote:
> Marc Haber wrote on 25.08.2026 20:48:
>> Helmut Schellong <var@schellong.biz> wrote:
>>> Manuel Reimer wrote on 25.08.2026 13:38:
>>>> On 25.08.26 12:57, Helmut Schellong wrote:
>>>>> Ich habe mal zum Test eine genaue und vollständige Aufgabenstellung formuliert
>>>>> und diese MS-Copilot vorgelegt:
>>>>> [...]
>>>>> Prinzipiell hat ChatGPT seine Aufgabe korrekt erfüllt.
>>>>> [...]
>>>>
>>>> Was nun? Copilot oder ChatGPT? Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
>>>
>>> Wikipedia:  "Copilot nutzt das Large Language Model GPT-5 von OpenAI"
>>> Darauf kommt es mir an.
>> 
>> Du bist doch immer vollständig logisch und korrekt. Warum schreibst Du
>> dann ChatGPT; wenn Du doch ein ganz anderes Frontend benutzt hast, das
>> GPT-5 als Backend benutzt?
>
> Hätte ChatGPT eine semantisch _andere_ Aufgaben-Lösung präsentiert, bei Nutzung
> desselben Modells und desselben Herstellers?
> Ich halte das (bei meiner Vorgabe) für ausgeschlossen.

Da spricht der Meister Aller Technologie! OpenAI sollte Dich dringend als CTO
einstellen, bei Deinen tiefen Detailkenntnissen von LLMs.

Währenddessen in der Realität: Erfahrungsgemäss produzieren unterschiedliche
Systeme auch unterschiedliche Resultate. Denn man hantiert nicht mit dem
nackten Modell direkt, sondern mit der Infrastruktur drumherum (generell
als harness ("Zaumzeug") bezeichnet) und diese macht u.a. Umschreiben und
Filtern von Anfragen und Ergebnissen.

> Ich wählte die Bezeichnung ChatGPT, weil die jeder semantisch gut kennt.

Worte haben eine Bedeutung, Namen auch. Wenn ich hier von einem Samsung-
Telefon rede und sage "Ich wähle die Bezeichnung iPhone, weil die jeder
kennt" da würde ich zurecht ausgelacht werden.

> Copilot ist microsoft-spezifisch und weit weniger bekannt, so daß ich in Zukunft
> Copilot und 'KI' zusätzlich nennen werde.
> Ist dadurch etwas gewonnen? Ich meine, nein.

Schlamperei in Worten impliziert Schlamperei im Denken. Und das ist die
wohlmeinende Interpretation.

>>> Nach etwa 10 s Ansicht wußte ich, daß das nach Ausführung unter Unix aussieht.
>>> Bereits die Shebang-Konstruktion...
>>> Ich muß unter FreeBSD mal testen, ob 'Shebang/usr/bin/env bash' und 'openssl' direkt nutzbar sind.
>> 
>> Ist FreeBSD etwa kein Unix?
>
> Streng gesehen ist FreeBSD ein unixoides System, kein Unix.
> Auch Linux ist nicht das originale Unix.
> Das wahre Unix kam zu Beginn von AT&T, oder später Unix386-SystemV von SCO.

Du lenkst ab. Wenn man strikt nach Systemen geht, die laut Open Group Single
Unix Specification als Unix zertifiziert sind, dann bleiben:
 - Apple MacOS
 - IBM z/OS (kein Witz)
 - IBM AIX
 - HP HP-UX
 - SCO Group UnixWare und OpenServer
Einige dieser Produkte kann man sogar noch mit vollem Herstellersupport
kaufen und sie werden weiterentwickelt.

Ansonsten ist FreeBSD ein Unix in direkter Nachfolge von Ken und Dennis'
AT&T Unix:
 - OG AT&T Unix
 - darauf basierend Berkeley Software Distribution
 - portiert als 386BSD auf i386
 - aufbauend auf 386BSD wurde 1993 FreeBSD veröffentlicht

Den gleichen Hintergrund haben NetBSD (basierend ebenfalls auf 386BSD) und
OpenBSD (als Fork von NetBSD angefangen).

Während Linux halt mal als Terminalemulator-Projekt begann, sich dann zu
einem kleinen Hobby-OS ("nicht gross und professionell wie GNU" um Linus
Torvalds zu zitieren) entwickelte und mit der Zeit geriet das ganze dann
gänzlich ausser Kontrolle ... ;-)

Langer Rede kurzer Sinn: FreeBSD (und auch NetBSD, OpenBSD) und Linux sind
de facto Unices. Es halt halt nur niemand Sinn darin gesehen, das Geld
für eine offizielle Zertifizierung aus dem Fenster zu werfen.

Man liest sich,
              Alex.
-- 
"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and
 looks like work."                                      -- Thomas A. Edison

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#369034

FromHelmut Schellong <var@schellong.biz>
Date2026-08-26 22:07 +0200
Message-ID<116nh26$15on4$1@solani.org>
In reply to#369025
Alexander Schreiber wrote on 26.08.2026 12:18:
> Helmut Schellong <var@schellong.biz> wrote:
>> Marc Haber wrote on 25.08.2026 20:48:
>>> Helmut Schellong <var@schellong.biz> wrote:
>>>> Manuel Reimer wrote on 25.08.2026 13:38:
>>>>> On 25.08.26 12:57, Helmut Schellong wrote:
>>>>>> Ich habe mal zum Test eine genaue und vollständige Aufgabenstellung formuliert
>>>>>> und diese MS-Copilot vorgelegt:
>>>>>> [...]
>>>>>> Prinzipiell hat ChatGPT seine Aufgabe korrekt erfüllt.
>>>>>> [...]
>>>>>
>>>>> Was nun? Copilot oder ChatGPT? Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
>>>>
>>>> Wikipedia:  "Copilot nutzt das Large Language Model GPT-5 von OpenAI"
>>>> Darauf kommt es mir an.
>>>
>>> Du bist doch immer vollständig logisch und korrekt. Warum schreibst Du
>>> dann ChatGPT; wenn Du doch ein ganz anderes Frontend benutzt hast, das
>>> GPT-5 als Backend benutzt?
>>
>> Hätte ChatGPT eine semantisch _andere_ Aufgaben-Lösung präsentiert, bei Nutzung
>> desselben Modells und desselben Herstellers?
>> Ich halte das (bei meiner Vorgabe) für ausgeschlossen.
> 
> Da spricht der Meister Aller Technologie! OpenAI sollte Dich dringend als CTO
> einstellen, bei Deinen tiefen Detailkenntnissen von LLMs.
> 
> Währenddessen in der Realität: Erfahrungsgemäss produzieren unterschiedliche
> Systeme auch unterschiedliche Resultate. Denn man hantiert nicht mit dem
> nackten Modell direkt, sondern mit der Infrastruktur drumherum (generell
> als harness ("Zaumzeug") bezeichnet) und diese macht u.a. Umschreiben und
> Filtern von Anfragen und Ergebnissen.

Ich merke, ich sollte mal 'Gleichheit der Resultate' definieren!

Das bedeutet nämlich, daß die beiden Skripte gleiche Arbeit verrichten.
Nicht, daß gleiche Byte-Anzahl und Byte-Gleichheit von Byte 0 bis Byte sz-1 vorliegen.
Da ich u.a. die Cipher nicht festlegte, können diese unterschiedlich gewählt werden.
Es kann auch unterschiedliche viele Fehlermeldungen geben - gar nicht festgelegt!
Unterschiede können allein durch unterschiedliche Generier-Zeitpunkte entstehen.
Etc.

Ich habe meinen Anforderungstext auf  chatgpt.com  eingegeben
und unten die Antwort einkopiert.
Sieht für mich im Überblick aus, als würde das Skript - gleiche Arbeit verrichten.

[...]
> Langer Rede kurzer Sinn: FreeBSD (und auch NetBSD, OpenBSD) und Linux sind
> de facto Unices. Es halt halt nur niemand Sinn darin gesehen, das Geld
> für eine offizielle Zertifizierung aus dem Fenster zu werfen.

Ich habe seit 1987 mit annähernd 10 verschiedenen Unix-Systemen gearbeitet.
Seit FreeBSD 3.1 eben fast nur mit FreeBSD.
Ich habe unter FreeBSD eine erkennbar unterschiedliche Dateimenge in /etc bemerkt.
Besonders gegenüber SystemV-Systemen.

Ich schätze, da wird was verwässert.


chatgpt.com
================================================================================================================================

#!/usr/bin/env bash
#
# cryptbackup.sh
#
# Verschlüsseln:
#   ./cryptbackup.sh DATEI ALGORITHMUSFOLGE
#
# Entschlüsseln:
#   ./cryptbackup.sh DATEI.ENDUNG d
#
# Mit Arbeitsverzeichnis:
#   ./cryptbackup.sh ARBEITSVERZEICHNIS DATEI ALGORITHMUSFOLGE
#
#   ./cryptbackup.sh ARBEITSVERZEICHNIS DATEI.ENDUNG d
#
# Beispiel:
#   ./cryptbackup.sh geheim.txt qm7
#   ./cryptbackup.sh geheim.txt.qm7 d
#
#   ./cryptbackup.sh /backup geheim.txt qm7
#   ./cryptbackup.sh /backup geheim.txt.qm7 d
#
# Interne, absichtlich nicht sprechende Zuordnung:
#   q -> AES256
#   m -> CAMELLIA256
#   7 -> TWOFISH
#
# Die Zuordnung dient ausschließlich der Verschleierung.
#

set -euo pipefail

PROGRAM="${0##*/}"

# ============================================================
# ALGORITHMUS-ZUORDNUNG
# ============================================================

declare -A ALG

ALG[q]="AES256"
ALG[m]="CAMELLIA256"
ALG[7]="TWOFISH"

# ============================================================
# HILFSFUNKTIONEN
# ============================================================

usage() {
     cat >&2 <<EOF
Verwendung:

   Verschlüsseln:
       $PROGRAM DATEI ALGORITHMUSFOLGE

   Entschlüsseln:
       $PROGRAM DATEI.ENDUNG d

   Mit Arbeitsverzeichnis:

       $PROGRAM ARBEITSVERZEICHNIS DATEI ALGORITHMUSFOLGE

       $PROGRAM ARBEITSVERZEICHNIS DATEI.ENDUNG d


Beispiele:

   $PROGRAM geheim.txt qm7
   $PROGRAM geheim.txt.qm7 d

   $PROGRAM /backup geheim.txt qm7
   $PROGRAM /backup geheim.txt.qm7 d


Verschlüsselung:
   Die Algorithmusfolge besteht aus 1 bis 6 Zeichen.

Entschlüsselung:
   Arg2 muss genau aus dem einen Zeichen 'd' bestehen.
   Die Algorithmusfolge wird aus dem Dateinamen gelesen.
EOF

     exit 2
}

die() {
     echo "$PROGRAM: $*" >&2
     exit 1
}

need_command() {
     command -v "$1" >/dev/null 2>&1 ||
         die "Benötigtes Programm '$1' wurde nicht gefunden."
}

# ============================================================
# SHA3-256
# ============================================================

sha3_256() {
     local file="$1"

     openssl dgst -sha3-256 -r "$file" |
         awk '{print $1}'
}

# ============================================================
# ALGORITHMUSFOLGE PRÜFEN
# ============================================================

decode_sequence() {
     local sequence="$1"
     local i
     local char

     # Nur 1 bis 6 Zeichen.
     # Erlaubt sind ausschließlich die definierten
     # Verschleierungszeichen.

     [[ "$sequence" =~ ^[qm7]{1,6}$ ]] ||
         die "Ungültige Algorithmusfolge: '$sequence'"

     # Zusätzliche Prüfung der Zuordnung.

     for ((i=0; i<${#sequence}; i++)); do

         char="${sequence:i:1}"

         [[ -n "${ALG[$char]+x}" ]] ||
             die "Unbekanntes Steuerzeichen '$char'"

     done
}

# ============================================================
# ARGUMENTE AUSWERTEN
# ============================================================

case "$#" in

     2)
         # Kein Arbeitsverzeichnis angegeben.
         #
         # Arg1 = Datei
         # Arg2 = Algorithmusfolge oder d

         WORKDIR="."
         FILE="$1"
         MODE="$2"
         ;;

     3)
         # Arbeitsverzeichnis angegeben.
         #
         # Arg1 = Arbeitsverzeichnis
         # Arg2 = Datei
         # Arg3 = Algorithmusfolge oder d

         WORKDIR="$1"
         FILE="$2"
         MODE="$3"
         ;;

     *)
         usage
         ;;

esac

# ============================================================
# ARBEITSVERZEICHNIS
# ============================================================

[[ -d "$WORKDIR" ]] ||
     die "Arbeitsverzeichnis existiert nicht: $WORKDIR"

cd -- "$WORKDIR"

# ============================================================
# BENÖTIGTE PROGRAMME
# ============================================================

need_command gpg
need_command openssl
need_command awk
need_command mktemp

# ============================================================
# ENTSCHLÜSSELUNG
#
# Arg2 bzw. Arg3 muss exakt "d" sein.
#
# Die Algorithmusfolge wird ausschließlich aus dem Dateinamen
# ermittelt.
# ============================================================

if [[ "$MODE" == "d" ]]; then

     # --------------------------------------------------------
     # Die verschlüsselte Datei muss vorhanden sein.
     # --------------------------------------------------------

     [[ -f "$FILE" ]] ||
         die "Datei existiert nicht: $FILE"

     # --------------------------------------------------------
     # Algorithmusfolge aus Dateinamen extrahieren.
     #
     # Beispiel:
     #
     #   geheim.txt.qm7
     #
     # ergibt:
     #
     #   ORIGINAL = geheim.txt
     #   SEQUENCE = qm7
     #
     # Die Endung darf 1 bis 6 Zeichen enthalten.
     # --------------------------------------------------------

     if [[ "$FILE" =~ ^(.+)\.([qm7]{1,6})$ ]]; then

         ORIGINAL="${BASH_REMATCH[1]}"
         SEQUENCE="${BASH_REMATCH[2]}"

     else

         die "Dateiname enthält keine gültige verschlüsselte Endung."

     fi

     # --------------------------------------------------------
     # Algorithmusfolge prüfen.
     # --------------------------------------------------------

     decode_sequence "$SEQUENCE"

     # --------------------------------------------------------
     # Zugehörige Hash-Datei
     #
     # geheim.txt.qm7.sha3_256
     # --------------------------------------------------------

     HASHFILE="${FILE}.sha3_256"

     [[ -f "$HASHFILE" ]] ||
         die "Hash-Datei fehlt: $HASHFILE"

     # --------------------------------------------------------
     # Erwarteten SHA3-256-Hash lesen.
     # --------------------------------------------------------

     EXPECTED_HASH="$(
         awk 'NR == 1 {print $1}' "$HASHFILE"
     )"

     [[ "$EXPECTED_HASH" =~ ^[0-9a-fA-F]{64}$ ]] ||
         die "Ungültiger SHA3-256-Hash in $HASHFILE"

     # --------------------------------------------------------
     # Tatsächlichen SHA3-256-Hash der verschlüsselten Datei
     # berechnen.
     # --------------------------------------------------------

     ACTUAL_HASH="$(sha3_256 "$FILE")"

     # --------------------------------------------------------
     # Hashvergleich VOR jeder Entschlüsselung.
     # --------------------------------------------------------

     if [[ "$EXPECTED_HASH" != "$ACTUAL_HASH" ]]; then

         die "HASH-FEHLER: Die verschlüsselte Datei wurde verändert oder beschädigt."

     fi

     echo "SHA3-256-Prüfung erfolgreich."

     # --------------------------------------------------------
     # Temporäres Arbeitsverzeichnis erzeugen.
     # --------------------------------------------------------

     TMPDIR="$(mktemp -d)"

     trap 'rm -rf -- "$TMPDIR"' EXIT

     CURRENT="$PWD/$FILE"

     # --------------------------------------------------------
     # Entschlüsselung
     #
     # Wenn verschlüsselt wurde:
     #
     #   AES -> CAMELLIA -> TWOFISH
     #
     # dann muss entschlüsselt werden:
     #
     #   TWOFISH -> CAMELLIA -> AES
     #
     # Deshalb wird SEQUENCE rückwärts durchlaufen.
     # --------------------------------------------------------

     for ((i=${#SEQUENCE}-1; i>=0; i--)); do

         CHAR="${SEQUENCE:i:1}"

         ALGORITHM="${ALG[$CHAR]}"

         OUTPUT="$TMPDIR/stage_$i"

         echo "Entschlüssele Schicht $(( ${#SEQUENCE} - i )): $CHAR"

         gpg \
             --batch \
             --yes \
             --pinentry-mode loopback \
             --decrypt \
             --output "$OUTPUT" \
             "$CURRENT"

         CURRENT="$OUTPUT"

     done

     # --------------------------------------------------------
     # Das ursprüngliche Dateiname darf nicht versehentlich
     # überschrieben werden.
     # --------------------------------------------------------

     if [[ -e "$ORIGINAL" ]]; then

         die "Zieldatei existiert bereits: $ORIGINAL"

     fi

     # --------------------------------------------------------
     # Entschlüsseltes Ergebnis an ursprünglichen Dateinamen
     # kopieren.
     # --------------------------------------------------------

     cp -- "$CURRENT" "$ORIGINAL"

     echo
     echo "Entschlüsselung erfolgreich:"
     echo "  $ORIGINAL"

# ============================================================
# VERSCHLÜSSELUNG
#
# MODE ist hier NICHT "d".
#
# MODE muss deshalb eine Algorithmusfolge mit 1 bis 6 Zeichen
# sein.
# ============================================================

else

     # --------------------------------------------------------
     # Bei der Verschlüsselung ist Arg2/Arg3 die
     # Algorithmusfolge.
     # --------------------------------------------------------

     SEQUENCE="$MODE"

     # --------------------------------------------------------
     # Algorithmusfolge prüfen.
     # --------------------------------------------------------

     decode_sequence "$SEQUENCE"

     # --------------------------------------------------------
     # Quelldatei prüfen.
     # --------------------------------------------------------

     [[ -f "$FILE" ]] ||
         die "Datei existiert nicht: $FILE"

     # --------------------------------------------------------
     # Zieldatei erzeugen.
     #
     # Beispiel:
     #
     #   geheim.txt
     #
     # wird zu:
     #
     #   geheim.txt.qm7
     # --------------------------------------------------------

     OUTPUT="${FILE}.${SEQUENCE}"

     # --------------------------------------------------------
     # Hash-Datei:
     #
     #   geheim.txt.qm7.sha3_256
     # --------------------------------------------------------

     HASHFILE="${OUTPUT}.sha3_256"

     # --------------------------------------------------------
     # Keine vorhandenen Dateien überschreiben.
     # --------------------------------------------------------

     [[ ! -e "$OUTPUT" ]] ||
         die "Zieldatei existiert bereits: $OUTPUT"

     [[ ! -e "$HASHFILE" ]] ||
         die "Hash-Datei existiert bereits: $HASHFILE"

     # --------------------------------------------------------
     # Temporäres Arbeitsverzeichnis
     # --------------------------------------------------------

     TMPDIR="$(mktemp -d)"

     trap 'rm -rf -- "$TMPDIR"' EXIT

     CURRENT="$PWD/$FILE"

     # --------------------------------------------------------
     # Verschlüsselung in der angegebenen Reihenfolge.
     #
     # Beispiel:
     #
     #   qm7
     #
     # bedeutet intern:
     #
     #   AES256
     #       |
     #   CAMELLIA256
     #       |
     #   TWOFISH
     # --------------------------------------------------------

     for ((i=0; i<${#SEQUENCE}; i++)); do

         CHAR="${SEQUENCE:i:1}"

         ALGORITHM="${ALG[$CHAR]}"

         NEXT="$TMPDIR/stage_$i"

         echo "Verschlüssele Schicht $((i + 1)): $CHAR"

         gpg \
             --batch \
             --yes \
             --pinentry-mode loopback \
             --symmetric \
             --cipher-algo "$ALGORITHM" \
             --output "$NEXT" \
             "$CURRENT"

         CURRENT="$NEXT"

     done

     # --------------------------------------------------------
     # Fertig verschlüsselten Inhalt an den endgültigen
     # Dateinamen kopieren.
     # --------------------------------------------------------

     cp -- "$CURRENT" "$OUTPUT"

     # --------------------------------------------------------
     # SHA3-256 über den FERTIG verschlüsselten Inhalt bilden.
     # --------------------------------------------------------

     HASH="$(sha3_256 "$OUTPUT")"

     # --------------------------------------------------------
     # Hash dauerhaft aufbewahren.
     #
     # Format:
     #
     #   HASH  DATEINAME
     # --------------------------------------------------------

     printf '%s  %s\n' \
         "$HASH" \
         "$(basename -- "$OUTPUT")" \
         > "$HASHFILE"

     # --------------------------------------------------------
     # Ergebnis anzeigen.
     # --------------------------------------------------------

     echo
     echo "Verschlüsselung erfolgreich:"
     echo "  Datei : $OUTPUT"
     echo "  Hash  : $HASHFILE"
     echo "  SHA3  : $HASH"

fi

Aufrufschema
Damit ist die gewünschte Schnittstelle jetzt eindeutig:

Verschlüsselung:
     cryptbackup.sh DATEI ALGORITHMUSFOLGE

Entschlüsselung:
     cryptbackup.sh DATEI.ENDUNG d

bzw. mit Arbeitsverzeichnis:

Verschlüsselung:
     cryptbackup.sh ARBEITSVERZEICHNIS DATEI ALGORITHMUSFOLGE

Entschlüsselung:
     cryptbackup.sh ARBEITSVERZEICHNIS DATEI.ENDUNG d

Beispielsweise:

./cryptbackup.sh geheim.pdf qm7

erzeugt:

geheim.pdf.qm7
geheim.pdf.qm7.sha3_256

und:

./cryptbackup.sh geheim.pdf.qm7 d

liest qm7 automatisch aus dem Dateinamen, prüft zuerst den SHA3-256-Hash und entschlüsselt anschließend die drei Schichten in 
umgekehrter Reihenfolge.
================================================================================================================================


-- 
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#369015

FromLeo Baumann <ib@leobaumann.de>
Date2026-08-25 15:03 +0200
Message-ID<116k3qi$13agk$1@solani.org>
In reply to#369013
Am 25.08.2026 um 12:57 schrieb Helmut Schellong:
> Ich habe mal zum Test eine genaue und vollständige Aufgabenstellung 
> formuliert
> und diese MS-Copilot vorgelegt:

Ich habe mal zum Test die Aufgabe ein Mathematica-Script zu erzeugen, 
dass aus dem Line-In der Soundkarte das DCF77-Signal zu dekodioeren.

Die Aufgabe wurde von ChatGPT gelöst, aber nur nach 10 Maligen 
zurücksetzen eins Lösungsvorschlage und Neuanforderung.

Fürchterlich!

www.leobaumann.de/DCF77-Dekodierung.pdf

:)

-- 
Public Webspace von Ingenieurbüro Baumann:
https://hidrive.ionos.com/share/sc0px3oy7x

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#369019

FromHelmut Schellong <var@schellong.biz>
Date2026-08-25 15:43 +0200
Message-ID<116k65s$13cc9$1@solani.org>
In reply to#369015
Leo Baumann wrote on 25.08.2026 15:03:
> Am 25.08.2026 um 12:57 schrieb Helmut Schellong:
>> Ich habe mal zum Test eine genaue und vollständige Aufgabenstellung formuliert
>> und diese MS-Copilot vorgelegt:
> 
> Ich habe mal zum Test die Aufgabe ein Mathematica-Script zu erzeugen, dass aus dem Line-In der Soundkarte das DCF77-Signal zu 
> dekodioeren.
> 
> Die Aufgabe wurde von ChatGPT gelöst, aber nur nach 10 Maligen zurücksetzen eins Lösungsvorschlage und Neuanforderung.
> 
> Fürchterlich!

Wir haben dann beide typische Nachteile einer KI kennengelernt.
Ich bemerke auch immer wieder, daß die KI nicht wirklich kreativ sein kann.


-- 
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#369024

FromHeinz Schmitz <sch@example.invalid>
Date2026-08-26 08:25 +0200
Message-ID<uj1t8lp4scqic0rb8tl4ssh173baajl8ek@4ax.com>
In reply to#369019
Helmut Schellong     wrote:

>> Fürchterlich!

>Wir haben dann beide typische Nachteile einer KI kennengelernt.
>Ich bemerke auch immer wieder, daß die KI nicht wirklich kreativ sein kann.

Das kommt vielleicht erst mit der bezahlten Profi-Version :-).
Oder auch nicht.

Grüße,
H.


[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


Page 1 of 2  [1] 2  Next page →

Back to top | Article view | de.sci.electronics


csiph-web